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Darüber, warum Kinder und Erwachsene wann lügen …

Dieses Prinzip kommt auch in unseren hierarchien Organisationen zum Tragen. In einer Kultur, in der es keine Fehler geben darf und nur positiv gedacht werden darf, werden die Manager ihre Bericht nach oben schön lügen. Und so geht es dann langsam den Bach runter. Wird Zeit für authentische Beziehungen und einer gelebten Fehlerkultur, die das Lernen erst richtig macht …

Das Familinelab will Eltern helfen, tragende Beziehungen zu lernen. Dann sollte es später auch in unseren Organisationen wieder besser gehen?

Damit wir nicht so lange auf die nächste Generation warten müssen, will die Initiative WirtschaftsDemokratie die Art der Führung in unseren Unternehmen auf mehr Gefühl für die Basis gelungener Beziehungen fördern. So dass am Ende Freude, Farbe & Fülle im Job ebenfalls möglich ist (so lange es noch „Jobs“ braucht)

  1. Januar 2, 2013 um 4:22 pm

    Da ich Psychiater als die größten und dümmsten Lügner erlebt habe – hier meine Antwort – allein schon ihre Berufsbezeichnung ist eine Lüge und ihre Diagnosen nur ein profitables Geschäftsmodell: :

    Ich denke, dass allein die Diagnosen der Psychiater reine Erfindungen sind, die erst aufgrund der medikamentösen Misshandlungen erstellt werden und mit einer Ausgangssituation nichts zu tun haben. Auch die massenweise gleichen Diagnosen Schizophrenie oder Depression oder bipolare Störung oder Belastungsstörungen erweisen sich nur als abwertende Schimpfwörter, aufgrunddesssen Zwangsmisshandlungen gerechtfertigt werden – aber was konkret damit gemeint ist – ist weg. Eine Diagnose sollte erhellend sein – eine Diagnose sollte mitteilen, was Ur-Sache ist und nicht nur ein stigmatisierendes abwertendes Schimpfwort.
    Und zunächst einmal sollte die Psycholobby mal sagen, was sie da als Seele betitelt – denn die steckt nicht als chemisches Mischmasch im Gehirn – was mit chemischen Giften wirkungslos gesetzt werden kann. Und schon gar nicht so undifferenziert. Wie soll man den Gedanken mit chemischen Giften löschen können – zumal niemand sagen kann wo diese, den Psychiatern nicht genehmen Gedanken im Gehirn stecken – Gedanken sind doch keine Mäuse, die mittels Mausefalle gefangen werden können. Also schieben die Psychiater sämtliche Verantwortung ihren chemischen PsychoDrogen zu, die sollen mehr Intelligenz besitzten als sie selbst und die falschen Gedanken finden und löschen. Oder liegt diese total irrsinnige Herangehensweise auch nur daran, dass ein menschliches Gehirn als eine Computerfestplatte angesehen wird ? das ist ein Gehirn ganz sicher nicht. Dazu ist eine menschliche Psyche viel zu vielschichtig, mannigfaltig und kompliziert.
    Wahrscheinlich wäre es besser, diese PychoExperten erst noch ein paar Jahrhunderte nachdenken zu lassen, ehe sie auf die Mit-Menschen losgelassen werden können. Denn bisher richten sie nur Schaden an. Sie haben noch kein einzigen Fall von Heilung vorzuweisen mehr als genug Leichen.
    Auch die Organtransplantation zeugt davon, dass diese Macher von Seele nicht eine Spur von Ahnung haben. Denn alles was lebendig ist ist beseelt – was geschieht mit der Seele, wenn Teile davon abgetrennt und in einen fremden Körper zu einer fremden Seele gestopft wird ?
    Letztendlich bleibt es nur eine technische Reparatur, ein technisches Teilauswechseln ohne Seele überhaupt wahrzunehmen und zu berücksichtigen.
    Ich denke nicht, dass eine Seele überhaupt krank oder gestört werden kann – auch wenn Gedanken und Meinungen oder Verhalten von anderen Menschen mir noch so fremd oder ungewöhnlich erscheinen.
    Fremdes ungewöhnliches Verhalten aber kann nicht mit Medikamenten angegangen werden – niemals. Das würde eine ganz andere Herangehensweise erfordern – wie z.B. Pädagogik oder Meditation oder Hypnose.

