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Energie vergeuden in Konkurrenz oder lieber im kooperativen Vertrauen in den Arbeitsflow kommen?

Die Generation Y und klassische Unternehmensorganisationen – ein lösbarer Zwiespalt

Dirk Helmuth

Dirk Hellmuth, trends2move

Vor Kurzem bin ich durch Martin auf den Artikel “Die Generation Y ändert die Unternehmen” bei Spiegel Online aufmerksam geworden. In diesem Interview beschreibt Hr. Sigl, Vorstand Personal bei Audi, die Erfahrungen, die Audi mit der Generation Y macht. Als Generation Y werden die jungen, zwischen 1980 und 1995 geborenen, mit Internet und Vernetzung aufgewachsenen Menschen bezeichnet, die jetzt als Mitarbeiter(innen) in den Unternehmen Einzug halten.

Hr. Sigl zeigt im Interview eine klare Tendenz auf: Die Generation Y und klassische, hierarchische Unternehmensorganisationen passen nicht zusammen. Liest man den Artikel weiter, entsteht der Eindruck, dass Audi die Mitarbeiter der Generation Y verstehen möchte, um sie dann an das Unternehmen anzupassen.

Ich bin der Meinung, dass wir die Sichtweise umdrehen müssen. Wir sollten die Unternehmen an den Menschen ausrichten, nicht umgekehrt. In diesem Artikel erläutere ich den Zwiespalt zwischen der Generation Y und klassischen Unternehmensorganisationen. In der Folge möchte ich Euch zeigen, wie sehr Mitarbeiter und Unternehmen profitieren, wenn die Organisation stärker den Menschen in den Fokus nimmt.

Der Zwiespalt zwischen klassischer Unternehmensorganisation und Wissensarbeit

Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt – von der Produktions- zur Wissensarbeit. Starre Hierarchien, feste Prozesse und Leistungskontrolle anhand von Kennzahlen sind wirksame Mittel, um eine Massenproduktion effizient zu organisieren. Wissensarbeit ist keine Produktion und benötigt andere Bedingungen – und dennoch sind viele Unternehmen auch heute noch nach den klassischen Mustern eines produzierenden Unternehmens organisiert. Diese flexibel und vernetzt aufgewachsene Generation Y zeigt diesen Zwiespalt aktuell in den Unternehmen auf.

Für Wissensarbeit benötigt man Menschen. Kreative Menschen. Damit Menschen kreativ sein können, müssen sie sich wohl fühlen, müssen Spaß haben und sich mit der Sache identifizieren. Zu den Wohlfühlfaktoren gehören u.a.:

  • eine Work-Life-Integration, die Raum für Privates lässt (Familie, Kinder, Freunde, Hobbies)
  • die Möglichkeit, selbstbestimmt an dem Ort und zu dem Zeitpunkt zu arbeiten, an dem der Einzelne seine besten Leistungen bringen kann.
  • das Gefühl, Teil eines sinnvollen Ganzen zu sein und mitwirken zu können
  • Vertrauen zu spüren

Ein weiterer Punkt ist insbesondere für die genannte Generation Y wichtig: dynamische Vernetzung. Vernetzung bringt den Menschen neue Impulse. Ob aus anderen Abteilungen, Projekten oder anderen gesellschaftlichen Bereichen, Vernetzung erweitert den Horizont, motiviert und steigert die Kreativität.

Betrachtet man klassische Unternehmensorganisationen, wird deutlich, dass die  Rahmenbedingungen den Bedürfnissen von WissensarbeiterInnen diametral
gegenüberstehen:

  • Arbeitszeit ist das Maß für Leistung – der Raum für Privates wird zunehmend eingeschränkt
  • starre Vorgaben in Hinblick auf Arbeitszeit und -ort (Büropflicht) zwingen den Menschen, in einem vorgegebenen Raster funktionieren zu müssen
  • Entscheidungen werden von oben verkündet und nicht unter Mitwirkung Aller erarbeitet.
  • Informationen werden nur spärlich verteilt und in Hierarchiestufen gefiltert. Prozesse werden vorgegeben und über quantitative Kennzahlen kontrolliert.
  • dynamische Vernetzung wird unterbunden, Facebook und Co werden als “Zeitfresser” verteufelt und abgeriegelt.

Diese Darstellung ist in Ihrer Intensität bewusst überspitzt – dennoch finden sich Teile dessen heute in vielen Unternehmen wieder. Die Menschen werden zu Funktionseinheiten (Assets) in der großen Maschine “Unternehmen” reduziert, die nach Vorgaben von oben jährlich steigende Ziele erreichen müssen und dabei starker Kontrolle unterliegen. Dies lähmt die Kreativität und Motivation der Menschen. Schlimmer noch: steigende Burn-Out-Zahlen zeigen, dass diese Bedingungen die Menschen krank machen. Und am Ende verlieren beide durch diese Situation – die Mitarbeiter und das Unternehmen.

Energieräuber in klassischen Unternehmensorganisationen

Wie sieht es in Deinem Unternehmen aus? Hast Du Dich als Entscheider in einem Unternehmen mal überlegt:

  • wieviel Zeit die Mitarbeiter verwenden, sich selbst gut darzustellen um den Wettbewerb um den Posten in der nächsten Hierarchiestufe zu gewinnen?
  • wieviel Energie es die Mitarbeiter kostet, in ständiger Konkurrenz zum eigenen Privatleben zu stehen und das Gefühl zu haben, niemanden gerecht zu werden?
  • wieviele Gedanken und Zeit die Mitarbeiter für die Gerüchteküche verwenden, weil sie nicht an wichtigen Entscheidungen beteiligt werden? Und wie kontraproduktiv diese Gerüchte auf die Motivation wirken?
  • wieviele Ideen der Mitarbeiter nicht genutzt werden, weil diese denken “das will hier eh niemand hören”?

Diese Zeit- und Energieräuber kosten dem Unternehmen Geld und nehmen den Mitarbeitern den Spaß an der Arbeit. Das ist der Grund, warum die Generation Y keinen Wert darauf legt. Diese Generation will arbeiten UND dabei Spaß haben – und sie fordert dies ein.

Das Social Enterprise löst die “Energieräuber” auf

Was kannst Du als Unternehmer also tun? Entwickel Dein Unternehmen zum Social Enterprise!

Die Idee des Social Enterprise löst die Zeit- und Energiefresser auf, indem die Unternehmenskultur und -organisation an den Menschen ausgerichtet wird. Betrachte Dein Unternehmen als dynamisches Netzwerk der Menschen, und sorge dafür, dass

  • das Vertrauen der Mitarbeiter durch eine transparente Informationspolitik gefördert wird
  • offene Mitwirkung angeboten und eingefordert wird
  • die Vernetzung innerhalb und außerhalb des Unternehmens als zentrales Werkzeug der Wissensarbeit gefördert wird
  • die Arbeitsabläufe an den Menschen und ihren individuellen Faktoren ausgerichtet werden

Im Social Enterprise spüren Mitarbeiter(innen) Vertrauen und können flexibel und im Einklang mit ihrem Privatleben arbeiten. Dies fördert die innere Motivation, den Spaß der Mitarbeiter(innen) bei der Arbeit. Sie stehen loyal zum Unternehmen und bringen gerne die besten Leistungen. Und davon profitieren beide: die Mitarbeiter und Ihr Unternehmen.

