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Unsere Welt, andere Welt

Das Leben begreifen,
das Leben ergreifen,
wer möchte das nicht.
Das Leben denken?
Undenkbar.
Leben ist Schwingung, es will erfühlt werden.
Lernen wir fühlen,
lernen wir leben?
Gehen wir in eine natürliche Schule,
gehen wir zu unseren Freunden.

In die Natur.

Kategorien:Bildung, Fotografie
  1. federleichtes
    März 26, 2013 um 1:25 am

    Da uns „Unsere Welt“ erhalten bleibt, erlaube ich mir hier gelegentlich ein Foto zu schicken mit einem Verweis auf unsere Homepage-Galerie, in der sich die anderen Bilder finden. Heute-aktuell mit einem ganz ordentlichen Bild vom Eisvogel.

    Mit diesem Bild grüße ich besonders herzlich Martina und Bernhard.

    In die Galerie
    http://federleicht-leben.de/07-galerien/galerie-unser-buch/61-80/78-paradiese-auf-halden/index.html

    Wolfgang

    • März 26, 2013 um 9:07 am

      Danke,Wolfgang, grüße an Deine Liebste
      Ralle

    • März 26, 2013 um 2:14 pm

      Danke. Es verschlägt mir die Sprache, wie passend.
      Herzliche Grüße an Euch beide
      Martina

  2. federleichtes
    April 2, 2013 um 3:33 am

    Danke, Ihr Beiden, für Euer „Danke“.

    Unterwegs sein – in eigener Sache.
    Mehr will Leben doch nicht von den Menschen.
    Verstehen, dass der Hass aus der Vergangenheit ins Jetzt eindringt, und nicht nur die Gegenwart, nein, auch gleich gestaltend die Zukunft vergiftet.

    Noch Monaten des Darbens Heute endlich wieder der Kleiber im Fokus.

    Die ganze Galerie („Geht doch“), Susannes Blick am 4. Juli 2012 auf eine Halde hier
    http://federleicht-leben.de/07-galerien/galerie-unser-buch/61-80/79-geht-doch/index.html

    Geht doch?
    Es gibt einen Menschen, der mit einem Bruchteil der Informatioen, die ich hier einstellte, ein außerordentliches Verstehen entwickelte. Dieser Mensch weiß allerdings etwas sehr Wesentliches: Wissen als Information gewinnt erst an Wert mit einer entsprechenden Lebensführung.

    In diesem Sinne Allen eine gute Zeit.

    Susanne und Wolfgang

  3. federleichtes
    April 3, 2013 um 2:10 pm

    Zur Feier des Tages

    Sehr scharfsinnige Beobachter werden nicht umhin kommen, zumindest kleinere Probleme zu konstatieren, die Leben durch Menschen hervor bringt. Eine Problemchengruppe entsteht durch das Produzieren.

    Gestern „fand“ ich einen für uns neuen Vogel.

    Den hätten wir im letzten Jahr auch sehen können – er war da. Aber wir brauchten ein Jahr „Natur-Innovation“, achtsamer, aufmerksamer, emphatischer werden, und intelligenter, die besonderen Eigenschaften jeder einzelnen Vogelart erkennen.

    In einem niederen Sinne ist unser Tätigsein auch eine Arbeit, weil wir etwas leisten, und, so wie mit dem Foto vom Schwarzkehlchen, etwas produzieren, was, unbeschadet von seinem Nutzen, niemandem schadet.

    Produzieren als Selbstzweck IST fatal. Mal sehen, ob ein ECHTES Bewusstsein darüber entstehen kann.

    Gruß
    Wolfgang

    Kleine Ergänzung
    Im letzten Jahr Anfang April entdeckte Susanne Frau Gartenrotschwanz; seit gestern wissen wir, wie ein werdender Papa Rotschwanz aussieht.

  4. federleichtes
    April 4, 2013 um 2:39 am

    Die Idee der Produktion fällt in den Bereich Geist.
    Geist ist masslos und schafft rücksichtslos Produkte auf Teufel komm raus. Müll, schwindende Ressourcen, Entmenschlichung – EGAL, wenn Existieren nicht mehr möglich ist.
    Man möge sich mal im Universum umschauen und RÜCKschlüsse ziehen.

    Im Tierreich ist eine gigantische Produktions-Kapazität angelegt. Wenn ich daran denke, dass ein Libellen-Pärchen bis zu 50.000 Eier legt, und daraus würden ein paar Monate später 50.000 Libellen entstehen – ein grauslicher Gedanke.
    Aber in der Natur herrscht eine ganz besondere Ordnung: Die des Macht-Gleichgewichtes. Dafür sorgt, unter anderem, die Nahrungskette – an deren Spitze nicht Verbrecher fressen.

    Es war sehr kalt heute. Drei Stunden am Teich, der Wind blies kräftig und gestaltete das Beobachten der Tiere jedenfalls zu keiner Lustnummer. Freude kam auf, als wir einen neuen Wasservogel entdeckten.

    Hoffentlich brütet der seltene Wasservogel (Waldwasserläufer) nicht auf dem kleinen Fleckchen Erde, dass bis gestern für Hunde nicht zugänglich war. Na ja, kein Geld in den öffentlichen Kassen, für die Vorbereitung zum Wildtiermord reicht’s allemal noch. Jedem seine Lobby, und da Tiere als „Sachen“ gelten …

    Gruß
    Wolfgang

    • April 4, 2013 um 9:36 am

      Kleiner Einwurf; auch Menschen gelten als Sachen. Nur Sachen werden numeriert…
      Danke Dir für die Bilder, wie immer sehr schön, da kommt Sehnsucht auf nach hohem Himmel und Weite.

      Grüße
      Martina

  5. federleichtes
    April 4, 2013 um 3:49 pm

    So geht das – auf der einen Seite immer mehr Vereinfachen, auf der anderen Seite ungenau werden.

    Hallo Martina,

    ich ergänze meine Aussage:
    „Jedem seine Lobby, und da Tiere VOR DEM GESETZ als “Sachen” gelten …“

    Nun könnte ich natürlich ein paar Worte über Gesetze schreiben, z.B. die Gedanken, die mir gestern (!!!) auf dem Heimweg durch den Kopf gingen. Aber wir sind hier ja in einer Anderen Welt, in der man, bereinigt durch den vom Menschen angerichteten Wahnsinn, das Licht einatmen und sein Herz weiten kann.

