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Energetikum – Kapitel 1 – Bestandsaufnahme unseres Seins

Worum geht es: Energetikum – ein Open Source Buchprojekt – los geht es …

Wir leben heute in einer Nation (Welt), in der
Ärzte Gesundheit zerstören
Anwälte Gerechtigkeit zerstören
Universitäten Wissen zerstören
Regierungen Freiheit zerstören
die Presse Informationen zerstört
Religion die Moral zerstört
und unsere Banken die Wirtschaft zerstören.

Michael Ellner, Kritiker des Gesundheitswesens

Michael Ellner weist schon auf einige der Fehlentwicklungen auf der Welt hin. So geschrieben sieht es nach dem Finden von Schuldigen aus. Aber wenn hier etwas Schuld hat, dann wäre des sie Systematik der Profitmaximierung, der wir wie die Menge um das goldene Kalb unreflektiert huldigen. Kaum einer kann sich aus diesem System auskoppeln, wenn er überleben will. Ich werde dazu im Folgenden einige Punkte weiter detaillieren.

Vorwort zu diesem Open Source basierten Buchprojekt

Bemerkung vom 13.02.2014:

Dieser Artikel wurde auf Wunsch des originären Autors wieder gelöscht. Ebenso seine Kommentare.

Ich respektiere seinen Wunsch.

Die noch vorhandenen Kommentare sind daher nicht unbedingt verständlich …

 

 

  1. yt
    November 8, 2012 um 8:44 pm

    Sehr gute Gedankengänge. Ich finde da sehr häufig Gedanken wieder, die ich in Diskussionen auch schon oft gehört oder selber vorgetragen habe.

    Es steckt auch ein Punkt drin, der meiner Meinung zu wenig Aufmerksamkeit bekam.

    Ich blieb hängen, an dem Rolls Royce.
    Was macht ihn so besonders?
    Warum wurde diese Marke genannt?
    Wieso ausgerechnet dieses Beispiel?

    Mir ist sofort ein Bild in den Kopf gekommen.
    Ich sehe junge Menschen die fröhlich sind. Sie scheinen Musik zu hören und sind glücklich. Sie sehen gut aus, lebendig. Ordentlich. Gebildet und wohlhabend.
    Es ist ein Plakat. Sie alle halten ein Gerät in der Hand.
    Was ist das?

    Dann sehe ich ein andere Bild.
    Ich sehe junge Frauen und Männer, sie lachen. Sie berühren sich gegenseitig, sind miteinander vertraut und scheinen alle ganz verschieden zu sein. Jeder hat eine andere Frisur. Wilde Haare, glatte Haare, strahlend weiße Zähne. Es sind auch farbige Menschen dabei. Ich tippe auf schwarz Afrikaner, Brasilianerin, ein Asiate, ein Europäer, eine Eurasierin? und noch ein Mädchen die aus Skandinavien stammen könnte. Jeder trägt eine Kombination aus 2 maximal 3 Farben, ein bunter Haufen aus überwiegend Grund und Mischfarben zweiten Grades.
    Was ist das für eine Botschaft?

    Oder ein Bild, das ganz ohne Menschen auskommt.
    Ein Sonnenuntergang spiegelt sich auf elegantem Lack. Die Welt scheint für den Bruchteil einer Sekunde still zu stehen. Ein eingefrorener Moment. Ich bin allein und es erstreckt sich eine schier unendliche Weite vor der Kamera. In der Ferne, die Landschaft die Urlaub verheißt. Es steht nichts im Wege. Keine einizige Wolke trübt diesen Moment. Die Natur strahlt Kraft aus, jeder einzelne Grashalm im Vordergrund riecht förmlich nach Leben.
    Welches Bedürfnis wird hier geweckt?

    Es gibt wohl einen Grund warum es bis vor kurzem noch Naturvölker gab, die es schafften all die Jahrhunderte zu überleben, ohne ein Wort für „deins“ oder „meins“ zu entwickeln.

    Und es gibt immer wieder einen Grund, warum wir trotz Überschuss, noch immer nicht genug haben für alle.

    Mit unbezahlbaren Grüßen,
    yt

  2. November 8, 2012 um 11:59 pm

    Ein Artikel, der Deine Aussagen unterstreicht, Bernhard, u.a. so:

    Letztendlich geht Wohlstand weit über materielle Interessen hinaus. Er beruht auf unserer Fähigkeit, als menschliche Wesen ein gutes Leben zu führen – und zwar innerhalb der ökologischen Grenzen einer endlichen Welt. Die vorrangige Herausforderung für unsere Gesellschaft besteht folglich darin, Bedingungen zu schaffen, die das möglich machen.

    gefunden in: Wachstum rettet uns nicht

  3. November 9, 2012 um 9:06 am

    Ich würde nicht sagen, Ärzte zerstören unsere Gesundheit, sondern das System Krankenkassen, KV, Arzneimittelzulassung, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie und die Medien. Und nicht zu vergessen: Umweltgifte in Nahrungskette, Luftverschmutzung, um nur einige zu nennen. Die Verursacherliste für Gesundheitsgefährdung ist zu lang.
    Dann zuletzt: Wir leben täglich am Bedarf unseres Körpers (Zellen) und
    unserem Geist/Seele vorbei. Somit zerstören wir unsere Gesundheit selbst durch unseren Lebensstil, Unwissenheit und Ignoranz. Und global sogar die Gesundheit von vielen anderen Menschen, Pflanzen, Tieren. Und: Im System befinden sich nicht nur „schwarze Schafe“, daher sind Pauschalisierungen immer irreführend.

