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Energetikum – Kapitel 0 – Vorwort

Worum geht es: Energetikum – ein Open Source Buchprojekt – los geht es …

Der Schlaue lernt von Allem und Jedem,
der Normale von seinen Erfahrungen,
der Dumme weiß immer Alles besser.

Sokrates, 469 vC Athen; † 399 vC

Vorwort

Dieses Buch ist ein Geschenk von Menschen an Menschen, die in unterschiedlichsten Situation Bedarf an Hilfestellungen haben. Es ist ein Open Source Projekt und steht auf diesem Blog kostenfrei und zur nicht kommerziellen Wiederverwendung mit namentlicher Nennung zur Verfügung. Geplant ist eine Printversion, über deren Verkaufserlös soziale Projekte gefördert werden sollen.

Das Buch versteht sich als Teil des gerade stattfindenden Kulturwandels. Wir alle spüren, dass auf der einen Seite viel Unordnung entstanden ist, unter der viel zu Viele zu leiden haben, sogar die, die davon profitieren. Bis hierher war es ein weiter, steiniger, von mehr Misserfolgen als Erfolgen geprägter Weg, die aber zunehmend für den größten Teil der Welt zur vom Menschen gemachten Hölle geworden ist. Für den Menschen selbst. Für Fauna, Flora, und Mutter Erde insgesamt. Wir spüren aber auch, dass jetzt die Zeit der Umkehr gekommen ist. Das Buch soll Wege in eine für uns Alle zuträglichere Weltgemeinschaft aufzeigen. Die dargestellte Dringlichkeit sollte uns aufbrechen lassen, diese Wege schnellsten zu beschreiten. Hin zu einer heilenden Ordnung.

Die Autoren haben die unterschiedlichsten Ausbildungen genossen als auch Lebenserfahrungen gemacht. Sie kommen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und bringen so verschiedene Perspektiven mit. Allen liegt die Förderung des Gemeinwohls am Herzen. Und da die Kenntnisse einen großen Querschnitt bieten, werden auch die Kapitel sehr unterschiedliche Inhalte bieten. Betrachten werden Themen aus den Bereichen:

  • Philosophie und Spiritualität als Grundierung des Menschen
  • vermittelte Geschichte und die damit konstruierten Weltbilder
  • Organisation von Gemeinschaft – politisch als auch bildend
  • Ökonomie  zur Deckung unserer Bedürfnisse
  • Militarismus als Strategie zur Weltherrschaft

Es wird um neue Denkmodelle gehen. Wir werden die alten Weltbilder de-konstruieren, um aus einem erweiterten Bewusstsein die neuen zu konstruieren. Wir werden über die Konzepte von fördernder Kooperation statt zerstörender Konkurrenz genauso sprechen wie über Konzepte zur ganzheitlichen Bildung unserer Kinder. Wir werden zeigen, wie wir uns vor Entzweiung schützen und am Ende zur einer für Alle zuträglichen Lebensphilosophie wie zum Beispiel der afrikanischen Ubuntu gelangen können.

Die Autoren werden das Denken anderer respektieren. Sie werden im Sinne von Vorschlägen schreiben. Im Bewusstsein, dass es keine objektive Wahrheiten gibt, sondern nur subjektive Meinungen basierend auf den eigenen Erfahrungen und aktueller Erkenntnisse gibt, lassen sie sich auf die Meinungen anderer ein. Nur so ist gewährleistet, dass aus 1 und 1 mehr als 2 werden kann.

Am Ende soll die Frage beantwortet sein: Wo bewegen wir uns hin, was ist das Ziel und wie können wir es erreichen?

Zum 1. Kapitel – Bestandaufnahme unsere Seins

Kategorien:Energetikum Schlagwörter:
  1. November 7, 2012 um 8:59 am

    Dieser Kommentar dient ausschließlich dem Zweck, dass ich über neue Kommentare informiert werde.
    Vielleicht ist es angebracht, wenn wir Mitschreiber jeweils einen Kommentar hinterlassen, wenn wir oben geschrieben haben, damit die anderen sich die Ergänzungen/Veränderungen anschauen können.

  2. November 7, 2012 um 10:10 am

    Hallo zusammen,
    „Erziehung ist die Entwöhnung von kindlichen Gewohnheiten.
    Erziehung ist Fortschritt im familiären Kreis.
    Fortschritt ist das Fortschreiten vom wirklichen Wesen des Lebens“
    diese Eingebung von Guido ist von zentraler Bedeutung.

