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Vorsicht Satire! und was für eine: Eine kurze Geschichte von „eh Allem“ (0)

Es sieht nicht gut aus. Und die Frage ist, ist es fünf vor zwölf oder schon fünf nach! – Der 21. Dezember 2012 ist zwar weitgehend spurlos an uns vorübergegangen, der Weltuntergang ist wohl wegen gravierender Sicherheitsmängel nicht zugelassen worden, die Raumschiffe, die uns retten sollten, scheinen sich verflogen zu haben, selbst der Erzengel Michael konnte den in verschiedensten „Tschännelings“ in teilweise recht widersprüchlichen Varianten versprochenen Aufstieg in die höhere Dimension nicht umsetzen, es gebrach am Glauben, wie man hört. …

Sehr lesenswert. Sowohl schreiblich als auch inhaltlich, unsere beherrschte Welt im Allgemeinen und D & A im Speziellen: Eine kurze Geschichte von „eh Allem“ (0)

  1. Januar 23, 2013 um 8:34 pm

    Aber auch eine Menge Fakes, Astroturfer, die zwecks Beschäftigungstherapie die Leute in Petitionen zu mannigfaltigen Variationen des Themas Kaisers Bart zu ertränken versuchen, die prominenteste Avaaz, deren Gründer auch als Berater der Rockefeller Foundation firmiert, ’nuff said.

    Das sollte sich jeder hinter die Ohren schreiben!

    Um allfällige Alternativen nicht erst ruchbar werden zu lassen, werden die Deutschen einer Gehirnwäsche unterzogen, die selbst Goebbels und Stalin vor Neid erbleichen ließe. Was da etwa auf YouTube alles in Deutschland mit der Begründung irgendwelcher Urheberrechte gesperrt ist, und mit welcher Nonchalance das hingenommen wird, kann nur mehr mit Spock kommentiert werden: faszinierend.

    Woher kommt diese Nochalance der Deutschen?
    Kennt der Autor des Artikels nicht die diversen Möglichkeiten, die Videos trotz der Sperrung zu sehen – als IT-Fachmann – oder will er uns für blöd erklären oder wat oder wie?

    Ansonsten hat der Artikel ’ne Menge Wahres, aber nichts Konkretes, außer ein bißchen auf die doofen und trägen Deutschen rumtrampeln:
    http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2013/01/21/der-faule-blode-trage-deutsche-michel/

    Vor allem aber: Er erklärt eine Revolution von Anfang an für sinn- und zwecklos.

    Ist dieser lange Artikel für dieses Statement mit viel tam-tam und brumborium geschrieben worden?

    Ja, ja, Goebbels wäre neidisch auf die heutigen Hirn-Vernebeler und In-die-Irre-Führer und In-die-falsche-Richtung-Führer!

    Selbstverständlich muss neben Goebbels gleich Stalin stehen, selbstverständlich, denn der war ja eigentlich noch schlimmer als Hitler… Es ist soooooooooooooooooo widerlich, dieses immer selbe Gesülze, dieses immer wieder raufhauen auf das, was eine wahre Alternative zu diesem Verbrechen, das Kapitalismus heißt und IST, wäre und natürlich wird die Alternative zum Verbrechen stilisiert, während das Bestehende als nicht abänderbar und alternativlos dargestellt wird: Es bleibt nichts andres übrig als den Weg der Demokratie zu gehen, eine Volks-Partei muss her
    Ich lege diesen ganze Artikel in den Ordner Gesundbeten des Kapitalismus ab.
    (Sonst wird’s mir übel)

    • Januar 23, 2013 um 9:32 pm

      Interessant, dass Du daraus das genau Andere erkennst, als ich das spontan meinte, sehen zu können 😉

      • Januar 23, 2013 um 9:46 pm

        Mein Vater hat mit mir immer „Regiefehler finden“ gespielt. Das hat meine Fähigkeit, Ungereimtheiten und Falsches in Kleinigkeiten zu erkennen und mit dem Wirklichen (wirklich gesagten) in Verbindung zu setzen, hervorragend geschult.

