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Reich werden – eine todsichere Anleitung …

Krankenpflege_by_Stefan Bayer_pixelio.de

Krankenpflege (Foto: Stefan Bayer – pixelio.de)

Jeder sollte wissen, dass der Krieg gegen den Krebs
größtenteils ein Betrug ist!

Prof. Dr. Pauling, zweifacher Nobelpreisträger und
Begründer der orthomolekularen Medizin

Wir haben auf dem Blog schon viele Glaubenssätze hinterfragt, aber die folgende Geschichte geht an Grenzen. Sie zeigt auf, mit welchen einfachen (?) Mitteln man ein System aufbauen kann, an dem man einfach nur Geld, Geld, Geld verdienen kann. Aber lest diese Atem-nehmende Geschichte selbst, aber plant etwas Zeit ein, Zeit die sich aber in Bezug auf Erkenntnisgewinn lohnt:

Ein medizinischer Insider packt aus …

Als Dreijähriger konnte Tomothy lesen und kurze Zeit später überraschte er nicht nur seine Eltern mit seinem fotografischen Gedächtnis und seiner unglaublichen Auffassungsgabe. So war es nicht verwunderlich, daß Tim mit sechs Jahren in eine Schule für Hochbegabte kam und selbst dort über Jahre hinaus der Klassenprimus war. Doch solch ein Dasein hat auch seine Schattenseiten und genauso wie an jeder anderen Schule sind Klassenbeste nicht immer die Beliebtesten.

Dieses Schicksal ereilte auch den kleinen Timothy, und als er 14 war, traf ihn dies sehr hart. Denn seine Triebe waren die gleichen wie bei jedem 14-jährigen und wen wundert es, er verliebte sich natürlich nicht in eine Klassenkameradin, sondern gleich unsterblich in eine neue Lehrerin, die versuchte, Timothy besser in die Klassengemeinschaft zu integrieren. Aus diesem Grund kümmerte sie sich etwas mehr um ihn, was Timothy jedoch deutlich anders auffaßte. Mit der Zeit entging dies natürlich auch der Lehrerin nicht mehr und sie bat Timothy deshalb zu einem Gespräch, in dem sie ihm erklärte, daß sie schon liiert sei und außerdem gedenke, bald zu heiraten.

Jeder von uns, der als Teenager einmal unsterblich verliebt war, kann sich einigermaßen vorstellen, welche Qualen Timothy durchlebte. Ein Satz der Lehrerin blieb ihm für immer im Gedächtnis:

Mein Mann ist ein sehr reicher Mann, und ich werde die Schule sehr bald verlassen, weil er nicht möchte, daß ich weiterhin als Lehrerin arbeite.

Timothy lernte aus diesem, für ihn sehr wichtigen, Satz zwei Dinge: Erstens, nur mit viel Geld bekommt man die Frau, die man begehrt und zweitens, man kann auch noch bestimmen, was diese Frau arbeitet.

Timothy stellte sich in seinen jugendlichen Gedanken die verrücktesten Dinge vor. Auf jeden Fall war Timothy seit diesem Tag nur noch von der Idee besessen, reich, sehr reich zu werden und während viele seiner Mitschüler vorzeitig zu studieren begannen, nahm Timothy das Angebot einer Marketingfirma an, um für diese zu arbeiten.

Er war gerade einmal 24 Jahre alt, hatte seine eigene Firma, war Multimillionär und nichts anderes als eine Denkfabrik, die den ganzen Tag Einfälle produzierte, wie man andere Menschen über Werbung beeinflussen und betrügen kann. Seine Ideen waren genial, doch er war nicht sehr bekannt, da er immer noch die Öffentlichkeit scheute und immer andere zu repräsentativen Events sandte. Nicht einmal alle seine Mitarbeiter bekamen ihn zu Gesicht.

Dann bekam er eines Tages eine Einladung einer ihm unbekannten Firma, in welcher man ihm anbot, ihn mit einem Privatjet nach Hawaii zu fliegen, zu einem Meeting für eine weltweit bekannte Sportfirma. Welche dies war, wurde im Schreiben nicht mitgeteilt, doch Timothy nahm an und flog hin, und zwar ohne Sekretärin, weil man ihn darum bat.

Vom Flughafen auf Oahu wurde er standesgemäß in einer großen Limousine abgeholt und zu seiner großen Überraschung nicht zu einer Firma, sondern zu einem atemberaubenden Privatanwesen chauffiert. Dort bat ihn dann ein Mann herein, der sich als William Benell vorstellte und ihn auf eine Terrasse mit Blick auf das Meer begleitete. Mr. Benell ging sofort in medias res.

„Lieber Herr Balden, ich möchte mich aufs Herzlichste bei Ihnen bedanken, daß Sie sich die Zeit genommen haben, hierher in meine bescheidene Residenz auf Hawaii zu kommen. Sicherlich wundern Sie sich, daß Sie hier auf einem privaten Gelände sind und nicht in einem der üblichen Büros sitzen, aber was ich Ihnen vorschlagen möchte ist ebenfalls nicht üblich, und deshalb glaube ich, daß die Rahmenbedingungen so besser stimmen.“

Timothy bedankte sich und wollte gerade fragen, um welche Sportfirma bzw. um welche Marketingkampagne es sich handelte, da antwortete Mr. Benell schon, als ob er seine Gedanken lesen könnte.

„Mr. Balden, der Grund, warum Sie heute hier sind, ist der, daß ich gerne hätte, daß Sie für meine Firma arbeiten und …“ Hier unterbrach Timothy und erwiderte sofort: „Sie sind ein Headhunter und haben mich deshalb nach Hawaii geholt. Ich bedaure, aber ich besitze eine erfolgreiche Marketingfirma und bin ganz bestimmt nicht an einem Job interessiert. Es tut mir leid, aber ich denke, wir vergeuden hier beide unsere Zeit“.

William Benell antwortete zuerst einmal gar nicht, und es herrschte eine seltsame Ruhe zwischen den beiden. Doch Timothy hatte zu jenem Zeitpunkt keine Ahnung, wer Benell war und welche Macht dieser Mann hatte. Doch irgend etwas in ihm sagte, daß es sich hier nicht um einen der üblichen Headhunter handelte, und er lehnte sich wieder zurück. „Ich kann verstehen“, sagte Benell, „daß Sie unter diesen Annahmen etwas gereizt reagieren und ja, es stimmt, ich bin so eine Art Headhunter, aber glauben Sie mir, ganz bestimmt nicht ein Headhunter, wie Sie vielleicht welche kennen.

Lassen Sie mich Ihnen einmal etwas mehr über meine Firma und meine Arbeit erzählen und auch etwas darüber, warum ich Sie eingeladen habe. Darf ich Sie jedoch zuvor etwas fragen? Wie bringt man Menschen dazu, etwas zu tun, das sie weder tun wollen noch für gut befinden?“

Wie aus der Kanone geschossen sagte Timothy mit einer fragenden Stimme: „Indem man sie gut bezahlt?“

Jetzt mußte auch Mr. Benell lächeln: „Ja, sie haben Recht, das ist eine Möglichkeit, aber ich rede davon, daß Leute auch noch dafür bezahlen! Es gibt hierfür nur ein Instrument, und das heißt Angst. Wenn Sie es erreichen, bei einem Menschen oder noch besser, bei einer großen Gruppe von Menschen Angst zu erzeugen, dann machen diese Menschen alles was Sie wollen. Und jetzt möchte ich mich Ihnen gerne etwas näher vorstellen.

Ich bin der Chef von Intercommunication und unsere Aufgabe ist, Angst zu erzeugen. Angst vor Kriegen, Angst vor Krankheiten, Angst vor Religionen, Angst vor anderen Staaten usw. Und glauben Sie mir, wir sind die Besten in diesem Job. Unsere Auftraggeber sind die mächtigsten Menschen auf diesem Planeten und unsere Arbeit hat die Welt in den letzten 50 Jahren mehr beeinflußt als alle US-$ Präsidenten zusammengenommen. Aus diesem Grund ist unsere Arbeit auch so gut bezahlt.

Sie haben z. B. letztes Jahr nach Abzug von Steuern ca. 105 Millionen US-$ verdient, bei uns könnten Sie das Zehnfache verdienen und Sie hätten einen sicheren Job bis an Ihr Lebensende.“

Timothy gingen tausend Gedanken durch den Kopf, und warum dieser Mr. Benell genau wußte, was er letztes Jahr verdient hatte war sicherlich der unwichtigste. Eine Firma, die nur Angst erzeugt, was soll das Ganze? Und ein Arbeitsangebot, bei dem er über eine Milliarde US-$ verdienen kann, soll das ein Scherz sein? Niemand bezahlt solch ein hohes Gehalt. Die nächsten Stunden vergingen wie im Fluge und Timothy stellte unzählige Fragen, die Mr. Benell fast alle beantwortete. Nur wenn es darum ging, Namen zu nennen, lächelte er nur. Benell erklärte ihm im Detail, daß er bzw. unzählige weitere seiner Tochterfirmen Milliarden damit verdienten, bei Menschen Angst zu erzeugen.

Die größten Auftraggeber sind dabei Regierungen und Pharmafirmen. Egal, worum es dabei geht, Angst vor Rußland oder in späteren Jahren vor muslimischen Ländern zu erzeugen, um z. B. größere Budgets im Bundestag oder Kongreß zu erreichen oder um Angst vor einer Krankheit zu erzeugen, die es entweder gar nicht gibt oder aber überhaupt nicht so gefährlich ist, Benells Firma schien die weltweite Nummer 1 auf diesem Gebiet zu sein.

