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Das Natürliche Sozialisierungs-Prinzip

schmetterlingWie weit wir mit der Erklärung der Phänomene unserer Welt kamen, entzieht sich meinem Beurteilungsvermögen. Was ich weiß, ist: Analyse sollte sinnvoller weise an Synthese, genauer gesagt an den Willen zur Lösung analysierter Probleme führen. Die „Vernunft der reinen Kritik“ nenne ich neurotisch.

Ein zentrales Problem sprach ich bereits an: Die Individualisierung und Sozialisierung des Menschen. Der Gedanke blieb unreflektiert, aus verständlichen Gründen, wenn dieser Konflikt nicht aufgearbeitet, geklärt und damit traumatisch aufgelöst und schmerzbefreit wurde.

Ich wage hier eine These

Nur eine schwache Ich-Persönlichkeit strebt (damit zwangsläufig) den ständigen Schutz einer Gemeinschaft an.

Nur eine schwache Sozial-Persönlichkeit strebt (damit zwangsläufig) in den Schutz einer Ich-Stärke.

Daraus folgt:

In jedem Menschen ist Individualität als auch Sozialität in seinem Wesenskern angelegt. Als Geist, der Idee zur Selbstbehauptung; als Liebe, der Fähigkeit, sich mit den/m Anderen zu verbinden.

Sehen wir das Leben mal als Trecker, und den Menschen als Anhänger. Und fragen uns: Was ist beim Bau des Anhängers vorrangig: Die Räder oder die Kupplung. Dann wird klar, dass ein nicht funktionierender Anhänger durch eine Kupplung nicht tauglich wird. ERST muss der Anhänger möglichst perfekt funktionieren, DANN erst kann man an seine Verwendung denken.

Bedeutet:

VOR dem Integrieren eines Menschen in eine Gemeinschaft muss die Entwicklung seiner Ich-Persönlichkeit stehen. Möglichst mit einer klaren Identität in Form eines Bündels von INDIVIDUELLER Fähigkeiten und einer UMFASSENDEN Kenntnis vom Wesen einer Gemeinschaft.

Daraus leitet sich eine Doppel-Beziehung ab:

libelleDie Gemeinschaft fördert und fordert das fähige Ego, das fähige Ego fördert und fordert die Gemeinschaft. Ich glaube, in einer funktionierenden Doppelbeziehung erübrigt sich die Sinnfrage, ob Leben das Ego ODER die Gemeinschaft will. Es scheint hier einzig um Integrität und Solidarität zu gehen.

In der Natur ist Sozialisierung nicht nötig. Sozialverhalten ist vorgegeben und unausweichlich. Deutlich in der Nahrungskette erkennbar, vereinfacht: Li(e)bellen produzieren Nachwuchs für den Erhalt ihrer Art UND für den Erhalt anderer Arten. Und wer Libellen beobachtete, weiß, dass sie sehr viel mehr Energie aufwenden für die Erhaltung anderer Arten, als für die der eigenen.

Bio-Diversität beschreibt das natürliche Zusammenwirken von Pflanzen und Tieren. Es geht im Wesentlichen um Nutzen erzeugen und Nutzen nehmen. Ein gesunder Handel unter der Prämisse: Ich bin und du bist, weil WIR sind (-> Ubuntu). Genauer: Wir (beide) können existieren, weil wir für uns selber gesund sind UND das Miteinander funktioniert. Das natürliche Soziale Prinzip funktioniert zwischen A und B, Arten übergreifend und etwas unpersönlicher im Zusammenwirken der Elemente, die sich – wahrscheinlich selbstlos, wenn auch grund-legend – an der Darstellung von Existenzformen beteiligen.

Sozialisierung ist dann natürlich, wenn eine Ego-isierung voraus geht und ein reibungsloses Selbstverständnis für das und mit dem Sozialwesen entsteht. Zwanghafte Sozialisierung bewirkt eine Ego-Zentrierung und damit einhergehend eine Ent-Sozialisierung. Jede Pflanze und jedes Tier erreicht, bevor es soziale Dienste erfüllen kann, eine perfekte persönliche Reife. Nur beim Menschen ist das anders geregelt.

