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Welt retten? Wo viel Licht ist, ist starker Schatten? Besser wir leuchten die Welt mit guten Beispielen ganz aus …

Viele kleine Schritte

Viele kleine Schritte

Ist die Welt wirklich so schlecht, wie wir den Eindruck aufgrund der vielen Medienbilder bekommen könnten? Oder sehen wir einfach nur die vielen guten Ansätze nicht? Weil sie uns nicht gezeigt werden? Besser wir schauen uns um, verpassen wir doch sonst die schon längst im Besser-werden begriffene Welt. Dies ist meine kleine persönliche (R)Evolution …

Als Urheber des obigen Sprichwortes Wo viel Licht ist, ist starker Schatten? gilt Goethe, der den Satz seinen Götz von Berlichingen sagen lässt  (Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg/Götz):

Götz spricht gerade mit seinem Sohn, die beiden haben sich lange nicht gesehen, der Sohn, Karl, will seinem Vater beweisen, was er alles gelernt hat, aber als sein Vater ihn fragt, ob er den Herrn von Berlichingen kennt, da weiß der Sohn keine Antwort, und als der Vater den Sohn fragt, warum er seinen Apfel gebraten essen will und nicht roh, sagt dieser, dass es ihm so besser schmecke. Als dann Adelbert von Weislingen, den Götz gefangen hält, um ihn zu manipulieren, eintritt und sagt: »Glückliches Kind! das kein Übel kennt, als wenn die Suppe lang ausbleibt. Gott laß’ euch viel Freud am Knaben erleben, Berlichingen«, antwortet Götz: »Wo viel Licht ist, ist starker Schatten – doch war mir’s willkommen.« (Quelle)

Gemeint wäre damit, dass, wo viel Gutes/Zuträgliches ist, es auch viel Schlechtes/Unzuträgliches gibt, Polaritätsgesetz halt.

Allerdings hatte Goethe, was Licht und Farben angeht, weniger Recht behalten. Ja, wenn ich nur eine punktförmige Lichtquelle wie die Sonne habe, dann gibt es auf der jeweils unbeschienenen Seite von undurchsichtigen Objekten dunkle Stellen, den Schatten eben. Wenn wir aber um ein solches Objekt herum Lichtquellen anbringen, so wird es keinen Schatten geben.

Ich möchte diese Metapher dazu nutzen, um uns zu motivieren, ganz viele solcher Lichtquellen zu suchen und hier aufzustellen (unser Medien zeigen uns zu viel von den Schattenseiten und zu wenig von den Sonnenseiten), so dass sich unsere Energien mehr und mehr auf das richtet, was schon als etwas Zuträglichleres für die Gemeinschaft und damit als nachahmenswertes Vor-Bild betrachtet werden kann. Am Ende sollte dann das „Dunkle“ auf dieser Erde verschwunden sein, so meine Hoffnung.

Parallele Projekte:

Mapping for a Green & Fair World

Gute Nachrichten braucht der Mensch …

Ich freue mich auf jeden hier angehängten Beitrag, der uns mehr Licht ins Dunkel bringt.

Anmerkung vom 20.06.2012: Ich habe nun diesen Artikel ganz oben festgetackert, da nun die gesammelten Werke der vielen Viren zur Transformation hin zu einer besseren Welt erhellen sollen. Es sollten möglichst nur Kommentare mit Hinweisen auf solche Viren angehängt sein, daher behalte ich mir Zwecks Übersichtlichkeit vor, Kommentare auch nach einiger Zeit wieder zu entfernen.

  1. Juni 19, 2014 um 6:08 pm

    Auch das ist ein Beispiel, dass sich Neues formiert:

    Gestern meldete sich eine Gruppe junger Journalisten bei mir. Sie berichteten, dass sie sich vor kurzem zusammengeschlossen hätten. Alle hatten sie jahrelang zum Mainstream-Mediensystem gehört, nun wollten sie da nicht mehr mitmachen. Ich fragte, warum. „Weil wir uns nicht mehr an den Lügen und der Propaganda beteiligen werden!“ lautete die Antwort. „Und weil wir Kinder haben. Sie wachsen in eine Welt hinein, in der wichtige Menschenrechte wie die freie Meinungsäußerung derzeit beschnitten werden.“ Einen Tag wie den gestrigen gibt es übrigens in letzter Zeit öfter: Das Medienkartell beginnt auseinanderzubrechen.

    Fundstelle: Das Medienkartell: Immer mehr Journalisten wenden sich ab

  2. Juli 14, 2014 um 4:02 pm

    Das ist aufbauend,und macht Gänsehaut, er ist Bäcker, und …:

  3. August 3, 2014 um 10:12 am

    Michael Kühnen, der hier schon mal eine Artikel zur Verfügung stellte, hat eine offene Fahrradwerkstatt eröffnet:

  4. Oktober 19, 2014 um 1:11 pm

    Gut gemacht: hier spricht eine Dame aus dem Jahr 2114 über ihre Welt und wie es dazu gekommen ist:

  5. November 1, 2014 um 11:10 pm

    Jo:

  6. Januar 17, 2015 um 12:53 pm

    Mehr davon:

    Geborgen in sicheren, stabilen Beziehungen lernen Kinder, sich aus eigener Initiative, gemäß ihren Interessen zu bewegen und zu spielen. Kommunikation und Sozialverhalten entstehen im Dialog mit den Erwachsenen, wenn die kindlichen Signale verstanden und sinnvoll erwidert werden. Damit selbständiges Lernen möglich wird, müssen die Erwachsenen eine Umgebung gestalten, die den momentanen Bedürfnissen und Bestrebungen des Kindes entspricht.

