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Widerstand gegen Zwangsabgabe: So zeigen Sie den Gebühren-Haien von ARD und ZDF den Stinkefinger

Da ich mich vor über einem Jahr entschlossen habe, mich dem Fernsehterror nicht mehr „hinzugeben“ und das Ding ausgeschaltet habe, bin ich einer Jener, der nun für etwas zahlt, was er a) nicht nutzt und b) auf keinen Fall unterstützen mag. Die Rundfunkgebühr hatte Göbbels eingeführt, um seine Propaganda finanziert zu bekommen. Anschließend haben die Besatzungsmächte diese Möglichkeit für sich entdeckt und gleich weiterbetrieben. Es ist Teil von Freiheit,  diese Beiträge freiwillig zu zahlen. Aber nicht wie in einem Orwel´schen Staat eine Zwangsabgabe daraus zu machen.

Wer wissen möchte, was er tun kann, um sich von diesem Zwang zu befreien, der wird inzwischen sogar beim Focus informiert:

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Lieber spende ich das Geld für Projekte, das Menschen fördert, in die Selbstständigkeit zu kommen!

  1. Januar 5, 2013 um 6:24 pm

    Wenn mit einem Schlag alle Haushalte in Deutschland ihre Gebühren nicht mehr zahlen würden, wäre dies mehr als nur ein kulturelles Armutszeugnis, es wäre auch der Tod einer ganzenzen Industrie, nämlich der Film und Fernseh-Industrie.

    Diese Branche erfordert ein besonders hohes Maß an Disziplin und wer dort versagt, bekommt selten bis gar nicht eine zweite Chance. Ich habe immerhin 20 Jahre durchgehalten, für Sender oder Produktionen (z.B. viereinhalb Jahre in der Serie “Der Alte”) als Freelancer mit Lohnsteuerkarte gearbeitet und es gab nach 3 Wochen Drehzeit im Schnitt eine Woche Pause, die natürlich nicht bezahlt wurde. Bei den Sendern (BR, ZDF, NDR usw., später auch bei den Privaten) kamen Einsätze manchmal nur 5 bis 7 mal im Monat. Natürlich gab es auch schon mal bessere Monate, aber was da an Rücklagen zusammen kam, wurde in der auftragslosen Zeit wieder aufgefressen. Selbst bei einigen Spielfilmen fürs Kino habe ich gearbeitet, auch auf Karte, aber diese Drehzeiten bewegten sich im Zeitrahmen von 4 bis 6 Wochen und dann war wieder Warten angesagt. Dies habe ich genau 20 Jahre gemacht, die letzten 8 Jahre als freier Kameramann, bis dann die sogenannten billigeren Ostdeutschen Techniker ab 1990 auf den Markt kamen und UNSERE bisherigen Gagen quasi unterboten. Das ist kein Vorwurf, sondern einfach eine Tatsache. Arbeitszeiten zwischen 14 bis 16 Stunden waren eher die Regel, denn die Ausnahme. 1992 stieg ich aus der Branche aus, weil ich dass so nicht mehr mitmachen konnte. Reichtümer konnten da keine angehäuft werden und von privater Vorsorge war noch keine Spur vorhanden, denn “die Rente ist sicher”, wurde von einem Herrn Blüm immer wieder verbreitet.Quelle

    Solchen ‚Aufrufen‘ kann ich persönlich nie und nimmer folgen, denn sie sind einfach ‚dämlich‘.

    • Januar 5, 2013 um 6:38 pm

      Hm, Du meinst, es wäre besser, „die Augen zu und durch“, um das System der hier beschriebenen Ausbeutung am Leben zu erhalten? Oder habe ich Dich misstverstanden?

      Im Fall unserer Waffenproduktion heißt es auch: wenn wir da nicht weitermachen, die Waffen nicht verkaufen, damit sich die Menchen damit umbringen können, dann verlieren wir Arbeitsplätze.

      Ich denke, dass es doch eher darum geht, möglichst mit der Produktion von Kram, den keiner braucht aufzuhören. Lieber weniger Arbeiten, dafür Sinnvolles Schaffen.

      Es wird Zeit, dass wir kreativ werden und uns eine neue Gesellschaftsform denken. Wer sagt denn, dass das, was heute ist, das Beste ist und wir hier stehen bleiben. Ich bin mir sicher, dass wir es noch viel besser könnten, wenn wir nur wollten und wir den Freiraum dafür bekommen, oder?