    Apropo: ich denke, wenn einem Menschen das Bewusstsein ausgeschaltet, gelähmt oder betäubt wird, wie das mit PsychoDrogen geschieht, dann wirkt jedes Wort auf das Unterbewusstsein also als Suggestion in Hypnose.
    Und was für einen Scheiß geben die Pfleger und Psychiater in Gegenwart des bewusstseinslosen Opfers so von sich ? Was wird diesen Probanten und Versuchsopfern der Pharmalobby so alles geflüstert . . . .
    Wir brauchen uns nicht mit juristischen Findigkeiten herumplagen, da für Psychiater sowieso kein Gesetz Gültigkeit hat und für viele Richter die ärztlichen Gesichtspunkte über dem Gesetz stehen.
    Fangen wir erst mal damit an und schaffen Klarheit.

    • Januar 2, 2013 um 6:19 pm

      Das nenn ich mal Tacheles reden. Ich habe selbst noch wenig mit Psychologen zu tun gehabt. Und ja, Die PsychoDrogen schienen mir nicht die Wahl der Mittel zu sein. Und wenn sich Psychlogen auch noch mit Richtern verschwören, dann lässt sich auf einfachen Wege wohl so mancher Rechtschaffende aus dem Weg räumen, wir wir in letzter Zeit vermehrt bemerken durften …

    • pausenläufer
      Januar 2, 2013 um 11:16 pm

      „Fremdes ungewöhnliches Verhalten aber kann nicht mit Medikamenten angegangen werden – niemals. Das würde eine ganz andere Herangehensweise erfordern – wie z.B. Pädagogik oder Meditation oder Hypnose.“

      Es geht ja im umfassenderen Bezug nicht nur um ungewöhnliches Verhalten, sondern auch um Erleben, wie die Psychologie es übleich auch formuliert.

      Was ist z. B. mit dem Phänomen AD(H)S, dazu fällt mir der Pirat Christopher Lauer ein, der sich selbstbewusst zu seinem ADHS positioniert, er schreibt auf seinem Blog:

      „[…] Ich nehme Methylphenidat. Dies ist der Name eines Präparates, welches einem breiteren Publikum unter dem Handelsnamen „Ritalin“ bekannt geworden ist. Allerdings gibt es Generika diverser Firmen. Wichtig ist: Ich nehme Methylphenidat wegen und nicht gegen ADHS. Ich empfinde es als großes Glück, 27 Jahre normal gelebt zu haben und durch das Medikament für 2,5 Stunden oder länger in eine Welt eintauchen zu können, die mir vorher verschlossen war. Ich bin gelassener und es macht meinen Alltag, insbesondere im Umgang mit anderen Menschen, einfacher. Das bedeutet nicht, dass ich ohne das Medikament nicht mehr klarkommen würde. Die Einnahme von Methylphenidat ist ein bewusster Akt und ein Zugeständnis an eine Gesellschaft, in der 95% der Menschen eben kein ADHS haben.

      Mit meinem Schritt in die Öffentlichkeit möchte ich andere ADHSler dazu bewegen, mutig, selbstbewusst und offen mit diesem Zustand umzugehen. Vor allem möchte ich, dass in der öffentlichen Diskussion die Vorteile von ADHS in den Vordergrund rücken. Nichtlineares, asynchrones Denken ist eine Bereicherung für alle. ADHS im Erwachsenenalter ist ein wichtiges Thema. Ich bin wegen, nicht trotz ADHS so wie ich bin.

      Ich habe ADHS – und das ist auch gut so.“

      Ich bin mir da natürlich unsicher, aber zu einem Teil rückt mir der Eindruck nahe, dass Lauer sein Bild von ADS als ADSler sich auch etwas idealisiert vorhält, was ja ganz sinnvoll und stärkend sein darf. Zum anderen:
      Die Einnahme von Methylphenidat (schlicht ein Amphetamin eben) ist nicht nur ein bewusster Akt und ein Zugeständnis an eine Gesellschaft, in der 95% der Menschen eben kein ADHS haben, sondern auch ein Zugeständnis, an die Leistungsansprüche/-erwartungen einer Gesellschaft die (auch Herr Lauer) nur mit dem Medikament angemessen begegnen mag und kann.
      Auch fällt mir auf, dass Methylphenidat eine stimulierende Droge ist, die die sog. Hyperaktivität in Gelassenheit (evtl. auch Gleichgültigkeit), dafür die Motivation in speed-ähnlicherweise zu heitern Zuständen anpasst und umwandelt.