Schluss:

Abschließend der mittlerweile obligatorische Hinweis auf die Gründe für die Schieflage im System des natürlichen Miteinanders: Weil die in Individuum und Gemeinschaft vorhandenen selbst-konstituierenden Kräfte nicht ausreichen, um Abwehrkräfte zu entwickeln gegen die energetische Plünderung, die von dritter Seite aus praktiziert wird. Ja, das Kind des Geist-Individuums und der Liebe-Gemeinschaft trägt einen Namen. Um es ZURÜCK in seine Schranken zu weisen, bedarf es einer konzertierten Aktion zur Schaffung von Bewusstsein über die Bedingungen, unter denen Leben erschaffen wurde und das Ziel das Leben ansteuert: Individuum und Gemeinschaft untrennbar und damit unangreifbar zu gestalten.

Euer Wolfgang

  1. federleichtes
    Januar 7, 2013 um 11:49 pm

    „… das sich gegenseitig Bedingende wurde künstlich gespalten, …“

    Du bist unbezahlbar, lieber Bernhard. Woraus sich logisch ergibt, warum Du das – für Dich sinnlose – Geld abschaffen möchtest.

    Mein erster Gedanke war: Wie kommt ER darauf. Der zweite Gedanke war: Frau, Mann, wie erkläre ich den Beginn des Lebens. Ich versuche es mal.
    Energie (A) ist Existenz, Geist (B) ist Gestaltung von Existenz.
    A alleine ist so langweilig, wie auf eine Steckdose zu starren.
    B alleine ist relativ nichts, wenn Geist seine Idee nicht manifestieren, seine In-Form-ation nicht in Form bringen kann.
    Bildhaft: Liebende, die nichts mit sich anzufangen WISSEN (beinahe hätte ich gesagt, zu dämlich, die Hose aufzumachen); geniale Erfinder, die mangels Masse nichts mit sich anfangen KÖNNEN.

    Vielleicht ist es nicht ungescheit zu fragen: Ist die Verschiedenheit der Grundwesen damit verständlich erklärt.

    „Wenn aus Äxten Schaufeln werden.“
    Erstaunlich, erstaunlich. Heute telefonierte ich mit einem Freund. Es ging darum, einen Gordischen Knoten zu lösen. In diesem Sinne würde ich sagen: Wenn aus Schwertern Kneifzangen werden.
    Auflösung folgt – natürlich.

    Zum Schmunzeln.
    Erst wollte ich das Thema „Über das zuträgliche Steuern von Hunden mittels unsäglicher Hundesteuern“ nennen. Damit klarer wird, welches Potenzial in diesem Blog steckt.

    Herzlichen Dank für Deinen Beitrag. Damit ist der Gedanke, für immer liegen bleiben zu können, erst mal vom Tisch.

    Wolfgang

  2. Januar 8, 2013 um 9:43 am

    Guten Morgen Wolfgang,

    „VOR dem Integrieren eines Menschen in eine Gemeinschaft muss die Entwicklung seiner Ich-Persönlichkeit stehen.“ Persönlichkeitsentwirrung, pardon Entwickelung erfolgt bis Mensch wieder die Dimension wechselt. Ist er also das ganze Leben nicht gemeinschaftsfähig? Oder anders, bietet die Gemeinschaft nicht nur Schutz, sondern fördert vor allem durch Interaktion geradezu die Entwicklung des Menschen von der Person zur Persönlichkeit? Ich meine ja. Ein Kind das nicht in Gemeinschaft, welcher Art auch immer ist erst mal unerheblich, aufwachsen darf ist nicht überlebensfähig.

    Individualisation: der sich selbst bewusste und fragende Mensch, seine Einzigartigkeit erkennend und die der Anderen auch, in meinen Augen die Chance zu Gemeinschaft in Freiheit überhaupt zu gelangen.

    Da ist er wieder, der Freiheitsbegriff.

    Danke Dir.
    Martina

    • federleichtes
      Januar 8, 2013 um 10:23 am

      Guten Morgen, Martina.

      WENN die Gemeinschaft sich VON HERZEN der Individualisierung/Persönlichkeitsbildung eines Menschen zuwendet, erfolgt der Akt seiner Sozialisierung AUTOMATISCH.
      Das ist der Kern meiner THESE.

      Eine Persönlichkeit entwickeln empfinde ich als einen Akt auf der Ebene, ein Leben zu retten. Dass daraus eine natürliche Bindung entsteht, sollte wohl natürlich sein.
      Und wenn man GLAUBT, ein Leben gerettet zu haben, und die natürliche Bindung entsteht nicht, ja – sollte man dann von SEINEM Glauben abfallen?