  2. Januar 24, 2013 um 8:30 am

    Gut geschrieben, für Satire bin ich zu haben. – Jedoch wer glaubt mit dem Gründen einer neuen Partei (Partei kommt von partiell —> ein Teil —> Interessenvertretung eines Bevölkerungsteils) auf den Wegen des bestehenden Systems irgend etwas zu ändern, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Was Revolutionen betrifft, Solveigh lächle mal und nimm das jetzt nicht gar zu ernst:
    „Die erste Revolution in Deutschland fand, wegem schlechten Wetter, in der Musik statt.“ (Kurt Tucholsky)

    Schönen Tag Euch allen.
    Martina

    • Januar 24, 2013 um 8:40 am

      Martina,
      wir haben doch auch die Idee, dass man mit Geld die Transformation in eine Gesellschaft ohne Geld schaffen könnte. Sprich es über ein Netzwerk einzusammeln und dann in Projekt investieren, die die Transformation unterstützen.
      Warum nicht auch mit einer Partei so einsteigen. Im Rahmen der aktuellen Gesetzgebung agieren, im Bundestag die entsprechende Mehrheit für das Angehen von Friedensvertrag und neuer Verfassung angehen?
      Dabei könnte rauskommen, dass wir auf Parteien verzichten und nur direkt gewählte Gesandte der Regionen über das abstimmen lassen, was aus den Kommunen, den tiefstes Holons zuvor an Gesetzen für die übergeordneten Holons entschieden wurde.
      Ja, noch eine schönen Tag
      Martin

      • Januar 24, 2013 um 10:40 am

        Das halte ich für eine Illusion, Martin.
        Tut mir leid.
        Das Parlament ist das MACHT-INSTRUMENT der Herrschenden – der Kapital-Eigentümer.
        Die aber lassen in IHREM System keine wirkliche Konkurrenz zu. Solange das Ganze klein ist, dulden sie es, denn es ist nicht gefährlich. Sobald es massenwirksam wird, vernichten sie es mit brachialer Gewalt.
        Das haben sie in der Geschichte seit 1917 mehr als einmal bewiesen!

      • Januar 24, 2013 um 10:41 am

        Das ging mir auch durch den Kopf, allerdings gibts da einen kleinen aber feinen Unterschied, wir wollen nicht abteilen, separieren, im Interesse nur eines Teils der Menschen. – (Kann sein mir entgeht an der Stelle was und ich seh nicht alles.)
        Was Du beschreibst ist in meinen Augen ganz anders angelegt, als das was der Satiriker da postulierte.

        Ja nun , weiter 😉
        Martina

      • Januar 24, 2013 um 10:29 pm

        Die Idee wäre, die Partei nur zur Initiierung des Umbaus der Verfassung zu nutzen. Und in die Verfassung wäre dann entsprechendes einzubauen. U.a., dass wir ohne Parteien uns organisieren …

    • Januar 24, 2013 um 10:35 am

      Wenn die Wirkung die selbe ist, so ist mir DAS auch egal. Dann kann die Revolution auch gern im Theatersaal stattfinden!

      Aber

      Was ist mit den Menschen, die im NOVEMBER 1989 auf den Straßen waren?
      Was ist mit den ermordeten Märzkämpfern und Revolutioären des Jahres 1848, die von der Bourgeoisie verraten wurden? Was ist mit den Revolutionären von 1918, die von den Sozialdemokraten verraten wurden? Was ist mit den Kommunisten vor 1933, die von den Sozialdemokraten verraten wurden?

      Mich k*tzt dieses: Das deutsche Volk ist unfähig zur Revolution in der Zwischenzeit wirklich mächtig an!
      http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2013/01/21/der-faule-blode-trage-deutsche-michel/

      • Januar 24, 2013 um 11:06 am

        Also Solveigh, ich hab dir doch geschrieben nimms mal nicht so ernst. ( Die Zitat steht groß und breit an einer großen fensterlosen Wand der Musikhochschule „Franz Liszt“).
        – 1989, das war keine Revolution. Da war ich auch auf der Straße, übrigens. Und Punkt.
        – 1918; Augenzeugen und Überlieferungen berichten, durch Berlin fegte eine Welle der Empörung, von einem Ende der Stadt zum Anderen, dann war es wieder ruhig.
        – 1848, wenn mich nicht alles täuscht mussten die Geistesschaffenden fliehen, Musiker z.B., so jemand wie Carl Maria v. Weber, der Komponist der ersten deutschen „Nationaloper“, du erinnerst dich sicherlich.
        – Und was 1933 angeht, genau, die Kommunisten die ermordet wurden, Sozialdemokraten auch und viele andere, heute reduziert auf den Holocaust und das, entschuldigt, k…. mich an. Väter die verhaftet wurden, verschwanden, irgend wann die Übergabe der Urne mit einem typisch deutschem amtlichen Schein. Die Kinder dieser Väter, her-ausgerissen und in Nazideutschland herumgereicht als lebensunwertes Leben, von einer Nazifamilie zur Nächsten, durch Heime geschleust u.s.w. Verbot des Kontakts mit der Familie (Großvater, Bruder). Aber überlebt. Die Stationen des Weges des Vaters der in Dachau endete konnten nach Jahrzehnten des Nichtwissens in den Neunziger Jahren nachvollzogen werden, da sich die Grenzen öffneten. Und ich beschreibe dir jetzt nicht die Auswirkungen auf die Kinder und Kindeskinder dieser Väter. Reicht Dir das JETZT mal?
        Grüße