    • November 9, 2012 um 9:40 am

      Danke für die Ergänzung und den Hinweis. Es werden definitiv mehr Menschen geben, die ethisch getrieben sind, als solche, denen der Profit wichtiger ist. Noch, wenn wir nicht den Wandel weiter voran treiben, wie er gerade überall zu bemerken ist …

    • federleichtes
      November 9, 2012 um 11:26 am

      Ja, Dein Hinweis ist wichtig – und das Buch braucht solche Hinweise dringend für seine Absicht, so viel Klarheit als möglich zu schaffen.

      Vielleicht sollten wir eine Frage beantworten:

      Leben wir in einem System, dessen oberste Maxime die Kontrolle des Menschen ist.

      Wenn, dann würde sich u.a. daraus ableiten, wie das System konfiguriert sein muss, um das zu erreichen.
      Und dann müsste man schauen, ob die Eingangs-Postulate stimmen: Ist es gewollt, das …

      – die Menschen beschäftigt sind durch Krankheit, Arbeit etc.

      Das Gesundheitswesen beschreibe ich aus persönlicher Erfahrung mit
      Gesundheits-UN-wesen. Wer Menschen schnell und einfach helfen KANN, ist, ja, IST ein Systemfeind.

      Andererseits arbeiten in einem rigiden System immer (auch) Menschen, die sich nicht systemgerecht verhalten – so wie es andere gibt, denen es gar nicht rigide genug haben können und gerne ihre Sonderbeiträge dazu leisten.

      Trotz der vielen Themen und Beiträge hier, wird es noch einiges zu besprechen geben. Zum Beispiel, wenn die Frage gestellt wird:
      WARUM muss man die Menschen kontrollieren.
      WOHER kommt die Angst vor ihrer „Ungezügeltheit“.
      Und WER oder WAS hat diese Angst?
      Und die Macht, zur Kontrolle SEINER Angst ein System zu erschaffen?

      Gruß
      Wolfgang

      • November 9, 2012 um 11:54 pm

        Wolfgang, Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es sieht so aus, dass Jene, die in Bezug auf das Denken die Nase vorn haben, Angst vor allen anderen haben und meinen, dass, wenn diese nicht „sanft“ geführt werden, das Chaos ausbräche.
        Und da steht dann die Frage: Wäre es tatsächlich so, dass wir in Chaos und Gewalt versinken würden (Achtung: Anarchie ist das eben nicht)?
        Es gibt doch auch noch Völker über einer großen Zahl von 100.000 Mitgliedern, deren Clans sich selbst organisieren und keine Zentralgewalt besitzen und keine Verbrechen kennen. Es sollte also gehen.

        • federleichtes
          November 10, 2012 um 12:12 am

          Ich glaube nicht, dass diese „Menschen“ im Denken die Nase vorne haben. Es sind Verbrecher, da haben sie die Nase vorne, ganz weit vorne.

          Wo Du eine „sanfte Führung“ beobachtest, benenne ich sie sowohl als äußerst brutal als auch hundsgemein-subtil; und es gäbe einen ganzen Sack voller weiterer Adjektive.

          Warum die Menschen einer „Führung“ bedürfen scheint doch wohl unzweifelhaft: Wer würde freiwillig sein Leben vor die Säue werfen.

          Es gibt Verbechen in der Opfergesellschaft, nur, weil an ihnen Verbrechen am laufenden Band verübt werden. Weißt Du, wie lange man einen Hund schlagen muss, bevor er bissig wird?

          Bemühen wir uns mal weiter darum, die vielen, vielen gutwilligen Menschen von einem Albtraum zu befreien, sie wieder an ihre natürliche Energie zu führen und DAMIT der Herrschaft des Schreckens ein Ende zu bereiten.

          In diesem Sinne Dir eine gute Nacht.

          Wolfgang

          Kleiner Nachsatz zum „Gesundheitswesen“
          Es ist das perfideste System unter den Verbrechenssystemen. Ausgerichtet nach einem zentralen Motiv: Menschen hoch-effizient energetisch auszubeuten Und (fast) niemand kann sich dagegen wehren, der absolute Looser zu sein.

  4. November 9, 2012 um 9:45 am

    Ich möchte einen Text von Armin Köhler, den er gerade auf Facebook als Kommentar hinterließ, hier auch noch bringen, bringt er doch noch einen weiteren Gedanken ein, was Freiheit und Sklaverei angeht:

    Für mich ist Arbeit etwas, was ich nicht tun würde, wenn für mein Auskommen gesorgt wäre. Und wenn ich aus lauter Lust eine ganze Strasse baue, wäre es für mich keine Arbeit, sondern lediglich eine Tätigkeit, die gerade gern tue.

    Im Übrigen braucht es die ganzen Definitionen gar nicht, denn für jeden Menschen ist Arbeit, Liebe und Glück eh immer etwas anders. Und das ist gut so!

    Im derzeitigen Stand der Gesellschaft brauchen wir (m.E.) keine Fragen wie: Brauchen wir noch Arbeit? Das sind Fragen, die mich weiterhin geistig gefangen halten. Wesentlich ist für mich zu erkennen, was mich Sklave sein lässt, und das ist meine geistige Unfreiheit, erkauft durch Bequemlichkeit. Ausnahmslos jeder hat bei sich selbst anzusetzen, es gibt keine Regelung, die für alle getroffen werden könnte.

    😉

    Und auch das ist gut so… das ist wirklich Freiheit. Wenn alles Sein darf.

    Und was ist dann mit der Gier?

    Die braucht es dann nicht mehr, denn wenn alles Sein darf, gibt es keinen Mangel – der Urgrund von Gier, mit all seinen Folgeerscheinungen…

    • November 9, 2012 um 10:41 am

      Darauf kam noch der Hinweis:
      Freiheit bedeutet nicht, Alles tun zu dürfen, was man mag, ohne dabei die Freiheit anderer zu verletzen, sondern dass man NICHT tun muss, was man NICHT tun möchte.

