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Wirklichkeit: Zeit für einen Wechsel im Denk-System?

Ich möchte noch einmal einen Teil des Artikels von QuantThink – Deutsches Denkzentrum bringen, der sich mit dem Sinn und Zweck unseres Lebens auseinandersetzt. Dabei nähern sich die Denker über einen Wechsel der Denk-Systematik unserer Wirklichkeit an …

Der Körper – Ein seltsames Gebilde jenseits der Wirklichkeit?

Das Spiel der Körper, also eine sinn- und zwecklose Veranstaltung, so eine Art Daseins-Poker?

Das wäre wohl zu einfach, zu wenig Geist für einen Geist, der ganze Universen erschaffen hat und mit einer fantastischen Präzision am Laufen hält, ein Geist, der auch am „Produzieren von Körpern“ beteiligt sein muss. Körper, die schon eine Augenweide von Funktionalität sind, auch wenn sie kränkeln oder behindert sein können oder gar sterben.

Wozu das alles, wozu mit Körpern?

Solange wir im Denk-System der Wahrnehmung bleiben, werden wir diese Frage nie beantworten können, denn wir können nicht über die Grenzen dieses Systems hinweggehen, schon gar nicht mit unserem Verstand, auch nicht, wenn wir den Schritt wagen würden, das Denken vom Gehirn in den Geist zu verlagern, was (mindestens) angebracht wäre.

Erst nach einem Wechsel des Denk-Systems, dem System im Kontext der Wirklichkeit, eröffnen sich Perspektiven für Lösungen, wie:

  • Die Körper machen den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung aus.
  • Körper ermöglichen, die Trennung von der Wirklichkeit, also auch von der Quelle wahrnehmbar zu machen …

Und was wäre dann dieser Zweck – und warum wäre er von der Wirklichkeit akzeptiert worden, die doch allmächtig, allwissend und überall ist?

Wenn die Wirklichkeit nur deshalb wirklich sein kann, weil sie sich zwar ausdehnt, aber nicht verändert, dann können die Körper nicht Teil der Wirklichkeit sein und hätten mit der Quelle nichts zu tun, ja würden von der Quelle nicht erkannt werden können ….

Und dennoch gibt es sie, Jeder davon überzeugt, etwas Individuelles zu sein, sich abgrenzen zu wollen / zu sollen …

Quantenphysikalisch würde man einen Körper als so etwas wie eine „stehende Welle“ bezeichnen können. Gemeint ist damit, dass sie durch Beobachtung als solche besteht und erst kollabiert, wenn die Beobachtung endet.

Tod – weil die Welle kollabiert? Der Geist als Beobachter? Kann aber ein Geist vom Ursprung getrennt sein? Grundsätzlich wohl nicht, außer:

  • er würde so tun „als ob“ ….

Denn der Geist ist mächtig, unstreitig. Er kann wohl alles, ausgenommen etwas zu sein, was nicht der Wirklichkeit entspricht.

Es gibt wohl nur eine Möglichkeit, damit das geschehen könnte, und das wäre so etwas, was wir beinahe jede Nacht erleben:

  • Einen Traum zu träumen, den wir erst als Traum erkennen, wenn wir aufgewacht sind ….

Dann wären die Körper:

  • Projektionen (eines Teils) des Geistes, der annimmt getrennt sein zu können, getrennt von der Wirklichkeit, was es eigentlich nicht geben kann.

Und was wären dann Kriege, Konflikte, Krankheiten, Leiden, Schmerz …. und Arbeit?

Sie ahnen, welche Reichweite ein Wechsel im Denk-System haben kann, haben muss?!

Das wäre allerdings schon ein genialer Geist, sich eine derart komplexe Traumwelt zu erschaffen. Die Denker  hier sprechen an anderer Stelle von dem kleinen „ich“ und dem großen „ICH“, die mit einander in Verbindung stehen können, also dem letzteren als Innere Stimme oder dem Selbst. Also die Bestellung beim Himmel als nichts Anderes, sein Selbst um eine Änderungsrichtung im Traum zu bitten bei gleichzeitigem Loslassen der Ängste zum bestehenden Problem?

Wenn also alles Traum ist, warum dann Traumata? Um nicht so einfach an unser Selbst zu kommen, damit das „Spiel“ nicht gleich auffällt?

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  1. Februar 4, 2013 um 6:05 pm

    Erscheint MIR zu konstruiert, um wahr sein zu können.
    Nur: Wer weiß das schon – so kann sich jeder seine eigene (Vorstellungs-) Welt basteln.
    Wenn sie nichts anderes zu tun haben und wenn’s schie macht!

    Bezahle ICH diese Denk-Panzer, hier abgewandelt als „Deutsches Denkzentrum“ etwa?

    • Februar 4, 2013 um 6:10 pm

      Leider gibt es kein Impressum oder Über, das aussagekräftig genug wäre, um auszumachen, von welchen Mitteln die Forschung angetrieben wird.

  2. Gerd Zimmermann
    Februar 5, 2013 um 11:03 am

    „Dann wären die Körper:

    •Projektionen (eines Teils) des Geistes, der annimmt getrennt sein zu können, getrennt von der Wirklichkeit, was es eigentlich nicht geben kann.“

    Das hat euch der Teufel gesagt und die Erde ist eine Scheibe. Wer behauptet eigentlich die Erde ist eine Kugel? Existiert das Universum, wenn ich es nicht beobachte. Was sagen mir meine Sinne über die äussere Welt. Gibt es ein da draussen überhaupt. Ist Materie eine Projektion. Wo steht der Projektor oder funktioniert die Projektion materielos? Bleibt nur der Geist als Schöpfer. Ein Geist, nicht trennbar. Masselos, raumlos, zeitlos, ruhelos. Der energetische uferlose Ozean der Möglichkeiten.

    • Februar 5, 2013 um 11:24 am

      …und alles verschwindet im wabbernden Unbestimmten und alles Möglichem….
      Tut mir leid, aber das ist mir wirklich ZU nichts sagend.

      • federleichtes
        Februar 5, 2013 um 1:28 pm

        Meine erste Recherche ergab, dahinter stecken ein Glaser und ein „Zauberer“.
        Das sagte mir erst mal nichts.
        Da meine Scheiben heil sind und ich selber „zaubern“ kann, war die weitere Betrachtung dieser Informationsblase damit für mich abgeschlossen.

