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Wettbewerb im alten Denken führt(e) uns in die Sklaverei

Prof. Dürr erklärt in diesem sehr inspirierenden Interview aus mehreren Perspektiven, warum uns der Gedanke des Wettbwerbs im Sinne des Siegens über den Anderen versklavt. Und er zeigt auf, wie wir in Kooperation und einem Denken im Ganzen viel schneller zu einem Anheben des Gemeinwohls kommen (besonders 34:37 min und 47 min):

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Hier ist auch noch das im Interview erwähnte Potsdamer Manifest, das uns zum neuen Denken auffordert:

http://vdw-ev.de/manifest/manifest_de.pdf

  1. April 4, 2014 um 5:45 am

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Hans-Peter Dürr, Physiker, Träger des Alternativen Nobelpreises 1987, geb. 1929

  2. Dezember 27, 2012 um 10:42 am

    Dürr kommt auch im aktuellen Kapitel der PHI(L)HARMONIE “zu Wort“, passen seine Worte doch sehr treffend zur Verkennung der Wirklichkeit aus Sicht der momentanen Realität. Wie schwierig es ist neue Wege des Denkens und des Interpretierens zu gehen, können all jene nachempfinden, die besagtes Kapitel komplett lesen. 99 Prozent dürften damit ihre Schwierigkeiten haben, weil alles so schwammig ist und nicht konkret erscheint … und schon gar nicht beweisbar ist … aber genau darin findet sich der Kern des Neuen …

    Gruß Guido

    • maretina
      Dezember 27, 2012 um 11:59 am

      Ja, noch nicht ganz gelesen, aber er ist doch herrlich, ihr werdet es sicher schon kennen

    • Dezember 28, 2012 um 10:24 pm

      Da ich Wolfgangs Zitat ganz oben auf Deiner Seite fand, vor gar nicht allzu langer Zeit eine Dokumentation über Wölfe sah die zeigte, dass bisherige Beobachtungen an in Gefangenschaft lebenden Wölfen eben auf die in Freiheit lebenden Artgenossen nicht zu übertragen sind, dachte ich es hier mal zu verlinken. ( Wolfgangs Zitat las ich ja auch, weiß nur nicht mehr unter welchem Artikel .) Es zeigt sich eben es muss ein Wille da sein, der neues Erkennen ermöglicht und von toten bzw. gefangenen (desinformierten) Lebewesen lässt sich keine Schlussfolgerung auf die in Freiheit lebenden ableiten.

      http://www.mdr.de/doku/woelfe180.html#
      „Auch das weitverbreitete Bild, dass Wölfe große Rudel bilden, in denen viele erwachsene Tiere leben, erweist sich als falsch. Eine Hierarchie gibt es bei wildlebenden Wölfen eigentlich nur zwischen Eltern und ihren Nachkommen – die Eltern sind dominant über die Nachkommen – und es gibt nicht so etwas wie eine umkämpfte Rangordnung wo einzelne erwachsene Wölfe versuchen, sich im Rudel nach oben zu kämpfen.“

      Grüße
      Martina

      • federleichtes
        Dezember 28, 2012 um 11:27 pm

        Hallo Martina.

        Ich schrieb von dem Ansrpuch einer Gemeinschaft, die BESTE Führung zu bekommen, wenn sie Führung BRAUCHT.

        WENN Wölfe um Führung kämpfen – das war meine Intention – geschieht das nicht au egozentrischer Herrschaftsuchtsucht, sondern um dem Anspruch, den die Gemeinschaft stellt, zu erfüllen.

        Insofern, um das Bild mal in die menschliche Gesellschaft zu transporieren:
        Ärzte dürfen in ihrer Fehlerhaftigkeit nicht kooperieren, dann machen alle Murks. Sie müsen konkurrieren um das Wohl der Patienten.

        Bei den Wölfen wird in Deinem Beispiel klar, dass es verschiedene Ebenen sind: Herrschen und Leiten.

        Insofern, um das Bild mal in die menschliche Gesellschaft zu transporieren:
        Das Christentum leitete nicht, sondern herrschte. Und wenn ich schrieb: „Der Teufel sitzt im Chorgestühl“, wollte ich nicht die Christenheit verunglimpfen, sondern hinweisen auf das Unchristliche, dem die Christengemeinschaft unterworfen ist – wenn sie nicht aufpasst.

        Liebe denkt nicht daran, zu herrschen, aber Liebe sollte daran denken-aufmerksam sein, nicht beherrscht zu WERDEN.
        Ein anderes Denken beginnt damit, sich von den Quellen des Alten Denkens zu entfernen, möglichst weit. Und sich durch das Gebimmel an die Notwendigkeit des Abstands erinnern lassen.

        Wohl-tuend. Danke!

        Gruß
        Wolfgang
        kommt langsam wieder in Fahrt.

  3. federleichtes
    Dezember 27, 2012 um 3:40 am

    Weißt Du, Bernhard, ich lese keine ManiFESTE mehr, weil es uns doch eher ums Fließen geht, gell.
    Und ich sage noch mal was:
    Robert Betz kann Emotionen nicht von Gefühlen unterscheiden – an der Stelle seines Vortrags schaltete ich ab. Und Hans-Peter Dürr, den ich auch schon gelesen habe und schätze, hat nicht begriffen, dass man sich nicht mit Murks-Leuten einläßt. Ich meine, ich kann da ja auch nichts dafür, Ralf fing mit dem Scheiß an, aber wo wir schon mal deutlich sprechen: Im Geldtopf wird Scheiße gerührt. Und was dabei raus kommen muss, ist doch klar. Jedenfalls für den, der das Gerührte nicht schon im Kopf hat.

    Was eine Änderung des Denkens betrifft, haben wir auch bereits ausführlich gesprochen. Wie war das mit Einsteins „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“. Also:
    Ach, denke ich, wie ändere ich wohl mal mein Denken.
    Denken ist Wirkung. Entsteht durch Impulse, erregte Informationen. Gedacht wird, was WICHTIG erscheint. Emotioen machen sich wichtig durch die Art ihrer Informationen. Emotionales Denken ist gerne destruktiv. Denken ändert sich – von Grund auf – nur durch die Erregung mit reiner Energie, die nicht vor-informiert ist und freie Gedanken überhaupt erst möglich macht. Reine Energie? War da nicht was, Martin?

    Martin, das war ein zum Löschen.bereitgestellter Beitrag Die das Übel auf dem Konto HABEN, und die davon überzeugt sind, dafür sauer arbeiten zu MÜSSEN, können ja nur das Gegenteil von dem hören: Stellt die Scheiß-Penner an die Wand.
    Übrigens gibt es immer noch Leute, die begeistert sind von Hitlers Autobahnen und den Arbeitslagern.
    Jo mei, dös g’fallt ma.

    Wo ist eigentlich Nick? Nicht das mich das wirklich was anginge, aber man gewöhnt sich als Gewöhnlicher ja auch mal an „Was“.

    Gruß
    Wolfgang

  1. April 4, 2014 um 5:49 am
  2. Januar 19, 2014 um 6:41 pm
  3. Januar 10, 2013 um 8:34 am
  4. Dezember 28, 2012 um 12:52 pm
  5. Dezember 28, 2012 um 7:33 am

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