Die Generation Y fordert das Social Enterprise ein

Die Generation Y trägt einen gesellschftlichen Wandel in die Unternehmen. Menschen vernetzen sich im Internet, arbeiten an gemeinsamen Zielen, schaffen Werte wie z.B. Wikipedia und wenden sich anderen Projekten zu, sobald sie diese für interessant, spannend und sinnvoll halten. Das Social Enterprise ist das Unternehmensmodell, welches Vernetzung, Kooperation, Flexibilität und Offenheit in die Organisation trägt.

Für die Generation Y ist Spaß und Sinnhaftigkeit bei der Arbeit wichtiger als Gehalt und Status. Sollte man ihr das vorwerfen? Ich denke nicht – im Gegenteil: wer mit Spaß arbeitet, bringt die besten Leistungen – und das kommt auch Ihrem Unternehmen zugute.

Bieten Sie in Ihrem Unternehmen die Plattform für individuelle Bestleistungen – indem sie ein Umfeld schaffen, in dem die Menschen sich wohl fühlen und Arbeiten Spaß macht. Dann klappt’s auch wieder mit der Generation Y – und Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen profitieren gleichermaßen.

Wie bewertest Du die Situation? Kennst Du die o.a. Zeitfresser aus Deinem Unternehmen? Wie findet sich die Generation Y in Deinem Unternehmen ein? Ich freue mich auf Kommentare und gerne auch kontroverse Diskussionen.

Euer Dirk Hellmuth

.

Und wer noch mehr über die Vorteile von Kooperation erfahren möchte, der ist in der Facebook-Gruppe Kooperation statt Konkurrenz gut aufgeghoben.

  1. August 31, 2012 um 3:16 pm

    Lieber Dirk,

    Danke für diese sehr gelungene Weiterführung des Spiegelartikels, den ich zuvor auch schon gelesen hatte.

    Und wir können die von Dir aufgezählten Zeitfresser, die auf unser persönliches Konto gehen, aber in Summe der Firma schaden, noch eine Ebene höher betrachten. Dieser Konkurrenzkampf auf dem Markt vergeudet wieder viel Kraft und schadet damit dem gesamten Gemeinwohl. Und wieder eine Stufe höher konkurrieren die einzelnen Staaten und wenn da welche unter die Räder kommen, hat der Gewinner wieder nichts davon.

    Wird es nicht immer offensichtlicher, dass das Konkurrieren viel mehr Kraft verzehrt als es in einer kooperativen, vertrauensvollen Welt wäre?

    Wären wir denn in der Kooperation wirklich faul, wie die neoliberalen Kritiker das immer wieder anführen? Ich denke nicht. Wenn wir faul wären, würde kein Kind das Sprechen oder Laufen lernen. Wir haben einen unbändigen Drank in uns, der uns Entwickeln lassen will. Als Kind machen wir das am leichtesten im Spiel bei viel Spaß. Warum machen wir das nur kaputt, sobald es in die Schule geht. Dann müssen wir uns nicht wundern, wenn vielen das sture Abarbeiten von Aufgaben schwer fällt, ist es doch kein Spiel mehr, sich fortzuentwickeln!

    Viele Grüße
    Martin

  2. August 31, 2012 um 3:20 pm

    Lieber Martin,

    danke für deinen Kommentar! Ich stimme dir absolut zu, wir sehen in den verschiedensten Ebenen, wie schädlich das Konkurrenzprinzip ist. Ob in Firmen, in den Märkten oder unter Nationen – Konkurrenz führt zu Ausbeutung von Menschen und Ressourcen (siehe unsere Umweltprobleme) zum (kurzfristigen) Wohle weniger Menschen.

    Dein Beispiel mit den Kindern finde ich sehr gut. Es gibt einige interessante Studien, die zeigen, dass für Kinder in den ersten Jahren Kooperation ganz normal und eine effektive Problemlösungsstrategie ist – bis unsere Gesellschaft ihnen spätestens in der Schule vermittelt, dass sie Einzelkämpfer zu sein haben. In der Arbeitswelt wird dies dann dahin weitergeführt, “besser” sein als der Andere und maximaler Zeiteinsatz werden heroisiert – und die Ergebnisse rücken in den Hintergrund.

    Ich bin überzeugt davon, dass wir alle profitieren, wenn wir auf kooperativ an die Herausforderungen herangehen – in Unternehmen, Märkten und Gesellschaft. Wir müssen nur anders denken und alte Glaubenssätze aufgeben.

    Viele Grüße
    Dirk

    • August 31, 2012 um 3:27 pm

      Oh, Danke für den Hinweis auf solche Studien. Eine habe ich direkt gefunden:

      Kinder bevorzugen Kooperation – Studie enthüllt Unterschiede im Kooperationsverhalten von Menschen und Schimpansen

      Kinder lösen ein Problem lieber gemeinsam als allein, während Schimpansen keine solche Vorliebe zeigen. Dies enthüllt eine neue Studie von Max-Planck-Forschern, über die diese in der Fachzeitschrift „Current Biology“ berichten. In ihren Experimenten hatten sie dreijährige Kindergartenkinder und Schimpansen zwischen einer kooperativen und einer nicht-kooperativen Lösungsvariante wählen lassen.

  3. August 31, 2012 um 3:57 pm

    Das ist eine Seite der Medaille und durchaus richtig. Kein Mobbing – keine psychische Störungen, keine Krankheit, hohe Arbeitsproduktivität – vor allem in Bereichen wo Kreatitivität gefordert wird.
    Ein weiteres Thema ist die Arbeitszeit. Wer Denkarbeit leistet – macht dies nicht zwischen 8 und 17 Uhr – sondern manchmal unter der Dusche – oder vor dem Einschlafen nach dem Aufwachen – also wäre folgerichtig: Leistungen zu bezahlen und nicht eine Arbeitszeit von bis.
    Und das dritte und nicht letzte Thema ist die Entlohnung. Wenn Unternehmen Höchstleistungen von ihren Mitarbeitern fordern – dürfen sie diese niemals mit einem Mindestlohn abspeisen. Profit-Beteiligung ist das mindeste – um die richtige Relation herzustellen. Intelligente Menschen können auch ihren Lohn berechnen. Und wer nur Tarif zahlt kriegt auch nur Dienst nach Vorschrift.

    • September 1, 2012 um 9:42 am

      Das sehe ich auch so, selbstbestimmtes Arbeiten in Bezug auf Arbeitzzeitpunkt um Ort („Freiarbeit“) ist ein weiterer ganz wichtiger Aspekt, um kreativ und mit Spaß arbeiten zu können. „8-17 Uhr im Büro“-Modelle ignorieren die individuellen Faktoren der Menschen (z.B. Frühaufsteher vs. Nachteulen) und pressen sie in ein unproduktives Raster. Auch hier stoßen klassische Unternehmensorganisationen an ihre Grenzen – denn es Bedarf einer Kultur des Vertrauens im Unternehmen und, wie du richtig schreibst, einer anderen Leistungsbewertung nach Ergebnis statt nach Zeit. Ein alternatives Modell habe ich vor einigen Monaten (am Strand von Lanzarote) in diesem Blog-Post „Arbeitszeit=Leistung – gilt das noch?“ skizziert.