    Eigentlich wollte ich die folgenden Bilder gar nicht schicken, weil ich dachte, die Wirtschaftsmentalitäten können ohnhin nicht viel damit anfangen. Dein Stichwort Licht änderte meine Einstellung – man wird im Alter ja immer flexibler.

    Ein Bild von gestern, der Graureiher brütet.

    Und Bilder vom 2. Juli, die Susanne auf der Halde machte.

    Der Hausrotschwanz springt vor Freude in die Luft.
    Nein, der (sie) landet gerade.

    Tolles Bild – weiß aber nicht, wie Susanne das Arrangement gemanagt hat.

    Gruß in die Weite der Herzenswelten.

    Susanne und Wolfgang

    • April 5, 2013 um 7:57 am

      Hallo Ihr Beiden,

      das sind wieder Bilder, mit denen wir unsere Intuition trainieren könnten.

      Das Thema Intuition treibt mich gerade mal wieder vermehrt um. Ich sprach mit Paola Kobler (siehe Ihren Artikel EROS-Prinzip)diese Woche noch darüber, wie man an seine verschüttete Intuition käme. SIe ist der Meinung, dass Intuition nur Mitten in der Natur trainiert werden könne, weiß dies aber noch nicht so richtig zu begründen. Arbeiten wir also dran 🙂

      Liebe Grüße Euch Beiden und ein schönes Wochenende.
      Martin

      • maretina
        April 5, 2013 um 9:11 am

        Hallo Martin,
        sie hat recht. Das funktioniert nur so, ich kann das bestätigen, hatte allerdings das Glück mich mein ganzes Leben hindurch viel im Freien, in der Natur bewegt zu haben und komme auch in fremder Umgebung gut ohne Landkarten zurecht, auf der Suche nach dem Ausgangspunkt. (ein Beispiel)
        Eine Begründung könnte sein, dass sich das E/M-Feld des Herzens in der Natur nicht zusammenzieht, sondern ausdehnt, da es sich nicht schützen muss. – Sind bei mir allerdings eher freie Flächen, nicht der Wald.- Und es wäre dann auch gut, bis die Intuition wieder stabil ist, allein unterwegs zu sein und die Sinne auf die Umgebung zu richten, alle Gedanken den täglichen Kram betreffend zu Hause zu lassen. Darfst allerdings die Geduld mit dir nicht verlieren.
        Grüße
        Martina

    • April 5, 2013 um 9:00 am

      Hallo Wolfgang, Guten Morgen,

      reichte bei mir gestern Abend nur noch für den Daumen nach oben, als kleiner Gruß vor dem Tiefschlaf und Wahr-Nehmungs-Zeichen 😉
      Wirtschaftsmentalitäten, guter Ausdruck. Ist die Frage welche Wirtschaftmentalitäten? Für mich die linearen, die Wirtschaft außerhalb der Naturkreisläufe ansiedeln, höher, weiter, schneller, mehr. Und nicht bedenken, dass doch alles hier zu einem sich selbst erhaltendem System Gaia gehört, einander bedingt, auch im Zerfall. Die Leute die Wirtschaft reformieren wollen haben ja nicht in ihrem Fokus radikalen Wandel, der dies ermöglichen würde, sondern Symptombehandlung, um sich eben doch ein Stück von der Torte zu sichern…

      Eure Fotos, sie schenken mir zwischendurch immer mal eine kurze Erholunsphase und lassen mein Herz sich weiten. Daher ein ganz herzlicher Gruß an Euch beide.
      Martina

  6. federleichtes
    April 5, 2013 um 6:12 pm

    Gestern Nacht las ich sehr interessiert den Artikel „Wie wir uns selbst entmachten“. Und dachte folgend: Ja, da wird die Erkenntniskiste aufgemacht, ein kurzer Blick, und „Huch, da schaut ja eine Entscheidung heraus“.

    Is alles nich so einfach, gell. Da hatte ich es WEITAUS einfacher, weil die entscheidenden Weichenstellungen meines Lebens per Verfügung kamen – alternativlos zum Jasagen verdammt. Insofern schaue ich respektvoll auf die „Schilfrohre im Wind“, weil ich die Ambivalenz des egozentrisch-sozialen Menschseins kenne. Zudem weiß, wie schwer die Behinderung das „Denkens aus dem Denken heraus“ überwindbar ist. Ja, da kann man zehn Mal sagen, das Leben lässt sich rational nicht meistern – und versucht es doch immer wieder.

    Danke Martina, danke Martin (dem ich, von der Notwendigkeit überzeugt, auf seine rationalen „Füsse“ trete. Dass das nicht prickeln ist, weiß ich, und mir traten nicht immer Freunde auf meine Befindlichkeiten.)

    Wer guckt ins dieses Verworrene.

    Ich machte damals das Bild, um einen Ort besonderer Freude zu dokumentieren.
    Der Zaunkönig wohnt hinter dem Wurzelwerk.

    Und zeigte seinem Kind offensichtlich erfolgreich, wie das mit dem Baden funktioniert.

    Beim Bilderbearbeiten erkannte ich nicht gleich, was Meister Buchfink hier veranstaltet.

    So geht das ja im Leben auch gerne mal: Es braucht manches eine Zeit der Entwicklung.

    Und plötzlich kommt Klarheit über das Wesen der anfangs rätselhaft erscheinenden Dinge.

    Singdrossel. Dauerte ein paar Monate, bis wie sie so gut fotografieren konnten.

    Aktuelle Fotos aus Susannes Vogelparadies. Auch mit dem Sperber hatte sie monatelang ihre liebe Mühe. Wir telefinierten gerad, als sie sagte: „Oh —- Oh“. Und plötzlich saß der verwegene Jäger brav auf der Wiese.
    Ist en Sperber-Weibchen, um einiges größer als ein Männchen – und sie ist braun gedeckt, das Männchen grau.