      Dienerschaft muss keine Vasallenschaft bedeuten. Dem befreiten Geist geht es um seine absichtslose Verfügbarkeit, dem man sich bedienen KANN, und zwar vom Wesen her uneingeschränkt – im Rahmen des allgemein und individuell Möglichen.

      Person ist eine objektive Qualität, Persönlichkeit eine subjektive. In dieser Unterscheidung steckt alles. Und fordert uns heraus, Raum zu schaffen für die Entwicklung des Möglichen einer Person. Heute läuft es leider so, dass Kindern das Mögliche verwehrt wird, um dann festzustellen, sie verhalten sich unmöglich. Ist das möglich? Ja. Warum? Weil Feinde sich wie Freunde kleiden können und Psychiater verrückter scheinen als ihre Patienten? Daumen runter, weil der Wahnsinn sich umzingelt, bedroht fühlt. Bravo, her mit den Daumen (Hallo Solveigh). Möglichst die anderen Finger auch noch, dann wird das Greifen nicht mehr so leicht, gell.

      Und so ist es richtig:
      Nicht wir müssen Angst vor dem Wahnsinn haben. Der Wahnsinn ist eine ErSCHEINung, unser Herz nicht! Was bedeutet denn Befreiung – anderes, als in die Freihet zurück-kehren.
      Wir leben doch nicht unter einem grauen Himmel, an dem blaue Wolken ziehen!

      Du sagst:
      „Individualisation: der sich selbst bewusste und fragende Mensch, seine Einzigartigkeit erkennend und die der Anderen auch, in meinen Augen die Chance zu Gemeinschaft in Freiheit überhaupt zu gelangen.“

      Dem füge ich gerne hinzu: Der unschuldige und strafbefreite Mensch in einer verantwortungsbewussten Fördergemeinschaft, in der Nutzen selbstverständlich ohne Bewertung erzeugt wird. Domino statt Monopoly.

      Danke für Deine Gedanken – was ist ein Vase ohne Blumen.

      Herzliche Grüße an Dich für den Tag.

      Wolfgang

      • maretina
        Januar 8, 2013 um 11:23 am

        Hallochen Ihr,

        Kinder verhalten sich unmöglich.- Na was ein Glück für uns, dass sie uns den Spiegel vorhalten und uns zeigen was alles quer läuft. – Ver-Halten übrigens, zurück halten, was? Den eigenen Seelenausdruck vllt?
        Dienerschaft wie von Dir dargestellt, Gesinnung eines Dienenden zum Wohle des Ganzen zu handeln, De-Mut, (suchte da schon länger nach knapper Erklärung) –> absichtslose Verfügbarkeit,
        Sind nur Gedankensplitter jetzt dazu.

        Danke Dir und Ralf auch.

        Martina

        • federleichtes
          Januar 8, 2013 um 11:36 am

          Demut ist mir

          „Dankbarkeit für den Mut, die Gestaltungsmöglichkeiten von Existenz nutzen zu können“.

          Damit ist Demut nicht (mehr) Unterwerfung, sondern das Fundament, um sich erheben zu können.
          Falsch verstandene Dankbarkeit führt in die Verpflichtung, richtig verstandene Dankbarkeit in das Freie Fließen –
          des nun selbstverständlichen Dienens –
          innerhalb einer geschenkten Existenz.

          Ringelreihen, wisst ihr noch.

          Wolfgang

  3. Januar 8, 2013 um 10:06 am

    Danke Martina, danke Wolfgang für Euer Sein!
    Absichtslosigkeit – das sieht doch ein Blinder
    Achtsamkeit – aus der Vergangenheit die Unendlichkeit in sich Selbst finden, um erstere auch im Anderen zu spiegeln.

    Liebevoll Ralf

    • federleichtes
      Januar 8, 2013 um 11:02 am

      Danke, auch, dass wir Deinen Abwasch nicht machen müssen.

      Nachlegen:
      In einer Gemeinschaft, in der Teile der Gemeinschaftsleistungen durch dunkle Kanäle abfließen, KANN das Miteinander nicht funktionieren.
      Weil – aus Angst (vor den unbekannten Kanälen) folgerichtig einerseits eine Über-Sozialisierung und andererseits eine Über-Ego-Zentrierung entstehen. Misstrauen wurde hier zur das Wohlwollen beherrschenden Triebkraft.
      Aber Gemein-schaft ist im Wesen nicht gemein, sondern gemein ist das Wesen, das Gemeinschaft missbraucht.