      Eine ergebnisgerechte Vergütung ist ebenfalls wichtig – sie sollte mindestens so sein, dass keine existenziellen Ängste mehr bestehen – denn Angst lähmt Kreativität. Und das sehe ich bei Mindestlohn-Vergütungen nicht als gegeben an. Ein weiterer Part der Vergütung ist m.E. nicht monetär – durch Anerkennung, Vertrauen, Flexibilität – die Dinge, die einen selbst zufrieden & glücklich machen und es fördern, dass man mit Spaß arbeiten kann

  4. August 31, 2012 um 4:26 pm

    “Für die Generation Y ist Spaß und Sinnhaftigkeit bei der Arbeit wichtiger als Gehalt und Status. Sollte man ihr das vorwerfen? Ich denke nicht – im Gegenteil: wer mit Spaß arbeitet, bringt die besten Leistungen – und das kommt auch Ihrem Unternehmen zugute.“

    Das ist das Wesen des Kohärenzgefühls, die Belohnung über Feedback, aktive Ordnung eben, weil GEMEINSAM im Sinne aller Beteiligten ein ebenso gemeinsamens Ziel erreicht werden kann.

    Kinder, bzw. allgemein die Entwicklungen von Lebewesen, sind ein angemessener Spiegel für Abläufe im Umfeld des Kindes bzw. des Lebewesens … vorausgesetzt es ist eine optimale Entwicklung im Sinne des GANZEN.

    Es sind die Unausgewogenheiten individueller Umfelder im Laufe des Fortschritts WARUM so viel diskutiert und nach Lösungen gesucht wird …

    Gruß Guido

  5. onlyme2012
    September 1, 2012 um 11:50 am

    Das hört sich alles gut an, aber wie viele Berufsfelder gibt es, auf die das anwendbar wäre?
    Ein weiteres Problem, jedenfalls für mich, wie bewertet man Kreativität, und wer befindet darüber. Wie kommt man zu einem „angemessenen“ Lohn?

    Hat nicht jeder, der arbeitet einen angemessenen Lohn verdient, bzw. woran misst man Arbeit. Ist Arbeit nur das, was in Euro und Cent vergütet wird?

    Was erwartet ein Unternehmen von seinen Mitarbeitern? Ist Rationalisierung das Herz der Dinge? Arbeitsprozesse zu verschlanken, damit immer weniger Personal benötigt wird, kommt das dem Allgemeinwohl zugute?
    Oder schafft das neue Barrieren, politisch und wirtschaftlich gewollt?

    Es gibt unzählige Berufe, die einfach nur öde und langweilig sind. Ist von daher betrachtet, Kreativitätsförderung nur für einige Wenige reserviert?

    Das sind nur ein paar Gedanken, Fragen, die mir durch den Kopf gingen.
    Bitte betrachtet sie als Diskussionsanstöße.

    Liebe Grüße
    Silke

    • September 1, 2012 um 12:23 pm

      Liebe Silke,

      wichtige Gedanken!

      Welche Arbeit ist was wert? Wir beurteilen das heute allein daran, was unterm Strich de rBeitrag beim Erzeugen von Gewinn bleibt.

      Daher sind unsere Berufe zum Erhalt unsere täglichen Lebens – Bauer, Krankenschwester, Altenpfleger, Feuerwehrmann, Polizist, Müllwerker, um nur einige zu nennen – weniger bezahlt als jene Zockerberufe, die unsere Geldsystemkrise gerade herauf beschworen haben.

      Der Begiff der Effizienz hat sich inzwischen so in unser Gehirn gefressen, dass auch unser Alltag schon so bestritten wird. Zeit ist Geld. Wenn Du es richtig organisierst, kannst Du auch noch dies oder das in Deinen täglichen Ablaufplant einbauen.

      Und am Ende haben wir nicht mehr gelebt sondern nur noch funktioniert.

      Prof. Dueck meinte Mal in einem Vortrag:

      Wenn Du Jemanden pfeiffend am Kopierer stehen siehst, ist das ein Zeichen für höchsten Schaffensspaß und nicht, dass er dann ja noch Luft hat, was mehr an Arbeit leisten zu können …

      Lieben Gruß
      Martin

      • Silke
        September 1, 2012 um 12:31 pm

        Danke Martin. Ich suche Antworten, geradezu verzweifelt.

        Was ist der Sinn des Lebens?

        Warum leben wir so, wie wir leben?

        Was ist Glück?

        Wer bin ich?

        Warum zerstören wir unsere Umwelt?

        Warum erlaubt das die Masse?

        Warum gibt es so viele Mitläufer, die m. E. die eigentliche Gefahr darstellen, und nicht die Psychopathen an der Spitze des Ganzen?

        Warum ist Mensch, wie er ist?

        Was kann man, wie besser machen?

        Du siehst, Du bist nicht der einzige, den es umtreibt. *grins*

        • September 1, 2012 um 12:45 pm

          Ja, diese Fragen kommen mir sehr bekannt vor. Das waren die Motivatoren, dass ich an meinem 52. Geburtstag mit diesem Blog begann.

        • September 1, 2012 um 1:59 pm

          Silke: Du tust mir wirklich leid. Es gibt da gute Therapeuten die da helfen können. Notfalls auch ein paar Medikamente. Meine Frage an Dich wäre: ‚Warum bist Du nie über das kindliche Warum-Fragen hinausgewachsen?‘ Wir sind nun mal da und dass wir Fragen stellen können und darüber Nachdenken ist was Positives und nichts Negatives. Ich habe gelernt, dass wenn ich liebe und geliebt werde dann tritt das alles in den Hintergrund. Das ist daher der Sinn des Lebens. Ich wünsche Dir das … Max

          • September 2, 2012 um 1:58 am

            Max, aber ist es denn nicht gut, dass wir das Kindliche in uns aktiv belassen. Denn so hören wir mit dem „naiven“ Fragen nicht auf. Und das ist Voraussetzung gerade von Innovation. Nie damit zufrieden zu sein, wie es ist, weil es doch immer noch einen Tick besser geht …

  6. September 1, 2012 um 1:50 pm

    Der sozialistisch-kommunistische Wunschtraum mit kreativer Arbeit irgendwo wo es einem Spass macht mit Garantieeinkommen und ohne Leistungszwang ist ja verständlich. Ich verstehe nur nicht warum der von den Unternehmen/Unternehmern eingefordert wird? Warum nicht von der Politik oder den Menschen selbst? Was hindert den Menschen der Generation Y daran sich selbstständig zu machen und sein Leben und seine Arbeit genauso zu gestalten wie es denn für richtig hält. Er/Sie kann sich ja vernetzen und genau das tun was Ihm Spass macht. Warum passiert das nicht? Weil man sich eben dem natürlichen Wirtschaftswettbewerb aussetzen muss. Es kann ja nicht jeder sich selbstständig machen und alle MÜSSEN ihm was abkaufen?

    Was macht es besonders schwierig sich selbstständig zu machen? Vor allem die extrem hohe Besteuerung die genau jene verursachen die nichts ausreichend zum Steuereinkommen beitragen. Weiters die Regulationswut der Behörden, und zu guter Letzt einfach mangelnde Risikoberereitschaft. Wer soll Garantieeinkommen, Garantiepension mit 55 und Krankenversicherung bis zu 90 bei der entstehenden überalterten Demografie bezahlen???? Also mal mitdenken, oder? Weiters:

    1) Das hat nichts mit der Generation Y zu tun! Auch die Vordenker meiner Generation und davor haben das schon gesagt.