      Herzlich, Martin

      • Januar 5, 2013 um 7:35 pm

        Hallo Martin,

        wir in Deutschland haben nun mal eine Film-Kultur, und die abzuschaffen, weil nur noch ‚Schrott‘ produziert wird, ist mit den berühmten ‚Kanonen und den Spatzen … und eine gewisse ‚Kultur‘ mit Waffenproduktionen zu vergleichen ist schon eine sehr merkwürdige Auffassung, denn genau diese beiden Begriffe lassen sich überhaupt nicht vergleichen.

        Und dann sprichst Du im gleichen Atemzug die Kreativität an – AUTSCH – , ich denke mal, da solltest Du schon noch mal in Ruhe darüber nachdenken.

        • Januar 5, 2013 um 8:08 pm

          Nun, es gibt sehr schöne Filme, die ich mir auch gerne anschaue. Und es gibt viele kunstvolle, die in meinen Augen auch den Anspruch haben, unser Bewusstsein zu erweitern, sprich es wird in Metaphern dargestellt, was derzeit schief läuft und was wir besser anders haben sollte.

          Ich bin nur dagegen, eine schlimme Kröte schlucken zu müssen, nur weil wieder mit dem Verlust von Arbeitsplätzen gedroht wird. Genauso verfährt man mit uns schon seit Jahren und schraubt die Daumenschrauben immer stärker an.

          Wenn es nicht via Freiwilligkeit geht, dann gibt es in meinen Augen keinen Bedarf.

          In einer Ressourcen-basierten Wirtschaft, in der Angebot und Nachfrage anders als über Geld abgeglichen wird, kann ich mir allerdings vorstellen, dass dann überwiegend kreative Medien geschaffen werden und nicht so viele Filme, denen die Propaganda aus den Bildern quillt …

          Ich vermute aber mal, dass der deutsche Michel hier artig sein Geld zahlen wird und es so schnell keine Hungerleidenden Menschen der Medien-Branche geben wird …

          Herzlich, Martin

    • Jörn Handschuck
      Januar 5, 2013 um 7:41 pm

      Guten Tag Herr Alter Knacker;
      Was haben ein Teil Deutscher Elektronischer Medien mit der Deutschen Kultur zu tun sprich mit Gärten, Schlösser, das grüne Ampelmännchen, Theater, Wälder, Tanzschulen, Mahlzirkel, Kinos, Fotoausstellungen, ein Biergarten,
      Bücherlesungen, eine Glaubensmesse, Straßenfeste ,
      Chöre, eine Wiese, der Deutsche Sonntag u.s.w.,
      nichts rein gar nichts
      es sind rein materiell, gewinnbringende Unternehmen
      die mit der Gewallt der zur Zeit herrschenden ihr Auskommen sichern wollen / müssen.

      • federleichtes
        Januar 5, 2013 um 10:36 pm

        Danke, ein sehr freundlicher Kommentar.

        Auch das um jeden Preis sein Auskommen sichern müssen ist keine neue Erscheinung – seit es Herrschaft gibt, reichen sich die Mächtigen und Willigen gerne die Hand. Um der Fernsehkultur das Wort zu reden, braucht es allerdings noch etwas mehr, als reine Willigkeit. Ich mache mir immer wieder klar, dass die Gefährdung der Menschheit nur durch eben diese systemtreuen Menschen entstehen konnte, die im Titel eines parallel laufenden Thema angesprochen werden. Vielleicht hoffen sie, den letzten Knall nicht mher zu hören, vielleicht interessieren sie sich nicht für Kinder, Pflanzen und Tiere, vielleicht wollen sie einfach etwas ganz Besonderes sein und bleiben.

        Allen Medien, das ist unsere praktizierte Auffassung, gehört die Aufmerksamkeit, die sie ehrlich verdienen: KEINE.

        Noch ein Wort zur Kultur in Deutschland. Derzeit entdecke ich keinen gesellschaftlichen Bereich, in dem sich nicht ein Unwesen krebsartig ausbreitet. Mag es Menschen geben, die hoffnungslos in die Unwesen-Kultur verstrickt sind? Ich erinnere mich an die Bewohner eines kleinen Dorfes in Niedersachsen – sie schossen für das Tausendjährige Reich noch 14 Tage nach Kriegsende. Schade eigentlich, dass man zu ihnen nicht mal Blindgänger sagen kann.

