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Der Deutsche: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!

Ergänzung ein paar Stunden später: Ich bin wohl zu schnell gewesen und einem Hoax aufgesessen. Dennoch ist der Inhalt gut gemacht. Ein schönes Beispiel für Guidos These der zunehmenden Verwirrung. Zumindest ist ein großer Teil des Inahlt verklausuliert enthalten bzw. herauslesbar, siehe in einem Kommentar weiter unten. Guter Lerneffekt!

——-

nochmals in Schrift:

Carl Friedrich von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk Der bedrohte Friede: Politische Aufsätze 1945 – 1981 erschienen 1994 im „Hanser-Verlag“, innerhalb wenigerJahre den Niedergang des Sowjet-Kommunismus voraus(- er wurde damals ausgelacht). (Anmerkung: Und dieses Buch ist offensichtlich auf Anweisung medial ignoriert worden)

Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn-, Gehaltsabhängigen zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend.

Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden“Globalisierung“,(obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab), so wie er sie erwartete:

  1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
  2. Die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.
  3. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst.
  4. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
  5. Circa 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus werden in Deutschland wieder Menschen verhungern. Einfach so.
  6. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
  7. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
  8. Um ihre Herrschaft zu sichern, werden diese Eliten frühzeitig den totalenÜberwachungsstaat schaffen, und eine weltweite Diktatur einführen.
  9. Die ergebenen Handlanger dieses „Geld-Adels“ sind korrupte Politiker.
  10. Die Kapitalwelt fördert wie eh und je einen noch nie dagewesen Nationalismus(Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkendenKommunismus.
  11. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, daß die meistenMenschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.
  12. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
  13. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus das skrupelloseste und menschenverachtendste System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvorerlebt hat, ihr „Armageddon“ („Endkampf“).
  14. Das System, welches für diese Verbrechen verantwortlich ist, heißt“unkontrollierter Kapitalismus“.

C. F. von Weizsäcker sagte 1983 (vor 25 Jahren), daß sein Buch, welches er als sein letztes „großes Werk“ bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde, und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt: absolut obrigkeitshörig des Denkens entwöhnt typischer Befehlsempfänger ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehrhat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwachtist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein — auch das, was ihm noch helfen könnte!!

Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung, daß nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.

Denn Fakt ist, die kleine Clique, denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nachdem einfachen, aber klaren Motto: „Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben“.

Wie bereits oben erwähnt, rechnete Weizsäcker nicht damit, verstanden zu werden.

Auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde,antwortete er:

„Mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen“

Wow, welche Weitsicht. Noch ist nicht ganz alles eingetroffen, aber viel fehlt nicht mehr. Und der deutsche Michel schläft friedlich weiter?

Ich denke nicht.  Das Erkennen greift um sich …

Kategorien:Politik Schlagwörter:
  1. ralphbuttler
    Januar 3, 2013 um 7:50 pm

    Reblogged this on Auf dem Dao-Weg.

  2. Januar 3, 2013 um 8:21 pm

    Reblogged this on Freidenkerin's Weblog und kommentierte:
    Ich hoffe, du erlaubst, dass ich diesen Post bei mir reblogge…

  3. Januar 3, 2013 um 9:31 pm

    Nun ja, Herr von Weizsäcker konnte so etwas sagen, denn

    1. wusste er, wovon er spricht – er stammte ja aus diesen „Eliten“
    2. wusste er, dass ihm niemand glaubt
    3. wusste er, dass er – auf Grund seiner Familie – unantastbar war,
    4. hat er gleich klargestellt: Ihr Deutschen seid viel zu blöd, etwas ändern, also bleibt mal hübsch in Euren Sesseln.

    Ähnliche Prognosen kamen auch von den Linken, aber aus anderen Gründen, ihr Wissen speiste sich aus der Kenntnis der Lehren Marx‘, Engels, Lenins und Stalins. Die hatten sich mit dem Wesen des Kapitalismus – und mit seiner Überwindung theoretisch, wissenschaftlich und Lenin und Stalin auch praktisch auseinander gesetzt.

    Übrigens hatte Marx schon prognostiziert, dass es für die Menschheit in der Phase des Imperialismus, wenn das Volk und die Staaten so sehr ausgepresst sind, dass es zu sozialen Erhebungen kommen MUSS, nur zwei Auswege gibt:
    Faschismus = direkte Diktatur des Finanzkapitals oder
    Kommunismus = direkte Herrschaft der arbeitenden Menschen, die Marx das Proletariat nannte. Was NICHT die Arbeiterklasse ist im Sinne vom Arbeiter an der Drehmaschine, wie immer wieder völlig in die Irre führend behauptet wird, um die wahren Zusammenhänge zu verschleiern und Klassenkampf als gibt es nicht zu zerreden, sondern das Proletariat ist JEDER, der seine Arbeitskraft, seine Kreativität, sein Wissen und Können verkaufen MUSS, um leben zu können, also auch der Arzt, der Wissenschaftler, der Künstler, JEDER, der wie es heute manipulierend – um das Kind nicht beim Namen nennen zu müssen – heißt: „lohnabhängig Beschäftigter“ = Sklave = Arbeitender = Teil der Arbeiterklasse – die Klasse der Arbeitenden.

    Herr von Weizsäcker hat also gar keine neue Weisheit erzählt.

    Was er richtig eingeschätzt hat – und wofür ich noch heute von allen Seiten beschimpft, verhöhnt und diffamiert werde, ist die Tatsache, dass der gesamte Westen sein „menschliches Antlitz“ als Gegegewicht zu den sozialistischen Ländern gezeigt hatte (es gibt keine soziale Marktwirtschaft, das ist die größte Lüge der Propagandisten des Kapitals im 20. Jahrhundert) damit der Sozialismus für die Völker Westeuropas nicht zu attraktiv wurde und damit die Völker des Ostens meinten, im Westen ihr Heil finden zu können, weil es ja praktisch keinen Unterschied zwischen Westen und Osten gab, außer dass die Menschen im Osten angeblich nicht in Freiheit, sondern in einer Diktatur lebten. Und keiner hat darauf geachtet, dass es in der BRD (nicht in der DDR) Berufsverbote und Notstandsgesetze, einen von der Polizei erschossenen Benno Ohnesorg gab, dass in den imperialistischen USA möglich war, Angela Davis fast auf den elektrischen Stuhl zu bringen, dass es im imperialistischen, ja faschistischen Griechenland möglich war, den Komponisten Mikis Teodorakis jahrelang im Gefängnis gefangen zu halten, und der Beispiele gibt es wesentlich mehr. Es wurde den Menschen im Westen NICHTS von den imperialistischen Kriegen der USA seit 1945, die IMMER auch Kriege der NATO, also Westeuropas waren, erzählt.

    http://www.politikforen.net/showthread.php?47609-Kriege-und-Operationen-der-USA-1945-bis-heute

    Eine Liste von Kriegen, die von den sozialistischen Staaten und/oder der Sowjetunion angezettelt wurden, wird niemand finden – weil es keine gab!

    Aber es wurde von nicht existierenden Verletzungen der Menschenrechte in den sozialistischen Ländern erzählt, während die primitivsten Menschenrechte: das Recht auf Leben, Gesundheit, Bildung, Wohnung, Arbeit im imperialistischen Westen zu keiner Zeit eingehalten wurden, ganz im Gegenteil, sie wurden permanent mit Füßen getreten. Heute wird das lediglich offensichtlich, denn da das Gegengewicht, die lebendige Alternative fehlt, brauchen die Imperialisten keine Maske mehr, müssen sie ihren Profit nicht mehr mit den arbeitenden Menschen teilen!

    Es wurde den Völkern des Westens NICHT erzählt,
    a) dass der Westen diese „menschliche Maske“ nur aufsetzen konnte, weil Westeuropa Afrika zur Ausplünderung „geschenkt“ bekommen hatte – und es auch weidlich nutzte. Die hungernden Kinder in Afrika, die zur Betroffenheit der westlichen Bürger gezeigt wurden und werden, waren und sind das direkte Ergebnis der kolonialen = imperialistischen Ausplünderungspolitik Westeuropas – die BRD eingeschlossen.
    b) dass der Westen Europas UND die USA am Abgrund zu ihrem Untergang standen und sich durch den Verrat Gorbatschows an den sozialistischen Ländern noch einmal „gütlich tun“ und „gesund stoßen“ konnten. Es hat nur nicht sehr lange gereicht, denn nach zehn Jahren war das imperialistische System schon wieder am Ende und bei der typischen – von Marx deutlich beschriebenen – Systemkrise angelangt.

    Seitdem erleben wir die Agonie des Imperialismus – und es liegt in der Hand der Völker, ob diese Agonie im Faschismus oder im Kommunismus endet. Wer Angst hat vor dem Wort „Kommunismus“, der lese Marx‘ „Kommunistische Manifest“, Lenins „Was tun?“, „Staat und Revolution“, Stalins „Über die Nationalitätenpolitik“ und viele andere Werke, die jedem Suchenden begegnen werden.

    Aber diese Autoren sind ja schlimmer als Hitler und alle Diktatoren zusammen und sich mit deren Werken – auch noch öffentlich – auseinanderzusetzen ist ja schlimmer als Anti-Semit sein.

    Man frage sich, warum das von wem in die Welt gesetzt wurde!

    In diesem Zusammenhang noch einmal mein Lieblingsgedicht in dieser Zeit:

    Bertold Brecht

    Lob des Lernens

    Lerne das Einfachste! Für die,
    Deren Zeit gekommen ist,
    Ist es nie zu spät!
    Lerne das ABC, es genügt nicht, aber
    Lerne es! Laß es dich nicht verdrießen!
    Fang an! Du mußt alles wissen!
    Du mußt die Führung übernehmen.

    Lerne Mann im Asyl!
    Lerne, Mann im Gefängnis!
    Lerne, Frau in der Küche!
    Lerne, Sechzigjährige!
    Du mußt die Führung übernehmen.
    Suche die Schule auf, Obdachloser!
    Verschaffe dir Wissen, Frierender!
    Hungriger, greif nach dem Buch:
    es ist eine Waffe.
    Du mußt die Führung übernehmen.

    Scheue dich nicht, zu fragen, Genosse!
    Laß dir nichts einreden,
    Sieh selber nach!
    Was du nicht selber weißt,
    Weißt du nicht.
    Prüfe die Rechnung,
    Du mußt sie bezahlen.
    Lege den Finger auf jeden Posten,
    Frage: wie kommt er hierher?
    Du mußt die Führung übernehmen.

    • maretina
      Januar 3, 2013 um 11:01 pm

      Ja Solveigh, hätte ich nicht vor mehr als fünfundzwanzig Jahren Alexanders Solschenizyns „Archipel Gulag“ gelesen, du würdest von mir eine hundertprozentige Unterschrift bekommen. So sind es nur fünfundneunzig Prozent.
      „Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt….“ Wir können das natürlich verur-Teilen, nur trennen wir uns dann von denen ab, die vor uns waren. Und dann lasst uns versuchen zu sehen, wie sie wurden was sie waren, was unser Erbe ist. – Ich finde es ziemlich einfach und arrogant, über die mit mir Lebenden so ein Ur-Teil zu fällen, wenn ich mich selbst in der gesicherten Komfortzone einer gutbürgerlichen Existenz bewege. – Fakt ist für die Generation meiner Großeltern begann die Diktatur in ihren jungen Ehejahren.Ein Diktaturende erlebten sie nicht mehr. Sie arbeiteten, bauten nach dem Krieg auf verschiedene Art und Weise das Land wieder auf, brachten ihre Kinder, meine Eltern, durch die Hungerjahre und konnten bis zum Lebensende Lebensmittel nicht wegwerfen. Schwiegen über Kriegserlebnisse, gerade die Großväter, die Großmütter erzählten schon, dass sie Chemnitz brennen sahen. Das sind die eher normalen Geschichten. Die Geschichten über die niemand spricht, die auch keiner wissen will, sind die, wenn Väter oder Brüder widerspenstig waren. Abgesehen davon, dass sie umkamen, in Dachau oder anderswo, schrecklich sicher, nach dem Zustand und den Stationen die ihre Kinder durchlaufen mussten, besonders den seelischen und psychischen Langzeitwirkungen, auch in die zweite Generation hinein, fragt gleich gar niemand. Das möchte ich jetzt hier nicht weiter ausführen, aber es sind eben nicht nur Juden, wie immer wieder suggeriert wird, in deutschen Lagern umgekommen.
      Ich mein das ist ein Teil unseres Erbes, wir können und müssen es hinterfragen, denn die Geschichte schrieben schon immer die Sieger, das hilft uns kaum weiter.
      Schönen Abend
      Martina

      • Januar 4, 2013 um 12:10 am

        Ja, die Kriegsauswirkungen sowie die des totalitären Systems sind bis heute zu spüren. Die Wunden, die man als Kind unter autoritär eingenordeten Eltern(teilen) erlitten hat, brechen erst in zunehmendem Alter durch …

      • Januar 4, 2013 um 1:07 pm

        Deinen Kommentar unterschreibe ich 100 %ig.

        ABER – tut mir leid, zu Solschenizyn und Deiner damit ablehnenden Haltung meinem Kommentar gegenüber – und das zeigt mir, welch verheerende Wirkung dieser Verräter mit seinem Buch gespielt hat – muss ich ausführlicher eingehen. Es tut mir auch sehr leid, dass dies ein etwas längerer Kommentar wird… und auch, dass ich manches wiederhole, da es noch einmal in diesen Kontext gehört.

        Zunächst bitte ich Dich zu bedenken, dass es ein Mensch ist, der ein Buch geschrieben hat, das diese Wirksamkeit und Aufmerksamkeit erhielt.
        Hast Du Dich je gefragt, warum er eine solche verheerende Wirkung ausüben konnte und damit den Sozialismus insgesamt und die Sowjetunion im Besonderen diffamieren und kriminalisieren, ja als schlimmer als das Hitlerregime darstellen konnte?

        Mir selbst ist einiges erst klar geworden, als ich genau dieselben Worte gegenüber Milosovic, Bin Laden, Hussein, Gaddhaffi und jetzt Assad und Ahmadinedschad zu hören bekommen habe – alle mit ähnlichen Horrorgeschichten gespickt! Da habe ich angefangen, etwas genauer hinter die Kulissen zu schauen, habe beobachtet, bereits vorhandene Erkenntnisse zusammengefügt, neue Erkenntnisse dazu gewonnen und in das Bild eingefügt. Aus diesem Gesamtbild ergaben sich für mich folgende Erkenntnisse, die ich hier als Fragen formuliere:

        Wohin rannte Solschenizyn, nachdem er die Sowjetunion und ihr Ansehen durch sein Buch ausreichend geschädigt hatte? Wer wies ihn aus? Was waren die wahren Gründe für die Ausweisung? Was folgte der Ausweisung für Solschenizyn? In den Gulags, die ja nach seinen Erzählungen so schrecklich waren, gar schlimmer als die KZs in Deutschland, wurde er erfolgreich am Krebs operiert? Wie passt das zusammen? Die hatten doch nur ein Ziel: Die Menschen elendiglich verrecken zu lassen? Hä? Und in diesen unmenschlichen Gulags, dem Tode nahe, hatte er Muße und Möglichkeit Bücher zu schreiben? Hä?

        Von wo aus lief die Propaganda für Solschenizyns Buch?
        Wo wurde er als Kämpfer für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie gefeiert und in ungeahnte Höhen empor gehoben? Vergleiche das mit den heutigen Kämpfern für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie!
        Von wo aus wurde er für den Nobelpreis für Literatur vorgeschlagen? Was bewirkte das in den Köpfen der Menschen? Wurde er nicht gerade erst dadurch so richtig glaubwürdig? Wie werden Nobelpreise vergeben? Vergleiche den Friedensnobelpreis für Obama und Europa! Es ist dieselbe Sauce! Nur wirkt diese Propaganda-Maschine seit Obama nicht mehr so wirklich gut, ne?

        Wo feierte Gorbatschow seinen 80. Geburtstag, nachdem er die Sowjetunion und das ganze sozialistische Lager ohne Not und ohne Kosten „übergeben“ hatte und es Bemühungen in Russland gibt, ihn wegen Hochverrats vor Gericht zu stellen?

        Wohin rannten alle die Oligarchen, die sich das Vermögen des sowjetischen Volkes schamlos unter den Nagel gerissen hatten, ins Ausland verschoben hatten, die gesamte Wirtschaft Russlands zerstört hatten, was übrig blieb ist in den Händen der USA, Groß Britanniens, Frankreichs und Deutschlands, die Intelligenz zerstört hatten und Russland einen Verlust von 40 Millionen Menschen durch Tod wegen Armut, Hunger, Krankheit und Drogen sowie durch Auswanderung erlitten hat und ihnen in Russland nun – nach der Ausraubära Gorbatschows und Jelzins – Gerichtsverfahren drohten?