        • federleichtes
          Januar 24, 2013 um 1:56 pm

          Geschichtsfälschungen aufzudecken, bringt so wenig Wahrheit in die Realität, wie das Schälen einer Zwiebel.
          Interessant wird es doch – für mich – erst, zu verstehen lernen, was mit den Menschen auf Grund REALER Geschehnisse gemacht wurde. Und auch, welche Auswirkungen das auf ein gesellschaftliches Verständnis hatte.
          ABER AUF DAS HIER UND JETZT BEZOGEN !!!

          Reisen in die Geschichte sind fatal, wenn sie dort enden und einen gefährlichen Fundus archaischer Informationen re-aktivieren. Ebenso Reisen in die Zukunft, wenn sie nicht zurück führen in eine stabile Ordnung – im Innen wie im Außen.

          Das einzige, was sicher ist: Wir alle sind Hier und Jetzt Teilnehmer einer Reise, die uns in Offenbarung und Entwicklung zwingt. Ganz gleich, was wir meinen, ob Dies oder Das richtiger oder falscher ist.

          Danke, Martina.

          Wolfgang

  3. Januar 24, 2013 um 10:00 am

    Dr. Martin Bartonitz :

    geschrieben hatte es allerdings ein Weltverbesserer?

    Ist immer im Paket, was das Etikett verspricht?

  4. Januar 24, 2013 um 1:52 pm

    maretina :

    Also Solveigh, ich hab dir doch geschrieben nimms mal nicht so ernst. ( Die Zitat steht groß und breit an einer großen fensterlosen Wand der Musikhochschule “Franz Liszt”).

    Traurig genug, wobei hier ein ganz anderer Kontext besteht und die Aussaga damit eine ganz andere wird, als wenn ich dieses Zitat aus dem Kontext herausnehme.

    – 1989, das war keine Revolution. Da war ich auch auf der Straße, übrigens. Und Punkt.

    Richtig. Das war eine Konterrevolution. Ich war auch auf der Straße. Nicht um die Konterrevolution zu unterstützen, sondern weil ich (noch) meinte, es ginge um ein Aufbrechen der verkrusteten Strukturen der DDR – Du erinnerst Dich, Alexanderplatz

    – 1918; Augenzeugen und Überlieferungen berichten, durch Berlin fegte eine Welle der Empörung, von einem Ende der Stadt zum Anderen, dann war es wieder ruhig.

    Das sah erstens in anderen Teilen Deutschlands, besonders an Ruhr und Rhein, ganz anders aus und auch Deiner Darstellung der Geschehnisse in Berlin kann ich nicht folgen, denn dann wäre es nicht notwendig gewesen, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin zu ermorden!

    – 1848, wenn mich nicht alles täuscht mussten die Geistesschaffenden fliehen, Musiker z.B., so jemand wie Carl Maria v. Weber, der Komponist der ersten deutschen “Nationaloper”, du erinnerst dich sicherlich.

    Richtig. Die bürgelich-demokratische Revolution wurde von den bürgerlichen Kräften verraten und sie verbündeten sich mit dem Adel, weil die arbeitenden Menschen zuviel Kraft besaßen und sonst diesen gesamten Dünkel und Schmutz insgesamt hinweg gefegt hätten!
    Und stimmt, bereits VOR 1848 mussten die besten Denker und Dichter Deutschland verlassen, weil sie verfolgt und ausgegrenzt wurden und um ihr Leben fürchten mussten, u.a. auch Heine und Marx.

    – Und was 1933 angeht, genau, die Kommunisten die ermordet wurden, Sozialdemokraten auch und viele andere, heute reduziert auf den Holocaust und das, entschuldigt, k…. mich an. Väter die verhaftet wurden, verschwanden, irgend wann die Übergabe der Urne mit einem typisch deutschem amtlichen Schein. Die Kinder dieser Väter, her-ausgerissen und in Nazideutschland herumgereicht als lebensunwertes Leben, von einer Nazifamilie zur Nächsten, durch Heime geschleust u.s.w. Verbot des Kontakts mit der Familie (Großvater, Bruder). Aber überlebt. Die Stationen des Weges des Vaters der in Dachau endete konnten nach Jahrzehnten des Nichtwissens in den Neunziger Jahren nachvollzogen werden, da sich die Grenzen öffneten. Und ich beschreibe dir jetzt nicht die Auswirkungen auf die Kinder und Kindeskinder dieser Väter. Reicht Dir das JETZT mal?

