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Den Kulturwandel in Firmen und Organisationen fest im Blick

Ich hatte durch die vielen neuen  Kontakte in der letzten Jahreshälfte 2012 die Idee, dass es gut wäre, wüssten die Macher des neuen Denkens und Handelns von einander und vernetzten sich. Was lag da also ferner, als ein weiteres Open Source Projekt auf den Weg zu bringen: Initiative Wirtschaftsdemokratie. Dies ist der Text der Initiatoren, der unser Weltbild beschreibt und was uns bewegt:

Die Initiative Wirtschaftsdemokratie ist ein Open Source Projekt zur Unterstützung des Kulturwandels in unseren Unternehmen. Wie Studien zeigen, sind über 80% der Angestellten in Unternehmen und Organisationen nicht emotional an ihren Arbeitgeber gekoppelt. Damit schieben sie Dienst nach Vorschrift. Und am Ende haben sie innerlich gekündigt.

Die Unterstützer dieser Initiative sind davon überzeugt, dass die Unternehmer viel erfolgreicher sein können, wenn sie das Potential dieser 80% quasi verlorener Mitarbeiter heben. Dieses Blog soll mit Informationen über neueste Erkenntnisse und neue Methoden der Organisation aufzeigen, wie ein Kulturwandel vollzogen werden kann, der zu mehr Innovation und damit Erfolg führen wird. Darstellungen gelebter Praxis der neuen Arbeitskultur sollen Lust zum Mitmachen entfachen.

erfolgreich

Der Struktur und die Kultur einer Organisation hat maßgeblichen Anteil am Erfolg eines Unternehmens und damit an seiner Nachhaltigkeit. Über Jahrhunderte galt das Paradigma der Hierarchie mit einem Denken von oben und der gehorchenden Durchführung unten als passend. Begleitend sahen die Wirtschaftswissenschaftler das Konkurrenzprinzip klar im Vorteil zu dem der Kooperation. Die Theorie des Homo Oeconomicus als dem puren Nutzenmaximierer galt bis zum Beginn der Finanzkrise 2008 als quasi unumstößlich. Inzwischen wandelt sich das Bild. Immer mehr Stimmen quer durch die Gesellschaft kommen zu der Erkenntnis, dass unsere alten, fast 100 Jahre alten Managementtheorien auf wackeligen Boden gebaut sind.

Der Mensch ist ein Energieverbrauchsminimierer. Und weil er erkennt, dass er in Kooperation viel schneller zu Ergebnissen kommen kann, ist er an erster Stelle ein Sozialwesen. Allein kommt er nur ein zeitlang weit.

intrinsisch

Nach Jahrhunderte alten Auffassungen sind Menschen von Natur aus faul und müssen daher über Anreize zu mehr Leistung motiviert werden. Diese Anreize können sowohl Belohnungen als auch Bestrafungen sein. Eine solche Motivation nennt sich extrinsisch, weil sie aus der Perspektive solcherart Motivierter von außen erfolgt.

Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass jeder Mensch mit der Geburt höchst motiviert ist, über das gerade Interessierende zu lernen und zu schaffen. Wäre es anders, würde er nicht mit Begeisterung Greifen, Krabbeln, Laufen und Sprechen wollen. Und auch nicht probierend alles in sich aufsaugen. Erinnern Sie sich an das „Frag mich doch nicht Löcher in den Bauch?“. Diese Motivation ist intrinsisch.

Was uns begeistert, aktuell in höchstem Maße interessiert und berührt, da steigern wir uns rein. Wer mit BeGEISTerung bei der Sache ist, kommt in den Flow und für ihn ist eine Unterbrechung wenig willkommen.

zentripedal

Leider erfahren wir spätestens in der Schule ein anderes Lernen. Da gibt es einen Plan. Und ob es interessiert oder nicht, das wird durchgezogen. Mit Noten erpresst. Da wird die intrinsische Motivation regelrecht zerstört. Was zählt ist das, was der Lehrkörper in den Kopf drücken muss, um es später in Klausuren wieder zu erbrechen. Und das macht am Ende beiden, weder dem Schüler noch dem Lehrer wenig Spaß. Besser zeigt sich das in den alternativen Schulformen. Hier wird den Schülern der Freiraum gelassen, an dem zu Lernen, was gerade im Interesse steht. Das ist wie ein Sog. Da will man von allein mehr Erkenntnis gewinnen.

