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Ist die Idee des freien Willens unsere eigentliche Geißel des Kapitalismus?

Michael Schmidt-Salomon

Michael Schmidt-Salomon (Bild: Wikipedia)

Conny hatte vor einiger Zeit das Thema des freien Willen begonnen hier zu diskutieren und konstatierte am Ende, dass es den freien Willen gar nicht gäbe sondern nur einen bedingten.  Es macht den Anschein, dass die Idee des freien Willens sich so in unsere Köpfen gefressen hat, dass Conny´s logischer Schluss nicht zu akzeptieren ist, jedenfalls sprechen nach 11 Bewertungen nur zwei von möglichen fünf Sternen ihre eigene Sprache. Nach der Lektüre eines Aufsatzes des Philosophen Michael Schmidt-Salomon – von dem im übrigen der nette der Satz frei nach Marx stammt: „Die herrschende Dummheit ist die Dummheit der Herrschenden“, gelesen in Keine Macht den Doofen!: Eine Streitschrift – sieht es mir danach aus, dass es uns und der Welt besser ginge, wenn wir genau Conny´s Ansicht teilten und akzeptierten, dass es eben einen freien Willen gar nicht geben kann. In dem Aufsatz ist das folgende Zitat Einsteins zu lesen:

„An Freiheit des Menschen im philosophischen Sinne glaube ich keineswegs. Jeder handelt nicht nur unter äußerem Zwang, sondern auch gemäß innerer Notwendigkeit. Schopenhauers Spruch: ‚Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will‘, hat mich seit meiner Jugend lebendig erfüllt und ist mir beim Anblick und beim Erleiden der Härten meines Lebens immer ein Trost gewesen und eine unerschöpfliche Quelle der Toleranz. Dieses Bewusstsein mildert in wohltuender Weise das leicht lähmend wirkende Verantwortungsgefühl und macht, dass wir uns selbst und die andern nicht gar zu ernst nehmen; es führt zu einer Lebensauffassung, die auch besonders dem Humor sein Recht lässt.”

Schmidt Salomon seziert gekonnt die negativen Auswirkungen, die eine Akzeptanz des Konzeptes eine freien Willens hat. Denn es fordert das Konkurrieren ein, das am Ende wenige Gewinner mit einem vermeintlichen guten Selbstwertgefühl dastehen lässt während der Rest in Asche geht. Des verhindert den nützlichen Diskurs und führt zum Krieg führen. Zuerst in Worten und später in Taten.

Seine Empfehlung ist es daher, wenn wir weg vom Krieg hin zum Frieden durch Dialog kommen wollen, zu akzeptieren, dass es eben keinen freien Willen gibt. Wenn wir erkennen, dass wir immer Zwängen unterliegen, so können wir „frei“entscheiden, welchen Zwängen mit welchen Vorteilen wir unterliegen wollen:

Die Absage an die Idee der abstrakten Willensfreiheit hat nämlich den Vorteil, dass es für uns und andere leichter wird, unsere Charakterfestungen (Anmerkung: Charakter, gebildet durch Formung durch alles, was wir durchlebt haben) zu erstürmen. Gehen wir nämlich nicht mehr davon aus, dass wir unsere Defizite frei verbrochen haben, so haben wir es auch nicht mehr so nötig, uns vor uns selbst und den anderen zu tarnen, zu schützen. Wir können abrüsten, schließlich haben wir nicht mehr zu verlieren als unsere Fehler, also die Zwänge, die uns – ohne dass wir es verhindern konnten – an das Falsche ketteten.

Dadurch können wir uns angstfreier und objektiver mit unserer eigenen Geschichte auseinandersetzen, mit unseren Stärken und Schwächen. Überheblichkeit und Minderwertigkeitskomplexe sind bei dieser Herangehensweise ausgeschlossen. Wir können uns die Fehler, die wir nie sehen wollten, endlich eingestehen und daher besser daran arbeiten, sie zu überwinden. Wir können auch unsere Stärken nutzen, ohne die Anderen damit zu diskriminieren. Wir haben die Chance, die Widersprüche, die unsere Existenz bestimmten und die uns Kräfte raubten, aufzulösen und unsere Fähigkeit zum Humanen auf allen Gebieten auszubauen. Wir überwinden das viele Erwachsene kennzeichnende Stadium der Stagnation und werden Subjekte unserer eigenen Veränderung. Dieser andere Umgang mit dem eigenen Ich verändert auch den Umgang mit den Anderen. Die Kommunikation mit den Mitmenschen ist – im Normalfall – keine existentielle Gefahr mehr. Kritische Argumente von ihrer Seite werden verstanden als Geschenke, die mir helfen können, mein Denken und Fühlen zu entprovinzialisieren. Taktische Spielchen und Machtmanöver sind nicht mehr unbedingt nötig. Wir werden fähig zum Diskurs. Unter der Voraussetzung der Akzeptanz der Willensfreiheit hingegen ist der dialogische Diskurs eine nahezu unerreichbare Utopie. (Anmerkung: Hervorhebung durch mich)