    Da ich momentan die EntWICKLUNG der Kinder beachte,
    sehe ich das
    genauso wie Guido ich würde auch ein Kapitel mit phi überschreiben.
    Meine Beobachtung:

    Kinder haben ein ausgesprochen klares ihnen immanentes Seelenerleben,
    welches bei Allen ursprünglich und gleichermassen vorhanden ist und
    durch expressives Tun zum Vorschein kommt.

    Beispiel: AlleKinder malen wenn sie keine Vorgaben bekommen, am Anfang Kreise
    wunderschöne Kreise
    (Martin ich möchte 2 Bilder einstellen hier Hilfe??

    Was machen wir daraus ?
    Wregschmeissen und Gekritzel sagen und auf das alle Kinder lernen Oben die Sonne ,der Himmel unten die Wiese und natürlich???? das Haus

    @ Solveigh

    Ich glaube, wir sollten uns nicht kaprizieren auf geschichte ost west nord süd und ähnliches ,weil ich glaube, das es implizit in der obigen thematik enthalten ist.
    Dies aber nur meine gedanken dazu, lieb gemeint:-)

    Euer Ralf

    • November 7, 2012 um 10:37 am

      Es geht nicht darum, uns darauf zu kaprizieren, Rolf, sondern darum, deutlich zu machen, dass wir uns nicht TRENNEN lassen, sondern dass wir nun ENDLICH beginnen, GEMEINSAM aufzuarbeiten und GEMEINSAM Lösungen zu finden!
      Ich hätte auch ideologische Hintergründe schreiben können, es kommt auf das selbe heraus! Es geht um die Überwindung von Unterschieden, die im Grunde keine sind, um das Überwinden der Trennung und der Einsicht, dass wir nur GEMEINSAM stark sind!

      • federleichtes
        November 7, 2012 um 1:39 pm

        Ich hatte Dich vermisst und – natürlich – hier mit Dir gerechnet, allerdings nicht damit, beim Lesen gleich eine Gänsehaut zu bekommen.

        Ich stimme Ralf zu, es geht hier nicht um Kleinigkeiten – aber wir sollten nicht vergessen, was uns auf, ich nenne ihn mal DIESEN Weg führte: Waren es nicht relative Kleinigkeiten?
        Ich mag hier erzählen, was mich aus der „Deckung“ in die „Schlacht“ trieb: Raupen des Blutbärs und eine abgemähte Erscheinung des Jakobsgreiskrautes.

        Solveigh, ich vermisse bei der Aufzählung Deiner „Kenntnisse“ das Wichtigste: Dein ausgeprägtes Gefühl für Gerechtigkeit und Unrecht. Es stünde an erster Stelle, wenn ich Dich beschreiben sollte.

        Wenn mich nicht alles täuscht, traf hier gerade die erste Haubenmeise ein.

        Im Beitrag von Ralf steckt ein Kapitel-Thema: Kinder – und darin eines der Kernthemen?
        Im Beitrag von Solveigh steckt auch eins: Solidarität – und darin eins der Kernthemen?

        Solveigh, hier bietet sich mir Gelegenheit, Dir Dank zu sagen für Dein unermüdliches Hinweisen auf eine Kernproblematik. Ehrlich gesagt nervten mich Deine Ausführungen teilweise, aber ich spürte den Kern, blieb dran und kann heute sagen: Ein GROSSER Gewinn für mich. eine dicke Blockade aufgelöst.
        So ist es wohl: Wir können uns nur gegenseitig beim Springen über unsere „Schatten“ helfen.

        Gruß
        Wolfgang

        • November 7, 2012 um 7:10 pm

          Ehrlich gesagt nervten mich Deine Ausführungen teilweise, aber ich spürte den Kern, blieb dran und kann heute sagen: Ein GROSSER Gewinn für mich. eine dicke Blockade aufgelöst.
          So ist es wohl: Wir können uns nur gegenseitig beim Springen über unsere “Schatten” helfen.

          Das ist deckungsgleich 🙂
          Auch Dir Dank!

  3. November 8, 2012 um 9:20 am

    Wie schön dass es Moderatoren wie Wolfgang gibt.