    • November 10, 2012 um 12:04 am

      Das monetäre System ist auch nur ein Symptom. Ich denke, das schon das bewertete Tauschen nach dem Motto, wie Du mir so ich Dir (auch wenn dieser Satz eher das Bestrafen meinte) das eigentliche Übel zu sein scheint. In ihm steckt schon das persönliche Eigentum an dem, was ich mit meinen Händen schaffe. Die Völker, die Kolombus fand, kannten diese Konzept noch nicht. Sie nahmen, was da war, weil sie das es als Allgemeingut kannten und galten bei den Besuchern somit als Diebe.

  5. federleichtes
    November 9, 2012 um 12:08 pm

    Eine interessante Definition von Freiheit – ergänzt von mir:
    … das man nicht tun will, was man nicht tun darf.

    Eine – wenn nicht die – Kernfrage beginnt mit WARUM.
    Zu ergründen (Grund, Ursache, Motiv), zu erklären, zu verstehen.

    Warum ist Schule so?
    Was macht Schule mit Kindern – warum
    A. repressiert sie die Natürlichkeit einiger Kinder und

    B. Stärkt sie (gleichzeitig) das Widernatürliche einiger Kinder

    Ich meine, können wir das unzweifelhaft beobachten?

    Was, wenn das System Widernatürlichkeit fördert, weil es sie zur Kontrolle der Natürlichkeit braucht? Und ist es in diesem Sinne nicht folgerichtig, den Gegner – die Natürlichkeit – zu schwächen?

    Was für Menschen braucht man für ein System, das eiskalt Leben vernichten will – und vernichtet? Bei dieser -globalen- Aktion machen doch keine gesunden, natürlich-gesunden Menschen mit. Also – macht man sie krank, apathisch, aggressiv, manipiliert sie informativ – degeneriert ihre Natürlichkeit – damit sie in einem lebensfeindlichen System überhaupt existieren können.

    Warum hat das Widernatürliche eine so große Angst vor der Natürlichkeit?
    Und generiert es deswegen eine so große Macht, um seine Angst im Zaum zu halten?

    Fragen, ja, und gut, dass wir noch fragen können.

    Gruß
    Wolfgang

    Legt noch nach.
    In der Natur/Natürlichkeit gibt es keinen natürlichen Mangel, sondern das Gegenteil: Überfluss.
    Und was ist das, was diesen Überfluss nicht nur abschöpft, sondern die Natürlichkeit in den Mangel treibt und sie – hört, hört – zu einer Leistung antreibt, die gegen die Natur der Natürlichkeit ist?

    Wenn das stimmt, GIBT es einen natürlichen Mangel – bei der Widernatürlichkeit. Und zwar einen energetischen Mangel. Der „Hunger“ danach wird gestillt durch Systeme, Pläne, Programme, Methoden – durch GEIST: Ideen, Absichten, Strategien.
    Sie dienen dem Ziel, zu gewinnen – und zwar Energie zu gewinnen.

    Legt noch nach-nach
    Das Prinzip des „methodischen Missbrauchs natürlicher Energie“ ist eine THEORIE.
    Thematisiert wird sie in nicht gerade wenigen der Blog-Themen.
    Und auch die „reale“ Praxis thematisert die Ausbeutung und Fremdnutzung von Energie.
    Wen wir in einem Kino sitzen und einen Film gestalten und anschauen, sehen wir dann nicht einen „Acker“, der als Mutter Erde geplündert und auf dem durch gezieltes Wirtschaften Ressourcen zur Ausbeutung von Energie geschaffen, gezüchtet werden. Kein Fragezeichen.

    Woher stammt die Emotion Ungerechtigkeit – wenn nicht aus dem Gefühl, planwirtschaftlich beraubt zu werden um einen uns ursprünglichen Besitz.

  6. yt
    November 9, 2012 um 12:43 pm

    Worauf ich hinaus wollte, Wohlstand kann auch bedeuten, das einem nichts mangelt. Kein Bedürfnis offen bleibt.
    Wenn ich genug zu Essen habe, eine warme Hütte und Menschen die mich so lieben wie ich bin, brauche ich kein Auto. Keine Blechkiste, keinen Rollsroyce, kein Smartphone, keine Markenklamotten.
    Mir ist dann auch das politische System Furzegal.
    Zufriedenheit schafft man in erster Linie aus sich heraus. Das steht hier im Blog, verklausuliert ja in fast jedem 3. Artikel.

    Die Manipulation durch Werbung macht Menschen zu Konsumgeilen Monstern, voller Neid und Missgunst. Der ständige Leistungsvergleich, hetzt gegeneinander auf.

    Du beschreibst in dem Artikel zwar das schon Kinder von ihren Eltern bewertet werden, doch lässt du das Bewertungssystem und seine Handlanger unerwähnt.
    Die Werbung, das Bewerben, das Wetteifern um des Absatzes Willens wird IMHO zu wenig Beachtung geschenkt – bzw fehlt. Ich halte das für einen sehr wichtigen, wenn nicht gar wichtigsten Hebel / Schlagkraft (Amtsgewaltdeutsch).
    Im Krieg nennt man es Propaganda, die Instrumentalisierung von Information zur Manipulation von Menschen, In Friedenszeiten haben wir Werbung, Reklame, Marketing, u.ä.

    Mit verbesserten Grüßen,™
    yt

    • federleichtes
      November 9, 2012 um 12:50 pm

      „Wohlstand kann auch bedeuten, das einem nichts mangelt. Kein Bedürfnis offen bleibt.
      Wenn ich genug zu Essen habe, eine warme Hütte und Menschen die mich so lieben wie ich bin, brauche ich kein Auto. Keine Blechkiste, keinen Rollsroyce, kein Smartphone, keine Markenklamotten.
      Mir ist dann auch das politische System Furzegal.
      Zufriedenheit schafft man in erster Linie aus sich heraus.“

      Das stimmt. Und auch andere Belange können furzegal-belanglos werden.

      Hast Du ein Konzept für diese Art „Wohlstand“?