        Gruß
        Wolfgang

  3. Gerd Zimmermann
    Februar 5, 2013 um 3:25 pm

    Ja, Solveigh, wer fragt bekommt eine Antwort

    es geht um die ewige Frage, wo komme ich her, wer bin ich und wo gehe ich hin.
    Oder: Was ist das Leben, das Universum und der ganze Rest. Die Antwort ist bekanntlich 42. Da der Computer für die Antwort 7 Millionen Jahre rechnete, wusste niemand mehr die Frage und man musste einen noch grösseren Comuter bauen, um hinter die letzte Frage zu kommen, deren Antwort 42 ist. Google mal 42. Was ist aber nun 42? Richtig 6 x 7. Der Mensch hat neben seinen 5 Sinnen noch zwei ander Sinne. Der 7.Sinn ist bekannt.
    Der 6. vielleicht nicht so. Also wären da fühlen und denken. Diese zwei Sinne sind nicht für die Materie gemacht. Ein seelischer Schmerz kommt ohne Materie aus und denken kann ich in Überlichtgeschwindigkeit, sogar in Nullzeit können meine Gedanken das Universum durchqueren. Mit unserem Körper, ähhhm, mit der Materie hat es so eine Bewandnis. Wolfgang meint er kann „zaubern“ sprich Materie erzeugen oder Materie auflösen. Wieder andere sind schwerelos. Einer kann durch Wände gehen wieder einer über’s Wasser.Nun woran liegt das? Richtig Realität und Wirklichkeit sind nicht das selbe.
    Unser so lieb gewordenes Weltbild passt nicht mehr mit den Naturgesetzen überein.Was ist die Ursache? Auch einfach. Es gab keinen Big Bang aus dem Nichts. Alles ist fein säuberlich geplant. Von wem? Nun, von Dir: Ja, wie jetzt. Es ist kein Scherz, von Dir. Ausgehend davon, dass Bewusstsein existiert, ist die Grundlage für alle existierende Dinge, Energie. Die Summe der Gesamtenergie ist konstant. Die Möglichkeit Amplitude und Frequenz zu ändern nähern sich unendlich.(Der Ozean der Möglichkeiten) Da Energie nicht erzeugt oder vernichtet werden kann, bist Du also unsterblich, da dein Geist deinen Körper bewohnt, damit Du Blumen pflücken kannst. Da ich nun der gleichen Quelle entspringe wie Du, haben wir neben unseren Eltern auch kosmische Eltern. Über diese energetische Verbindung ist im Universum alles mit allem verwoben.

    Fragen kostet nichts. Schönen Nachmittag

    • Februar 5, 2013 um 5:48 pm

      Danke für die Erklärung.
      Nun, zu den Zauberern gehöre ich ganz offensichtlich nicht. Denn weder kann ich Materie machen oder verschwinden lassen, noch kann ich durch Wände oder auf Wasser gehen… Liegt bestimmt an meinem fehlenden oder unterentwickelten Bewusstsein… (Ich hoffe, Du merkst die Krux in diesem Denken?)

      Was Du beschreibst, habe ich schon öfter gehört, gelesen, mich damit beschäftigt – und bin nicht zu Ende gekommen, will sagen, ich habe kein endgültiges JA oder NEIN gefunden.

      Denn, WENN Deine Annahme stimmt, müsste auch die Reinkarnation stimmen – ich inkarniere in einen Körper so oft ich will?
      Wenn DAS aber stimmt, warum erinnere ich mich nicht an die anderen Leben? Warum muss ich mühsam immer wieder von vorne anfangen wie ein blindes Huhn, statt da weiterzumachen, wo ich im vorherigen Körper aufgehört habe? Warum bin ich nach dem Tod des materiellen Köpers und der Inkarnation im nächsten mir meiner nicht (mehr?) bewusst? Warum kann ich mir meinen Körper nicht so lange erhalten, wie ICH es für richtig empfinde und muss mich stattdessen von einem Körper in den anderen quälen – immer zwischendurch vergessend, was ich bereits gelebt habe?

      Das ist mir ein wenig unlogisch. Aber ja, Logik gehört hier ja nicht hin? Hmmmm… Unlogisches fällt mir schwer zu akzeptieren! Weil, ohne Logik ergibt sich mir kein Sinn.

      Selbst die uns im ersten Moment unlogisch erscheinende Quantenphysik hat ihre Logik, wenn ich den Gesetzen denn auf den Grund gehe!

      • Februar 5, 2013 um 6:04 pm

        Danke, Solveigh, das sind auch die Frage, die mich bzgl. der Reinkarnation beschäftigen.
        Was, wenn das Inkarnieren aber nur ein Spiel ist?
        Was, wenn ich morgens reinkarniert aufwache (-> Avartar), und alle meine Erinnerungen sind nur virtuelle Erinnerungen für das „Spiel“ und meine sonstigen Selbst-Erfahrungen (Selbst) sind im Ich ausgeblendet?
        Was, wenn mein Ich durch Konzentration sich an das Selbst wenden könnte, und dieses auf Bitten das „Programm“ entsprechend modifiziert?
        Leider geht es mir wie Dir: es habe an dieser Stelle nicht die Erfahrung, um weitere Rückschlüsse zu ziehen, sonder kann nur Möglichkeiten denken …
        Mal schauen, wo das hinführt …
        Herzlich, Martin

        • Februar 5, 2013 um 10:39 pm

          Was, wenn mein Ich durch Konzentration sich an das Selbst wenden könnte, und dieses auf Bitten das “Programm” entsprechend modifiziert?

          Warum kann das dann nicht jeder, sondern es muss mühsam (von einem Guru/Priester) in jahrelangem Training erlernt werden? Gern auch gegen Bezahlung? Je länger du lernst (und die Taschen des Priesters/Gurus füllst), desto näher kommst Du dem ersehnten Ziel?
          Und wenn es jemand nicht erlernt (aus welchen Gründen immer), dann gehört er eben nicht zum auserwählten Kreis der Erleuchteten?

