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Junge Leute werden heute auf drei Wege gebrochen …

1. Fernsehen
2. Schulsystem
3. Psychologie
dazu Schulden, Schulden, Schulden!
Und am Ende geht es mal wieder worum? Klar: Profite!
Der Psychiater Bruce Levine klärt mehr als deutlich auf, wie es derzeit in den USA zugeht, und wir dürfen sicher sein, lange braucht es dann bei uns auch nicht mehr …

Jedenfalls sollten unsere Alarmglocken immer schriller werden und uns bewusster anders handeln lassen, oder?

  1. federleichtes
    Dezember 30, 2012 um 9:38 pm

    Das Statement von Bruce Levine verdiente ein eigenes Thema. Er beschreibt einen Teil der Realität, von jedem gesunden Menschen leicht überprüfbar und real-faktisch nachvollziehbar. Klar fünf Sterne, klar auch, dass andere hier nur mit einem Stern werten, wenn sie könnten vielleicht noch anders ihren elitären Rassismus zum Ausdruck brächten.

    Unsere Welt hat keine Problem-E, sie hat EIN Problem. Es drückt sich aus in Symptomen, die getrennt voneinander auftreten und entsprechend betrachtet werden. Wegen der Komplexität kann das Problem auch nur getrennt betrachtet werden.

    Ich halte es für einen gefährlichen Trugschluss, anzunehmen, man könne innerhalb eines Symptom-Komplexes Ursachen für diesen Komplex finden. Auf die Entwicklung von Kindern bezogen: Die Eltern können ebenso wie die Lehrer nicht schuldig an der Entwicklung* der Kinder sein, weil sie auch Symptom sind. Klar können sich Erwachsene theoretisch leichter der Geist-Idee-Absicht eines Systems entziehen, aber hätte ein Bewusstsein über die Machenschaften dann nicht längst durchgegriffen und Änderungen bewirkt? Was sind das für Eltern, die ihre 2 bis 4-jährigen Kinder mit giftigen Medikamenten behandeln lassen?
    * Damit ist die Ausbildung spezieller existenzieller Bedingungen gemeint – mit dem Zweck der Deformation des Mensch-Seins.

    Es gibt sehr viel Wissen über die Machenschaften des Systems. Und es gibt viele elitär-rassistische Menschen, die darin mitwirken – als der Biederman von nebenan und als Sozialpolitiker von gegenüber.

    Bin gespannt, was sich hier entwickelt – und werde nicht lange warten, deutlicher, viel deutlicher zu sprechen.

    Danke Martin.

    Gruß
    Wolfgang

    • federleichtes
      Dezember 31, 2012 um 11:37 am

      Ja, Bernhard.

      Damit würde ich es gerne bewenden lassen, weil in meinem Kopf ein Kessel Buntes mit Selbstumrührmechanismus köchelt.

      Levine konnte sich über das Gesundheitssystem erheben und in-sich-selbst-furchtlos Fakten sammeln. Dann trug er seine Beobachtungen furchtlos einer Öffentlichkeit vor. Menschen mit einem gefestigten Wesenskern gab es schon immer. Sie schauten sich auf ihrem „Acker“ um und benannten Fakten, wahrhaftige Menschen, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen – oder so. Andere Wahrhaftige stehen auf anderen Äckern, dem des Geldes, dem der Natur, dem des Militärs.

      Andere stehen auf dem thematisch übergreifenden Acker der Gerechtigkeit. Dort ist es weitaus gefährlicher, weil eine Problematik nicht mehr als begrenztes Thema (Gesundheit) zu Bewusstsein wird, sondern eine UMGREIFENDE Problematik klarer wird. Gefährlich, weil sich hinter der THEMATISCHEN Problematik etwas nicht mehr (rein) Theoretisches, sondern sehr Reales, Massives, Bedrohliches verbirgt:
      Das Ungeheuer hinter den Facetten des Ungeheuerlichen.