    „Im Beitrag von Ralf steckt ein Kapitel-Thema: Kinder – und darin eines der Kernthemen?
    Im Beitrag von Solveigh steckt auch eins: Solidarität – und darin eins der Kernthemen?“
    So wird ein Schuh draus.Danke

    • November 8, 2012 um 9:33 am

      Ja, wenn Jeder sein Teil so beisteuert, sollte es gut voran gehen 🙂

  4. November 8, 2012 um 9:40 am

    Inspiriert durch Wolfgangs nächtliches Schreiben beim Bewusstseinsartikel habe ich diesen Abschnitt hinzugefügt:

    Das Buch versteht sich als Teil des gerade stattfindenden Kulturwandels. Wir alle spüren, dass auf der einen Seite viel Unordnung entstanden ist, unter der viel zu viele zu leiden haben, sogar die, die davon profitieren. Bis hierher war es ein weiter Weg aus dem Paradies, das für einen großen Teil der Welt zu Hölle geworden ist, für Mensch, Fauna, Flora, und Mutter Erde insgesamt. Wir spüren aber auch, dass jetzt die Zeit der Umkehr gekommen ist. Das Buch soll Wege zurück ins Paradies aufzeigen, so dass uns die Dringlichkeit dorthin kommen zu wollen, uns diese Wege auch beschreiten lässt. Hin zu einer heilenden Ordnung.

  5. November 8, 2012 um 10:45 am

    Ich habe das Wortwort auf Solveighs Vorschlägen überarbeitet.
    Vorschlag:
    Ergänzungen mit [name:text] einbauen
    Textänderungen als Kommentar anhängen. Zuerst die vorhanden Passage, anschließend den eignen Vorschlag. Beispiel

    „Dieses Buch ist ein Geschenk von Menschen an Menschen“

    Dieses Open Source Projekt soll …

  6. November 8, 2012 um 11:10 am

    Hallo alle zusammen, melde mich mal zurück. Habe mit Arbeit, Zukunftswerkstatt und Verein gerade nicht besonders viel Zeit, aber dafür einen praktischen Hintergrund. Nun gut, ich hatte es etwas ruhiger angeschoben, so zu sagen mehr im Stillen in Form einer wiki. Mir ist es gleich und würde gern auch Teile des schon Geschriebenen oder noch Entstehenden beisteuern. Wir könnten auch, so wenn gewollt sie umstellen und sie als „Rohschrift“ nehmen.
    Noch eine kleine Anmerkung vorne weg. Ich habe mir die letzten Kommentare auch zu Fragen „Geld“ durchgelesen. Ich glaube unser größter Irrtum, den wir fast alle in den meisten Fällen begehen, liegt in unserem Gut-Menschen-Denken, das wir Äpfel mit Birnen vergleichen wollen oder um es deutlicher auszudrücken, das das GUTE und SCHLECHTE nur außerhalb von uns existiert und wir dazu auserkoren sind, das Schlechte ein für alle mal aus zu löschen. Jede Handlung die wir vollziehen hat immer beide Seiten, Vor- und Nachteile und jeder Mensch hat sie ebenfalls. Ich wünsche mir für dieses Buch, das wir mit ANDERS DENKENDEN respektvoll umgehen. In diesem Sinne, packen wir es an! Viele Grüße com. Mike

    • November 8, 2012 um 11:24 am

      Hallo Mike,

      schön wieder von Dir zu hören. Und ja, Deine Texte sind gerne genommen.

      Ich habe Deinen Vorschlag zum Respekt mit ins Vorwort eingebaut.

      LG Martin

      • November 8, 2012 um 11:31 am

        Hallo Martin, Danke, wie gesagt vielleicht reden wir noch mal, also über skype oder so über das Prozedere, denn die Ansätze ähneln sich ja doch. Ich habe in den nächsten zweieinhalb Wochen noch bannig zu tun, dann zwei Wochen nach Hause in die Ukraine, endlich das Enkelkind betrachten. Viele Grüße com. Mike

        • November 8, 2012 um 12:05 pm

          Ja, eine Skype-Session, um das Prozedere nochmals zu grundieren, werde ich noch anstielen. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, einfach schon anfangen, die ersten Artikel im Draft einzustellen 🙂
          Wandelnde Grüße Martin

  7. November 8, 2012 um 12:02 pm

    Lieber Martin, mein Vorschlag, das Paradies auszuklammern.
    Die Begrifflichkeit ist doch sehr religiösbesetzt.Auch im Islam.
    Vorschlag Themen phi+ 2×5 +phi
    erste beiden Kapitel Geburt und Kindheit aber auf den Gesamtkontext bezogen.
    ein weiterse Kapitel „“autopoiesis?“
    @guido für den Gesamttext kennst du
    Erich Jantsch die Selbstorganisation des Universums? Aus der vergangenheit energetisch direkt zu uns?
    LG Ralf
    .