      Ich glaube nicht an den Erfolg „Plünderungsfreier Gebiete“ auf realwirtschaftlicher Ebene. Die Lösung des Problems liegt im Menschen. Nur er kann sich SEINER Ausplünderung entziehen. Deer Weg dorthin ist informativ, das Ergebnis energetisch.
      Wir werden sehen.

      Gruß
      Wolfgang

  4. maretina
    Januar 8, 2013 um 11:58 am

    Hallöchen,

    da gebe ich dir recht. Allerdings können Menschen die sich bewusst ihrer eigenen Ausplünderung entziehen, dadurch zur Freiheit gelangen, in ein Miteinander kommen, dass eine neue Art der Gemeinschaft ermöglicht. –
    “ Das Wort gemein bezeichnet usprünglich in erster Linie eine Eigenschaft, die mehrere Menschen gemeinsam besaßen :“ (Wikipedia) – Gemeinschaft der Freien, wär doch mal was, oder?
    Wirtschaft (Quelle s.o.)übrigens: „Die Wirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen. ….Das Wort Wirtschaft wird von Wirt im Sinne von Gastgeber und bewirten im Sinne von (ein-)schenken abgeleitet.“ Interessant!!!

    „Das Ergebnis energetisch“, sicher, nur wer sagt denn, dass sich das nicht manifestiert?

    Und ich Ihr Lieben gehe jetzt ganz planvoll in die Küche und decke den Bedarf, den mein Magen da gerade anmeldet.

    Grüße
    Martina

  5. federleichtes
    Januar 9, 2013 um 4:51 am

    Ganz am Rande:
    Sozialisierung ist – natürlich – auch und besonders ein Prozess, der in jedem Menschen FÜR ihn abläuft. Und gleich was ihm als sozialisiertes Wesen dann in der Gesellschaft widerfährt: Er ist als Sozialwesen immer Gewinner.

    Susanne sieht sich als Lehrerin an jedem Unterrichtstag mit den Problemen rund um die Sozialisierung konfrontiert. Und nicht nur dort. Insofern bleibt ihr wegen konkreter zu LÖSENDER Probleme nur enig Zeit für ein Theoretisieren. Daher sind ihre Zeilen, die sie mir am Abend schrieb, handfestes Äquivalent zu hehren Gedanken, die – allein im luftleeren Raum – die Welt nicht besser machen können.

    Susanne
    „Was mich gerade piekt ist:

    Dass einige – aufgrund welcher Ereignisse und Umstände auch immer – die Gnade erfahren, von der Karre, die hier durch den Dreck fährt, absteigen zu können, dass dann diese auf das nächste hohe Ross klettern und auf die in der Karre herabsehen wie der Wissenschaftler auf das Bienenvölkchen. Ob sie nun mitleidig schauen oder mit Verachtung, ob sie auf Erkenntins(se) aus sind oder nur auf den Honig, so sollten sie nicht vergessen:

    Auch die auf der Karre – jedenfalls die meisten – suchen nach ein bisschen Glück, lieben die ihren und wollen für sie das Beste.

    Wer von den stolzen Reitern ist bereit wirklich mit jenen zu teilen, mit den Einfachen und Einfachsten, mit den Arbeitssklaven, den Unbedarften, denen, die helfen das Chaos über den Zenit zu bringen.
    Wer umarmt den stinkenden Penner und lädt ihn in seine Wohnung ein? Wer ist so mutig? (Gruß an Guido). Nein, lieber lädt man vielleicht doch jemanden ein, der Innen stinkt, aber außen gut duftet? Am besten bleibt man doch wohl unter seinesgleichen im Reich der schönen und klugen Worte und verteilt gegenseitig Daumen hoch.

    Und wenn wir die Natur schon als Beispiel heranziehen, so gilt für mich auch für ein Menschenleben, dass man mal frisst und mal gefressen wird – und das ist die natürlichste Sache der Welt und völlig ohne Schuld zu betrachten. Und die, von denen wir glauben, dass sie NUR fressen – was wissen wir schon, wer oder was an IHNEN nagt, nagte oder nagen wird?

