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Gibt es Schutz vor “dem Bösen” und vor “Psychopathen”?

Quelle: http://www.kunstnet.de/werk/183168-dr-hannibal-lecterWas macht Menschen böse? “Das Böse” ist schwer greifbar und beherrscht eine unvorstellbare Palette der Destruktivität! Wir können uns nur schwer davor schützen. Schließlich gibt es auch in uns genügend Anteile, welche uns belasten. Vor allem, wenn wir unser Gewissen nicht schärfen, sondern es betäuben und so zu Co-Abhängigen werden. (Beispiel: Die Banalität des Bösen zeigte sich in tausenden willigen Helfern und Vollstreckern im Holocaustwahn des “dritten Reiches”). Unreifer Umgang mit der Anfälligkeit für das Böse in sich selbst, verhindert dass wir fähig werden für eigenverantwortliche Selbstsorge.

Eine besondere Rolle auf der “Bühne des Bösen” im Zusammenleben mit anderen spielen sogenannte Psychopathen“. In der Forensischen Psychologie und Psychiatrie wird damit eine schwere Form der dissozialen/antisozialen Persönlichkeitsstörung bezeichnet, die in ihrer Ausprägung die genannte Persönlichkeitsstörung übertrifft. In den Klassifikationssystemen DSM-IV und ICD 10 ist die Diagnose nicht aufgenommen!

Den typischen ”Psychopathen” gibt es also nicht. Jeder ist ein Unikat. Behandelbare Formen finden sich der ICD-10 unter F60 in der Kategorie “Persönlichkeitsstörungen”.

Die Komplexität wird vollends unüberschaubar, wenn es darum geht, die multifaktoriell und systemisch wirkenden biopsychosozialen Bestandteile und deren Zusammenhänge zu berücksichtigen. Und deshalb meine These gleich vorweg:

Jeder Mensch benötigt auch den persönlichen Schutz Gottes, um sich wegen seiner individuellen Anfälligkeit für das Böse in sich und der äußeren Belastung durch das Böse angemessen schützen zu lernen!

Ach Gott, daß du den Gottlosen tötetest und die Blutgierigen von mir weichen müßten! … Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege!

Psalm 139,19.23-24

Alle Persönlichkeitsstörungen wirken beziehungsbelastend. Folgende Typen will ich herausstellen in Häufigkeit und geschlechtlicher Verteilung:
Typ 2 Dissoziale Persönlichkeitsstörung , bis 5%; m > w (Männer > Frauen)
Typ 3 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung (Borderline); ca. 2%; w > m
Typ 4 Histrionische Persönlichkeitsstörung ; 2-3%; w > m
Typ 8 Narzisstische Persönlichkeitsstörng  < 1%; m > w (besonders gefährdet)

Ätiologisch kommen die Erklärungsmodelle aus der Neurobiologie, Psychologie und Soziologie in Frage. Eine psychotherapeutische Behandlung ist schwierig, (die Betroffenen spüren ja selbst keinen Leidensdruck). In einer Therapie geht es deshalb vorrangig auch nicht um “Heilung”, sondern bestenfalls um eine zufriedenstellende Lebensführung. In schweren Fällen, wie bei den Psychopathen, bleibt wohl nur eine Isolation, bzw. bei Straffälligkeit eine Sicherheitsverwahrung wegen Wiederholungsrisiko.

In ARTE gibt es seit dem 2.8.12 eine einmalige, lehrreiche, sehenswerte 80min. Doku über einen narzistischen Psychopathen extremer Kategorie:

Der Film zeigt wie wichtig die Prüfung der Wirkung von Menschen in Führungspositionen, angefangen bei den Eltern, über die Chefs in der Arbeit bis hin zu Politikern und geistlichen Leitern auf sich selbst ist.

Im Informationstext heißt es:

Ich bin ein Psychopath”, behauptet Sam Vaknin von sich selbst. Aber ein schlechter Mensch ist er in seinen Augen nicht. Es interessiert ihn bloß nichts – außer es geht um ihn selbst. Er hat wie viele Psychopathen mit Charme und großer Manipulationskraft einige Menschenleben aus dem Gleis geworfen. Und er hat die Extreme einer sozial überaus unverträglichen Existenz durchlebt, die erfolgreichen Seiten und die Abgründe des zerstörerischen Wesens am eigenen Körper erfahren sowie seine Mitmenschen erfahren lassen. … Die Reise führt tief hinein in das Denken und Fühlen eines Psychopathen. … Experten gehen davon aus, dass ein Prozent der Menschen als Psychopathen bezeichnet werden müssen. In bestimmten Berufsgruppen jedoch liegt der Anteil wesentlich darüber. “Sie stehen nicht im Fokus der Wissenschaftler, aber auch nicht unseres sozialen Systems, weil sie eben nicht kriminell werden“, so der Tübinger Neurobiologe Niels Birbaumer. “Sie sind nicht gewalttätig und deshalb kennen wir sie nicht. Der Schaden, den sie aber in unserer Gesellschaft anrichten, ist immens. Bisher wurde er nie wirklich untersucht.” Neben der Diagnosegeschichte des Filmes entwickelt sich ein zweites, ungeahntes Drama. Trotz langer Vorbereitungsphase ahnt Filmemacher Ian Walker nicht, welcher Gefahr er sich während der Dreharbeiten aussetzt. “Einen Film mit einem Psychopathen zu drehen, ist ein bisschen so, wie eine Schlange mit dem Stock zu reizen”, das wird Walker schnell deutlich, als er selbst zu einem Opfer wird. Der weltweit renommierte Forscher auf dem Gebiet der Psychopathie, Prof. Dr. Robert D. Hare, bezweifelt, ob man sich als normal fühlender und handelnder Mensch überhaupt gänzlich vor der destruktiven und sehr subtil zerstörerischen Kraft der Psychopathen schützen kann.” (Australien, Deutschland, 2009, 83mn)

Dieses wissenschaftlich experimentelle Lehrstück, hat großes Aufklärungspotential. Es zeigt mehrdimensional wie bösartig-destruktiv und damit gefährlich und manipulativ Psychopathen auf “Otto Normalverbraucher” wirken.

Jeder “durchschnittliche” Mensch ist ihnen unterlegen. Aufgrund ihrer Unfähigkeit zur emotionalen Empathiefähigkeit, und aufgrund ihrer mangelnden eigenen Körperwahrnehmung nehmen sie als Menschen “ohne eigenen Körper” nur “im Kopf” sehr scharf die persönlichen Schwächen ihrer Mitmenschen wahr, um diese für ihre egomanischen Zwecke schonungslos und gewissenlos zu mißbrauchen und auszunutzen.

Sie spielen bewusst mit den Gefühlen anderer Menschen, denn es geht ihnen um Macht. Das ist ihr Aphrodisiakum. Das Bild einer Katze, welche mit dem Leben einer Maus spielt ist treffend. Die Maus hat keine Chance.  Psychopathen leben von der Angst und der Emotionalität anderer und rauben deren Lebensenergie. Sie erkennen zielsicher unsichere Persönlichkeiten als potentielle Opfer und investieren ihre Energie um auf deren Kosten, parasitär zu leben. Schwer persönlichkeitsgestörte Menschen provozieren Konflikte und beherrschen das Spiel mit den Emotionen anderer perfekt. Schaden leidet in jedem Fall der emotional empathische Mensch.

Ihr Charisma und ihre Stärke kann gerade diejenigen anziehen, welche eben selbst sensibel auf den Schmerz und das Leid anderer reagieren. Dann bewundern sie vielleicht gerade, die rationale Distanzierungsfähigkeit und scheinbare Abgeklärtheit, welche sie für sich selbst auch wünschen.

Psychopathen nach menschlichen Maßstäben zu messen und einzuordnen ist m.E. unsinnig. Da hilft nur Distanz, Abbruch des Kontaktes, bzw. bei Nachweis von Straffälligkeit die konsequente Strafverfolgung.

Fazit: Es lohnt für die Selbstsorge nach innen kritisch und nach außen offen zu bleiben. Selbst emotional empathisch werden und leben lernen, ist unabdingbar, wenn Menschlichkeit und Mitgefühl in nachfolgende Generationen überdauern soll!

Wenn jedoch die Verletzlichkeit des Vertrauens emotional empathische Menschen von Psychopathen missbraucht wird, muss das Vertrauen aus Gründen des Selbstschutzes entzogen werden. Ggf.  mit Hilfe professioneller Unterstützung.

Wenn allerdings Psychopathen an große Machtpositionen vordringen, dann hilft nur noch Gebet und angemessener Widerstand.

Euer Ingo Damith

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  1. September 19, 2012 um 10:50 am

    Danke für diesen Eintrag – ich habe mir erlaubt, ihn in meinen blog zu übertragen – allerdings mit ein paar Veränderungen; weil ich davon ausgehe, dass meine Leser Fremdwörter und Fachbegriffe nicht beherrschen, sie überlesen oder erst nachschlagen müssen.
    danke

  2. federleichtes
    September 19, 2012 um 1:00 pm

    Fragt sich, ob auf der Ebene psychiatrischer Erkenntnise – die nach meiner Kenntnis nicht unwesentlich daran beteilgt sind, das „Böse“ hervor zu bringen – gesprochen werden kann.
    Und sollte?
    Keine Mutter, die ihren Titel wert ist, schüttet ihr „Kind“ mit dem Bade aus. Darüber herrschte hier Einvernehmen.

    Wolfgang

  3. September 19, 2012 um 2:15 pm

    Klingt aber, als ob jeder ein Psychopath werden könnte/sein kann. Ich meine wenn man ein Psychopath an seiner Abgeklärtheit zu Gefühlen bemisst, das ist doch bei vielen der Fall. Auch nutzen viele es aus, psychische Schwächen gegen Person zu verwenden und wenn ich mir die Äußerungen anhöre, warum ein Krieg gerechtfertigt sei,… oder verstehe ich da was falsch?

    Wie darf man sich einen Psychopathen vorstellen?
    -erfolgreich im Beruf
    -mit oder ohne Familie
    -…dann gibt es da die Soziopathen etc.

    Nicht zu Unrecht wird die Psychiatrie kritisiert.