    Russell Lincoln Ackoff (12 February 1919 – 29 October 2009): „We should no longer treat a corporation as a biological system. We should treat it as a social system. A social system has purposes of its own, so do its parts, and so do the systems that contain it and the other systems they contain. A social system floats in a sea of purposes at multiple levels with some purposes incompatible within and between levels; and its management must concern itself with all of these. It is for this reason that we are becoming aware of the need to know how to manage complexity. There is a growing need to think of the corporation as a community, not as an organism.
    Now, the implications of re-envisioning a corporation as a community are huge. First, ownership becomes irrelevant. This notion that stockholders own a corporation is in decline. They are investors and shouldn’t be treated as owners. No one owns a nation, state, city, or neighborhood. But each must take into account the purposes of all its stakeholders.
    Communities have an obligation to facilitate the development of its members, to contribute to their quality of life and standard of living, and to enable them to pursue their objectives as well as they know how.“

    2) Das Social Enterprise wie im Post beschrieben ist ein Mythos weil 80-90% der Menschen sich nicht sozial-produktiv einbringen. Das sagen die meisten Studien aus dem Internet und aus den Unternehmen. Natürlich fährt ein Unternehmen besser wenn es offen geführt wird und informiert. Aber es gibt kein Management bei Konsens, denn das Ergebnis sind endlose, sinnlose Diskussionen. Hierarchien sind laut Systemtheorie eine notwendige Struktur um entsprechend effizient arbeiten zu können. Wenn sich jeder mit Allem auseinandersetzt führt das zu nichts. Ein Unternehmen das nicht effizient ist zahlt keine Steuern oder geht sogar unter.

    3) Es ist richtig, dass jede Regulation einen sogenannten Regelwiderstand auslöst. Dieser ist unproduktiv. Der grösste Regulator sind sozialistische Regierungen die damit die meiste Unproduktivität bis in die Unternehmen hervorrufen.

    Aber ein Unternehmen – so wie die Wirtschaft – benötigt einen Mindestsatz an Regeln der die soziale Interaktion steuert. Die Alternative ist Anarchie. Menschen organisieren sich sozial um ein gemeinsames Werteverständnis. Dieses bestimmt klarerweise der Unternehmer. Wenn jemand daran nicht teilhaben will dann kann er sich ja ein Unternehmen finden wo es gefällt. ich sehe es als arrogant und fehlgeleitet zu verlangen, dass Unternehmer die Risikobereitschaft zeigen sollen aber dann nicht das Unternehmen so führen dürfen wie es Ihnen gefällt. Das entspricht den natürlichen Ausleseverfahren. Es gibt in der Natur weder Garantien noch Sicherheiten. Ein Virus hält sich nicht an Regeln und das Wetter auch nicht. Ich finde es als der Wirtschaft schadend, dass ich Mitarbeiter einstellen darf aber sie nicht mehr kündigen. Also werde ich so wenige wie möglich Mitarbeiter einstellen und automatisieren so viel es geht.

    4) Das Problem der Bezahlung der Arbeitszeit haben sich die Unternehmen nicht ausgesucht, sondern dies wurde von den sozialistischen Kräften so eingeführt. Das Unternehmen hat nur Recht auf die Anwesenheit des Mitarbeiters, und nicht auf eine gewisse Leistung. Also fordern Sie einmal, dass diese Gesetze geändert werden!

    5) Gerüchteküche, Burnout und Mobbing kommt nicht vom Management auch wenn es die Pflicht hat es zu verhindern. Das verursachen andere Mitarbeiter die sich asozial verhalten. Aber ein Unternehmer hat gar nicht die Möglichkeit dies zu verhndern wenn er/sie asoziale Mitarbeiter nicht kündigen kann.

    6) Selbstverständlich ist Kollaboration im Unternehmen dem Wettbewerb vorzuziehen. Aber es muss auch möglich sein, dass Mitarbeiter die entsprechend kreativer sind und mehr gewillt sind zu leisten auch besser entlohnt werden. Auch wenn die Entlohnung ab einem gewissen Niveau (das aber recht hoch ist) nicht mehr ausschlaggebend ist, so sieht keiner ein, dass man nicht leistungsgerecht entlohnt wird. Er geht zu einem Unternehmen wo das so ist. Was dann aber zum tragen kommt ist der Neid. Und da beginnt dann auch wieder die Gerüchteküche und das Mobbing. Es ist nicht an allem der Unternehmer schuld.

    7) Spass an der ARBEIT ist essentiell. Es gibt aber nicht nur Arbeit die Spass macht. Es gibt aber auch Mitarbeiter die an keiner Arbeit Spass haben. Menschen sind eben NICHT GLEICH! Es gibt viele Mitarbeiter auch im Management die keine Interesse an unternehmerischer Transparenz haben weil sie dann ihre Spielchen nicht weiter treiben könnten. Es menschelt eben …

    Um meinen Standpunkt zu dokumentieren: Ich vertrete ein Unternehmensmodell – das ich auch in Software zur Verfügung stelle – welches folgenden Prinzipien folgt:

    a) Die Software bildet eine transparente Geschäftsarchitektur ab – die jeder einsehen kann – die die gesamte Wertschöpfungskette mit ZIelen und Ergebnissen offenlegt.
    b) Budgetverantwortliche Prozesseigner (mit rollenden Budgets nach Bedarf) erhalten klare Ziele, Autorität und Mittel.
    c) Die Software ermöglicht es eine nicht-technische Prozesssprache zu definieren mit der jeder Mitarbeiter dazu beitragen kann die Arbeitsprozesse zu erstellen oder verbessern.
    d) Diese Prozesssprache erlaubt auch den Zugriff auf Geschäftsdaten.
    e) Prpzesseigner kollaborieren um die Übergaben und Kundenergebnisse der Wertekette zu erreichen und zu definieren wie man diese ans Management berichten kann.
    f) Die Mitarbeiter der Prozesseigner haben Autorität und Mittel um klare Ziele zu erreichen.
    g) Sie erstellen durch kollaborative Zusammenarbeit die notwendige Vernetzung von Daten, Dokumenten, Regeln, Formularen und Arbeitsschritten.
    h) Jene kollaborativ erstellten Prozesse die die Ziele am besten und effizientesten erreichen können als Vorlagen wiederverwendet und weiter angepasst werden.
    i) Mitarbeiter werden durch Autonomie, Sicherheit und Anerkennung motiviert.
    j) Kunden und Mitarbeiter können alle Aspekte des Arbeitsprozesses oder Produktes offen bewerten.

    Nun gut, wem können wir diese Modell nicht verkaufen? Öffentlichen Unternehmen und Behörden weil diese starr organisiert sind!!! Betriebsräten die meinen, dass dadurch die Mitarbeiter zu sehr Leistungsdruck ausgesetzt sind! Unternehmen die sich durch die Regulation so eingeengt sehen, dass nur ein starrer Prozess sicherstellt, dass die unglaubliche Zahl von Gesetze erfüllt werden.

    Ich denke damit ist klar, dass das Problem nicht bei den Unternehmern liegt sondern im politischen Umfeld dass in Europa schwerst sozialistisch geprägt ist. Es ist daher dieser Post in den Bereich der Illusion einzuordnen.