        Mike sagte, man solle JEDEM Menschen für seinen Lebensweg Respekt zollen. Der Meinung bin auch – WENN sich Freheit in Jedem mit einem Mindestmaß an Vernunft verbunden zeigt.

        Allen einen guten Abend.

        Wolfgang

    • Januar 6, 2013 um 7:14 pm

      na ist doch suuuuuper wenn diese nichtsnutze realitätsverdreher einfach mal abgesägt würden!

      • Januar 6, 2013 um 7:30 pm

        hm, ich würde mit vielen Journalisten nicht so arg ins Gericht gehen, denn jeder von uns unterstützt in irgendeiner Art und Weise das heutige System. Würde er das nicht, wäre er schnell ganz unten. Wer also eine Familie zu ernähren hat, wird sich wie alle anderen auch durchwursteln. Wie heißst des so schön in der Bibel mit dem ersten Stein.
        Wir sollten uns nur alle darüber bewusst werden, was wir da gemeinsam für einen Unsinn machen. Miteinander darüber reden und schon da anfangen, es anders zu machen, wo nicht gleich die Gefahr besteht, direkt unter die Räder zu kommen …
        Aber etwas ändern sollte sich, das fühlen inzwischen immer mehr. Jetzt geht es darum, was in welcher Reihenfolge dran kommen sollte, um eine friedvollere Welt ohne Irreführungen hinzubekommen …

  2. Januar 6, 2013 um 12:30 am

    Lieber Wolfgang,

    Du schreibst:
    “Allen Medien, das ist unsere praktizierte Auffassung, gehört die Aufmerksamkeit, die sie ehrlich verdienen: KEINE.“

    Im Grunde hast Du damit vollkommen Recht, aber der Teufel steckt mal wieder im expandierenden Detail, denn die Dunkle Seite wittert natürlich das Potenzial der Medien im Laufe des Fortschritts die Massen mehr und mehr mit dem Kohärenzgefühl vertraut machen zu können … siehe Filme wie LIFE OF PI, oder Dokumentationen im Fernsehen, oder eine Webseite. So, wie viele Menschen binnen kurzer Zeit mit allerhand medialem Fraß bis zur Besinnungslossigkeit vollgestopft werden können, so können aber auch geniale Inhalte viele Menschen erreichen. Der Fraß ist das Symptom und wird umso nährstoffärmer und in größeren Mengen unters Volk geworfen je kohärenter sich die Gute Seite im Hintergrund formiert und gewillt ist den Sinn der Kohärenz zu verbreiten:

    http://www.gold-dna.de/updatejan13.html#up331

    Aufmerksamkeit entziehen … OK … aber entscheidend ist die Wahrnehmung, wie weit sich die Dunkle Seite bereits aufgebläht hat und einen auf dicke Hose macht … bevor ihr, nach und nach, die Luft ausgehen wird …

    Liebe Grüße an Euch
    Guido

  3. Januar 6, 2013 um 1:39 am

    Die Rundfunkgebühr wurde nicht von den Nazis eingeführt sondern in der Weimarer Republik im Jahre 1923. Siehe Wikipedia.

  4. Januar 6, 2013 um 8:30 am

    „Allen Medien, das ist unsere praktizierte Auffassung, gehört die Aufmerksamkeit, die sie ehrlich verdienen: KEINE.“ !!!!!

    Genau! Interessant, dass es als die 4. Gewalt bezeichnet wird und für mich ist es fast die 1. Gewalt.
    Schön auch GEWALTENTEILUNG
    von Montesquieu zur Demokratie
    Gewaltenteilung klingt ja nur noch 1/3 oder ein 1/4 so schlimm, es scheint aber die Potenzierung der früheren absolutistischen Herscher zu sein.
    Ein schönes Wort ist
    HERRSCHAFTSLOSIGKEIT
    gewaltige Grüße von Ralf

    PS.
    daran ändern auch nicht schöne tigerfilme was, und natürlich stellen SIE die vermeintlich Besten ein, (und scheuen keine Milliarden)
    um unseren Jugendlichen die SICHT auf die NATUR zu verstellen, zu verbauen und zu zerstören.