Der Naturforscher Viktor Schaumberger hat in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts erkannt, dass der Sog, der durch zentripedale Kräfte entsteht, deutlich mehr Energie entwickelt, als der auf zentrifugalen Kräften beruhende Druck. So schwimmen Forellen aufgrund ihrer Form mit Leichtigkeit starke Strömungen hinauf. Auch Flugzeuge fliegen nur, weil der Sog oberhalb der Flügel sie noch oben zieht.

Ein Team, das gemeinsam eine Vision entwickelt sowie die Ziele und Maßnahmen daraus abgeleitet hat, ist intrinsisch motiviert und wird dieser Motivation wie einem Sog folgen, ganz im Gegensatz zu einem drückenden Befehl, dessen Warum nicht erklärt wurde.

agil

Die Geschwindigkeit in der Entwicklung von neuem Wissen und neuen Techniken hat weiter rasant zugenommen. Hat es noch Jahrtausende gebraucht, um unsere Agrarkultur zu optimieren, waren es nur Jahrhunderte in der Industrialisierung, Jahrzehnte in der Computer-Technik und des Internets. Nun sind es nur noch wenige Jahre in der Vernetzung der Menschen weltweit durch die Social Business Anwendungen (Web 2.0 und 3.0). Die in ihnen enthaltenen Mitmachfunktionen führen zu einem spürbaren kulturellen Wandel. Wir erhalten in wenigen Minuten Antworten auf Fragen, für die noch die Vorgeneration Tage, wenn nicht Wochen benötigt hätte. Wer heute noch als Experteg alt, ist schon morgen von neuen überholt. Nun sind Methodenexperten gefragt, denen es gelingt, ein Team von Behinderungen und Demotivatoren zu befreien. Die in der Lage sind, Entscheidungskompetenzen dorthin abzutreten, wo die Erfahrung aufgrund des täglichen Tuns sind. So können sich die Organisationen agil an die rasant neuen Anforderungen anpassen. So muss nicht lange gewartet werden, bis eine Rückmeldung über mehrere Stufen der Hierarchien kommt.

In einem sich immer schneller drehenden Umfeld machen Business Planungen im Detail keine Sinn mehr. Die Pläne sind schon nach wenigen Wochen veraltet. Die Verfechter des Beyond Budgeting zeigen auf, dass es mehr auf die Auswertung von Daten ankommt, um die steuernden Maßnahmen schnell entscheiden zu können. Es wird darauf ankommen, die Informationsflut so zu beherrschen, dass nur die wirklich notwendigen Informationen zwischen den voneinander abhängigen Zellen der Organisation ausgetauscht werden.

Organisationen werden sowohl Hierarchien als auch Vernetzungen auf allen Ebenen nutzen, um schnelle Lösungen zu entwickeln und Entscheidungen schneller zu treffen. Es wird weniger geplant als gesteuert werden.

Mobilität

Mit den heutigen Technologien ist das Wissensarbeiten fast von überall möglich. Damit ergeben sich Freiheiten des Wo und Wann der Erledigung. Es wird nicht mehr gemessen, wie lange der Mitarbeiter gearbeitet hat. Sondern es wird um Ergebnisse gehen, die das Team in der aktuellen Aufgabenbesprechung bis zur nächsten zu erledigen beschlossen hat.

Die Organisation ist sich der Gefahr der Überarbeitung durch dauernde Erreichbarkeit bewusst und wird auf Einhaltung notwendiger, ungestörter Regenerationsphasen achten.