          Zu viele Fragen. Aber ich bin noch nicht fertig. Ich probiere aus. Noch immer. Ohne Guru und Priester. Wenn das wahr ist, MUSS es JEDER von sich aus können!

          • Februar 5, 2013 um 11:24 pm

            Ich finde zumindest den einen oder anderen, der es selbst herausgefunden hat. Nun will ich es aber auch wissen 🙂

  4. federleichtes
    Februar 5, 2013 um 7:59 pm

    Re-Inkarnation setzt ja etwas Re-Inkarnierbares voraus.
    Ein Wesen? Eine Entität, ein Geist? Ein IST.

    Stellen wir uns mal ein Wesen mit einer bestimmten Qualität vor.
    Um meinen Gedanken zu veranschaulichen, sagen wir, das Wesen sei ein Mensch, und seine Qualität sei ein Auto. Stirbt der Mensch, bringt er das LETZTE Auto, das er besessen (welch ein Wort!) hat, wieder mit. (Das würde immerhin erklären, warum es wenigstens auf der Ebene des Autos sichtbare Fortschritte gibt).

    Also, Wesen kommt hierher mit einer echten Macke. Und repariert ein bisschen an sich herum. Der Körper geht, das Wesen auch, und kommt wieder. Warum sollte Wesen (noch) von der Macke wissen, die es (bereits) reparierte?

    Na ja, der Schneesturm. Seht es mir nach.

    Gruß
    Wolfgang

    • Februar 5, 2013 um 9:40 pm

      Vielleicht sollte man es mal anders betrachten, denn es dürfte ja offensichtlich sein, dass die Lebensform, als die man reinkarniert, nicht die ist, die im Vorfeld gestorben ist. Somit kann die Reinkarnation nicht auf die Informationen zurückgreifen, die dem Verstorbenen “zur Verfügung“ standen. Was reinkarniert denn ? Meinem Verständnis nach doch nur das “nicht Abgearbeitete“ und damit die angesammelte Unordnung, die zu Lebzeiten nicht harmonisiert werden konnte … sprich, einzig die “dunkle Seite“ gelangt wieder in den Pool der Unordnung und wird auf weitere Lebensformen verteilt, damit die Harmonisierung unter anderen Umständen gelingen kann. Das wäre demnach auch das Ziel ALLEN Lebens bzw. aller verkörperten Bewusstseine, nämlich in einem kosmischen Lernprozess sämtliche Spuren von Unordnung derart zu harmonisieren, dass einzig … Wolfgang verdreht nun bestimmt die Augen 😉 … Kohärenz im SEIN vorliegt … und ein neues Universum daraus hervorgehen kann …

      Gruß Guido

    • Februar 5, 2013 um 10:41 pm

      Warum sollte das Wesen nicht von seinem Kampf und Sieg über die Macke wissen, kann doch dieses Wissen angewandt werden, um andere Macken zu besiegen und nicht wieder dieselbe Macke zu entwickeln, weil das Wesen ja vergessen hat, dass es diese Macke schon mal hatte und abgelegt hat…

  5. Februar 6, 2013 um 12:20 am

    Solveigh, das sind berechtigte EInwände. Was aber ist eine Macke ? Ist nicht alles, was uns als Fehler erscheint, vielmehr eine Möglichkeit im Rahmen einer Notwendigkeit ? Jegliche Unordnung braucht eine Bühne, einen Wahrnehmungskanal … und wenn sie sich als Fehler, Macke, Unglück, Schicksalsschlag manifestiert, dann ist das genau der Weg, der aus Sicht des Ganzen “lokal“ sich manifestieren kann, weil die Möglichkeiten der Ordnung es zulassen, ohne dass darunter der reale Bilderfluss ins Stocken gerät.
    Wenn Unordnung reinkarniert, dann nicht als feste Realisation, nicht als das selbe Bild wie zuvor, sondern als eine Ansammlung von Möglichkeiten. Das Bild bzw. die Realisation ergibt sich erst durch die Notwendigkeiten NACH der Reinkarnation, so wie ein Blatt verrottet und wieder in den Kreislauf gelangt und die Umgebung wieder nährt. Informationen haben keinen festen Wert, sondern schaffen einzig Verbindungen. Gleiche Informationen können in verschiedenen Umfeldern verschiedene Reaktionen bewirken. Gleiches findet sich auch bei den Genen, die zu ganz anderen Reaktionen des Genoms führen können, je nach Umwelteinfluss. Oder betrachte ein Kind … egal wo es bis zu einem gewissen Alter aufwächst, es lernt die Sprache, die es umgibt. Unordnungen/Fehler/Macken manifestieren sich nach aktuellen Notwendigkeiten, und nicht nach vergangenen … selbst wenn sie die gleichen Informationen darstellen.

    Gruß Guido

    • Februar 6, 2013 um 9:39 am

      Folge ich also Deiner Interpretation, reinkarniert nicht die gesamte und eine bestimmte Persönlichkeit, sondern, ich möchte es mal so nennen: Informationssplitter vieler vergangener Leben, die es auf der Erde bisher gab, die sich vielleicht ganz zufällig zusammen finden, und die sich in einem Neugeborenen (wann immer das geschieht) sammeln und manifestieren? Wobei auch denkbar wäre, dass während des gesamten Lebens weitere solcher Informations-Splitter aufgenommen werden (können), wie Sokrates formulierte: „Du weißt das alles schon, Du musst Dich nur erinnern?“ Und durch diese „neu zusammengesetzten Informationssplitter“ wird die vorangegangene Entwicklung (insgesamt) fortgesetzt?

  6. federleichtes
    Februar 6, 2013 um 12:38 am

    @ Solveigh
    „Zu viele Fragen. Aber ich bin noch nicht fertig. Ich probiere aus. Noch immer. Ohne Guru und Priester. Wenn das wahr ist, MUSS es JEDER von sich aus können!“

    Wau!
    Und wie wär’s mit der Idee, es handelt sich um eine Konzertierte Aktion? In der ALLE sich mit ihrem Potenzial einbringen und JEDER über das GEMEINSAM Geschaffene verfügen kann?
    Wäre das Prinzip nicht auch so etwas wie das Prinzip der Liebe?