        Woher holten sich die „weißbebänderten“ des Winters 2011/2012 in Russland ihre Anweisungen zur Destabilisierung Russlands?

        Solschenizyn war einer der Verräter – einer der Propagandisten des Kapitals und propagandistischer Wegbereiter des Untergangs der Sowjetunion und des sozialistischen Lagers! Seine Aufgabe bestand darin, das sozialistiche System so stark zu diffamieren und kriminalisieren, dass niemand auch nur in Erwägung ziehen könnte, das künftig wieder errichten zu wollen, ja nicht einmal das Wort sollte mehr in den Mund genommen werden können, ohne gleich schlimmer als ein Faschist genannt oder zumindest gedacht zu werden!
        Es ist kein Zufall dass er ausgerechnet 1990 in der Sowjetunion rehabilitiert wurde! In diesem Jahr wurde Stalin durch Gorbatschow endgültig zum _Diktator schlimmer als Hitler_ gestempelt!

        Es gab da ein Buch in der DDR „Die Troika“, die sehr gut die Zusammenhänge zwischen der geheimdienstlichen Wühlarbeit und Solschenizyns Auftrag durch diese Geheimdienste mittels seiner literarischen Arbeit beleuchtete. Seine „Ausweisung“ später bestätigte mir die lautere Wahrheit dieses Romans. Führte ihn sein Weg doch nicht zufällig über Deutschland in die USA!

        Und: dieselben Kräfte versuchen auch heute noch, Russland zu destabilisieren und hetzen kräftig gegen Putin, der mit aller Kraft versucht, Russland zusammen zu halten! Über die hinter Putin stehenden Kräfte weiß ich zu wenig, um darüber ein Urteil abgeben zu können, ich sehe jedoch, dass er Russland zusammenhalten will, während die altbekannten Kräfte an einer Zerstückelung und damit Übernahme Russlands interessiert sind. Schau‘ Dir die Heartland-Theorie an.

        „Who rules Eastern Europe commands the Heartland
        Who rules the Heartland commands the World Island
        Who rules the World Island commands the World“

        – Mackinder, Democratic Ideals and Reality, S. 106

        https://de.wikipedia.org/wiki/Heartland-Theorie

        Und dann schau‘ Dir dazu das Wirken dieses sauberen Herrn an:

        https://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros

        Übrigens sind neben den Briten natürlich vor allem die USA, Deutschland und Frankreich an dieser dreckigen Wühlarbeit gegen Russland beteiligt wie sie an der dreckigen Wühlarbeit gegen die Sowjetunion und das sozialistische Lager beteiligt waren und wie sie die maßgeblichen und Ton angebenden Kräfte in der NATO und EU sind! Deutschland hat dann mal schon immer die DDR als seinen Anteil an der Beute erhalten, mit der Maßgabe, die DDR – wie das auch mit der Sowjetunion geschehen ist – vollkommen zu de-industrialisieren, zu de-intelligenzieren und zu entvölkern!
        Diese alten imperialen Kräfte, die seit ca. 200 Jahren mal gemeinsam, mal gegeneinander wirken, wollen nämlich alle ein möglichst großes Stück vom Kuchen abhaben – und die Herrschaft über das Heartland waren im Übrigen auch die Ziele des 1. und 2. Weltkrieges, die BEIDE von Groß Britannien und verstärkt im 2. auch durch die USA GESTEUERT und FINANZIERT waren! Das schmälert in keiner Weise die Verantwortung Deutschlands an den Kriegen, stellt Deutschland jedoch in den richtigen Blickwinkel und Kontext!
        Und bitte nicht vergessen: Deutschland wird heute wieder aufgerüstet, ihm wird wieder halb Europa „geschenkt“ – dreimal darfst Du raten, mit welchem Ziel!

        Zum näheren Verständnis empfehle ich Dir wärmstens das Dokument NSC 20/1 vom August 1948 zu lesen – es ist im Internet zu finden. Und Du erlebst, wie systematisch und seit Ende des 2. Weltkrieges an der Zerstörung der Sowjetunion und des sozialistischen Lagers gearbeitet wurde – auf allen Gebieten: Wirtschaft, Sabotage, Spionage, Anschläge, Mord, Propaganda, Falsch- und Fehlinformation, heiße Stellvertreterkriege, die IMMER von den USA ausgingen!
        Du liest in diesem Dokument, dass Westeuropa Afrika zur Plünderung „geschenkt“ wurde, damit sie ihre so genannte „soziale Marktwirtschaft“ finanzieren konnten, sprich die Imperialisten konnten dort die ihnen entgangenen Profite wieder „hereinholen“, ja sogar drei- und vierfach! Es gibt im Kapitalismus NICHTS soziales. Die Löschung des Wortes „Klassenkampf“ in den Hirnen der Menschen, die Vorgaukelung einer „sozialen Marktwirtschaft“, die Verteufelung und Kriminalisierung von allem, was auch nur nach Sozialismus riecht, war und ist Teil der ideologischen Kriegsführung gegen das sozialistische System! Und sie waren am Ende! Sie waren am Verlieren – und da hatten sie Gorbatschow ausgebuddelt, der ihnen das ganze sozialistische Lager auf dem Silbertablett servierte! Empfohlen ausgerechnet von Frau Thatcher: „Mit dem kann man Geschäfte machen!“
        Seit dem wurde in rasender Geschwindigkeit die Maske der so genannten „sozialen Marktwirtschaft“ abgenommen und den Menschen zeigt sich wieder – wie seit seinem Bestehen – die widerliche Fratze des Imperialismus und Faschismus!

        Dieses Papier zeigt einerseits die unvorstellbare Angst dieser Kräfte vor der Attraktivität des Sozialismus, der ihren Untergang bedeutet, und andererseits die Infamie ihrer „Kriegsführung“, die aus dieser Angst gespeist wird!

        Es hat sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts gar nichts geändert!

        Ich möchte Dir zwei Filme zu sehen geben. Es sind insgesamt vier lange Stunden, aber es ist sehr hilfreich, sich diese vier Stunden anzuschauen. Die Partei-Propaganda in diesen Filmen, die bereits die Verdienste Stalins völlig ausblendet, ja sogar zeigt WER (nämlich Chrustschow) mit dem Verrat des Sozialismus begann, indem er einerseits Stalin verunglimpfte und sich dessen Verdienste an die eigene Brust heftete, andererseits den Sieg des Sozialismus ausrief, als der noch gar nicht vollendet war, zeigt der Film doch sehr deutlich, wozu Sozialismus in der Lage ist und was Sozialismus <b<für die Menschen bedeutet.
        Dass Stalin in diesem Film nicht einmal Erwähnung findet, zeigt wie gesagt, wie weit der Verrat bereits gediehen war: Wer hat die Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg zum Sieg geführt? Stalin! Wer hat aus einem rückständigen Agrarland eines der führenden Industrienationen gemacht, die sich die USA nicht mehr wagte, offen anzugreifen? Stalin! Unter wessen Politik konnten sich die Völker der Sowjetunion entwickeln, wie in diesem Film dargestellt? Es war Stalins praktische Nationalitätenpolitik, nachdem er sie theoretisch formuliert hatte! Wessen Arbeit war so nachhaltig, dass sie sogar nach seinem Tod noch über 30 Jahre brauchten, um die Sowjetunion und das sozialistische Lager zu vernichten? Stalin!
        Denn erst nach Stalin wurde die Entwicklung zum Stillstand gebracht! Und Stillstand bedeutet IMMER Rückschritt! Und nach Stalin begann seine Diffamierung und Kriminalisierung! Es gibt heute Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass Stalin umgebracht wurde…
        In dieser Aufzählung mag deutlich werden, welchen Verrätern wir aufgesessen sind!

        Aber hier die Filme:

        (Keine Bange, auch der zweite Teil ist auf Deutsch, leider hat den kein Deutscher herunter geladen – oder stand Deutschen nicht zur Verfügung.)

        • Januar 4, 2013 um 2:41 pm

          Liebe Solveigh, ich habe deinen Kommentar nur mal kurz überflogen und habe beschlossen mir heute Abend gründlich Zeit zu nehmen. Den Austausch zu obigem Thema finde ich für uns ausgesprochen wichtig. Denn unsere Perspektive auf diese von uns im selben Land erlebte Zeit erscheint doch leicht versetzt, was ich persönlich allerdings bereichernd empfinde.
          Russische Geschichte übrigens beginnt für mich nicht erst mit dem Großen Vaterländischen Krieg. Diese Historie für unser Werden und Wirken in Europa fast auszublenden ist fragwürdig. Europa endet nicht an der Oder, oder höchstens noch an der Masurischen Seenplatte. Das gilt auch für naturwissenschaftliche Forschung und für die sog. Grenzwissenschaft. Ich mein wo sonst auf der Erde ist „Schamane“ als Berufsbezeichnung offiziell anerkannt.
          Schade ist, dass versucht wurde uns die russische Sprache mit Hilfe von Parteiparolen, Parteitexten beizubringen. Das hat eine innere Abwehrhaltung erzeugt.
          Das das auch ganz anders geht sah ich an meinen Kindern. In höheren Klassen Tschechow im Original, Gorki im Original, Tolstois Landsitz Jasnaja Poljana besucht und dort gearbeitet, keine Aversionen gegen das Land und die Sprache aufgebaut, gipfelte in einjähriger harter Arbeit meiner jüngeren Tochter in einem Waisenhaus für schwerst behinderte Kinder in St. Petersburg. Danach ihre knappe Aussage: „Die Probleme die die Leute hier (in D) haben, alles Luxusprobleme.“
          Zum ahnungsvollen Verstehen der Filme, würde nach knapper Gewöhnungsphase mein Russisch wohl noch genügen.
          Liebe Grüße
          Martina

        • Januar 4, 2013 um 3:05 pm

          Die Filme sind beide auf deutsch. Der erste beginnt 1902 und der zweite führt die Entwicklung weiter, spart den Großen Vaterländischen Krieg und seine verheerende Wirkung für die Sowjetunion und den daran anschließenden Wiederaufbau der völlig zerstörten europäischen Teile der Sowjetunion bis Moskau und Stalingrad (schau‘ Dir das Gebiet auf der Weltkarte an!) innerhalb von nur ACHT Jahren(!!!), das Ergebnis Hitlers „Politik der verbrannten Erde“ fast vollständig aus – es war ja die Ära Stalins! Bereits in diesem Film beginnt die Geschichtsfälschung. Von wem, so frage ich Dich, wurde immer und wird bis heute Geschichtsfälschung in großem Ausmaß und Stil zu welchem Zweck betrieben?

          Ich habe Russisch übrigens in der DDR gelernt – und zwar so gut, dass ich noch heute die Filme im Original sehe – und mir so Informationen über Russland da holen kann, wo sie erzählt werden: In Russland. Damit bin ich nicht auf die vom Westen verfälschten BE-WERTungen angewiesen und bekomme ein klareres Bild. Was Du von Deiner Tochter erzählst, wird mir auch von Russen erzählt. Das hat in diesem Moment jedoch nichts mit der Entwicklung Russlands heute und dem Versuch Putins, Russland zusammenzuhalten zu tun. Das sind meines Erachtens die Auswirkungen der Gorbatschowschen und Jelzinschen Ära, die ich vorher kurz anriss. Die Jelzinschen und Gorbatschowschen Clans sitzen auch heute noch in Regierung und Industrie – was kann Putin da bewirken? Schnell sicherlich gar nichts! Auch darum – als Gegengewicht – hat er die „Nationale Front“ gegründet, die an einem Runden Tisch gemeinsam Gesetze ausarbeiten und der Duma zur Entscheidung vorlegen kann. Hier hat Putin ALLE Oppositionsgruppen Russlands aufgerufen mitzuwirken. Mit EINER Bedingung: Sie dürfen nicht aus dem Ausland finanziert sein. So ist als EIN Beispiel der massiven ausländischen Einmischung in die Politik Russlands die liberalte „Jabloko“ Partei von der deutschen Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP angeleitet und finanziert!

          Ja, wir müssen unsere eigene Geschichte neu betrachten – frei von den Lügen und der Propaganda, die uns übergestülpt wurde. Und wir müssen uns immer und immer wieder fragen: Was wurde uns von wem zu welchem Zeitpunkt und mit welchem Ziel und welchem Ergebnis erzählt?

          Dazu ist es notwendig, tief in die Geschichte zurück zu gehen. Ich bin – bezüglich Russlands – bis in die Zeit der so genannten „Mongolischen Horden“, von denen interessanter Weise die Mongolen gar nichts wissen, zurück gegangen, habe mich mit der Kiewer Rus beschäftigt, bin über Peter I. bis in die heutige Zeit gegangen. Ich habe bemerkt, dass in Russland wie in Deutschland – hier bin ich ähnlich weit in die Geschichte zurück gegangen – die Geschichtsschreibung erst mit der christlichen Eroberung begann – und habe festgestellt, von wo die ausging und seit wann. Ich habe versucht, heraus zu finden, warum uns die Geschichte Europas (und Russlands) vor der Christianisierung vorenthalten wird und wurde.

          Neulich fand ich noch dieses Splitterstück der Geschichte, die uns bis heute NICHT erzählt wurde – und es passt nahtlos in die Geschichte der Sowjetunion – und zeigt uns die mögliche – und notwendige Entwicklung der Menschheit:

          http://denkbonus.wordpress.com/2013/01/03/die-machtelite-zum-teufel-gejagt

          Ich freue mich auf Deine Meinung.

        • Januar 4, 2013 um 9:46 pm

          @Bernhard, wenn Du meinen Kommentar über dem Deinen liest, siehst Du, dass ich auf diesen Artikel verwies.

          Hättest Du diesen Artikel aufmerksam gelesen, so wüsstest Du, dass es nicht Gandhis Weg war (der ja im Grunde in Indien gar nichts änderte, oder verhungert in Indien seit dem nur ein einziger Kuli weniger??), der zu den dort beschriebenen sehr menschlichen Zuständen für rund 1.200 Jahre führte, bevor eine besser ausgerüstete Armee dem Glück der Menschen mit Gewalt ein Ende bereitete (weshalb also die Rüstung der Sowjetunion durchaus richtig war!) Und so rüstet auch Russland heute wieder auf – denn diese Bande versteht NUR die Sprache der Kanonen – ist ein Staat aber militärisch stark, wird er in Frieden leben können und sein eigenes Staatswesen errichten können.

          Die Menschen damals haben sich gegen ihre Unterdrücker erhoben, sie waren sich einig und sie haben ihre Unterdrücker samt deren Helfershelfern umbegracht und aus dem verhassten Religionsplatz eine Müllhalde gemacht – was ich übrigens als sehr angebracht empfinde!

        • Januar 4, 2013 um 11:23 pm

          Liebe Solveigh,

          nur ein anderes Argument. Stalin hat den „Großen Vaterländischen Krieg“ nicht gewonnen. Wenn überhaupt von Gewinnern gesprochen werden kann, dann waren es wohl doch eher die, die durch den Dreck des Krieges gegangen sind, u.a. Solschenizyn. Sie wären erst an der Westküste Europas zum Stehen gekommen hätte „Väterchen Stalin“ nicht Verträge geschlossen, die Anderes vorsahen.

          Was deine Analyse der Machenschaften der Anglo-Amerikanischen Finazoligarchie unter fleißiger Beteiligung der deutschen und französischen Ableger betrifft, ja.
          Bis heute, immer schlimmer, immer dreister.
          Und ja, ich begann beim Lybien-Konflikt massiv zu hinterfragen, wobei der emotionale Anfang für mich davor in Persien lag.