Die Freiheit in der eigenverantwortlichen Gestaltung in der Erledigung von Aufgaben wird die Motivation der Mitarbeiter weiter fördern.

Fazit

Die moderne Organisation betrachtet ihre Mitarbeiter als kompetent und höchst selbst motiviert. Vertrauen anstatt Kontrolle, Kooperation anstatt Konkurrenz wird gelebt. Sie ist transparent und vermeidet durch eine offene Informationspolitik eine Arbeitszeit-vernichtende Gerüchteküche. Sie holt das Wissen der Mitarbeiter für strategische Entscheidungen ab. Belohnt wird sie durch Loyalität und hohe Schaffensdrang.

Wenn Menschen das tun, was sie wirklich, wirklich wollen, dann sind sie mit Freude an der Arbeit. Dann ist auch das Thema Work-Live-Balance kein Thema mehr. Burn-Out Prävention ist gleich mitgemacht.

  1. Dezember 3, 2012 um 11:58 pm

    Schau Dir im Blog Kabale und Psychiatrie – die Gedanken über Konkurrenz an.

    Konkurrenz als Erziehungsziel – damit kein Mensch mit einem anderen verbunden sei.
    Denn teile und herrsche ist ein Grundprinzip zur Aufrechterhaltung der Ausbeutung. Wären die Menschen frei – ohne Angst wäre Ausbeutung nicht möglich.
    Karl Marx schrieb: Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will. Aber es gibt keinen starken Arm – der ist in Konkurrenz zu seinen Einzelteilen.
    Konkurrenz von Kindesbeinen an. Buhlen um die Aufmerksamkeit der Eltern die so viel anderes tun haben, als zuzuhören. Ich las einmal die Aussage: erst lehren sie uns das Sprechen und dann sprechen sie nicht mit uns.
    Vielfach ist das „Gespräch“ nur eine Aneinanderreihung von Mahnungen, Warnungen und Verboten. Da Eltern die Kinder oft als ungebildet erfassen – schauen sie nicht hin, hören nicht zu – und das ist sehr viel schlimmer als ein Klapps im Affekt oder gar sexuellen Missbrauch. Denn Gleichgültigkeit der Eltern bedroht das Überleben des Kindes. Also buhlen die Kinder um die Aufmerksamkeit mit ganz unterschiedlichen Mitteln.
    Dieses Buhlen setzt sich fort in den Kindereinrichtungen, an den Arbeitsstellen und gegenüber funktionalen Autoritäten. Die fehlende liebevolle Versorgung, die Vertrauen schafft und Selbstvertrauen lehrt – gelebte Beziehungen werden durchweg ersetzt durch Er-zieh-ung zur Konkurrenz.
    Dies kompakte Kultur-spezifische System – kann nur durch bewusst-machen durchbrochen werden – vordem ist auch ein anderes Arbeitsverhältnis oder Einstellung zur Arbeit nicht möglich. Bisher verbrauchen die oberen Etagen 80 % ihrer Arbeitszeit damit, ihren Platz zu sichern. Sich der Konkurrenz zu entledigen, sich zu versichern, dass keiner besser ist, dass keiner mehr macht oder gar den eigenen Arbeitsplatz beansprucht.
    Bevor nicht dieses unterschwellige Hemmnis aufgearbeitet wurde – muss jeder Wunsch nach Veränderung Theorie bleiben.
    Wenn wir einen anderen Staat schaffen, ist nichts geholfen – es geht weiter wie bisher. Es wäre eine Wiederholung mit neuem Namen – wie die Geschichte lehrt.
    Konkurrenz schafft Feinde, Gegner – aber keine Verbündeten – keine Gleichgesinnten.
    In der Psychiatrie – der extremen Form dieser Kultur – wird Konkurrenz und Buhlen nach der Aufmerksamkeit der Pfleger und Psychiater regelrecht gefordert. oder sollte ich dies Stockholm-Syndrom nennen? Buhlen, Konkurrenz und Abhängigkeit kostet uns Menschen die ganze Lebenskraft und lässt nichts übrig – zum Leben.
    Wir können auch nie eine äußere Freiheit finden, wenn wir die innere Freiheit nicht gefunden haben. Schauen wir den Tatsachen ins Gesicht – sie sind nicht schön – müssen aber bewältigt werden und zwar nicht nur so la la – sondern es geht ums Überleben.