  4. September 19, 2012 um 7:59 pm

    @WsdV-Blog:
    „Klingt, als ob jeder ein Psychopath werden könnte“

    Nicht ganz falsch. Seit der Aufklärung „glauben“ wir, dass der Kosmos eine objektive Wirklichkeit ist, welche unabhängig von uns, ähnlich wie eine Maschine existiert und deshalb auch wissenschaftlich berechenbar und rational erklärbar ist. Wozu also Gefühle? Das ist nur was für Frauen. Wir konstruieren Maschinen, zu deren Bedienung sind Empathie und Emotionen eher hinderlich. Da muss man schon selbst zu einer Maschine werden und am Besten ausblenden, dass man selbst Verantwortung trägt dafür dass ein Tastendruck zur Preismanipulation an der Börse anderswo eine Hungersnot auslösen kann. Es wurden und werden immer noch die begünstigt, belohnt und schaffen es ganz nach oben, welche sich an diese mechanistischen Bedingungen konkurrenzbasierter System bestmöglich anpassen. Schneller, Höher, besser, weiter…

    Was die Psychiatrie betrifft, stimme ich zu. Als wissenschaftliche Disziplin ging sie von denselben rationalen Vorannahmen aus und ist deshalb mitverantwortlich für die Pathologisierung vieler, welche in ihrem mehr oder weniger selbstdestruktiven Verhalten nicht der jeweiligen gesellschaftlichen „Norm“ entsprachen, bzw. sich nicht „anpassten“. Erst allmählich und seitdem das monistischen materialistische Weltbild Risse durch die Erkenntnissen der Quantenphysik erhielt, wird gelernt integrativ, holistisch zu denken und interdisziplinär zu forschen, sowie zu erkennen, dass die meisen psychischen Störungen – nicht allen – psychotherapeutisch geholfen werden kann. Viele lernen ihre Intuition und Fähigkeit zu emotionaler Empathie als Bereicherung und zuträglich für ihre inneren Balance zu entdecken.

    Nicht von ungefähr entstand fast zeitgleich, seit der Hippie-Bewegung eine breite Sehnsucht nach Bewusstseinserweiterung und Offenheit für spirituelle Erfahrungen, bzw. Begegnung mit anderen Kulturen, Denkweisen und Perspektiven…

    In dem Artikel wollte ich aufzeigen, dass es eben auch „besonders schwere“ Fälle von Psychopathen gibt, welche untherapierbar sind und auch nicht besonders auffällig sind in ihrem Verhalten, sondern auch sehr geschäftstüchtig sein können – auf Kosten von anderen.

    Die landen eben in der Regel nicht in der Psychiatrie oder suchen keine Psychotherapie auf. Unser Problem sind nicht die psychisch Kranken in den Kliniken. Leider ist der Film auf ARTE nicht mehr verfügbar. Aber wer des Englischen mächtig ist findet die ausgiebigen Internetumtriebe des Psychopathen Sam Vaknin im Netz, insbesondere bei youtube.

    Ich empfehle zum Thema psychischer Störungen das kurzweilige, allgemeinverständliche Buch von Dr. Manfred Lütz: „Irre, wir behandeln die Falschen – Unser Problem sind die Normalen!“

    • September 20, 2012 um 10:20 pm

      Danke für deine Antwort. Das Buch von Herrn Lütz meinen ich schon mal in der Hand gehalten zu haben. Denke ich werde mir das Buch „Irre“ durchlesen.

      Die ARTE Doku findet man anscheinend auch bei youtube:

      ARTE Themenabend: Psychopathen – Meister der Grausamkeit
      1. Einführung: Zitat: Sie missachten gesellschaftliche Regeln und Erwartungen ohne Schuldgefühl und Reue, kennen kein Gewissen, enttäuschen und verletzen ihre Mitmenschen. Dabei wirken sie auf den ersten Blick äußerst charmant und einnehmend. Die Rede ist von Psychopathen, die ein böses Spiel mit ihrer Umgebung treiben, ohne gleich kriminell oder sadistisch zu sein. Der Themenabend spürt den Grenzen zwischen krank und gesund nach und beschreibt die subtile Bedrohung, die von Psychopathen ausgeht.
      2. “Der talentierte Mr. Ripley”: Zitat: Der junge Amerikaner Tom Ripley träumt von der Dolce Vita, vom unbeschwerten, luxuriösen Leben. Dafür ist er bereit, sogar bis zum Äußersten zu gehen. Als ein wohlhabender amerikanischer Schiffsarchitekt ihn bittet, seinen auf Abwege geratenen Sohn aus Italien wieder ins gemachte familiäre Nest zurückzubringen, geht Tom Ripley die Realisierung seines Traumes konsequent und skrupellos an.
      3. “Ich bin ein Psychopath” – Dokumentation Zitat: Psychopathen sind nicht immer kriminell oder auf den ersten Blick als gefährlich zu erkennen. Filmemacher Ian Walker hat Sam Vaknin begleitet, einen Menschen, der von sich selbst behauptet “größenwahnsinnig, abstoßend, widersprüchlich, skrupellos, unberechenbar und unzuverlässig” zu sein. Im Gegensatz zu den meisten Psychopathen möchte Vaknin seinem Wesen auf die Spur kommen und wissen, warum er sich nur für sich selbst interessiert und bereit ist, sowohl sich als auch andere zu verletzen oder gar zu zerstören. Es ist wichtig, jemanden dort abzuholen, wo er gerade ist. Aber manchmal ist es auch wichtig, jemanden dort zu lassen, wo er gerade sein will. “Erfahrungen sind Maßarbeit. Sie passen nur dem, der sie macht.” Carlo Levi
      Quelle: Ich bin ein Psychopath

    • September 29, 2014 um 7:34 pm

      Wozu also Gefühle? Das ist nur was für Frauen. Zitatende

      Das ist der allg. Irrglaube, en vogue Frauen Gefühle zu unterstellen. Die Mehrheit sind allenfalls „EmotionsAkrobaten“.

  5. Leonid
    September 22, 2012 um 11:23 am

    Friede sei mit euch! Alles, was sootveostvuet Wahrheit geschrieben wird. Man wurde mit einem freien Willen hat das Recht zu wählen, erstellt, aber er (der Mensch) wird nicht erstellt, ohne Anweisungen von ihrem Schöpfer zu handeln. Man erstellt hat pädagogische und Lernen in ihnen, aber Gott nicht zu planen. Wir bekommen das Ergebnis: psychisch kranke Menschen sind 100%, außer für einen kleinen Teil – die Kinder Gottes!

  6. Oliver De Girolamo
    November 17, 2012 um 10:02 pm

    Gibt es hier noch eine Richtung oder wird jetzt Alles thematisiert?

  7. Oliver De Girolamo
    November 17, 2012 um 10:15 pm

    Wer hat den Psychopathen gesagt was er tun soll, wenn er es nicht aus sich selbst heraus tut. Ich weiß nicht wie man Psychopath definiert aber meine Erfahrung sagt, wer seine Fähigkeiten dazu benutzt anderen zu schaden gehört weggesperrt und verdient keine Sympathie….

    • federleichtes
      November 17, 2012 um 10:42 pm

      1 – Ja, Oli, wer sagt uns Menschen, was wir tun wollen.
      2 – Ich höre aus Deinem Beitrag das Postulat eines Freien Willens“ heraus.
      3 – Menschen bedienen sich nicht des Lebens – das Leben bedient sich der Menschen.
      4 – Leben gilt mir (hier, da unwidersprochen) als „Informierte Energie“.
      5 – Die Lebens-Informationen dienen der Absicht, die Leben erschuf und sie erfüllt.
      6 – Damit sind die Informationen nicht mehr neutral, sondern zweckgebunden.
      7 – Sie sind polar – a) existenzfreundlich und b) existenzfeindlich.
      8 – einige Menschen handeln a), einige b) und sehr viele ab)
      9 – Wenn Leben als a) und b) dem Erreichen eines Ziels dienen, verhält es sich mit dem Schaden und dem Nutzen wie mit der Dummheit und der Weisheit.

      10 – Herzliche Grüße an Euch. Wolfgang

  8. November 17, 2012 um 11:29 pm

    “4 – Leben gilt mir (hier, da unwidersprochen als “Informierte Energie”.“

    Da gibt es wirklich nichts zu widersprechen. Leben IST informierte Energie, denn eine Lebensform ist Energie, welche durch Bewusstsein in Form gebracht wird.

    “Für die Gestaltung der Realität wird Energie in unser bewusstses Gewahrsein gebracht. Dann erzeugen wir daraus Form/Struktur/Gestalt mit “Sinn und Bedeutung“ als getrennte Einheiten und erschaffen damit Raum und Zeit.
    [ … ]
    Die Welt ist also nicht das direkte Abbild der Energien, die unsere Sinne aktivieren. Vielmehr erschaffen unser Geist und unser Bewusstsein die Welt, indem sie den jeweils momentan in ihrer Gesamtheit empfangenen Energien “ Sinn und Bedeutung“ geben.“

    Ulrich Warnke – Quantenphilosophie und Spiritualität S. 143

    Passt doch, oder ?!

    Gruß Guido

    • November 17, 2012 um 11:40 pm

      Da bin ich auf Basis der bisher hier diskutierten Erkenntnisse dabei …

      • federleichtes
        November 18, 2012 um 12:10 am

        Dann bitte ich Dich, mal zu überlegen:

        Woher kommen die existenzfeindlichen Informationen?
        Kann man sich die ausdenken?
        So wie Menschen hier die gruseligsten Szenarien entwerfen?
        Oder können Menschen das nur aus einem ihnen inne-wohnenden Fundus hervorbringen?
        Wie können in einem Paradies absolut zerstörerische Ideen entstehen?
        Und warum verwendet sie ein „Lieber Gott“, um damit Menschen zu erschaffen?

        Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass Du bald Experte für die fundamentalen Schöpfungs-Parameter BIST.

        Liebe Grüße auch an Dich.

        Wolfgang

        • November 18, 2012 um 12:24 am

          Woher sie kommen ? Ausdenken ? Sie bestehen einzig als Möglichkeit. Ob sie zu Tatsächlichkeiten werden, darüber befindet der Konsens allen Bewusstseins, vornehmlich das als Menschen verkörperte Bewusstsein. Als was die Tatsächlichkeit wahrgenommen wird, darüber befindet jedes Einzelbewusstsein des Menschen in Abhängigkeit vom eigenen Ordnungsvermögen und den Gegebenheiten der Unordnung, mit denen das Einzelbewusstsein umgeben ist bzw. die es selbst angesammelt hat.