          Allerdings gibt es einen Gesichtspunkt, der bei all den Machenschaften des Westens gern vergessen wird, gerade was den ehemaligen Ostblock betrifft. Und das ist die Frage nach der Motivation der Einwohner dieser Länder. Ich mein das System des Sozialismus wurde im Ergebnis des WK II übergestülpt. Die Mehrheit der Bevölkerung war ja zu so einer Transformation gar nicht bereit. Auch von Revolution weit und breit keine Spur.(Meine Meinung zu auf Gewalt gegründeten Systemen später mal.) Das Bewusstsein, dass das genau das System sein könnte das Frieden, Glück und Wohlstand (nicht Reichtum, und Wohlstand anders als heute oft definiert.) verheißt und bringt, war ja nicht im Geringsten bei größeren Bevölkerungsschichten vorhanden. Schon gar nicht was das bedeutet für den Einzelnen, im sozialen Bewusstsein, Gruppenbewusstsein nicht verankert. Schau dir an wie demotivierend die sozialistische Planwirtschaft sich gestaltete. Diese Art der zentralen Organisation war ein Witz, wirklich.- Ich mein, es gab schon wirklich richtig gute und leistungsfähige Betriebe und Kombinate. Ich denk nur an Carl-Zeiss-Jena. Die hatten das allerdings auch ziemlich oft der Dickköpfigkeit ihrer Chefs gegenüber den zentralen Planern zu verdanken. – Da hatten Gegenkräfte sehr leichtes Spiel.
          Das wir nach Strich und Faden betrogen und beraubt worden sind, ist mir vorhin erst mal wieder deutlich geworden, man verdrängt ja gerne.
          Ungefähr ab 1:40

          Zu Deinem Link weiter Unten(oder oben, ich weiß nicht an welcher Stelle der Kommentar hier landet), möchte ich mich späterhin noch äußern. Muss ein bißchen in Richtung Matriarchatsforschung recherchieren, finde ich 😉 .

          Ja und mit dem Sozialismus und den Russen sind wir auch noch lange nicht fertig, denk ich mal. Mir kam in jüngster Zeit ein paar Mal der Gedanke an Peter den I. Warum wohl? Und irgendwie bin ich schon, mit Blick auf den Nahen und Mittleren Osten, besonders auf den Iran aus privaten Gründen, ganz froh, dass die Russen offensichtlich wieder in der Lage sind Stoppschilder auf zu stellen.

          Soweit erst mal.
          Liebe Grüße
          Martina

        • Januar 5, 2013 um 12:00 am

          @Bernard:

          Dass Gandhi mit seinem Wirken nicht dauerhaft etwas für Indien tun konnte liegt daran, dass selbst wohlwollende Wortführer eine begrenzte Lebenszeit haben, was nicht unbedingt für die Wortführerschaft AN SICH spricht. Heißt schließlich nur, dass für den Fall, dass einmal ein brauchbarer unter ihnen sein sollte, spätestens nach seinem Ableben höchstwahrscheinlich Alles wieder beim Alten ist.

          Gerade der Link beweist, dass dies nichtstimmt.

          Deinen Hinweis auf die angewandte Gewalt der Menschen damals gegen ihre Unterdrücker kann ich gut nachvollziehen. Dennoch bleibe ich bei meiner Vorstellung, dass es bessere Wege als Gewalt gibt, womit ich wieder bei Gandhi bin, der aus meiner Sicht einen überaus weisen Spruch sagte: “Ihr könnt uns berauben und ermorden, doch unseren Gehorsam bekommt ihr nicht!”. Anders ausgedrückt, die Verweigerung dessen, was der eigentliche Grund der Unterdrückung ist, führt bei konsequenter Umsetzung zum Rückzug des Unterdrückers, da der Zweck als Antrieb des ganzen Engagements des Unterdrückers damit gegen die Wand gefahren wird.

          Das ist eine völlig falsche Interpretation des Wirkens Gandhis der stets nur für die Interessen seiner Kaste eintrat, die wir in Europa als bürgerliche Klasse einstufen würden. Die konnte sich unter der englischen Herrschaft nicht so entwickeln, wie es sich diese Herrschaften gern wünschten, mussten sie sich doch die Macht und StaatsGEWALT teilten. So kam den britischen Kolonial-Herrn der Herr Gandhi gerade recht, denn ein sich frei fühlender Sklave dient seinen (nun unsichtbaren) Herren besser als ein angeketteter. Gandhi übernahm also – in vollem Einverständnis mit den Briten – die GEWALT in Indien und Indiens Abhängigkeit vom „Mutterland“ wandelte sich in eine rein ökonomische, was für die Briten natürlich wesentlich billiger und damit lukrativer ist als die stete Besetzung, was Unsummen verschlingt und auch militärische Kräfte bindet, um die ständigen Aufstände niederzuschlagen. Sollten sich doch die Inder künftig die Köpfe gefälligst gegenseitig einschlagen! Zu diesem Zweck wurden noch schnell die Muslime gegen die Hindus aufgehetzt, alle Hindus aus dem heutigen Pakistan vertrieben und dieser Staat eingerichgtet – teile und herrsche – und so der stetige Zankapfel geschaffen, der nun die Inder gegeneinander aufhetzt(e). Das verhinderte auch der ach so friedliche Herr Gandhi nicht. Seine „nationale Befreiung Indiens mit friedlichen Mitteln“ ist also bei Licht betrachtet gar keine so sehr heroische Tat mehr – und sollte mich mein Gefühl nicht ganz täuschen (ich kann es nicht beweisen, aber ich kann 1 und 1 zusammenzählen), so wird er wohl gar in Absprache mit den Briten gehandelt haben!

          Motivation ist ein völlig unterschätzter Kraftstoff. Fehlt er, bleiben die Motoren stehen. Ein anderer Kraftstoff ist der Zwang. Fehlt für ihn die Grundlage, der Gehorsam, stehen die Motoren ebenfalls.

          Den Herrschenden ist es so ziemlich egal, ob „das Volk“ gehorsam sind. Sie regeln das alles ganz einfach über das Geld. Tust Du nicht, was diese Herrschaften wollen, wird Dir einfach Deine Lebensgrundlage durch Entzug des Geldes genommen. Ganz einfach. Werden zu viele Menschen ungehorsam, so dass die Profite in Gefahr sind, wird GEWALT ausgeübt, da kann die Gehorsamsverweigerung noch so friedlich sein!

          Der Preis der konsequenten Gehorsamsverweigerung kann hoch sein, der Preis der Gewalt ist immer hoch.

          1. Hat der Link deutlich gezeigt, dass die Gewalt eine 1.200 Jahre lange friedliche und prosperierende Zeit für ALLE Mitglieder dieser Gesellschaft gebracht hat! Und dieser Gewaltausbruch war lediglich die Antwort auf die von den Herrschenden ausgeübte stetige Gewalt, ein Gewaltausbruch, der schnell und kurz war und so die Herrschenden hinwegfegte! Den Menschen ist damals schlicht der Kragen geplatzt! Wenn’s genug ist, ist’s es genug! Und sie haben 1.200 Jahre lang gezeigt, dass erst dann – wenn die beherrschende Clique entfernt wurde – ein friedliches, gewaltfreies und gutes Leben für ALLE Mitglieder der Gesellschaft möglich ist!
          Bis eine besser ausgerüstete Armee kam, die wiederum mit GEWALT diese Errungenschaften zerstörte!
          2. Die Gewalt geht IMMER von der herrschenden Clique aus, die immer in der absoluten Minderzahl ist. Und hier gebe ich ausnahmsweise Gandhi recht: „Was mit Gewalt genommen wurde, kann nur mit Gewalt erhalten werden!“
          3. Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass Gewaltlosigkeit immer nur von den Unterdrückten und Ausgebeuteten gefordert wird, während die Unterdrückten gerade die tatägliche und ununterbrochene Gewalt der Herrschenden zu ertragen haben?
          4. Schau‘ in die Geschichte, schau‘ zu den Demonstrationen in Europa und beobachte, von wem die Gewalt ausgeht! Wie lange sollen die Unterdrückten die andere Wange hinhalten – bis sie vernichtet sind? Bis sie leben müssen wie in Russland bis 1917? Nein, danke!

        • Januar 5, 2013 um 12:58 am

          nur ein anderes Argument. Stalin hat den “Großen Vaterländischen Krieg” nicht gewonnen.
          Das habe ich mit keinem Wort behauptet. Ich schrieb, dass er zum Sieg geführt hat – und das ist etwas ganz anderes!

          Sie wären erst an der Westküste Europas zum Stehen gekommen hätte “Väterchen Stalin” nicht Verträge geschlossen, die Anderes vorsahen.

          Stalin hielt sich an geschlossene Verträge! Was die Westmächte natürlich nicht machten. DAS ist aber EINER der gravierenden Unterschiede zwischen Imperialismus, der NUR mit Lug und Trug arbeitet – und dem Sozialismus, der wahrhaftig ist! Stalin ging davon aus, durch die Anti-Hitler-Koalition den Krieg – und damit die Leiden der sowjetischen Menschen – verkürzen zu können. Schließlich würden die „Allierten“ nun nicht mehr Hitler mit Kriegsgütern und Geld unterstützen! Dafür unterschrieb er die Verträge, in denen AUCH die Grenzen (= die Machtgebiete) in Europa festlegten. In diesen Verträgen war auch die Eröffnung der zweiten Front durch die Westallierten bereits 1942 vereinbart, die von den „Alliierten“ jedoch erst im Sommer 1944 eröffnet wurde – trotz mehrmaligen Anmahnens durch Stalin – zu einem Zeitpunkt, als das sowjetische Volk bereits ausgeblutet war, Hitler die Zeit hatte, seine Politik der „verbrannten Erde“ zu verwirklichen, der Krieg bereits offensichtlich entschieden war und tatsächlich die Gefahr bestand, dass die Rote Armee bis an den Atlantik durchmarschieren würde! Glaubst Du es ist ein Zufall, dass sich die Deutschen lieber in die Hände der Briten und Amerikaner begaben? Viele der führenden Faschisten fanden in Groß Britannien und den USA williges Asyl – und konnten gar ihre faschistische Arbeit weiterführen. Pinochet wurde von deutschen Faschisten ausgebildet und angeleitet – im Auftrage der USA, die Allende aus dem Amt gebombt hatten!

          So offenbart sich in allein in diesem klitzekleinen Schnipsel Solschenizyns hinterlistige Intrige gegen die Sowjetunion durch Weglassen und damit einen völlig falschen Eindruck hinterlassen, und alles das unter dem Deckmantel eines „aufrechten Kommunisten“. Wer arbeitet mit Lug, Trug, Halbwahrheiten und Verdrehungen?

          Was deine Analyse der Machenschaften der Anglo-Amerikanischen Finazoligarchie unter fleißiger Beteiligung der deutschen und französischen Ableger betrifft, ja.
          Bis heute, immer schlimmer, immer dreister.
          Und ja, ich begann beim Lybien-Konflikt massiv zu hinterfragen, wobei der emotionale Anfang für mich davor in Persien lag.

          Allerdings gibt es einen Gesichtspunkt, der bei all den Machenschaften des Westens gern vergessen wird, gerade was den ehemaligen Ostblock betrifft. Und das ist die Frage nach der Motivation der Einwohner dieser Länder. Ich mein das System des Sozialismus wurde im Ergebnis des WK II übergestülpt. Die Mehrheit der Bevölkerung war ja zu so einer Transformation gar nicht bereit. Auch von Revolution weit und breit keine Spur.(Meine Meinung zu auf Gewalt gegründeten Systemen später mal.) Das Bewusstsein, dass das genau das System sein könnte das Frieden, Glück und Wohlstand (nicht Reichtum, und Wohlstand anders als heute oft definiert.) verheißt und bringt, war ja nicht im Geringsten bei größeren Bevölkerungsschichten vorhanden. Schon gar nicht was das bedeutet für den Einzelnen, im sozialen Bewusstsein, Gruppenbewusstsein nicht verankert. Schau dir an wie demotivierend die sozialistische Planwirtschaft sich gestaltete. Diese Art der zentralen Organisation war ein Witz, wirklich.- Ich mein, es gab schon wirklich richtig gute und leistungsfähige Betriebe und Kombinate. Ich denk nur an Carl-Zeiss-Jena. Die hatten das allerdings auch ziemlich oft der Dickköpfigkeit ihrer Chefs gegenüber den zentralen Planern zu verdanken. – Da hatten Gegenkräfte sehr leichtes Spiel.
          Das wir nach Strich und Faden betrogen und beraubt worden sind, ist mir vorhin erst mal wieder deutlich geworden, man verdrängt ja gerne.
          Ungefähr ab 1:40

          Nun, ich habe den Eindruck, die Menschen haben zwar keine Revolution gemacht, sie fanden wahrscheinlich auch die sowjetische Besetzung nicht wirklich toll – wie sollten sie auch? Da ihnen jedoch ihr Stolz als Volk nicht genommen wurde (wie im Westen), sondern Stalin eindeutig sagte: „Die Hitlers kommen und gehen – aber das deutsche Volk bleibt“, so wurden im Osten der DDR tatsächlich die Kriegsverbrecher verfolgt und nicht jeder hatte sich zu „Entnazifizieren“! Das Leben nach 1945 – der Aufbau eines völlig neuen Gesellschaftssystems hat meines Wissens nach die meisten Menschen im Osten Deutschlands überzeugt. Die Kapitalisten sind schnell in den Westen abgehauen – und haben natürlich die schlimmstgen Greuelmärchen erzählt! Das ist auch nicht anders zu erwarten gewesen!
          Gleichzeitig setzte ein massiver Krieg gegen die noch gar nicht existente DDR auf allen Gebieten – ich nannte sie oben – ein! Die Spaltung Deutschlands erfolgte vom Westen! Stalin hat noch bis 1952 Verhandlungen zu einem Friedensvertrag mit Deutschland geführt – einzige Bedingung: Deutschland sollte einig und neutral sein, das deutsche Volk sollte über seine Gesellschaftsform SELBST, SOUVERÄN und FREI entscheiden! DAS wurde von den WESTMÄCHTEN rundweg abgelehnt!
          Die BRD ist ein Konstrukt der Anglo-Amerikaner und war zu keinem Zeitpunkt ein souveräner Staat!

          Die kommunistischen Bewegungen dieser Zeit waren in ganz Europa sehr stark! Durch massive Einmischung der CIA und MI6, einschließlich geheimer Armeen – rekrutiert aus der faschistischen Armee und der SS – und massiver Wahlfälschungen mittels Riesenzahlungen an die reaktionären Kräfte Europas wurde verhindert, dass wesentlich mehr Länder Europas den sozialistischen Weg einschlugen!

          Und was die unmögliche Wirtschaftspolitik – vor allem ab 1974!! – nach der offenen Machtübernahme der Honnecker-Clique betrifft, so begann die Zersetzungsarbeit der Spießbürger und Trotzkisten in der DDR bereits nach dem Tod Stalins auch in der DDR! So war nur eine sehr kurze Spanne, in der sich die tatsächliche sozialistische Arbeits- und Denkweise etablieren konnte – und trotzdem hat das ausgereicht, dass es selbst mit Honnecker, Tisch und Schalck-Golodkowski in der Führungsriege noch 15 Jahre dauerte, bis die DDR zerstört war! Übrigens war die DDR selbst 1989 nicht „pleite“, wie gebetsmühlenhaft im Westen behauptet, sondern der Haushalt war ausgeglichen. Das geringe Außenhandelsdefizit fiel – im Vergleich zu den bereits damals (1989) in die Milliarden gehenden Schulden der BRD – überhaupt nicht ins Gewicht, zumal das Defizit mit der nächsten Lieferung wieder ausgeglichen worden wäre, während die Schulden der BRD NIE ausgeglichen werden KÖNNEN!

          Zu Deinem Link weiter Unten(oder oben, ich weiß nicht an welcher Stelle der Kommentar hier landet), möchte ich mich späterhin noch äußern. Muss ein bißchen in Richtung Matriarchatsforschung recherchieren, finde ich 😉

          Ich weiß nicht einmal, ob diese Geschichte in die Zeit des Matriachats fällt oder ob diese 1.200 Jahre matriachisch geprägt waren. Ich weiß auch nicht, ob das erheblich ist…?

          Ja und mit dem Sozialismus und den Russen sind wir auch noch lange nicht fertig, denk ich mal. Mir kam in jüngster Zeit ein paar Mal der Gedanke an Peter den I. Warum wohl? Und irgendwie bin ich schon, mit Blick auf den Nahen und Mittleren Osten, besonders auf den Iran aus privaten Gründen, ganz froh, dass die Russen offensichtlich wieder in der Lage sind Stoppschilder auf zu stellen.
          Ich auch! Wenn ich auch keine privaten Gründe habe, es freut mich sehr, dass es wieder Stopschilder gibt! 🙂

          Soweit erst mal.
          Liebe Grüße
          Martina

          Dir auch. Den Film werde ich mir heute NICHT mehr anschauen – das bleibt dem Wochenende vorbehalten.