      Wolfgang

  7. November 9, 2012 um 1:59 pm

    Liebe Leut‘,
    bevor einige loslegen, sollte man ev. kurz innehalten
    Dieses Buch sollte Massstab unseres Tuns werden
    http://www.langelieder.de/lit-jantsch79.html und damit auch für unser Buch
    Ganz ganz wichtig!!! bitte lauscht ein wenig den Worten von Wolfgang,
    seine Grundstruktur ist es, die durchdacht sein will und an der man sich grob orientieren sollte.(Nur meine Meinung)
    Es sollten sich alle noch mit dem Vorwort beschäftigen
    1. Kapitel Geburt und Urknall
    Liebe Grüße Ralf

  8. November 9, 2012 um 2:11 pm

    Was mir aufviel, die obigen Zitate sind beides Schubladenzitate,dh. es werden Menschen eingeteilt in best. Typen, Verallgemeinerungen etc.
    Ich empfehle Khalil Gibran
    http://www.zitate-aphorismen.de/zitate/autor/khalil_gibran/65
    seine Weisheiten sind zum Weinen schön, und verleiten zum gemächlichen Verweilen
    und natürlich lao tse.
    http://www.zitate-aphorismen.de/zitate/autor/Laotse/78
    liebe und zuversicht ralf

    • federleichtes
      November 9, 2012 um 2:57 pm

      Ja, lieber Ralf, es gilt aufzupassen.
      In diesem Blog erscheinen einige Fragen derzeit nur als blasse Fragmente. Mag es anders erscheinen – ich halte mich derzeit sehr zurück und polarisiere nicht durch ein Gespräch über Unternehmenskultur – und die Unternehmung, Kinder auszuweiden, um mit ihren Organen das Leben derer zu verlängern, die Manager beschäftigen, um diese Unternehmung effizienter gestalten zu können. Nein, noch nicht, aber es kommt der Tag, an dem wir auch über die wie ein Hahn Gekleideten sprechen, die im Mist stehen und sprechen, als könnten sie Eier legen.

      In mir brennt ein sehr kaltes, sehr helles Feuer. Ich geh mal raus.

      Euch einen Tag, wie ihr ihn kennt und mögt.

      Herzliche Grüße von uns.

      Wolfgang

  9. November 25, 2012 um 4:00 pm

    Da ich ja schon einmal abgewatscht wurde, stelle ich mich doch noch einmal hin. Ich hatte ja Martin schon meine Bedenken persönlich geäußert.

    Wenn ich nur allein das Hauptzitat am Anfang nehme, frage ich mich wie realitätsnah der Autor denn, war, ist und welchem Ziel dann das Buch dienen soll? Ich verstehe den Grundgedanken wohl und der Trend beunruhigt mich ebenso. Aber ist es wirklich so? Verpaßt er nicht allen Ärtzen, die sich um Ihre Patienten redlich bemühen und ich denke diese sind nicht die Ausnahme, wie jedem Lehrer oder Journalisten usw. eine glatte Ohrfeige? Werden mit diesen Aussagen nicht erst die Feindbilder geschaffen, die wir abbauen wollen? Es ist jetzt ein reichliches viertel Jahr her, da hatte ich vorgeschlagen, sich mit dem Text intensiv zu befassen, weil ich ihn für sehr einseitig halte und hatte hier den Anfang gemacht, https://n-1.cc/blog/view/1427136/net-archie-%E2%80%93-kommentiert. Ich gehe nicht davon aus, das meine Sichtweise die Bessere, die einzig Richtige ist, aber dabei ist es leider geblieben und es folgte einen Monat später eine nicht viel bessere Variante. Wir leben heute in einer sehr komplexen Welt und versuchen immer noch die Wahrheit aus dem Kaffeesatz zu lesen. Warum nicht zu jedem Beitrag eine kollektive Diskussion bevor er veröffentlicht wird, wenn wir doch alle für Kooperation sind?
    Ich finde den Ansatz zu diesem Buch sehr gut, nur wird eine Aneinanderreihung von Einzelmeinungen nicht zu einem besseren Resultat führen. Wir müssen uns intensiv mit den Erscheinungen auseinandersetzen und dabei die eigene Person (Meinung) vielleicht auch ein wenig für die Gesamtsache zurücknehmen, wenn es nicht nur (wieder) ein weiteres Buch zum alten Thema werden soll.
    Ist es überhaupt möglich einen Zustand zu erschaffen, der ohne die Polarisation der Gegensätze auskommen kann und existenzfähig ist? Gehört zu der Freiheit, die hier so hoch gelobt wird, nicht auch die Einsicht in die Notwendigkeit? Ist Geld wirklich unser größtes Übel oder eher unsere eigene Unvollkommenheit damit verantwortungsbewußt umzugehen?

    Ich hatte Vorschläge schon weit vor dem Buchprojekt gemacht und bin immer noch dort am arbeiten, so weit wie mir es meine Zeit erlaubt. Diese Arbeit beruht vollständig auf dem Prinzip der freiwilligen Kooperation und der gemeinsamen Auseinandersetzung mit diesem Thema. Wer es finden will, wird es finden.
    Viele Grüße Euer com. Mike

  10. federleichtes
    November 25, 2012 um 7:32 pm

    Im Sinne eines genialen Silvio Gesells sind wir hier ja schon als Kindergarten klassifiziert worden. Natürlich war das abwertend gemeint.

    Aber ist Kindergarten nicht eher positiv? Vor allen Dingen für Menschen, die noch immer Kind sind, oder solche, die gerne wieder Kind sein möchten? Also bitte, ihr Kinderlein, experimentiert mal tüchtig, ignoriert, seid beleidigt, verkriecht euch oder blast in die Tröte. Selbst Furzen ist willkommen bei Open Source.

