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Erfahrungsbericht mit dem sozialen Netzwerk crealiity.com – Potentiale entfalten

Nachdem ich miterleben durfte, wie ein Crealiity Potentialcheck verläuft, habe ich mich nun ein wenig intensiver mit der gerade gestarteten sozialen Plattform crealiity.com auseinander gesetzt. Meine gemachten Erfahrungen möchte ich im Folgenden mit Euch teilen.

Wofür ist die Plattform crealiity da?

Vorab möchte ich allerdings kurz noch darauf eingehen, was die Idee der beiden Geschäftsführer Roman Padiwy und Ulli Sabitzer von dem österreichischen Startup crealiity GmbH ist. Die Initiatoren wollen dem gerade stattfindenden Kulturwandel, von dem ich dauernd hier auf dem Blog berichte, einen weiteren Schub geben. Sie sehen, dass viele Menschen nur Arbeiten nachgehen, um zu leben. Sie vergeuden damit ihr Leben, da sie ihre Potential noch nicht ausnutzen. Sie sind der Meinung wie Prof. Fridhjof Bermann, dass, wer einer Arbeit nachgeht, die er wirklich, wirklich will, erst richtig lebt. Dass er dann emotional an das Warum der Arbeit gekoppelt ist und daher in den Flow kommt. Und das ist er deshalb, weil er seine Potentiale voll ausschöpft. Und so ist er auch richtig erfolgreich.

Crealiity ist nun angetreten, die Menschen aus ihrer Lethargie zu holen. Ganze Teams in Unternehmen können den Prozess der Potential-Schöpfung durchlaufen, aber genauso Einzelpersonen. Am Ende soll eine Gesellschaftskultur stehen, in der jeder Mensch Freude bei seiner Arbeit empfindet. Das ist gut für die Unternehmen, denn der Krankenstand geht runter und die Innovationskraft hoch. Es braucht dann kein Work-Live-Balancing. Burn-Out und Depression werden unser Sozialsystem nicht mehr belasten.

Die Plattform crealiity ist dazu da, dass sich Menschen mit den Potentialen anderer Menschen verbinden können. Oder dass für neue Projekte in Firmen, die passenden Menschen gefunden werden können, die sich emotional stark andocken können.

Los geht es also …

Der erste Eindruck sieht übersichtlich freundlich aus. Wolfgang würde vermutlich“federleicht“ assoziieren, wegen der am Ballon schwebenden Menschen 😉

Homepage der sozialen Plattform Crealiity

Homepage der sozialen Plattform Crealiity

Auf den ersten Blick werde ich eingeladen, wie bei Google eine Suche abzusetzen. Nach menschlichen Potentialen eben. Nur, was sind die? Also versuche ich einen Klick auf „Was ist Crealiity?“, um mich schlauer zu machen.

Kurzüberblick: Was ist Crealiity

Aha, es scheint also sieben Kategorien von Potentialen zu geben: Ressourcen, Talente, Erfahrungen Kontakte, Ziel, Wünsche und eine Vision.

Was noch fehlt, ist ein Hinweis, dass ich die Maus auf eine der erklärenden Kacheln führen und ein wenig warten muss, damit ein Text zur Erklärung der entsprechenden Kategorie erscheint:

Was ist Crealiity?

Im Falle der Kategorien sind Beispiele für mögliche Suchabfragen angegeben, so dass schon Ideen für eine eigene Suche möglich sind. Also los.

Meine erste Suchabfrage

Also zurück auf die vorherige Seite und, ohne mich registrieren zu müssen, kann ich meine Suche eingeben und erhalten „nur“ drei Kategorien, da ich nicht registriert/eingeloggt bin):

unregistrierte Suche

unregistrierte Suche

Ich sehe unter Fähigkeiten, dass dort Jemand „Psychologie“ eingetragen habe und klicke da mal drauf. Es öffnet sich ein Fenster mit dem Hinweis, dass der Benutzer mit diesem Potential anonym bleiben möchte.

Nachricht senden

Nachricht senden

Ich scheine ihm aber eine Nachricht senden zu können. Also klicke ich mal auf den Button „Nachricht senden“ und erhalten den folgenden Dialog:

Nachrichtendialog

Nachrichtendialog

Also gehe ich meine E-Mail-Adresse ein. Den Betreff lasse ich wie eingestellt. Schreibe eine kurze Nachtricht, und stelle unten mit einem Schieber ein, dass ich „Ersteinmal reden“ möchte. So ein Element habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Erinnert mich an alte Filme mit Cafehaus-Treff  aus den 1940ern. Da konnte man von Tisch zu Tisch telefonieren und den Art des Kontaktwunsches angeben. Hat wohl auch was mit Psychologie zu tun, sprich der erste Schritt wird erleichtert …

Und dann ab damit. Bin mal gespannt, was da zurück kommt.

Damit soll der erste Versuch mal reichen. Bisher kam ich intuitiv durch die einfach aussehende Oberfläche zurecht. Beim nächsten Mal werde ich mir anschauen, wie das mit der Registrierung läuft und was dann an Mehrfunktionalität kommt. Wir lesen uns 🙂

p.s.: crealiity steht für Create your Reality

Und noch der Hinweis auf die Facebook-Gruppe zum Gedankenaustausch rund um das Thema soziales Potentialnetzwerk crealiity.com.

Und die Facebook-Seite crealiity dazu.

 

  1. November 28, 2012 um 1:05 am

    Kleine Ergänzung:

    Das Phänomen Crealiity hat es geschafft, menschliches Potenzial-Bewusstsein und neueste Technologien (Web3.0) miteinander zu verbinden

    – bewusst erkennen
    – sinnvoll vernetzen
    – gemeinsam erschaffen

    Was versteht Crealiity unter menschlichem Potenzial?
    Die materiellen Ressourcen, die uns umgeben, unsere Fähigkeiten und Erfahrungen sind das bereits erlebte Potenzial. Unsere Ziele, unsere Wünsche und unsere Visionen sind das noch nicht gelebte Potenzial. Die Summe davon ergibt das wahre Potenzial eines Menschen!

    Wieso „Wirklichkeit erschaffen“?
    Jeder Mensch hat Ressourcen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Kontakte, die anderen helfen könnten, ihre Wünsche, Ziele und Visionen zu verwirklichen. Manchmal sucht der Eine etwas, das der Andere sehr gut kann, oder er kennt Jemanden, der weiterhelfen kann.

  2. Thomas aus dem Chiemgau
    Oktober 9, 2015 um 9:08 am

    Crealiity ist eine gut gemachte Kampagne, um an die Ideen, Gedanken und Fantasien der Menschen zu kommen. Unsere Gedanken, unsere Fantasien sind das höchste Gut was wir heute haben. Hinter den Machern stecken sehr große Firmen (John Deere (Deere & Company), eine Anwaltskanzlei für Patente in Frankfurt usw.) denen es garantiert nicht um das Födern von jedem von uns geht. Wer die Gedanken, die Fantasien der Menschen kennt, der hat in dieser Welt die Macht. Wie gehe ich damit um? Achtsam, voller Respekt? John Deere hat sich in der Vergangenheit nie um den Menschen gekümmert. Diese Firma verkauft die weltgrößten Agramaschinen und ist für die riesigen Monokulturen (Genmanipulierte Getreidesorten) auf diesem schönen Planeten verantwortlich.
    Bitte informiert Euch vorab, bevor ihr das wertvollste was ihr habt an einen dritten verschleudert. Herzliche Grüße, Thomas

  1. Dezember 6, 2012 um 10:54 pm

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