        • maretina
          Januar 5, 2013 um 1:28 pm

          „Und was die unmögliche Wirtschaftspolitik – vor allem ab 1974!!“ – Siehst du genau an der Stelle setzt für mich das bewusste Selbst-Erlebte und Reflektierte ein. Das ist der „Sozialismus“ den ich erlebt habe, diese Selbstbeweihräucherung, Augen verschließen, Parolen herbeten. Immerhin konnten die Ereignisse davor genau zu diesen Auswüchsen führen. Hätte es andere Möglichkeiten gegeben?
          Und nun weiter 😉
          Liebe Grüße
          Martina

        • Januar 5, 2013 um 5:53 pm

          Hallo Solveigh und Maretina, дорогие друзья, ich glaube so weit liegt Ihr gar nicht auseinander, es reicht schon aus, wenn der Lehrer zu uns keine Brücke bauen konnte und schon fanden wir das Fach doof. Ich hatte ebenfalls das Glück, dass er die Brücke zu mir bauen konnte. Kurisoser Weise sahen das teilweise meine Mitschüler anders und so war und ist Russisch = Chinesisch 😉 für sie.
          Ich denke, in der gesamten Politik ist das nicht anders. Es geht nicht um richtig und falsch, weil die Menschen von verschiedenen Standpunkten, Erfahrungen, ausgehen, müssen sie auch logisch zu einem anderen Ergebnis kommen. Als Halbslave leide ich mit meinen Brüdern und Schwestern und sah oder sehe ich auch beide Seiten. Nicht Stalin hat die Sowjetunion wieder aufgebaut. Es waren die Menschen, die an eine besser Zukunft glaubten und im wahrsten Sinne Berge versetzten. Ich erlebe als „Pendler zwischen den Welten“ die Realität hautnah, nur hautnah! Mir fehlt es fast an der Vorstellungskraft, dies überhaupt überleben zu können, was ich in der Ukraine erlebe. So weit sind wir hier schon von den realen Situationen entfernt.
          Die Geschichte in den Büchern und Filmen ist immer durch das Denken derer geprägt, die sie verfassten und so ist es nicht verwunderlich, wenn wir feststellen müssen, das es nicht ganz so gewesen ist. Wir sollten zur Tradition zurückkehren und unsere Geschichten weitergeben, weil diese, wenn sicherlich auch manchmal leicht geschönt (verfälscht), doch authentischer ist, wie sich nur auf die Bücher zu verlassen. Der Bruch der neuen Gesellschaft hat sicherlich auch was mit seinen Gegnern zu tun. Sas sehe ich auch so, aber auch dies ist nur eine Seite. Ich habe nie Krieg und die Entbehrungen, wie alle meine Altersgenossen und wir haben viele Warnungen in den Wind geschlagen und viele von uns waren offen für die Verlockungen, die es scheinbar zum Nulltarif jenseits der Grenze gab. Heute erleben wir Realkapitalismus, der es sich auf Kosten seiner Bürger erlauben konnte, sich 40 Jahre in einem „Schafspelz“ zu verstecken. Im Falle Putin sehe ich es genau so. Er hat keine andere Chance, denn die Interessen des Westens sind nicht die Menschen, sondern an den dort lagernden Ressourcen geknüpft. Parallelen tun sich da zur Ukraine sehr deutlich auf (Fall Timoschenko) sicherlich wird es hie und da auch mal Jemanden treffen, der fälschlicher Weise in das Fahrwasser geraten ist. Aber wer nicht hinterfragt, hat es schwer. Und selbst heute versuchen wir immer noch Anderen die Schuld zu zuweisen, statt selbst anzufangen, mit den Menschen was zu ändern. Auch dabei werden wir feststellen, dass wir nicht alle der selben Meinung sind und einige scheinbar gegen uns arbeiten. Dies müssen wir aushalten! viele Grüße Mike

        • maretina
          Januar 5, 2013 um 6:27 pm

          Hallo Mike, danke 😉 Übrigens habe ich nicht das Empfinden mit Solveigh weit aus einander zu liegen. Wir setzen eher zusammen, sowas wie ein Mosaik, und ich merke an dieser Diskussion die 40Jahre DDR sind für mich persönlich nicht abgeschlossen Mir kommt genau wie Solveigh an manchen Stellen, an anderen oder auch ähnlichen, die Wut hoch, immer noch.
          Deine Sicht auf die ganze Choose (entschuldige, Wortwahl hilft beim Wutabbau) fände ich ja nun mal auch noch ganz interessant.
          Liebe Grüße
          Martina

        • Januar 5, 2013 um 7:14 pm

          Mike, ich sehe es, wie Maretina.
          Was wir hier machen ist Gedankenaustausch. Kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander, Verständnis – und vor allem: Wege suchen!
          Denn, was wir heute erleben, kann ja wohl nicht das Glück der Menschheit ausmachen. Und Verbrecher dürfen nicht ewig unsere schöne Erde verschandeln und die Menschen versklaven!

          Putin vertritt – nach meiner Einschätzung, die NICHT stimmen muss – die russischen Eliten, die sich den Reichtum des russischen Volkes unter den Nagel gerissen haben. Er will Russland für die Russen. Er will die Vermögen in Russland und er will, dass die in Russland re-investiert werden. So will er ein Gesetz durchbringen, dass es Beamten verbietet, Vermögen im Ausland zu haben: „Wer Russland dient und geschworen hat, zum Nutzen und Gedeihen Russlands zu wirken, kann keine Vermögen im Ausland haben, denn damit schadet er Russland.“ Er will nicht Russland zu einem Rohstofflieferanten für Groß Britannien und die USA verkommen lassen. Er will Russland zusammenhalten und ausdehnen. Er weiß, dass er das nur schafft, wenn er die Russen hinter sich hat. Die hat er aber nur hinter sich, wenn es denen gut geht.
          Danach ist seine Politik ausgerichtet – nach meinen Beobachtungen. Darum legt er sich mit den USA an, darum rüstet er gegen die USA auf. Groß Britannien kannst Du jedes Mal mitdenken.
          Meine Sympathie hat er, eben WEIL er das macht und weil er damit dafür sorgt, dass die USA NICHT mehr machen können, was sie gern wollen! Und genau darum geifert der Westen so sehr gegen Putin und Russland! Sie konnten ihre Pläne nicht so durchsetzen, wie sie es geplant hatten. Er hat ihnen kräftig in die Suppe gespuckt!
          Und wenn diese Putinsche Politik dazu führt, dass es dem russischen Volk gut geht, ist das dann völlig verkehrt?
          Es ist ganz sicherlich nicht das, was ich mir unter einer gerechten und menschlichen Gesellschaft vorstelle, aber eine Gegenkraft zu den USA ist mir allemal lieber als eine Erde in Schutt und Asche.
          Und noch eins spielt bei meiner Sympathie für Putins Russland eine Rolle: Frieden lässt sowohl die USA als auch Europa in sich zusammenklappen wie ein Kartenhaus. Die brauchen den/die Kriege – genau die aber will Russlands Außenpolitik verhindern!

          So könnte Putins Politik dazu beitragen, dass es in Europa endlich den Wandel gibt, der so sehr notwendig ist, damit die Menschen wieder frei atmen können – und sich friedlich und ihren Fähigkeiten entsprechend zum Wohle aller entwickeln!
          Und vielleicht wird es möglich, die Gesellschaft von vor über 9.000 Jahren wieder zu errichten!

  4. Laevus Dexter
    Januar 3, 2013 um 10:55 pm

    Das ist ein Hoax! Weizsäcker hat das nie geschrieben (ich habe das Buch), wird aber immer noch fleißig kolportiert und wen wundert es, meist auf rechten Seiten.

    • maretina
      Januar 3, 2013 um 11:07 pm

      Interessant. Danke.

    • Januar 3, 2013 um 11:11 pm

      kommt wohl auf den richtigen Band an: Auflage von 1994 – „Der bedrohte Frieden – Heute“

      http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=153330

      • Laevus Dexter
        Januar 3, 2013 um 11:19 pm

        No way, (siehe auch hier: http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5295853/), die Auflage von 94 ist um weniges erweitert, aber das steht auch dort nicht. Du wirst auch nirgendwo im Netz eine Quellenangabe mit Seite oder Kapitel finden. Warum wohl? Außerdem ist es nicht merkwürdig, dass von 83 oder auch 94 bis zum Jahre 2012 keiner etwas davon gewusst haben soll und das erst seit letztem Jahr auftaucht, aber ansonsten in keinem Standardwerk erschienen ist – trotzdem es von Weizsäcker sein soll, einem der großen Denker des letzten Jahrhunderts? Lies Aufsätze von Weizsäcker, dann wirst Du merken, das ist nicht seine Sprachen

        • Januar 3, 2013 um 11:30 pm

          Danke. Ich habe auch noch weiter gesucht und folgendes gefunden:

          Quelle:
          http://z-forum.info/index.php?action=printpage;topic=3389.0

          — Quelle Beginn —

          Titel: Re: Der bedrohte Friede – heute
          Beitrag von: Astrologe am 16. November 2008 […]

          Hallo Leute,

          nun möchte ich meinen Beitrag dazu leisten das Werk von Weizsäcker „Der bedrohte Frieden – heute“ aus dem Jahre 1994 abzugleichen mit den eingangs erwähnten Thesen. Vorweg möchte ich sagen, dass diese Thesen so in dieser Form nicht geäussert werden, aber doch einige beeindruckende Erkenntnisse von Herrn Weizsäcker geleistet werden.

          Im Vergleich zu der Fassung aus dem Jahre 1981 kommt in den neuen Beiträge nichts signifikantes hinzu, allerdings finde ich einen Aufsatz aus dem Jahre 1978 mit dem Titel „Gehen wir einer asketischen Weltkultur entgegen“ schon ziemlich inhaltsreich. Ab Absatz 4 wirds richtig interessant wie ich finde.

          Zitat:
          „Die heutige Menschheit wandert durch eine Zone tödlicher Gefahr. Der Weg in die Gefahr wird aber nicht gefunden, wenn man die Gefahr dort vermutet, wo sie nicht ist. Nicht durch ihre Gegner ist unsere politische Freiheit am tiefsten gefährdet, sondern durch unsere -d.h. ihrer Nutznießer- Unfähigkeit, sie ihrem Sinne gemäß zu gebrauchen. Nicht speziell die Kernenergie ist gefährlich, sondern die wachsende Gewaltanwendung in der technischen Welt. Was aber ist der Grund dieser Unfähigkeit der heutigen Menschheit mit den politischen und technischen Instrumenten umzugehen, die sie selbst in ihrer Geschichte geschaffen hat?

          Der gegenwärtige Aufsatz gibt sich mit einer bestimmten Antwort auf diese Frage ab. Diese Antwort sieht einen wesentlichen Grund des Versagens im zügellosen Verfolgen ökonomischer Ziele, im unbegrenzten, ja sogar ideologisch geforderten Wirtschaftswachstum. Ich möchte auch dieser Ansicht mit dem Bemühen um unterscheidende Deutlichkeit gegenübertreten.

          Zum Wortgebrauch: Im Titel des Aufsatzes kommt das Wort „asketisch“ vor. Ich werde versuchen, mehrere Bedeutungen des Wortes zu unterscheiden. Zunnächst sei, in einer vorläufigen Definition, eine Kultur als asketisch bezeichnet, die bewußt und aus Grundsatz auf ökonomische Güter verzichtet, welche in ihrer technischen Reichweite liegen. Unsere heutige Kultur ist in der Tat nicht nur nicht askeitsch, sondern sie ist bewußt anti-asketisch. Sie ist erstens konsumtiv; ökonomische Bedürfnisse werden bejaht und erfüllt. Sie ist zweitens strukturell kapitalistisch; Bedürfnisse werden geschaffen, um den Markt zu vergrößern, also die Produktion steigern zu können. Sie ist im Endeffekt technokratisch, auch dort, wo sie sozialistisch-planwirtschaftisch auftritt; der Wert, der sich durchsetzt, ist der Fortschritt der Technik, auch wo wir in subjektiv ehrlichen Bekenntnissen andere Werte wie individuelle Freiheit oder Solidarität und soziale Gerechtigkeit höher stellen. Im Sinne dieser Kennzeichnungen kann man bei allen Verschiedenheiten der überlieferten Kulturen, schon von einer heutigen Weltkultur sprechen. Diese Kultur ist unvollständig, selbstgefährdend, voll innerer Widersprüche. Die Frage ist, ob sie einer Phase entgegensteht oder doch entgegenstehen sollte, in der sie einige der Gefahren und Widersprüche durch eine asketische Haltung meistern könnte.

          Diese Frage, Kritikern unserer Kultur seit langem vertraut, ist populär geworden durch einige im letzten Jahrzehnt manifest gewordene Probleme. Die Ölkrise hat den ökonomisch herrschenden Nationen Erfahrungen vermittelt, die den ökonomisch unterentwickelten Nationen seit langem bewußt ist: daß ein ökonmisches Weltsystem kaum erträgliche nationale Abhängigkeiten mit sich bringt. Das Bevölkerungswachstum, Folge der wissenschaftlich-technischen Weltkultur, droht alle ökonomischen Fortschritte zu verzehren. Die politisch durchgesetzte Erhöhung des Lohnniveaus in Industrieländern treibt den technischen Fortschritt in der Richtung der Rationalisierung, also anscheinend unumkehrbar anwachsender Arbeitslosigkeit;diesem speziellen Problem soll der Schlußabschnitt dieses Aufsatzes gewidmet sein. Nach dem Verbrauch des billigen Öls wird die Kapitalintensität der Energieproduktion voraussichtlich so sehr steigen, daß über eine längere Frist nicht bloß das Wachstum, sondern sogar die Aufrechterhaltung des Sozialprodukts pro Kopf zweifelhaft erscheint. Es ist fraglich, ob wir die Umweltschädigung, die durch weiter wachsende Wirtschaft erzeugt wird, in Schranken halten können. Die Menge der psychischen Störungen in unserer Gesellschaft nimmt zu; es sei erlaubt, Rauschgifte und Terrorismus als Beispiele unter dieser Überschrift mitzuführen. Die Störanfälligkeit gegen Gewalt in hochtechnisierten nationalen und internationalen Systemen nimmt natürlicherweise zu, damit die Versuchung des Polizeistaats.Das außenpolitische System hat die jahrtausendealte Institution Krieg noch nicht überwunden; als Weltsystem geht es schwanger mit dem Weltkrieg.
          Die Abhilfen, die das heutige System versuchen kann, sind naturgemäß systemimmanent. Sie sind im Prinzip dieselben, durch die es seine vergangenen Krisen erzeugt und bewältigt und so sein gewaltiges Wachstum produziert hat. Das System gleicht einem Fahrrad, das nur stabil ist, wenn es weiterfährt. Ein paar stilisierende Beispiele: Man bekämpft Ölkrisen durch Ölbohrungen, allgemeiner gesagt Energiemangel durch Energieplanungen, in denen die Ersparnis stets weniger ausmacht als die Erschließung neuer Energiequellen. Man begegnet dem Bevölkerungswachstum und der Arbeitslosigkeit mit weiterem Wirtschaftswachstum, der Umweltschädigung mit Umwelttechnik, der Gewalt mit Kontrolle, dem Krieg mit Abschreckungsrüstung, den psychischen Störungen mit Psychoanalysen, Massenpädagogik und schließlich Polizei.

          In diesem Text steckt schon eine Menge drin, die die Ausgangsaussagen aus dem Internet enthalten, zwar nicht so explizit aber als implizite oder explizite Möglichkeit.
          Es steht zwar nicht drin Massenarbeitslosigkeit, aber durch die Mechanisierung und der Rationalisierung sieht er eine ansteigende Arbeitslosigkeit als unvermeidbar an(und das Ende der 70er) und das steigende Arbeitslosigkeit eine immer größere Gefahr bedeuten für die Funktionsfähigkeit unserer Sozialsysteme ist eine logische Folge dieser Aussage, wobei sie natürlich nur implizit ist. Er deutet die sich zuspitzende Energiekrise an, die letztendlich Wachstumskrisen hervorrufen wird, in denen es unweigerlich zu Rezessionen kommen muss. Die Verrohung und Erkrankung der Massen , der man mit Überwachung und Kontrolle entgegnet und die zunehmende Zerstörung der Umwelt spricht er auch an, schlussendlich sieht er den Weltkrieg als drohende Gefahr (wobei diese Gefahr damals durch den Ost-West-Konflikt permanent über der Welt schwebte).

          So, ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkle bringen, falls ihr noch fragen habt… nur zu!

          LG
          Astro

          — Quelle Ende —

      • Laevus Dexter
        Januar 3, 2013 um 11:20 pm

        PS: Außerdem hast Du selbst als Quelle ’83 angegeben.