    • September 1, 2012 um 11:04 pm

      Hallo Max, gerne stelle ich mich inhaltlichen Diskussionen zu diesem Post.

      Für mich ist es allerdings Grundvoraussetzung für eine Diskussion, dass man sich dabei mit Respekt begegnet. Dies lässt aus meiner Sicht insbesondere Silke gegenüber und auch meinem Beitrag gegenüber vermissen („Es ist daher dieser Post in den Bereich der Illusion einzuordnen“).

      Somit endet die Diskussion leider hier schon…

      • September 2, 2012 um 1:37 am

        Silke hat ja gar nicht mitdiskutiert …
        Weiters ist die Definition, dass man eine Proposition als Illusion sieht in keiner Weise respektlos. Auch ein Weg sich nicht der Diskussion zu stellen. Max

  7. September 1, 2012 um 1:56 pm

    Und den Antworten darauf nähert man sich an, je weiter man den Kreis um die Frage herum zieht. Vor 11 Jahren suchte ich nach Antworten zum Thema Impfen und inzwischen ist das gesamte Universum mit am Werk. Klingt verrückt, macht aber Sinn. Diese Umtriebigkeit wird sehr schön hier dargelegt … ein faszinierendes Buch mit einer einzigartigen Bandbreite … und eine annähernde Antwort auf viele, viele Fragen … wenn auch nicht das Ende der Fahnenstange:

    http://www.amazon.de/Evolutionaries-Unlocking-Spiritual-Cultural-Potential/dp/0061916137/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1346500150&sr=8-1

    Neue Denkstrukturen entstehen überall. Lösungen können sich, wenn überhaupt, aktuell nur im Kleinen andeuten, ganz zaghaft … große, weitreichende Lösungen wären aktuell gar kontraproduktiv. Es ist wie ein Welthit … zur richtigen Zeit und im passenden Umfeld kann etwas pandemisch werden, was andernfalls ohne Aufmerksamkeit verpufft.

    Gruß Guido

  8. Silke
    September 1, 2012 um 7:02 pm

    Max J. Pucher :

    Silke: Du tust mir wirklich leid. Es gibt da gute Therapeuten die da helfen können. Notfalls auch ein paar Medikamente. Meine Frage an Dich wäre: ‘Warum bist Du nie über das kindliche Warum-Fragen hinausgewachsen?’ Wir sind nun mal da und dass wir Fragen stellen können und darüber Nachdenken ist was Positives und nichts Negatives. Ich habe gelernt, dass wenn ich liebe und geliebt werde dann tritt das alles in den Hintergrund. Das ist daher der Sinn des Lebens. Ich wünsche Dir das … Max

    Oh je, Dein Mitleid benötige ich nicht. Vielleicht ist es ab und zu einmal ganz nützlich die Welt durch naive Kinderaugen zu sehen.
    Und ich bitte doch davon abzusehen, mich hier schräg von der Seite anzumachen. Du kennst mich nicht persönlich, also erlaube Dir kein Urteil über mich.

    Das nenne ich dekadente Arroganz in Vollendung. Sorry Martin, das musste jetzt sein. Sieh es mir nach, bitte.

    • September 2, 2012 um 1:46 am

      Silke, ich dachte ich war eher direkt als schräg von der Seite. Naja, man kann es nicht recht machen. Ich bin eben kein Leisetreter und da Du so einen Haufen depressiver Fragen in die Luft warfst die das Thema in keiner Weise weiterbringen, musste ich einfach Kommentieren. Ich weiss nicht wo ich da ein Urteil abgegeben habe. Es war eine Empfehlung und eine Frage … gebe zu etwas pointiert und mit leichtem Sarkasmus. Ich werfe zumindest niemandem Dekadenz und Arroganz vor …

  9. onlyme2012
    September 2, 2012 um 1:52 am

    Max J. Pucher :

    Silke hat ja gar nicht mitdiskutiert …
    Weiters ist die Definition, dass man eine Proposition als Illusion sieht in keiner Weise respektlos. Auch ein Weg sich nicht der Diskussion zu stellen. Max

    <

    Ach, habe ich nicht? Wer beurteilt das? Du?

    Ich rate Dir schwer mich nicht zu unterschätzen, werter Max J. Pucher.
    Wie gesagt, Arroganz in Vollendung. Dieses Verhalten habe ich schon so oft festgestellt, das kann ich gar nicht mehr zählen.
    Man möchte sich so gerne überlegen fühlen, und dazu ist es notwendig andere zu verunglimpfen, persönlich anzumachen etc. pp.

    Wenn das Dein Diskussionsstil ist, dann verzeih mir bitte, dass ich Dich nicht ernst nehmen kann.

    • September 2, 2012 um 2:13 am

      Silke oder onlyme2012: ich lese von Dir zu diesem Post nur offene Fragen ohne Propositionen, keine Diskussion. ist ja leicht nachzulesen.

      Du hast Recht, dass ich deinen Beitrag hätte ignorieren sollen, aber irgendwie wirst Du ja doch auch wollen das jemand auf Dich reagiert weil sonst macht es ja keinen Sinn was zu schreiben. Dann musst Du aber auch die Grösse haben mit anderen Einstellungen und Widersprüchen klar zu kommen. Ich habe Dir den Respekt geschenkt deine Aussagen zu kommentieren. Schenk mir den Respekt zu akzeptieren, dass wir sehr unterschiedliche Weltbilder und Kommunikationsstile haben. Andererseits, sei beleidigt und sieh alles was Dir an dieser Welt nicht gefällt als eine Verunglimpfung. Wenn Du mich nicht ernst nähmst dann hättest Du ja nur nicht reagieren müssen.

      Ich hoffe nichts weiter als von dieser Interaktion etwas zu lernen. Ich habe meine Meinung und stehe dazu bis ich eben was dazu lerne. Ist mein gutes Recht. Ich brauche Dir auch nichts verzeihen weil ich mir nichts erwarte und Du nichts getan hast was mich verletzt.

      Da ich aber scheinbar deinen Ton nicht treffen kann entschuldige ich mich dafür.

  10. September 2, 2012 um 1:56 am

    Allgemein ist der Sinn sich in solchen Blogs darin zu sehen sich der Diskussion zu stellen. Damit muss man sich auch unangenehmen Zeitgenossen wie mir stellen die nicht alles nachplappern. Man kommt nur weiter wenn man seine Thesen gegen Antithesen prüfen kann. Gleich beleidigt zu sein wenn es dabei mal etwas direkter und härter zu geht ist ein einfacher Weg sich dieser Diskussion dann eben doch nicht zu stellen.

  11. onlyme2012
    September 2, 2012 um 2:01 am

    Max J. Pucher :

    Silke, ich dachte ich war eher direkt als schräg von der Seite. Naja, man kann es nicht recht machen. Ich bin eben kein Leisetreter und da Du so einen Haufen depressiver Fragen in die Luft warfst die das Thema in keiner Weise weiterbringen, musste ich einfach Kommentieren. Ich weiss nicht wo ich da ein Urteil abgegeben habe. Es war eine Empfehlung und eine Frage … gebe zu etwas pointiert und mit leichtem Sarkasmus. Ich werfe zumindest niemandem Dekadenz und Arroganz vor …

    Ich war nicht die Einzige, die das durchaus anders aufgefasst hat.
    Du wirfst mir Dummheit vor. Ist das weniger schlimm?