    Entwicklungen brauchen IHRE Zeit. Besonders Glück lässt sich nicht aus dem Hut zaubern. Aber man sollte es denen, die es fanden, nicht übel nehmen, auch für andere den Weg in eine liebenswerte äußere und lebenswerte innere Welt bereiten zu wollen.

    In diesem Sinne Allen ein gutes Gelingen.

    Susanne und Wolfgang

    Klassisches wirtschaftliches Denken ist eine Falle. Da hilft nicht, sie zu rationalisieren und mittels hehrer Absichten hübsch bunt anzumalen. Eine gesellschaftliche Kehrtwende geschieht erst durch ein FÜHLBAR richtiges Gesamt-Konzept. Und das liegt bisher nicht vor. Kein Wunder also, wenn persönliche Macht. bevor sie – wieder mal – von Rattenfängern missbraucht wird, weiterhin verplempert wird.

  7. federleichtes
    April 6, 2013 um 12:57 pm

    Leben hat das Recht, bestimmte Erscheinungen hervor zu bringen.

    Blick auf eine „unserer“ Halden.

    Und das tut ES auch.
    Dickkopffalter auf Hornklee

    Hervorbringen ist ein ganz spezieller Begriff. Weil hinter der rezeptiv wahrnehmbaren Erscheinung das nur Fühlbare wirkt: Die Dynamik als Entwicklung und die erscheinungsimmanente Absicht, gewissermaßen die Steuerung der Dynamik.

    Junger Buntspecht, Männchen.

    Wer das versteht, steht vor der Tür in eine Andere Welt. Die Tür erscheint immer klarer und öffnet sich, je intensiver das Wesen einer natürlichen Steuerung die Steuerung durch das Chaos ersetzt.

    Läuft bei uns unter Imperession.

    Die Chaotische Steuerung beruht auf einem SEHR einfachen Prinzip.

    Paarung der Sechsfleck-Widderchen.

    Es ist so einfach, dass ich bis gestern brauchte, um es zu verstehen.

    Dickkopffalter

    Derzeit lese ich ein Buch, oho. Es stand hier Jahre unbeachtet, obwohl es von Erich Fromm geschrieben wurde. Deswegen kaufte ich es, und las es nicht, weil er über Sigmund Freud schreibt; der, ich weiß nicht genau, warum, nicht zu meinen Freunden zählt.

    Diese netten Käferchen bekamen den Namen Variabler Weichkäfer. Sie tun, was sie können, und können, was sie tun.

    Was anderes tut die Wiesenflockenblume auch nicht.

    Auch die Wilde Möhre hält sich an diese Goldene Regel, ohne Menschen zu verabscheuen, die sich von Bullshit ernähren.

    Ich bin mir ziemlich sicher bei dem Gefühl, dass das Wesen von Sigmund Freud bis heute nicht verstanden wurde.

    Normal tragisch, dass er für seine Zeit zu viel wusste und über sich selber zu wenig erfahren konnte. Was ihn wirklich trieb, blieb ihm verborgen, vermutlich, weil er egozentrisch fixiert war.

    Das Buntspecht-Männchen erkennt man am roten Fleck an seinem Hinterkopf.

    Ich bin einer der glüclichen Menschen, die sich am Mond über Wanne-Eickel erfreuen konnten, Das ist er allerdings nicht.

    Die Erde dreht sich. Morgens geht die Sonne auf, abends geht sie wieder unter. So könnte man es beschreiben, und es wäre für diese Wirklichkeit egal, ob die Erde eine Kugel oder eine Scheibe ist.

    Seit Monaten freue ich mich auf den Moment, wenn der Zaunkönig sein Singen beginnt. Ja, es ist wieder geschehen, das Wunder – und der Mensch ist immer noch dabei, sich die Erde untertan zu machen. Dabei kann er nicht mal einen kleinen Zaunkönig zum Schweigen bringen.

    Der Schritt durch die Tür, vom Reich des Beherrschen-Wollens ins Reich des Beherrscht-Seins.

    Na ja, das ist schon wieder so einfach, dass die Denker kaum eine Chance haben. Da müssten sie schon ihre Beherrschung verlieren.

    Allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

    PS.
    Danke für den Seitenumbruch.

    • April 6, 2013 um 5:26 pm

      wow, Danke wieder für diese schönen Bilder, wieder eins schöner als das andere. Gut zum Tranieren von Intuition.
      Ich bin gespannt, was Du noch aus dem besagten Buch ziehen wirst …
      Herzlich Martin

  8. federleichtes
    April 6, 2013 um 11:27 pm

    Was aus dem Buch zu ziehen war, ist gezogen. Unglaublich!
    Aber nun komme ich hier (auch noch) mit einer (völlig neuen) Freud-Analyse?
    Ich schreibe Dir meine Schlussfolgerung lieber mal privat. Bin ja froh, dass sich die Beiträge in Deinem Blog „normalisierten“ und werde mich thematisch wieder beteiligen.

    Vogelfutter interessiert auch diesen lustigen Kameraden.

    Wir wünschen Dir einen guten Abend.

    Wolfgang

    PS.
    Kleiner Tipp
    Mit F11 schafft man einen Voll-Bildschirm; dann werden die Fotos noch besser in Szene gesetzt.

  9. federleichtes
    April 10, 2013 um 3:17 pm

    Werner brachte mir dank seiner SEHR offenen Art Inspiration ins Haus. Und aus der entstandenen Begeisterung formuliete sich der Titel für die kleine Galerie:
    „Offen sein – dran bleiben“

    Menschen, die sich als blauen Himmel darstellen versuchen, sehen ihre Wolken schließlich selber nicht mehr.

    Für mich sind einzig die Wolken interessant, das, was sich bewegt und konkrete Rückschlüsse erlaubt. Der Himmel, na ja, der ist doch immer blau.

    Karthäusernelke solitär.

    Für einen Moment die Hauptrolle spielen – aber andere Mütter haben auch schöne Töchter.

    Zaunwinde windet sich in der Goldrute – siehste.

    Fixierungen führen zu Verhalten, das wir neurotisch nennen. So entsteht die fixe Idee, die Wahrheit packen zu können. Mit einem räumlichen Blick lösen sich irrationale Anliegen auf.