          Gehen wir es mal in kleinen Schritten an, Happen für Happen …

          Gruß Guido

        • November 18, 2012 um 12:26 am

          Ich hatte schon einmal von der Idee eines Physiker geschrieben, der als Prinzip der bisher noch nicht erklärbaren Gravitationskraft den Ausgleich von Energien Angab. Wenn sich zwei Objekte aufeinander zubewegten, dann deshalb, weil ein Energieausgleich stattfinden müsste.

          Wenn nun alle Objekte in-form-ierte Energie sind, und diese auch so sind, wenn unser Geist sie nicht erst denkt, dann ist es eine gute Frage, wer diese In-Form-Bringung veranstaltet. Und dann kommen wir zu den uralten Veden, die da sagen, dass der Schöpfer in Allem steckt, er eins mit ihnen ist, und damit auch in uns ist.

          Damit sind unsere Gedanken auch seine. Und dann wird es spannend. Denn in unserem Schöpfer muss es mächtig toben. Seit dem Auszug aus dem Paradies, so es einen wie auch immer gegeben hat, muss in ihm zumindest auf der Zelle „Mutter Erde“ und seinen Menschlein etwas instabil geworden sein.

          Und jetzt schlafe ich erst einmal darüber …

          Euch Allen ein gutes Nächtle
          Martin

    • federleichtes
      November 18, 2012 um 12:00 am

      Lieber Guido,
      ich bin AHNUNGSVOLL-SEHR daran interessiert, in diesem Thema mit Dir im Gespräch zu bleiben.

      „Leben IST informierte Energie, denn eine Lebensform ist Energie, welche durch Bewusstsein in Form gebracht wird.“

      Sehe ich anders.
      Information bringt die Energie in Form.
      Bewusstsein A (das die Menschen durch seine Gestaltungskraft in „Form“ und Aktion brachte) herrscht über seine Schöpfung, ist IM Menschen präsent.

      „”Für die Gestaltung der Realität wird Energie in unser bewusstses Gewahrsein gebracht. Dann erzeugen wir daraus Form/Struktur/Gestalt mit ”Sinn und Bedeutung” als getrennte
      Einheiten und erschaffen damit Raum und Zeit.“

      Sehe ich anders.
      Das bewusste Gewahrsein (merkwürdiger Begriff) entsteht durch Reflexion und folgendem Erkennen, Ordnen und Verstehen. Dabei spielt das Verstehen eine wesentliche Rolle: Die Prämisse lautet: Der Mensch darf nicht WIRKLICH verstehen. (sonst läuft das Spiel nicht.
      Alice Miller beschreibt das Phänomen bereits für das Kind-Bewusstsein:)
      „Du sollst nicht wissen“.
      So entsteht durch Entwicklung im Menschen ein Bewusstsein B. Und dazu sage ich !!!!! und erinnere an Vollkommenheit und Vollständigkeit.

      „Die Welt ist also nicht das direkte Abbild der Energien, die unsere Sinne aktivieren. Vielmehr erschaffen unser Geist und unser Bewusstsein die Welt, indem sie den jeweils momentan in ihrer Gesamtheit empfangenen Energien ” Sinn und Bedeutung” geben.”

      Sehe ich anders – und wollte darüber bereits schreiben.
      Unsere rezeptiven (und auch andere) Sinne reflekttieren die REALITÄT einer Welt (unvollkommen). Bedeutet: Wir erschaffen nicht die Welt, sondern anders rum: Die Welt erschafft unsere Realität – als bruchstückhaftes Gewahrwerden einer komplexen dynamischen Erscheinung.

      Natürlich ist ein Baum real, gleich, ober beobachtet wird oder nicht. Er braucht kein menschliches Bewusstsein, um existent zu werden – er wurde existent durch Bewusstsein. Logisch – Schöpfungsgeschichte: Da war EINE Idee, um mit (seinem?) Bewusstsein Szenerie und Akteure zu erschaffen, um eine (notwendige) Absicht zu realisieren.

      Kein Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit – die prozessualen Details sind Dir weitaus vertrauter, als mir, der vereinfachen MUSS.

      Ich sage Ja, Susanne sagt Nein, und dann lachen wir und warten, bis sich unsere Standpunkte klären. Meist endet es wie beim Fotografieren.

      Allein für Deine Thematisierung sage ich: Bingo.
      Ja, wir sind und bleiben dran.

      Liebe Grüße schickt dir

      Wolfgang

  9. federleichtes
    November 18, 2012 um 12:39 am

    „Sie (die existenzfeindlichen INFORMATIONEN) bestehen einzig als Möglichkeit.“

    Sachma selber zu Dir Bingo.

    Und wenn Du dann noch berücksichtigst, dass die optionalen Informationen re-aktiv sind und (sofort) agieren, wenn eine entsprechende Konfiguration vorhanden ist, …

    Das Mögliche WIRD möglich, weil durch Zeit Entwcklung geschieht, die die Vor-aussetzungen schafft, um immer feindseligere (Chaos verursachende) Informationen ins Spiel zu bringen.
    Das kann nicht wahr sein? Was wahr IST, wird wahr WERDEN.

    Gruß
    Wolfgang

  10. federleichtes
    November 18, 2012 um 12:49 am

    @ Martin
    „Ich hatte schon einmal von der Idee eines Physiker geschrieben, der als Prinzip der bisher noch nicht erklärbaren Gravitationskraft den Ausgleich von Energien Angab.“

    auch über das Phänomen der Gravitation wollte ich bereits seit Tagen schreiben – man kommt hier ja zu fast nichts.

    Stell Dir mal vor, da ist blaues Wasser. Du brauchst aber nur das Wasser – und Du nimmst auch nur das Wasser. Was bleibt, ist klar: Die Farbe Blau.

    Nun stell Dir vor, da ist eine Affintive Energie. Du brauchst aber nur die Energie und nimmst sie auch. Was bleibt? Genau, eine Anziehung, Wenn diese Anziehung in ein Energiefeld kommt, scheint logisch, was dann geschieht: Es gibt für ALLE Objektiv in diesem Feld eine Anziehungskraft.

    War mein Gedanke nun sehr blöd?

    Nett, dass Du mit den „Veden“ kommst. Dafür müssten in meinem Zeitbalauf wohl noch ein paar befreite Minuten heraus zu quetschen sein. Danke!

    Gruß
    Wolfgang

  11. November 18, 2012 um 2:32 am

    Gravitation kann auch, wie vieles als Gewohnheit angesehen werden. Gewohnheiten sind Notwendigkeiten, die im Rahmen von Möglichkeiten, zu Tatsächlichkeiten werden. Schwerkraft ist für die Ordnung notwendig, und da der Raum vorhanden ist und die Zeit es möglich machte, ist sie tatsächlich wahrnehmbar. Anziehung ist das Bestreben der Ordnung einen Raum füllen zu lassen … Manfred hatte das mal sehr schön bezüglich Yin und Yang beschrieben.

    “Das Mögliche WIRD möglich, weil durch Zeit Entwcklung geschieht, die die Vor-aussetzungen schafft, um immer feindseligere (Chaos verursachende) Informationen ins Spiel zu bringen.“

    Oder meintest Du: Das Notwendige WIRD möglich, weil …
    Und bedeutet in Spiel bringen dann nicht: real zu werden, wahrnehmbar zu werden ?

    “Die Prämisse lautet: Der Mensch darf nicht WIRKLICH verstehen.“

    Da haben wir das Geheimnis wieder, welches durch die Zeit bewegt wird und von einer Ecke des Raumes zur anderen verschoben wird. Doch gut informierte Kreise haben längst erkannt, wohin der Weg des weißen Kaninchens führt.

    “Die Welt erschafft unsere Realität.“

    Die energetische Wirklichkeit liegt der Realität zugrunde. Jene Realität, welche Bewusstsein, in Verbindung mit Unterbewusstsein, hervorbringt, um aus dem Meer der Möglichkeiten zu schöpfen, was ordentlich in ein leeres Glas gefüllt wird … aus der Notwendigkeit des Stillens eines Verlangens heraus.

    Oder so.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      November 18, 2012 um 3:12 am

      „Die energetische Wirklichkeit liegt der Realität zugrunde.“

      „Energetische Wirklichkeit“ ist ein sehr guter Begriff.

      „Jene Realität, welche Bewusstsein, in Verbindung mit Unterbewusstsein, …“

      Im Prinzip ja, aus meiner Sicht etwas genauer:
      … die aus dem Unbewussten über die „Brücke Unterbewusstsein“ ins Spiel, …

      „… um aus dem Meer der Möglichkeiten zu schöpfen, was ordentlich in ein leeres Glas gefüllt wird …“

      in die Wahrnehmung (wird also individuelle Realität) und damit in die Verarbeitung bringt, um Erkenntnis und Lösung entwickeln zu KÖNNEN.

      „… aus der Notwendigkeit des Stillens eines Verlangens heraus.“

      Ja, das sehe ich auch so, hätte es aber nicht so schön wie Du ausdrücken können. Bei mir hieße das nur: Absicht aus Allmacht.

      Herzlichen Dank – macht-e Gefühle.

      Gruß
      Wolfgang

  12. federleichtes
    November 18, 2012 um 2:07 pm

    Warum gerade dieser Beitrag nicht unerhebliche Probleme beim Senden verursachte?

    Können wir uns vor dem „Bösen“ schützen?

    Oli fragt:
    „Gibt es hier noch eine Richtung oder wird jetzt Alles thematisiert?
    Eine gute Frage. Aber – wie entsteht aus Alles eine Richtung? Und wie entsteht aus einer Richtung ein Alles?