    Das Denk-System kann man nicht wechseln.

    Gruß
    Wolfgang

    • Februar 6, 2013 um 9:42 am

      Und wie wär’s mit der Idee, es handelt sich um eine Konzertierte Aktion? In der ALLE sich mit ihrem Potenzial einbringen und JEDER über das GEMEINSAM Geschaffene verfügen kann?
      Wäre das Prinzip nicht auch so etwas wie das Prinzip der Liebe?

      Auf jeden Fall ist das eine mögliche Denkweise, ja! Und sie gefällt mir 🙂

      Warum können Denk-Systeme nicht gewechselt werden? Unterliegt unser Denken nicht auch dem stetigen Wandel wie alles andere?

  7. Gerd Zimmermann
    Februar 6, 2013 um 8:24 am

    Hallo zusammen

    „ohne Guru und Priester….“ Das ist wohl war.
    Etwas ist aber im Spiel, wovon noch nicht die Rede war. Es ist so offensichtlich, dass man es schlicht übersehen kann. Ich rede vom Erbgut, Guido, Du bist doch Gold-DNA Spezialist. Folgende Fakten lege ich mal auf den Tisch. DNA speichert Licht, sendet Licht und empfängt Licht. DNA wird mittels Handyfrequenzen, Mikrowellen, Radar, HAARP usw. gestört. Der Kammerton A, trifft nicht die richtige Frequenz. Der Jahreston des Universums beträgt 136,1 Hz. Die Solfeggio-Frequenzen sind Harmonische. Die DNA ist modulierbar. Die DNA ist ein Supraleiter bei Körpertemperatur. Das heisst nicht zugänglich für das Magnetfeld. DNA in Verbindung mit Gold wird erinnerungsfähig, d.h. der Filmriss wird ausgeblendet. Sollten wir zum Frühstück Blattgold zu uns nehmen oder reicht Meersalz?

    Ich Bitte alle ihren Senf zu diesem, für mich sehr bedenkenswerten Thema hinzu zugeben.
    Besten Dank.

    • Februar 6, 2013 um 9:44 am

      Dazu weiß ich zuwenig. Darum von mir kein Kommentar, sondern nur Fragezeichen.

  8. Februar 6, 2013 um 10:21 am

    Jeder Mensch, aber auch Tiere und Pflanzen, sind ja das “Produkt“ der Verschmelzung der Eltern, somit weist ein Nachkommen ein anderes Spektrum auf, als die Eltern. Dieses Spektrum bietet die Basis, um aus dem Feld der angesammelten Unordnungen das entgegengesetzte Spektrum anzuziehen … wir nennen es Schicksal. Oder anders ausgedrückt: In jeder Lebensform reinkarniert die Unordnung aus dem Pool allen Bewusstseins ( Gesamtunterbewusstsein ), die dem Ordnungspotenzial des Nachkommens bei der Empfängnis entspricht. Das ist zwar eine duale Interpretation, aber die Realität basiert ja (noch) auf Dualität, was sich aber mehr und mehr ändern dürfte … aber das ist eine andere Geschichte, schließlich ist die Dualität nur eine Lektion von vielen …

    Gruß Guido

  9. Gerd Zimmermann
    Februar 6, 2013 um 11:18 am

    “ … aber das ist eine andere Geschichte, schließlich ist die Dualität nur eine Lektion von vielen …“
    Lektion hin oder her, meinem Verständnis nach muss Dualität ( Druckunterschied) immer vorhanden sein.Ohne Dualität würde doch das Universum stehen bleiben. Irrtum oder Missverständnis?

    • Februar 6, 2013 um 4:29 pm

      Hier möchte ich mich anschließen. Alles fließt, von einem Pol zum anderen, von einem Energieüberschuss zu einer Senke. Das scheint mir Dualität oder Polarität zu sein, auf die nicht verzichtet werden kann, oder?

  10. Februar 6, 2013 um 11:32 am

    Guten Morgen Gerd,

    lass es mich anders ausdrücken: Dualität bleibt zwar bestehen, aber die Bandbreite ihrer Realisationen wird geringer werden. Erst werden Gegensätze wie Gut und Böse schwinden, aber die von Tag und Nacht bestehen bleiben. Erst werden Dualitäten weichen denen reaktive Unordnung zugrunde liegt ( menschgemacht ). Dann werden die Dualitäten der aktiven Unordnung weichen ( die der Bühne des Lebens selbst ) … aber bis dahin wird noch reichlich Bewusstsein reinkarniert werden müssen und so manche Lektion durchlaufen werden 😉

    Gruß Guido

  11. Gerd Zimmermann
    Februar 6, 2013 um 1:19 pm

    Hallo Guido,

    diese Lektion verstehe ich, aber ist es nicht Zeit für einen Llankru. Darunter verstehe ich im Licht der Veden betrachtet, sagen wir mal einen Dimensionssprung?

    gruss Gerd

  12. Februar 6, 2013 um 1:27 pm

    Ist die Notwendigkeit einer Dimension nicht auch nur ein Werkzeug der Ordnung, um Abschnitte der Entwicklung besser (be)greifen zu können ? In Wirklichkeit braucht es keine Dimensionen, sie sind auch nur Ausgeburten der Realität, sozusagen Mittel zum Zweck. ALLES fließt ohne Grenze und Unterteilung, nur unterteilen wir Menschen, weil wir es aus unserer Sicht des verkörperten Bewusstseins nicht anders fassen können.

    Gruß Guido

  13. federleichtes
    Februar 6, 2013 um 1:32 pm

    @ Solveigh
    „Warum sollte das Wesen nicht von seinem Kampf und Sieg über die Macke wissen, kann doch dieses Wissen angewandt werden, um andere Macken zu besiegen und nicht wieder dieselbe Macke zu entwickeln, weil das Wesen ja vergessen hat, dass es diese Macke schon mal hatte und abgelegt hat…“

    Scheint ein interessanter Aspekt zu sein.