      Levine trug Fakten innerhalb eines Teilsystems zusammen. Was fehlt, ist die klare Analyse. Hätte er sein Thema auf den Punkt gebracht, hätte er das von dem Ungeheuer ausgehende Bedrohliche vielleicht nicht mehr konfrontieren können. Aber er wäre damit in der Gesellschaft derer gewesen, die auf anderen Äckern auch zu klaren Schlussfolgerungen kamen. Und es soll ja bereits Menschen geben, die, thematisch losgelöst, die gesamte systematische Entwicklung als das Wesen eines Kerns beschreiben – können.

      Natürlich werden Kinder gebrochen, unter der strengen Aufsicht von Ärzten, Eltern, Lehrern, Wissenschaftlern, Politkern und Wirtschaftsbossen – die ebenfalls gebrochen wurden.
      Daraus schlussfolgerte ich:
      Leben demonstriert uns das Brechen von Existenzen.
      Wenn wir dem geistigen Wirrwarr und den Ängsten entkommen wollen, sehe ich nur einen gangbaren Weg. Er besteht eher aus einem Schritt. Das Problem dieses Schritts ist, dass die Vorbereitungszeit länger dauert, als ein Leben lang ist. Und dann kommt die nächste Generation, und die nächst, und die nächste. Ich weiß nicht, wie dem Problem beizukommen ist. Gibt es einen „Schalter“ im menschlichen System, der, umgelegt, zwei zentrale Veränderungen signalisiert:
      Du BIST richtig in
      einer RICHTIGEN Welt?

      Das Gebrochene heilen wollen. Wäre diese Absicht nicht absurd, wenn das Wesen-tliche gar nicht zu brechen ist?

      So, ganz so bunt ist’s im Kessel nicht mehr, ganz so heiß auch nicht. Und immer wieder faszinierend, unausgesprochene Botschaften an ihren Wirkungen zu erkennen.

      Herzliche Grüße an Euch.

      Wolfgang

  2. Dezember 30, 2012 um 9:58 pm

    Ich nenn das ein Verbrechen, an den Kindern und nachfolgenden Generationen. Mißbrauch einer ganzen Generation.

    Grüße
    Martina

  3. Dezember 30, 2012 um 11:11 pm

    Erinnert mich an den Opium-Krieg gegen China…
    Heute wird der gegen jedes Volk geführt.

    Wir müssen schneller sein, damit diese Monster-Profiteure, diese global agierende Mafiabande endlich zu Fall gebracht wird!

  4. Dezember 31, 2012 um 4:32 am

    Lieber Wolfgang liebe andere Autoren

    1. Alles organische Leben entwickelt und manifestiert sich als Interaktion zwischen einem Organismus und seiner Umgebung
    2. Diese Interaktion wird immer von innen gesteuert, denn die selbsterhaltende und selbstregulierende Instanz ist innerhalb des Organismus gelagert
    3. Jeder Organismus enthält in sich sein eigenes artspezifisches Entwicklungsprogramm, einschließlich neuartiger Interaktionsmöglichkeiten mit seiner Umgebung.
    4. Um zur Reife zu gelangen ist ein Fließgleichgewicht nötig in der Umgebung, die aus natürlichen und kulturellen Elementen bestehen sollte.
    5. In jeder Entwicklungsetappe des Organismus wird Interaktion durch spezifische Bedürfnisse (Liebe, Autonomie, Kommunikation und Grenzen) von innen heraus erfolgen und diese Bedürfnisse werden immer in unterschiedlichen Gewichtungen in Erscheinung treten.
    6. Beim menschlichen Kind ist das Bedürfnis nach Liebe so stark, dass das Kind durch dieses Bedürfnis ungeheuer anfällig für Konditionierung werden kann, wenn die Liebe nicht bedingungslos und frei gegeben wird.
    7. Beim menschlichen Kind sind Nachahmungstrieb und Experimentieren (freies Spiel) wichtige Bedürfnisse. Wenn diese Bedürfnisse unterdrückt werden durch Zwang oder auch durch falsch verstandene Fürsorge, entstehen Trauma und Aggression

    Jedes Handeln hin zu einer „besseren “ Zukunft muss diese Leitsätze berücksichtigen.