    Ich sehe die Entwicklung hier sehr gelassen. Meine Investierte Arbeit kommt IMMER mir zugute, die investierte Arbeit Anderer zumindest teilweise auch, und so hoffe ich, meine investierte Arbeit kommt anderen teilweise auch zugute. Aber ich investiere keine Arbeit in Todgeburten oder Themen aus der Herzlungenmaschine – und nehme mir aus der Unfreiheit durch Zeitbeschränkung die Freiheit, Themen entsprechend zu klassifizieren.

    Ich war immer gut beraten, Menschen nicht unter- oder überzubewerten. Menschen sind Menschen, nicht mehr – aber eben auch nicht weniger. So gebührt ihnen Respekt, allerdings gepaart mit Achtsamkeit.

    Wolfgang

    • November 25, 2012 um 7:57 pm

      Danke Wolfgang, Du hast es recht passend formuliert, was unser Experiment ausmacht.
      Gut Ding will Weile haben und aus einem anfänglichen Chaos möge sich die richtige Ordnung entwickeln 🙂
      LG Martin

  11. November 26, 2012 um 7:40 pm

    Hallo Martin und alle Mitstreiter, wahrscheinlich ist es wieder überlesen worden oder wir haben wirklich zwischen Ost und West Verständigungsschwierigkeiten! Wenn man gemeinsam an einem Werk arbeitet, davon gehe ich aus, sollte nicht der Eine Einreißen was der Andere mühsam errichtet hat. Es gehört schon ein wenig Aufmerksamkeit, Abstimmung und Vorstellungskraft auf beiden Seiten dazu, um die Sache voran zu bringen. Sicher hat Bruce Lee mal formuliet, „das Ziele nur zum Zielen da sind, nicht zum Erreichen“ und ich in meiner bescheidenen Welt kann mir, so lange ich noch zu leben habe, eine Welt ohne Geld nur schwerlich als real verwirklichbar vorstellen. Als Handwerker bin ich da eher haptisch veranlagt und stelle mir machbare Aufgaben, an denen ich mitwachsen kann. Ich arbeite momentan intensiv, bürgernah, in einer Zukunftswerkstatt in meinem Ort mit.

    Was die dunkle Seite unser einen Welt betrifft, habe ich sie nicht nur mal im Urlaub gesehen, ich war dort selbst für einen kleinen Zeitraum, als Begünstigter wohlbemerkt, und unterstütze heute noch Personen und Projekte in dieser Gegend. Davon gibt es in dieser Abhandlung nicht einmal eine klare Zielstellung. Meine „afrikanischen Kinder“ dachten auch, hier fällt das Geld nur so vom Himmel. Heute, nach fünf Jahren, wissen sie mehr über Europa, wie sie die ganze Zeit davor erfahren hatten und wissen wohl, das es so nicht ist, indirekte Entwicklungshilfe. Sie haben kaum noch das Verlangen nach Europa zu kommen. Sie haben eine Schule besucht, die aus Europa fair finanziert wurde und beginnen zaghaft in ihrem Land Bedingungen für ein menschliches Leben zu schaffen. Paralleles Beispiel, nicht von mir, nur übersetzt, ist in meinem blog aktuell zu lesen. Man kann sich auch auf verschiedenen Wegen treffen uns sich gegenseitig bereichern. Viele Grüße com. Mike

    • federleichtes
      November 26, 2012 um 11:51 pm

      Weißt Du, Bernhard, wenn wir ein Buch schreiben wollten, dann WÜRDEN wir es schreiben. Und wenn ich nicht vor einer umfangreichen Fotobearbeitung sitzen müsste, würde ich Dich zum Schreiben des Buches gleich und sofort einladen.

      Natürlich geht es ohne Geld. Und wer sich das nicht vorstellen kann, bitte sehr. Als Hitler die Autobahnen fertig
      hatte, als die Mauer gefallen war und die Türme in New York eingestüzten waren, konnten sich viele Menschen das Kommende auch nicht vorstellen. Als wenn das Zauder- und Kritkastertum ein Maßstab wäre für eine notwendige Entwicklung.

      Ich überlege mal, wie ich die Fotobearbeitung und das Buch unter einen Hut bekommen. Schreibe mir bitte mal unter unsere Homepage Deine E-Mail-Adresse.

      Euch einen guten Abend.

      Wolfgang

    • November 27, 2012 um 8:42 am

      Hallo Michael,

      stellt sich die Frage, ob wir heute Geld haben. Im Grunde leben wir doch ohne Geld 😉 Finde ich jedenfalls. Denn was da in Form von Nullen und Einsen um den Erdball kreist, ist ja kein Geld, stellt höchstens eine Information dar, die weiteren Berechnungen dient.
      Das Wort Geld nach seinem ursprünglichen Sinn befragt hat, neben dem goldenem Anschein, was mit vergelten, Schuld abbauen, zu tun. Wenn mich nicht alles täuscht wird aber Schuld aufgebaut.
      Fast vergessen, die bunten Zettel, mach ein Feuer, verbrenn sie, gut wärmen wird das Feuer nicht, aber die Erde dreht sich weiter, biologisches Wachstum wird nicht aufhören….
      So einfach ist es mit dem Geld abschaffen natürlich nicht, denn Mensch ist gewöhnt mit Hilfe dieser Einsen und Nullen zu werten, zu bewerten, zu urteilen. Vllt. hilft da ein geschützter Raum, in dem Menschen sich langsam davon lösen können? Indem die Bedürfnisse befriedigt werden. Dadurch Entwicklung hin zu harmonischem Eingebettetsein möglich wird, da nicht mehr mit Existenzsicherung und dem täglichen Kampf um die eigene Existenz, gegen die Anderen, beschäftigt.-
      Verständigungsschwierigkeiten Ost -West gibt es in meinen Augen schon lange nicht mehr. (Regional abhängig andere Ausdrucksweisen, sicher.) Taugt nicht mehr als Argumentationshilfe, hat es eigentlich noch nie. Nicht darstellen lässt sich das Lebensgefühl der Wendezeit, unser Hinauswachsen über uns selbst. Das war wie Luft holen kurz vorm Ersticken, jedenfalls hab ich das so empfunden…