    Gestern las ich (eher zufällig) Folgendes über ein Thema, das ich hier bereits mehrfach ansprach, die Verschmelzung der beiden fundamental verschiedenen Wesen-sarten:
    Das Weibliche ist auf dem Weg der Individualisierung.
    Das Männliche ist auf dem Weg der Sozialisierung. (meine Worte)

    Was ist DER WEG?
    Klar, einerseits lernen mittels „Wissen“, andererseits aber ein Handeln, „learning by doing“.
    Faktisches Wissen und Handlungswissen verschmelzen zu einem Gefühl für das, was Im Sinne des Individuums UND der Gesellschaft vernünftig ist. Ein Bewustsein entsteht.

    Ich sage es mal so. Ich lernte Buchdrucker. Ich BIN Buchdrucker geworden. Das geschah ein Mal, und ich werde niemals wieder Buchdrucker lernen müssen.

    Wenn ein Wesen also im Prozess des Verschmelzens von Geist und Liebe einen „Status“ erreichte, ist das wie „etwas substanziell Fundamentales“ in sich integriert zu haben. Man HAT das Bewusstsein, behält es und baut die weitere Entwicklung DARAUF auf.

    Vielleicht darf ich noch anmerken: Bewusstsein weiß man nicht – man hat es. Es ist ein so essentieller Teil unseres Seins, dass es nicht willentlich kontrollierbar ist. ES IST TEIL des WILLENS.

    Meine Meinung.

    Gruß
    Wolfgang

  14. Gerd Zimmermann
    Februar 6, 2013 um 2:22 pm

    „ALLES fließt ohne Grenze und Unterteilung,“

    So ist Sie halt, die allem zugrunde liegende Energie. Dimensionslos und deshalb nur sich selbst begrenzend. Aber was nützt Energie ohne Wissen? Ohne Wissen geht dem Universum im sprichwörtlichen Sinne das Licht aus.Der Spruch stimmt wohl: Wissen ist Macht, nichts wissen macht Nichts.

    Nicht persönlich nehmen, noch so ein Spruch: Oh seelig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer.

    Wie komme ich jetzt eigentlich auf so einen Schwachsinn. Sind die Gedanken wirklich frei?
    Oder gibt es eine Gedankenpolizei? Das war doch Orwell in 1984, Gedankenpolizei……
    Ist das Undenkbare denkbar? Wer begrenzt Gedanken eigentlich und was passiert, wenn Kollektiv gedacht wird?

    Gruss Gerd

    • federleichtes
      Februar 6, 2013 um 2:37 pm

      Ob wir Entropie verstehen oder nicht.
      Es gibt EINDEUTIG zwei Bestrebungen:
      Energie zu bündeln und zu zerstreuen.

      Nein, die Gedanken sind nicht frei – oder mein Fahrrad müsste frei sein, dann doch.

      Gruß
      Wolfgang

      Wir können Probleme nicht mit Intelligenz lösen, weil sie durch Intelligenz enstanden.

    • Februar 6, 2013 um 8:04 pm

      Dazu fehlt mir nun wieder das hier ganz spontan ein:

  15. Gerd Zimmermann
    Februar 6, 2013 um 3:37 pm

    „Wir können Probleme nicht mit Intelligenz lösen, weil sie durch Intelligenz enstanden.“

    Wolfgang, hier möchte ich wiedersprechen, da ich davon ausgehe, dass jede Intelligenz begrenzt ist. Nichts ist unendlich dazu gehört der Geist.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

    Albert Einstein

    Gruss Gerd

    • federleichtes
      Februar 6, 2013 um 9:01 pm

      Einen Widerspruch erschließt sich mir nicht.
      Was sagt Einstein?
      Dass ein Problem durch das Denken entstand.
      Nun ergänze ich mal: Intelligenz verursacht Denken.
      Und wenn Gedanken auf reiner Grundlage von Intelligenz ins Wirken kommen, entsteht Chaos. Bravo, brauchen wir ja auch.
      Kommt Denken unter Mitwirkung von negativen Emotionen ins Handeln, entsteht Krieg. Hatten wir genügend, brauchen wir nicht mehr. Wie entschärfen wir Emotionen? ist bekannt, kaum einer macht’s.

      Intelligenz ist in meiner Kurz-Sicht (wunderbar): Die Fähigkeit, unterscheiden zu können. Bravo, Intelligenz kann scheiden.
      Und welche Kraft ist die verbindende? Affinität, Liebe.

      Also gilt in meinem Erkenntnisrahmen, innerhalb dessen ich praktiziere:
      Intelligenz ist der Diener meines Wohlwollens. Der mir hilft zu entscheiden, wem ich mich zuwende und von wem ich mich abwende.

      Die Frage, auf welches „Pferd“ man wettet, muss ja Jeder für sich selber klären. Ich hab’s für mich getan.

      Gruß
      Wolfgang

  16. Februar 6, 2013 um 4:04 pm

    Ich stand vorhin vor einem Kalender, darauf war ein Ameisenbär abgebildet. Mein nächster Gedanke war: Wo kam er her und wofür ? Ist es mit dem Ameisenbär nicht wie mit dem Willen ? Angenommen ich will ein Gerät bauen, um damit den Staub vom Boden zu entfernen, dann baue ich ein Gerät, um damit den Staub vom Boden zu entfernen und nicht ein Gerät, welches erst etwas anderes macht und sich erst nach und nach zu dem entwickelt, wofür es eigentlich gedacht war. Somit entsprang der Ameisenbär einer Notwendigkeit, die akut war und nicht nach und nach seinen Rüssel lang werden ließ. Der Ameisenbär wurde notwendig im Gefüge des Ganzen, um die Population von Ameisen nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. So dürfte es sich auch mit dem “freien Willen“ verhalten … jeder Wille ist eine Notwendigkeit aus Sicht des GANZEN … ob er aber auch realisierbar ist, hängt von den Möglichkeiten des Umfeldes ab, in dem der Wille zum Tragen käme. Ohne Ameisen, keine Ameisenbären. Ohne Notwendigkeit, kein Wille etwas zu ermöglichen. Die Freiheit ist somit begrenzt durch das Maß der Möglichkeiten und erscheint als freier Wille, solange der Wille das eigene Potenzial der Realisierung beansprucht … obwohl er aus der Notwendigkeit des GANZEN entsprungen ist … und somit in Wirklichkeit nicht frei ist.