  12. onlyme2012
    September 2, 2012 um 2:04 am

    Max J. Pucher :

    Allgemein ist der Sinn sich in solchen Blogs darin zu sehen sich der Diskussion zu stellen. Damit muss man sich auch unangenehmen Zeitgenossen wie mir stellen die nicht alles nachplappern. Man kommt nur weiter wenn man seine Thesen gegen Antithesen prüfen kann. Gleich beleidigt zu sein wenn es dabei mal etwas direkter und härter zu geht ist ein einfacher Weg sich dieser Diskussion dann eben doch nicht zu stellen.

    Willst Du diskutieren, dann bitte auf sachlicher Ebene, und nicht persönlich.
    Da Du mich aber höchst persönlich angesprochen hast und auch nicht davor zurückschreckst in Beleidigungen zu münden, handelt es sich hier nicht um eine Diskussion.
    Jedenfalls nicht so, wie ich das eigentlich gelernt habe, sorry.

  13. September 2, 2012 um 2:20 am

    Abschliessend sei gesagt, dass dein Betrag von Fragen äusserst persönlich ist und ich habe persönlich darauf reagiert – eben so arrogant, dekadent, und beleidigend wie Du das interpretierst. Der Inhalt einer Kommunikation entsteht aber im Empfänger …

  14. September 3, 2012 um 10:25 am

    Martin Bartonitz :
    Max, aber ist es denn nicht gut, dass wir das Kindliche in uns aktiv belassen. Denn so hören wir mit dem “naiven” Fragen nicht auf. Und das ist Voraussetzung gerade von Innovation. Nie damit zufrieden zu sein, wie es ist, weil es doch immer noch einen Tick besser geht …

    Lieber Martin, es tut mir leid, dass ich auf deinem Blog mit meiner forschen Art immer für Aufregung sorge, aber so ist eben das Leben.

    Ich sehe es als einen Unterschied ob man sich die kindliche Leichtigkeit bewahren kann oder ob man nicht über die kindliche Fragestellung hinauskommt. ‚Warum‘ ist eine sinnlose Frage. Das Kindsein endet mit der Erkenntnis, dass man einmal sterben wird und erwachsen wird man wenn man sich mit dieser einzigen Tatsache dieses Lebens in Harmonie befindet, obwohl es keine Antwort auf die Frage ‚Warum‘ gibt. Aber weil eben Menschen sich damit nicht abfinden wollen, wurden und werden dazu viele Antworten frei erfunden.

    Naive Fragen sind keine Basis der Innovation. Innovation ist immer zielgerichtet und beantwortet WIE-Fragen. Man kann auch mit etwas zufrieden sein und trotzdem nach anderen Wegen suchen aus den verschiedensten Anlässen. Die Gründe dafür sind selten reine Neugier sondern vor allem menschliche Emotionen, wie Liebe und Angst. Alle Antworten auf ‚Warum‘ Fragen stecken daher in uns selbst und daher müssen wir diese auch dort suchen. Die Antworten sind aber in unserem emotionalen Kontext meist nicht rational zugänglich. lg, Max

    • September 3, 2012 um 11:36 am

      Lieber Max,
      Du hast natürlich Recht in Bezug auf die Warum-Fragen mit „Aber weil eben Menschen sich damit nicht abfinden wollen, wurden und werden dazu viele Antworten frei erfunden.“ Da wir nicht objektiv wissen können, müssen wir glauben, was wir als Interpretation der Realität auf Basis unserer Erfahrungen als für uns am Zuträglichsten erachten. Und da spielen Emotionen eine große Rolle. Weshalb auch so manche getroffene Entscheidung „rein rational“ von uns Subjekten nicht nachvollzogen werden können.
      Fragen nach dem Wozu und dem Wie sind sicherlich zielführender. Besonders die Frage, der ich auf meinem Blog nachgehen:
      „Wie bekommen wir es hin, dass wir aufhören, unser Nest zu beschmutzen, so dass auch unsere Nachfahren noch auf diesem Planeten leben können, und zwar ein jeder in Selbsbestimmung?“
      Und ja, das wird sicher ein weiter Weg sein, es sei denn, da wirft Jemand in den nächsten Tagen die Bombe. Da wäre es dann ein besonders weiter Weg. Vieleicht aber auch keiner mehr für uns Menschen …
      LG Martin

  15. onlyme2012
    September 3, 2012 um 11:13 am

    Max J. Pucher :

    Martin Bartonitz :
    Max, aber ist es denn nicht gut, dass wir das Kindliche in uns aktiv belassen. Denn so hören wir mit dem “naiven” Fragen nicht auf. Und das ist Voraussetzung gerade von Innovation. Nie damit zufrieden zu sein, wie es ist, weil es doch immer noch einen Tick besser geht …

    Lieber Martin, es tut mir leid, dass ich auf deinem Blog mit meiner forschen Art immer für Aufregung sorge, aber so ist eben das Leben.

    Ach, das passiert öfter oder sogar immer? Warum, sorry, wieder warum, änderst Du es dann nicht?
    Du suhlst Dich in dem Gefgühl der Allwissenheit, und ja, es kommt arrogant rüber.
    Deswegen werde ich Deine Beiträge in Zukunft ignorieren, ist wohl besser so.

    Beste Grüße
    Silke

    • September 3, 2012 um 11:39 am

      hm, ob wir es je schaffen können, eine Weltgemeinschaft im Dialog gemeinsam zu gestalten?
      WIE könnte das funktioneren?
      LG Martin

      • onlyme2012
        September 3, 2012 um 9:38 pm

        Martin Bartonitz :

        hm, ob wir es je schaffen können, eine Weltgemeinschaft im Dialog gemeinsam zu gestalten?
        WIE könnte das funktioneren?
        LG Martin

        Emotionen, Martin, Emotionen bestimmen unser Handeln, davon nehme ich mich nicht aus.
        Ich denke, ich hatte in dem Fall das Recht dazu.
        Insofern, nichts für ungut.
        Aber diese Art der Diskussion, die kenne ich nur zu gut. Man ist bewusst destruktiv, was auch immer dafür verantwortlich ist.
        Ganz schlimm, wenn man selbst nicht merkt, was man da tut.
        Es tut mir leid, dass das so ausuferte, aber auf gewisse Dinge reagiere ich höchst allergisch.

  16. federleichtes
    September 3, 2012 um 2:31 pm

    Vielleicht: „Die Welt-Gemeinschaft als sich im Dialog befindend erkennen“?

    Berührung kann Kooperation auslösen, aber auch Eskalation, wenn GEGENSEITIG unverstandene Themen berührt werden und Emotionen entstehen. Diese sind berechtigt UND besonders wertvoll, wenn ein (durch emotionale Erregung) Betroffener sich SEINEM Thema zuwendet.
    Am Rande. Erregung ist ein energetisches Thema, Dynamik braucht Energie – alledings wäre es besser, ein Mensch wäre nicht auf das reaktive generieren von Energie angewiesen, sondern könnte sich auf der GEFÜHLsebene SELBER versorgen.