      Grüße
      Martina

  12. November 27, 2012 um 10:15 am

    Lieber Bernhard ,lieber Mike,
    Ich finde das Projekt hier hoch interessant, weil wir daran wachsen, und das lustige ist ja
    Das der Wachstumsgedanke global und aus der Sicht der Wachstumsapologeten,schon längst ad absurdum geführt und schon 100 mal analysiert wurde,Das so glaube ich ist auch ein bischen eure Richtung?
    WIR und damit auch Ihr sind aber hier auf der Individual- und Kleinruppenphase immer wachsend unterwegs und das finde ich so erfrischend.
    Nur das kleine Gedankenspiel ABwaschen ( da gehts über Heisenberg und die Faulheit
    sofort wieder zum Kernthema Liebe und Geist,
    da fliesst alles und immer auch die eigenen Gedanken. Und überall da ,wo es fliessen SOLL,da fliesst es auch
    Dies zu sehen, ist m.E. ganz eminent wichtig.

    „Gehört zu der Freiheit, die hier so hoch gelobt wird, nicht auch die Einsicht in die Notwendigkeit?“ lieber Mike, ich habe in der Scule (West) das gleiche gelernt.
    Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.
    Jetzt weiss ich :Dem ist nicht so.
    Ganz lieben Gruß von Ralf

  13. federleichtes
    November 27, 2012 um 2:31 pm

    @ Ralf
    „Ich finde das Projekt hier hoch interessant, weil wir daran wachsen“

    Ja, persönliches Wachstum ist der Kern.

    „Nur das kleine Gedankenspiel ABwaschen“

    Wie jemand seine existentiellen Notwendigkeiten formuliert und gestaltet, ist mir im Grunde völlig wurscht, aber wenn wir hier wirklich etwas GEMEINSAM bewegen wollen, braucht es da nicht einiger Informationen, die Nähe schaffen?

    @ Mike
    „… und ich in meiner bescheidenen Welt kann mir, so lange ich noch zu leben habe, eine Welt ohne Geld nur schwerlich als real verwirklichbar vorstellen.“

    In diesem Satzteil steckt eine ganze Menge „Mike“ drin. Offenichtlich ist er eher Verteidiger als Stürmer, eher Mahner als Gestalter. Aber eine erfolgreiche Manschaft gewinnt nur, wenn sie auf allen Positionen gut besetzt ist. Und? Wie wollen wir ein Fliessen schaffen ohne integrative Kraft?

    @ Ralf
    „… zum Kernthema Liebe und Geist,
    da fliesst alles und immer auch die eigenen Gedanken. Und überall da ,wo es fliessen SOLL,da fliesst es auch“

    Wasser fliesst, wohin es KANN.
    Persönliche Entwicklung bedeutet, mehr ins Fliessen zu kommen, Blockaden aufzulösen. Und wenn wir das beim Buchschreiben nicht für uns erreichen, schaffen das andere mit dem Buch auch nicht. Hier sollte es doch nicht darum gehen, einen Freien Willen zu erzwingen, sondern ihn zu ermöglichen.

    Guidos Thema Liebe – das dem Buchprojekt eine Vollbremsung bescherte – erscheint mir heute in einem anderen Licht:
    „Wie wollen wir ein Buch schreiben ohne uns über den Weg und das Ziel zu verständigen?“

    Und Manfreds Thema „Tod“ – wie wollen wir über ein mutiges Leben schreiben, wenn die Ängste nicht besprochen sind?

    In einem System, das sich aus einer Repression heraus gestaltete, läßt sich individuelle und kollektive Freiheit nur schwer gestalten, und fast unmöglich scheint es, sie zu erhalten. Wenn dieses Buch Ansprüche an sich stellt, braucht es vielleicht ein Mehr an liebevoller Vorbereitung, als bisher investiert wurde. Dazu gehört mindestens, die Autoren dieses Blogs um ihre Mitwirkung zu BITTEN.

    In diesem Sinne.