    Evolution erfolgt in Sprüngen, nicht langsam fließend, weil die Devolution des zugrunde liegenden Bewusstseins ebenfalls sprunghafter Natur ist und fortwährend vom Thron der Kohärenz hinabfällt.

    Was für Ameisenbären gilt, dürfte somit auch für Giraffen gelten … und für die fehlenden Zwischenstufen der Fossilienfunde.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Februar 6, 2013 um 9:08 pm

      „Ohne Notwendigkeit, kein Wille etwas zu ermöglichen“.

      Kannst Du das bitte NOCH einfacher formulieren? Dann versteht’s garantiert keiner.

      Mein Daumen war ’ne Zehnerpackung.

      Herzliche Grüße an Euch.

      Wolfgang

  17. Gerd Zimmermann
    Februar 6, 2013 um 4:47 pm

    “ … und für die fehlenden Zwischenstufen der Fossilienfunde.“

    Wer zwischen den Zeilen lesen kann, erfuhr so eben beinahe die Uhrzeit des Eisprunges im Kalender eingeschrieben. Irgendwie ist es spannend zuzuschauen, wie das Drama sich seinen Höhepunkt nähert. Ich meine nicht die Teilnehmer im Forum, sondern das Bild des gesamten Bildes. Guido gab uns ja gerade so ein Puzzlestück zum Einfügen.
    Wenn ich mir die Mehrheit der Konsumenten ansehe, muss ich denken: Alle machen mit und keiner weiß warum.

    Dann überlege ich, wie wenige Leute dieses Forum besuchen. Ja, Sie haben keine Zeit, viel zu beschäftigt. Telefonieren, spielen, Musik hören und SMS schreiben. Da bleibt keine Zeit zum denken, geschweige denn NACH-Denken.

    In meinem nächsten Leben gründe ich eine Denkfabrik.

    Schönen Abend

  18. Gerd Zimmermann
    Februar 7, 2013 um 11:05 am

    „Gedicht “Schöpfergötter (Simulation)”
    Das nachdenkliche Gedicht “Schöpfergötter (Simulation)” habe ich auf dielyriker.de gefunden:“

    Für einen Schöpfer ist’s ein Spiel,
    mit dem, was er da simuliert.
    Er macht es gern und mit Gefühl,
    mit Regeln, die er auch einführt.

    Auch wenn es nur Simulation,
    so lebt doch jede Spielfigur
    und die Figur erkennt dann schon,
    Erkenntnis, das ist Leben pur.

    Die Figur, die zum Schöpfer blickt,
    glaubt ihren Gott in ihm zu sehen.
    Den Gott, der sie stets lenkt geschickt,
    in dessen Reich wolln sie eingehen.

    In einem Spiel, das nicht verloren,
    fühln sich Figuren Göttern gleich.
    Durch sie wird auch ein Spiel geboren,
    in dem sie Gott im Himmelreich

    Ein Gott wird so durch Gott erzeugt.
    doch er bleibt nur Figur des Spieles.
    In dem er sich vor Göttern beugt,
    erklärt er sich dann gläubig vieles.

    Es schließt sich so der Kreis der Spiele,
    durch Schöpfermacht im Weltenlauf.
    Von Schöpfergötter gibt es viele,
    drum hört das Kreisen niemals auf.

    Quelle: http://washaeltdieweltzusammen.blogspot.de/search/label/Bewusstsein

  19. Jürgen Clausen
    Februar 7, 2013 um 7:13 pm

    Wir verfügen über keine Möglichkeit, „Welt“ und unser Bewusstsein auseinander zu halten. Alles, was wir wahrzunehmen glauben, sind wir selbst. Wir können nichts wahrnehmen, was nicht unserem Bewusstsein entspricht.

    Zu „Reinkarnation“: wir können nicht auseinander halten, in welcher Welt wir gerade sind und in welcher Zeit: es existieren real weder Welt noch Zeit. Wir tun nur so als ob. Wir klinken uns in ein bestehendes Konzept ein oder wir schaffen selbst ein neues. Kleben wir mit unserem Bewusstsein an dem Konzept, das wir „diese Welt“ nennen, aus welchen Gründen auch immer, werden wir uns womöglich auch wieder dieser „Welt“ zuwenden. Die Gründe können aus einer gewissen Spannung bestehen, die durch unerledigte Konflikte hervorgerufen werden können. Es kann auch (und ist es vor allem oft) ein Versprechen sein, das wir einer bestimmten „Person“ (Seele, sage ich) gegeben haben. Ich selbst habe in dem, was wir „dieses Leben“ nennen, so einige Personen getroffen, mit denen ich verwandtschaftliche Beziehungen hatte, die Partnerinnen gewesen sind, ehemalige Geschäftspartner, einige Mütter und auch 2 Väter.

    Es gibt Fälle, wo jemand noch „hier“ lebt und bereits das nächste Leben begonnen hat. In diesem sind derartige Menschen meist dement oder anderweitig schwer krank.

    Ich kenne einen Fall, da war eine junge Frau schwanger mit Zwillingen, als ihre Mutter starb. Wer waren nun diese Zwillinge? Die Seele, die vorher die Mutter war – und ihr Geliebter, den sie am Kriegsende nicht hatte heiraten können, weil er ein Kriegsgefangener war. Darüber war diese Frau ihr Leben lang unglücklich. Jetzt sind die beiden Jungs fröhlich und können ihre Gemeinsamkeit ausleben, wenn auch nicht als Liebespaar. Ich denke, sie werden es in der „neutralen Zone“ (anderswo auch als „Himmel“ o.ä. bezeichnet) genau so verabredet haben.
    Ich selbst hatte viele Erinnerungen an vergangene und parallele Existenzen, aber bisher noch keine an den „Himmel“. Zumindest nicht innerhalb dieser Konzepte, die wir „diese Welt“ und „Zeit“ nennen.