    Ja, die Wahrheit. Sie finden zu wollen ist aus menschlicher Sicht ein legitimes Anliegen. Legitim wäre auch, sich klar zu machen, dass Spekulationen innerhalb eines laufenden Prozesses dem Prozess dienen, und nicht der Wahrheit.

    Der Langbauch-Schwebfliege fehlt kein bisschen von der Wahrheit. Sie befindet sich in der glücklichen Lage, sie einfach leben zu können.

    Offen-Sein. Für mich kein Zustand, sondern ein Prozess, der auf weitere Öffnung hinstrebt – zum Zwecke der Klärung. Wenn die Schafgarbe ihre kleinen Blütchen öffnet, weiß sie sehr schnell, welche Tiere sich für sie begeistern – hier eine Lederwanze.

    Schönheit könnte einfach Schönheit sein. Wenn von ihr nicht eine Faszination ausginge – genauer gesagt, sie Kräfte mobilisert und an sich bindet. Na ja, unser Graubinden-Labkrautspanner braucht sich nicht verschleiern.

    Dank seiner Tarnung kann er seine Existenz relaitv offen gestalten.
    Demnächst zeige ich hier mal eine Gammaeule, Meisterin im Verstecken – man sieht wohin sie sich setzt und findet sie trotzdem nicht.

    Offenheit bedeutet auch Klarheit. Sie ist in einigen Bereichen des Lebens unbedingt gefordert, zum Beispiele wenn es darum geht, Parasiten und Schmarotzer von sich fern zu halten oder Viren die Botschaft von Ordnung zu zeigen. Sie verstehen das, und alle verstehen das Eindeutige.

    Dost – wilder Oregano.

    Trauma, Angst, Schock, Schrecken. Ja, was ist das für ein Prozess, wenn einem der Schrecken in die Glieder fährt? Lauern da auch alte Informationen von einem plötzlichen Überfall? In der Natur reduziert sich das Schreck-Niveau – man erschrickt nicht mehr, wenn plötzlich eine Feldschrecke los springt.

    Und man lernt, sich den sichtbaren Dingen offen zuzuwenden und auf noch nicht sichtbare Dinge vorbereitet zu sein.

    Überall lauern Überraschungen, ganz gleich, welche Wege wir gehen. Ich erinnere mich gerne an die vielen Momente. Besonders prägte sich mir meine erste Begegnung mit einem Sechsfleck-Widderchen ein. Damals wurde ich hektisch, heute kann ich – meistens – Überraschungen in richtiges Handeln umsetzen.

    So, damit kommen wir schon wieder zu einem Abschluss.
    Offenheit, Spontaneität, Kreativität – sie können Räume erschließen und füllen.

    Aktuell ein Dompfaff-Weibchen auf meinem Balkon. Sind jetzt schon zwei Pärchen, die mich besuchen. Dass die Brutzeit bevorsteht merke ich daran, dass sie beim Essen dichter als „normal“ zusammen sitzen.

    „Wahrheit“ zeigt sich erst mit dem Bewusstsein über Anfang und Ende von Prozessen – in kleinen wie in großen.

    Allen einen guten Tag – Heute besonders herzliche Grüße an Werner.

    Susanne und Wolfgang

  10. federleichtes
    April 11, 2013 um 2:23 am

    Unser Weg in die Natur war natürlich im Sinne von folgerichtig. Nachdem ich mich einige Jahre theoretisch und praktisch intensiver mit dem Trauma beschäftigt hatte, kamen wir zufällig – beim Fotografieren von Mineralien – darauf, wie traumatisch gebundene Energie abfließen kann. Dass auch in der Natur sich weitere traumatische Phänomene auflösen, konnten wir nicht ahnen, aber es zog uns – wie magisch – zu den Pflanzen und Tieren. Weitere Schlussfolgerungen in die Tiefe der traumatischen Funktion wurden immer leichter, klar, wenn man selber relatiiv untraumatisiert mit seinem System auf das System schauen kann.

    Heute kommt mal etwas weniger Langweiliges als diese ollen Naturbilder.
    Ich fand bei Pravda TV folgenden Text:

    „Wir haben vergessen, was Steine, Pflanzen und Tiere noch immer wissen. Wir haben vergessen, dass wir einfach SEIN können. Still sein.

    Da SEIN wo das Leben ist – hier und jetzt.

    Sobald Du Deine Aufmerksamkeit auf etwas Natürliches widmest*, auf irgendetwas, dessen Existenz sich ohne menschliches Zutun entfaltet, trittst Du aus dem Gefängnis des begrifflichen Denkens heraus und hast bis zu einem gewissen Grad Anteil am Zustand der Verbundenheit mit dem SEIN, in dem sich alles natürliche noch befindet.“
    * da soll es wohl „richtest“ heißen.

    Den ganzen Text findet ihr hier
    https://pravdatvcom.wordpress.com/2013/04/08/eckhart-tolle-kraft-der-natur-video/

    Ja, ja, Wolfgang, der Verrückte – ist schon gut.

    SEIN? Falls das Sein noch nicht richtig verstanden wurde:
    Es ist die Ebene im Menschen, die NICHT traumatisert ist.
    Klar auch, warum wir Menschen so wenig im Sein existieren können: Das Leben deckt sich mit seinen Verwirrungen und Ängsten einfach darüber.

    Nur drei Bilder.

    So sah es gestern in Susannes Vogelparadies aus.

    Und den „neuen“ Vogel fotografierte ich Heute auf meinem Balkon, ein Grünfink-Weibchen.

    Ein (Rück-) Blick von unserem Ausflug am 9. Juli 2012 nach Castrop und Herne.

    Besonders spannend empfinde ich das VÖLLIGE Desinteresse an der Entraumatisierung. Als könnten Menschen nicht mal eine Vorstellung entwickeln, ohne existenzielle Probleme zu leben. Mir soll’s recht sein, da ich mit dem Gegenteil von Langeweile ausgefüllt bin und meine Lebensumstände keinerlei Veränderung bedürfen.

    Allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

    Mal am Rande
    In zwei Jahren lernten wir über 100 Wildpflanzen und über 200 Tiere kennen – nicht nur die Namen.