    Der Mensch, das faszinierende Wesen.
    Was macht ihn faszinierend? Auf diese Frage gibt es viele Antworten, geradezu unerschöpflich viele für einen Menschen, der die Faszination nur in anderen Menschen sucht oder erlebt. Was hat der Schutz vor dem „Bösen“ mit Faszination zu tun? Faszination ist eine Kraft, genauer gesagt eine Anziehungskraft. Ihr ist eigen, Aufmerksamkeit zu erregen und sie in ihren Bann zu ziehen und sie zu fesseln.
    Kurz: Faszination zieht Energie in ihren Bann.
    Da kommt einer mit seiner Trompete, erzählt glaubhaft, im Himmel sei Jahrmarkt, wenn man sich nur nach seinen Ideen RICHTET. Die Menschen richten sich gleichsam aus, und tatsächlich, das Jahrmarktsgefühl (ist tatsächlich nur eine positive Emotion – logisch, Erregung von Außen) erscheint. Man nennt das BeGEISTerung:
    Dämongogen können begeistern. Ihre Kraft zieht Menschen auf Schlachtfelder, auf denen geschieht, wozu Faszination dient: Gleich-gerichtete Energie kann in Massen abfließen.

    Das Unbekannte fasziniert. Aus dem Unbekannten entsteht der Glaube. Und ein individueller Glaube, der sich (nur) an einer Masse ausrichtet, verschwindet – energetisch – in ihr. Dieser Glaube versetzt keine Berge, sonder kann für beliebige Zwecke missbraucht werden. Anders ein Glaube, der suchend sich auf den Weg macht – um das Unbekannte zu Bekanntem, zu Erlebtem, zu Wahrem zu machen; so bleibt die Energie im „Hause“ und lässt eine innere Macht wachsen.

    Wie kann man sich vor dem Bösen schützen? Antworten bleiben unwirksam in dem Maße, wie man DAS Böse in seinem Kern nicht klar beschreibt. Ich wage hier meine – konkret auf das Menschsein ausgerichtete – Definition:
    Das Böse ist die Absicht, (sich) aus den Energiepotenzialen vieler Menschen EINE Macht zu erschaffen, die das in jedem Individuum angelegte Eigenständige vernichtet.
    Kurz: Menschen sollen eine verfügbare formlos Masse werden, die beliebig verfügbar ist.

    Das Abschöpfen von Energie wird systematisch betrieben. Wer in diesem System tätig ist, kann sich nicht vor dem „Bösen“ schützen, weil er systematisch tätig ist.
    Wer sich von fremden Ideen faszinieren und so seine Energie in dunkle Kanäle fließen lässt, folgt dem Bösen.
    Wer sich emotionalisieren lässt und damit Energie erzeugt, die in das Unbestimmbare fließen, dient dem Bösen.

    Ich schrieb diese Sätze nicht moralisierend-bewertend. Wie auch – wir Alle leben und müssen in diesem System leben und damit auf die eine und/oder andere Weise dem „Bösen“ dienen. Ein kleiner Unterschied mag darin bestehen, diesem System begeistert zu dienen, oder das Dienen als notwendiges Übel zu minimieren – das System lernend benutzen, um immer weiter aus ihm heraus kommen und unabhängiger werden zu können.

    Ich schrieb diese Sätze nicht als Theoretiker, sondern als ein Mensch, der erfahren durfte, wie er und das System und er-und-das-System funktionieren. Und zog Konsequenzen. Daraus entstand MIR ein Wert, einer, der nicht auf andere Menschen übertragbar ist. Übertragbar ist mein Handlungsmuster: Aus dem Tun Realität erkennen – aus dem Erkennen reales Tun gestalten. Aufmerksamkeit auf das Unbekannte richten UND sie wieder davon zu lösen. Aufmerksamkeit auf das Bekannte richten und Energie nur in eine Runde fließen lassen

    Ich schrieb diese Sätze mit der Absicht, meine Erfahrungen verfügbar zu machen, mit der Absicht, Verwirrungen aufzulösen und Wege zu zeigen, sich aus der Angst zu befreien.

    Da ich gerade Goethe lese, erlaube ich mir ein Zitat:
    „Denn was wir sind, sind wir Anderen schuldig.“

    Die Liebe wohnt im Menschen, als Quelle. Das Böse erscheint nur, als Wegweiser und Herausforderung in ihnen, um sich auf den Weg zu machen, nach ihr – im Sinne einer Erfüllung – zu suchen.
    Das ist meine Interpretation – für mich gestaltende Kraft für einen faszinierenden Weg, im Innen wie im Außen, im Kleinen wie im Großen, als kleines Licht in einem Lichtermeer fahren und Untrennbarkeit erspüren.

    Euer
    Wolfgang

  13. Juni 12, 2013 um 5:55 pm

    Wird also doch nichts mit der Zunahme von Emapthie? Die Psychopathen sind auf dem Vormarsch? Zum Glück, nur für wen?

    Eine groß angelegte Untersuchung unter amerikanischen Studenten habe ergeben, dass Empathie und Mitgefühl sich in den letzten Jahrzehnten – forciert in den letzten zehn Jahren – dramatisch zurückgebildet hätten, während die Werte für Narzissmus „durch die Decke“ gingen.

    gefunden in: Der Psychopath als Vorbild?

    • Juni 12, 2013 um 11:13 pm

      Der Zenit der Unordnung ist ja auch noch nicht erreicht und die Talsohle des Möglichen noch nicht durchschritten. Die Devolution des Gesamtbewusstseins hat noch Platz für ein bisschen weiterer Trennungen vom GANZEN. Unser wirkliches Spiegelbild kann noch weiter fragmentiert werden … aber immerhin sind wir Menschen, die EINEN, inzwischen schon bei 1% der Einen und 99 % der Anderen angekommen ;-).

      Gruß Guido

  14. September 29, 2014 um 12:39 am

    Pathokratie – Wir leben in einem von Psychopathen geschaffenen System

    Pathokratie setzt sich zusammen aus dem griechischen Neutrum “páthos” (Leiden[schaft]) und dem ebenso griechischen Begriff “krateín” ([be]herrschen) – bedeutet also wörtlich die Herrschaft der Leidenschaft, oder genauer: Die Herrschaft desjenigen, das Leiden schafft!

    • federleichtes
      September 29, 2014 um 1:29 am

      Das, zu dieser Zeit an diesem Ort, war doch bestimmt ein Zufallstreffer, Herr Dude. Oder?

      Gruß
      Wolfgang

      • September 29, 2014 um 1:33 am

        Ja, irgendwie ist mir der Artikel zugefallen. Die Assoziation kam aber nicht zufällig, sondern intuitiv. 😉

        Gruess zrugg
        Dude

        • federleichtes
          September 29, 2014 um 1:55 am

          Ich möchte gerne davon ausgehen, dass Sie einige psychologische Phänomene bereits selber erlebten und auch transzendierten. Sie wissen dann nicht nur, wie Psychopathen funktionieren, sondern auch, wie man Psychopathen ins Funktionieren bringt. Dieses Muster ist noch einfacher als das, was sie selber anwenden. Es ist so einfach, dass sie es nicht verstehen können.

          Fragen wir uns mal, ob Assoziationen überhaupt zufällig entstehen können. Wenn nicht, würde meine Frage sich entlarven.

          Danke, Sie haben mir mehr geholfen, als Sie auch auf den zweiten Blick erkennen können.

          Wolfgang

  15. September 29, 2014 um 2:59 am

    Entgegen dem Bericht sind die Symptome und Auswirkungen immer mehr verbreitet. Nur wird heute darüber in einem bestimmten Umfang gesprochen. Die genetische Veranlagung ist mittlerweile rasant vom rezessiven in´s dominante umgeschlagen. Die Ursachen dafür liegen (wurde bereits mehrfach erwähnt) im Anteil der „schlechten Gene“.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-91346602.html

    P.S.

    Aldous Huxley´s “Roman Welt” ( “Schöne neue Welt (englisch Brave New World) längst kein Roman mehr.

    • federleichtes
      September 29, 2014 um 3:48 am

      Die Steigerung der „Rasanz“ ist systemisch veranlagt. Wie Sie bereits beiläufig erwähnten – es ist fünf nach Zwölf, und nicht erst seit fünf Minuten. Im Leben steckt, bei aller Unberechenbarkeit, ein fataler Faktor – ich meine ein besonders (wenn’s das überhaupt gibt) fataler Faktor. Als Kind lernte ich Mühle spielen und die Zwickmühle kennen, so ähnlich. Oder wie Hase und Igel, das erwähnte ich beiläufig.

      Also die Herren Nachtarbeiter am Werk; wenn Verwirrung und Angst sich woanders austoben. Bin ein bisschen gespannt, ob ich das Klingeln noch höre. und die Frage: Darf ich rein kommen.. Aktuell wurden wir heute gefragt, ob wir rein kommen wollten, von Mutter und Zochter, türkisch. Sehr beruhigend, wie sich kulturelle „Unterschiede“ in Nullkommanix in Nichts auflösen – lassen, durch reine Anwesenheit. So isses. Ganz einfach.

      Gruß
      Wolfgang

      • September 29, 2014 um 4:32 am

        Der Begriff „antisozial“ suggeriert ja, dass diese Menschen kein soziales Gehirn haben.

        Das ist aber überhaupt nicht der Fall! Aus dem Umgang mit solchen Leuten weiß ich, dass sie sich mit großem Feingefühl in andere hineindenken können. Sie vermögen die innersten Geheimnisse des Gegenübers oft besser zu lesen als ein Psychiater.
        Die Frage ist nur, was sie mit diesem Wissen machen. Sie nutzen es nicht zum Wohle des anderen.

        Letztlich geht es den Antisozialen nur darum, Macht auszuüben, denn Macht bedeutet die Ausschüttung von Endorphinen.

        Das beginnt schon bei der sog. Mutter/Kind Beziehung und dem Ehemann gegenüber. Der bekommt von dem nicht viel mit, weil er selbst schon mitten drin steckt.
        Das zieht sich schon über mehrere Generationen.

        Antisozial ist dies nur im Sinne das sozial = antisozial bedeutet. Es ist keine Ausnahmesituation sondern die Regel.

        Das ist (eben) nicht erst seit gestern.

        Die Welt verkehrt sich nicht in´s Gegenteil, sie war nie etwas anderes. (Nur das man es heute wissenschaflticher beschreiben kann, früher hatte man andere Methoden um es zu be/um schreiben)

        Die Feindseligkeit, welche sie erwähnen kommt daher, sie ist manifest und keine entwicklungsgeschichtliche Angelegenheit.