    • Februar 7, 2013 um 7:57 pm

      Lieber Jürgen,
      vielen Dank für Deinen Einblick in Deine Erkenntnisse, was es mit unserem Bewusstsein auf sich zu haben scheint.
      Ich habe gestern erst ein Video gesehen, das die Möglichkeit behandelte, dass alle unsere Wahrnehmungen sich allein in unserem Kopf abspielt.
      Für einen normalen Menschen, der bisher noch weder Meditations- noch Hypnoseerfahrungen hat, ist das sehr schwer vorstellbar.
      Dass wir unsere Vorstellung leicht manipulieren können, haben allerdings schon sehr viele Experimente gezeigt. Nur: habe ich mir diese dann auch nur vorgestellt.
      Und: wo kommen dann alle diese Vorstellungen her? Was produziere ICH selbst und was kommt aus der (göttlichen?) Matrix?
      Ich könnte noch viele Fragen stellen …
      Herzlich, Martin

  20. Februar 7, 2013 um 10:50 pm

    Lieber Martin, liebe Mitleser: im Laufe meiner vielen Selbst- Befragungen kam ich recht schnell auf die Physik, das mag etwa 1974 gewesen sein. Ich las, dass das, was wir gemeinhin als „Materie“ bezeichnen, bei den Physikern bestenfalls „Energie“ oder gar nur „Felder“ seien. Mir fiel in diesem Zusammenhang ein kleines Büchlein zu, das Pasqual Jordan verfasst hatte. Als Physiker hatte er selbst recht viele existenzielle Fragen formuliert, auch die Möglichkeit ins Auge gefasst, es könne tatsächlich einen Gott geben. Den Mann hätte ich damals gerne kennen gelernt. Hätte ich damals gewusst, dass er nur 100 km von mir entfernt wohnte, hätte ich ihn sicher aufgesucht.

    Mir entging auch nicht, dass man zwischen den Zeilen auch Einsteins oder Paulis immer großes Misstrauen zu den eigenen Wahrnehmungen las. Bei Pauli fiel mir auch auf, dass er bei Kollegen als eine Art „Mentaler Saboteur“ bekannt war, jemand, der Versuche stören oder gar zerstören konnte, ungewollt, allein durch seine Anwesenheit.

    Ich begriff selbst Materie als etwas wenig Körperliches: ab und zu mal ein Atomkern, aber sehr weit auseinander liegend. Was wir sehen und fühlen, dachte ich, seien lediglich die Aussenhüllen der Elektronenschalen. Dann aber, so folgerte ich, könnte wir kaum in der Lage sein, etwas Konkretes über einen Gegenstand zu erfahren: wenn alles nur eine Art „Energie- Schaum“ ist, wo ist dann eine konkrete Aussage über den Gegenstand möglich?

    Mit der Zeit begriff ich, dass wir Menschen unsere gesamte Realität erlernen. Mir fiel auch immer wieder auf, dass es nirgendwo eine präzise Aussage zu dieser Realität gab: überall nur Annahmen, Meinungen, Theorien, Glauben. Es schienen mir lediglich „kulturelle Gewohnheiten“ zu sein, unser gesamtes Denken, Fühlen und Handeln. Alles war erlernt.

    Um es kurz zu machen: im Laufe vieler Jahre, mit einer wunderbaren, aber bisweilen auch anstrengender Ehe, mit der „Aufzucht“ von 3 Kindern und in einem sehr anstrengenden Beruf kam ich sehr häufig an meine Grenzen, sowohl physisch als auch psychisch. Dabei wurden die Fragen nicht weniger, sondern mehr: woher lernen wir unsere sprachlichen Begriffe wirklich? Waren wir schon mal hier, oder woher kommen ansonsten all die irrationale Kommunikation und die positiven wie negativen Emotionen zwischen uns Menschen? Liebe? Liebe auf den ersten Blick? Hass ohne ersichtlichen Grund?

    Letztlich fand ich auf viele dieser Fragen auch Antworten. Und ich habe gute Möglichkeiten gefunden, mich selbst von vielen „Dingen“ zu befreien, die mich gestört haben. Ich habe meine eigene Sprache, die Wirkung von Sprache auf mich, und damit meine Denkautomatik wirksam modifiziert. Und ich habe aus gegebenen Anlässen Rückführungen gemacht, zuerst zusammen mit meiner Frau (gegenseitig) und dann auch alleine, im Wald oder einfach vor dem Computer.

    Gestern fiel mir dann auf dem Rückweg von der Post auf einem Zebrastreifen ein, wie ich mein Verständnis, alles „hier“ sein eine mentale Konstruktion, sozusagen beweisen kann: sensorische Deprivation soll die Sinneseindrücke ausschalten. Was bleibt übrig? Alles, was wir denken, uns vorstellen, an das wir uns erinnern. Aber: all das, was da in uns abläuft, ist nicht „die Welt“, wenngleich es ihr auch stark ähnelt. Es ist ausschließlich in unserem Bewusstsein. Aber: wo ist da die Trennung? Worin unterscheiden sich die beiden Welten?
    Dann gibt es ja ein großes Problem der heutigen Wissenschaft: man glaubt alles über Wahrnehmungen, neuronale Netzwerke etc. zu wissen. Was man aber ausklammert: wie wird aus dem, was die Sinne an elektrischen Impulsen liefern, Bewusstsein? Und wo wird Wissen gespeichert?
    Mir selbst wurde bald klar, dass unsere Bewusstseinsinhalte von Geburt an (oder ggf. früher) ausschließlich gelernt sein können. Jedenfalls bis zu dem Punkt, wo wir selbst in der Lage sind, etwas wahrzunehmen und in das bestehende Bewusstsein einzuordnen. Und auch dann sind die meisten Informationen von anderen übernommen.

    Ich kam auf drei zwingende Kräfte bzw. Motive in unserem „Universum“. Drei Kräfte, die uns leiten, unser Spiel, das wir „Leben“ nennen, bei Laune zu halten. Es handelt sich um die Suggestion, die Sucht nach Anerkennung und die daraus resultierende Lernbesessenheit.

    Ich glaube auch, dass diese drei nicht nur „hier“ wirken, sondern immer und überall.
    Mit „Suggestion“ meine ich folgendes: alles, was jemand sagt, macht oder denkt, jeder Gegenstand, jede Absicht wirkt suggestiv auf das gesamte Universum. Alles möchte Aufmerksamkeit und Anerkennung von uns bekommen.