    • maretina
      Januar 6, 2013 um 4:09 pm

      @Ralf,

      zu Herrschaftslosigkeit 😉

      Ansonsten sollten wir unser Unterscheidungsvermögen einsetzen. Wenn ich bewusst nicht fernsehe und Radio höre, weil die ganze Angstmach- und Verdummungsmaschinerie mir gewaltig auf die Nerven geht, aber dafür bezahlen soll (zum Geldsystem jetzt mal nichts), dann ist das Willkür, wie sie keinem grausamen Feudalherren gegenüber seinen Untertanen besser einfallen konnte.
      Möchte ich allerdings einen Film, ein Theaterstück , einen Vortrag hören bzw. sehen, besuche die entsprechende Einrichtung wie Theater, Kongresszentrum oder Kino dann ist das mein freier Wille und ich bezahle eben im heutigen System dafür. Aber niemand zwingt mich hinzugehen, bzw. wenn ich nicht hingehen will zu bezahlen.

      Herr-liche Grüße
      Martina

      • Januar 6, 2013 um 6:12 pm

        Wobei Einspruch bzgl. freiwilliger Zahlungen für Therater und Oper. Dast stimmt nur zu einem gewissen Teil. Denn gerade diese beiden Veranstaltungen, die nur von wenigen besucht werden (von wem wohl?), sind in der Regel hoch subventioniert, von Steuern. Und das größte Steueraufkommen ist? Mehrwertsteuer …

      • Gilbert
        Januar 6, 2013 um 7:42 pm

        Danke für das Video.

  5. Januar 6, 2013 um 9:09 am

    Immer wieder erstaunlich, wie unsagbar ‚klar‘ solche Kommentare zu einem Beitrag oder Artikel und Thema ablaufen. Da werden Begriffe genannt, ich nehme hier mal das Wort „kohärent“, mit dem ich so gar nichts anfangen kann und so bin ich wohl nicht allein auf diesem schönen Planeten, der die entsprechende Ausbildung einfach nicht hat.

    Ich persönlich komme mit vielen Phrasen schon so einigermaßen klar, da sich die Erklärungen aus dem Gesamtzusammenhang dann eben doch ergeben, aber so einzelne Begriffe erfasse ich dann doch nicht und damit bin ich nun mal nicht allein.

    Wenn ich im FIWUS schreibe, so nutze ich in den meisten Fällen eine relativ normale Umgangssprache und lasse den Oberlehrer, den eigentlich keiner mehr von uns braucht, schön zuhause, denn ich will ja nicht nur eine elitäre Klientel ansprechen, sondern eigentlich alle LeserInnen. Nicht jeder hat einen Hochschulabschluss, aber jeder hat einen Anspruch daraus, ‚alles‘ zu verstehen, was er/sie hier und auch anderswo so liest. Intelligenz drückt sich nun mal nicht allein in Sprachgewandtheit aus.

    Ich persönlich schreibe und spreche auch nur über Dinge, von denen ich auch was verstehe und maße mir somit nicht an, das Universum erklären zu können, denn dass kann ich ganz sicher nicht. Aber von der Filmbranche und ihren Vor- und Nachteilen verstehe ich mehr als die meisten der Konsumenten hier und auch davon, warum Film und Fernsehen als Erfindungen doch mehr als nur wichtig sind. Der Mensch hat ein Recht auf Unterhaltung und genau um diesen Aspekt geht es in meiner Kritik.

    • Januar 6, 2013 um 9:32 am

      Ich sehe hier auch nicht so schwarz oder weiß. Es gibt auch hier das gleiche Prinzip, das sowohl als auch.
      Wie beim Messer, das ich zum Schälen eines Apfels verwenden kann oder zum Töten ist es auch bei den Medien. Ich kann sinnvoll und ausgweogen informieren oder aber Meinungen im Sinne des Herrschens manipulieren. Nun ist jede Information grundsätzlich manipulativ, denn in dem Augeblick der Wahrnehmung ist das Denken des Wahrnehmenden schon verändert worden. Wie gehen wir damit um. Wir könnten Sittenwächter einsetzen und wären aber vermutich genauso schnell in einem Orwell´schen Staat. Und wir können als Mensch versuchen, die Informationen kritisch zu betrachten. Was einen müdnigen Bürger nach Wilhelm von Humboldt voraussetzt, den wir aber nach Absolvenz unserer Schulen derzeit eher nicht haben.
      Jedenfalls sollte uns freigestellt sein, ob wir diese Art von Unterhaltung nutzen wollen oder nicht, so meine Meinung. Und wenn der überwiegende Teil eine bestimmte Art der Unterhaltung nicht möchte, dann ist der Bedarf defacto nicht gegeben …

      • federleichtes
        Januar 6, 2013 um 11:12 am

        Spannende Diskussion.