    Aus dem Konzept von Pikler ® Gesellschaft Berlin e. V.

    • angelika
      Februar 26, 2015 um 12:46 pm

      Ja wirklich eine schöne Vorstellung. Aber in der Großstadtwirklichkeit selten umgesetzt. Eltern müssen beide ran, um den teuren Wohnraum zu finanzieren und spalten sich fast im Spagat zwischen Erwerbsarbeit, Bildung (in welchem Sinne und wofür?) fördern, Terminen, Papierkrieg (mit Schule, Jugendamt, Caterer der Ganztagsschule – nur ein Auszug aus der langen Liste) und dem Versuch es in 24 Stunden zu schaffen. Keine Zeit für Hobbies, keine Zeit für erfüllendes Miteinander. Wie soll da denn Bindung aufkommen? Und wenn ich dann in die Kitas und Schulen der Umgebung schaue? Personalfluktuation wie bei McSiewissenschonwo!
      Leider ist dies momentan Lebensrealität für zu viele Kinder. Aber es gibt auch Perlen, Inseln der Ruhe und Stabilität.
      Mein Dank dafür an die Kinderwelt Kita Heidberg in Hamburg.
      Eine kleine „Arbeitsprobe“ dieser tollen Einrichtung:

  7. Februar 22, 2015 um 10:46 pm

    wundervoller Film zum IST und dass wir es in der Hand haben 🙂

  8. Gerd Zimmermann
    Februar 22, 2015 um 11:31 pm

    Lieber Martin

    solange wir keine Vorstellung davon haben, wer wir sind, werden wir auch nicht
    handeln koennen.
    Wir alle sind das Ganze.
    Das Gesamtbewusstsein ist fragmentiert in 7 Mrd Einzelbewusstseine.
    Alle Sandkoerner aller Straende und deren Viren inklusive.

    Wie Schmalspur denkst Du eigentlich.
    Alle Galaxien noch dazu.
    Und Du schaust in den Spiegel und siehst nur dich.
    Armer einseimer Martin.
    Die Welt ist Eins. Dein Verstand mag das nicht zu fassen,
    der Verstand eines Einzellers schon. Nix gegen deine Klugheit.
    Aber ist dein Wissen nicht Unterbewusst .Wissen extern deines Koerpers ?
    Auch extern deines Gehirns. Wie steuerst Du Wissen ?
    Du hast kein Wissen, lieber Martin, Strom aus und fertig, von wegen
    mechanisch du armer denkender Denker.

    Martin, nicht persoenlich, da ich weiss, Du weisst nicht.
    Wie geht das mechanisch
    und
    Wie geht das elektrisch.

    Mein Lichtschwert ist blitzblanck, wie Taschenlampenstrahlen, Martin.
    Darf ich Dr. Martin sagen, der Lichttechnik wegen.

    Gruss Gerd

  9. Gerd Zimmermann
    Februar 22, 2015 um 11:49 pm

    Ich wuenschte mir einen Denker

    Denkste

    Martina, Tula und Luna bewegen etwas.
    Wie ist egal. Es bewegt.

    Energie fliesst.

    Die Gehoernten von damals gehorchem ihrem Gehoern.
    Nicht wissend den Rest…

    Gruss Gerd

  10. angelika
    Februar 26, 2015 um 2:17 pm
  11. Februar 26, 2015 um 3:39 pm

    Die meisten machen einfach den Fehler, dass sie Alles aus der falschen (nämlich subjektiven 3D-)Perspektive sehen und das Ganze dann auch noch (emotional) bewerten.

    Und genau das ist gewollt, die Menschheit soll endlos darüber nachsinnen, was hier alles „falsch“ läuft und wie man es ändern könnte, besser kann man doch gar nicht in der Dualität/Illusion/Matrix hängen bleiben, abgesehen davon ist es auch noch ziemlich naiv.

    Deshalb für alle „Weltretter“ mal eine kleine Erinnerung daran, womit wir es eigentlich zu tun haben (auch wenn ich nicht alles teile und das außerdem nur die Spitze des Eisbergs ist…):

    https://totoweise.files.wordpress.com/2011/09/13-satanischen-blutlinien.pdf

    • Der kleine Hunger
      Februar 26, 2015 um 6:46 pm

      „“Deshalb für alle “Weltretter” mal eine kleine Erinnerung daran, womit wir es eigentlich zu tun haben (auch wenn ich nicht alles teile und das außerdem nur die Spitze des Eisbergs ist…):““

      yep.

      Jupiter Ascending (von den Wachowsky´s, von der Matrix Triologie bekannt)

      zwar bissl verdreht und auch nicht auf den Punkt gebracht, das hat „Matrix“ allerdings auch nicht, aber enthält ein paar Hinweise.