    • November 8, 2012 um 12:20 pm

      Hallo Ralf,
      Du hast Recht. Verwenden wir weniger Begriffe von Dogmen, daher Text angepasst. Hölle steht noch drin. Haben wir ein alternatives Bild? Das wird dann eh noch eine Herausforderung. Welche Begriffe sollten gemieden werden, welche bevorzugt verwendet. Damit sind wir beim Thema Glossar, das ich als nächstes Kapitel einstellen werde.
      Gut wäre ein Artikel „Erziehung – Bildung – Entwicklung“, das sich grundsätzlich damit auseinandersetzen sollte, was unsere heutige Aus-bildung mit den Kindern macht und wie es anders gehen sollte …
      LG Martin

  8. Berthild Lorenz
    November 8, 2012 um 12:41 pm

    Ich hab jetzt hier alles gelesen und bin im Anschluss etwas ratlos zurück zum Anfang „gegangen“. Da steht: „Dieses Buch ist ein Geschenk von Menschen an Menschen, die in unterschiedlichsten Situation Bedarf an Hilfestellungen haben.“
    Tja, ich werde seit 1988 arbeitslos genannt und war noch nie so vielbeschäftigt wie seitdem. Um nicht den Sinn Freude an meinem bisschen Lebenszeit durch dieses am_Leben_erhalten_Werden völlig zu vergessen, hab ich mir damit geholfen, die kleinen Schönheiten am Wegserand zu zeigen. Die Menschen denen gesagt wird: „Wir brauchen dein Tun nicht!“ können sich daran erfreuen…
    Ich würde sie gern diesem Buch schenken! Hier könnt ihr euch einen winzigen Teil meiner Fotos der letzten Jahre in „meine Fotoalben“ ansehen: https://www.facebook.com/berthild.lorenz/photos_albums

    • November 8, 2012 um 1:34 pm

      Liebe Berthild,
      vielen Dank für Deinen Beitrag. Mal schauen, ob wir das eine oder andere Bild von Dir dann passend mit in die Artikel einbauen können.
      Ich höre aus Deinem Lebenslauf heraus, dass Du Dir selbst zu helfen wusstest, in dem Du damit auch gleich anderen geholfen hast. Vielleicht kannst Du ja was daraus machen in Bezug auf den Begriff „Arbeit“. Denn 2/3 allen Schaffens in Deutschland erfolgt ohne das, was wir Lohnarbeit nennen. Ohne dies, würde vermutlich unsere Gemeinschaft direkt gar nicht mehr funktionieren.
      LG Martin

  9. federleichtes
    November 8, 2012 um 2:28 pm

    Open Source und DIE Autoren. Technisch scheint es schier unmöglich, eine große Anzahl Autoren mitwirken zu lassen – wenn es zehn werden, wird’s schon schwierig.

    In einer Zeit, als ich versuchte Menschen direkter zu begleiten, entwickelte ich eine Frage:

    „Was glaubst du?
    Was glaubst du wirklich?
    Was glaubst du so sicher, dass du dein Leben dafür geben würdest?“

    Das wäre eine Frage, die das Buch als „Open Source“ begleiten könnte.
    Alle Leser könnten die Frage aus ihrer Sicht beantworten.
    Die Antworten würden nicht kommentiert werden.
    Die Frage würde Raum schaffen – und die Antworten Raum füllen und Teilhabe an Eerfahrungen schaffen.

    Gruß
    Wolfgang

    • November 8, 2012 um 3:01 pm

      Was glaubst du so sicher, dass du dein Leben dafür geben würdest?

      Hier krampfte spontan mein Bauch. Es gibt da so ein paar Krieger auf der Welt, die sterben für ihre Idee und reißen dabei andere mit in den Tod. Genau das soll es doch aber nicht sein. Es gibt KEINE Gewissheit über eine Wahrheit. Alles sind nur Konzepte, die für die einen gut und für die anderen weniger gut sein können.