    Zur Sucht nach Anerkennung: jedes Wesen ist sich seiner Existenz unsicher und benötigt Zustimmung und Liebe. Um die zu bekommen, wollen wir uns selbst permanent „optimieren“ . Daher rennen wir mit jeder Faser unseres Seins jedem Wort, jedem Gedanken und jedem Gegenstand hinterher, von dem wir glauben, er könnte uns helfen, unser Spiel besser als bisher zu spielen.

    Nun habt Ihr ein wenig von mir erfahren und wie ich so ganz grob zu dem Thema stehe, das scheinbar überall in der Luft liegt. Wobei ich ganz am Anfang stehe, nach all den Jahren. ich wünsche Euch allen noch einen angenehmen Abend, meiner ist jetzt langsam aber sicher zu Ende, da ich früh zu arbeiten anfange. Liebe Grüße, Jürgen aus Kiel

    • Februar 7, 2013 um 11:52 pm

      gestern Abend hatte ich mir dieses Video angeschaut, das auch darauf aufmerksam macht, wie unser Bewusstsein seine Umgebung konstruiert und wir so nicht sicher sein können, dass es überhaupt ein echtes „Außen“ gibt:

      Herzlich, Martin

      • Februar 8, 2013 um 10:40 am

        Das ist eine Weltsicht, die ich sehr oft von Muslimen zu sehen/hören bekomme.
        WENN aber ALLEs nur EINbildung ist, WENN aber NICHTS WAHR und wirklich EXISTENT ist, WARUM lebe ich dann in dieser Welt und warum existieren dann Dinge auch AUßERHALB und UNABHÄNGIG meines SELBST (der Baum steht auch da, wenn ich ihn NICHT anschaue)?

        Ich halte diese Weltsicht für sehr gefährlich, denn danach ist die (eingebildete) Welt nur darum so schlecht, weil ICH mir so schlechte Gedanken mache!?
        Okay, Merkel, Obama und Consorten, dann mordet man hübsch weiter, ich bilde mir das alles ja nur ein!
        Da schüttelt’s mich!

    • federleichtes
      Februar 8, 2013 um 12:28 am

      Jürgen aus Kiel, vielen Dank für Deine Gedanken – aus einem „Denk-System, das scheinbar schon keines mehr ist.

      Du schreibst:
      „Ich kam auf drei zwingende Kräfte bzw. Motive in unserem “Universum”. Drei Kräfte, die uns leiten, unser Spiel, das wir “Leben” nennen, bei Laune zu halten. Es handelt sich um die Suggestion, die Sucht nach Anerkennung und die daraus resultierende Lernbesessenheit.“

      Was hältst Du von der Idee, dass
      Kräfte = Energien sind, und
      Motive = Informationen (Geist) sind???
      Praktisch wie ein Auto = Energie, und dem Fahrer = Idee, zu fahren.

      „Bei Laune“ halten – WAU! Wie bist Du darauf gekommen?

      Zur Suggestition.
      Könntest Du auch den Begriff „Täuschung“ akzeptieren?

      Zur Anerkennung.
      Das beschreibst Du als individuell IMMER gegeben. Bei mir ist das nicht so. Allerdings möchte ich vor mir selber bestehen können, also meine Ideale lebendig umsetzen.
      Anerkennung. Könntest Du auch den Begriff „Akzeptanz“ akzeptieren? Gewisserweise das Übereinstimmen mit einer schöpferischen Notwendigkeit, das Leben gerade SO gestaltet sein MUSS?

      Zur Lernbesessenheit.
      Leben stellt uns Menschen vor Probleme, Leben zeigt sich in Geheimnissen und Rätseln. Und ich schlossfolgerte daraus, es ginge dem Leben in der Gerichtetheit seines Grund-Ansatzes um eine Lösung Und zwar des Problems, das sich durch Leben offenbart. Insofern halte ich das Lernen für systemimmanent – so wie ein Kind lernen MUSS.

      Denk-System bleibt Denk-System – es ist ja ein System. Gleich einem Rechner. Wenn ich einen neueren Rechner kaufe, ändert sich an den Ergebnissen, die ich anfordere, nichts.
      Aber wenn das Rechner-Denk-System Teil eines größeren Systems ist, kann ich das größere System mittels einer anderen Programmierung dazu bringen, dem Denk-System ein anderes In-Put zu geben.

      In einem Mülleimer wachsen Blumen.
      Das zu denken fällt bereits vielen Menschen, jedenfalls den kultivierten, schwer.

      Herzliche Grüße nach Kiel.

      Wolfgang

      .

      • Februar 8, 2013 um 10:44 am

        In einem Mülleimer wachsen Blumen.

        Da haben sie guten und reichhaltigen Dünger. Sie müssen nur ausgesät werden, nachdem der Eimer mit fruchtbarer Erde gefüllt wurde.

  21. Gerd Zimmermann
    Februar 8, 2013 um 7:38 am

    „Ich selbst hatte viele Erinnerungen an vergangene und parallele Existenzen, aber bisher noch keine an den “Himmel”. Zumindest nicht innerhalb dieser Konzepte, die wir “diese Welt” und “Zeit” nennen.“

    Hallo Jürgen, hallo zusammen

    ich erinnere mich bewusst zurück in die Materie gegangen zu sein, um etwas zu erledigen.

    Ich nenne es Freigeist.

    Nichts ist so wie es scheint. Die Realität ist ein Abbild.

    Das ist aber nicht negativ zu sehen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Folge dem weissen Hasen. Du kommst ohnehin aus dem Spiegelland.

    Schönen Tag

  22. Gerd Zimmermann
    Februar 8, 2013 um 8:39 am

    „Dann gibt es ja ein großes Problem der heutigen Wissenschaft: man glaubt alles über Wahrnehmungen, neuronale Netzwerke etc. zu wissen. Was man aber ausklammert: wie wird aus dem, was die Sinne an elektrischen Impulsen liefern, Bewusstsein? Und wo wird Wissen gespeichert?“

    Walter Russell : Kosmisches Bewusstsein

    Alles Wissen ist gewusst.

    • federleichtes
      Februar 8, 2013 um 4:35 pm

      Wissenschaft löst keine Probleme.
      Sie offenbart sie.
      Eins ist das Wesen von Manipulation.
      Ein anderes das Wesen von Vertrauen.

      Gruß
      Wolfgang

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