    Wolfgang

  14. November 27, 2012 um 4:27 pm

    Liebe Martina, liebe Mitstreiter, wie gesagt ich finde das Projekt, ich will es noch nicht einmal Buch nennen, genauso interessant. Ich schreibe ja selbst schon eine Weile zu diesem Thema. Wenn das so einfach wäre, hätten schon unsere Vorfahren eine besser Welt geschaffen oder denkt Ihr, die waren alle nur die Bösen gewesen. Ich gehe davon aus und solche Zustände habe ich schon selbst erlebt erlebt, das sie zu allen Zeiten schon gegeben hat, nicht für eine Nation vielleicht! Aber sie sind nicht ständig zu erhalten, weil wir uns in einen dynamischen System befinden, das auf Gegensätzlichkeiten beruht. Ist es nicht unser eigener Geist, der sich weigert, sich eingestehen zu müssen, das er sich verändern muß? Und da sind wir am eigentlichen Punkt an dem unsere Meinung auseinander gehen. Die Realität fängt in mir an, nicht in den getrübten Wahrnehmungen von Geschehnissen, die wir an unsern Vorstellungen messen. Mir ist heute morgen ein schöner Text wieder in die Hände gefallen, der meinen Grundgedanken wiedergibt:
    „Der Konflikt liegt im Menschen. Wenn er dort nicht gelöst wird, kann er sonst nirgendwo gelöst werden. In dir wird Politik gemacht, zwischen zwei Teilen deines Geistes. Es gibt eine schmale Brücke. Wenn diese Brücke durch ein Unglück, durch einen physiologischen Defekt oder aus einem anderen Grund zerstört wird, spaltet sich die Persönlichkeit. Aus einer Person werden zwei, und es kommt zur Schizophrenie oder Persönlichkeitsspaltung. Wenn die Brücke bricht – und die Brücke ist sehr zerbrechlich –, dann wirst du zwei, verhältst dich wie zwei Personen. Am Morgen bist du liebevoll und schön; am Abend bis du wütend und völlig anders. Du erinnerst dich nicht an den Morgen – wie kannst du dich erinnern? Ein anderer Geist war am Werk; und der Betreffende ist zwei Personen. Wird diese Brücke so verstärkt, daß die beiden Geister als zwei verschwinden und eins werden, kommt es zur Integration, zur Kristallisation. Was Gurdjieff die Kristallisation des Seins nannte, ist nichts anderes als zwei Geister, die eins werden, das Treffen der inneren Frau mit dem inneren Mann, das Treffen von Yin und Yang, von Rechts und Links, das Treffen von Logik und Unlogik, das Treffen von Plato und Aristoteles.“
    Osho Ancient Music in the Pines Chapter 1
    Was uns geschieht und dies habe ich gerade in den letzten Wochen sehr erneut deutlich am eigenen Leib erfahren, ist immer unmittelbar mit uns verbunden.
    In dem Sinne bin ich sicherlich der Vorstopper, nicht der Mahner. Mir geht es nicht ums gewinnen, denn wenn einer gewinnt, muß praktischer Weise auch jemand verlieren. In Afrika habe ich das arabisches Sprichwort kennengelernt, „Dein Gewinn ist mein Verlust“ das zum untertitel meines Buches werden wird.. Warum hat die arabische Welt keine Geldkrise, fällt mir da spontan ein? So dann noch einen schönen Abend, ich gehe dann mal wieder ein wenig Zukunft vorbereiten. Viele Grüße com. Mike

    • federleichtes
      November 27, 2012 um 5:03 pm

      Hallo Mike,

      in dieser Angelegenheit

      „Die Realität fängt in mir an, nicht in den getrübten Wahrnehmungen von Geschehnissen, die wir an unsern Vorstellungen messen.“

      sind wir beide gar nicht auseinander – auch wenn ich bemerken darf, dass Du mit „in mir“ anfängst und mit „unseren Vorstellungen“ fortfährst. Am Rande darf ich auch bemerken, dass Realität nicht Fixes ist, sondern sich – meist unbemerkt – ständig verändert.

      Du sagtst etwas ganz Wesentliches:

      „“Der Konflikt liegt im Menschen. Wenn er dort nicht gelöst wird, kann er sonst nirgendwo gelöst werden.“

      Dazu: DER Konflikt ist im Menschen angelegt, um ihn lösen zu können.

      Und noch etwas ganz Wesentliches:

      „Wird diese Brücke so verstärkt, daß die beiden Geister als zwei verschwinden und eins werden, kommt es zur Integration, zur Kristallisation. Was Gurdjieff die Kristallisation des Seins nannte, ist nichts anderes als zwei Geister, die eins werden, das Treffen der inneren Frau mit dem inneren Mann, das Treffen von Yin und Yang, …“
      Im Weiteren benennst Du „Logik und Unlogik“, wahrscheinlich begründet auf Deiner Anahme, es handele sich um den Konflikt von zwei Arten Geist.

      Besonders ich spreche hier von Geist und Liebe. Natürlich gibt es auch Konflikte zwischen Geist, aber den Ur-Konflikt sehe ich entstanden aus der Unvereinbarkeit zweier so verschiedender Arten zu existieren – wie es Geist und Liebe eben (hier!) darstellen.
      Das Vereinen von Geist und Liebe sollte, wenn ich das richtig verstehe, durch ein Bewusstsein geschehen. Und daraus mag das entstehen, was Gurdieff „Kristallisation“ nennt.
      Bewusstsein ist die Brücke, auf der sich Liebe und Geist begegnen können unter der Bedingung, die Regeln der „Brücke“ einzuhalten.
      Ist das Bewusstsein im Menschen, ist das Bewusstsein in der Welt, in der Gesellschaft, in ihren Sub-Systemen.

      Danke für Deinen Beitrag und für Dich einen guten Abend.

      Wolfgang

  15. November 27, 2012 um 10:08 pm

    Hallo Ihr „holzholenden Kerle“ (wer schrieb das nochmal? 😉 );

    – Hallo Mike, da hab ich jetzt, zum ersten Mal, einen Eindruck von dem Menschen, der hinter dem Namen steht. Und stell nur fest, wir sind nicht weit auseinander in unserer Suche und dem hinter uns liegendem Lernprozess, von kleineren Differenzen, wie „Was uns geschieht..“ mal abgesehen. – „Was uns geschieht…“ wir lassen geschehen, nein, wir sind beteiligt am Geschehen, setzten irgendwann die Ursache (wahrscheinlich auf geistiger Ebene) und haben jetzt die Wirkung. (Kausalität möchte ich jetzt nicht diskutieren, in meinen Augen ein sehr vielschichtiges Thema, das sich nicht in Linearität und nur in der Rückschau darstellen lässt. Nur soviel; wir haben immer eine Wahl, bei jedem Schritt, bei jedem Gedanken.)

    – Und du Wolfgang; „entstanden aus der Unvereinbarkeit zweier so verschiedender Arten zu existieren – wie es Geist und Liebe eben (hier!) darstellen.“ Und ist eben das nicht eine Illusion? Die Trennung in uns hervorrufend? Und wir fallen drauf rein? Ich sags mal mit meinen Worten: Liebe ohne Geist kommt recht dümmlich daher. Geist ohne Liebe ist eiskalt. So dumm und kalt ist das Leben, unser Leben, ja nun auch wieder nicht, Verbesserungsbedürftig schon.