        „Das Belohnungssystem im Gehirn will immerzu fressen, saufen und guten Sex“
        Entweder sind zu wenig Endorphine da, oder die Rezeptoren, an die die Endorphine andocken sollen, sind unterentwickelt. Die Betroffenen sind deshalb immer schlecht gelaunt und unglücklich.Wenn man diesen extremen Mangel an Endorphinen hat, rattert das Gehirn den ganzen Tag lang und arbeitet an einer Lösung, wie es dieses schreckliche Gefühl loswerden kann. So wird man kreativ“ zitatende

        Die Methodik hat sich verfeinert. Verfeinert eben „Unterschwellig“ dennoch gezielt. Fast schon ein „Selbstläufer“.

        Es beinflusst sich sozusagen gegenseitig und zieht seine Kreise. Avangiert somit zum „Normalen“, epidemischen Ausmaßes.

        ———————bitte recht freundlich———————-

    • September 29, 2014 um 8:46 am

      Was sind denn “schlechte Gene“ wenn Gene der Ausdruck des Umfeldes sind, durch dessen Umstände Gene erst zum Schweigen gebracht bzw. aktiviert werden ? Gene sind immer der Sündenbock für jene Gärtner, die meinen Köche zu sein, um im Brei der Geschichte herumzurühren. “Schlechte Gene“ können so betrachtet nur entstehen, weil die Chefköche nicht gewillt sind Mutationen zuzulassen und so tagtäglich immer den gleichen Fraß servieren, dabei sind Mutationen das Salz in der Suppe.

      Gruß Guido

      • September 29, 2014 um 12:58 pm

        Der genetische Informations-Speicher ist uns ja inhaltlich gar nicht bekannt. Ist ja eher wahrscheinlich als nicht ausgeschlossen, dass dort unbekannte Daten lagern. Die sich durch Verhalten erst mal zu Informationen entwickeln müssen – und sich erst durch Verhalten zu Informationen entwickeln können. Auch darüber wurde hier endlos palavert.

        Gene würden demnach nicht entstehen. Sondern sich mittels eines Reiz-Reaktions-Systems gewissermaßen nur entpuppen. Und die geistigen Parameter in diesem System ließen sich erkennen als Grenzen, an die umher flitzenden Entwicklungs-Kugeln anstoßen müssen und so Richtung von Bewegung bestimmen.

        BöBu

        „Die Feindseligkeit, welche sie erwähnen kommt daher, sie ist manifest und keine entwicklungsgeschichtliche Angelegenheit.“

        Wir hatten hier einige Mühe aufzuwenden, um aufklärten Menschen der Gattung Höherbewusstsein die dem Leben immanente „Veranlagung Feindseligkeit“ verständlich/er zu machen.
        Entwickklungsgeschichtlich zeigt sich Feindseligkeit nur immer klarer, als Ergebnis von Verhalten und als Idee für Verhalten.

        Unsere sachlichen Gespräche über Systematiken versanden hier. Sie sind nur bis zu einem gewissen Punkt möglich. Als sei der Detektiv der Täter und wisse das Erkennen seiner Verbrechen und deren Logik zu verhindern. Macht nix. Meine Idee, das Leben sei ein „Fall“, ein Kriminal-Fall“, entstand vor über zwanzig Jahren. Wenn Leben(saufgabe) diesen Fall auflöst, wird es schon wissen, wie das geht.

        „Antisozial ist dies nur im Sinne das sozial = antisozial bedeutet. Es ist keine Ausnahmesituation sondern die Regel.“

        Auch dieses Problem wurde hier lang und breit besprochen. Dass ich das noch erleben durfte.
        Zu besprechen ist bislang allerdings nicht das Problem, dass Menschen meinen, durch Schnatterei etwas verstehen zu können. Sagt man zu einem der Edelexemplare der Gattung Arschloch „Arschloch“, sacht der, er hätte es verstanden, und macht weiter. Dieses unbrechbare Weitermachen nennen wir Wahnsinn. Aber du kannst den Wahnsinn auch Tante Erika nennen oder Marylin Monroe – Wahnsinn, dieses Milchgeschäft.

        Die Sonne scheint – wenn ich nicht sofort raus gehe, bin ich böse.

        Gruß
        Wolfgang

        • chattison
          September 29, 2014 um 5:39 pm

          Mit dem genetischen Informationsspeicher verhält es sich wohl eher so wie mit einem Setzkasten und einer Druckerei:

          Es gibt Gedrucktes und Ungedrucktes und die Möglichkeiten der Setzung sind noch lange nicht erschöpft.

          Das Leben gleicht wohl eher einem Verlagshaus, das mal einen Kessel Buntes streut, um zu gucken, wie sich das so verkauft.

          Aus dem Rücklauf entsteht ein Verlags-Programm.
          Die Lektüre desselben ist wiederum das geistige Rüstzeug für neue Geschichten, die dadurch ausgelöst werden und wieder als Editionen verlegt werden usw.

          Und irgendwo in dem Verlagshaus sitzt der Verleger.
          Und ob ein Verleger den „Stürmer“ oder die „Bibel“ verlegt – er bezweckt etwas damit.

          In den letzten paar Jahrtausenden kamen aus dem Verlag jede Menge Schauergeschichten, Knechtmärchen und Yellow Press.
          Entsprechend sieht die Welt aus.

          Was, wenn der Verleger hier einfach sein Programm zu seiner eigenen Unterhaltung fährt?
          Also im doppelten Sinne: Ergötzung und Erhaltung.

          Was, wenn dieser Verleger ein Geist wäre, der irgendwann einmal durch eine Geschichte ins Leben gerufen wurde, daran Geschmack fand und nicht im Traum daran denkt ein Ende der Geschichte zuzulassen – Buch wird zugeklappt und ab zum verstaubenden Vergessen.
          Deshalb muss eine unendliche Geschichte inszeniert werden.
          Und das Blut ist die Tinte mit der sie geschrieben wird.

          Der „Geist“ kann auch einfach ein hartnäckiges Gerücht sein, das durch uns selbst am Leben erhalten wird und so Einfluss auf uns ausübt, als gäbe es ihn tatsächlich…

          • federleichtes
            September 29, 2014 um 6:40 pm

            Das „hartnäckige Gerücht“ liefert ziemlich handfeste Ergebnisse. Und zwar nicht solche, die vermuten lassen, das Spielchen wäre beliebig und die Vorführungen aus der Ferne wie Kaschperletheater (selten so gelacht) anzuschauen. Mir ist zwar derzeit immer wieder gerne so zumute, und anderen so, als gnge es nur um das Abschneiden möglichst dicker Wurstscheiben. Aber dann müssten wir den Wert der schöpferischen Gestaltung eher unterhalb des TV-Niveaus ansiedeln.

            Vermutlich übt dieser spezielle Geist auf Ihr Leben ebenso wenig Einfluss auf, wie auf meins. Das Denken über die verbogenen, pardon, noch verborgenen Muster, Absichten, Zwecke und Ziele hat ja auch einen gewissen Unterhaltungswert, und zeitigt unter entsprechenden persönlichen Gegebenheiten auch – HURRA, Erfolg einer ganz besonderen Qualität. Man wird zwar kein Pferd, kann aber dicht dran kommen.

            „Was, wenn der Verleger hier einfach sein Programm zu seiner eigenen Unterhaltung fährt?
            Also im doppelten Sinne: Ergötzung und Erhaltung.“

            Ich sehe ein doppeltes Programm ablaufen. Eins dient der Erhaltung, und das Andere dient der Erkennung dieses Erhaltungs-Programms. Erhaltung ist ja nicht von Pappe, wenn ihr Prunzip in fortwährendem Raub von fremder Energie besteht. Denke gerade an die Erhaltung von Konzernen. Die MÜSSEN andere fressen, oder sie werden selbst gefressen. Martin sollte sich in diesem Modus besser auskennen.

            Dieser Modus läuft in der Natur ja gerade anders herum. Mehr Futter, Population wächst, vermindert automatisch das Futter und schrumpft wieder. Wer sich daran nicht hält, wird aussortiert.
            Also, anders als Sie bewerte ich den Ergötzungsfaktor. Ergötzung findet doch allein für Geist statt. Er geilt sich an Etwas (Kunstvollen Erscheinungen, mit Genialität erschlossenen Quellen) auf, es ist also ein niederer geistiger Trieb – gleich Bosheit, Tücke, Eifersucht, Neid. Ergötzung bzw. alle niederen Geisttriebe dienen seiner Erhaltung – eine Eigenerregung. Die, wenn es bei dieser Erregung bliebe, völlig belanglos wäre.

            Ist sie nicht, weil Ergötzung nicht nachhaltig ist, aber (von kreativem Geist) nachhaltig gemacht werden kann, indem weitere Objekte der Ergötzung geschaffen werden. Erschaffen, Ergötzen, Erschaffen wäre dieser Modus – dessen Folgen sind: Erhaltung um jeden Preis.

            Ja, der Verleger. Serviert uns eine Bibel, die scheinbar Leitfaden für außerordentliche Boshaftigkeit war. Da sind die Leute heute mit RTL und ‚Frau im Bild‘ ganz gut bedient: Die Augen werden schlecht, die Gedanken werden schlecht, aber – die Knochen knacken nicht und die Kerkerratten fressen nicht direkt an dir.

            Danke und Gruß
            Wolfgang

            Am Rande mal
            Ich werde auf diesem Blog von 12 Scripten belästigt. Auch von Pinterest.

            Korrektur: Kissmetrics.

        • September 29, 2014 um 6:54 pm

          Perverse, Narzissten und Psychotiker

          Die narzisstische Charakterstörung avanciert allmählich zu einem Massenphänomen, behauptet der französische Soziologe Alain Ehrenberg. Und schuld daran ist angeblich die moderne Arbeitswelt.

          „Die Führungspositionen sind oft … von Perversen, Psychotikern und gleichgültigen Paranoikern besetzt.“

          Narzisstische Störungen der Persönlichkeit also, und zwar aller Couleur.

          Ein Narzisst ist ein Charakter mit instabilem Selbstwertgefühl, es schwankt zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitsempfinden.

          Das schwankende Selbstwertgefühl wird ängstlich versteckt und ist der Grund dafür, dass man sich laufend selbst bespiegelt. Darum haben Narzissten auch kaum ein Ohr und schon gar kein Herz für die Bedürfnisse ihre Mitmenschen.


