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Vom laufenden Kulturwandel über Potentiale und Visionen

Ich hatte in den letzten vier Tagen am offenen Herzen erleben dürfen, wie sich die neue Arbeitswelt anfühlt. Daher war von mir in den äußerst aktiven Kommentierungen der letzten selbst nicht zu lesen. Was ging ab? Ich war aufgrund meiner Arbeiten hier im Blog eingeladen, mit zu einem, ich nenne es mal Workspace, in ein privates Haus nach Österreich mitzufahren. Es hieß, dass sich dort eine Reihe von kreativen Menschen treffen wollten, um eine äußerst wirkungsvolle Plattform zum Wandel der Firmenarbeitskulturen und damit auch der Gesellschaft auf die Füße zu stellen.

Zusammengekommen waren zwölf Menschen (nein, ein Jesus als zentrale Führungsperson war nicht dabei 😉 im unterschiedlichsten Alter, mit viel tiefgreifenden Erfahrungen, hoch motiviert, und mit dem Geist ausgestattet, den mein Blog über die letzten zwei Jahre als Vision für eine neue Gesellschaft aufzeigt. Ich habe noch nie so viel Energie sich entfalten gesehen, wie in diesen zurückliegenden Tagen. Wolfgang machte das Bild des Energieflusses von im Kreis stehenden, sich die Hände reichenden Menschen auf. Es gab kein X, das die Energie absorbiert hat.

Mission: Heben von Visionen und Potentialen

Die Arbeitsweise war absolut agil. Es gab eine grobe Intitialagenda für 3 Tage gemeinsames Arbeiten sowie die gewünschten Ergebnisse, die am Ende erzielt werden sollte. Zudem gab es zwei Gruppen, die ihre aktuellen Produkte in das Gemeinschaftsprojekt einbringen. Die eine agiert auf den Visionen von Menschen, wie sie von der Genossenschaft Lebensunternehmer eG formuliert wird. Die zweite Gruppe  will die überwiegend brachliegenden Potentiale der Menschen aktivieren, so dass sie ihre zukünftige Realität selbst schaffen können. Dazu ist die Netzwerkplattform crealiity.com (create your reality) ans Netz gegangen.

Die beiden Gruppen: Vision Coaches und Potential-Heber

Die Gruppe aus Deutschland sind Vision Coaches, die derzeit an ihrer zukünftigen Netzwerkplattform atrejoo.com (Jenes Kind der Menschheit aus dem Buch unendliche Geschichte von Michael Ende) arbeitet. Allesamt große, dominante, laute und dennoch achtsame und liebevolle Leitwölfe. Ich hatte auf der 9-stündigen Anreise von Köln per Bus schon den Teamspirit der deutschen Gruppen miterleben dürfen. Da ging es durchaus ruppig zu. Aber nichts wurde nachgetragen und immer stand das gemeinsame Ziel im Fokus: „Wenn du meinst, dass du es am besten weißt, dann bist du im falschen Raum.“ Mit diesem Leitspruch wurden alle Meinungen angehört, kritisch beleuchtet und dabei eben nicht plattgeredet. Am Ende stand immer ein Konsens.

Die österreichische Gruppe: Potential-Heber

Die Gruppe aus Deutschland Die Gruppe aus Österreich kam mit dem Geschäftsführer von crealiity sowie vier zierlichen und „echten“ weiblichen Mitgliedern. Allesamt in sich ruhende, fokussierte, und ebenso achtsame und liebevolle Wesen. Sie wollen den Menschen helfen, die in Ihnen verborgenen Potentiale kennenzulernen. Es war die Frage „Warum sind manche Menschen so erfolgreich und so viele nicht?“, die zu der Idee einer Plattform führte, über die Menschen das eintragen, was sie ausmacht. Da die Erfahrung zeigte, dass das Herausfinden der Potentiale Geburtshelfer benötigt, denn sonst hätten auch alle anderen Menschen ihre Potentiale erkannt, werden so genannte begleitete Potentialchecks in Gruppen von 10 bis 20 Personen angeboten. Diese Checks durchlaufen 7 Kriterien mit jeweils passenden Übungen. Am Ende der 4,5 Stunden jeder reichlich Aha-Effekte über sich erkennen dürfen. Und wer dann noch Bedarf hat, geht in ein länger laufendes Vision Coaching, um sein persönliches Projekt, seine Vision über Gruppenarbeiten umzusetzen.