Zwei Stunden später stellte Timothy dann die entscheidende Frage: „Und wofür brauchen Sie dann überhaupt mich, wenn Sie sowieso schon so erfolgreich sind?“ Benell setzte sein schönstes Lächeln auf:

„Schauen Sie, obwohl wir weltweit Tausende von Angestellte haben, hauptsächlich in Verlagen, Marketingfirmen und TV / Radiostationen, so besteht der Kopf unserer Firma nur aus 5 Personen und davon sind nur zwei Personen die so genannten ,Kreativen‘. Die anderen drei, einer davon bin ich, sind sozusagen die Exekutive und der Rest sind ausnahmslos Befehlsempfänger, die glauben, sie würden einen ganz normalen Medienjob tun. Einer der beiden Kreativen fällt demnächst aus und so sind wir auf der Suche nach einem Neuen. Wir beobachten Ihren beruflichen und menschlichen Werdegang seit vielen Jahren und jetzt ist eben der Zeitpunkt gekommen, daß Sie bei uns einsteigen können. That’s it. Nicht mehr und nicht weniger.“

„That’s it“ war der Lieblingsspruch Benells und Timothy bekam ihn noch oft in seinem Leben zu hören.

„Ihr Anfangsgehalt wären 150 Millionen US-$ und eine Provisionsmöglichkeit, die ihr Gehalt eines Tages auf über eine Milliarde US-$ bringen könnte. Ihr erster Job wäre für die amerikanische Regierung und Sie könnten morgen damit anfangen. Außerdem habe ich einen Käufer für Ihre Marketingfirma, der den doppelten Wert bezahlen würde und Sie könnten noch heute unterschreiben. Also, sind Sie unser Mann?“

150 Millionen bis über eine Milliarde US-$ Gehalt? Über 200 Millionen für meine Firma? Morgen anfangen bei Mr. Benell, wer zum Teufel ist dieser Mann überhaupt? Fragen über Fragen hämmerten durch Timothys Großhirnrinde und ihm war klar, daß er nicht einfach sagen konnte: Kann ich mir das noch bis nächste Woche überlegen?

Irgendwie war es verrückt, aber gerade jetzt mußte er seit langem zum ersten Mal wieder an seine Lehrerin denken, und innerhalb weniger Sekunden antwortete er: „Ich bin ihr Mann“.

Sein erster Job ging darum, den Verteidigungsetat deutlich zu erhöhen bzw. möglichst schnell auszugeben und seine Auftraggeber sehr zufrieden mit ihm waren. Doch dann kam das Jahr 1970, und Benell hatte einen neuen Auftrag für Timothy. Auch er nannte ihn inzwischen Tim.

„Tim, wir haben folgendes Problem: In den nächsten Jahren werden die Ausgaben für Krebsbehandlungen drastisch steigen und unsere Auftraggeber möchten gerne ein Perpetuum mobile installieren. Diesmal handelt es sich jedoch um eine internationale Angelegenheit und deshalb denken wir an ein Perpetuum mobile für die nächsten 100 Jahre. Sollte es dir gelingen, ein solches zusammenzustellen, dann hast du dich wohl für immer etabliert.“

Ein Perpetuum mobile ist ja bekanntlich eine Maschine, die Energie in unbegrenzten Mengen liefert. Benell benützte diesen Begriff für ein System, das permanent Profit abwirft, ohne daß man noch einmal etwas tun muß. Einmal angeworfen läßt es sich fast nicht mehr stoppen und produziert Geld, Geld, Geld.

Tim hörte sich das Ganze an und sagte, er denke, es sei möglich. Er benötige hierfür ca. 50 Mitarbeiter und drei Monate, um das alles zu planen. Danach könne er sagen, wie viele Jahre die Durchführung dauern würde. Benell nickte anerkennend, denn er kannte Tims Mienenspiel inzwischen und wußte, wenn er so schaut, hat sein geniales Gehirn schon längst eine geniale Idee.

Die nächsten drei Monate arbeiteten sich Timothy und sein Team hauptsächlich durch Zahlen und er begann besser zu verstehen, wie Onkologie weltweit funktioniert. In Wahrheit hatte er jedoch schon am ersten Tag eine grandiose Idee und die ganzen nächsten Wochen dienten nur dazu, diese Idee zu analysieren.

Die Situation in der Krebsszene im Jahr 1970 zeichnete folgendes Bild: Jedes Jahr sterben mehr Krebskranke und die klassische Medizin hat nur Operation, Bestrahlung und seit wenigen Jahren Chemotherapien dagegenzusetzen, die jedoch die Erwartungen nicht nur nicht erfüllen konnten, sondern Krebskranke sogar oftmals früher sterben ließen.

Hinzu kam immer mehr die Einsicht der Bevölkerung, daß Krebs ein multifunktionales Geschehen ist und eine Tumorzerstörung nicht zum Erfolg führt. Aus diesem Grund starben zwar immer mehr Menschen an Krebs, aber die Umsatzzahlen, vor allem der Chemotherapien, stiegen bei weitem nicht so an, wie erwartet. Sorgen bereiteten auch die immer stärker aufkommenden alternativen Ärzte, die Patienten mehr und mehr davon überzeugten, daß Krebs weder eine tödliche Krankheit ist, noch daß Tumore unbedingt schnell zerstört gehören.

Gerade in den USA gab es mit Max Gerson, Royal Rife, William Coley, Harry Hoxsey, Emanuel Revici und vielen anderen genügend Ärzte, die man nicht einfach als Spinner darstellen konnte, weil sie Patienten oftmals besser helfen konnten als die großen Krebskliniken. Hinzu kamen mehr und mehr Berichte über europäische, genauer
gesagt vor allem deutsche, Krebskoryphäen wie Paul Gerhard Seeger, Otto Warburg, Johanna Budwig, Joachim Kühl, Josef Isseis usw. die einen alternativen Krebsboom auslösen könnten.

Die Betonung lag auf könnten, denn noch hatten sie es nicht erreicht. Doch je länger klar wurde, daß vor allem der Chemotherapieweg eine Sackgasse war, desto mehr erhöhten sich die Chancen, daß diese Menschen eine weltweite Bewegung auslösten, mit dem Ergebnis, daß sich immer mehr Patienten von den großen gewinnbringenden Therapien abwendeten.

Timothy verstand natürlich diese Gefahren sofort und hatte innerhalb weniger Sekunden das Bild eines Perpetuum mobiles vor seinem geistigen Auge.

Wie mit Benell abgesprochen, lud er die anderen vier Vorstände nach exakt drei Monaten zur Präsentation ein und was diese zu hören bekamen, gefiel ihnen sofort:

„Es gibt derzeit drei Hauptprobleme, die wir angehen müssen. Da ist zuerst einmal, daß unsere Kunden die ganzen teuren Forschungen fast ausschließlich selbst finanzieren. Dem muß unbedingt gegengesteuert und es muß ein System etabliert werden, daß sie zwar die Gewinne aus dem Verkauf bekommen, aber nicht die ganze Forschung bezahlen müssen.

Das nächste Problem ist, daß Krebs in den Köpfen der Menschen immer noch nicht DAS Schreckgespenst ist, das wir brauchen, damit ein Patient exakt das macht, was ein Arzt sagt. Ich denke, dieses Problem läßt sich am einfachsten lösen.

Und das dritte Problem ist, daß wir unbedingt die Menschen stoppen müssen, die behaupten, daß man Krebs auch anders als mit konventionellen Mitteln behandeln kann.

Lassen Sie uns mit dem zweiten Problem zuerst anfangen, weil das die meisten Auswirkungen auf das Gesamtprojekt hat. Wir brauchen neue, „verbesserte“ Daten, die aufzeigen, wie gefährlich Krebs ist, daß in wenigen Jahren jeder Zweite an Krebs sterben wird und vor allem, daß Krebs ab einem bestimmten Stadium unheilbar ist. Hierfür benötigen wir nur die üblichen Instrumente wie Buchautoren, unsere Hollywood-Connections und die normale Journalistenmaschinerie. Das Wichtigste dabei ist die Darstellung, daß Krebs sich in den nächsten Jahren geradezu epidemieartig ausbreiten wird. Das komplette Konzept liegt in diesem Ordner und kann in 2-3 Jahren in die Köpfe der meisten Menschen implantiert werden.“

Timothy hielt einen ziemlich dicken Aktenordner in seinen Händen mit exakten Vorschlägen, welche Autoren welche Bücher schreiben sollten, wie Krebs besser in Kinos und TV Filmen vermarktet gehört und über 100 komplette Artikel für verschiedene Yellow Press Magazine.

„Das größere Problem wird sicherlich die Finanzierung der Forschung sein. Nicht, daß unsere Kunden wirklich viel Forschung betreiben müssen, es geht vielmehr darum, wie lassen wir den Kunden gleich zweimal bezahlen. Erstens für die Forschung und zweitens später auch noch für die Therapie. Dies geht nur mit Unterstützung der Regierungen und leider auch nur in den Ländern, in denen es möglich sein wird, daß unsere Auftraggeber Regierungen kaufen können. Also in fast allen wichtigen Absatzländern.“

Bei diesem Satz konnte sich Timothy ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen, konnte er doch bei seinem ersten Geschäft für seine neue Firma am eigenen Leib erleben, wie einfach sich Politiker kaufen lassen und daß es auch hier nur um Geld ging.

„Hierfür benötigen wir den mächtigsten Mann der Welt, und das ist nun mal der amerikanische Präsident. Es wird aber nicht ausreichen, daß er nur verkündet, daß wir
mehr in die Krebsforschung investieren müssen, nein, er muß den Menschen Hoffnung geben.“

Bei diesem Satz konnte sich nun niemand der Anwesenden ein Lächeln verkneifen, denn jeder wußte, was damit gemeint ist.

Angst funktioniert nur dann als Geldeintreiber, wenn man den Menschen gleichzeitig auch Hoffnung gibt. Ob diese Hoffnung jetzt real ist oder nicht, interessiert eigentlich niemanden. Es geht nur darum, daß wenn man nur Angst verbreitet, zu viele Menschen resignieren und das wiederum stoppt den Geldfluß. Deshalb muß man immer gleichzeitig Hoffnung anbieten.