    • Dezember 4, 2012 um 12:18 am

      Danke für Deinen wichtigen Hinweis auf den Artikel und Deine Zusammenfassung als auch Interpretation.
      Ich unterschreibe jeder Deiner Zeilen!
      LG Martin

    • Dezember 4, 2012 um 12:24 am

      Über das Thema Kooperation statt Konkurrenz tauscht sich inzwischen hier eine Gruppe von 13o Menschen aus.

      Vielleicht magst Du ja auch dazu stoßen …

    • Newt
      Dezember 8, 2012 um 8:16 pm

      Von den Eltern ignoriert zu werden ist also schlimmer als von ihnen vergewaltigt zu werden? Interessant.

  2. federleichtes
    Dezember 4, 2012 um 1:59 am

    „intrinsisch
    Nach Jahrhunderte alten Auffassungen sind Menschen von Natur aus faul und müssen daher über Anreize zu mehr Leistung motiviert werden.“

    agil
    „Nun sind Methodenexperten gefragt, denen es gelingt, ein Team von Behinderungen und Demotivatoren zu befreien.“

    Fazit
    „Wenn Menschen das tun, was sie wirklich, wirklich wollen, dann sind sie mit Freude an der Arbeit.“

    @ Rosenzierde
    „Dies kompakte Kultur-spezifische System – kann nur durch bewusst-machen durchbrochen werden – vordem ist auch ein anderes Arbeitsverhältnis oder Einstellung zur Arbeit nicht möglich.“

    Is ja nich mein Thema, aber Martins. Hallo Martin!

    Man kennt mich als einfachen Menschen, der nicht nur einen Vogel hat. Insofern ist mein Beitrag natürlich und vogelfrei.

    Da kommt ein aufgeblasener Fatzke mit zehn Bewaffneten auf meinen kleinen Bauernhof und sagt: Das Land gehört mir, und ich lasse dir so viel, dass du nicht verhungerst.
    Aha, also Enteignung und Leibeigenschaft. Als Grundlage für Motivation. Bevor ich den Satz schrieb, musste ich an die Mafia denken.

    Das System verzweigte sich in eine Sklavenhaltung, in der Motivation mittels Peitsche betrieben wurde.

    Das System verfeinerte sich, indem gut bezahlte Sklaven die schlecht qualifizierten Sklaven zur Arbeit motivierten.

    Es wurde noch besser mittels Verknappung der Güter und der Arbeitsplätze – die Enteigneten versklavten sich fortan selber. Bravo.

    Damit wäre die Geschichte der Enteigneten fast erzählt. Allein das I-Tüpfelchen fehlt:
    Sie müssen den letzten Dreck herstellen – und das Zeugs auch noch selber kaufen.

    Dass Menschen das alles nicht freiwillig tun, macht klar: Sie müssen umso mehr motiviert werden, je mehr der Ast ab ist, an dem sie sägten – bedeutet: ihnen das ihnen aufgezwungene Spielchen bewusster wird.

    Natürlich hat „Rosenzierde“ Recht mit ihrer Aussage. Es kauen verdammt viele Leute auf einem faulen Apfel herum, und ich frage mich: Warum? Wirft man da einer Pferdewurst den Sattel über?
    Faule Äpfel gehören auf den Kompost der Geschichte. Und noch was? Susanne sagte sehr kühl: Wozu brauchen wir Unternehmen – ohne Fragezeichen.