    Thematisch brachte mich der Puchersche Beitrag nicht wirklich voran.
    Ist es nicht – ÜBERSPITZT formuliert – grundsätzlich so, dass die Arbeiter die Unternehmer betrügen UND die Unternehmer die Arbeiter?
    Wobei ich vermute, dass das Gewinnstreben des Unternehmers beim Arbeiter eine Ungerechtigkeits-Emotion auslöst und diesen – grundsätzlich – dazu bewegt oder ihn zu bewegene versucht, für so viel Geld wie möglich so wenig wie möglich zu leisten. (So wie aus einer VORHANDENEN Beherrschungsstruktur eine Knechtschaft entsteht, die von ihrem Wesen her nicht der Wesens-Natur des Menschen entspricht).
    Zu meinen, die Unternehmer wären an den entstandenen und entstehenden Problemen schuldlos, ist für mich insofern unrealistisch, um es höflich zu formulieren.

    Energievergeudung, nun ja. Menschen stehen auf der körperlich-materiellen Ebene riesige Energiemengen zur Verfügung. Sie werden auf verschiedenste Weisen
    – nicht genutzt oder
    – unvernünftig genutzt
    Ebenso wie menschliche Potenziale., die beispielsweise in der Rüstungsproduktion oder einer beschäftigungstherapeutisch angelegten Verwaltung versickern – oder sich pervertieren.

    In diesem Sinne: Die Grundversorgung des Menschen IST bereits (und war schon immer) GEGEBEN. Kann allerdings in Gesellschaften, in denen Plünderung und Enteignung gesetzlich VORGESCHRIEBEN und durch Staatsstrukturen abgesichert sind, nicht – oder nicht mehr – erkannt werden. Menschen erkannten ein Recht und eine Ordnung an, die Unrecht und Unordnung schafft. Nicht etwa aus Dummheit, sondern weil es einer sehr großen Macht nach sehr viel Unrecht und sehr großer Unordnung dürstete, um es salopp zu formulieren. Konkret verlangt diese Macht nach Bewusstsein.

    Allen eine gute Woche.

    Wolfgang

  17. September 3, 2012 um 3:45 pm

    Oder, Wolfgang, mit einem Bild verglichen: Die Schönheit des Regenbogens wird einem nur bewusst, wenn man in Richtung Dunkelheit blickt, nicht aber wenn man in die Sonne schaut.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      September 3, 2012 um 4:13 pm

      Ja.
      Und?
      Was bedeutet das pragmatisch?
      Nicht auf der „Dunkelheit herum prügeln?
      Das gleichzeitige Erscheinen der Verschiedenfarbigkeit des Lichtes (in der Natur!) begrüßen?
      Und DARÜBER das „Licht“ definieren?

      Stochern wir im „Dreck“ herum, um die Schönheit zu finden?
      Oder dient uns die Schönheit als Geländer auf der Treppe, den „Dreck“ zu integrieren?

      Im Grunde geht es – auch wenn mein Standpunkt bisher nicht Dein Wohlwollen finden konnte – dem Menschsein/dem Leben um das Erschließen einer Energie, die dem Wesen eigen ist und nicht mit Informationen „vergiftet“ ist. Wir nennen diese Energie GEFÜHL. Einer der mir bekannten Schlüssel findet sich in der Natur, ihre Ordnung und ihr Wesen zu verstehen und mit dem Gewahrwerden natürlicher Prozesse das eigene Gewahrsein zu entwickeln.

      Gruß
      Wolfgang

  18. federleichtes
    September 5, 2012 um 2:10 pm

    Aus meiner – durch Erfahrungen entstandenen – Sicht bilden Konkurrenz und Kooperation KEIN begriffliches Gegensatzpaar.
    Kooperation bekommt Wert, wenn sie dem Wohl des/der Menschen dient. Das ist wohl kaum konstruktiv, wenn mafiöse Strukturen gemeinsam-planvoll daran wirken, die Welt zu verelenden.
    Ebenso verhält es sich mit Konkurrenz. Sie ist wohl kaum destruktiv, wenn die Ergebnisse den/dem Menschen dienen, z.B. wenn mehrgleisig zweckmässigere/ungiftigere/notwendige Produkte entwickelt werden.

    Insofern wäre eine Generation Y, die übrigens in meinen Kreisen bislang nicht wahrgenommen wurde, ganz weit vorne, wenn sie nicht primär auf ihre Arbeitsbedingungen schaut, sondern auch bedenkt, welche FOLGEN ihr Wirken für die gesellschaftliche UND ihre persönliche Entwicklung zeitigt.

    Am Rande sei bemerkt, dass weder Konkurrenz noch Kooperation das sein müssen, als was sie erscheinen – siehe die Regenbogen-Parteien, die am Abend gemeinsam das Thema besprechen, worüber sie sich am nächsten Tag „prügeln“ – um das Volk zu unterhalten, ihm Konkurrenz zu suggerieren, während es tatsächlich – kooperativ – um etwas GANZ Anderes geht.

    Wolfgang

    • September 6, 2012 um 1:17 pm

      Das ist ein ganz wichtiger Gedanke, den du da aufzeigst: Kooperation ist dann im positiven Sinne am wirksamsten, wenn
      1.) eine ganzheitliche Betrachtung der Auswirkungen des gemeinsamen Zieles, welches durch Kooperation erreicht werden soll, erfolgt. In dieser Betrachtung sind die Folgen für sich und die Gesellschaft, heute und in Zukunft einzubeziehen
      2.) Kooperation auf einer möglichst breiten Basis stattfindet. Kooperation in organisatorischen Einheiten (z.B. Unternehmen), die dazu dient eine andere Einheit im Konkurrenzkampf zu besiegen, führt wieder zu Verlierern.

      Von daher ist Kooperation kein grundsätzliches Allheilmittel – sie Bedarf der genannten Rahmenbedingungen um positiv wirksam zu sein.

      Das Konkurrenz am Ende zu besseren / zweckmässigeren / ungiftigeren Ergebnissen führt, sehe ich nicht ganz so. Denn man stelle sich vor, was hätte entstehen können, wenn man alle Beteiligten in dem Konkurrenzkampf hätte gemeinsam entwickeln lassen – das Ergebnis, nennen wir es Produkt K, hätte die Stärken von Produkt A und B, aber nicht deren Schwächen.

      • federleichtes
        September 6, 2012 um 2:52 pm

        Hallo Dirk,

        Konkurrenz ist für mich im Wesentlichen ein Wettstreit, ein Wetteifern.
        Und: Konkurrenz ist aus der Gesellschaft nicht wegzudenken – insofern glaube ich, sie macht GRUNDSÄTZLICH Sinn.

        Beispiel fotografieren.
        Susanne und ich fotografieren auf gemeinsamen Wegen mit gleichen Ansprüchen. Aber obwohl die fotografischen Ergebnisse sekundär sind, geben wir uns doch eine andere (größere) Mühe beim „Sehen“, weil am Abend beim Betrachten der Fotos das Beste entsprechend gewürdigt wird – UND einer das beste Foto des Tages machte.
        Natürlich konkurrieren wir koopeerativ. „Komm mal her, guck mal da“, sind Worte, die wir täglich sprechen.

        Also: Zur Konkurrenz gehört (verbnünftigerweise), sich im Kampf gegenseitig zu befördern, eben Kooperation.

        Sollte ich einen Kernsatz formulieren:
        So viel Kooperation wie möglich, so viel Konkurrenz wie nötig.