        Martin:
        „Ich sehe hier auch nicht so schwarz oder weiß. Es gibt auch hier das gleiche Prinzip, das sowohl als auch.“

        Ja, da bist Du aber nur auf der Wahrnehmungsebene mit einer subjektiven Bewertung.
        Bleibt Dir mit einem Blick auf das Zuträgliche und das Unzuträgliche mehr als: Ich bin immer ein bisschen schwanger?
        Polarität sagt m.E. nach klar, es gibt Schwarz und Weiß.

        Was eine Information betrifft, ganz besonders: Sie ist richtig oder falsch.
        Und es muss zuträglich für ein Informations-Verarbeitungssystem (Psyche) sein, wenn der Eigentümer und Nutzer (Nutznießer) dieser Psyche nach klaren, richtigen und umfassenden Informationen strebt.
        Für mich gilt: Ich opfere meine Lebensleistung nicht einem System, das auf Herrschaft (Ausbeutung und Entmenschlichung) programmiert ist.
        Um das tun zu können, brauchte es EINE Entscheidung.
        (die jeder Mensch mit einem beSTIMMEten Bewusstsein über das Schwarz-und-Weiß* treffen MUSS). In einem Herrschaftssystem steht meine Entscheidung nicht zur Disposition. Insofern bin ich nicht informationsbedürftig, und mein Bedarf an Lügen und Täuschungen ist für dieses Leben gedeckt.
        * Herrschaft-Freiheit.

        „Alter Knacker“ behauptet:
        „Der Mensch hat ein Recht auf Unterhaltung …“

        Was ist aus unserer Gesellschaft geworden. Wir haben das Recht, krank zu werden, das Recht arbeiten zu müssen und das Recht, uns auf vielerlei Weisen zu schädigen. Bravo. Natürlich kann ich das als Recht bezeichnen, mich manipulieren und verblöden zu lassen. Ich nahm mir das Recht, auf mein Leben aufzupassen.

        Der Mensch HAT ein Recht auf Unterhalt, und die Pflicht, sein Recht in Anspruch zu nehmen. Unterhaltung mag für den notwendig sein, der das vergessen hat – und für die, die sein Erinnern verhindern wollen.

        Gruß
        Wolfgang

        • Januar 6, 2013 um 12:24 pm

          Das „Konzept des Rechts“ hatten wir uns noch gar nicht vorgenommen. Spannendes Thema! Gibt es so etwas wie ein Recht? Darin steckt richtig. Aber ob, etwas richtig oder falsch ist, ist subjektiv, wie wir schon feststellten. Also kann das Recht immer nur gemeinsam verhandelt werden.
          Was unsere aktuelle Gesellschaftsform angeht, so habe ich nie die Gelegenheit gehabt, das Recht zu verhandeln. Seit Geburt habe ich das von anderen verhandelte Recht zu akzeptieren. Z.B. auch, dass wir Eltern, Lehrer und Arbeitgeber sagen dürfen, was ich zu tun hatte.
          Riecht nach einem Kapitel in unserem Open Source Projekt, oder?
          Martin

    • Januar 6, 2013 um 10:16 am

      Lieber AlterKnacker,

      die Problematik, die Du ansprichst, ist durchaus angebracht, nur möchte ich es nicht aus dem Blickwinkel der Oberlehrerhaftigkeit verstanden wissen, wenn hier verschiedene Kommentatoren verschiedene Blickwinkel darbieten und dieses verschieden kommunizieren. Erst im Vielklang kann der Einklang, der eventuell daraus hervorgeht, von Dauer sein, eben weil Kohärenz ( Zusammenhalt, Verbund ) entsteht. Es ist keine Frage der Intelligenz oder der Bildung, sondern ein Zusammenwirken von Erfahrungen, Anichten und Vorlieben, und zwar im gemeinsamen Willen und Bestreben Dinge zu verstehen und zu verbinden, die sonst, aufgrund von getrennter EInzelbetrachtung, ihren Platz im Gesamtbild nicht offenbaren. Ich bin dankbar für jede Art von Erklärung, egal, in welcher Wortwahl oder welcher Bildung sie entspringt, mir geht es mehr um den Klang, die Resonanz, und wenn ich etwas nicht verstehe, dann frage ich nach oder schaue im Netz nach.