Sowohl als auch: Einzelpersonen und Firmen/Organisationen

Und nun stellen wir uns vor, dass nicht nur Einzelpersonen ihre Visionen erfahren wollen sondern auch Teams in Unternehmen. Und diese dann methodisch begleitet zum Ziel führen. Dabei werden so lange sämtliche Stolpersteine aus dem Weg geräumt, bis der Weg mental frei liegt und das Team wie von allein zum Ziel gesogen wird.

Sowohl als auch: Arbeitsstile

Es gab Phasen, da arbeiteten die jeweiligen Gruppen für sich. Während es im deutschen Team zwischen lauten Chaosphasen und ordnender Strukturierung oszillierte, war die österreichische Gruppe häufig beim fröhlichen Austausch von Ideen zu beobachten (Österreicher nehmen sich auch gerne mal selbst auf die Schüppe, so sagte man uns). Sowohl als auch: es gibt nicht den einen Arbeitsstil. Beide kamen zu extrem kreativen Ergebnissen, die dann anschließend in der großen Runde wieder zusammenführt wurden.

Wichtig war sicher auch die Arbeitsumgebung. Es war ein Privathaus, das uns zur Verfügung gestellt wurde und das die Basis für die fruchtbare Stimmung bildete.

Flow

In diesen drei Tagen habe ich erleben dürfen, wie Menschen in den Flow kommen, oder aber auch die Freiräume erhielten, sich auszukoppeln. Wenn die Gruppe im Flow war, wurden die anvisierten Terminen nicht gehalten, sondern die Energie weiter genutzt. Agil wurde dann erneut die Agenda wieder aufgrund der neuen Arbeitsergebnisse angepasst.

Und wen sollte es wundern: in der deutschen testosteron-gesteuerten Gruppe wurden die besten Ideen sogar noch nachts entwickelt.

Vertrauen: Kooperation statt Konkurrenz

Beide Gruppen hatte sich nach der Aufwärmphase darauf geeinigt, dass ich die Moderatorenrolle übernehmen sollte, um den organisatorischen Ablauf sicherzustellen. Das war eins von vielen Zeichen des vertrausvollen Umgangs miteinander. Da es hier nicht um ein Konkurrieren von Ideen ging sondern um einen kooperierenden Austausch von Lösungsansätzen, um daraus etwas neues zu entwickeln, gab es kein Verlieren. Es gab nur das miteinander Gewinnen. Was mich selbst wunderte war, dass ich mich auf diesen agilen Arbeitsstil einlassen konnte und nicht wie die Lehrer in der Schule darauf bestehen, den einmal gesteckten Agendazeitplan mit dem Klingelzeichen einzuhalten.

Fazit

Das Vorhaben dieser bei sich zusammenschließenden Gruppe zielt auf die Förderung von genau der seitens Ardalan in seinem Artikel Darüber, wie Unternehmen mit einer Vertrauenskultur richtig Kosten sparen … aufgezeigten neuen Firmenkultur der Kooperation. Daher werde ich in den nächsten Artikeln ausführen, welchen Nutzen Firmen aus dem Heben der Potentiale und Visionen gewinnen können, aber auch, wie die nach der Gallup-Studie  84% wenig emotional an ihre Firmen und damit an ihre Arbeit gekoppelten Menschen sich entwickeln können.

Und da passende Bild, das die Stimmung in Workspace ausmachte:

Ähnliche Vorhaben und Projekte

Auf Facebook ist die Idee der Gründung eines Vereins für eine soziale Plattform geboren, die als Alternative zu Facebook gestartet werden sollte, aber ohne Werbefinanzierung laufen soll. Der Gewinn der Mitgliedsbeiträge soll in Gemeinwohl-födernde Projekte fließen. WEGE IN DIE ZUKUNFT – Aufbruch 2012

Wenn Menschen nur arbeiten gehen, damit sie das Geld für das Leben erhalten, sonst aber schon innerlich gekündigt haben, ist das eine Vergeudung von Leben, so der Personaler Ardalan Alexander Ibrahim. Daher fordert er diese Menschen auf: „Trenn Dich Trau Dich!„. Er persönlich hat die Erfahrung gemacht, dass es sich für ihn immer gelohnt hat. Hier könnte der o.g. Potentialcheck ein erster Schritt sein.