  5. federleichtes
    Januar 4, 2013 um 7:31 am

    Der Deutsche: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!

    Der Deutsche
    Ein Weltbild, das aus verschiedenen Völkern sich zusammen setzt, impliziert SCHEIDUNG, Trennung, Grenzen. Ich kennen keine Deutschen, nur Menschen, die man Deutsche nennt, weil sie in einem Land leben, das man Deutschland nennt. All das ist Willkür, und das (Be-)Folgen einer künstlichen Unterscheidung ist einem sich befreienden Geist nicht zuträglich – einem Freien Geist unerträglich.

    Absolut
    Wikipedia:
    „Das Absolute (von lat. absolutum, „das Losgelöste“) ist ein Begriff, der in vielen Bereichen der Theologie und Philosophie Verwendung findet und das völlige Enthobensein von allen (einschränkenden) Bedingungen oder Beziehungen bezeichnet.
    Das Absolute in der abendländischen Kultur
    Auch wenn in der griechischen Philosophie ein genaues Äquivalent für den Ausdruck des Absoluten fehlte, schloss man dort aufgrund der durchgängigen Bedingtheit alles Seienden auf eine oberste, selbst nicht wieder bedingte Bedingung. Der griechische Ausdruck war kath‘ hauto (dt. an sich). Für Platon war diese identisch mit der Idee des an sich Guten, für Aristoteles mit dem unbewegten Beweger, für Plotin mit dem Einen.“

    Ich fasse mich und kurz:
    Mag es (nur) das Eine als Macht geben, ist sie absolut. Auf der Welt erleben wir Verschiedenheiten, die, da sie alle gleichzeitig bestehen, jede für sich niemals absolut sein können. Insofern erachte ich den Begriff des Absolutismus als irreführend.

    Obrigkeit
    Ist ein Begriff der Herrschaft. Herrschaft ist kulturhistorisch immer aus Gewalt entstanden. Insofern ist Herrschaft künstlich entstanden und muss – natürlich – künstlich aufrecht erhalten werden Künstliche Herrschaft ist der Natur unbekannt. Sie wird von einem systemimmanenten Bewusstsein beherrscht – konfliktfrei. Der Versuch des Menschen, die Natur zu zerstören, muss an diesem Bewusstsein scheitern. Das in aller Kürze.

    Hörig(keit)
    Mir ein sehr interessanter Begriff.
    Wikipedia:
    „Als Hörigkeit bezeichnet man die zeitweilige oder andauernde Unterwerfung des eigenen Willens unter den Willen einer zweiten Person. Die Unterwerfung kann erzwungen oder mehr oder weniger freiwillig erfolgen.“
    Und (Rechtsgeschichte):
    Als Hörige werden mittelalterliche Bauern (seltener auch andere soziale Gruppen, beispielsweise Waldschmiede oder andere Handwerker an Herrenhöfen) bezeichnet, die sich in Abhängigkeit von einem Grundherren (z. B. Ritter) befanden. Die Hörigkeit wurde an die Kinder vererbt.

    Für mich ist es unerheblich, ob sich ein Mensch einer Macht unterwirft oder gegen sie aufbegehrt. Entscheidend wohl, dass in beiden Fällen das Postulat des Freien Willens aufgehoben ist, wenn es keine Alternative zu „Unterwerfung und Aufbegehren“ gibt.
    Eine etwas erweiterte Sich erfasst auch die Macht selbst, wenn man ihr eine Eigendynamik zuschreibt. In dem Sinne: Politiker treten machtlos als Lämmer auf, und erscheinen machtvoll als Wölfe.

    Denken
    Ich unterscheide (hier) nur in zwei Kategorien des Denkens. Das nicht künstliche beherrschte, nicht systematisierte Denken und das reaktive oder notwendige Denken. Beide mögliche Arten des Denkens treten zusammen auf. Selbst den Untergang denken Menschen nicht ohne Hoffnung. Kurzform!

    Entwöhnung – Gewöhnung
    Das menschliche Entscheidungs-System ist einerseits strukturell sehr moderat und andererseits informativ konditioniert. Entwicklungen zeigen, dass es DAS Bewährte (noch) nicht gibt. Gewollte Vernunft läst sich nicht realisieren, ganz im Gegensatz zur Unvernunft, die sich – scheinbar unaufhaltsam – wie ein Krebsgeschwür ihren Weg bahnt. Was denkt der vom Wahnsinn umzingelte und von Lügen vergiftete Mensch in seiner machtlosen Situation vernünftigerweise anderes, als mit dem (irrationalen) Denken aufzuhören.

    „typischer Befehlsempfänger,
    ein Held vor dem Feind,
    aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!“

    Ich verkürze auf das mir Wesentliche:
    Deutsch-SEIN kann es nicht geben mangels eines solidarischen Seins. In der Hitler-Ära wurde das besonders deutlich, auch bei den Demonstrationen in Brokdorf, auch bei den Castor-Transporten. „Deutsche“ schießen auf „Deutsche“, „Deutsche“ verraten „Deutsche“, „Deutsche“ plündern „Deutsche“ aus, „deutsche“ Männer schlagen „deutsche“ Frauen, „deutsche“ Zuhälter zwingen „deutsche“ Frauen in die Prostitution, „deutsche“ Kirchenbedienstete missbrauchen „deutsche“ Kinder.

    Misstrauen überall dort, wo getrennte Nationalitäten, wo völkische Betrachtungen, wo das Künstliche nach uns greift?

    Gestern konnte ich nicht mehr meine Wahrnehmung, dass eine feine Schwingung Martins Blog durchwebt, schreiben – ich schlief darüber ein. Ich glaube, wer lange genug Erfahrungen mit dem Aufwachen sammelte und auch das Erwachen schätzen lernte, wer die Sinnlosigkeit des Prügelns selber erfahren durfte und das Aufstehen als weiteres Auferstehen schätzen lernte, versucht, nicht mal mehr sich selber zu beeindrucken.

    Vor ein paar Monaten sagte ich zu einem „türkischen“ Mann:
    „Die Deutschen sind Arschlöcher“.
    Er widersprach mir:
    „Es gibt auch gute Deutsche und auch türkische Arschlöcher“.
    Na siehste.

    Allen einen absoluten Tag.

    Wolfgang

  6. Januar 4, 2013 um 10:38 am

    Diese feinstoffliche Schwingung erlebte ich heute morgen auch in extrema

    Lob des Lernens von B. Brecht (Danke Solveigh)

    Lerne das Einfachste! Für die,
    Deren Zeit gekommen ist,
    Ist es nie zu spät!
    Lerne das ABC, es genügt nicht, aber
    Lerne es! Laß es dich nicht verdrießen!
    Fang an! Du mußt alles wissen!
    Du mußt die Führung übernehmen.

    Lerne Mann im Asyl!
    Lerne, Mann im Gefängnis!
    Lerne, Frau in der Küche!
    Lerne, Sechzigjährige!
    Du mußt die Führung übernehmen.
    Suche die Schule auf, Obdachloser!
    Verschaffe dir Wissen, Frierender!
    Hungriger, greif nach dem Buch:
    es ist eine Waffe.
    Du mußt die Führung übernehmen.

    Scheue dich nicht, zu fragen, Genosse!
    Laß dir nichts einreden,
    Sieh selber nach!
    Was du nicht selber weißt,
    Weißt du nicht.
    Prüfe die Rechnung,
    Du mußt sie bezahlen.
    Lege den Finger auf jeden Posten,
    Frage: wie kommt er hierher?
    Du mußt die Führung übernehmen.

    Anmerkung in Kürze:
    Wenn aus dem Einen Zwei wird erscheint das Böse. Warum?
    Wofür?
    Wird ein Kind 2 Jahre alt ,entdeckt es das ICH.
    Vorher lebte es im TAO oder neudeutsch in Symbiose mit der Umwelt.
    Wir fördern das Ich und denken, das müsse so sein.
    Hier liegt vielleicht der GRUNDFEHLER in unserer Sichtweise.
    Wir sollten vielleicht bedenken, dass WIR mit dem ICH das Böse unbewusst weitertransportieren.
    Kurzform?
    Ralf

  7. maretina
    Januar 5, 2013 um 2:11 pm

    Hallo Solveigh,

    das Herz des Kapitals ist nicht das Geld, sondern das Eigentum an dem was für Menschen lebensnotwendig ist. Land, Wasser, Energie….Geld stärkt die Eigentümer in ihrer Abgrenzung, lässt Zäune entstehen, Mauern wachsen, im eigentlichen und übertragenen Sinn.
    Diesen „Blutkreislauf“ still zu legen würde wohl die Organe absterben lassen, sofern ihnen nicht eine neue Spielart der Bedürfnisbefriedigung auf Kosten der Mehrheit einfällt .
    Klappt in hierarchischen Systemen sehr gut, mit oder ohne Geld spielt keine Rolle, solange es einen „Leithammel“ gibt und die Schafe nicht das Denken und Fühlen anfangen.
    Wie also? Wohin?
    Den Link über die Ausgrabungen las ich, frage mich allerdings, wie liebe Solveigh sollte das heute aussehen? Aufstand, womit? Erst ein bißchen Uranmunition besorgen? Gegen wen? Wer ist der Kopf der Pyramide? Wenn wir wissen wer, wo greifbar?
    Bernhards Weg eignet sich vielleicht doch besser. Gar nicht fragen, handeln Für menschenwürdiges Leben. Hierarchiefrei leben, ohne Geld, kein Handel sondern Bedarfsdeckung, technologisch und informativ heute schon durchaus möglich. Privat-Eigentum gibt es nicht, gesellschaftliches schon. Wie dahin kommen? Nehmen wir ihr eigenes Mittel, wenn sie Kohle scheffeln können, sind sie doch zufrieden. Rauskaufen. (Zweimal Plus ergibt Minus.) Eigene Räume, eigenes Leben ohne Leithammel und Schäferhunde….Anarchie in des Wortes ureigener Bedeutung.

    Damit erst mal gut. Wir haben Themen ohne Ende 😉 .
    Liebe Grüße
    Martina

    • Januar 5, 2013 um 3:23 pm

      Hättest Du das Video gesehen, wüsstest Du, dass es nicht NUR um die Abschaffung des Geldes geht, sondern darum, dass wir vom kapitalistischen System immer wieder assimiliert werden – in der einen oder anderen Weise – solange wir nicht AUCH die Knute des Kapitals, das Herz des Kapitals, das Geld abgeschafft haben. Außerdem wird da noch gesagt, dass wir verloren haben, sobald wir uns zur Ruhe setzen, sobald wir uns „institutionalisieren“, also in der Bürokratie absterben!

      Der Kopf der Pyramide vertrocknet, wenn ihm der Boden seiner Existenz entzogen wird – hier bin ich mit Dir völlig einer Meinung – das Privat-Eigentum an Produktionsmitteln, das Privat-Eigentum des Kapitals, bei dem das Geld eine wichtige Rolle spielt!

      Zu Deinen Vorschlägen der „friedlichen Revolution“ mit „rauskaufen“ (wer hat das nötige Geld dazu?) und ähnlichen Wunschvorstellungen, lies bitte meinen anderen Kommentar: Die Gewalt geht IMMER von denen aus, die sich die Reichtümer unserer Erde geraubt haben und nun darauf ihre Macht begründen!
      Solange solche – von Dir genannten – Versuche klein sind, stören sie nicht, fallen sie nicht ins Gewicht und man lässt sie machen – auch zur Beruhigung und Beschäftigung der Menschen – wird so etwas aber massenwirksam vernichten sie es mit aller ihnen zur Verfügung stehenden Gewalt! Siehe Sowjetunion, siehe das sozialistische Lager, siehe Chile, Vietnam, Nordkorea, Nicaragua, Libyen, Irak, Jugoslawien, etc.p.p.!

      Die Veränderung der Macht- und Eigentumsverhältnisse wird kein Spaziergang und davon zu träumen und sich zu wünschen, es bliebe friedlich hilft gar nicht weiter, im Gegenteil, es ist kreuzgefährlich, denn dann werden wir von den Ereignissen und der kommenden Gewalt überrascht und überrannt! Es geht um das Leben der Menschen! Da dürfen wir nicht leichtfertig sein und uns von Friedfertigkeit einlullen lassen!

      Die Imperialisten und deren Handlanger und Erfüllungsgehilfen kennen KEINE Skrupel, sie gehen ohne mit der Wimper zu zucken über die Leichen von Millionen Menschen – das haben sie in der Geschichte mehr als einmal bewiesen! Du musst Dich sogar nur in der Gegenwart umschauen, um das zu sehen und zu begreifen!

      Glaubst Du wirklich, die lassen sich ihre Macht, ihren Reichtum einfach so wegnehmen oder auch nur beschneiden?

      • Januar 5, 2013 um 9:11 pm

        In diesem Zusammenhang glaube ich nicht an die Evolution!

        Denn, was wir als menschliche Gesellschaft auf unserer Erde erleben, ist bewusst und gezielt von Menschen gemacht – und kann also auch nur auf genau diesem Weg: bewusst und gezielt von Menschen verändert werden.
        Auf die Evolution zu warten, hieße bis zum Sankt Nimmerleinstag zu warten.

        Ja, wir haben schon Jahrtausende friedlich mit Gemeineigentum und Basisdemokratie (wie wir das heute nennen würden) gelebt, bis uns alles, das Land auf dem wir lebten und unsere Heimat nannten, die Fische und das Wild, unsere Felder und Häuser, unser Vieh und Werkzeug – dank besserer Waffen, die ein friedliches Gemeinwesen nicht benötigt – geraubt wurde (nicht „abgekauft“!).

        Ich sehe nicht, warum das nicht WIEDER möglich sein sollte?

        Die Wahrheit und das Richtige, Natürliche lässt sich nicht ewig unterjochen, unterdrücken, verschweigen!

        Das hat aber gar nichts mit Evolution zu tun!

        Und dass sich die Räuber ihr Raubesgut nicht friedlich wieder abnehmen lassen, das zeigt Dir jede ordinäre Räuberbande! Und die uns alles geraubt haben, sind nichts anderes als das!

        Auf welche Evolution soll ich warten? Soll ich warten, dass die Räuber plötzlich zur Einsicht gelangen und das geraubte Gut wieder hergeben? Glaubst Du das wirklich?

  8. Januar 5, 2013 um 3:03 pm

    maretina :

    “Und was die unmögliche Wirtschaftspolitik – vor allem ab 1974!!” – Siehst du genau an der Stelle setzt für mich das bewusste Selbst-Erlebte und Reflektierte ein. Das ist der “Sozialismus” den ich erlebt habe, diese Selbstbeweihräucherung, Augen verschließen, Parolen herbeten. Immerhin konnten die Ereignisse davor genau zu diesen Auswüchsen führen. Hätte es andere Möglichkeiten gegeben?
    Und nun weiter ;-)
    Liebe Grüße
    Martina

    Hätte, würde, sollte, müsste sind Worte, in denen ich nicht denke, denn das ist müßig und Energieverschwendung. Ich stelle (für mich) fest, was warum wie gelaufen ist und was darum wozu geführt hat – nämlich unsere Gegenwart.
    Durch diese Kenntnisse kann ich Zukunft gestalten, die vergangene Fehler vermeidet.

    Um die Zusammenhänge auseinander zu nehmen, wie die Entwicklungen liefen, was seit Lenin geschah, wer Trotzki war, wie bereits damals die „Agenten“ des Kapitals nicht nur in Russland verblieben, bereits damals in Führungspositionen lanciert wurden, wie Stalin sie ausgemerzt hat, dennoch welche in seiner Nähe verblieben und ihn schließlich umbringen konnten, um ihre Politik in den Dienst des Imperiums zu stellen, wie das selbe Szenarion der Durchsetzung und Zersetzung von innen auch in den anderen sozialistischen Ländern lief und organisiert wurde – es würde den Rahmen hier sprengen! Lies das Dokument NSC-20/1 vom August 1948 – es ist auf Englisch im Internet zu finden – und Du bekommst eine Ahnung davon, welche Form des permanenten Krieges gegen das sozialistische Lager geführt wurde!