    • April 11, 2013 um 8:28 am

      Der Eckhart Tolle hat sicher Recht, dass wir weniger ängstlich sind, wenn wir uns mehr im Hier und Jetzt aufhalten, als einfach sind, ohne uns zu viel mit dem Vergangenen und dem möglich Zukünftigen befassen. Aber ohne auf die Erfahrungen zurückgreifen zu können und ohne nach mit ein wenig Planung nach vorne zu schauen, um z.B. über den Winter zu kommen, wird es auch nicht funktionieren. Aber den Denker immer wieder mal loszulassen und eher ins Spüren zu kommen, das entspannt deutlich …
      Herzlich Martin

  11. federleichtes
    April 11, 2013 um 5:33 pm

    Ich möchte es mal so beschreiben dürfen:
    Das Wesentliche des Lebens erschließt sich „Denkern“ nicht – eben nur das (für sie) Denkbare. Und wenn das Denken initieert wird von Angst und Verwirrung, dürften die entstehenden Ergebnisse nur folgerichtig sein können.

    Lieber Martin,

    gerade fiel mir einer der Leitsätze für Mediation ein: „Schalten sie ihre Gedanken ab“; schreibt unter anderen natürlich auch Safi Nidiaye. Erst ohne Denken beginnt das Erleben im Sein. Ins Sein kann sich niemand hinein denken, oder es mit logischen Schritten erreichen. Das Sein ist etwas anderes als das, was wir unter der bewusst-informativen Ebene verstehen.
    Ich sagte ja bereits mehrfach: Natur ist nicht traumatisiert. Naturleben ist frei von traumatischen Informationen, eben natürlich im Sinne einer ungestörten (Grund-)Ordnung.

    Selbst wenn die Annahme, das Denken könne man nicht abschalten, stimmt, geschieht in der Naturwahrnehmung eine Bewusstseinsverlagerung, insofern das Denken dann nicht das System dominiert. In die Natur eintauchen bedeutet, Aufmerksamkeit auf die intuitive Ebene richten.
    Da SIND Blumen.

    Da SIND Insekten

    Vieles bewegt sich, aber ich interpretiere die dort wahrnehmbaren Bewegungen in die Zukunft gerichtet wahr. Frage nicht, woher die Biene kommt, sondern beobachte nur, WOHIN sie fliegt – und frage nicht, warum sie wohl fliegt. Das Wogen der Gräser „höre“ ich als eine Symphonie. Und das Chaotische, das (nur) durch Denken in einer Dynamik erscheint, verliert sich völlig. Da ist nur noch die über dem Chaos waltende Ordnung als Fundament für Bewusst-Sein.

    Wahrscheinlich kann ich das Phänomen des Seins wieder nicht beschreiben. Du denkst planend an den nächsten Winter, während mir scheißegal ist, ob ich – wahrcheinlich – demnächst obdachlos bin.
    Du bist ein gemachter Mann, und ich ein ausgemachter Idiot. Und? Lassen wir es dabei und gehen weiter den Weg gemeinsam.

    Herzliche Grüße sendet Dir

    Wolfgang

    • April 11, 2013 um 8:28 pm

      „Du bist ein gemachter Mann“ 😉

      Wer hat mich so gemacht? Wo wir wieder beim freien Willen sind. Wie viel Freiheitsgrade haben wir,

      Und ob ich damit schon in was auch immer besser da stehen, ist ja auch nicht objektiv klärbar. Denn was sind die richtigen Maßstäbe?

      Ja, gehen wir weiter gemeinsam auf dem Weg der Erkenntnisse! Es gibt doch immer wieder Überraschungen. Und die Intuition ist dabei ein schönes Entdeckungsfeld.

      Herzlich Martin

  12. federleichtes
    April 12, 2013 um 12:02 am

    Was aus einer „Seifenblase“ entstehen kann: Faszination Mensch.

    Du stellst richtige Fragen. Wie ich bereits des öfteren anmerkte, war ich nicht so klug und musste zum Wandeln auf unbürgerlichen Wegen gezwungen werden. Aber da sieht man das Gnadenvolle an der Schöpfung: Auch der Dämlichkeit wird geholfen.
    Ja, wir beide haben aus unseren Leben Unterschiedliches gemacht – allerdings sehe ich Dich klar „vorne“ Du bist mutig und neugierig und klug genug, weiter an der Verbesserung einiger fundamentaler Eigenschaften zu arbeiten.

    Die Frage nach den FreiheitsGRADEN – da steht Dir auch ein blitzsauberes „Bingo“ zu.

    Mit den Fotos, die Susanne am 9. Juli machte, richte ich Dir herzliche Grüße aus.
    Die Galerie nannte ich „Bilder machen Leute“.

    Ob man Intuition über kann?

    Die Frage könnte auch lauten, ob man Bewusstsein erlernen kann.

    Oder wäre vielleicht „erwerben“ der bessere Ausdruck?

    Stelle mir gerade vor, Menschen wie Hildegard von Bingen oder Jiddu Krishnamurti wären einer Erwerbstätigkeit nachgegangen. Was wäre, wenn Jesus in einer Praxis für Heilkunde gearbeitet hätte.

    Meine beiden Versuche, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen, scheiterten ohne mein Mitwirken. Einige Versuche von außen, mich in den Erwerb zu ziehen, konnte ich selber blocken.

    Und fühle mich als gemachter „Mann“, weil ich sehr wenig besitze und trotzdem viel verschenken kann.

    Das ist ein Rütentüt-Kind (Singdrossel). Derzeit singen die Amseln doll, schmettern ihr Lieder in die Welt, als wäre das nix. Schenkkultur, und insofern brauche ich mir nicht wünschen, wie ein Vogel zu sein.

    Granatauge

    Wolfgang, dahinter muss ein Mann stecken. Eher nicht. Ich saufe nicht und interessiere mich nicht für Fussball, bin nicht wehleidig und auch nicht großmäulig.

    Kleiner Fuchs

    Also doch eine Frau. Neee, jedenfalls nicht mit dümmlicher „Liebe“ bestraft.

    Brauner Waldvogel, hier wegen der knallenden Sonne hellbraun scheinend.