      Was mir vorschwebt sind Prinzipien für das gemeinsame Leben herauszuarbeiten, die dann eigentlich keine weiteren Gesetze mehr benötigen.

      Meine 2 Cent dazu, LG Martin

      • federleichtes
        November 8, 2012 um 4:50 pm

        „Bauch krampfen“ – Signal des INNEREN Weges, der zu Blockaden führt.
        Interessant, dass sich Dein „Blick“ (sofort?) nach außen richtete.
        Meine Frage/n richtet sich an DEN Menschen, um ihn mit Glaubensdogmen zu konfrontieren, die für sein Nicht-Leben ursächlich sind.

        Aus DEM Glauben heraus formulieren sich Nicht-
        Lebensgesetze. Glauben macht den Tod lebendig – ja, soll man das nun auch noch verstehen. In der Nacht mehr dazu.

        Wenn ich unser gemeinsames Wirken richtig verstehe, HABEN wir Prinzipien heraus gearbeit, die das Natürliche Leben blockieren bzw. folgerichtig-entsprechend die Entwicklung eines Widernatürlichen Lebens fördern.

        Was entsteht, wenn die Alten Prinzipien sich auflösen?
        Wird damit (automatisch!!) ein Raum geschaffen, in das sich eine natürliche Natürlichkeit natürlich ergießt?

        Oder anders gefragt:
        Muss man (noch) Ordnung schaffen, wenn man die Unordnung beseitigte?

        Mann.

        Gruß
        Wolfgang

        Ergänzung
        Ich halte es für außerordentlich wichtig, auf eine Deiner außerordentlichen Fähigkeiten hinzuweisen:
        Re-Aktionen mit-zu-teilen. JEDE E-Motion kann sich (nur so) auflösen, wenn sie als natürliche Er-Regung UND kausal verstanden UND entsprechend be-handelt wird. Das funktioniert besonders gut im Kreis von Freuden, denen Wohl-Wollen ein Selbstverständnis wurde.

        • November 8, 2012 um 8:02 pm

          Muss man (noch) Ordnung schaffen, wenn man die Unordnung beseitigte?

          Wenn Unordnung beseitigt ist, ist da dann nicht erst einmal Leere, die dann mit (einer neuen) Ordnung gefüllt werden will?

          • November 8, 2012 um 8:07 pm

            Hm, in Teilen habe ich sogar das Gefühl, dass wir viel zu viel Ordnung in unser Leben gebracht haben. Wenn ich mir zumindest unsere Gesetze anschaue und wie wir unsere Informationen so strukturieren, dass wir sie auch wieder finden.
            Geht es also eher um ein Neuordnen?

  10. November 8, 2012 um 9:17 pm

    Martin Bartonitz :

    Hm, in Teilen habe ich sogar das Gefühl, dass wir viel zu viel Ordnung in unser Leben gebracht haben. Wenn ich mir zumindest unsere Gesetze anschaue und wie wir unsere Informationen so strukturieren, dass wir sie auch wieder finden.
    Geht es also eher um ein Neuordnen?

    Führte diese Ordnung wirklich zu mehr Ordnung oder zu mehr Verwirrung?
    Kennst Du nur EINEN Steuerberater, der ALLE Steuergesetze, Durchführungsbestimmungen und – verordnungen kennt?
    Nach meinem Verständnis führt (und das ist auch so gewollt) diese Gesetzes- und Verordnungsflut dazu, dass keiner mehr durchsieht, keiner mehr den Überblick hat – und daraus folgernd die heute Herrschenden machen können, was sie wollen. Sie sind faktisch nicht kontrollierbar – und werden sie doch mal erwischt, schreiben sie sich flugs ein neues Gesetz.

    Das selbe gilt für die Flut von Informationen, die Flut von Glaubensbekenntnissen, Esoterikern, die Flut von Angeboten, wie die „Welt ein besserer Ort wird“ usw. usf. – Ein Jahrmarkt der Ideen…

    Alles dient nur dazu, die Menschen zu verwirren, auf dass sie nicht an die wirklichen Ursachen des Disasters rühren.

    Nein, diese „Ordnung“ hat das Chaos verstärkt!