    Ich hatte schon an anderer Stelle erwähnt, dass ich die Hauptursache unserer kranken Gesellschaft in der Macht der Pharmakonzerne sehe, die seit dem Giftgasen des 1. Weltkrieges ihr Programm immer weiter verfeinerten, um den Menschen jetzt von innen zu vegiften! So ein bischen überspitzt.

    Jetzt kommen die Manager und Psychiater aus ihren Löchern, und behaupten, dass das, was Sie 30-100 Jahre so gemacht haben, sei ja alles falsch gewesen, jetzt müsse man
    doch mal ihren Idealen folgen!
    HALLO?
    Das sag ich wirklich selten
    Liebe Grüße Ralf

    • Dezember 31, 2012 um 12:32 pm

      um den Menschen jetzt von innen zu vegiften!

      Genau DAS geschieht auch mit den Ökonomien und Gesellschaften! Sie werden von innen vergiftet, aufgeweicht – und zerstört!
      Um Neues möglich zu machen? Geht das nicht VORHER, BEVOR alles zerstört und vergiftet ist?

  5. Dezember 31, 2012 um 4:42 am

    Liebe Solveigh in derAnalyse sind wir uns einig!
    Ich glaube jedoch, dass wir nicht schneller sein müssen als sie , auch nicht stärker bewaffnet, sondern mit anderen Mitteln kämpfen MÜSSEN,
    und diese anderen Mittel sind Mittel, die WIR schon haben und perfektionieren müssen,
    Ein liebevoll gemeinter Ratschlag (Selbst der Rat muss gewalttätig erteilt werden) Nein nur ein Rat .
    Denn bedenke, DIE wollen ,dass WIR glauben, WIR müssten immer schneller sein und damit immer schneller in den Abgrund stürzen?

    • Dezember 31, 2012 um 12:34 pm

      Nein, um an ihnen vorbei am Abgrund vorbei zu schrammen und in sichere Gefilde zu kommen! Oder besser, um einfach stehen bleiben zu können und allein sie in den Abgrund zu schicken.

  6. Dezember 31, 2012 um 4:47 am

    Hier möchte ich noch ein paar Wörter in die Runde werfen, ohne große Erklärung

    GEWAHRSEIN und ACHTSAMKEIT gegenüber
    UNS, Unserern Kindern und unserer Umwelt

    Ralf

  7. maretina
    Dezember 31, 2012 um 7:32 pm

    Ja lieber Ralf, Du hast schon recht. Nein kein Aber. Jedoch die Fragen verschärfen sich mit dem Eintritt der Kinder in die Schule. Und genau an der Stelle ist von Eltern Bewusstsein und Achtsamkeit über alle Maßen gefragt. Gut in einem urbanen Umfeld zu leben, wo die Wahl zwischen kleineren und größeren Übeln besteht. Manchmal sich auch ganz neue Ideen manifestieren, da ist dann der Mut der Eltern gefragt und ihr Vertrauen, das überträgt sich auf die Kinder.
    Habe hier zum Thema mal wieder was gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=R3zGVLpGcFY

    Liebe Grüße
    Martina

  8. Januar 1, 2013 um 11:31 am

    Ein kleiner Gedankengang, den Patrick Weiland vor gut anderthalb Jahren mal spontan hatte…:

    Die Menschheit brauchte sich keine Sorgen zu machen! Zu keiner Zeit!
    Der Raubtierkapitalismus schaffte sich selbst ab, und das ist die Wahrheit, war es immer gewesen! Sage meinen Dank!
    Erschaffen um die Menschheit zu unterjochen und auszubeuten war der Kapitalismus ein Selbstläufer geworden, der selbst von seinen Herren nicht mehr zu stoppen war.
    Die Tatsache seiner Existenz war gleichsam sein Todesurteil. Die Schlange biss sich selbst den Kopf ab.
    „Die Geister die ich rief…“
    Man hatte die Eigendynamik nicht ins Kalkül einbezogen. Man hatte übersehen, dass man es nur bis zu einem bestimmten Punkt kontrollieren kann.
    Man benutzte die Menschen als Werkzeug. Damit sie sich benutzen ließen, musste man sie manipulieren. Man musste ihnen suggerieren, dass sie keine Sklaven seien.
    Dass sie frei entscheiden könnten. Dass sie das alles selbst wollten! DAS und nichts anderes war die Basis des Kapitalismus. DAS und nichts anderes war die Funktion des Kapitalismus! Nicht die Vermehrung von Geld! Sondern die moderne Versklavung der Menschen. Eine Versklavung die so perfekt inszeniert werden sollte, dass niemand merkte dass er versklavt wurde…
    Und das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Sage meinen Dank!
    Es war geplant, diesen Prozess dann zu stoppen, kurz bevor er für die Herren bedrohlich werden würde.
    Ob dieser Punkt verpasst wurde, oder ob es diesen Punkt nie gegeben hat kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden.
    Jahrhunderte geplant und vorbereitet war das Experiment „moderner Sklave“ von Anfang an zum scheitern verurteilt.
    Die Manipulation war zu erfolgreich. Man hatte sich einen Menschen geschaffen der immer mehr einer Maschine gleich kam. Oberflächlich rational, gefühlsarm, egoistisch. Man hatte es geschafft, dass jeder Einzelne zu der Überzeugung kam, dass er wirklich so ist. Rational, oberflächlich, gefühlsarm.
    Man hatte jedoch nicht bedacht, dass „unterflächlich“, subtil, ein Funke sich versteckte. Ein Funke der den Herren fehlte. Es war nicht ihr Fehler. Sage meinen Dank. Sie wussten es einfach nicht besser!
    Der Funke hatte stärker zu klimmen begonnen. Tief im Inneren eines jeden Menschroboters.
    Doch bevor der Funke übergreifen und den Robotermensch entfachen konnte, musste erst etwas anderes geschehen.
    Und hier kam die die meisterliche Manipulation der Masse in Spiel.
    Du sollst lügen. Du sollst betrügen. Du sollst nur an Dich denken. Du sollst stehlen. Du sollst verletzen. Du sollst konsumieren. Tu es ! Los ! Tu es !
    Es war zum Selbstläufer geworden und die Robotermenschen taten es, und es war gut so ! Sage meinen Dank!
    Man raubschatzte und betrog was die Erde hergaben. Man scheffelte Gewinn und konsumierte.
    Die Einsamkeit und die Leere die darauf folgte war jedoch unerträglich. Viele zerbrachen. Die meisten weinten heimlich, viele von ihnen nach innen, so heimlich dass sie es sogar vor sich selbst verstecken mussten.
    Doch der Funke hatte zu glimmen noch nicht aufgehört.
    Angewidert von der grausamen Kälte des kapitalen Systems die immer offensichtlicher zu Tage trat, besonnen sich immer mehr Robotermenschen auf die wirklich wichtigen Dinge.
    Man begann wieder miteinander zu sprechen. Man begann wieder miteinander zu teilen. Und man begann auch wieder einander zu vergeben. Das war der Punkt an dem der Funke übergriff und aus den Robotermenschen Menschmenschen machte. Das war der Punkt den wir heute als das Ende des dunklen Zeitalters kennen. Und das ist die Wahrheit, sage meinen Dank!
    Ein kleiner Funke, ein winzig kleines Fünkchen hatte all die Äonen überdauert. Hatte genügt die Dunkelheit zu besiegen. Heute wissen wir das. Wie konnten wir jemals daran zweifeln?

    Lassen wir den Funken doch mal richtig stieben, oder?

  9. Januar 1, 2013 um 1:55 pm

    Ich denke dies ist ein passender Beitrag von mir, für dieses Thema hier:
    Gesellschaftlicher – Suizid
    Kritik und nochmals Krtik.