    „Es lohnt sich doch ein wenig lieb zu sein und alles auf das Einfachste zu schrauben,
    und es ist gar nicht Großmut zu verzeihn, dass andere ganz anders als wir glauben“

    Die Zeilen von Ringelnatz gehen mir immer wieder durch den Sinn, die Lösung ist ganz einfach und immer zum Greifen nah:

    „Der Knoten im Schuhband ist nur mit Ruhe und mit Liebe aufzulösen.“

    Und manchmal, wenn es gelingt danach zu handeln, dann ist man wirklich glücklich und in dem Zustand, den ihr Harmonie nennt. Jeder kann sich beinah jederzeit selbst in den Zustand bringen, zu dem alles strebt.“

    Herzliche Grüße für den Tag an Alle

    Susanne und Wolfgang

  6. Januar 9, 2013 um 7:34 am

    Liebe Susanne,
    “Der Knoten im Schuhband ist nur mit Ruhe und mit Liebe aufzulösen.”

    Überall die Knoten.

    Der Schuster würd‘ Sagen: Ruhe und Liebe allemal, aber auch die Ahle kann nicht schaden.

    Und wenn wir den Wagen und die Karre als Bild benutzen:
    Hier jetzt der Gordische Knoten von LexAnder (Der Männliche der Gesetze macht?),
    der MACHT hat, aber diese Macht über den Osten angeblich durch das Schwert (Gewalt)
    erreicht hat.

    Interessant:Es gibt eine 2. Interpretation des gordischen Knotens, wonach Alexander
    den Knoten nur durch herausziehen der Wagendeichsel entwirrt und gelöst hat.

    Also mit einem ganz anderen Hebel. Statt Gewalt, was anderes, aber Ziel war die Macht
    und für uns, die wir diese Geschichte alle? so kennen, oder lernen mussten?
    bleibt die Frage?
    WIE LÖSEN WIR UNSEREN TRAUMATISCHEN KNOTEN?
    Hoch lebe die Schusterahle
    Ralf

  7. federleichtes
    Januar 9, 2013 um 12:04 pm

    Afrikanische Sprichwort:
    „Wenn viele kleine Leute
    an vielen kleinen Orten
    viele kleine Dinge tun,
    können sie das Gesicht der Welt verändern.“

    Wenn die Wiege der Menschheit in Afrika stand, frage ich mich, wo die Wiege der Menschlichkeit steht – oder mal stehen wird. Rückblickend wird man im „Damals“ vielleicht Folgendes erkennen:

    Das Kleine in den Menschen war verschwunden,
    als sie Dinge taten,
    die IHR Gesicht veränderten.

    Das zu wissen, kann die Macht des Wissens ebenso zeigen, wie die Ohnmacht des Wahnsinns.

    Allen einen guten Tag.

    Wolfgang

  8. Januar 12, 2013 um 6:41 am

    Demut ist mir

    “Dankbarkeit für den Mut, die Gestaltungsmöglichkeiten von Existenz nutzen zu können”.

    Damit ist Demut nicht (mehr) Unterwerfung, sondern das Fundament, um sich erheben zu können.
    Falsch verstandene Dankbarkeit führt in die Verpflichtung, richtig verstandene Dankbarkeit in das Freie Fließen –
    des nun selbstverständlichen Dienens –
    innerhalb einer geschenkten Existenz

    .Afrikanische Sprichwort:
    „Wenn viele kleine Leute
    an vielen kleinen Orten
    viele kleine Dinge tun,
    können sie das Gesicht der Welt verändern.”

    Wenn die Wiege der Menschheit in Afrika stand, frage ich mich, wo die Wiege der Menschlichkeit steht – oder mal stehen wird. Rückblickend wird man im “Damals” vielleicht Folgendes erkennen:

    Das Kleine in den Menschen war verschwunden,
    als sie Dinge taten,
    die IHR Gesicht veränderten.

    Das zu wissen, kann die Macht des Wissens ebenso zeigen, wie die Ohnmacht des Wahnsinns. Zitate Wolfgang

    Wau, Wolfgang ich musste bei meinem Abwasch an meine Vorfahren denken,
    meine Urururgrossmutter Frau Borgward, die in den Diensten eines Fürsten
    stand.

    Und deine Definition von Demut gefällt mir sehr gut.
    liebe Grüße an Euch Ralf

  9. Januar 12, 2013 um 11:09 am

    Ein typischer Nick … SUPER.
    Vielen Dank für den Nektar.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Januar 12, 2013 um 11:51 am

      Ich war geneigt, Susanne in Margarete umzubenamen. Manchmal krieche ich wochenlang durch dornige Wirrnis, trage Susanne das Ergebnis meines Weges vor, und sie sagt trocken: Weiß ich“.
      Nick bringt mir immer wieder ein außerordentkliches Erleben ins „Haus“:
      An dieser steilen Treppe WAR ein Geländer.

      Gruß
      Wolfgang

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