    Ich ordne mich – meiner Intuition folgend – in keine der überkommenen Klassifizierungen ein. Wenn ich knallhart-männlich handeln muss, kein Problem. Aber warum sollte ich, nur um gelegentlich mal eine Klaviersonate spielen zu wollen, lebenslang mit dem Klavier rum laufen.

    Aktuell von vorgestern Frau Bergfink.

    Danke Martin.

    Herzliche Grüße in die Runde von

    Susanne und Wolfgang

  13. federleichtes
    April 13, 2013 um 1:48 am

    Heute haben wir den Eisvogel, immerhin, sehen können. Voll faszinierend, wie er den Bach entlang raste und in den Bäumen am hinteren Teich verschwand.

    Es war etwas wärmer heute, gleichwohl grau und ungemütlich windig, die Sonne schien nur ein paar Momente.

    Susanne entdeckte einen Minzkäfer, neu in unserer Sammlung. Und ich kramte die Nahlinse raus.

    Den Huflattich meinte Susanne alleine gefunden zu haben – ha, ha. Und sie meinte, ich hätte sicher die besseren Bilder gemacht. Ne, ne!

    Aber da sie keine Nahlinse mitgenommen hatte, kam ich doch noch mit in die Wertung.

    Die Blätter verraten den Namen der noch knospigen Blüte – Ilix.

    Wer für Ostern noch etwas braucht – bitte sehr.

    Auch die Dohlen erwischte Susanne ganz gut. Sie sind veerwandt mit dem Eichelhäher. Und dabei fällt mir ein: Die Elstern sind schon dabei, ihren Nachwusch zu füttern.

    Das Bild stammt von Susannes Vogelwiese, eine Bergfink-Dame. Die anderen Vogelbilder kommen morgen.

    Das Foto vom Eisvogel machten wir bereits im März.

    Allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

    • April 13, 2013 um 10:01 am

      Danke wieder für die Bilder. Nun geht es emotional gestärkt entsprechend gestärkt in den Garten, „ein wenig Frühlingsputz zu machen“.
      Ich freue mich auf die ersten warmen Frühlingstage und wünsche auch Euch beiden wieder viel Freude in Eurer Natur
      Martin

  14. federleichtes
    April 13, 2013 um 3:40 pm

    Morgen ist immer – gestern auch.
    Die Gartencenter sind im Fokus – ParZELLE pflegen ist In. Natur ohne Grenze – sehr bedrohlich. Einfach so wachsende Bäume? Ne, da braucht es den Pflegschnitt, um dem Verstümmelungstrieb zufolgen. Instinktiv?

    Die Galerie mit den Vogelbildern nannte ich „Instinktiv und intuitiv“.

    Hauptfiguren: Bergfinken.

    Der Haussperling gehört auch zur Familie der finken – siehe Schnabel.

    Wat tut die Liebste da unten machen?.

    Happse.

    Na gut, was für sie gut ist, kann für mich nicht schlecht sein.

    Zusammen mit einem Zeisig-Männchen

    Und das Pärchen – die Lichtverhältnisse täuschen, sie ist deutlich heller!!

    Ein Vogel zum Liebhaben, ein Bild zum Einrahmen. Treffer der besonderen Art.

    Ich flieg gleich mal los.

    Hier kann man Größenunterschiede sehen. Zeisig klein und Goldammer groß.

    Zeisig rechts und Distelfink links. Als wenn Position etwas bedeuten würde in dieser Welt.

    Kaninchen am 9. Juli 2012 – falls noch Jemand was für Ostern braucht.

    Und als farbiger Abschluss die Wilde Wicke.

    Als Auschnitt. Ein Auschnitt ist nicht das Ganze, aber das Ganze ist nichts ohne Ausschnitte.

    Oben dröhnt Musik, nebenan wird gegröhlt – ich geh‘ dann mal.

    Herzliche Grüße an Alle.

    Susanne und Wolfgang

  15. federleichtes
    April 14, 2013 um 4:37 am

    Mit den gefiederten Freunden federleicht durch den Sonntag:
    „Einfach unschuldig“.

    Das waren Bilder vom Samstag auf Wegen, um Intuition und Aufmerksamkeit zu trainieren.

    Susanne und Wolfgang.

  16. federleichtes
    April 16, 2013 um 11:31 pm

    Zu Intuition und Aufmerksamkeit sollten sich Konzentration und Interesse gesellen.
    Aber meine kleine Galerie mit Bildeern vom 14. April und Heute nannte ich
    „Glück und Pech“. Diese beiden Geschwister gesellen sich ja eher zu den Menschen, als Fähigkeiten, um die man sich bemühen muss.

    Alles klar?

    Klar, das Bekannte ist beruhigend.

    Christrosen, auch für Nicht-Christen ein Augenschmaus.

    Blickfang, das Profane im Licht.

    Die Schmetterlings-Saison hat begonnen – ein C-Falter auf in der Natur entsorgtem Müll.

    Weit entfernt, gleichwohl ein schöner Anblick (Schwanzmeise).

    Der Haussperling saß unter Susannes Küchenfenster.

    Das Tagpfauenauge saß an einem Weg bei unseren Teichen, auf dem ich seltenst mal einen Menschen gesehen hatte. Ich sah den Schmetterling, stellte flugs mein Rad ab – mitten auf dem Weg – und als ich fotografierte kamen gleichzeitig aus beiden Richtungen vier Spaziergänger und ein Radfahrer.

    Den fotografierte ich direkt am Straßenrand.

    So vier Bilder von heute, voran mein neuer Freund, ein Eichhörnchen, das eine ganze Weile spielerisch um mich herum lief. Morgen bringe ich ihm Walnüsse.

    Stiefmütterchen allerorten – ein Teil Kultur, den ich sehr mag.

    Ja, das ist ein Kleiber. Aber ein besonderer, weil er mir das Loch vor seinem Nest verriet.

    Schließlich das Bild, was mich den Titel schreiben ließ. Wir suchen ihn eigentlich immer, meist lacht er uns aus, und wenn wir ihn finden, macht er uns das Fotografieren schwer. Heute suchte ich ihn nicht, hörte ihn hier lachen, hörte ihn dort lachen, sah ihn hier und dort fliegen – und dann flog er an einen Baum in Reichweite, etwa vierzig Meter entfernt. Bravo, erste Bilder gelungen, traps, traps, ein paar Schritte näher gehen, bravo, er saß da wie fixiert. Das folgende Foto entstand aus einer Entfernung von etwa 15 Meter – man könnte sagen: Glück gehabt, wenn man nicht wüsste, welche Wege ich alleine Heute für dieses Foto von einem Grünspecht ging.