    Für mich ist in diesem Zusammenhang interessant, das diese selben Kräfte von damals heute weiter wühlen – mit den selben Mitteln und noch immer den selben Zielen. Sie sind in Russland aktiv, sie beherrschen die EU und die NATO und sie wühlen in jedem anderen Land der Erde, dass in der Lage wäre souverän zu handeln, sie haben Afghanistan zerstört und den Irak, sind über Libyen hergefallen und wollen zu gern Syrien übernehmen, um den Iran zerstören und von da aus bequem Russlands Südflanke (Kaspi-Meer) zu bedrohen!
    Sie benutzen – das war für mich die tiefste und wichtigste Erkenntnis – diese Taktik seit über 200 Jahren! Ich denke in der Zwischenzeit sogar, seit Ägypten!
    http://www.globalresearch.ca/des-imperiums-zweischneidiges-schwert-globales-milit-r-nros/29647

    Mit dem Schluss-Absatz dieses Aufsatzes bin ich nicht einverstanden, denn die „Fortune 500“, die 500 Unternehmen, die rund 100 Familien gehören, die unsere Erde beherrsch(t)en, werden sich diese Macht nie und nimmer freiwillig aus den Händen nehmen lassen. Sie werden immer wieder den einen oder anderen Weg suchen, alles zu zerstören, im Keim zu ersticken, der oder was sich ihrem Einflussbereich und ihrer Macht entzieht oder es auch nur versucht sich ihr zu entziehen: Chile, Nicaragua, Vietnam, schließlich das ganze sozialistische Lager legen beredtes Zeugnis dieser aggressiven Haltung ab! Die Kraft des Sozialismus wird auch darin deutlich, dass er sich gegen diese Übermacht so lange halten konnte!
    Darum KANN die Revolution entweder nicht friedlich bleiben oder die Revolutionäre sind mindestens so gut bewaffnet wie diese Elite. Seit ich das weiß und vor allem verstand, verstand ich die Rüstung der Sowjetunion und die Bewaffnung der sozialistischen Staaten und verstehe ich die heutige Rüstung Russlands! Es ist eben NICHT das Selbe, wenn zwei das Gleiche tun!
    Auch die 1.200 Jahre Frieden und Prosperität vor knapp 10.000 Jahren wären (hier ausnahmsweise ein Konjunktiv zur Verdeutlichung) nicht zu Ende gegangen, wäre diese Gesellschaft sehr gut bewaffnet gewesen!

    Da wir aber nun die Handlungsweisen und -muster kennen, können wir dagegen vorgehen – und genau DAS macht Putin! Und auch dabei hat er meine vollständige Sympathie!

    Die Menschen hier in Deutschland sind in ihrer Mehrheit noch nicht soweit, die Zusammenhänge zu erkennen und hinter die Kulissen der Manipulation, Propaganda und Macht zu schauen… Jedoch erkenne ich, dass immer mehr Menschen Fragen stellen und überzeugt sind: So geht’s nicht weiter – wie das auch ab den achtziger Jahren in der DDR der Fall war!

    Haben Dir Deine Eltern nichts aus der Zeit vor 1974 erzählt? Ich habe meinen Kindern davon erzählt – und ich gebe zu, dass ich IN der DDR nur eine vage Ahnung, ein Unwohlsein in der Magengegend hatte. Ich bemerkte die langsame Rückwärtsbewegung, verstand die Verstaatlichung (sprich Einteignung) des Mittelstandes nicht, sah, wie sich die Versorgung verschlechterte, obwohl das gar nicht nötig war – wir konnten von allem mehr als genug herstellen! Wer sollte uns daran hindern? Ich erkannte, dass der Mangel künstlich erzeugt wurde. Aber von wem, zu welchem Zweck? Ich hatte damals nur Fragen! Die Zusammenhänge verstanden habe ich erst hinterher! 1989 waren wir auf den Straßen und an den Runden Tischen, um eine bessere DDR zu verwirklichen. Dass dies eine von außen gesteuerte „Bewegung“ war, empfand ich seit der Maueröffnung und den plötzlichen Rufen „Wir sind EIN Volk“, ausgehend von Leipzig! Auch diese Zusammenhänge habe ich erst hinterher wirklich verstanden
    Darum habe ich mich auch auf die Suche nach den Ursachen gemacht. Was war falsch gelaufen? Warum war es falsch gelaufen? Wo liegen die Ursachen für die Fehlentwicklungen? Fragen über Fragen! Langsam, langsam kam Licht ins Dunkel…

  9. Januar 5, 2013 um 5:29 pm

    „empfand ich seit der Maueröffnung und den plötzlichen Rufen “Wir sind EIN Volk”,“
    Nur soviel liebe Solveigh, genau an der Stelle, bei diesem Erleben wurde mir das erste Mal schlecht.
    Nochmal meine Frage, glaubst du wirklich, dass die Anwendung von Gewalt irgend etwas ändert und verbessert? Und mit welchen Mitteln. Mit Molotovcocktails gegen Uranmunition?(Ich verweise auf den Jugoslawienkrieg, da wurde sie wohl eingesetzt.)
    Wir können uns wegsprengen, besser wärs vielleicht, vielleicht läufts darauf sowieso hinaus. Aber Gewalt gebiert immer wieder Gewalt, vllt. nicht unmittelbar, in anderen Dimensionen gedacht schon. Selbst wenn 1.200 Jahre dazwischen liegen.
    Schuldzuweisungen übrigens, es geschieht genau das Gleiche, machen Dampf unterm Kessel, bis der explodiert. Wir müssen unsere gesamten alten und ererbten Gedankenmuster und Handlungsweisen hinterfragen und verwandeln. Denn wenn wir (re)agieren wie gewöhnlich, stärken wir die alten Mächte, auch die alten Mächte in uns. (Wolfgang nennt sie das Böse.) Es regiert die Angst im Umfeld von Gewalt. Mit Angst kann die andere Seite umgehen, da wissen sie welcher Hebel wo zu betätigen ist. Für meine Begriffe bedarf es einer ungewöhnlichen Denk- und Handlungsweise, einer die in ihrem Kalkül nicht vorhanden ist. An der Stelle ist eine Bündelung unserer geamten Energien und Kräfte gefragt. Da haben für mich die geistigen und spirituellen Kräfte Priorität, entwickeln müssen wir sie wohl nicht, sie sind da, wir müssen sie nur wiederentdecken.
    Weißt du ich bin zu Hause in einer Stadt über die von einem politischen Flüchtling im Mainstream vor nicht allzu langer Zeit gesagt wurde: “ Diese Stadt ist wie Yoga.“ Und es stimmt, friedliches Gesamtklima, das spüre ich wenn ich dort nach längerer Zeit wieder ankomme, durch die Stadt gehe, den Park. Was nicht heißt, es wäre alles in Ordnung. Aber ich weiß eben auch es wurde auf energetischer Ebene Einiges in Gang gesetzt und gereinigt, von verschiedenen Menschen an unterschiedlichen Punkten. Und glaub mir, diese Stadt hatte das sehr nötig, aber jetzt fließt eben die Energie wieder, der Stau löste sich.. Soviele Möglichkeiten.
    Meine Eltern und erzählen, sehr ambivalent, das möchte ich nicht weiter ausbreiten. Besser ist ich such mir selbst zusammen was ich wissen möchte.

    Liebe Grüße
    Martina

    • Januar 5, 2013 um 5:49 pm

      Nein, mit Gewalt erreichen wir nichts Neues. Alles wird beim Alten bleiben.
      Es wird nur so gehen, dass die, die anders leben wollen, damit beginnen und das immer weiter vorantreiben.
      Dieser Viren werden ihren Weg finden und den Organismus umkrempeln. Wenn er stark genug ist, dass sich die Menschen andocken können, dann werden es auch die heute Mächtigen können. Ich bin mir sicher, dass Vielen von Ihnen klar ist, dass auch sie unter die Räder geradeten werden. Sie sind auch Gefangene dieses Systems. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie wirklich Freude verspüren, sondern nur noch Getriebene in diesem System sind, ihren Reichtum immer stärker abzusichern. Wenn Ihnen gezeigt wird, dass es für sie auch im Neuen einen Platz gibt, dann kommen auch sie von allein dazu.
      Und ja, es mag noch was dauern. Es könnte aber auch schnell gehen. Ich erinnere an die Theorie des 100.ten Affen.
      Oder: Wie viele Menschen braucht es, um eine neue Idee, einen Wandel herbeizuführen?
      Herzlich, Martin

      • Januar 5, 2013 um 6:40 pm

        Martin, ich bin NICHT überzeugt, dass diese Verbrecher auch nur einen klitzekleinen Zipfel ihrer Macht freiwillig abgeben. Da nützt auch der 100. Affe nichts. Der nützt nur etwas in dem Willen, dieses Verbrechersystem abzuschaffen. Hat sich in diesem Willen die Mehrheit zusammen gefunden, werden sie abgeschlachtet, wenn sie sich nicht zur Wehr zu setzen wissen.
        Chile ist eines der Beispiele, wie das funktioniert!

    • Januar 5, 2013 um 6:37 pm

      Zur Gewalt:
      Hast Du meinen Kommentar gründlich gelesen, so hast Du gelesen, dass es mir darum geht, auf die Gewalt vorbereitet zu sein, nicht darum, sie als erster anzuwenden. Wobei auch das geschehen kann, wenn die von den Herrschenden über den Staat ausgeübte Gewalt zu unerträglich wird und den Menschen gar keine andere Wahl lässt. Siehe Griechenland, siehe Spanien, siehe Portugal! Die Gewaltanwendung darf nur das letzte Mittel sein, wenn es anders nicht mehr geht und um das Leben der Menschen und von den Menschen Geschaffenes vor dem Raub der Imperialisten, die ich auch gern global agierende Mafia-Bande nenne (denn das sind sie de facto!), zu schützen. Welche Mittel dabei angewandt werden, wird sicherlich von den Umständen und Möglichkeiten abhängen. Die Vietnamesen begannen Ihren Kampf gegen die USA mit Bambus-Spitzen und mit Pfeil und Bogen – und gewannen zum Schluss! Keine Söldner-Armee kann einen Krieg gegen ein Volk gewinnen! Das hat bisher niemals in der ganzen Geschichte geklappt. Darum auch das Wort: Du kannst einen Krieg gegen eine Armee gewinnen, aber nicht gegen ein Volk! Siehe Afghanistan, siehe Vietnam, siehe Russland und die Sowjetunion und so weiter!

      Russland macht gerade vor, die das geht: ebenbürtige – oder bessere – Waffen haben und Verhandlungen verlangen! – so in etwa meine ich das, wenn ich sage: Auf die Gewalt vorbereitet sein!

      Was Deine Stadt und die „energetische Aufarbeitung“ betrifft, so ändert sich dadurch doch gar nichts an den Machtverhältnissen, an den Eigentumsverhältnissen, also grundsätzlich gar nichts!
      Ja, natürlich, es hört sich gut an, und es fühlt sich vielleicht auch gut an, aber ist es besser für die Menschen? Sind die Menschen weniger arm? Haben sie eher ihr Einkommen – ohne von diesem Staat abhängig zu sein? Haben sie eine Arbeit, die diesen Namen verdient oder schuften sie in „Jobs“, die ihnen den Lebenunterhalt nicht ermöglichen?
      Was hat sich für die Menschen in der Stadt tatsächlich, greifbar verändert?

      Ansonsten siehe oben: Eine kleine Gemeinde, Stadt lassen sie vielleicht vor sich hin wurschteln. Wird es massenwirksam, dreschen sie dazwischen.
      Auch hier mag wieder Russland als Beispiel herhalten: Höre Dir die Hetze gegen Russland an, da sie wagen sich mehr und mehr aus den Fängen der USA und Groß Britanniens zu lösen. Und Russland geht nicht einmal einen auch nur annähernd anti-kapitalistischen oder gar sozialistischen Weg!

    • Januar 5, 2013 um 9:07 pm

      „… Mit Molotovcocktails gegen Uranmunition?(Ich verweise auf den Jugoslawienkrieg, da wurde sie wohl eingesetzt.)“ – sie wurde und nicht nur dort. Es ist eine schwierige Frage und ich bin selbst hin- und hergerissen. Selbst großen Köpfen ging es so, siehe Che („Episoden aus dem Revolutionskrieg“).
      Es ist sicher eine Frage, die man nicht generell beantworten kann. Bolivien 67, Deutschland 1970 sind deutliche Belege für Fehleinschätzungen oder modernes Abenteuertums (A. Bader, aus meiner Sicht). Wenn aber Herrschende zu allen Mitteln greifen können und sie tun es ohne jeden Zweifel, welcher Weg bleibt dann?
      Ich sehe es zur Zeit wie Martina, Aufmerksamkeitsentzug nenne ich es. Wenn wir zum Beispiel nicht mehr in der Apotheke einkaufen gehen, nutzt Ihnen die Herstellung der Medikamente nichts mehr, wenn sie nicht umgesetzt werden. Heilkräuter entdecken heißt sich mit unserer Umgebung, die ebenfalls NATUR ist, sich auseinanderzusetzen. Seit ich diesen Weg beschreite, hatte ich kaum nennenswerte Krankheiten, die ich nicht selbst heilen konnte, ist doch schon der Weg in den Wäldern und Wiesen selbst Therapie. Dadurch brauche ich auch den Arzt nicht mehr. wenn wir es wieder lernen, selbst Konflikte zu lösen, macht den Rechtsanwalt überflüssig. Es liegt in unserer Hand! Wir können aber diesen Weg nicht anderen aufzwingen, denn dies stellt uns auf die selbe Stufe, wie die Missionare, die Heiden den Glauben bringen wollten. Spirit ist nicht einfach da und muß nur entdeckt werden. Spirit ist eine Reise, eine lange Reise in uns selbst. Dies heißt aber Umdenken von Konsumtion auf Akkumulation, von re-agieren auf agieren. Es ist kein Weg, den morgen alle freiwillig mitgehen werden, weil sie mit alten, generationsübergreifenden Traditionen und Denkmustern verwurzelt sind, mit denen sie brechen müssen. Ich glaube, diese Welt ermöglicht uns viele Wege. Wir müssen selbst entscheiden, welchen wir für den für uns am Machbarsten halten. Wir sollten RESPECT jedem erweisen, der sich anders entscheidet. Ob dies am Ende, denn die Bedrohung wird weiter zunehmen, weil wir uns immer weiter und schneller von unserem Ursprung entfernen, ausreicht, bleibt abzuwarten, Opfer wird es so oder so fordern.

      • federleichtes
        Januar 5, 2013 um 11:23 pm

        Ein weiterer Beitrag von Dir, Mike, der mir sehr gut gefällt. Danke!!

        Das Deutsche Volk steckt , das finde ich, mal wieder ziemlich tief im Dreck. Krieg in Afganistan, wachsende Feindschaft mit den europäischen Nachbarn und falsche Freunde in Form einer Vasallen- und Mittäter-Verbundenheit. Intern Misswirtschaft, Sozialabbau, politische Willkür verbunden mit sachlicher Inkompetenz, auf, man könnte fast erkennen, faschistischer Ebene. Amtseide und Grundgesetz werden leichterhand gebrochen, Schulden gemacht und gleichzeitig Volks-Vermögenswerte entfremdet, während anzunehmen ist, dass unter dem Deckmantel einer Demokratie und dem Schutz einer Militärmaschinerie eine plünderungswütige Finanz- und Wirtschaftsoligarchie herrscht.

        Ich schäme mich nicht erst seit sein paar Jahren, Deutscher zu sein. Nun endlich der folgerichtige Schritt, mich zu informieren über die Möglichkeiten, diese unsägliche Staatsbürgerschaft abzulegen, gegen die die Erbsünde ein Peanut ist. Offensichtlich begriffen die wieder mal unsägliche deutsche Realität nur die Auswanderer. Die vielleicht rechtzeitig davon träumten, Hitler sei auferstanden.

        Nein, Mike, es WIRD nicht Opfer fordern, es wurde bereits sehr großer Schaden angerichtet. Wer sich für dieses Deutschland entscheidet, sollte das bewusst tun und Lüge, Verrat, Betrug, Untreue und Krieg als das für ihn Wünschenswerte erklären.

        Gruß
        Wolfgang

        .

        • Januar 6, 2013 um 10:54 am

          Nun endlich der folgerichtige Schritt, mich zu informieren über die Möglichkeiten, diese unsägliche Staatsbürgerschaft abzulegen,

          Ich schäme mich nicht, Deutsche zu sein. Denn das deutsche Volk ist nicht die Kaiser Wilhelm II, die Bismarcks, Hindenburgs, Hitlers, Himmlers, Goebbels, Fischers, Trittins, Merkels und Schäubles und das deutsche (oder irgend ein anderes) Volk ist nicht die diese Karrikaturen eines Menschen anleitende immer selbe dreckige, räuberische, mörderische und schon seit ihrem Bestehen global agierende Mafia-Bande, die immer wieder Deutschland als ihr „Aufmarschgebiet gen Osten“ benutzen, um die Herrschaft über das „Herzland“ = Russland = die Herrschaft über die Erde zu erhalten – ohne sich um die Wünsche und den Willen des hie und dort lebenden Volkes zu kümmern!