Unsere vielen Dialoge hier auf dem Blog zeigten mir, dass wir in ähnlicher Art und Weise schon unterwegs waren. Einen ähnliches Geist der autarken Humanisten, wie sie der Autor bezeichnet, konnte ich in den Großgruppen-Moderationen wie gruppenbing und Open Spaces etc. schon fühlen. Da ging es nicht mehr darum, seine vorgefasst Meinung anderen überzustülpen sondern sich den Meinungen Anderer zu öffnen und aus allen Aspekten einen größeren Möglichkeitenraum zu erkennen und daraus gemeinsam die beste Lösung herauszuarbeiten. Das ist Kooperation statt Konkurrenz, wie wir das auch in der gleichnamigen Facebook-Gruppe zusammentragen.

  1. Februar 5, 2013 um 1:29 pm

    Ich wollte schon wieder „Fatalismus“ rufen, das zweite Zitat hat mich jedoch überzeugt, dass ich
    a) auf dem Holzweg war und ich
    b) dieser Sicht auf die Dinge vollkommen folgen kann!

    Dankeschön!

  2. federleichtes
    Februar 5, 2013 um 7:47 pm

    Den Titel verstehe ich nicht ???
    Unser Freier Wille geißelt den Kapitalismus, Hmmm.

    Ich fand die Entwicklung des Themas, das Herr Dethloff begann, eigentlich ganz spannend. Hmmm.

    Unterwegs im Schneestrum mit zehn Kilo Vogelfutter auf dem Rad kommen mir stets krause Gedanken. Zwei davon gebe ich mal nicht zum Schlechtesten.

    Das Volk ist der Staat – der Staat repräsentiert das Volk?
    Kann DAS Volk einen Freien Willen haben – wohl kaum in einer Staats(ver)ordnung.
    Und kann der Staat einen Freien Willen haben?
    Können wir einen Kanzler für seine Entscheidungen, die er im Namen des Volkes (???) trifft, verantwortlich machen?
    Oder sagt Kanzler, er hätte unter Sachzwang gehandelt?
    Gibt es für ein Individuum-Subjekt einen objektiven Zwang?

    Nun gut. Der Staat sind wir Alle. Der Staat handelt für UNS. Aber wie verhält es sich, wenn der Staat sich gegen einen Bürger wendet, ihn benachteiligt, ihn schikaniert, ihn ruiniert. Wenn die Bedingung für Staat lautet, FÜR die (Staats-)Menschen zu handeln, kann er egentlich nur GEGEN einen Menschen handeln, wenn der Betreffende-Betroffene NICHT mehr zum Volk gehört. (weil der Staat ja NUR den Auftrag hat, im – wohlwollenden – Sinne eines Menschen zu handeln)
    Wenn aber der Staat gegen einen Menschen handelt, steht dieser – durch das Wesen einer GEGEN ihn gerichteten Absicht – außerhalb der Staatsmacht. Und dürfte damit sogleich folgend nicht (mehr) der Macht des Staates unterworfen sein.

    Vielleicht ist mein Gedankengang echt verworren. Aber ich erzähle zum Thema mal eine meiner Geschichten. Ich akzeptierte meinen Erzeuger als Vater, solange er mir als um mein Wohl besorgt erschien. Als mir etwas offensichtlich Gegenteiliges bewusst wurde, hatte ich keinen Vater mehr.

    Ich bin der (krausen) Auffassung, ein Staat hat nur das Recht, im wohlwollenden Sinne für ein Staatsvolk zu handeln. Korruption, Misswirtschaft, Schuldenmachen, das Ansehen eines Volkes in Misskredit (z.B. Kriegsdienste, Verbrüderung mit Verbrechern) bringen, lösen eine Staatsmacht im Moment des Zuwiderhandelns gegen den wohlwollenden Sinn (Staatsauftrag) SOFORT auf.

    Es ist in meinem Verständnis so, als hätte ich meinem Fahrrad versprochen, es pfleglich zu behandeln, und steche mit einem Messer in den Reifen.
    Da bisse platt, wa.