Wer dieses Prinzip richtig verstanden hat, der kann sehr, sehr reich werden oder aber ein sehr bewußtes Leben führen und muß sich nicht mehr von all den Politikern und Geldmaschinen in Menschengestalt an der Nase herumführen lassen.

„Wir lassen also den Präsidenten sagen, daß es endlich Hoffnung gibt, den Krebs in wenigen Jahren zu besiegen und daß wir schon heute wissen, wie das geht: durch Genmanipulation.“

Genmanipulation? Alle im Raum schauten sich an und wußten nicht, was sie davon halten sollten.

„Ich kann es in Ihren Gesichtern lesen. Aber glauben Sie mir, Genmanipulationen sind optimal für unser Vorhaben. Ich habe es bis ins Detail durchdacht und die Genforschung ist genau das, was wir benötigen. Wir alle wissen doch, daß wir keine Ahnung haben, was Gene sind und wofür sie im System Mensch eingesetzt werden. Aber genau das ist das Geniale daran. Alle Professoren reden doch heute schon über Gene und Chromosomen, ohne wirklich etwas darüber zu wissen. In unserer „Werbekampagne“, wie unheilbar Krebs ist, werden wir permanent erwähnen, daß wir das Krebsproblem nur über die Gene lösen können, und so werden zukünftig die Steuereinnahmen nicht mehr nur für militärische Konzepte verbraucht, sondern auch für medizinische“.

(Siehe die berühmten Rede von Richard Nixon am 23.12.1971 kam, als er dem Krebs den Krieg erklärte).

Benell begann leise zu klatschen, denn er erkannte diesen genialen Schachzug sofort, denn jeder weiß, was Gene sind, doch niemand hat eine echte Ahnung davon. Das war das richtige Produkt zur richtigen Zeit und Benell wußte das sofort, als er Timothys Konzept hörte und sagte nur: „Und wie bekommen wir all die alternativen Ärzte unter Kontrolle?“

„Das ist relativ einfach. Zuerst einmal müssen wir nur verhindern, daß sie sich zusammenschließen. Da die meisten dieser Ärzte jedoch sehr große Individualisten sind und kein Teamplay kennen, sind einzelne nicht wirklich gefährlich. Parallel dazu müssen wir weltweit gemeinnützige Krebsvereine installieren.

Das Beste an diesen Vereinen wird sein, daß diese nur am Anfang Geld benötigen, denn später werden sie vor allem von Spenden leben. Und je mehr sterben, desto mehr Spenden werden sie bekommen.

Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, je mehr sie unsere Interessen vertreten, desto größer und einflußreicher werden sie sein, denn sie werden vor allem von Toten Geld bekommen. Diese Vereine werden absolute Selbstläufer sein und können immer von unseren Auftraggebern kontrolliert werden, ohne daß die Vereine es je verstehen werden. Es wird sogar noch besser kommen.

Die Spenden werden fast ausschließlich für unsere Zwecke ausgegeben, z. B. Werbung für konventionelle Onkologie, konventionelle Krebsforschung usw. und alle Patienten denken, daß es sich um unabhängige Vereine handelt. Sie werden in jedem Land die allerbesten Reputationen haben und jeder wird denken, daß sie nur da sind, um die Geißel Krebs zu besiegen.“

(Über diese Vereine fließen weltweit inzwischen jedes Jahr Milliarden an Euro fließen. Heute sind mehr als die Hälfte der Einnahmen (über 30 Millionen Euro) der Deutschen Krebshilfe Erbschaften sind. Bei der American Cancer Society sind es sogar jedes Jahr dreistellige Millionensummen.)

Doch Timothy ging sogar noch einen Schritt weiter:

„Des Weiteren dürfen wir diesen Ärzten keine Plattformen mehr geben, ihre Therapien mit der konventionellen Therapie zu vergleichen. Zukünftig muß es, aus welchen Gründen auch immer, verboten werden, konventionelle Therapien mit alternativen Therapien zu vergleichen, wie es bis heute leider immer noch geschieht. Wir werden nur noch Chemotherapien mit Chemotherapien und Bestrahlungen vergleichen. Somit wird gewährleistet, daß es in diesem Spiel immer nur einen Sieger gibt, nämlich unsere Aufraggeber.

Parallel dazu werden wir so genannte Quacksalber-Jäger unterstützen. Es gibt immer enttäuschte Freaks, die gerne etwas bekämpfen wollen. Leider haben diese jedoch in der Regel kein Geld. Sollen unsere Auftraggeber über dritte Personen diesen doch ein paar Dollar aus ihrer Portokasse zukommen lassen und sie werden dann all die Drecksarbeit übernehmen, für die sich unsere Geldgeber selber zu schade sind.

Somit sind wir niemals auf John Waynes Hilfe angewiesen und bleiben immer schön sauber.“ (Ausdruck dafür, wenn man einmal ein paar Menschen benötigen
sollte, die die Lizenz zum Töten haben.)

Jedem im Raum war bewußt, was es bedeuten würde, wenn dieses Perpetuum mobile erst einmal etabliert sein würde. Millionen Krebskranke würden absichtlich nicht die Therapie bekommen, die sie benötigen und Millionen von Menschen würden aus Profitsucht sterben müssen.

Das Geniale an dem System war jedoch, daß es niemandem klar sein würde. Ärzte werden jeden Tag in den Kliniken um das Leben ihrer Patienten kämpfen und wenn ihre Patienten dann gestorben sind, dann werden sie den Angehörigen erzählen, daß der Patient trotz der besten Medikamente oder trotz der besten Therapie gestorben ist.
Weder Arzt noch Angehörige werden verstehen, was hier passiert ist. Und das auf den ersten Blick Paradoxe wird sein, daß je mehr dieses System versagt, desto mehr wird man daran festhalten. Denn Timothy war schon damals bewußt, daß Ärzte nun mal zu der Gruppe der Besserwisser gehören und deshalb wird es den meisten von ihnen auch schwer fallen, auch nur eine Sekunde daran zu denken, daß das, was sie machen, falsch sein könnte.

—— Ende der Geschichte ——

Ich denke, dass bei diesen Holocaust-Dimensionen klar wird, warum ich eingangs von einer „Atem-nehmden Geschichte“ schrieb. Da nimmt sich die Maßnahme des 11. Septembers zur Erzeugung der Angst vor Terror für die Zustimmung zu den Kriegen gegen Afghanistan und Irak ausgesprochen klein aus.

Fiktion? Verschwörungstheorie?

Diese Geschichte ist etwas verkürzt dem „Dokumentarroman“ Ein medizinischer Insider packt aus, geschrieben von einem Arzt unter dem Pseudonym Prof. Dr. Peter Yoda und kaufbar z.B. auf Amazon, entnommen. Interessant sind da die über einhundert Rezensionen. Das Buch befasst sich mit vielen Dingen, die wir hier auf dem Blog auch schon hatte: Selbstheilung, die Macht der Gedanken zum eigenen Tod, morphogenetische Felder, Krebszellen als Abwehrzellen, der Unsinn der HIV-Viren, die falsche Interpretation von Bakterien. Sehr lesenswert. Im Netz ist das Buch auch als PDF unterwegs.

Übrigens berichtet der Autor, dass Timothy nach dem Tod seiner ersten Frau sich vom Saulus zum Paulus wandelte und heute von Asien aus sein Geld gegen die Machenschaften der Pharmaindustrie in Afrika einsetzt.

Mut

Der Autor macht aber auch Mut, denn er schrieb dieses Buch, um einerseits über das Funktionieren unseres perfiden Medizinsystem aufzuklären, aber er gibt auch Hinweise darüber, dass wir mit einem Selbstheilungssystem ausgestattet sind und uns nur darauf mehr besinnen und konzentrieren sollten.

  1. Juni 6, 2012 um 11:50 pm

    Kurze Rede, langer Sinn:

    … “…denn er erkannte diesen genialen Schachzug sofort, denn jeder weiß, was Gene sind, doch niemand hat eine echte Ahnung davon.“ …

    … und jeder weiß, was Realität ist, doch niemand hat eine echte ( wirkliche ) Ahnung davon.

    Und nur deshalb kann funktionieren, was aktuell funktioniert … und bisher immerzu funktionierte … nämlich der FORTSCHRITT der Realität … weg von der Wirklichkeit.

    Gruß Guido

    • Juni 6, 2012 um 11:56 pm

      Wieder Zufall? Als Du hier von Fortschritt schriebst, schaue ich gerade den Film „Endstation Fortschritt“ der gestern auf Arte gezeigt wurde. Er macht sehr deutlich, das wir besser wieder zurückschreiten sollten, weil wir irre geführt sind …

  2. Juni 7, 2012 um 12:46 am

    Ja, immer dieser ver-rückte Zufall.

    Da passt auch folgender Text:

    http://www.sein.de/gesellschaft/politik/2012/die-geplante-krise-und-die-vereinigten-staaten-von-europa.html

    Denn was er beschreibt ist die Realität … aber der Text lässt die Wirklichkeit außen vor.

    Folgendes Zitat passt zur Realität, wie auch zur Wirklichkeit:

    “Was aber, wenn es gar kein Systemversagen ist? Was wenn das System exakt das tut, wofür es geschaffen wurde. Was, wenn diese Krise gar keine ist, sondern eher so etwas wie eine kontrollierte Sprengung?“

    Mit dem Unterschied, dass in der Realität das Böse den Plan ausgeheckt haben soll, während es in Wirklichkeit doch das Gesamtbewusstsein ist, inzwischen verkörpert in unzähligen Lebensformen, welches die Realität nutzt, um mittels Angst, und dergleichen, ein Abbild für die Unordnung zu kreieren … einer Lösung wegen … und ingod hatte an anderer Stelle kürzlich geschrieben, das diese Lösung als Loslassen verstanden werden kann … nämlich das Loslassen der bisherigen Weltordnung, des bisherigen Bild des Kosmos … um einen neuen Kosmos hervortreten zu lassen, während in der Realität von einer Neuen WeltOrdnung in ganz anderen Zusammenhängen gesprochen wird.