Der Controller Lukas Michel sieht ebenfalls viel ungenutztes Potential in den Firmen und hilft ihnen seit über 10 Jahren auf eine vertrauensvolle Führungskultur umzustellen. Weg von der Denke des Industriezeitalters mit Belohnung und Bestrafung hinzu einem kooperativen Miteinander ist auch seine Devise: AgilityINsights – Menschen-zentrierte Führung

Der Verein Initiative Wege zur Selbst-GmbH e.V. sieht, dass in der Vergangenheit die Bindung an ein Unternehmen häufig durch Abhängigkeiten, hierarchische Strukturen und patriarchalen Führungsstil gekennzeichnet war. Künftig würde eine dialogisch-partnerschaftliche, motivierende Führungskultur, die mündige, eigenbestimmte und zur Eigenverantwortung bereite – ja dafür begeisterte – Mitarbeiter/innen fördert, zum kritischen Erfolgsfaktor. Wertschätzende und zutrauende Führung würden Aufgaben statt Vorgaben geben. Die Bindung an ein Unternehmen beruhe damit nicht mehr auf Abhängigkeiten, sondern ergibt sich in einer ganz anderen Qualität durch die Attraktivität eines gestaltbaren Arbeitsumfeldes.

Über weitere Nennungen freue ich mich.

  1. prozessor - ingo neitzel
    November 4, 2012 um 7:18 pm

    wenn man sich jetzt folgenden artikel bzw werdegang einer jungen firma betrachtet, dann erkennt man dort eine struktur, wie sie die zukunft perfektioniert. nach meiner meinung ein aushängeschild für weltweite verbreitung .. mit viel mut auf den richtigen weg. … diese perfekte vorgehensweise regt zum mitmachen an .. und zudem ist nicht nur direkter nutzen dabei .. es kommt sogar eine gewinnmitnahme dazu, vollkommen ohne risiko und börsenhandel oder gar unterhändler dazwischen zu haben.

    man bekommt direkte leistung bei investment (nach norm ist alles beglichen) .. man „kann“ bis zur fertigstellung mitwirken und bekommt (so oder so) zusätzlich gewinnbeteiligung.
    man muss den artikel bzw diesen vorgang wohl mehrfach studieren, bis man die hand in hand perfektion vollständig erfasst.

    Project CARS und WMD – das Rennspiel und die Entwicklerplattform

    in diesem sinne 🙂 .. die zukunft hat begonnen.

    • November 4, 2012 um 8:03 pm

      Hallo Ingo,

      vielen Dank für Deinen Hinweis auf dieses Projekt. Hast Du Dich schon selbst eingeklinkt und Erfahrungen gemacht.

      Mein Bauch sagt mir, dass es hier aber auch nur ein Belohnungssystem hintersteht, um mit Geld wieder Geld zu machen. Damit wird der Mensch wieder extrinsisch motiviert und macht nicht das, was er eigentlich am Liebsten macht?