    • Januar 1, 2013 um 2:22 pm

      Lieber Daniel, das ist eine sehr passende Beschreibung eines Lebensablaufs für Menschen, die sich schlecht anpassen lassen. Danke für den Link auf Deinen Artikel! Martin

  10. federleichtes
    Januar 1, 2013 um 3:53 pm

    @ Bernhard
    „… deshalb muss die Loslösung vom Problem in den zeitlichen Fluss des Generationswechsels integriert sein. Hätten wir nicht die Möglichkeit uns über Generationen zu entwickeln, wären wir mit “unserem” Trauma untrennbar verbunden.“

    Guido wird wohl nicht beleidigt sein, wenn ich hierzu „Bingo“ sage.
    Für die Lösung eines Problems, wir kennen das, braucht es Zeit. Das sagen Menschen, aber sie können sich nicht so leicht vorstellen, dass das bereits vor ihrem Erscheinen „erkannt“ und umgesetzt wurde.

    „Doch wenn wir unsere Lebensweise dahingehend ändern, dass wir unsere Nachfahren nicht mehr mit unseren eigenen (Geistes)Krankheiten infizieren müssen, dann haben wir eine echte Chance das Ungeheuer dieser zutiefst erkrankten Gesellschaft aus unserem Leben zu verbannen.“

    Durch die Veränderung unserer Lebensweise wird eines deutlich, sicher jedoch bewirkt: Ent-Traumatisierung. Bedeutet etwas bildlicher: Dem Ungeheuer einen WEITEREN Zahn gezogen zu HABEN. In diesem Prozess befinden wir uns, genauer gesagt, immer dickere Zähne ziehen zu KÖNNEN. Und das immer-fähiger-Werden interpretiere ich nicht als Chance, sondern als nicht aufzuhaltende Entwicklung.
    Stelltest Du Dir schon mal die Frage nach dem Sinn von Krankheiten – wahrscheinlich. Mich irritierte jedenfalls die Antwort: Um Heilmittel entwickeln zu können. Seit ich mich intensiver mit dem Trauma beschäftigte, wurde mir das Wesen von Krankheit und Heilung ebenso deutlicher, wie das Wesen des Lebens. Wenn „Krankheit“ vor dem Leben entstand, können wir unser Leben NUR als Heilung interpretieren – das Krankheit erscheinen lässt, um heilen zu KÖNNEN. Ja, ein etwas anderer Standpunkt – allerdings mit etwas Mehr an Folgen für die Gesundheit.

    „Ich sehe Heilung in Sicht – vielleicht nicht für uns, dafür ist unsere Lebenszeit wohl WIRKLICH zu kurz, doch was wir heute mit einem ersten Schritt für die Menschheit tun können, das tun wir in WAHRHEIT auch für uns.“

    Lebenszeit ist mir NUR Erscheinungszeit. Was wissen wir schon genau, wie lange und auf welche Weise wir an der Problemlösung beteiligt sind. Tausende von Jahren Krieg. Und ich sage – mit einem Lächeln Richtung Nick – mit Blick auf die lange Zeit: Nicht, weil Menschen zu dämlich sind, sondern weil das Ungeheuer eben ungeheuerlich ist.

    „…von dem nicht aufgeben wollenden Ungedulds-Brocken“

    Ich spüre bei Dir keine Ungeduld, viel mehr einen unbedingten Willen – den eines Menschen, der auf einem Weg ohne Rückkehr ist. Wir können ein Bewusstsein als Verantwortung interpretieren, wir können es auch als Liebe zum Leben erleben. Das ändert nichts an unserer Wirksamkeit, macht das Tun nur effizienter und – etwas – federleichter.

    Schließlich:
    „Bei uns ist das keinen Deut anders.“

    Es kann sich bei Deiner Aussage nur um die Bewertung des amerikanischen und deutschen Krankmach-Systems handeln.
    Natürlich nicht!

    Wir bezwingen das Ungeheuer, lieber Bernhard. Nicht, weil wir es wollen. Nicht, weil wir es müssen. Wir können es. Weil wir es nicht wollen müssen.
    Kann man mal einen Moment drüber nachdenken. Weil es ein freudvolles Existieren erlaubt, und eben die Freude genau das ist, was das Können bedingt.

    Euch beiden liebe Grüße – auch von Susanne.

    Wolfgang

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