    Sag ich doch: Ver-rückte Welt !!!

    Gruß Guido

    • Juni 7, 2012 um 10:14 am

      Ja, Guido, dass an dieser aktuellen Krise (angefangen beim Bruderkrieg der USA, über die Finanzkrisen vor dem 1. und 2. Weltkrieg) wie an allen vorherigen gedreht wird, sagte mir meine Intuition schon länger. Wenn in einem System Teilen ein unbeschränktes Verdienen und Besitzen erlaubt wird, verstärken sich die Mechanismen des Vermehrens und am Ende kann es nur Sterben.

    • Juni 7, 2012 um 10:19 am

      weiter aus dem von Dir verlinkten Artikel:

      „Du willst etwas einführen, was die Leute nicht mögen werden. […] Also kreierst zu zunächst mal ein Problem – steigende Kriminalität, mehr Gewalt, Terrorismus. […] Stell dabei sicher, dass jemand anderes dafür verantwortlich gemacht wird. […] Das bringt uns zu Stufe zwei: der Reaktion der Bevölkerung. Die versetzt dich dann in die Lage, die Lösung für die Probleme zu präsentieren, die du selbst geschaffen hast.“

      Mit anderen Worten: Statt Gesetze gegen den Willen des Volkes durchzusetzen, wird ein Sog erzeugt, sodass das Volk genau diese Gesetze oder Maßnahmen verlangt. Hätte Amerika den Irak-Krieg ohne 9-11 führen können? Hätte es den Patriot Act verabschieden können? Würde ohne Kinderpornografie so vehement über Internet-Zensur diskutiert werden? All das wären Beispiele für Problem – Reaktion – Lösung.

  3. Juni 7, 2012 um 9:29 am

    Habe ich gerade auf Facebook hierzu bekommen, es geht um die Gewinnung neuer Patienten durch Absenkung von Schwellwerten:

  4. Juni 7, 2012 um 10:48 am

    Vielen Dank, Martin.
    Dieser Artikel zeigt überdeutlich, wie wir alle am Nasenring durch die Geschichte geführt werden. Nicht nur in der Frage des Krebses, sondern grundsätzlich in allen Fragen der Wirtschaft, der Politik, unserer aller Leben bis in die kleinste Gemeinschaft hinein – die Familie. Die Angst ist uns von Anfang an implementiert über unsere Eltern, Erzieher, Lehrer.

    Nur über die Angst sind wir gängel- und manipulierbar. Und die Angst vor dem Tod ist die größte Angst – denn keiner weiß, was Tod ist. Darum werden mit der Todesdrohung auch die besten Geschäfte gemacht!
    Widerlich.

    Die Alten Mystiker formulierten darum nicht umsonst immer wieder:

    Nur wer sich von der Angst befreit (hat), ist wahrhaft frei.

    • Juni 7, 2012 um 10:56 am

      Und wieder kreisen die Gedanken darum, was wir anders tun sollten:
      Kooperation nur mit Jenen, die um uns herum sind und mit denen wir länger etwas zusammen zu tun gedenken (vertrauensbasierte, kommunale Ökonomie).
      Keinem vermeintlichen Heilsbringer folgen, sondern seinem eigenen Verstand und Herz (Gefühl / Intuition.

      • Juni 7, 2012 um 1:16 pm

        Ja.
        Und gleichzeitig und vor allem die inneren Ängste abbauen, um den vermeintlichen Heilsbringern keine Chance zu lassen.
        Jeder Heilsbringer, jeder Guru, jede Werbung – für welches Produkt immer, von der Zahnpasta bis zur Religion, Politik und Kriegen – folgt immer dem in dieser Geschichte dargestellten Muster:
        Angst erzeugen und dann ein Mittel gegen die gerade erst künstlich erzeugte Angst (= Hoffnung) verkaufen.

        Ist dieses Muster erst einmal erkannt, kann die Manipulation nicht mehr greifen und die wahre Fratze der Geschäftemacher wird deutlich.
        Dann erst ist eine tatsächliche (Aus-)Wahl möglich, weil sie jetzt wirklich frei erfolgt.
        Du kannst die Wirkungsweise dieses Muster in jedem Geschäft erleben: Die Verkäuferin sagt Dir, wenn sie sieht, dass Du zögerst, etwas zu kaufen: Das ist unser letztes Stück, darum kann ich es Ihnen nicht zurücklegen… Du selbst vervollständigst den Satz: Und darum entscheide Jetzt, also schnell – ohne Überlegung – und aus Angst das Stück morgen nicht mehr zu erhalten, kaufst Du jetzt, obwohl Du das im Grunde gar nicht benötigst, sonst hättest Du ja nicht gezögert! Das zeigt, wie sehr dieses unsägliche Muster um der Gewinnmaximierung willen bis in die tiefsten Ebenen reicht!

        Also sind wir wieder bei dem Grundübel: Privat-Eigentum mit dem ihm innewohnenden Zwang, dieses Eigentum auf „Deibel komm‘ raus“ zu mehren, mit allen seinen negativen Erscheinungsformen wie künstliche Verknappung von Gütern, Schaffen gar nicht vorhandener Bedürfnisse, Aneignung des Eigentums anderer mit allen Mitteln (auch Raub und Krieg genannt), Armut und Leiden der 99 % etc.pp.
        Und das Perfideste daran: Den so manipulierten Menschen wird dann auch noch Schuld eingeredet, dass unsere Welt ist, wie sie heute ist.

  5. Juni 7, 2012 um 11:22 am

    Wenn die Geschichte von einem Geheimnis durchwoben ist, schrieb sie sich nicht in Reimform. Also sind die Menschen in einem ersten Schritt GEZWUNGEN, sich ihre Welt RICHTIG ZU REIMEN, in einem zweiten Schritt das Falsche richtig zu machen, und in einem dritten Schritt, im „Verkehrten“ einen Sinn zu entdecken und entsprechend diesem BEWUSST zu AGIEREN.

    Mich beschäftigte bereits vor längerer Zeit das Phänomen der Kriminalität. Es gibt eine Kriminalisierungsrate, die nach meinen damaligen Informationen 5% betrug.
    Schlussfolgerung: Bereits am 1. Januar eines Jahres weiß man um die ANZAHL DER KRIMINELLEN, im Laufe des Jahres kommen nur noch die Namen hinzu.

    Geht man davon aus, dass unser System von einem SEHR klugen Geist geschaffen wurde.
    Gehen wir davon aus, dass dieses System verbrecherisch, auf Unrecht begründet ist.
    Gehen wir davon aus, dass kein VERNÜNFTIGER Mensch sich an diesem System beteiligen würde.

    Da das System NOTwendig ist, fragt sich nicht, was dieser SEHR kluge Geist tut, sondern was er getan HAT. Zäumen wir das Pferd (Hallo Nick) von hinten auf.
    Wie kontrolliert man die „natürliche“ Vernunft der Menschen: Mit Gewalt.
    Wie schafft man die Gewalt: Mit Polizei und Militär.
    Wie schafft man eine für die Vernunft einsichtsfähige Notwendigkeit für die Gewalt: Man erschafft per Reiz-Reaktion Verbrecher und macht die Gesetze dazu. Man kann die Gesetze auch vorher machen.
    Man schafft gesellschaftliche Unterschiede und Grenzen – und kann zwischen Völkern und Staaten Konflikte schüren.
    Das alles nur, um ein Unrecht-ssystem aufrecht erhalten zu können – durch die Zeiten hindurch. Insofern änderte sich seit Kain und Abel NICHTS.
    Im Bewusstsein der Völker etablierte sich die Notwendigkeit für Polizei und Militär; der Schutz vor Gewalt wurde zum Selbstverständnis – zu Bewusstsein.
    So sehe ich die EINE Seite des Systems: Ein Spiel, das Unrecht mit Unrecht bekämpft und damit ganze Gesellschaften kriminalisiert. Die Menschen werden böse GEMACHT. Und ich schlussfolgere: Das Leben hat das RECHT dazu.

    Wolfgang

    • Juni 7, 2012 um 11:30 am

      Schlussfolgerung: Alles, was ist, ist natürlich. Also sollten wir uns besser damit abfinden, wie es ist? Oder ist das, was unsere Wirklichkeit zu sein scheint, einfach nur ein Spiegel unseres Inneren? Und wenn ich selbst reifer wären, würden ich mich sofort in einer besseren Welt wieder befinden?

      • Juni 7, 2012 um 12:16 pm

        Tatsache ist doch: DAS System funktioniert.
        Bedeutet: Die NOTwendigen Rollen werden besetzt, weil sie besetzt werden Können.
        Bedeutet: Menschen sind entsprechend im INNEREN disponiert. Um für diese und jede Aufgabe verfügbar zu sein.
        Ob wir uns abfinden oder nicht, ob wir das Chaos stärken oder die Ordnung, wir sind DRIN im Spiel, als Kranke, als Ärzte oder Leichenbestatter. Was macht das für einen Unterschied.

        Mag man mir vorwerfen, ich sei fatalistisch – kann ich gut mit
        leben. Nur sollte man berücksichtigen, dass ich bereits ein langes und intensives Leben führte und zwischen verschiedenen Optionen der Beteiligung (am Leben – an der Entwicklung) unterscheiden lernte, WIE man WAS macht. Sollte ich das beschreiben, sagte ich, es war der Weg, mein Wesen zu erkennen und ENTSPRECHEND zu handeln. Da greift Deine Idee des Spiegels.