          Nichts desto trotz beschäftige ich mich auch mit Deiner Frage, die ich oben zitierte. Solltest Du eine Lösung gefunden haben, gib‘ mir Bescheid. Denn dieser Staat war nicht, ist nicht und wird nie „mein Staat“ sein! Ich fühle mich mit diesem Verbrecherstaat in keiner Weise verbunden, ganz im Gegenteil, ich lehne ihn aus tiefstem Herzen ab!

  10. Januar 6, 2013 um 1:39 am

    Hallo Wolfgang, entschuldige das ich es etwas anders sehe. Du hattest glaube die Frage nach der Nationalität in den Raum gestellt. Zufällig vielleicht bin ich hier geboren. „Wie kann ich Heimat sagen, zu dem Land auf das mein Schatten fällt“ (Gundermann). Und doch ist es ein Teil meiner Heimat, mit allem dem was hier geschieht. Dessen bin ich mir durchaus bewußt. Ich denke nicht in völkischen Dimensionen, weil selbst das ja nicht ganz der Wahrheit entspricht und wir wieder alle in eine Sauce gerührt werden sollen. Ich wehre mich gegen diese Vereinnahmung, die am Ende wahrscheinlich wieder uns alle unter Sippenversdacht stellt, einmal Kriegstreiber immer Kriegstreiber. Das ist Sand in die Augen! Wer hinsehen will, wird feststellen, das es so nicht ist. Es gibt immer beide Pole. Sicherlich bin ich ein Außenseiter, der auf Grund seiner Überzeugung, trotz sehr guter Qualifikation in der Bundesrepublik beruflich nicht angekommen ist. So lebe ich praktisch in einem Niemandsland, bin Fremdarbeiter im eigenen Land.

    Wenn wir von Werten und dessen Vernichtung reden, meinen wir meistens das Geld. Von den Verlusten an anderen Werten haben wir nicht mehr die leiseste Ahnung. Aber sie gehen dem allen voraus. Wir schwafeln so viel von Freiheit, das mir dabei ganz schwindlig wird. Sind wir es nicht selbst, die diese Monster erschaffen, wenn sie uns beim Wort nehmen und Ernst machen mit der Freiheit? Wo sind wir denn wirklich frei, wenn nicht in dem Augenblick, wo wir erkennen, was gemacht werden muß (Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit)?

    Ist das ganze Säbelrasseln nicht eher ein Angstschrei vor dem eigenen Untergang, der schon eingeleitet ist? Wo ist diese Zivilisation artengerecht noch lebensfähig, um nicht zu sagen überlebensfähig? In wie weit, egal mit welchem Paß in der Tasche, machen wir dabei eine Ausnahme, nur weil wir versuchen anders zu denken. Die Natur geht in der Regel mit Fehlentwicklungen recht rigoros um, sie läßt sie einfach ausstreben. Das ist die Gefahr, vor der WIR stehen und es wird uns kein Taschenspielertrick retten, sollten wir nicht Lösungen finden und diese im Einklang mit unserer Umwelt verwirklichen.

    Irgendwo hatten wir mal festgestellt, das wir Probleme nicht mit den Gedankenansätzen lösen können, die sie heraufbeschworen haben. Suchen wir nicht noch immer unser Heil in der Flucht oder um es besser auszudrücken, suchen wir nicht in Dingen die Ursache, die wir selbst erst erschaffen haben, ohne dabei einzuräumen, das wir es sind, die damit nicht umgehen können? Aber geschieht nicht gerade, wenn auch nicht in einem ausgewogenen Verhältnis, eine gewisse Rückführung in Zustände, die uns gewahr werden lassen, was uns allen verloren gegangen ist. Sollten wir die Zeit nicht als Chance erkennen und begreifen, das dieses Leben als lebenslanger Langweiler für uns nicht geeignet ist.

    Sind nicht Deine Beispiele nur die Spitze des besagten Eisberges Entfremdung vom Leben? Fangen wir doch mal mit ganz alltäglichen Dingen an. Wie kommen wir von A nach B, wie oft benutzen wir noch unsere Gliedmaßen zu den Handlungen, die sie mal zum Menschen gemacht haben? Wie viele Dinge in unserer Umwelt haben noch einen natürlichen Ursprung? Wie viele Dinge kannst Du selbst noch herstellen? Ich könnte die Fragen noch fortsetzen. Was sichert uns in der Erkenntnis, das nicht der Verlust an natürlichen Umgangsformen auch einen Verlust an Realitätsnähe mit sich bringt. Schon wenn Du diese Antworten mit den dazugehörigen Personen auswertest, wirst Du feststellen, wie weit bestimmte Personengruppen in einer virtuellen Welt leben. Zum Beispiel erlebe ich oft, wenn ich auf Wunsch Hausheilmittel selbst herstelle, das diese dann doch nicht verwendet werden und man doch lieber zum Arzt und Apotheker rennt, obwohl vorherige Behandlungen nicht zum Erfolg, also zur Heilung beitrugen.

    Wenn ich von Opfern sprach, meinte ich Menschenopfer. Wir werden Freunde zurück lassen müssen, die an alten Gewohnheiten festhalten und den Sprung über den Abgrund einfach nicht wagen werden. Da eine allgemeine Einordnung für eine Personengruppe, die in einem bestimmten Teil der Erde geboren wurde = Volk, zu treffen, halte ich für sehr gewagt und rückschrittlich und bin dann doch eher der VOLKER
    Viele Grüße Mike

    • federleichtes
      Januar 6, 2013 um 11:58 am

      „Hallo Wolfgang, entschuldige …“
      Ich bin all den Menschen dankbar, die mit ihren „anderen“ Informationen, „anderen“ Meinungen und „anderen“ Worten beileisteten zu dem, was ich heute als mein Ich erlebe.
      Da ich keinen einzigen Menschen beschuldige, kann ich Dich – leider – auch nicht ent-schuldigen. So’n Schiet.

      Wir verursachen – wir w(u)erden verursacht. Wir werden fremd-beherrscht und sollen uns selbst-beherrschen. Wir hören das Säbelrasseln und sind damit aufgefordert, uns zu besinnen. Auf den Verlauf der Geschichte, inwieweit wir das (selber) möglich machten – und vielleicht zu erkennen, dass erst durch den Klang der Säbel unsere Furcht vor der Nicht-Existenz erwacht – und damit die Säbel zum Erklingen bringt? Provoziert unsere Furcht die Säbel?

      Natürlich, die Spitze des Eisbergs. Selbst die ist einigen sicher zu gewaltig, weil der Eisberg für sie ein Problem darstellt. Das Ungeheuer im Unbewussten?
      Leben ohne das Ungeheuer ist so oder so nicht möglich, da es dem Leben immanent ist – so wie Wasser eben naß ist. Kohärenz sagt hier, wie sehr wir uns dieser Seite des Ganzen aktiv – affinitiv mit Gefühl – zuwenden KÖNNEN, oder wie sehr wir dem Ungeheuer ausgeliefert sind und angstvoll emotional re-agieren: Verbinden wir uns bewusst, oder werden wir unbewusst verbunden. Als natürlich – vom Leben gewollt – erachte ich den PROZESS, der re-aktiven Verbundenheit zu entwachsen und sie in eine aktive Verbindung umzugestalten.

      Wie konnte die Erde geteilt, aufgeteilt, unterteilt werden. Wie entstanden verschiedene Völker, Rassen, Hautfarben und Sprachen. Um mittels einer Spaltung das Böse in Erscheinung treten zu lassen? Um aus einer – künstlichen – Getrenntheit eine verloren gegangene (alte) Einheit neu gestalten zu können?
      Für uns beide gibt es keine künstlichen Grenzen und keine künstlichen völkischen Betrachtungen. Unsere Geburt verpflichtet uns zur Missachtung des Künstlichen und zur Wertschöpfung aus dem Natürlichen:
      Im Fließenden fließen.
      Im Wachsenden wachsen.
      Im Erblühenden erblühen.
      Im Werdenden reifen.
      Im Gesang der Vögel erklingen.

      Schluß jetzt. Ich will mehr Macho.

      Herzliche Grüße an Dich von uns.

      Wolfgang

  11. federleichtes
    Januar 6, 2013 um 12:38 pm

    @ Solveigh

    Ich schäme mich nicht, Deutsche zu sein. Denn das deutsche Volk ist nicht die Kaiser Wilhelm II, die Bismarcks, Hindenburgs, Hitlers, Himmlers, Goebbels, Fischers, Trittins, Merkels und Schäubles und das deutsche (oder irgend ein anderes) Volk ist nicht die diese Karrikaturen eines Menschen anleitende immer selbe dreckige, räuberische, mörderische und schon seit ihrem Bestehen global agierende Mafia-Bande, die immer wieder Deutschland als ihr “Aufmarschgebiet gen Osten” benutzen, um die Herrschaft über das “Herzland” = Russland = die Herrschaft über die Erde zu erhalten – ohne sich um die Wünsche und den Willen des hie und dort lebenden Volkes zu kümmern!

    Aus mir, liebe Solveigh, spricht ein Gefühl, das nach Klärung verlangt – ganz nüchtern.

    Wer oder was wann oder wie agierte, ist mir, mit Verlaub, SCHEISSEGAL
    Ergo: die Toten sollen ruhen – können, unsere Kinder sollen leben – können.
    War noch was?

    Unter „deutsch, „Deutscher“ und Deutschland“ subsummierte sich (wieder mal) das, was ich unsäglich nenne: Herrschaft und Rassismus – gepaart mit Unterwerfung als kriecherische Vasallenschaft. Dieser Geist muss auch in der Bevölkerung vorhanden sein, sonst wäre diese Art der Herrschaft doch gar nicht möglich. Das „aufrechte Volk“ gibt es nicht! Noch nicht, denn weltweit scheinen ja Menschen – übervölkisch – aufzubegehren UND aufzustehen UND nach (Er-)Lösung zu suchen. Freiheit beginnt im Innen. Zeigt sich dort als Gesundheit und im Außen als konstruktive oder nicht-destruktive Handlung.

    Staatsgebiet, Staatsvolk. Mir gehört kein bestimmtes Gebiet, ich bin kein bestimmtes Volk. Dass mir durch meine Geburt in einem bestimmten Gebiet auch bestimmte Rechte zugewachsen sein sollen, ist eine Lüge. Vielmehr soll ich mich mit einer Staatsbürgerschaft der Willkür einer beliebig formulierbaren Amoralität ausliefern. Das ist die Wahrheit.

    Kein Arzt steht hasserfüllt vor einem Geschwür. Er schneidet, mit hartem Stahl, völlig unemotional mit keinem anderen Gedanken, als Krankheit besiegen zu wollen.

    Eine Krake ist gnadenlos. Man sollte sich nicht mal mit einem ihrer Fangarme anfreunden.

    Ja, ich melde mich, wenn ich die Möglichkeiten einer Befreiung aus dem Korsett der Unsäglichkeit geprüft habe.

    Dir einen guten Sonnentag.

    Wolfgang

    • Januar 6, 2013 um 1:31 pm

      Im Bezug auf die Staatsform und die Staatsgebilde gebe ich Dir unbedingt recht.
      Im Bezug auf die Geburt innerhalb eines Volkes und die Bedeutung der Völker nicht. Denn mit der Geburt wurden mir per Vererbung und Erziehung die Traditionen, die Geschichte, Sprache, die Identität dieses Volkes mitgegeben. Ob ich das bejahe oder nicht. Du kannst nicht wie ein Russe, Franzose oder Chinese denken und fühlen. Du kannst nur als Deutscher denken und fühlen! Das zu verleugnen – oder auszurotten – ist die Aufgabe der heute noch immer Herrschenden, was sie heute ab dem Kindergartenalter vehement vorantreiben(!), seit sie vor rund 3.000 Jahren die Macht an sich gerissen haben und begannen, die Völker dieser Erde mit genau diesen Mitteln, mit genau DEINER Argumentation zu unterjochen, zu unterdrücken, auszurotten.

      Menschen – im Einzelnen wie im Ganzen – ohne Wurzeln sind wie ein Blatt im Wind und zu allem zu MISSbrauchen. Durch die Ablehnung der Zugehörigkeit zu einem Volk werden den Menschen genau diese, für seine psychische Gesundheit so notwendigen, Wurzeln ausgerissen. Das geschieht dem deutschen Volk gegenüber zum Beispiel AUCH durch die Reduzierung auf das Volk, das Kriege anzettelt (es waren genau zwei – im Auftrag der globalen Mafiabande!) und auf die 13 Jahre seiner Geschichte, die nur Unglück, Leid und Verderben über das deutsche Volk gebracht haben, der globalen Mafiabande aber die direkte Herrschaft über Deutschland und Europa! Den Deutschen wird eine Dauer-Täterschaft als Volk insgesamt angedichtet, die es so nicht gibt und nicht geben kann. Die Folgen sind genau Deine Worte: Die Menschen schämen sich ihrer Volkszugehörigkeit und wünschen sie sich am liebsten abgeschafft. Du bemerkst die Infamie dahinter?

      In mir frei sein kann ich nicht ausschließlich als Individuum. Denn dann kann mein Handeln nur FÜR MICH – ganz egoistisch – Auswirkungen haben. Der Wunsch eines jeden Mitglieds dieser Mafiabande. Bravo!
      Frei im Innern kann ich nur dann wirklich sein, wenn ich nicht vereinzelt, sondern aufgehoben in einer Gemeinschaft bin und *gemeinsam* mit dieser handele! Nur dann wird das Handeln auch *wirkungsmächtig!* Das wird auch durch das Abschaffen der Völker verhindert!
      Das ist psychologische tägliche Kriegsführung gegen ALLE Menschen dieser Erde!

      Darum wehre ich mich vehement dagegen! Auch wenn meine Geburt im deutschen Volk zufällig geschah?
      Warum ich hier ein Fragezeichen setze? Nun, weil die Frage der Zufälligkeit nicht endgültig geklärt ist. Es gibt Menschen, die behaupten, es gäbe *keine* Zufälle! Und folge ich Hermann Hesse:

      *Das Leben, das ich selbst gewählt*

      Ehe ich in dieses Erdenleben kam
      Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde
      Da war die Kümmernis, da war der Gram
      Da war das Elend und die Leidensbürde.
      Da war das Laster, das mich packen sollte,
      da war der Irrtum, der gefangen nahm
      Da war der schnell Zorn, der in mir grollte
      Da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham

      Doch da waren auch die Freuden jener Tage
      Die voller Licht und schöner Träume sind
      Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage
      Und überall der Quell der Gaben rinnt
      Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden
      Die Seligkeit des Losgelösten schenkt
      Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
      Als Auserwählter hoher Geister denkt

      Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute
      Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel
      Mir ward gezeigt die Wunde daraus ich blute
      Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel
      Und als ich so mein künftiges Leben schaute
      Da hört ein Wesen ich die Frage tun
      Ob ich dies zu leben mich getraute
      Denn der Entscheidungsstunde schlüge nun

      Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme –
      “Dies ist das Leben, das ich leben will” –
      Gab ich zur Antwort mit entschlossener Stimme
      So war’s, als ich ins neue Leben trat
      Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
      So ward ich geboren in diese Welt
      Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt
      Denn ungeboren habe ich es ja bejaht.

      so ist es MEINE Absicht gewesen, als Deutsche in Deutschland genau zu dieser Zeit geboren zu werden, da versucht wird, die Identität der einzelnen Völker (durch Diffammierung, gar Kriminalisierung als „völkisch“ = „faschistisch“) abzuschaffen und aus der Vielfalt der Völker ein Einheitsgebräu zu machen, dass dann leichter zu beherrschen ist. Wo Monokultur herrscht, stirbt aber unsere Erde!

      • federleichtes
        Januar 6, 2013 um 2:47 pm

        „Denn mit der Geburt wurden mir per Vererbung und Erziehung die Traditionen, die Geschichte, Sprache, die Identität dieses Volkes mitgegeben.“

        Mir auch, aber nicht unbedingt!!

        „Du kannst nur als Deutscher denken und fühlen!“

        Da wäre mir lieb, wenn Du das in der Ich-Form postulierst.
        Klar wurde ich als Deutscher geboren, allerdings nicht mit der Verpflichtung verbunden, von einem Deutschtum durchseelt sterben zu müssen. Da mögen sich unsere Schicksale unterscheiden.