    Gruß
    Wolfgang

    • Februar 5, 2013 um 10:25 pm

      🙂 im Patriarchat wurde die Goldene Regel als auch der freie Wille entwickelt. Beide kommen im schönen Gewand daher und sind am Ende das Mittel der Knechtschaft

      Gutes Nächtle, Martin

      • Februar 5, 2013 um 10:57 pm

        Neee, die Goldene Regel ist vieeeeel älter als das Patriachat. Das konnten die nur nicht entfernen. Sie findest Du darum in ALLEN Religionen dieser Erde.

    • Februar 5, 2013 um 10:56 pm

      Ist der (kapitalistische) Staat vom Volk gewollt, erschaffen, errichtet, gestaltet und entwickelt?
      Damit steht und fällt die gesamte Argumentationskette – in meinem Kopf.

  3. Februar 5, 2013 um 11:32 pm

    Vor 20 Jahren war ich auch auf der Suche nach der Freiheit und dem freien Willen…. oder doch etwas anderes? Ich befasste mich dazu nicht nur mit den Philosophien aller Weltreligionen, sondern auch mit Rudolf Steiner, der dazu das Buch schrieb “Philosophie der Freiheit“.
    Was ich entdeckte, war, dass ich ihm in manchen Sätzen widersprechen musste, obgleich ich es für eines der besten und klarsten Bücher in dieser Thematik halte. Ich suchte weiter und fand, wie er sehr genau auseinander nahm, woe der Mensch zu seinen eigenen Intentionen kommt und entdeckte, dass er in dem Zusammenhang auch vom Fühlen zu dem Wollen dazu und deren Verknüpfung zum Denken sprach.
    Dann musste ich bemerken, dass er das Fühlen unter den Tisch fallen ließ und nur noch vom Wollen sprach. Hier also ein Versäumnis, in dem er dem eher weiblichen Weg nicht gerecht wurde…
    Vieles mehr geschah an Einkehr und Prozessen. Und ich musste mich fragen, warum ich philosophisch so begabt bin und in so jungen Jahren auf so ein elementares Versäumnis stieß. Es konnte keine andere Antwort geben als Reinkarnation. Hier ist die ganze Geschichte:

    • federleichtes
      Februar 6, 2013 um 12:27 am

      Mir ein sehr interessanter Beitrag, Frau Reinstein.

      Würden Sie Ihr Talent wirklich als ein philosophisches bezeichnen?
      Unser Guido hat hier mal den „großen“ Stephen Hawking über den Tisch gezogen.
      Und was ich den „Großen“ Geistern bereits alles antat, shame on me.

      Gehen Sie bitte davon aus, dass Sie SEHR richtig liegen mit, ja, mit Ihrem Wissen. Das aus dem Gefühl heraus entstand.
      Rudolf Steiner war ein Magier. Das ist echt toll, aber, aber – was sind echte Informationen wert, wenn sie mit künstlicher Energie verbunden werden.

      Wer fühlen kann, ist ganz weit vorne im Sinne von Klarsehen. Wer fühlt, weiß. Woraus sich folgern ließe, dass Bewusstsein NICHTS, zumindest eher weniger mit Denken zu tun hat.

      Ihre Geschichte las ich noch nicht. Re-Inkarnation scheint mir aber auch ein sehr plausibles Verfahren, um Chaos und Ordnung gleichzeitig über die Bühne laufen zu lassen. Zumal in der Ordnung das Geheimnisvolle steckt. Und selbiges ist nur ertragbar durch eine lange Zeit sehr pragmatischer Erfahrungen im Umgang mit Gewalt und Verwirrungen.

      Herzlichen Glückwunsch. Bleiben Sie uns gewogen?

      Wolfgang Jensen

      • pausenläufer
        Februar 6, 2013 um 4:36 pm

        >>Wer fühlen kann, ist ganz weit vorne im Sinne von Klarsehen. Wer fühlt, weiß.<>Woraus sich folgern ließe, dass Bewusstsein NICHTS, zumindest eher weniger mit Denken zu tun hat.<<

        Ich ging immer davon aus, eine Wahrheit oder Erkenntnis, die nicht selbstreflektorisch gedacht werden kann, gibt es nicht. Eine mental-emotionale Befindlichkeit (bspw. das Wahrnemen einer Blume), zu der ich nicht im Selbstbezug stehe, ist nicht erlebbar. Wahrnehmen setzt Bewussheit und Verstand/Denken/Versprachlichen etc. voraus.
        Und mit der Versprachlichung meiner/deiner Befindlichkeit fängt das Denken an. Die Befindlichkeit selber verbleibt ohne jeden Erkenntnisgewinn.

  4. Februar 6, 2013 um 1:36 pm

    Und wieder ein Zeichen der Zeit. Wieder ein Opfer der expansiven Unordnung.