        Am Rande.
        Wesentliche Produkte des menschlichen Tatigseins sind für mich Gefühle. Insofern entferne ich mich vom rein wirtschaftlichen Betrachten der beiden Begriffe. Alles Wirtschaften hat für mich eben diesen übergeordneten Aspekt: Glücklichsein zu erschaffen.

        Dir einen guten, eben glücklichen Tag.

        Wolfgang

        • September 6, 2012 um 4:31 pm

          So viel Kooperation wie möglich, so viel Konkurrenz wie nötig.

          Wieder ein Voltreffern von Dir, Wolfgang. Danke!!

          Ich stimme zu: ohne ein Konkurrieren um ein besser sein gäbe es keine Weiter-entwicklung, es wäre Stagnation. Die Kooperation für durch die unterschiedlichen Blickwinkel zu deutlich besseren Ergebnissen. Ein sehr schönes Beispiel gibt es in der Programmierung. Zwei Programmierer, die zusammen vor dem PC sitzen und die Software schreiben, kommen schneller zu einem qualitativ guten Ergebnisl als hätte jeder nur einen Teil davon gemacht. Beim Testen fallen deutlich weniger Fehler auf, weil der Andere sie schon vorher gesehen hat.

          Wenn ich mich vorstellte, wie alle unsere Zellen und Organe nur konkurrierten, dann wären wir wohl kaum in der Lage zu leben:

          LG Martin

        • September 6, 2012 um 10:30 pm

          Hallo Wolfgang,

          der Leitsatz „So viel Kooperation wie möglich, so viel Konkurrenz wie nötig“ trifft es wirklich sehr gut.

          Und natürlich konkurriere ich auch gerne, z.B. im Sport – um mich dann nachher mit meinen Badminton-Partner zu frotzeln und Spaß zu haben. Wir nutzen die Konkurrenz um kooperativ Spaß zu haben.

          Kooperation und Konkurrenz sind beides Mittel, um Ziele zu erreichen. Und damit sind es die Ziele, die zu bewerten sind – ob sie menschlichen Grundbedürfnissen dienen und nachhaltig sind (keine Ausbeutung der Biosphäre, kein Schaden für andere) oder Werten wie der Anhäufung von materiellen Werten auf Kosten anderer dienen.

          Danke für deinen Kommentar & einen schönen Abend!
          Dirk

        • September 7, 2012 um 8:59 am

          “Sollte ich einen Kernsatz formulieren:
          So viel Kooperation wie möglich, so viel Konkurrenz wie nötig.“

          Kein Wunder, dass Du diesen Satz als Kernsatz bezeichnest, ist er doch das Wesen des Goldenen Schnitts und findet Ausdruck im YinYang-Symbol:

          http://www.hanskokhuis.nl/TaoOfCreativity.html

          Der Goldene Schnitt lässt sich auf ALLE Wechselspiele/Polaritäten/Dualitäten des täglichen Lebens, der Realität, des gesamten Koosmos gar, übertragen, ist das fortwährende Ausbalancieren doch die Bildwerdung des energetischen Flusses, der sich als Evolution in allen Bereichen wiederfindet.

          “It is creative apperception more than anything else that makes the individual feel that life is worth living.“
          D.W. Winnicott

          “Es ist das kreative bewusste Wahrnehmen, welches, mehr als alles andere, es den Einzelnen fühlen lässt, dass das Leben lebenswert ist.“

          Sonnige Grüße
          Guido

  19. federleichtes
    September 6, 2012 um 1:52 am

    Scheint kein besonders interessantes Thema zu sein.

    Unser Besuch in einem Kleingartenverein öffnete mir die Sicht auf das Thema Lebens-Flow.
    Leben ist ja im Grunde Arbeit, aber – Arbeit muss ja nicht unbedingt „Leben“ bedeuten. In den kleinen Gärten leben Menschen, genießen ihre Gartenarbeit und die Produkte ihrer Arbeit. Sie genießen Geselligkeit, die frische Luft und die Ruhe, sind zufrieden und „Welt und Kosmos“ scheren sie nicht.

    Energie vergeuden, bedeutet das auch, sein Leben mit Ideen gestalten, die krank und unglücklich machen?

    Schauen wir auf eine Gruppe Mensch, die sich generationsübergreifend zusammensetzt. Menschen, die sich
    der Macht der Medien,
    der Macht der Politik,
    der Macht der Wirtschaft,
    der Macht des Konsums und
    der Macht der Medizin
    weitestgehend entzogen haben.

    Sie wählen nicht, sondern sind wählerisch, wenn es um den Umgang geht, den sie pflegen.
    Sie sind Minimalisten, zufrieden mit sich und dem Geringsten.
    Sie sind fleissig, aber verkaufen ihre Seele nicht.
    Sie bilden sich, indem sie die schönen Bilder der Welt sammeln.
    Sie sind nicht sparsam, sondern investieren alle Gefühle in ihr Leben.
    Sie zahlen auf ein Sparbuch ein, das man „Seele“ nennt.
    Sie sind gesund, und ihre Krankenversicherung sind ihre Gefühle.

    In diesem Lebens-Flow generiert sich unerschöpfliche Energie – paradoxerweise durch Zuwendungen, die man leistet. Vergeudet erscheint mir die Zeit, in der diese Energie nicht genutzt wird. Man könnte sie Liebe nennen, oder anders, darauf kommt es nicht an.

    Was rede ich wieder. Die es wissen, brauchen meine Worte nicht, die es nicht wissen auch nicht.

    Wolfgang

  20. onlyme2012
    September 6, 2012 um 11:49 am

    Danke Wolfgang, für diesen wunderbaren Kommentar.
    Genauso empfinde ich, und genauso agiere ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten.

    Liebe Grüße
    Silke

  21. September 6, 2012 um 3:01 pm

    „Was rede ich wieder. Die es wissen, brauchen meine Worte nicht …“

    … aber hören sie gerne – Danke, Wolfgang.

    Du weißt doch, wie es die Vögel halten:
    „Ich singe, weil ich ein Lied hab …“
    (Konstantin Wecker)

    Lieben Gruß
    Manfred

  22. federleichtes
    September 6, 2012 um 9:19 pm

    Meine Offenheit ist sicher nicht jedem zuträglich, aber – wie soll man sich verstehen können ohne unmissverständliche Signale.

    Manchmal habe ich das (krankhafte!!) Empfinden, hier in einem sinnfreien Raum zu schweben. Ich mag diesen Geanken nicht, denke dann an Silke und Manfred, und bin wieder in der „Spur“, oder thematisch entsprechender formuliert, zurück im Arbeits-Flow.

    Für ein fruchtbares Miteinander BRAUCHT es Übereinstimmungen, und zwar solche fundamentaler Natur. Wer das „Konformität“ nennt und diese negativ belegt, hat keine Ahnung von den Grundlagen gesunden Wachstums.

    Habe vorgestern das Buch (K)notwendigkeit (Nick Mott) ausgelesen. Seine Strategien sind unentbehrlich für das Erschaffen und Aufrechterhalten des Arbeits-Flows – ich lernte sie in ähnlicher Konfiguration vor 30 Jahren in Management-Seminaren. Und sie taugen nicht nur für betriebliche Prozesse, sondern fördern – vor allem – ein bewusteres Mensch-Sein.

    In diesem Sinne vielen Dank Ihr beiden.

    Wolfgang

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