    Auch mich k*tzt es an, dass nur noch der Toten eines Volkes gedacht wird, wo doch Menschen aus allen europäischen Ländern umgebracht wurden, allein 20 Millionen sowjetische Menschen verloren im Großen Vaterländischen Krieg von 1941 – 1945 ihr Leben – und die wenigsten davon durch die direkten Kriegshandlungen! Wenn Du einmal auf dem Friedhof von Leningrad warst, weißt Du, wovon ich spreche! Wenn Du Dir in Erinnerung rufst, dass sofort alle Kommandeure und Polit-Offiziere, die in deutsche Gefangenschaft gerieten erschossen wurden, dass die sowjetischen Kriegsgefangenen mit am schlimmsten in den KZs behandelt wurden, dass die Zivilisten aus der Sowjetunion (und Polen) in die KZs zur Zwangsarbeit verschleppt wurden, weißt Du wovon ich rede! Und Stalin war ein Diktator schlimmer als Hitler?!

    Richtig, was Du beschreibst waren die Folgen des Verrats durch die Sozialdemokraten, die dann als Dankeschön von den Faschisten gleich mit den Kommunisten und vielen anderen aufrechten Menschen, die gegen den Faschismus ihre Stimme erhoben hatten, in die KZs eingeliefert wurden!

    Warum soll es mir nun mal reichen? Glaubst Du, ich kenne solche und viele andere Geschichten nicht?

    Haben wir das Recht, das deutsche Volk als dumm, blöd und unfähig hinzustellen, nur weil eine kleine Herrscherclique Angst vor dem Volk hat und das darum so suggeriert? Glaubst Du, dass ich gewillt bin, diese Propaganda zu unterstützen, die uns Deutsche geradewegs in die nächste faschistische Diktatur treibt?

    An dieser Stelle verstehe ich keinerlei Spaß!

    Grüße

    Auch Dir Grüße

  5. Januar 24, 2013 um 2:42 pm

    federleichtes :
    Geschichtsfälschungen aufzudecken, bringt so wenig Wahrheit in die Realität, wie das Schälen einer Zwiebel.
    Interessant wird es doch – für mich – erst, zu verstehen lernen, was mit den Menschen auf Grund REALER Geschehnisse gemacht wurde. Und auch, welche Auswirkungen das auf ein gesellschaftliches Verständnis hatte.
    ABER AUF DAS HIER UND JETZT BEZOGEN !!!
    Reisen in die Geschichte sind fatal, wenn sie dort enden und einen gefährlichen Fundus archaischer Informationen re-aktivieren. Ebenso Reisen in die Zukunft, wenn sie nicht zurück führen in eine stabile Ordnung – im Innen wie im Außen.
    Das einzige, was sicher ist: Wir alle sind Hier und Jetzt Teilnehmer einer Reise, die uns in Offenbarung und Entwicklung zwingt. Ganz gleich, was wir meinen, ob Dies oder Das richtiger oder falscher ist.
    Danke, Martina.
    Wolfgang

    Danke dir Wolfgang. – Ich sprach hier über eine Geschichte die direkte Wirkung auf mich hatte. Deine Worte tun gut. Wie immer.- Das Schälen einer Zwiebel treibt mir übrigens immer die Tränen in die Augen, soviel zum Thema Aufdecken von Geschichtsfälschungen, wenn eindimensional betrieben.

    Liebe Grüße
    Martina

    • federleichtes
      Januar 24, 2013 um 3:01 pm

      Ich KONNTE ja nur schreiben, was Du vorbereitet hattest.
      Im Grunde ist es ja egal, wenn ein Abgrund kommt,
      wer ihn sieht,
      wer sagt, dass eine Brücke nötig ist und
      wer sie baut.

      Der Bau von Brücken mag tränenreich verlaufen – gesunde Menschen haben den Mut, sie gemeinsam zu weinen.

      Dir nochmals herzlichen Dank!

      Wolfgang
      fährt dann mal – wieder.