        Natürlich haben andere Menschen andere Wesen. Insofern ist es keine gute Frage, was WIR machen sollen. Jeder von uns hier spielt SEINE Rolle, als Individuum. Wir zeichnen unser Bilder, zeigen unsere Persönlichkeiten, suchen nach Verbindungen, nach Wachstum, nach Klarheit – vielleicht auch nach einer Gemeinschaft, die über diesen Blog hinaus reicht. Aber wenn wir Macht KONZENTRIEREN wollen, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass es eine Gegen-Macht gibt.

        Wir leben nach meiner Kenntnis und Erfahrung in einem Gewinnerspiel. Warum sollten wir da nicht frei entscheiden dürfen und können, wie wir uns beteiligen. Ist es nicht eine Freude, seine Ängste aufzulösen und mehr und mehr Liebe zu fühlen. Ist es nicht das, was zu tun der Krieg uns lehrte.
        Ich nehme mir das Recht, dem Leben zu danken, indem ich glücklich bin. Auch wenn das Anderen als unehrenhaft erscheint. Ich leiste meinen Dienst eben in einer Welt der Ordnung ab.

        Wolfgang

    • Juni 8, 2012 um 12:28 am

      Auch hier mal wieder Zustimmung, Wolfgang. Aus Sicht des Ganzen ergibt die Geschichte vom Turmbau zu Babel ein klares Bild, vor allem, wenn Gott mit dem Gesamtbewusstsein in Kohärenz gleichgesetzt wird und besagtes Geheimnis im Spiel ist … kann ein Geheimnis besser versteckt und über einen gewissen Zeitraum bewahrt werden, als über den Weg der Vielsprachigkeit und daraus hervorgehenden Missverständnissen ? Es ist aber auch dort gut aufgehoben, wo man Freunde als Feinde ansieht und zudem noch, wo das männliche Prinzip der Unordnung das Sagen hat. So gesehen hat das Gesamtbewusstsein alles richtig gemacht und alle daraus hervorgegangenen verkörperten Einzelbewusstseine sind seitdem mit Spieleifer bei der Sache … und von Spielverderbern fehlt weit und breit jede Spur.

      Gute Nacht
      Guido

      • federleichtes
        Juni 8, 2012 um 3:41 am

        Danke, Guido.
        Wir beide sprechen ja auch nicht eine „Sprache“, lernen aber voneinander – weil wir von den gleichen bzw. den selben Grundlagen, wie Leben/Welt/Kosmos funktioniert, ausgehen.

        Natürlich muss ein Geheminis versteckt sein. Aber das Verschleiern des „Sinns des Lebens“, der „Strategie“ und des „Hintergrundes“ war eben auch natürlich – im Sinne der Entwicklung der Schöpfung: Es MUSS dieses Geheimnis geben.

        Und wie auch Du erfährst, darf man das Wesen der Schöpfung sogar ungestraft zu beschreiben versuchen. Ich fühle in dieser Angelegenheit: Immerhin; ein gutes Zeichen.
        Und eine weitere meiner Schlussfolgerungen lautet:
        Das Gesamt-Bewusstsein öffnet sich und steuert das Finale – an. Offenbarung geschieht, der Blick auf die Ursache (Beweg-Gründe!) wird klarer.

        Einige von uns wissen, was Reichtum bedeutet. Es sind Werte, die unzerstörbar sind, und Werte, die von ihrem Wesen her Nutzen bringen, indem sie sich selbsttätig in der Gemeinschaft verteilen.
        Verständlicher könnte nun werden, warum ein armer Mensch sehr freigiebig sein kann.

        Das Thema könnte auch lauten:
        „Kann ein Verbrecher reich sein?“

        Ja, gute Nacht, besser, „Guten Morgen“.

        Wolfgang

  6. Silke
    Juni 7, 2012 um 1:33 pm

    So, Ihr Lieben, habe mir jetzt das Ganze einmal zu Gemüte geführt.

    Im Nachgang zu den Statements hier, möchte ich noch einmal zitieren, und zwar wieder Jirina Prekop aus „Getragen vom Fluss der Liebe:

    Für mich ist es ein großes Drama der technokratischen Gesellschaft: Der Mensch verliert den Sinn für wahre Werte, und damit verliert er auch sich selbst aus den Augen. Er ist einer von vielen – und genau dieser Satz ist in unserer auf Marketing ausgelegten Gesellschaft sehr wichtig geworden: Für alle stellt man die gleichen Markenprodukte her, die dann alle heiß begehren sollen. Sämtliche Äußerlichkeiten müssen parat stehen, alle materiellen Güter müssen zu haben sein, denn der Genuss am Leben, der durch all das versprochen wird, soll garantiert werden. Wir haben zwar alle den gleichen Computer, aber schauen uns nicht mehr in die Augen und gehen uns aus dem Weg. Das ist genau mein Bild von der Gesellschaft, die den Turmbau zu Babel in die Wege geleitet hat, In diesem Turm leben alle Menschen nebeneinander aber nicht miteinander – die perfekt eingerichteten Etagen des Wolkenkratzers machen es möglich, dass man sich nicht begegnet und auf niemanden angewiesen ist. Autistisch lebt man vor sich hin, bis der Turm zusammenstürzt. Erst in der Krise spüren die Menschen, dass ihnen tief innerlich etwas Entscheidendes fehlt. Dann taucht meist die Frage auf: Soll das Alles sein in meinem Leben?
    Die Jugend vergeht, ich kann mit kosmetischen Operationen machen, was ich will, ich werde einmal alt sein und dann hat das Leben gewiss auch noch einen Sinn. Und diesen Sinn sucht der Mensch. Jeder sucht – ganz allgemein gesprochen – den >>Seelsorger<< in sich selbst, um den Weg zu sich selbst zu finden. Der Weg zu sich selbst führt zu den anderen und zur gesamten Welt – wir sind bedürftige Wesen: Wir brauchen Nähe und Wärme, nur dann fühlen wir uns wohl. Davon aber haben wir immer weniger.

    Schon der Begriff >>Seelsorger<>Unter dem Deckmantel des freuien Willens gebe ich mir alle Mühe, den Menschen dahin zu bringen, wo ich will. (…) Ich musste nur davon schwärmen, dass das Kind als freiheitsbedürftige Persönlichkeit zur Welt kommt und selbst am besten weiß, was ihm gut tut, und schon hatte ich ihrem allmächtigen Gott seine Gesetze verdreht und sein Gebot der Liebe außer Kraft gesetzt! Wo keine Liebe ist, gedeiht ganz leicht der Hass. Kind gegen Mutter, Mutter gegen Vater, Vater gegen Kind, Kind gegen Kind, Eltern gegen Eltern, Kinder gegen Gesellschaft – alles gegen alles – die vollkommenen Zerstörung.<<

    Das ist die Gesellschaft des Turmes zu Babel – kein Miteinander ist möglich, nur noch ein Gegeneinander! Die Zerstörung kulminiert im Verlust der Liebe. Wenn dieser höchste Wert der Menschlichkeit verloren geht, schwindet zwangsläufig unsere Menschlichkeit.

    Hervorhebungen von mir. Wir brauchen das Miteinander so sehr und trotzdem bevorzugen wir das Gegeneinander, die Ellenbogengesellschaft.
    Das führt zu einer, im großen Stil, kranken Gesellschaft und letzten Endes zu kranken Menschen. Denn nur wenn Psyche und Ratio miteinander im Einklang sind, sind wir gesund.

    Und als Fazit daraus nehme ich mit:

    „Man kann nur sich selbst ändern“, heißt wie eine liebe Freundin mir riet:

    „Sei ein Herz, sei eine Hand, sei ein Licht!“

    Sonnige Feiertagsgrüße an Euch alle.
    Silke

    • Juni 7, 2012 um 5:07 pm

      Ja, Silke, und wenn wir selbst bewusst Verantwortung für alles in unserem Leben tragen und aufhören, unreflektiert den Meinungen so genannter Experten zu vertrauen, dann sollten wir der Angst den Rücken zu drehen können und uns damit wieder mehr der Stärkung des gemeinsamen Kooperierens widmen können anstatt nach dem Verlust des Anderen zu gieren. LG Martin

    • federleichtes
      Juni 8, 2012 um 3:53 am

      “Sei ein Herz, sei eine Hand, sei ein Licht!”

      Hallo Silke,
      mit Deinem Schlusssatz ist für mich alles gesagt.
      Das eigentlich „Drama“ ist doch, dass die Zustände oder Umstände, die „Herz, Hand, und Licht“ überhaupt notwendig machen, dramatisiert werden.
      Menschen mit Herz-Hand-Licht interessiert doch keine technokratische Gesellschaft. Interessant ist meine Beobachtung, dass sich die Herz-Hand-Licht-Menschen begegnen, während viele andere versuchen, denen das Herz heraus zu reißen, die Hände abzuhacken und ihr Licht auszublasen.
      Ich kenne eine gute Lebensregel:
      „Tue Gutes und schleich dich davon“.

      Die Gesellschaft ist NICHT krank. Sie alle machen IHREN Job.
      Und wir machen unseren.

      Dir einen guten Tag.

      Wolfgang

  7. Juni 7, 2012 um 6:41 pm

    Mit der Konsequenz, dass sich keiner mehr zu Fairness verpflichtet fühlt?

    Keiner ist übertrieben, aber es greift in der Tat eine Entmoralisierung um sich. Das Prinzip der Gleichwertigkeit aller Menschen wird aufgekündigt. Das heißt, man wertet andere Menschen ab, insbesondere schwache Gruppen, um sich selbst aufzuwerten. Und die Maxime „Rette sich, wer kann“ gewinnt an Bedeutung. Übrigens ist das ein wesentlicher Grund dafür, dass es insgesamt bislang kaum zu nennenswerten kollektiven Protesten gekommen ist. In einer individualisierten Gesellschaft entsteht dafür kein Bewusstsein mehr.