          Warum trifft man diesen Typus so häufig in den Chefetagen der Wirtschaft?

          (Ehrenberg): „Weil ein Charakter mit viel Ellenbogen und wenig Mitgefühl gut gerüstet ist, in einer gnadenlosen Profit-Wirtschaft Karriere zu machen. Aber laut Statistik sind narzisstische Störungen generell im Vormarsch. Nicht nur im Management. Auch bei Arbeitern und bei Arbeitslosen.“

          Eine weit verbreitete These dazu:

          Die Leiden seien verursacht … durch das Verschwinden der wahren Gesellschaft. Jener Gesellschaft, in der es echte Arbeitsplätze, echte Familien, eine echte Schule und eine echte Politik gab, in der man zwar beherrscht, aber beschützt wurde.

          Schon 1938 hatte der Psychoanalytiker Lacan ein kommendes Zeitalter des Narzissmus prophezeit. Heute avanciert die „narzisstische Charakterstörung“ zu einem „Massenphänomen“.

          (Ehrenberg) „Unsere Psyche wird in der frühen Kindheit geprägt, durch Familienbeziehungen. Aber ein Familienklima entwickelt sich nicht im luftleeren Raum, es wurzelt im Nährboden einer Gesellschaft. Dass die narzisstische Charakterstörung heute allmählich zu einem Massenphänomen avanciert, hängt mit dem neuen „Unbehagen am Arbeitsplatz“ zusammen.

          Das Unbehagen am Arbeitsplatz erscheint als ein Hauptaspekt des Unbehagens in der Kultur. Es besteht darin, dass die soziale Bindung immer unsicherer wird.

          Zeit- und Honorarverträge anstatt jahrzehntelange Betriebszugehörigkeit, unverbindliche Praktika und immer wieder einmal arbeitslos: so sieht ein Arbeitnehmer-Leben heute aus. Kein Wunder, so Ehrenberg, dass sich Menschen in dieser Situation massenhaft auf sich selbst zurückziehen und narzisstische Züge entwickeln. Oder aber Burn-out Syndrome und Depressionen. Wegen Überforderung und Angst, den Job zu verlieren.

          Es ist vor allem die Arbeitswelt von heute, welche die Saaten einer gestörten Kindheit massenhaft aufgehen lässt.“ (Quelle: Alain Ehrenberg: Das Unbehagen in der Gesellschaft,Suhrkamp Verlag)


          In den Chefetagen der Wirtschaft wimmelt es nur so von gestörten Seelen, sagt Ehrenberg.

          • September 29, 2014 um 7:39 pm

            Was mag er unter „echten“ Arbeitsplätzen verstanden haben? Waren Arbeitsplätze seit einigen Tausend Jahre überwiegend per se nicht Untertanen=Sklave-Plätze?

          • September 29, 2014 um 7:56 pm

            Martin,

            “ ……in der man zwar beherrscht, aber beschützt wurde.“ 😉

            Naja der Sklave (Untertan) wusste wenigstens das er Untertan ist, und fuhr damit wohl besser.
            Heute meint ja der Untertan der Herr zu sein, das macht ihn wohl unglücklich(er) und anfälliger für Wahnvorstellungen, die er ja aus dieser „Herr“schaftlichkeit“ zieht und anwendet.

            Sie wissen doch, heute sind ALLE „Prinzen, Prinzessinnen, Könige und Königinnen, Barbie und Ken (nein ihr neuer heisst ja Blaine)

            die Bezeichnungen sind nur etwas anders.

            wichtig, wissen Sie? sh. Visitenkarten (Berufs-bzw. Positionsbezeichnungen)

          • September 29, 2014 um 9:05 pm

            Ken hat Barbie zurückerobert:

            „Barbie, we may be plastic but our love is real.“

            Barbie und Ken sind offiziell wieder ein Paar.
            Das mit Blaine ging von 2004-2011


          • September 29, 2014 um 10:08 pm

            Also ich weiß diesbezüglich von Nichts 🙂 :

            http://www.gold-dna.de/updatejan14.html#nw14

            Gruß Guido

          • September 29, 2014 um 10:22 pm

            @guido,

            was macht eigentlich Blaine? Wissen Sie etwas genaueres?

  16. Gerd Zimmermann
    September 29, 2014 um 12:38 pm

    Guido, komme ich schon wieder in Dein Fahrwasser.
    Nicht der Gene wegen, dass ist Genesis.
    Des Regenbogens wegen wie Martin schreibt.
    Stehen etwa am Ende des Regenbogens jeweils Goldene Kelche ?
    Auf der einen Seite Gold-DNA und auf der anderen Seite die Goldene Phi(l)harmonie ?
    Egal. Ob das als Brueckenschlag zu interpretieren ist.

    Das Genie steckt in jedem, kann man unter dem nicht so beliebten Walter Russell
    nachlesen, wer will schon ein Genie sein.
    Gestern sah ich eine Sendung, da hatte eine junge Frau einen IQ von 145.
    Ein Genie war sie nicht.

    Aehhhhm, was wollte ich sagen, nein querdenken, wenn Mensch die
    Verkoerperung der ALLEM zugrundeliegenden ENERGIE ist, ist ja
    Mensch als Schoepfer taetig, lustig, wo ist Peter.

    Gruesse in die Runde

  17. September 29, 2014 um 7:09 pm

    Was versteht man unter einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung?

    Die von der WHO herausgegebene Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) fordert für die Klassifizierung der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (neben den allgemeinen Voraussetzungen für Persönlichkeitsstörungen) mindestens fünf der folgenden Punkte:

    • Sich selbst für grandios halten, die eigene Wichtigkeit enorm übersteigern
    • Ist von starken Phantasien (Macht, Geld, Erfolg, Schönheit etc.) beherrscht
    • Glaubt an die eigene Einzigartigkeit, die weit über das Normalmenschliche hinausreicht
    • Hängt exzessiv von der Bewunderung anderer ab.
    • Extrem hohe Ansprüche stellen, verlangt Sonderbehandlungen
    • Ausbeuterisch in zwischenmenschlichen Beziehungen. Andere Menschen sind Quellen, um zu überleben, um die anderen selbst geht es überhaupt nicht.
    • Eklatanter Mangel an Empathie (im Extremfall gar nicht vorhanden)
    • Empfindung von sehr großem Neid oder der Glaube andere seien neidig auf einen
    • Arroganz, Hochmut

    http://musashisschwert.blogspot.de/2010/10/narzissmus.html

  18. November 1, 2014 um 7:15 pm

    Über unsere versagenden Manager:

    • chattison
      November 1, 2014 um 8:13 pm

      „Wie Egoisten, Hohlköpfe und Psychopathen uns um die Zukunft bringen“

      Das kann man doch auch schön auf Blogs, Foren und social media studieren^^

      Jeder, der auch nur versucht, Licht ins Dunkel zu bringen (die Absicht zählt und nicht Formvollendung oder „profunde Wissenschaftlichkeit“ etc.), dem wird dasselbe sofort gelöscht, indem man ihm darüber den Marsch bläst, sobald es entweder nicht dem Mainstream des Anti-Mainstream entspricht oder man an den selbstgebastelten Verständniskrücken rumschraubt, weil die ungleich sind und so der Träger nur im Kreis läuft und man dem Umstand Abhilfe verschaffen möchte.

      Nicht dass Jemandem-den-Marsch-blasen neben dem Ertauben dadurch erhellend wäre – nein, aber offensichtlich will man die Glut der Erkenntnis mit möglichst viel Wind machen anfachen.
      Aber jemand ein Thema zu veraschen und dann noch diese ins Gesicht zu blasen mit dem Argument des Schürens von Hoffnung auf baldige Befeuerung von Erkenntnissen zum Thema – das ist schon satanisch^^

      Leider ist das unsäglich enervierende Runtermachen, Schlechtreden, Desavouieren, Rabulieren, Bramarbasieren und Kommazählen kein echter Bestandteil von Diskussion und führt demnach zu – nix. Nee: NIX!

      Man braucht keine Manager, Politiker, Militärs, Pfaffen, um uns um die Zukunft zu bringen, das schaffen wir doch ganz alleine, aus eigenen Um- und Untrieben!?

      Ich habe da spontan das Bild von Leonidas vor Augen, wie er Anlauf nimmt, um Xerxes bei den Thermopylen seinen Speer unter die Haube zu jubeln und dann stolpert er immer wieder über Sätze wie diese:

      „Mach mal halblang, Alter! Wer hat gesagt, dass Du den Ruhm ernten darfst?“

      „Ach, aufspielen will er sich, der Herr Leonidas?! Meint, er kann den Kampf im Alleingang gewinnen? Da hat er aber die Wette ohne uns gemacht, der Herr! Legt alle die Waffen nieder als Protest gegen diesen Möchtegernrammbock!“

      „He, das ist MEIN Speer! Spinnst Du? Den hat meine Mama extra für mich zurecht genagt! Alle Zähne futsch und Du krallst Dir das Teil ohne zu fragen, Du Arsch?!“

      „He, Leonidas! So wird das nichts! Gib her, ich zeig Dir mal wo die wahre Lanze hängt! Kuck, die Spitze gehört nach vorne, in der Mitte packst Du ihn dann und dann wirfst Du ihn so…..hoppla. Tschuldige, Ephialtes, das wollte ich nicht! “

      „Habt ihr das gehört? Habt ihr DAS gehört?! Er hat „Scheiße“ gerufen! Mann, was soll denn die Geschichte über uns erzählen – dass sich so ein verfickter Sixpack-Wichser den persischen König runter geholt hat? Neinnein, mein Freund, stop!“

      „Man wirft doch keinen Speer mit links, also echt, wie schwul ist das denn?!“

      „Kann er sich nicht wenigstens rasieren, bevor er heroisch wird?“

      Öööh…gewinnt man so irgendetwas oder verliert man nicht eher dadurch auch noch das letzte Bißchen – z.B. Elan oder eine letzte Chance oder Esprit…???

      Aber, sicher, das sind natürlich auch schon wieder Begriffe … ne, lass mal stecken, das bringt nur wieder neuen Unfrieden.
      Und so kehrt mehr und mehr Schweigen ein, vor allem das der Vernunft…

      • November 1, 2014 um 8:42 pm

        🙂

      • federleichtes
        November 1, 2014 um 9:56 pm

        Ich bin erst mal „platt“ (hochdeutsch: erstaunt). Wir tankten serienweise wautolle Herbtsbildr – ein Wunder nach dem selben. Und dann wird auch noch in diesem wunderbaren Thema weiter gearbeitet, und soooo wau: Manager kamen in den Fokus.