      Gruß Guido

  6. federleichtes
    Januar 6, 2013 um 1:00 pm

    @ Martin
    „Das “Konzept des Rechts” hatten wir uns noch gar nicht vorgenommen. Spannendes Thema!“

    Vielleicht wurde das nur nicht so deutlich.

    Leben wir nicht in einer Welt, in der das „Recht auf Vernichtung“ alle anderen Rechte dominiert? Unter der Schirmherrschaft dieses global WIRKSAMEN Rechts erscheinen die Menschenrechte als das, was sie bewirken: Unrecht.

    Nehmen wir die Freiheit der Meinungsäußerung. Was macht es einem Panzer aus, wenn ich „Arschloch“ zu ihm sage. Und was ist meine Freiheit wert, wenn er bei Bedrohung seiner Existenz schießen kann.

    Wir haben das Recht, zu leben. Das erscheint auf den ersten Blick als wenig für den, der noch nicht erfahren hat, was Leben zu gestalten vermag: Das Recht, Unrecht zu beherrschen und zu vertilgen.

    Indem Du hier um „Deine“ Rechte kämpfst und das an Dir begangene Unrecht besiegen willst, erfüllst Du Leben. Und bist damit in der Verbindung zu all denen, die das unverbrüchliche Recht auf Existenz ERFÜLLEN. Das könnte man verstehen als ein von Aktionismus und Besitzstreben befreites SEIN. Wir SIND.

    War noch was?

    Herzliche Grüße an Dich.

    Wolfgang

  7. Januar 6, 2013 um 1:25 pm

    Jede Art von Steuer ist ein Parasit, der sich an der Energie der Ordnung labt:

    https://faszinationmensch.com/2012/12/02/warum-schuler-unsinnig-buffeln-mussen-teil2/

    Gruß Guido

  8. Januar 6, 2013 um 1:58 pm

    Einer pauschalen Verurteilung der Rundfunkgebühren mag ich mich nicht anschließen. Denn wenn überhaupt mal was Sinnvolles, Kritisches im Fernsehen läuft (wie z.B. die Goldman Sachs-Doku neulich auf Arte), dann ausschließlich bei den öff.-rechtlichen. Würden diese Sender wegfallen, gäbe es nur noch den grenzdebilen kommerziellen Mist der Privatsender. Das kann’s ja wohl auch nicht sein.
    Was hingegen durchaus hinterfragt werden kann und sollte, ist, wie die Gebühren derzeit verwendet werden – da wird viel zu viel Geld für das Nachäffen der Formate der Privaten aus dem Fenster geworfen. Und journalistische Tiefe muss man mit der Lupe suchen.

    • federleichtes
      Januar 6, 2013 um 3:08 pm

      Die Frage nach einer pauschalen Bewertung erübrigt sich durch den fragenden Blick auf ein Gesamt-System: Was bewirkt es.
      Nutzen mehren und Schaden abwenden?
      Wozu braucht man dann al 4. (?) Macht eine Verblödungs- und Vernebelungsmachinerie? Oh, eine Doku, wau – wirklich mehr als ein Maiskorn am Angelhaken?

      Mal ganz pauschal: Ich rechtfertige nicht (relativ!) kleinen Mist durch größeren Mist. Das ist mir keine Frage der Gebühren, sondern der sozialen Ungebührlichkeit – die natürlich nicht über Gebühr strapaziert wird.

      Gruß
      Wolfgang

  9. przessor nane
    Januar 6, 2013 um 8:07 pm

    hier ein netter 4 seiten artikel 🙂

    Vom Volk bezahlte Verblödung

    Warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht leistet, wofür er die Gebühren bekommt.

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