    Einen guten Abend für Euch
    Martina 😉

    • federleichtes
      November 28, 2012 um 12:05 am

      – Und du Wolfgang; “entstanden aus der Unvereinbarkeit zweier so verschiedender Arten zu existieren – wie es Geist und Liebe eben (hier!) darstellen.” Und ist eben das nicht eine Illusion? Die Trennung in uns hervorrufend? Und wir fallen drauf rein? Ich sags mal mit meinen Worten: Liebe ohne Geist kommt recht dümmlich daher. Geist ohne Liebe ist eiskalt. So dumm und kalt ist das Leben, unser Leben, ja nun auch wieder nicht, Verbesserungsbedürftig schon.

      Ja, Mar(e?)tina, die Thematisierung war überfällig.
      Nun sprach ich von einem Ur-Konflikt, und nicht davon, wie der Mensch konfiguriert ist und sich entsprechend entwickeln muss – und sich bereits entwickelt hat.

      „Ich sags mal mit meinen Worten: Liebe ohne Geist kommt recht dümmlich daher. Geist ohne Liebe ist eiskalt.“

      Sehr treffend !!
      Insofern sollte es im Rahmen einer Selbstverständlichkeit für Dich sein,
      – zu verstehen, warum ein Ur-Konflikt geradezu entstehen musste, und
      – den Ur-Konflikt als Entsprechung (Egozentrik versus Sozialität) in der Welt wiederzufinden.

      Geist hat die Macht, eben weil er eiskalt sein kann und seine Existenzsicherung rücksichtslos betreiben KANN –
      aber nur WEIL Liebe alles mit sich machen lässt.

      Ich habe mal, in der Praxis beobachtet, geschrieben:
      Bei Partnerschaftskonflikten laufen die Männer in die Kneipe und die Frauen zur Therapie. Natürlich ist das nicht verallgemeinerd zu verstehen.

      Klar zu beoachten läßt sich ein Verschmelzen von Liebe und Geist. Auch wenn es platt klingt: Frauen emanzipieren sich und Männer werden – teils hart und sehr konsequent – in die Schranken ihrer Kälte (zurück)gewiesen.

      Leben will, das ist meine Definition, Liebe mit Geist und Geist mit Liebe bereichern. Die Verschmelzung ist eine Synthese, das Werden symbiotisch, und das Ergebnis ein Verstehen der Andersartigkeit – ich nenne es Bewusstsein. Dass dieser Verschmelzungsprozess nicht auf klater Flamme geschehen kann, zeigen die Bilder der Geschichte bis Heute – morgen wahrscheinlich auch wieder.

      Damit gut.

      Ich danke Dir.

      Wolfgang

    • federleichtes
      November 28, 2012 um 11:12 pm

      Ich schrieb von Fälschern und Holzern. Aus dem Bauch raus – aus dem Kinderbauch raus, mich erinnernd an Spielkameraden, die das gerade von mir Gebaute immer wieder kaputt machten. Allerdings verflog meine (alte) Emotion sehr schnell, weil im Hintergrund eine Erkenntnis wartete. Vermutlich nahm die KK das Fälschen nicht grundlos in die Liste ihrer Todsünden auf.

      Ja, so geht das, manchmal.
      In diesem Leben brauchen wir eben beides, Liebe und Emotionen, das schnelle Reagieren und das geduldige Abwarten.

      Gruß
      Wolfgang

  16. November 28, 2012 um 9:44 am

    Ein schönes Video, das die Argumente für die Möglichkeit einer Welt ohne Geld recht gut auseinandersetzt:

    Und Die freie Welt Charta dazu, die ich im letzten Jahr schon unterschrieben habe.

    • federleichtes
      November 28, 2012 um 3:25 pm

      Pardon, was soll dieses Video hier?

      Gestern stöberte ich auf der Homepage von Andreas Jung. Meine Gefühle für diesen „Mann“ wurden immer besser, obwohl ich mit „Predigern“ eher nichts bis gar nichts am Hut habe.

      Martin, könntest Du ihn gewinnen für das Kapitel „Religion und Kirche“? Du kannst mir auch erlauben, das in die Hand zu nehmen.

      Gruß
      Wolfgang

      • November 28, 2012 um 4:37 pm

        Hallo Wolfgang,

        kennst du den Unterschied zwischen einem Macher und einem Profie ??? Dem Profie gelingt was er macht und ich hab jetzt deine Bilder… 🙂

        LG OLi

      • November 28, 2012 um 11:27 pm

        Lieber Wolfgang, da ich die noch andere Baustellen habe, wäre ich mehr als froh, wenn Du die Gewinnung übernehmen würdest 🙂
        LG Martin

  17. November 28, 2012 um 9:19 pm

    Ich finde dieses Video passt sehr gut zum Thema, weil es das wahre Defizit der Menschen zeigt. Eine Bestandsaufnahme der Menschlichen Zivilisation….zu wenig selbstlos und zu viel EGO. Aber das ist nicht unser Hauptproblem.

    • federleichtes
      November 28, 2012 um 10:22 pm

      Hier geht es um eine BESTANDS- Aufnahme.
      Und NICHT um Möglichkeiten.

      Gerade wollte ich etwas bissiger werden. Geschenkt.
      Wie sagst Du, in die Kneipe gehen und sich die Nase platt hauen lassen?
      Die Arbeit hier ist schmerzvoller.
      Jedenfalls für den, der nicht wütend werden möchte durch das Gefühl, in eine Beschäftigungsmassnahme eingebunden zu sein.

      Fotoordner sind das wahre Programm.

      Im BIOS listet er die Bootplatte, aber bietet sie nicht als Bootlaufwerk an. Du weißt die Lösung – ich rufe Dich morgen an..
      Zwei sinnvolle Sätze, ich bin stolz auf mich – auf Dich ja sowieso.

      Euch einen nicht-nur-zornigen Abend.

      Wolfgang

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