      LG Martin

  2. prozessor - ingo neitzel
    November 4, 2012 um 9:12 pm

    jawoll martin, bin auch dabei .. das geld dürfte für die wenigsten im vordergrund stehen .. wie schon die veröffentlichten einsätze zeigen, die bereits bei 10 euro beginnen.
    hier steht das projekt absolut im rampenlicht .. wobei sich später bestimmt jeder freut, wenn schon der geleistete betrag ausgeglichen wird.
    man nutzt ja bereits und wächst mit der entwicklung .. hat also bereits was man wollte und kann trotzdem aktiv mitwirken .. eine hand wäscht die andere.
    ein angenehmes klima zwischen machern und usern .. es finden sich in solch einem projekt die direkt zu begeisternden aus der zielgruppe .. ein selbstlaufendes marketing, welches durch direkte ergebnisse überzeugt und sich extrem von herkömmlichen produkten absetzt.
    für meinen teil möchte ichs so sagen: man freut sich auf ein geniales werk, welches man von geburt an begleitet .. im detail kennenlernt, statt ins kalte wasser zu springen.
    man darf folgendes nicht vergessen .. wer absolut nicht mit dem projekt klar kommt, bekommt anstandslos seinen einsatz zurück.
    geld kann nicht der punkt des interesses sein, weil die foren eine freudige gemeinschaft am eigentlichen projekt zeigen.
    die meisten bisher geleisteten beiträge liegen eindeutig in der höhe, die das finale später mal kosten soll .. also 45 euro (weil die meisten – wie ich auch – mit 20 euro einsteigen und nochmal nachlegen) oder von dort nochmal 55 euro auf senior user nachlegen etc.

    diejenigen die auf geld aus sind, sind garantiert wenige und die haben bereits geld .. nehmen grosse beteiligungen von mehrfach 1000er oder gar pakete mit wert von 22tsd.
    nur die überzeugte masse ist der produkt interessierte .. geld ist ein zweitrangiger nebeneffekt.

    derzeit haben nur die userzahlungen bereits 2mio euro überschritten.

    wenn ich mir vorstelle, was eine – dagegen lächerliche – perfektion einer hausentwicklung an den tag legen würde .. zb. ein nutzbarer perfektionierter bauplan der durch alle entstanden ist, oder ein projekt, was zb. im realen fahrzeugbau landet und durch weltweite ideen entsteht .. man könnte die absolute perfektion auch mit einer langsamen auskopplung von geld realisieren, sobald man die unvorstellbaren nutzwerte erkennt.

    wie lange habe ich auf ein derartiges projekt gewartet .. wenn das kein erfolg wird,
    dann ist alles zukünftige zwecklos.

    • November 4, 2012 um 10:08 pm

      Gänsehaut beim Lesen! Ja, die Zukunft hat begonnen. Danke Ingo!

  3. prozessor - ingo neitzel
    November 4, 2012 um 10:27 pm

    wir sind hier und jetzt an einem entwicklungspunkt, wo sich der ablauf umkehren lässt ..
    das reale entwickeln und anschliessende portieren in die virtuelle welt ist jetzt an einem punkt angelangt, wo dieses portieren umgekehrt werden kann .. wir entwickeln unseren interessen gerecht an weltweiten projekten, die im finale auf real umgesetzt werden.

    dieser weg aktiviert die derzeit unvorstellbaren ruhenden geistigen schaffenskräfte in lauerstellung.

    eben dieses – jetzt zu beobachtende projekt – zeigt das mehr als deutlich .. die leute sind hungrig und fühlen sich wohl, wenn man sie ungezwungen zur mitwirkung bringt.
    jeder hat sein lieblingsgebiet, welches er sucht.

    ich sehe hinter dieser entwicklung eine weltveränderung die sich gewaschen hat.

    wenn man nur mal ein bge als beispiel nimmt – viel freizeit generiert .. schaffenskräfte auslöst und die neugier auf das neue auslöst .. dann läuft der neue motor auch ohne geldgier .. die masse machts, nicht die willens abschaltenden wesen die sich ins nirvana saufen oder fressen.

    ich für meinen teil würde sowohl an materiellen entwicklungen (bedachte optimierungen), wie auch an fertigungsprozessen einsteigen. weils einfach bock macht!

  4. prozessor - ingo neitzel
    November 4, 2012 um 10:42 pm

    und noch was, martin .. einiges was die entwickler nicht erreichten .. könnte durch die automatisierte jederman einbindung selbsterfüllend werden (ist bereits geschehen).

    hier im beispiel die verwendung von marken und realen fahrzeugdaten .. manchmal kennt einer jemanden, der den direkten draht verbinden kann .. sei es durch verwandtschaft oder sonstwas.

    die wachsende gemeinschaft eröffnet ebenso die vernetzten möglichkeiten zu vielleicht längst aufgegebenen vorhaben, die mangels direktem kontaktweg im nirvana landeten.