  12. November 1, 2015 um 2:26 pm

    Sie war frustriert über den ökologischen und damit ökonomischen Niedergangs Kenias. Sie sah die Lösung in der Verwurzelung der Erde. Sie begann mit dem Pflanzen von Bäumen. Am Ende ihres Lebens waren es Millionen von Unterstützern die Millionen von Bäumen in 12 weiteren afrikanischen Staaten pflanzten: Das Green Belt Movemenet

  13. November 1, 2015 um 2:30 pm

    ‪#‎Zivilgesellschaft‬ – Coole Aktion: Mit Liebesgedichten wurde die brutalste Stadt der Welt – Medellin in Kolumbien – befriedet:

    Poesie gegen Gewalt
    Der Lyriker und Romancier Uwe Kolbe aus Berlin war beim Internationalen Festival der Poesie in Medellín – ausgerechnet, steht Medellín doch sonst für Drogen, Gewalt, Tod. Doch das einfache menschliche Wort, sagt Kolbe, habe die Menschen dort…

  14. November 8, 2015 um 9:31 pm

    Der OPPT meldet sich mal wieder und erklärt die Zusammenhänge unser neuen Freiheit:

  15. März 16, 2016 um 7:38 pm

    Ich habe mal wieder etwas gefunden, das gut in diese Sammlung der Weltverbesserer passt:

  16. März 16, 2016 um 7:39 pm

    Und dieser Post sollte auch von hier erreichbar sein:
    Über ungewöhnliche Wege, die Wüsten wieder zu begrünen …

  17. März 19, 2016 um 12:42 pm

    Empfehlenswerte Plattform, die uns Wege in eine neue Gemeinschaft aufzeigt:
    http://www.lebenskonzepte.org/

  18. Martin Bartonitz
    Juli 17, 2016 um 1:40 pm

    Weil es hier so gut her passt:

    Die Welt, die wir suchen müssen, ist eine Welt, in der der kreative Geist lebendig und das Leben ein Abenteuer voller Vergnügen und Hoffnung ist; eine Welt, die sich auf den Drang, Neues zu schaffen, stützt, nicht auf das Bestreben, den eigenen Besitz zu sichern und den Besitz anderer an sich zu reißen. Es muss eine Welt sein, in der die Zuneigung freies Spiel hat, in der die Liebe vom Beherrschungsinstinkt frei ist, in der Grausamkeit und Neid vertrieben wurden durch Glück und durch die Entwicklung aller Triebkräfte, die das Leben bereichern und mit geistigen Freuden erfüllen. Eine solche Welt ist möglich; sie wartet nur auf Menschen, die sie verwirklichen wollen.

    Bertrand Russell in Wege zur Freiheit

    Fundstelle: Peer-Ökonomie

  19. Martin Bartonitz
    August 5, 2016 um 11:43 pm

    Mutmacher für den Weg von der Raupe zum Schmetterling. Weg vom Monopoly, dass uns kaputt macht, hin in eine nachhaltige Welt, anhörenswert, wie ich finde:

  20. Martin Bartonitz
    August 6, 2016 um 9:55 am

    Weg vom Staat und herrschaftlich, zentraler Steuerungen?

    „Vor dem Hintergrund des Prinzips „Beitragen statt tauschen“ wird die Geld- und Tauschlogik in Commons-Kreisen grundsätzlich kritisiert. Mit Blick auf die Frage einer Reformierung der Geldsysteme wird diskutiert, ob diese dabei hilft, jene Logik zu überwinden, oder ob sie sie eher verfestigt. Als langfristige Commons-Vision kann wohl eine Gesellschaftsform gelten, die sich vom Tausch als gesellschaftlichem Vermittlungsmodus freimacht. Auch ist in der Commons-Bewegung eine grundsätzlich kritische Haltung staatlichen Institutionen gegenüber vorhanden – nicht nur weil Markt und Staat maßgeblich für diverse Einhegungen verantwortlich gemacht werden, sondern auch weil Commons nicht zentralisiert funktionieren. Dies ist auch eine wesentliche Abgrenzung der Commons-Bewegung zum marxistisch-staatszentrierten Kommunismus. Die Verortung von Commons jenseits von Markt und Staat lässt erahnen, dass die Commons-Aktivist*innen sowohl mit marktwirtschaftlichen als auch mit nationalstaatlichen Prinzipien brechen wollen. Normative Grundlage, so lässt sich sagen, ist dabei die grundsätzliche Ablehnung jeglicher Formen der Herrschaft. Eine stärkere Beachtung solcher Diskurse, die Staat und Markt als gesellschaftsbestimmende Institutionen kritisch diskutieren, könnte die Degrowth-Bewegung bereichern und dazu beitragen, strukturelle Hindernisse für eine Postwachstumsgesellschaft sichtbar zu machen.“

    Fundstelle: Commons-Anregungen

  21. Gerd Zimmermann
    August 6, 2016 um 11:38 am

    https://de.wikiquote.org/wiki/Douglas_Adams

    „Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet,
    wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der …

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