      Hilft ihm vlt., oder bevorteiligt ihm das Medikament unter den vorwiegend und vorherrschenden ADSlosen („Normalen“), oder bringt ihm das Ritalin sogar die Bewahrung vor dem Irrewerden in seinem Beruf (ich glaub mich würd der Job irre machen)?

  2. Januar 4, 2013 um 12:26 pm

    Liebe Rosenzierde,
    Ich wäre stolz ,wenn ich so viele neg. bewertungen sammeln könnte wie du.
    Das interessante ist , was wirklich tabuisiert wird und wieviel Traumaspeicher
    überhaupt vorhanden sein muss, um soviel nichtkommentare zu produzieren

    • pausenläufer
      Januar 6, 2013 um 7:51 pm

      Ach, das finde ich doch schön, da hat sich heir noch einiges an Kommentaren angeknüpft.
      Und ja, mir ist auch das stetige wachsen der „Daumen-runter-Meinung“ zu @Rosenzierdes Beitrag aufgefallen, muss wohl irgendwie deutlich missfällig für einige gewesen sein, so viele stille Abwertungen, fand ich hier, ich bin aber auch erst ein neuer und intressierter Leser hier auf diesem Blog, noch nicht.. jedenfalls würde ich bei diesem Beitrag auch fast alles unterstreichen!

      „Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater.“ (Charles Bukowski)

  3. Januar 4, 2013 um 12:33 pm

    Interessant auch, warum Kinder wirklich lügen.
    Gerade zur Weihnachtszeit, soviele Lügen werden im ganzen Jahr nicht erzählt, wie im Dezember. Aber von den Eltern.

    Was heisst das für ein Kind :
    1.Du hast mich permanent angelogen.
    2. Lügen gehört zum Leben dazu.
    3.Ich kann keinem trauen, denn ich lebe in permanenter Ungewissheit
    4.Alles was ich von aussen aufnehme, kann von mir nicht als wahr oder falsch
    erkannt werden, denn ich habe das unbedingte Vertrauen in meine Umwelt verloren, oder nie erlangt.
    5. Eltern obliegt die Aufgabe, ihre Kinder WAHRHAFTIG zu erziehen!!!!!!!!!
    Ralf

  4. Januar 7, 2013 um 7:49 pm

    Warum nur die Negativbeurteiler sich so feige vom Feld machen?
    Ohne einen Dialog lässt sich schlecht weiterentwickeln. Sehr schade. Aber vielleicht mledet sich ja der ein oder andere noch, dem hier auf den Fuß gestiegen wurde und erklärt sein Gefühl … Oder auch einen Grund?

    • federleichtes
      Januar 8, 2013 um 12:02 am

      Der Grund scheint mir einfach:
      Je dichter man an ein (verstecktes) zentrales Problem kommt, je heftiger die RE-Aktionen. Da sind sicher einige HERRschaften, die deutlicher merken, dass sie ihr Grundstück am Meer bei Ebbe kauften – bedeutet, sie setzten halbgare Analysen in die Praxis um. Dumm gelaufen? Ne. Das Chaos wurde sehr gut bedient. Bravo – zehn Daumen für das Erscheinen eines neuen Wesenstypus: Chaostiker.
      „Wird die Luft knapp“? Hier wird sie geholfen.

      Gruß
      Wolfgang

      PS.
      Bei Bedrohung schlagen Neuronen um sich?

  5. prozessor nane
    Januar 7, 2013 um 8:22 pm

    vermutung: Daumen runter vom geschädigten be(ruf) der so in Berufung geht ?! ..
    ich kaufe .. b-ware (beware uns vor dem bösen)
    lügen .. um mehr zu sein als man momentan darstellt .. jeder hat seine Chance zur einsicht 🙂

    verstehe auch nicht, welch querverschaltung manche Neuronen einschlagen 🙂
    ich finde rosenzierde hats mal auf den punkt getroffen.
    zumindest ist der angesprochene Berufsstand immer für einen herzhaften lacher gut,
    wenn mal wieder einer im tv mit Fachwissen glänzt .. sind die langärmeljacken eigentlich verschreibungspflichtig? *g*

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