    Gefunden in: KONFLIKTFORSCHER – Eliten sind Teil des Problems

    • Juni 7, 2012 um 7:15 pm

      und weiter:

      Erstens sind Eliten inzwischen nicht mehr unbedingt Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche bis hin zur Familie, die Sortierung von Menschen nach Nützlichkeit, wird ja wesentlich durch die Unterstützung eines autoritären Kapitalismus durch Eliten vorangetrieben. Und zweitens haben Eliten selbst keine Idee davon, wie die Gesellschaft in Zukunft aussehen soll.

  8. nane
    Juni 7, 2012 um 7:06 pm

    schade das tim nicht wirklich so schlau war, sonst hätte er als virus gewirkt 🙂 .. zumindest ich, hätte in der sache 2 wesentliche dinge als ziel gehabt .. die stilllegung der steuerung durch funktionale durchseuchung und umverteilung der geldwerten machtschraube durch zerstäubung, mit anschliessender offenlegung. …. welch ein genialer schachzug 🙂

  9. Silke
    Juni 7, 2012 um 8:35 pm

    Martin Bartonitz :
    und weiter:

    Erstens sind Eliten inzwischen nicht mehr unbedingt Teil der Lösung,
    sondern Teil des Problems. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche bis hin zur Familie, die Sortierung von Menschen nach Nützlichkeit, wird ja wesentlich durch die Unterstützung eines autoritären Kapitalismus durch Eliten vorangetrieben. Und zweitens haben Eliten selbst keine Idee davon, wie die Gesellschaft in Zukunft aussehen soll.

    Genauso ist es, Martin.

    Diese „Entsolidarisierung“ stelle ich schon seit geraumer Zeit fest. Und sie findet in allen Lebensbereichen statt, fängt bereits im Kindergarten an, wo bereits die Kleinsten einem Druck ausgesetzt sind, der unbeschreiblich ist.
    Wenn ich Frau von der Leyen höre, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
    Da ist sogar von Bildung in Bezug auf Krippenkinder die Rede, also die Kleinsten, die eigentlich vor allen Dingen eines brauchen, verlässliche Bezugspersonen.
    Das Wort Herzensbildung existiert in unserem Sprachgebrauch nicht mehr, dabei ist sie das Wichtigste überhaupt.
    Sie führt uns zum „Ich“ und darüber zum „Du“, unverzichtbar in einer solidarischen Gesellschaft, in der alle Mitglieder gleich viel wert sind.

  10. Juni 7, 2012 um 11:06 pm

    Auf der SEIN-Plattform gibt es noch einen weiteren Artikel mit einem Interview mit einem Insider der Pharmabranche, der die Geschichte oben weiter untermauert:

    Dann fing ich an nachzudenken, und meine ganze Karriere fiel immer mehr in sich zusammen. Ich musste mich fragen: Was habe ich getan? Ich war Teil dieses ganzen verbrecherischen Systems. Das, was heutzutage Medizin genannt wird, ist einzig und alleine ein Business, das mit Menschlichkeit und dem Hippokratischen Eid nichts mehr zu tun hat. Und diese Art von Business ist wie eine Krankheit, die von den USA aus alle anderen Länder der Welt angesteckt hat. Sie missbrauchen Frauen, Kinder und arme Menschen als Versuchskaninchen, einzig und alleine zu einem Zweck: Profit. Viele tausend Menschen sterben täglich an den Nebenwirkungen der Medikamente.

    Warum stehen nicht mehr Menschen auf?
    Es ist immer noch so, dass die Ärzte quasi Götter sind, denen blind vertraut wird. Das ganze System ist so aufgebaut, dass wir den Experten bedingungslos glauben.

    Was kann getan werden?
    Wir müssen anfangen, die Ärzte zu hinterfragen und aufhören, Medikamente zu nehmen, wir brauchen sie nicht. Es gibt nicht ein einziges chemisches Medikament, das von der Pharmaindustrie verkauft wird, dessen Nutzen höher ist als sein Schaden.

    gefunden in: Nebenwirkung: Tod – Ein ehemaliger Pharmamanager packt aus

    • Juni 7, 2012 um 11:43 pm

      Gesund sein ist die Antwort.
      Und ich werde den Eindruck nicht los, dass gesund sein eine Einstellungs-Sache ist… nach meiner Erfahrung und ehrlichen Betrachtung meines bisherigen Lebens…

      • Juni 7, 2012 um 11:56 pm

        Ja! Die Frage, die sich mir stellt ist, wie man Jemanden, der Krankheitssymptome entwickelt hat, weil er sich z.B. nicht mehr lieben kann, wieder zur Selbstliebe bekommen kann …

        • Juni 8, 2012 um 12:33 am

          Indem die Umgebung geschaffen wird, in der Mensch sich selbst lieben kann.

          Meditation hilft dabei.
          Die Traditionelle Chinesische Medizin, zum Beispiel, deren „fünf Säulen“ Qui Gong, Tai Chi, Akkupunktur, Kräuter-Arzneien, spezielle Massagen und Diäten sind, wobei Qui Gong und Tai Chi stark meditativ sind – ich selbst habe dadurch meditiieren gelernt – sind ein hervorragendes Beispiel für gesund leben, gesund denken und darum gesund bleiben.
          Durch Meditation, Qui Gong (und/oder Tai Chi) lernen die Menschen mit dem Chi (auch Qui) – der Lebensenergie – zu arbeiten, um eventuelle Blockierungen des Lebens-Energieflusses zu lösen und so Heilung zu bringen, die möglichst nicht wieder zu neuer oder anderer Krankheit führt, sondern zu immer stärkerer Gesundheit. Außerdem wird der Körper durch die langsamen Bewegungen sanft massiert und geschmeidig gemacht und erhalten. Das wiederum hält auch den Geist geschmeidig.

          Im Idealfall wird die Lebensenergie so durch den Körper geführt, dass der Mensch gesund ist und bleibt. Das wird durch die erworbene innere Ruhe und das innere Gleichgewicht, durch die Beweglichkeit des Körpers und des Geistes erreicht. Meditation, Qui Gong und/oder Tai Chi sind die Instrumente dafür. Selbst, wenn es Blockierungen gibt, können sie aufgespürt und unter Umständen selbst gelöst werden.

          Gegen die akuten Symptome dieser Blockierungen der Lebensenergie gibt es Akkupunktur, Massagen, Diäten und Kräuter-Arzneien, die vom Westen zu gern verunglimpft werden – warum wohl?

  11. Juni 8, 2012 um 9:14 am

    Und hier spricht einer der Vordenker der Piraten aus, wohin der Trend der politischen Macht geht:

    Als vierte Säule der Konzern­republik bezeichnen Sie die Globalisierung.

    Damit meine ich die Tendenz zur Zentralisierung politischer Macht auf immer höherer Ebene. Sie führt dazu, dass immer häufiger Macht von Institutionen ausgeübt wird, die dazu immer weniger demokratisch legitimiert sind. Am deutlichsten wird das auf überstaatlicher Ebene. Egal, ob Sie nun die Europäische Union, die NATO, die Vereinten Nationen oder die Welthandelsorganisation nehmen ­– die Vertreter dort kämpfen vor allem für die Interessen von juristischen Personen (Anm: =Konzerne) …

    Er setzt dem die Vision einer Wiki-Republik entgegen, die uns sehr bekannt vorkommen sollte:

    Wenn ich eine Wiki-Republik fordere, ist das der Versuch, den Krisenerscheinungen der gegenwärtigen Demokratien eine positive Utopie entgegenzuhalten. … Sie besteht darin, die neuen Kommunikationsweisen des Internets zu nutzen, um direktere Formen der Demokratie zu ermöglichen. In einer Wiki-Republik gelten Werte, die jenen der Konzernrepublik entgegengesetzt sind. Überzogenes ­Sicherheitsdenken wird den individuellen Freiheitsrechten untergeordnet. Entscheidungen kommen in möglichst transparenten Prozessen zu Stande. Debatten werden ohne Totalitätsanspruch geführt. Die Macht bleibt möglichst nah an den Bürgern. Kurz: So, wie jeder Nutzer am Internet­lexikon Wikipedia mitschreiben kann, soll sich in der Wiki-Republik jeder Bürger in den politischen Prozess einbringen können.

    Und auch hier kommt das Bild der Angst wieder:

    … Aber warum nimmt nicht mal die Regierung eines wirtschaftsschwachen Landes wie Mecklenburg-Vorpommern die Idee (paralleles, alternatives Geldsystem) auf und macht einen landesweiten Versuch?

    Weil sie Angst hat, dass er scheitert?

    Das muss ja nicht schlimm sein. Wir sollten unser föderales System viel mehr nutzen, um neue Politikformen auszu­probieren. Wir kommen der Mitmachdemokratie ja nicht näher, wenn alle einem Patent­rezept folgen, sondern wenn wir gemeinsam nach neuen suchen

    gefunden in: Deutschland zum Mitmachen

  12. Juni 8, 2012 um 12:58 pm

    “You have to understand… most people are not ready to be unplugged and many of them are so inured , so hopelessly dependent on the system that they will fight to protect it“

    Morpheus

    http://urbanshakedowns.wordpress.com/2012/06/06/truth-seekers/

    Der verlinkte Blog ist übrigens auch sehr lesenswert …

    Gruß Guido

  13. Juni 8, 2012 um 1:10 pm

    In Deutschland wird doch mitgemacht.
    Dort, wo es nach Geld riecht.
    Es ran schaffen und es umsetzen – das sind die beiden großen Fließprozesse, die den Menschen das vorspiegeln, was man ihnen weg nahm: Leben.

    Ein Vater kommt zu seiner Macht, indem er seine Kinder manipuliert, sie unterwirft und Diener aus ihnen macht.
    Hitler kam zu seiner Macht, weil er die Massen ideologisch manipulierte und Wahnsinnige aus ihnen machte.
    Bilderbörger kamen zu ihrer Macht und erhalten sie durch Bilderbörgler. Viele Menschen, die durch den GeldSCHEIN zu einer SCHEINmacht kamen.