        Ganz aktuell hörte ich aus der Schule den Begriff Grenzdebil. Ein Kind wurde so beschrieben. Na gut, in meiner Schule pflanzte die „Leer“kraft fortan Büsche und Bäume. Aber ernsthaft. Der Begriff „menschlich“ ist mir immer suspekt gewesen. Was ist menschlich? Eher Go-ethe:

        „“Edel sei der Mensch, hilfreich und gut …“
        (oder ist dieses Verhalten – in der heutigen Zeit – bereits als grenzdebil zu bewerten?)

        Oder eher Schi-ller

        „Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.“

        ?

        Wäre „menschlich“ ein Ideal, erklärt sich das Real-Menschliche als die Mischung aus Grenzdebilität und Wahnsinn. Wie der Mensch mal war und wie er vielleicht mal sein könnte, dürfte im Hierundjetzt wohl eher irrelevant sein. Und, ganz am Rande: Ich bin dankbar, dass es bisher zu keiner grenzdebilen Massenbewegung kam. Also ein Dreichfachhurra auf die Unterhaltungskünstler.

        Vernunft kann wohl nur induell sein, oder? Was mir vernünftig erscheint, erscheint anderen jedenfalls als außerordentlich dämlich, dämonisch oder dämagogisch. Und nu soll ich sagen, wie ich mich vor Psychopathen schütze; kurz vor 68 sollte man das wohl wissen.

        1. Es gibt keine Psychopathen.
        2. Es gibt Menschen mit verschiedensten Erfahrungen – verarbeitet zu verschiedensten Ergebnissen betreff ihrer Lebendigkeit.

        3. Sollte es doch Psychopathen geben, und ich wäre einer, wären meine Freunde auch Psychopathen.

        4. Menschen, die aus ihren verschiedensten Erfahrungen gleiche charakterliche Ergebnisse formulierten und danach leben, sind relativ gleich.

        5. Relativ gleiche Menschen sind sich automatisch nahe, wenn ihre Gleichheit in einem Herz- oder Schwingungsfeld besteht.

        6. Was dann systemisch bedingt geschieht, bezeichne ich als völlig wertfrei: Gleich und Gleich gesellt sich gern.

        7. Grenzdebilen Menschen mangelt es an Wahrnehmung. Das ist das eine Problem. Das andere, dass sie ihre Erfahrungen intellektuell/rational/vernünftig nicht verarbeiten können.

        8. Emotionen sind keine Wahrnehmung. Im Gegenteil verhindern Emotionen die WAHRnehmung und folgend Vernunft

        9. Über ihre Bedürfnisse sind Menschen erpressbar, emotionalisierbar und manipulierbar.

        10. Das Böse gibt es nicht. Ich spreche von destruktiv oder konstruktiv, oder auch vom Besseren oder Schlechteren.

        Vor feindseligem Geist schütze ich mich durch
        – Kenntnis und Aufmerksamkeit;
        – relativer Bedürfnislosigkeit;
        – Bindungsunabhängigkeit;
        – emotionaler Kontrolle;
        – diffuses Erfolgsstreben.

        Sollte ich als grenzdebil eingestuft werden, macht nix – mir geht’s gut.

        Gruß an die Runde.

        Wolfgang

        Bilder kommen später.

  19. federleichtes
    November 2, 2014 um 1:54 pm

    Geht’s hier noch weiter? Zum Bleistift mit Tipps, wie’S noch besser gehen kann?

    Gerade dachte ich an das Wesen der Königs-Zapfer-Norm. (hüstel)

    Ein Bierfass, steht Köpi drauf.
    Ein Zapfhahn, steht Köpi drauf.
    Biergläser, steht Köpi drauf.
    Ein Zapfer, Köpimütze, Köpischürze, Köpiglanzaugen.

    Und der zapft Jauche, so lange, bis der letzte auf den Geschmack kommt. Oder was?

    Gruß und weiter!
    Wolfgang

  20. chattison
    November 2, 2014 um 2:50 pm

    Das Böse/Psychopathentum funktioniert ja nur durch Manipulation.

    Also müsste die korrekte Frage lauten:
    Gibt es Schutz vor Manipulation?
    Darauf kann man glasklar antorten: Ja.

    Für den Anfang folgende Hinweise:

    Manipulation bedient sich der Sogkraft von Kompensationsangeboten an die Bedürftigkeit der Menschen.

    Schlussfolgerung 1: Reduziere Deine Bedürftigkeit maximal.

    Manipulation bedient sich der Desorientierung und der daraus folgenden Unsicherheit.

    Schlussfolgerung 2: Informiere Dich über Dich ausreichend und wahrhaft, dann bist Du Dir selber Kompass und Karte zugleich.

    Manipulation bedient sich der Verlustangst.

    Schlussfolgerung 3: Lerne verlieren, loszulassen – kurz: Unabhängigkeit.

    Manipulation bedient sich prädeterminativer Logismen zur vermeintlich alternativlosen Anerkennung irgendwelcher Behauptungen, die wiederum als Grundlage für illegitime Forderungen dienen.

    Schlussfolgerung 4: Vertraue nicht der Verführer-Logik (unzulässiges Ausschlussverfahren und damit fehlerhaft eo ipso), sondern lerne Stimmigkeits-Empfinden und diesem kompromisslos zu folgen.

    Manipulation bedient sich der Skala unterschwelliger bis massiver Drohung.

    Schlussfolgerung 5: Ausnahmsloser jeder Spieß, der gegen mich gerichtet wird, kann prinzipiell umgedreht werden und sich gegen den Erstanwender richten!
    Lerne also Ambivalenz zu erkennen und zu nutzen.

    • federleichtes
      November 2, 2014 um 8:51 pm

      Luna zeigte heute – dankenswertweise – auf die Idee, im Menschen liefe ein Programm ab. Jedenfalls ist Mensch ein System, in dem DEFINITIV Programme ablaufen. Insofern natürlich sehr bedeutsam, dieses System und seine Funktionen zu kennen. Wie schwer das ist, zeigen uns nicht nur das Produkt Mensch, sondern auch die lange Zeit, in der Mensch auf der Bühne herum torkelt, marodiert und manifestiert, was weit jenseits seines Vorstellungsvermögens liegt.

      Wir dürfen uns fragen, Mr. Chattison, warum das systemische Wesen des Menschen bislang im Dunkeln blieb. Absicht? War hier Machtlosigkeit (oder Hilflosigkeit oder Dämlichkeit) zu demonstrieren einfach notwendig, um der weiteren Aufdeckung und Analyse der Feindseligkeit Vorschub zu leisten? Kann mir nicht vorstellen, dass Leben jetzt noch riskieren KÖNNTE, den Zug der Offenbarung aufzuhalten. Darin ist ja gerade die Macht des Lebens, zu wollen und zu können. Und natürlich dem entsprechend die Konfiguration des Menschen, Opfer zu sein.

      Aber diese Opfer-Konfiguration ist eben nur vordergründig, ein Schein gewissermaßen. Denn während Täter und Opfer das Szenario dominieren, geschieht ja auch anderes. In ebensolch dunklen Hinterzimmern, in denen das Übel ausgebrütet (dass isses doch, oder?) wird. Ich bin mir absolut sicher, dass es noch eine andere Ebene der Vernunft gibt, als die, auf der wir hier ein bisschen rum hampeln. Selbst wenn ich ein Würmchen am Haken des Lebens wäre – ich wäre es gerne.

      Traf heute eine Lehrerin, U. mit Hund F. Ich sachs maln büschen überdrastisch: Wenn man die Schlampe mit ihrem Köter rum rennen sieht, denkt man am besten gar nix. Tatsächlich ist sie eine derer, die absolut tiefgründig SIND. Von der „Sorte“ kenne ich einige. Mir begegnen auch immer wieder Kinder mit den besonderen Augen. Und hier auf dem Blog gibt’S ja wohl auch nichts zu meckern. Vorhin fiel mir eine Blog-Systematik auf: Themen nicht durch zu entwickeln, sondern hopsehops weiter zu springen. Ziemlich schlau, finde ich, so ein bisschen wie „Spirale“.

      Ja, die Manipulation. Sie findet automatisch im Menschen selbst statt, und sie wird angeregt von außen. Denke ich an die Geschichtsfälschung, der ich widerstandslos – aber nur konsumierend, nicht reagierend – folgte, wird mir jetzt noch heiß und kalt gleichzeitig. Denke ich an die bürgerlichen Jahre, denke ich, na gut, irgendwie musste diese Zeit ja auch abgearbeitet werden. Denke ich an die Menschen, die ich mit unerfüllbaren Ansprüchen wie ein kurzsichtiger Einäugiger begleitete – Mann, Mann, Mann. Und nu? Ja, ich wurde manipuliert. Ja, ich habe mich manipulieren lassen. Und wahrscheinlich werde ich heute auch noch manipuliert.

      Zum Beispiel von der Eisdiele. Die hatte heute ihren letzten Öffnungstag vor der Winterpause. Vor dem Eis (Unterwegskult) gab’s allerdings Eichhörnchen und Kleiber.

      Natürlich, natürlich, die manipulieren mich auch. Und die Menschen natürlich, zu denen ich mich natürlich hingezogen fühle.

      Ihnen vielen Dank – bitte nicht als Lob verstehen!

      Gruß
      Wolfgang

  21. chattison
    November 2, 2014 um 3:18 pm

    Teil II:

    Der erste Teil (siehe obiger Kommentar) bechäftigt sich mit dem äußeren „bösen/psychopathischen“ Aspekt.

    Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem inneren „bösen/psychopathischen“ Aspekt.

    Jede Form der Veranlagung, Begabung, Eigenschaft kann „gute“ oder „böse“ Folgen haben.
    So gesehen ist jeder Mensch erst mal in der Gesamtbilanz als „neutral“ einzustufen.

    Eine Wertigkeit erfolgt erst über die Folgenbilanz von Wirkungen derselben im Verhältnis zur Umwelt.