    Alles hat ein Ende …

    Ja, dieses Ungeheuer windet sich mit allen Mitteln und will, nein, MUSS, den Höhepunkt erreichen.

    Trotzdem schade, dass wieder eine Quelle der Inspiration und der Konsonanz verschwindet, gemäß dem Motto:

    An des Teufels Ti… labt sich des Universums Mitte.

    Gruß Guido

  5. Februar 6, 2013 um 2:19 pm

    Ich bitte darum, den im Beitrag zitierten Text komplett zu lesen. Es geht darum eine Perspektive einzunehmen, in der wir, die Menschen, nicht etwas voneinander getrenntes sind. Jede Person ist nur ein Abbild der menschlichen Wirklichkeit, die sich aus einer unendlich komplexen und komplexer werdenden Verpflechtung von evolutionären Ereignissen und Auswirkungen ergibt. Die Möglichkeit sich Ideen, Gedanken und Denksysteme zu vergegenwärtigen, zeugt daher, dass diese sich in dem Augenblick der Verdinglichung, der Formulierung bzw. Ordnung, in der menschlichen Wirklichkeit verankern.

    Zu einer der wichtigsten Aufgaben des Humanismus zähle ich die Relativierung der Person zum Wohle des Menschen in einer Gesellschaft. Humanismus und die Idee der Reinkarnation passen für mich daher nicht zusammen. In diese Richtung geht ja auch Schmidt-Salomon, wenn er die Willensfreiheit kritisiert. Sie ist eine Illusion der Person und erzeugt in der Summe eine Gesellschaftsordnung, die Einzelnen die Möglichkeit der Enfaltung gibt aber nicht allen.

  6. federleichtes
    Februar 6, 2013 um 2:22 pm

    „Ja, dieses Ungeheuer windet sich mit allen Mitteln und will, nein, MUSS, den Höhepunkt erreichen.“

    Michkann man ja bereits mit einem einzigen Wort begeistern.
    Und nun frage ich mal:
    Du wachst auf, bist bester Dinge und willens, in voller Freiheit für Deine Lieben und Dich den Tag zu gestalten. Dann ein Geräusch, und Du siehst eine Klapperschlange direkt neben Dir liegen.

    Wenn unsere Welt von „verfluchten“ (Gensesis) Menschen bewohnt wird und der „Teufel“ hier das Regiment führt, sollte wohl klaren Geistern die Konditionierung ihres Willens klar sein: Freiheit im Rahmen des Bösen, Dynamik im Rahmen einer Primär-Doktrin: Das Böse muss weg.
    Freiheit also, um überhaupt Freiheit erringen zu können.

    Ich schaute mir noch das Video von Wibke Reinstein an. Besonders fiel mir die Dramaturgie auf, in Handlung und Mimik.
    Wo ist da der Freie Wille, einen Lebensverlauf fortzuführen in dem Sinne, bereits Erfahrenes (Rudolf Stiner) um weitere Erfahrungen bereichern zu müssen.

    Gruß
    Wolfgang

  7. federleichtes
    Februar 10, 2013 um 2:23 pm

    Der Wille des Kindes wird gebrochen.
    Der gebrochene Wille wird in der Ausbildung geformt.
    Und dann belohnt – oder bestraft.
    Wau!

    Gruß
    Wolfgang
    fährt dann mal.

    • Februar 11, 2013 um 5:27 am

      Hi Wolfgang,
      ist doch d’r Hammer, oder
      ein Daumen runter für die Wahrheit!
      Feststellung aus eigener Erfahrung: Sobald das Kind ICH sagen kann hat es einen freien Willen (mit etwa 2 Jahren),oder kann ihn zumindest artikulieren (ausDRÜCKEN).
      Bis zum Alter von 3 Jahren wird dieser Wille von den Eltern zumindest eingeschränkt, meine These, auch gebrochen.
      Nur weil UNSER Wille in UNSERER Kindheit 10000fach gebrochen wurde, müssen WIR doch nicht auch so weitermachen?
      Bitte mal versuchen, zu verstehen 🙂
      Lieben Gruß von einem Aufgebrachten
      Ralph

      • Februar 11, 2013 um 9:45 am

        Mit jedem Brechen gibt es eine weitere Kerbe in unserem Selbst, so formt sich auch Charakter …

        Eckhart Tolle spricht in seinem Buch Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Schmerzkörpern, die so angelegt werden uns später immer wieder heimsuchen und die energetisch über unseren Denker=Verstand genährt werden wollen. Wenn wir es schaffen, uns nicht mehr mit unserem Denker-Ego zu identifizieren, dann rauben wir diesen Schmerzkörpern die Energie und sie verschwinden so mit der Zeit …

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