    • November 4, 2012 um 10:46 pm

      AH! Danke für diesen Zusatz, denn genau dafür ist crealiity.com ausgedacht. Die Menschen zusammenzuführen, die ein Projekt zum Ziel führen können 🙂

  5. prozessor - ingo neitzel
    November 4, 2012 um 11:16 pm

    vor allem sollte man nicht abdriften und sagen, hey, das ist doch nur ein spiel ..
    ein spiel? *grins* .. das ganze leben ist ein spiel .. wir sollten mal mitspielen, statt nur die fremdgesteuerten akteure zu sein.

    zum schluss noch ein selbst erstelltes video eines users .. hier zeigt sich, welche begeisterung vorhanden ist, wenn solch professionelle videos in der freizeit entstehen.
    die liebe zum detail ist noch nie zuvor derart perfektioniert worden .. und dabei gilt folgendes zu bedenken .. dieses projekt steckt noch im strampelanzug (pre alpha status) ..

    nun macht sich bitte jeder selbst ein bild und denkt weiter, wo das finale hinführen wird.

    wenn realität 1:1 portiert wird, ist die zeit gekommen 🙂 .. JETZT!

    viel spass mit diesem video .. was ausschliesslich die aktuellen gamefähigkeiten zeigt ..
    nur die einzelnen texte wurden nachträglich eingebaut.

  6. yt
    November 5, 2012 um 5:02 pm

    Wie las ich vor kurzem in einem Profil, eines hier anwesenden Kommentatoren?
    Sinngemäß –

    … sich in einen Kasten mit vier Rädern einsperren und das ganze Freiheit nennen.

    Ich hab ja so einige Macken und Feindbilder, die ich kenne und Pflege. Das ist genau so eines. Wenn ich Motorengeräusche höre kann ich nicht mehr von Zukunft sprechen. Das ist in meinen Augen anachronistisch.

    Gamedesign, Physics, … Rennspiele – Leidenschaft. Ja. Wipeout von Psygnosis hat mich sehr tief beeindruckt vor 13 Jahren? Aber ein weiteres Autorennspiel, und das im Jahre 2012… Au Backe. Damit sich noch mehr jugendliche Todfahren? Die Menschheit noch weiter dem PS Gott huldigt…

    Sorry. Find ich voll und sowas von … wenn ihr die Idee umbaut auf eAutos, … ach was fasel ich da … »man sollte die Welt nicht erfahren, man sollte sie erleben. Sonst fährt man nur an etwas vorbei, anstatt es zu durchleben«
    (Ich denke Johannes Warth sagte das so. Ist auch nicht von mir. Aber auch klug wie ich finde.)

    Trotzdem, viel Spass und gute Unterhaltung bei eurem Projekt, ich weiß sehr wohl noch, wie faszinierend das sein kann. Vielleicht entwickelt sich ja auch tatsächlich mal etwas neues, noch nicht dagewesenes daraus.

    Mit virtuellen Grüßen,
    yt

  7. yt
    November 5, 2012 um 5:05 pm

    @Martin hab deinen Bericht mit Spannung gelesen. Du bringst in dem Text so viel Energie unter, man erahnt wie sehr dich das aufgeladen hat 🙂

    Mit guten Grüßen,
    yt

    • November 5, 2012 um 9:10 pm

      Diese Aufladung haben wohl alle Teilnehmer für sich auch wahrgenommen 🙂

      An Dich der kurze Hinweis zu Deinem ersten Artikel hier: nach einer Woche wurde er 350 mal angeklickt. Es gab bisher nur etwa 10 Artikel, die mehr schafften. Da hattest Du ein Thema erwischt, das gerade im Fokus steht 🙂

      LG Martin

      • yt
        November 6, 2012 um 12:40 pm

        380 Klicks – das ist keine große Kunst.
        Schwieriger ist es ein so weit verzahntes Thema, überhaupt nur Ansatzweise, so zu behandeln, wie es den Umständen und auch Auswirkungen auf unser Zusammenleben gerecht würde. Und dass es danach noch jemand versteht 🙂

        Was ich da viel beachtlicher finde, mit welcher Ruhe und Ausdauer du dich mit den verschiedenen Meinungen auseinander setzt. Ich bin da wesentlich „leidenschaftlicher“ (um es mal milde aus zu drücken. aufbrausend/temperamentvoll würde aber auch passen)

        Mit affimierten Grüßen,
        yt

  8. November 6, 2012 um 2:50 pm

    Ob Herrn Dueck geholfen werden kann. Jedensfalls ruft er um Hilfe, was unseren Kulturwandel angeht:

    Lassen Sie mich mit dieser Idee oder Erkenntnis nicht so allein.