  6. Januar 24, 2013 um 9:16 pm

    Nur wer die Geschichte mindestens 5.000 Jahre zurück kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten

    Johann Wolfgang von Goethe

    • Januar 24, 2013 um 10:15 pm

      Was nur war passiert, dass nach so einem Durchblicker anschließend das Brett vor den akademischen Kopf montiert wurde?

      • Januar 24, 2013 um 11:20 pm

        Heine, zum Beispiel und andere (siehe oben) wurden ins Exil getrieben und damit wohl auch ihre Nachfahren. Die systematische Verblödung (Ent-Intelligenzierung – das Wort las ich neulich und es beschreibt deutlicher, was geschah und geschieht) begann nicht erst 1945.

        • Januar 24, 2013 um 11:24 pm

          Ja, das muss schon in der Zeit nach der Vertreibung der Franzosen 1815 begonnen haben. Als die Prüderie des Bürgertums einsetzte?

  7. Januar 24, 2013 um 10:36 pm

    Ich gebe Dir Recht, dass wir nicht in die Geschichte schauen müssten, wenn wir mit heutigen Wissen versuchten, gemäß heutiger Erkenntnisse, wie z.B. der Holosophie gemeinsam die optimalste Lösung zu realisieren:
    http://btq-bundesverband.de/downloads/vortrag-natur-geist-und-holistische-kultur-201.pdf
    Was aber schaut, in die Geschichte zu schauen ist, unser heutige Denken auf Basis gegebener Weltbilder zu verstehen. SO können wir die Weltbilder auflösen und unsere Begriffe bereinigen, das Denken befreien. Nochmals zur Erinnerung:
    https://faszinationmensch.com/?s=wissensaktivierung
    Ich habe noch ein Buch zu verschenken. Wer sich zuerst meldet, der hat es 🙂

    • federleichtes
      Januar 25, 2013 um 12:18 am

      „Des Menschen Wille sei sein Himmelreich.“
      Wie mag man das verstehen, wenn er ohne seinen Willen in der Hölle landet.

      Gruß
      Wolfgang

      • Januar 25, 2013 um 12:21 am

        Wie wäre es damit:
        Wenn er seinem eigenen Wesen gehorcht, dann geht es ihm gut.
        Gehorcht er eine anderen Wesen, dann schlecht ..

  8. federleichtes
    Januar 25, 2013 um 1:05 am

    „Wie wäre es damit:
    Wenn er seinem eigenen Wesen gehorcht, dann geht es ihm gut.
    Gehorcht er eine anderen Wesen, dann schlecht ..“

    Wäre ein „Bingo“ wert.
    Unter Ausschluß der Option, sein Ich-Wesen sei beschädigt, nicht funktionstüchtig, bedürftig eben.

    Denn:
    Warum wird das Bewusstsein über sein Ich-Wesen abgeblockt?
    Gewisserweise traumatisiert.
    Auf die Ebene der Existenzfeindlichkeit verbannt.
    Wenn nicht aus dem – für mich plausiblen Grund -, dass es gar nicht existenzfähig ist.

    Plausibel auch für unsere Existenz durch Leben als künstlich informierte Energie.

    Warum muss eine künstliche Existenzform erschaffen werden, wenn ein Wesen auch aus eigener Kraft existent sein könnte?

    Hoffentlich liest Du das erst nach dem reichhaltigen Frühstück.

    Gruß
    Wolfgang

  9. Januar 25, 2013 um 9:43 am

    Dr. Martin Bartonitz :

    Ja, das muss schon in der Zeit nach der Vertreibung der Franzosen 1815 begonnen haben. Als die Prüderie des Bürgertums einsetzte?

    Ja, möglich. Denn der Ausbruch der Revolution 1848 war ja auch nur EIN Höhepunkt von Ereignissen und Entwicklungen, weil die Änderung der Macht- und Eigentums-Verhältnisse auf Grund der veränderten technischen und informellen Entwicklung notwendig geworden war.
    Und selbstverständlich hat sich die damals herrschende Klasse (Adel) gegen das aufstrebende Bürgertum genau so gewehrt wie sich das nun etablierte Bürgertum (Kapital-Eigentümer) und zum „Geldadel“ degenerierte Bürgertum gegen die nächste Klasse – die breite Masse der arbeitenden Menschen – wehrt!

    Darum halte ich es für so wichtig, sich die Geschichte des Umbruchs vom Feudalismus zum Kapitalismus genau anzuschauen. Wir können daraus nur lernen!

    Und auch aus der Geschichte des Umbruchs vom Imperialismus zum Weg zum Sozialismus ab 1917 bis 1989 müssen und können wir lernen!

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