    Glück und Pech, diese Worte gehören nicht mehr zu unserem Vokabular. Weil wir WISSEN: Der Moment für das, was wir Erfolg nennen, kommt. Wir ignorieren das, was Pech genannt wird, und geben dem Glück immer Gelegenheit zu erscheinen.

    Herzliche Grüße in die Runde.

    Susanne und Wolfgang

  17. federleichtes
    April 18, 2013 um 2:54 am

    Meine Gedanken ließen mich folgende Mitteilung erhalten: Du lebst in einer Zombie-Welt.

    Das Bild wurde nicht so gut, immerhin hier nun ganz aktuell Frau Grünspecht.

    Auf dem Friehof hörte ich einen Mann das Wort „Baumläufer“ sagen. Und sprach ihn an. Tier- und Naturfreund wie wir. Und er sprach zu mir: „Die Menschen sind für mich eine Randerscheinung“. Bedeutete mir eine konkrete Freundschaftsbezeugung.

    Frau Buntspecht

    Da in der Welt, in der wir offiziell leben (müssen), Menschen ganz normal leben und sich auch als normal bezeichnet wissen wollen, leben wir in unserer Anderen Welt also in der Zombie-Welt. Nicht ganz so gut, aber, wen wundert’s: Ohne Bauchschmerzen. Obwohl

    dort oben auf der Halde Fässer liegen, deren Inhalt 2 Millionen Menchen umbringen kann.

    Sieht trostlos aus, gell – besonders für die Schmetterlinge, die hungern müssen.

    Auch Susanne nahm sich wieder der Nahlinse an.

    Die Sommergäste trudeln langsam ein: Frau Mönchsgrasmücke.

    Er in ihrer unmittelbaren Nähe.

    Lungenkraut

    Küchenschelle

    Perlhyazinthe

    Frau Goldammer

    Zombiewelt Volltreffer.

    Eltern tragen die Verantwortung für ihre Kinder – und ein amoralischer Staat die Verantwortung für die Ausbildung der Kinder. Und wenn diese mündig sind, haben sie einen Freien Willen mit dem Prädikatsstempel Erbsünde, um in der Dynamik des Chaos den Manager-Status zu erringen. Total normal.

    Schuldige Konsumsünder grüßen herzlich in die Runde.

    Susanne und Wolfgang

    • April 18, 2013 um 8:05 am

      Danke wieder für den morgendlichen Bilder- und Spruchgruß zum Start in einen weiteren sonnigen Frühlingstag 🙂 Martin

  18. federleichtes
    April 18, 2013 um 1:28 pm

    Danke zurück für Deine Aufmerksamkeit. Ich schrieb übrigens „Manager“, damit DU einen direkten Bezug zur Aussage bekommst. (nicht, um dich zu ärgern!)

    Hier sind zwei Bilder als Intelligenztest.
    Worin besteht der wesentliche Unterschied?

    Inspiriert vom nicht selbstverständlichen Refkletieren meiner Gedanken versuche ich mal den Ansatz einer Erklärung für ein grundsätzliches Problem.

    In einem Ameisens-Staat gibt es einen „Manager“. Dem die Ameisen gehorchen – und wir nennen das „Instinktiv einer natürlichen Ordnung folgen“.
    Instinkt beschreibt also:
    Die feste und damit stabile-sichere informative Verbundenheit mit einer VORHANDENEN Ordnung.

    Bei Menschen nennen wir Intuition:
    Die instabile Verbindung zu einem Chaos – im Innen wie im Außen.

    Das Problem der Instabilität besteht im Wesentlichen darin, dass Menschen (offensichtlich) chaotische Erscheinungen als System-Unordnung interpretieren.
    Weil sie in ihrem relativ chaotischen Verstehens-Apparat das Chaos nicht als natürliche Folge verstehen: Also dass das System gerade wegen des Hervorbringens von (dynamischen) Chaos perfekt funktioniert.

    Das Entstehen von Intuition bedingt, so meine Erfahrung:
    Einerseits mit einem wahrnehmenden Bein im Chaos stehen, und andererseits mit einem analytischen Bein in einer absoluten Ordnung stehen.
    Hier ist also nicht Ganzheit gefragt, sondern Trennung Von Wahrnehmung und Analyse – und die Zusammenführung des Subjektiven und des Objektiven nicht direkt, sondern auf einer Ebene, die ich Bewusstsein nenne.
    Bewusstsein wäre demnach: Das intuitive Erkennen von Schein und Wahrheit, Dynamik und Struktur, Absicht und Ziel.

    Gebe mir einen festen Punkt außerhalb der Erde, und ich hebe die Welt aus den Angeln.
    Sagte Archimedes.

    Fester Punkt = Bewusstsein?

    Vielleicht macht einer der klugen Leute mal ein Thema draus.

    Dir einen guten Tag.

    Wolfgang

    Noch so’n Spruch, Kieferbruch:
    „Die ‚Macht‘ agiert in der Gebärdensprache der Lächerlichkeit“.

    • April 21, 2013 um 2:30 pm

      Beide Fotos sehr schön, das eine hält einen Augenblick des natürlichen, sich selbst entwickelnden Lebens fest, das andere zeigt was auch sehr schön unter Kontrolle sich entfalten kann, allerdings scheint es notwendig diese Kontrolle immer aufrecht zu halten, sonst ändert sich das Bild und im nächsten Frühling haste an der Stelle ganz wunderbaren Löwenzahn….
      Habe gerade ein ganz wunderbares Buch am Wickel; Thema Wasser, demnächst mehr dazu.
      Schönen Sonntag für Euch
      Martina

  19. federleichtes
    April 21, 2013 um 2:59 pm

    Ja, Martina, da stehen Natürlichkeit und Künstlichkeit beeinander.

    Und während die Einen mit ihrer Arbeit Künstlichkeit pflegen, genießen die Anderen die Natürlichkeit.