    Es ist doch so, Martin:
    Wenn in Deiner Suppe Pferdeäpfel schwimmen, fischt Du doch nicht einen heraus und ißt drei Löffel, um zu erfahren, wie’s dann schmeckt. Lohnt es wirklich, über diese Suppe zu diskutieren? Ich vermute, mal unter uns Pastorentöchtern gesprochen: Einige Menschen haben noch nicht geschnallt, dass sie über das Ende der Fahnenstange bereits hinaus gelangten. Vielleicht würde Guido das einen kompletten Realitätsverlust nennen, und wenn er mit Nick eine Strophe dichtete, käme vielleicht das „Im Zenit der Dämlichkeit“ vor.
    Und wenn ich es, von Nick’schem Geist inspiriert, formulieren sollte, sagte ich:
    Wir sehen ein zügelloses Pferd und einen Reiter mit Scheuklappen, der unterwegs ist zu seiner Beerdigung – und das Pferd trägt.

    Natürlich ist das alles nicht ernst gemeint. Wie war das: Wir blasen dem toten Gaul Zucker in den Arsch, bis der Kuss süß schmeckt. Oder, ne, war das doch umgekehrt?

    Lacht mal wieder. Über ein „freies“ Unternehmertum auf dem Planten der Geier.

    Euer
    Wolfgang

    • Dezember 4, 2012 um 2:18 am

      Wenn Du hier wärst, würdest Du mein breites Grinsen im Gesicht sehen.

      Du hast unsere Geschichte der Sklaven- und Lohnarbeit der letzten 6.000 Jahre herrlich kurz auf den Punkt gebracht.

      Leider ist das Weltbild der Meisten da draußen ein ganz anderes und würden das unsrige als eines von Verschwörungstheoretikern beiseite schieben und nicht mehr ernst nehmen. Besonders die gut bezahtlen, die meinen, es noch gut zu haben.

      Damit weißt Du den Adressaten der Initiative. Jedenfalls so lange das System noch so holpernd läuft, wie wir es gerade noch beobachten müssen.

      Allerdings: 9 von 10 Deutsche wollen zumindest schon mal eine andere Wirtschaftsordnung

      Schau´n mer mal …
      Jetzt aber Schnarchen!

      • Dezember 4, 2012 um 2:24 am

        Einen hab ich noch vergessen: wir werden dort Methoden vorstellen, um viele Menschen gemeinsam zu Lösungen zu moderieren, bei denen sich der größte Teil mit arrangieren kann. Das wird auch in der neuen Gesellschaft benötigt 🙂

  3. Dezember 4, 2012 um 6:24 am

    Lieber Martin,
    Wolfgang bringt es so schön auf den Punkt. Ich sagte dazu Larifari, aber das nehm ich gerne zurück. Und gelacht hab‘ ich auch schon wieder.
    @Rosenzierde, ja deine Analyse ist sehr treffend… 2 kleine Kritikpunkte: die Wörter sexueller Missbrauch. Ich bitte um ein anderes Wort und empfehle
    schwerste Körperverletzung. Missbrauch sollten wir hier im Blog nur in Bezug auf Objekte und Ideen verwenden. Davon gibt es dann auch den Gebrauch!!!!!

    Und noch eine Anmerkung:
    Die Institution Psychiatrie greift dann ein, wenn Menschen versuchen gängige
    Erziehungsmuster Angstmuster etc abzustreifen und sich ihres Freiseins bewusst werden.
    Dieses Gefühl ist auch für das Individuum so GEWALTIG, dass es zu Eruptionen kommen kann, die auch das Individuum nicht gewollt hat.

    Mit der Fortsetzung der Handlungsmuster in der Psychiatrie (Stockholmsyndrom) gehe ich auch nicht d’accord. Wir sind FREI und deshalb nicht mehr empfänglich für
    irgenwelche Täter-Opfer Theoreme.
    Danke für Deinen Beitrag
    Ralf

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