    Wie wir die Leere füllen, nachdem dieses Chaos beseitigt ist, liegt bei uns Menschen – und ich bin völlig mit Dir einverstanden, wenn Du formulierst, wir Menschen können mit sehr wenigen Gesetzen, die dann jeder kennt und versteht, auskommen.

    • federleichtes
      November 8, 2012 um 10:19 pm

      Ordnung beginnt nach einem funda-mentalen Thema zu „riechen“.

      Gruß
      Wolfgang

      Kleiner Nachtrag
      Vielleicht ist es hilfreich eine Struktur zu beschreiben und Ähnlichkeiten zu entdecken. Z.B. ansatzweise:
      Ich – Gesellschaft – Welt – Kosmos;
      Materie – Psyche/Leben – Geist – Liebe;
      Natur – Mensch – Herrscher – Gott;
      Unordnung – Dynamik – Erkenntnis – Ordnung;
      Schicksal – Konflikt – Bewusstsein – Freiheit;
      Vrschiedenheit – Rassismus – Integration – Miteinander.

      • November 8, 2012 um 11:05 pm

        Gute Idee. Ich lass es mal auf mich wirken …

      • November 10, 2012 um 12:09 am

        Vorschlag: einfach Artikel mit entsprechendem Titel einstellen.
        Über die Kommentierungen sehen werden wir sehen, ob es funktioniert und wo noch was angepasst werden muss. Wir sortieren anschließend.
        VG Martin

  11. November 9, 2012 um 12:36 am

    Es gibt die Ordnung des Lebens, im Fall der Menschen z. B. alle umhüllten Produkte, aber auch die Zeit, das Geld, oder Gesetze, Regeln. Diese Ordnung dient der Handhabe von Unordnung, die in der Ordnung verweilt. Daher reaktive Ordnung. Erst wenn die Unordnung, welche die reaktive Ordnung zügelt, endgültig aufgelöst werden kann, kann sich aktive Ordnung … Kohärenz … einstellen. Die Leere, die damit einhergeht, wie z. B. im Buddhismus beschrieben, wird zu ALLEM, was “zählt“ und ist nicht mit der Leere gleichzusetzen, die man aus der Realität kennt. Leere ist in Wirklichkeit das eigentliche Wesen von Bewusstsein.

    Gruß Guido

  12. federleichtes
    November 27, 2012 um 8:42 pm

    Befeuert von Susannes Bericht aus der Schule, wollte ich schreiben – und landete in Bernhards Text im 1. Kapitel „Bestandaufnahme“. Eine sehr gute Arbeit, und wenn die noch nicht gewürdigt wurde, tue ich es jetzt.

    Ich bringe folgenden Vorschlag ein.

    1. Kapitel
    Unsere wunderbare Welt – für wunderbare Erscheinungen, Pflanzen und Tiere und Menschen in einem faszinierenden Miteinander.

    DAS ist für mich der Ist-Zustand, das POTENZIAL an Schönheit, das reibungslose, konflktfreie, freudvolle, das liebevolle, fürsorgliche, achtsame Miteinander aller Lebewesen.

    So könnte das 1. Kapitel beginnen:
    Wir leben in einem Paradies
    Und es könnte enden mit der Frage:
    Warum wurde daraus eine Hölle.

    Dann kämen Themen, so wie Bernhard sie aufgeschrieben hat. Seine Texte wären sicher eine gute Grundlage für eine Einleitung.
    Also (aus der Hüfte)
    2. Kapitel – Armut und Reichtum
    3. Kapitel – Arbeit und Faulheit
    4. Kapitel – Familie und Gesellschaft
    5. Kapitel – Das Ich als Subjekt und Objekt
    6. Kapitel – usw.

    Wir verfügen hier über einen großen Fundus sehr guter Beiträge, und es sollte nicht schwer sein, zu jedem Kapitel die besten zu finden, die Autoren um Freigabe und weitere thematische Mitwirkung zu bitten.
    Undenkbar scheint mir auch nicht, zum Beispiel Frithjof Bergmann konkret anzusprechen und um seine Mitwirkung zu bitten.

    Wenn das eigentliche Wesen von Bewusstsein wirklich Leere ist, nehme ich bei entsprechendem Nachweis sofort den Namen Quasimodo an und schäme mich den Rest meiner Tage.

    Allen einen guten Abend.

    Wolfgang

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