    Deshalb ändert sich nichts mehr gut, was zu hart eingetrichtert wurde, was durch Prügel, Liebesentzug, Hohn und Schmähung, durch Erniedrigun
    g und Strafe im Körper fest als System von Alarmneuronen etabliert wurde. Und noch schlimmer: Man prügelte ohne Plan auf uns ein, der Vater hier, die Lehrerin dort, der Chef an anderer Stelle – alle getrennt! Sie alle setzten unabhängig voneinander „somatische Marker“, die nun gemeinsam chaotisch durcheinanderwirken. Das kann so schlimm sein, dass ein Mensch ganz „verhunzt“ wurde und kaum noch änderbar ist. …

    Gefunden in: Mein Neuron vom Dienst oder „Neurons in Charge

    • federleichtes
      November 7, 2012 um 12:45 am

      Sag ihm mal, mit herzlichen Grüßen, meine Ansicht:
      Das Problem sind Emotionen, primär Angst, die Erfahrungen als subjektive Information speichern – die interpretiert werden als „das ist richtig, überlebensfreundlich, und lebensfeindlich (schmerzhaft), wenn ich anders als eben so handele.
      Neuronen, eine wissenschaftliche Kantate, die ich nie brauchte, um die alten Erfahrungen von einer neuen Vernunft prüfen zu lassen. Ich ließ die alten Quälgeister der Reihe nach antreten, und entließ sie mit Dank und einer gewissen Häme: Trotz vieler Mühen brachen sie mich nicht, sondern erreichten das Gegenteil. Punkt. Ergebnis: Neutralisierung.

      Neuronen funktionieren wie Gene: Man kann ihnen sagen, was sie tun oder unterlassen sollen. Je mehr Emotionen (energetisch-reaktive Information) abgebaut sind und durch Gefühle ersetzt wurden, je leichter gehorchen sowohl Gene als auch Neuronen.

      Du wirst das Prinzip verstanden haben:
      Das Neuron ist durch die Emotion blockiert und „denkt“, es handelt durch eine Veränderung seiner Information/Programmierung lebendfeindlich.
      Wäre nicht verkehrt, wenn Du – Experte für die Verkehrte Welt – das konsequent für Dich weiter denkst. Und das Lachen nicht vergessen!

      Ebenso der Körper, programmiert auf Körperfeindlichkeit. Kruzitürken, wie soll er energetisch fließen, wenn er mental-informativ vergewaltigt wird.
      wie entstehen widernatürliche Handlungen anders, als durch widernatürliche Informationen. Verunstalte das Natürliche, und es entsteht das Widernatürliche; unterdrücke etwas, und es entsteht Überdruck.
      Ja, so ist das, natürlich weiß der Intelligenzler alles über Kausalität/en, aber das sie auch widernatürlich funktionieren, sagt ihm niemand, und niemand hilft ihm bei der Aufklärung – im Gegenteil, sonst funktioniert das System ja nicht mehr, das auf Menschen angewiesen ist, die den Wahnsinn als das Normale denken, weil ihre Emotionen sie falsch informieren darüber, was lebensfeindlich und lebensfreundlich ist. (Mann, was’n Satz – denke gerade an Georg Schramm).
      Und sie können den Wahnisnn nur unter der Prämisse ertragen, dass er ihnen als „normal“ erscheint. Ach ja, am Massenwahnsinn ist die Schwarmintelligenz auch hilfreich beteiligt
      Ja, wenn das Prinzip mal zu Bewusstsein wird – WAU! Dann reden wir von Schwarmgefühl, oder wie.

      Was rede ich wieder. Wann lerne ich, auf drei Seiten Text mit Ja oder Nein zu antworten.

      Wolfgang

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