    Ich möcht es mal mit anderem Blick so sagen:
    Je weniger Zeit man damit verbringt, sich über Menschen zu ver-wundern, je aufmerksamer wird man, um Menschen zu be-wundern.

    Das Bild der Woche (Heckenbraunelle) – nur für Dich.

    Und als kleine Zugabe ein Spruch, der mir aus meiner Kinderzeit (hing auf ein Stück Holz geschrieben in Omas Flur) in Erinnerung blieb:

    „Ich wünsche jedem, der mich kennt, zehn mal so viel, als er mr gönnt“.

    Herzliche Grüße an Euch von

    Susanne und Wolfgang

  20. federleichtes
    April 22, 2013 um 1:31 pm

    Unterwegs sein, leben lernen:
    „Hunger stillen“.

    Auch mit einem neuen Vogel im Angebot: Mittelspecht.

    Bildvokabeln lernen.

    Allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

  21. federleichtes
    April 23, 2013 um 11:10 pm

    Bilder vom 10. Juli 2012

    Sechsfleck-Widderchen, Paarung

    Wiesenstorchenschnabel

    Und zwei weitere Bilder von unserem Ausflug am 20. April.
    Ringeltauben-Pärchen kurz nach dem Schnäbeln und kurz vor der Paarung

    Und die Turmfalken-Dame kurz vor dem Abflug.

    Herzliche Grüße an Alle.

    Susanne und Wolfgang

  22. federleichtes
    April 25, 2013 um 12:40 am

    Heute mal alleine unterwegs im Dellwiger Bachtal. Mittelspecht Fehlanzeige, Buntspecht weit weg, Specht-Paarung in einer Schrecksekunde wahrgenommen. Pech?
    Die Galerie heißt „Richtig ohne Falsch“.

    Ich sah etwas nicht Erkennbares in den Kasten huschen – und wartete. Na ja, mein Glück bestand dann (nur) darin, gewartet zu HABEN.

    Das Rotkehlchen begleitete m ich eine ganze Weil und sang aus Leibesbrust.

    Klitzeklein, die Nahlinse brachte Nähe.

    Da isser, mehr war nicht drin.

    Einiges sieht die Kameras, was das Auge nicht sieht, einiges sieht nur das Auge – wie hier das Feenhafte. Fotos, das ist die Lehre, ersetzen nicht das Erleben.

    Taubnessel

    Chaos im Rahmen der Ordnung

    Blick in die Natur – funktioniert wie ein Zapfhahn.

    Trauerspiel? Dem Leib des Karpfens wird man als Geschenk willkommen heißen.

    Verschiedene Arten von Schildkröten – ich sah sie das erste Mal.

    Ein Buchfink (Männchen) in der Natur ist doch etwas anderes, als auf der Futterwiese.

    Bilder in der Reihenfolge des Werdens. Morgen kommt der Rest.

    Susanne und Wolfgang
    mit herzlichen Grüßen in die Runde.

    Kleiner Nachtrag
    In einem Bericht auf Pravda-TV (auf dem Foto eine Gebänderte Prachtlibelle, Männchen)

    http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/04/23/das-sechste-grose-artensterben/

    wird ein Problem angesprochen, für das es keine Studien braucht – weil offensichtlich. Allein in unserem relativ kleinen Einzugsbereich wurden viele Bäume gefällt, viele Lebensräume für Tiere rigoros – und NACHHALTIG und GEZIELT vernichtet, nicht gesellschaftlich betrieben, sondern BEHÖRDLICH, also politisch gewollt. Auch von dieser Seite greift man den Menschen an, und zwar so, dass er es (als „normaler“ Bürger) nicht merkt.
    Ich wiederhole es gerne:
    „Der Wahnsinn IST Programm“.
    Mit Auswirkungen, die nicht erst in Jahren eintreten können, sondern bereits eingetreten sind.

  23. federleichtes
    April 25, 2013 um 11:44 pm

    Für diesen doch etwas besonderen Tag, den mir die Intuition bescherte, waren mir die weiteren Bilder aus dem Dellwiger Bachtal zu trist. Und so griff ich in die Bilderkiste von heute: „Kreativität“
    Meinte ich, passt zum Thema Intuition, aber zum Texten habe ich einfach keine Lust.

    Der Faulbaum-Bläuling ließ mich ein paar Tage verzweifeln. Na ja.

    Meister Eichelhäher baut Nest. Wau!

    Das war ein-Blick, sieht aus wie im richtigen Leben, gell.

    Kehrtwende. Soll manchmal helfen, besonders in Sackgassen.

    Herzliche Frühlingsgrüße in die Runde.

    Wolfgang

  24. federleichtes
    April 28, 2013 um 11:20 pm

    Die Sonne schien nur kurz, gleichwohl „Frühling allorten“.
    Natürlich auch im Botanischen Garten in Bochum.

    Balkon – Grünfink

    Ich wünsche mir mehr Leser, die klar sprechen, so wie Michael.

    Gruß
    Wolfgang

  25. federleichtes
    Mai 3, 2013 um 2:22 am

    „Das Selbst bestimmen“.

    Am Rande der Vogelfutterbeschaffungsmaßnahme entstanden ien paar Bilder.

    Mit diesem Bild grüße ich unseren Freund Gerhard Fürst.

    Heute auf meinem Balkon.

    Und auf Susannes Wiese nun ein echtes Weibchen.

    Ich bin der Auffassung, Georg Orwell inspirierte mit seiner „Vision“ einige sehr kranke Menschen. Bis heute legte sich das Interesse an apokalyptischen Phantasien nicht, und überhaupt scheint Horror den Menschen eher zu begeistern und seine Handlungen zu bestimmen, als die Bilder seiner Existenzgrundlage ihn zu einer Vernunft ermuntern könnten.

    Sei’s drum.
    Des Menschen Wille ist sein Höllenreich. Vielleicht ist seine Welt hier eine Art Trainingscamp für ein Spielfeld, auf dem die furchtbarsten Gräuel am stärksten bejubelt werden. Und der Letzte zerfleischt sich selbst. Dann grüßt das Murmeltier.

    Gruß in die Runde
    Wolfgang

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