    Dabei ist es keineswegs ausgemachte Tatsache (auch wenn dies unermüdlich und gerne propagiert wird), dass eine als negativ apostrophierte Auswirkung einer Eigenschaft/Handlung etc. tatsächlich in ihrer Ursächlichkeit bei demjenigen zu verorten ist, von dem sie ausging!
    Oft genug lässt sich aufzeigen, dass eine vermeintlich negative Wirkung nur deswegen negativ wird, weil die Rezipienten derselben sie erst dazu werden lassen oder sie gar aktiv dazu machen!

    Eine Faust, die durch die Luft schlägt ist solange wertneutral, bis sie eine Nase trifft.
    Die Nase kann dabei insofern selbst schuld sein:
    a) weil sie in Dinge gesteckt wurde, die sie nichts angehen oder
    b) weil sie zu lahmarschig war, die Gefahr zu erkennen, um rechtzeitig auszuweichen oder
    c) zu dumm, um den den Schlag auslösenden Impuls intelligent im Vorfeld zu vermeiden oder d) weil man sich sinnigerweise nicht vor Klitschkos Punchingball stellen sollte!
    So in etwa.

    Dazu kommt ein weiterer gerne vernachlässigter, besser verdrängter Aspekt:
    Die Resonanz und die Fügungskonstante!

    Soll heißen – die Resonanz:
    Passivität kann ebenso Auslöser sein wie Aktivität („Ich hab´doch gar nichts gemacht?!“ – Eben).
    Die eigene Präsenz steht nicht neutral im Raum, sondern immer in Beziehungen zu diesem und seinen Inhalten.
    Bedeutet:
    Das reine Vorhandensein ist bereits Auslöser!
    Und das sollte man wissen und verstehen, dann kann einen nur noch wenig wirklich überraschen!

    Soll heißen – die Fügungskonstante:
    Wenn etwas zu mir passt, dann fügt es sich, sobald sich der Kontakt dazu fügt.
    Das ist ein bißchen so wie bei Molekülverbindungen, die ja auch bevorzugte Verbindungen eingehen, wenn sie auf andere Atome treffen, die besonders leicht und vollständig sich einfügen/anfügen lassen!
    Eine Senke lockt Wasser an – ein Defizit einen Zustrom an Füllangeboten (positiv wie negativ).

    Das „Böse“ in mir wäre demnach eher so zu verstehen, dass die Eigenverantwortlichkeit in diesem Zusammenhang gar nicht erst wahrgenommen, geschweige denn diagnostizierbar, geschweige denn prognostizierbar ist.
    Das „Böse“ in mir ist das, was das „Böse“ außerhalb von mir entstehen lässt, weil ich sowohl unfähig bin diesen möglichen Zusammenhang zu erkennen, als auch dem zu entsprechen!

    Aber das Stichwort „Eigenverantwortlichkeit“ wurde ja mehrfach an anderen Stellen angesprochen, hat aber bei dem Gros keine Resonanz ausgelöst, was tief blicken lässt^^

    Soweit für´s Zweite…

  22. chattison
    November 2, 2014 um 3:46 pm

    Teil III:

    Das, was allerdings am hilfreichsten wäre, wäre, Mythen, urban legends, Märchen, Propaganda, gern gehegte Luftschlösser usw. mit der feinen Spitze pointierter Fragestellung unmittelbar zerplatzen zu lassen.

    Es wird viel zu oft versäumt einfach mal die richtigen Fragen, in Frage zu stellen, wodurch schnell klar würde, dass keine befriedigenden, weil stimmigen Antworten erbracht würden!

    Und allein dies sollte das jeweilige Sujet soweit in Frage stellen, dass es bis zur Behebung dieses Mankos indiskutabel und uninteressant ist, mithin keinen Einfluss auf mein Denken, Handeln haben kann und darf.

    Diese OPPT-Geschichte oder das OSBE-Projekt oder die Legitimierungsfrage an Gewaltusurpatoren („Regierung“ und Derivate) etc. sind gute Beispiele dafür.

    Der Igel hat immer freie Sicht auf das Wahre, weil Wirkliche.
    Illusionsblasen aller Art zerploppen, bevor sie seinen freien Blick einschränken, verzerren könnten.
    Kein Seifenschaum trübt die Sicht oder lässt das Auge tränen^^

    Hedgehog for president!

    Ein mentales Stachelschwein ist wehrhaft, ohne sich aktiv darum bemühen zu müssen.
    Und nicht mal ein „Löwe“ (Crown) packt so ein Exemplar an.

    Aber Stacheln beim Menschen werden verpönt, beschnitten, stumpf gemacht, extrahiert.
    Warum wohl?
    Alles so schön bunt hier…und so soll es bleiben….^^

  23. Martin Bartonitz
    Oktober 20, 2019 um 10:51 pm

  24. tula
    Oktober 21, 2019 um 4:03 pm

    Lebens Bibliothek – Das Pubo-Training

    • tula
      Oktober 21, 2019 um 4:13 pm

      PUBO Training

      Das Öffnen der geistigen Quelle

      Blog Beitrag von Kurt Tepperwein für die Praxisgruppe in Lindau

      Praktisches Training :

      So trainieren Sie den PUBO Muskel

      Beginnen Sie damit den Muskel zunächst beim Wasserlassen zu trainieren, indem Sie mehrmals den Strahl durch Anspannung des Muskels unterbrechen.

      Sobald sie den Muskel lokalisiert haben, können Sie überall unbemerkt das Training fortsetzten.

      Spannen Sie den Muskel an, halten Sie die Spannung für 2 bis 3 Sekunden, und entspannen Sie den Muskel bewusst. Machen sie das 20 bis 30 mal, möglichst 2 mal täglich bis Sie den Muskel für 20 Minuten angespannt halten können.

      Verbinden Sie das mit der Imagination, dass die Energie spürbar fliesst,

      Trainieren Sie letztlich nur noch in der Imagination und lassen sie die Energie über Ihren Kopf ins Bewusstsein fliessen.

      Sie entfalten dabei ganz unmerklich ein neues umfassendes Bewusstsein . Das dies ganz allmählich geschieht, wird Ihnen zunächst vielleicht gar nicht auffallen, wohl aber Ihrer Umgebung. Es kann sein, dass manchen Ihre Entwicklung gerade unheimlich erscheint..

      Es funktioniert bei Jedem, denn JEDER verfügt über diese Quelle. Da sich dabei Ihre Kreativität und Effektivität vervielfachen, werden Sie sich selbst wundern , was sie alles in unglaublich kurzer Zeit schaffen. Dabei haben Sie das Gefühl , dass es viel leichter geht als vorher.

      Sobald Ihr Energieniveau auf einem hohen Level ist wird die Hyophyse (Hirnhangdrüse) und ihre Zirbeldrüse ( Epiphyse) stimuliert und aktiviert . E entsteht ein Verjüngungsprozess, der nicht zu übersehen ist. Und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers vervielfachen sich.

      Sobald Sie nur 2 Tage mit dem Training nachlassen, schalten sich die aktiven Areale wieder ab, weil der erforderliche Betriebsstrom nicht mehr zur Verfügung steht.

      Doch wenn Sie das einmal erreicht haben, werden sie ohnehin nie mehr darauf verzichten wollen und regelmäßig trainieren.

      Dann geschieht irgendwann ein Quantensprung in Ihrem Bewusstsein.

      Der neue Mensch der in Ihnen geschlummert hat, erwacht und beginnt Ihr Leben zu bestimmen. Die eigene erwachte Genialität wird Sie immer wieder faszinieren und Sie erleben Ihre Wahre geistige Grösse.

                                                                                                            Ihr KURT TEPPERWEIN
      
    • tula
      Oktober 21, 2019 um 4:14 pm

      PUBO Training

      Das Öffnen der geistigen Quelle

      Praktisches Training :

      So trainieren Sie den PUBO Muskel

      Beginnen Sie damit den Muskel zunächst beim Wasserlassen zu trainieren, indem Sie mehrmals den Strahl durch Anspannung des Muskels unterbrechen.

      Sobald sie den Muskel lokalisiert haben, können Sie überall unbemerkt das Training fortsetzten.

      Spannen Sie den Muskel an, halten Sie die Spannung für 2 bis 3 Sekunden, und entspannen Sie den Muskel bewusst. Machen sie das 20 bis 30 mal, möglichst 2 mal täglich bis Sie den Muskel für 20 Minuten angespannt halten können.

      Verbinden Sie das mit der Imagination, dass die Energie spürbar fliesst,

      Trainieren Sie letztlich nur noch in der Imagination und lassen sie die Energie über Ihren Kopf ins Bewusstsein fliessen.

      Sie entfalten dabei ganz unmerklich ein neues umfassendes Bewusstsein . Das dies ganz allmählich geschieht, wird Ihnen zunächst vielleicht gar nicht auffallen, wohl aber Ihrer Umgebung. Es kann sein, dass manchen Ihre Entwicklung gerade unheimlich erscheint..

      Es funktioniert bei Jedem, denn JEDER verfügt über diese Quelle. Da sich dabei Ihre Kreativität und Effektivität vervielfachen, werden Sie sich selbst wundern , was sie alles in unglaublich kurzer Zeit schaffen. Dabei haben Sie das Gefühl , dass es viel leichter geht als vorher.

      Sobald Ihr Energieniveau auf einem hohen Level ist wird die Hyophyse (Hirnhangdrüse) und ihre Zirbeldrüse ( Epiphyse) stimuliert und aktiviert . E entsteht ein Verjüngungsprozess, der nicht zu übersehen ist. Und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers vervielfachen sich.

      Sobald Sie nur 2 Tage mit dem Training nachlassen, schalten sich die aktiven Areale wieder ab, weil der erforderliche Betriebsstrom nicht mehr zur Verfügung steht.

      Doch wenn Sie das einmal erreicht haben, werden sie ohnehin nie mehr darauf verzichten wollen und regelmäßig trainieren.

      Dann geschieht irgendwann ein Quantensprung in Ihrem Bewusstsein.

      Der neue Mensch der in Ihnen geschlummert hat, erwacht und beginnt Ihr Leben zu bestimmen. Die eigene erwachte Genialität wird Sie immer wieder faszinieren und Sie erleben Ihre Wahre geistige Grösse.

                                                                                                            Ihr KURT TEPPERWEIN
      
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