        „Menschen – im Einzelnen wie im Ganzen – ohne Wurzeln sind wie ein Blatt im Wind und zu allem zu MISSbrauchen.“

        Gilt mir gerade anders herum:
        Erst das Volk, die Gemeinschaft als das Organisierte lässt sich missbrauchen.
        Das vom Baum getrennte „Blatt“ befindet sich ja gerade nicht im (mehr) Zustand windiger Beliebigkeit – wenn es denn mit einer Selbst-Bestimmtheit seine Wege des Werdens nach eigenem Anspruch gestalten kann.
        Und: Erst das Postulat des Verwurzeltsein-MÜSSENS bringt die Angst des Entwurzelns hervor.
        (meine sechs Monate mit dem Fahrrad unterwegs in Europa und die folgenden 18 Monate auf Kreta unter „Fremden“ brachten mir große innere Sicherheit)

        Was ist Dir ein „Freier Mensch“? Gefesselt an willkürliche Grenzen? Unnatürlichen Bindungen folgend? Voller Heimat ohne eigene, selbst-erfüllte Identität?
        Mir nicht.

        „Frei im Innern kann ich nur dann wirklich sein, wenn ich nicht vereinzelt, sondern aufgehoben in einer Gemeinschaft bin und *gemeinsam* mit dieser handele! Nur dann wird das Handeln auch *wirkungsmächtig!“

        Gemeinschaft in Deutschland. Wo soll die bitte sehr anders stattfinden, als in vom Unrecht kontrollierten Splitter-Organisationen.
        Bist Du politisch tätig? Ich nicht.
        Bist Du in einer Kirche? Ich nicht.
        Bist Du in einem Verein? Ich in keinem.
        Das ist ein Status, der über unserem Freundeskreis schwebt und Bindung verursacht, die gerade durch das Organisations(un)wesen nicht möglich wird. Das – unkontrollierbare – Wesen Freier Bindung scheint mir nicht gerade allseits bekannt zu sein.
        Was wirkmächtig ist? Darüber gibt es verschiedenste Auffassungen, die gemein haben, dass sie spekulativ sind.

        „Das ist psychologische tägliche Kriegsführung gegen ALLE Menschen dieser Erde!“

        Erfolgreiche psychologische Führung erscheint – neben anderen Verletzungen – als Hass. Generell: Wenn Menschen erfolgreich von ihren Gefühlen getrennt wurden.
        Insofern treibt die Politik mit den Menschen ein entsprechendes Spielchen – mit der Veranlagung! zu der in der Psyche wurzelnden Emotionalität Sie kennen die Knöpfe und drücken sie. Man könnte das Verfahren „Teilsystem zur energetischer Massen-Ausbeutung“ nennen. Dem bin ich schon lange nicht mehr unterworfen und kontrolliere die Art und Menge meiner Zuwendungen.

        Das ist für mich mein Lebenserfolg, eine klare „Richtung“ gefunden zu haben, der ich, wohl mit Bedacht, bedenkenlos folgen kann.

        Herzliche Grüße an Dich.

        Wolfgang

        • Januar 6, 2013 um 9:47 pm

          Lieber Wolfgang,
          und schon wieder kommt die Frage: Zufall?

          Nicht viele Stunden später, erhielt ich den Linkt auf einen Text, worin ich gerade lese:

          Ich „verabscheue“ jede Art von weltlicher Organisation (das Wort „verabscheuen“ mag „mit Deiner Logik“ betrachtet zwar negativ klingen, ist von mir aber nicht so gemeint, denn ich stehe geistig „jenseits“ von gut und böse)! Ich schare daher „dieses mal“ auch keine Schüler oder gar Jünger um mich.

          Was haben alle „organisierten Menschen“ (griech. „Sympathisanten“ = die „Mit-leider“ eines Dogmas J ), gleichgültig ob religiös, esoterisch oder politisch organisiert, trotz ihrer teilweise extrem unterschiedlichen Ansichten gemein?

          Ich will es Dir sagen, mein kleiner Freund: Alle „Anhänger“ von irgend etwas haben ihre „ureigenste Meinung“ an der Garderobe ihres persönlichen dogmatischen Glaubens abgegeben und leiden daher auch unbewusst an der impertinenten Arroganz, zu glauben, sie glauben an das „einzig Richtige“ und alle anderen Menschen seinen Idioten! Natürlich erscheint dabei jedem einzelnen Gläubigen „sein eigener Trugschluss“ aufgrund seines persönlichen Dogmas „völlig logisch“ und die Gedankengänge der anderen widerspruchsvoll! Organisierte Menschen haben auch noch etwas anderes gemeinsam: sie tragen alle in ihrem Inneren irgendwelche Feindbilder, die sie (zumindest geistig) zu bekämpfen versuchen und glauben sich dabei hundertprozentig sicher, dass ihre Ansicht die einzig Richtige sei, weil diese ihnen „völlig logisch“ erscheint und die anderen Ansichten nicht.

          Habe ich nicht gesagt: „Liebe Deine Feinde!“ und „Richte nicht, dass Du Dich damit nicht selbst richtest!“?

          Du, lieber Nachdenker dieser Zeilen, machst bei den oben angesprochenen Tatsachen leider keine rühmliche Ausnahme. Wahrlich ich sage Dir nun: Mein ganzes „Universum“ (lat. das „in eins Gekehrte“) ist jetzt schon „göttlich perfekt“ und „wahr“ es schon immer – es gibt an meiner Schöpfung nicht das Geringste zu verbessern, aber es gibt „in Dir“ sehr wohl noch sehr viel zu verstehen. LIEBE ist nur ein anderes Wort für Synthese. Wenn ich etwas nicht gewollt hätte, dann hätte ich es nicht erschaffen – ich würde es Dir dann auch nicht so träumen lassen, wie Du es „Hier und Jetzt“ träumst! Deine Aufgabe in dieser Dir „raumzeitLicht“ erscheinenden Daseinsphäre ist es, ALLES und JEDEN verstehen und lieben zu lernen.

          Quelle: Holofeeling

          hmmmm …

        • Januar 6, 2013 um 10:56 pm

          Holofeeling…
          Ich habe vor einigen Jahren ALLE Bände gelesen, einschließlich die seiner Frau (wenn das denn so stimmt, denn weder ich noch Du können das überprüfen und müssen das eben so GLAUBEN) – und habe mich ziemlich lange damit beschäftigt und es mit meinen eigenen Erfahrungen verglichen. Es ist ziemlich verwirrend, was es dort zu lesen gibt, es ist – so fand ich heraus – einiges Wissen aus der Kabbala – dem jüdischen „Weisheitsbuch“, auf dem auch die christliche Religion beruht.

          Zum Schluss, schaue ich mir Deinen Auszug an: Was propagiert der Herr denn?
          Die Vereinzelung, die Indivudualisierung: Kümmere Dich NUR um DICH, die anderen sind eigentlich auch DU, aber Du musst Dich NUR um DICH kümmern.
          Keine soziale Bindung, keine soziale Gemeinschaft (die uns Menschen erst stark macht!)
          Ja, so etwas schmeckt den Herrschenden, das ist genau DAS, was sie brauchen.
          Glückwunsch!

          Ich weiß, dass diese Bücher gratis gibt. Warum wohl? Sollen wohl besonders viele Menschen verinnerlichen! ALLEIN sein ist das selig machende Rezept.
          ABER: Nur EINIGKEIT und GEMEINSAMKEIT macht STARK und ermöglicht VERÄNDRUNG!

          • Januar 6, 2013 um 11:31 pm

            🙂

            Als ich die erste Seite durch hatte, war ich auch sehr skeptisch und habe schon ein wenig rumgeschaut. Im Hinterkopf rumorte es:

            Ist hier schon wieder die NWO am Werk, um uns ruhig zu stellen? Sind ja alles nur meine Gedanken mit denen ich meine Wirklichkeit forme. Lass sie also machen. Ich werde das schon selbst wieder wegdenken …

            Dennoch werde ich mir die Bücher mal vorknöpfen, wer weiß. Aber wer sich nicht zu erkennen gibt, dem kann man nicht wirklich glauben …

            Aber schau´n mer mal …
            Danke für Dein Feedback!!

        • Januar 7, 2013 um 11:29 am

          Im Nachhinein und auch damals habe ich die Bände als Gewinn gesehen. Die Wortbedeutungs-Suche wurde mir durch diese Bände noch einmal verdeutlicht – und ich habe manche Erklärung bekommen, die ich vorher nicht kannte und nicht kennen KONNTE.
          Mein gesamtes Weltbild wurde auf den Kopf gestellt und dann neu zusammengefügt. Das lehrte mich außerhalb des gewohnten Rahmens zu denken und erst einmal alles in Frage zu stellen – sehr erfrischend!
          Aber wie gesagt: Diese Individualisierung, dieses „Jeder für ich allein“ steckt da auch drin – und da wird es gefährlich, in meinem Verständnis!

      • Januar 6, 2013 um 7:03 pm

        Monokultur wäre definitiv das Ende.
        Aber was ist schon typisch Deutsch? Sind da nicht längst unheimlich viele Völker durcheinander gewürfelt.
        Und wenn ich mir anschaue, wie unterschiedlich wir Deutschen sind, wäre es da nicht gescheiter, genau diese Unterschiedlichkeit im Deutschsein zu lassen. So wird jeder seinen Clan finden, mit der er in Resonanz treten kann. Da mögen die Völkischen genauso ihren Respekt bekommen wie die Fetischen. Der Christlichen genauso wie die FFKs.
        Ich tue mich sehr schwer, mich Deutsch zu denken, eben genau aus diesem Grund der Vielfalt. Denn wenn ich in ganz Deutschland eine Monoklutur des Völkischen, wollte, wären wir denn da wirklich besser dran. Wäre da nicht wieder ein Gleichgeschaltet-sein-müssen?
        Herzlich, Martin

        Vielen lieben Dank für den Hesse, der hat was!

        • Januar 6, 2013 um 10:12 pm

          Der Unterschied ist wohl erst im direkten Kontakt erlebbar. Dabei darf der Kontakt jedoch nicht kurz sein.
          Erst, wenn Du die Zeit und Muße hast, andere Völker wirklich kennen zu lernen (unter und mit ihnen zu leben), wirst Du die gravierenden Unterschiede bemerken (können).

          So nennt uns Deutsche der Tscheche: Roboter.
          Der Franzose: Miesling
          Der Brite: Kraut

          Das sind ganz sicherlich Etiketten und Pauschal-Urteile, die so überhaupt nicht stimmen. Aber durch unsere Tradition, Erziehung, Gene und so weiter, unterscheiden wir uns gründlich von allen anderen Völkern wie die sich von uns unterscheiden!

          Die Völker haben sich an ihren Rändern immer untereinander vermischt, selbstverständlich. Das förderte die Gen-Vielfalt. ABER: Wieviel % der Menschen machte das aus? Selbst heute: Wieviele Mischehen gibt es, die dann auch noch gut gehen? Warum gehen sie nicht gut? Könnte das an den unterschiedlichen Lebensauffassungen, Welt- und Lebenssichten, an den unterschiedlichen Traditionen der Völker liegen, die sich dann irgendwann nicht miteinander vereinbaren lassen oder die zwangsläufig zu Missverständnissen führen MÜSSEN?

          Dennoch habe ich den Eindruck, dass heute mit ALLER GEWALT versucht wird, die Völker miteinander und untereinander zu vermischen, um so zu einer „Einheitsrasse“ zu kommen. Ich sah sogar bereits ein Bild dieses Menschen der „Einheitsrasse“, die nach dem damaligen Artikel „auf Grund der Vermischung der Völker innerhalb weniger Generationen auf unserer Erde entstehen würde“. Es war ein brauner Mensch mit braunen Augen, die leicht mandelförmig waren. Soll ich das toll finden? Das wäre die Monokultur, von der ich schrieb und die ich vehement ablehne!

          Ich liebe dieses Gedicht von Hesse. Es begleitet mich schon ein paar Jahre…

  12. Januar 6, 2013 um 3:57 pm

    „Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten…“ (b.b.) Grundsätzlich und dies hatte ich ja schon angedeutet, vertrete ich eher Solveigh’s Auffassung.doch selbst die ist mir ein wenig zu kurz gegriffen, denn gerade jetzt erleben wir ja keine Monokultur. Auch in unserem Wirken streben wir teilweise eine sehr einseitig Lösung an, die andere nicht annehmen können. Es gibt die verschiedensten Lebensauffassungen und sie haben alle ihre Daseinsberechtigung, weil sie auf nachvollziehbaren Ursachen beruhen.

    Sicherlich sind momentan, auf Grund des Rückzuges auf fast ausschließlich materielle Werte, Mächte am Wirken die die Gesamtheit der Existenz bedrohen, weil sie nicht in der Lage sind, ganzheitlich zu denken. Andersherum gesehen wären wir in der Lage uns den ganzheitlichen Denken aus heutiger Sicht anzunähern, wenn es den Gegenpol nicht geben würde?

    Ich erlebe in meinem Umfeld auch Menschen, die wir als DEUTSCHVÖLKISCH bezeichnen würden. Wo ist die Grenze zwischen Gemeinschaftssinn und völkischen Auswüchsen, ist sie nicht fließend? Wer sich mit Ihnen auseinandersetzt, wird feststellen müssen, so weit auseinander sind wir eigentlich nicht und auch ihre, für uns nicht akzeptablen, Einstellungen haben reale Ursachen. Die Lösung heißt nicht VERURTEILUNG sondern RESPEKT.

    In Afrika wurde ich gefragt, warum ich nicht an Gott glaube, ich hatte am Sonntag gearbeitet. Daraus entwickelte sich in einer afrikanischen Bar, wo ich der einzige Ausländer war, eine sehr emotionale Diskussion und ich hatte es wahrscheinlich nur dem Respekt zu verdanken, dass ich ohne blaues Auge davon kam. Auf der anderen Seite hatte ich die Möglichkeit, ihnen meine Sichtweise darzulegen, ohne jemanden überzeugen zu wollen. Im Gegensatz zu hier wurde zugehört und nachgedacht bevor man antwortete. Deswegen vertrete ich die Auffassung, wir sollten, und dabei sind wir ja gerade hier, wieder verstärkt diese Werte fördern und die Grenzen durchlässig gestalten, die einen Austausch ermöglichen, so wie das eine gesunde Zelle auch tut. Viele Grüße com. Mike

  13. federleichtes
    Januar 6, 2013 um 11:21 pm

    @ Martin
    „… und schon wieder kommt die Frage: Zufall?“
    (folgend ein Text mit der Idee, wie Jesus heute zu uns sprechen könnte)

    Das Blog-Wunder für mich: Wir arbeiten gemeinsam ohne jede Organisation. Aus einer inneren, natürlichen Übereinstimmung heraus. Decken ein Brunch-Buffet, wo jede/r sich bedienen KANN, wie es IHR/M gefällt. Vor allen Dingen aber, welches Häppchen WANN genommen wird. Das kann man nicht organiseren, nicht befehlen, nicht verlangen – von niemandem. Nicht nur Kinder brauchen Freiräume, Chancen, Entwicklung hin zu dem richtigen Moment.

    Nein, kein Zufall. Der ganze Blog nicht, weder Themen, Beiträge noch Kommentatoren. Deine persönliche Entwicklung WEISS. Die Informationen, die du brauchst, kommen, und sei es, um sie abzulehnen – LIEBER Martin. Freunde bauen sich nicht gegenseitig Liegestühle. Sie schaffen sich einen geschützten Raum für ihr unbehindertes Wachsen. Als Treppe mit Geländern. Und Zeit zum Ausruhen. Enttraumatisieren verläuft nicht immer schmerzfrei, gerade in einem ehrlichen, bewussten Miteinander nicht. Und – der Prozess ist nicht organisierbar, niemals.

    Nun ja, ich bin mit dem Beitrag über den „Traumatischen Knoten“ in Verzug. Mit anderen Texten wahrscheinlich zu schnell. Für Dinge, die mich persönlich bewegen, bleibt so gut wie keine Zeit. Und so gut wäre es, einfach mal zu sagen, „Ich liebe euch“.

    Dir eine gute Nacht.

    Wolfgang

  14. Gerd Zimmermann
    Januar 18, 2013 um 1:56 pm

    Merci, federleichte, ich habe das gleiche Gefühl.

  15. mdngt
    November 11, 2017 um 11:41 am

    Unkontrollierter Kapitalismus (Bitcoins)???
    Endkapitalismus Finanzkrise? Agenda 2010

  1. Januar 3, 2013 um 8:55 pm
  2. Oktober 19, 2013 um 10:37 pm
  3. März 28, 2014 um 5:06 pm

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