    Ja, den Schein ehren – und wahren. Wahrheit als Schein, wunderbare Worte.

    (Texteil ersatzlos geestrichen)

    Hoffentlich besteht die Welt bald nur noch aus Schein. Das macht Hoffnung, das gibt dem Pulverdampf der Geschichte Sinn, bereitet dem Graben ein Ende, baut vernünftige Wege zu lohnenswerten Zielen.

    Wolfgang

    Ach, kurz zum Wesen der Gedanken.
    Wir fotografierten einige Greifvögel, und wir sahen im Netz einige Bilder von Greifvögeln mit ihrer Beute. Ich sagte zu Susanne (vor ein paar Wochen): „Das möchte ich auch noch mal sehen“. Es begann vor ein paar Tagen, als mein Freund Hennes mir einen Film gab, zu sehen ein Greifvogel mit Beute in seinem Garten. Gestern erlebte ich das „Greifen“ in der ersten Reihe – und war schnell genug, das bei den Umständen unmöglich Scheinende umzusetzen: Fotos zu machen.
    Könnte ein Mäusebussard sein, von der Größe her war/ist es eher ein Baumfalke.

    Lässt ein Mensch sich nur fremd-beschäftigen, wenn er sich nicht selbst-beschäftigen kann?

  14. Juni 8, 2012 um 7:55 pm

    Noch Fragen:

    Donal Rumsfeld ist der Hauptaktonär der Firma Gilead Sciences, die unter anderem Impfstoffe gegen die Vogel- und Schweinegrippe entwickelt hat. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2000 ließ Rumsfeld im Dezember 2001 US-Streitkräfte in Afghanistan einmarschieren. In diesem Zeitraum erhielt die Firma eine Zulassung für den umstrittenen Süßstoff Aspartam.

    • Juni 8, 2012 um 10:59 pm

      Mir wird’s schon wieder so schlecht… 😦

      • Juni 8, 2012 um 11:25 pm

        Oh, das war mir noch viel mehr, da ich mit Dr. Ganser einige Infos austauschte, wo sich mir der Magen umdrehte. Er forscht übrigens seit 35 Jahren zu den Themen. Ich weiß gar nicht, wie man so viel Unrat über diese lange Zeit aushalten kann …

  15. Juni 9, 2012 um 12:43 am

    Ich kann Ihnen aus der Sicht der Friedensforschung ein Beispiel nennen, wie dieses Schüren und das Provozieren von Gewalt funktioniert: Als man Mühe bekam, den Krieg gegen Saddam Hussein nach seinem Einzug in Kuweit zu rechtfertigen, wurde den Medien und dem amerikanischen Kongress ein Mädchen namens Naira vorgestellt, das behauptete, dass Saddam und seine Soldaten im Spital in Kuwait in der Säuglingsabteilung Neugeborene aus den Bettchen genommen und am Boden erschlagen hätten. Diese Nachricht ging im Sturm um die Welt. Es hat sich später herausgestellt, dass dieses Mädchen nie in diesem Spital gearbeitet hatte. Es handelte sich bei dieser Brutkastenlüge“ um ein PRInstrument, um die Emotionen zu schüren und Kriegsabsichten weiterverfolgen zu können und das Einverständnis für den Krieg der amerikanischen Bevölkerung zu erlangen. Was mich heute nach vielen Studien und akribischen Recherchen zu diesem und ähnlichen Fällen erstaunt, ist, mit welcher Leichtigkeit solche Lügen verbreitet werden können.

    Gefunden in einem Interview mit dem Friedensforscher Dr. Daniel Ganser

  16. Heinrich Schmitt
    Juni 10, 2012 um 12:38 pm

    Ein Arzneimittelvertreter, der fuer eine englische Pharmafirma arbeitet, hat mir einmal vertraulich berichtet, wie er und seine Mitarbeiter auf Seminaren geschult wurde, den Aerzten bestimmte Medikamente mit hohen Risiken und Nebenwirkungen zu empfehlen und gleichzeitig Praeparate derselben Firma anzupreisen, die genau diese Symptome zu behandeln versprechen. Auf diese Weise werden die Patienten fuer die gleiche Krankheit gleich zweimal abkassiert. Der Mann hatte Zweifel an der ethischen Vertretbarkeit seines Berufsstandes. Aber dieses Doppelverdienerspiel gibt es wie bei der Waffenlobby in vielen anderen Bereichen: wie sieht es denn beim Vatikan aus, dessen Bank Anteilseigner am FIat-Konzern ist, der so nebenbei auch Panzer baut?

    • Juni 10, 2012 um 12:47 pm

      So kommen immer mehr Argumente zusammen, weg von der Profit-ortientierten Haben-Maximierung hin zu einer Lebensqualität im Sein kommen zu wollen …

  17. Juni 15, 2012 um 7:24 pm

    Ein weiters Beispiel, mit welchen Mitteln um Profit gekämpft wird:

    Seine Gründe für diese Äußerungen sind einfach. Er hat Testreihen durchgeführt, in denen Ratten mit einer gentechnisch veränderten Kartoffel gefüttert wurden. Sie erlitten gravierende Organkrankheiten, Entzündungen, Immunschäden und retardiertes Organwachstum.

    Innerhalb weniger Stunden ist Pusztai im heftigsten politischen Kreuzfeuer. Man berichtet von einer Intervention durch den damaligen britischen Premierminister Tony Blair.

    gefunden in: Gentechnik – Gekaufte Wahrheit – wie Wissenschaftler mundtot gemacht werden

  18. Juni 16, 2012 um 1:03 pm

    Hier spricht einer über die Experten in der Psychiatrie und wie er sie mit einfachen Mitteln vorgeführt hat. Auf der einen Seite zum Schmunzeln, auf der anderen Seite macht es sehr nachdenklich und zeigt auf, dass da mal wieder mehr Schein als Sein ist:

    • Juni 16, 2012 um 7:10 pm

      Du bist, was Du glaubst, das Du bist
      fiel mir dazu spontan ein.

    • Juni 17, 2012 um 12:00 am

      Scharlatane in der Psychiatrie?

      Scharlatane auch in der Politik?
      (Wo Grün nicht grün, Rot nicht sozial und Schwarz nicht christlich ist?)

      Scharlatane in der Presse?

      Scharlatane in der Juristerei und Staatsdienerei?

      Ich spüre, Du hast hier (wieder mal) etwas Größeres angebohrt.
      Ist das nicht ein neues Thema wert?

      Wolfgang

      • Juni 17, 2012 um 12:54 am

        Ja, Scharlatanerie ist auch eine schönes Thema. Du oder ich?
        Noch ein gutes Nächtle

        • Juni 17, 2012 um 1:04 am

          „Echte Scharlatane – echte Parasiten?“
          titelte ich.
          Ich könnt’s machen mit Blick darauf, dass Du Dein Leben noch vor Dir hast.

          Das Nächtle gehört der Aufmerksamkeit – hängt ein ganzer „Rattenschwanz“ dran.

          Die Seerose brachte es weit – auf Deinen Blog.

          • Juni 17, 2012 um 1:08 am

            dass Du Dein Leben noch vor Dir hast

            Nett, dass Du die paar Jahre mehr dann auf Dich nimmst 😉

            Freue mich auf Deinen Artikel 🙂

            Und Danke für den Nachtgruß „Seerose“

            Martin

  19. Juni 16, 2012 um 7:16 pm

    Dieser Mann hat so Recht:
    Nicht die Arbeitslosen und Abhängigen sind die Parasiten unserer Gesellschaft.
    Parasiten beuten ihren Wirt aus, ohne dass sie es merken.
    Das trifft allerdings auf die Regulierer des kapitalistischen Systems zu

  20. Juni 17, 2012 um 1:15 pm

    Hier ein Beispiel, warum das mit dem Verbreiten von geistigen Viren so einfach geht könnte, wenn es genügend Trittbrettfahrer, die ihr Gewissen ausschalten und den Mund hielten:

    „Wenn man genauer hinsieht, dann sieht man dahinter eine Jahrzehnte alte Strategie: Im Westen sanieren sich damit die großen Betriebe, denn die an der „Seuche“ gestorbenen Tiere werden auf Kosten der Allgemeinheit zum oberen Marktpreis erstattet, während in Asien und überall wo Geflügel erfolgreich gehalten wird, der dortige Geflügelmarkt unter Anleitung der UNO-Organisation FAO mutwillig und absichtlich zerstört wird.

    Alle großen westlichen Geflügelzüchter halten deswegen den Mund und sorgen über ihre Tier-ärzte dafür, dass wenn der Marktpreis für Geflügel nach unten geht sie eine Seuche diagnosti-ziert bekommen, um ihre Tiere mit größerem Gewinn, als es bei normaler Bewirtschaftung mög-lich ist, zum staatlich garantierten Höchstpreis und zwar alle auf einmal zu „entsorgen.“ Auf den Nenner gebracht: Es ist moderner Subventionsbetrug mit lähmender Angsterzeugung, die ne-benbei auch garantiert, dass niemand nach Beweisen fragt.“

    Wolfgangs Scharlatane, hier im weißen Kittel, getragen von der Pharma?

    Wer darauf wartet, dass die Pharmaindustrie hier etwas zum Wohle der Menschen verändert, der wird vergeblich warten. Wer sich jetzt nicht wehrt, der lebt verkehrt. Jeder kann beim Bundesverbraucherschutzministerium, beim Bundesgesundheitsministerium usw. nach den naturwissenschaftlichen Beweisen fragen, die die Vogelgrippepanik rechtferti-gen.

    Wer darauf wartet, dass „die anderen“ das schon machen werden, darf sich nicht wundern, wenn die anderen nichts tun und die Situation nicht so bleibt, wie sie ist, sondern noch viel schlimmer wird. Letztendlich stecken wir Staatsbürger dahinter, die wir jahrelang untätig den ganzen Wahnsinn um uns herum gesehen und geduldet haben. Hier müssen wir beginnen, ge-sellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, wenn wir uns nicht der totalen Herrschaft und dem Chaos einer unkontrollierten Pseudowissenschaft ausliefern und opfern wollen.

    In einem demokratischen Rechtsstaat wäre die Vogelgrippepanik ebenso wenig möglich, wie AIDS und Impfen. Wir Staatsbürger müssen den Rechtsstaat realisieren. Dann hat nicht nur AIDS, sondern auch die Pseudowissenschaft, sowie die Vogelgrippe keine Chance. Ich kann nur sagen: Gib der Vogelgrippe keine Chance! Glaub nicht was Dir vorgelogen wird! Überprüfe es! Nutze Deinen Verstand!

    Gefunden in dem Interview Keine Panik –Die Wahrheit über Vogelgrippe, H5N1, Impfen und AIDS mit Dr. Stefan Lanka im Interview

    Laut dem illegalen, wegen fehlenden Impressums, EsoWatch-WikiIst Dr. Lanka ist kein unbeschriebenes Blatt. Und das ist ein schönes Verwirrspiel, denn der EsoWatch steht dann auch gleich wieder in der Kritik, für die Pharmabranche zu arbeiten, ähnlich wie die Skeptiker-Ecke für das bestehende System agiert:

    Die “sektenähnliche kriminelle Vereinigung Esowatch” agiert wie ein verlängerter Arm der Pharmaindustrie – und verwendet dafür offenbar auch noch einen bekannten Pödophilie-Server
    Das Illegale an Esowatch ist, dass es ohne Impressum arbeitet. Dies ist nach deutschem Recht nicht erlaubt. Die Betreiber schießen also in übler Heckenschützenmanier auf alle möglichen Menschen in verleumderischer Manier. Dazu zählen nicht nur offenkundige Spinner, sondern z.B. auch der Dalai Lama oder der SPD-Politiker und Pharmakritiker Wolfgang Wodarg. Wobei viele Passagen über die verleumdeten Personen schlicht falsch sind. (Quelle: Blamabel: Der SPIEGEL präsentiert die illegale Website “Esowatch” als glaubwürdige Quelle

    Und um das Spielchen noch schöner zu machen: Ziel des EselWatch-Wiki ist es, den verleumderischen Seiten un den Machern des EsoWath-Wiki das Spiel zu verderben.

  21. Juni 18, 2012 um 11:32 pm

    Hier kommt ein Report über viele Impffälle, die für die Geimpften schlecht ausgegangen sind. Die Fälle sprechen für sich und über den Unsinn von Impfungen:

    Impfen
    Ein Produkt der AGB (Anti-Genozid-Bewegung)

    • Tsadjinsky
      September 13, 2012 um 2:45 pm

      Habe mir den Report mal angesehen, und bin alles andere als beeindruckt.

      Die Sache mit dem Autismus ist ja mal ein schlechter Witz. Der Autor nennt keine einzige Quellenangabe für seine These, Thiomersal verursache Autismus, keine einzige! Und die Überschrift ist auch falsch. Eine Vergiftung mit Thiomersal (falls es sowas überhaupt gibt) ist keine Quecksilbervergiftung, auch, wenn Thiomersal Quecksilber enthält; es ist eine Thiomersalvergiftung.

      Die meisten anderen Fälle von Impfschäden sind reine Anekdoten, die meist noch nicht mal mit Quellenangaben unterstützt werden. Wissenschaftliche Belege für die Schädlichkeit von Impfungen habe ich vergeblich gesucht.

      Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Pockenimpfung ein sehr schlechtes Beispiel ist, wenn man Impfungen diskreditieren möchte. Sie hat starke Nebenwirkungen, aber sie hat auch dazu beigetragen, Pocken auszurotten. Nur mal so zur Information, die Pocken haben im 20. Jahrhundert schätzungsweise 300 Millionen Menschen getötet, mehr als doppelt so viele wie beide Weltkriege zusammen. Hätte man die Impfungen nicht durchgeführt, nur, weil ein paar Leute davon gestorben sind, würden bis heute jedes Jahr weiterhin Tausende von Menschen an Pocken sterben.
      http://ucdavismagazine.ucdavis.edu/issues/su06/feature_1b.html
      http://www.sciencedaily.com/releases/2008/01/080131122956.htm

      Hoffe, ich habe das hier aus Versehen nicht zweimal abgeschickt.

      • M.Sandvoss
        April 6, 2013 um 12:24 pm

        Impfen ist immer mehr oder weniger schädlich.

        • April 6, 2013 um 3:27 pm

          Würde Impfen wie erhofft funktionieren, wäre es für den Einzelnen vielleicht ein Segen, für das Kollektiv einer Spezies jedoch wäre es mit jedem weiteren Geimpften dieser Spezies auf lange Sicht eine Katastrophe … da kann man nur froh sein, dass der Erfolg des Impfens ein scheinbarer ist, denn dass Verschwinden mancher “Krankheiten“ hat gänzlich andere Gründe …

          Gruß Guido

          • April 6, 2013 um 5:22 pm

            … denn dass Verschwinden mancher ”Krankheiten” hat gänzlich andere Gründe

            das hätte auch einen Artikel verdient, oder eine Link dorthin

            🙂 Martin

        • April 6, 2013 um 5:53 pm

          Hier mal ein Ansatz zur Betrachtung von Impfungen aus der Sicht des GANZEN als neue Artikel:

          Ist der Nutzen von Impfungen auch nur ein Mythos?

          Gruß Guido

          • April 6, 2013 um 9:30 pm

            Ah Danke, das sind wieder weiterbringende Bilder von Dir 🙂 Martin

  22. Juni 24, 2012 um 10:59 pm

    Der Eifelphilosoph hat heute wieder einen passenden Artikel zur Korruption in der Medizinbranche veröffentlicht, darin schreibt er u.a.:

    Von diesen Arzneikosten sind 35,64 Milliarden überflüssig – siehe Pharmaprüfer Windeler ebenfalls bei KVPortal. Das sind für eine vierköpfige Familie 1782 Euro im Jahr, die man einsparen könnte. Das Kind eines Arbeitslosen erhält für Essen, Kleidung, Schulmaterial nur 3012 Euro im Jahr – zum Vergleich. Der Vergleich ist deshalb interessant, weil Arbeitslosigkeit ja krank macht, die Kinder von diesen Almosen unmöglich gesund ernährt werden und ihre Zeit eigentlich nur noch vor dem Fernseher verbringen können, weil alle anderen Aktivitäten allein schon durch die Fahrtkosten unbezahlbar werden – da will ich auch jetzt kein Gemecker von weltfremden Politikern hören, ich habe Kinder und kenne diese Kosten.

    Da werden gezielt die Patienten von Morgen gezüchtet, die dann von überbezahlten und bestochenen Ärzten jene nutzlosen Medikamente verordnet bekommen, die man dank Kürzungen beim Essen der Kinder bezahlen kann.

    Nicht vergessen: Hartz IV, Ärzte und Medikamente sind alles das “Sozialbudget”, jenes Horrorbudget, das unbedingt weg gehört – wenn man den Medien trauen darf. Ist ja alles viel zu teuer, können wir uns nicht leisten.


    Viel von dem Geld flließt natürlich auch als Werbeausgaben an die Medien – damit kritische Artikel nicht erscheinen. Selten kommt mal was im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wie bei Frontal 21. “Das Pharmakartell” hieß eine Sendung, die in der ZDF-Mediathek leider nicht mehr vorhanden ist – Suchende werden sie im Netz allerdings noch finden.

    Dr. Leonard Hansen, Chef der KV Nordrhein berichtet dort von seinen Erfahrungen, die er gemacht hat, als er versuchte, die Arzneikosten zu reduzieren, “Wir machen Sie platt”, “Wir klagen Sie in Grund und Boden” – so tönten die Vorstände der Konzerne, während “Mitarbeiter” deutlicher wurden:

    “Pass auf, das nicht mal irgendwann ein Reifen vom Auto auf der Autobahn fliegt”. ”Da war schon richtiggehend Angst im Spiel”, meinte Hansen, der ein Jahr später seinen Rücktritt erklärte.

    • Juni 24, 2012 um 11:16 pm

      Das ganze System gehört abgeschafft. Da gibt es keine andere Lösung.
      Punkt.

      • August 6, 2012 um 5:42 pm

        Nee, noch einfacher, nich mehr hinrennen. die lösung die sich für mich in immer mehr Fällen aufdrängt, heißt Parallelgesellschaft, weil wir dieses System nicht abschaffen können, die Mehrheiten würden selbst im Falle, das sie zu Stande kämen, manipuliert! eine sich formende autarke Gemeinschaft, würde sich auch von der Arzt- und Pharmalobby keine Bären aufbinden lassen. Die Zukunft liegt in der Selbstverantwortung und nicht in einer gesamtgesellschaftlichen Massengymnastik! Viele Grüße com. Mike

        • August 6, 2012 um 5:58 pm

          Autarkie in überschaubaren Gruppen, wo Manipulation direkt auffällt …

          • August 6, 2012 um 6:28 pm

            … die untereinander vernetzt sind, um Puffer gegen das bestehende System zu entwickeln (konvertierbare Regionalwährungen z.B.)…

        • August 6, 2012 um 8:27 pm

          Solche Gedanken hatte ich auch schon, Mike.

  23. Juni 27, 2012 um 1:51 pm

    Es ist die Stadt, in der »die Märkte« wohnen: Manager, nach deren Kriterien derzeit die Welt bewertet wird. Hierher ziehen sich abends Menschen zurück, die kürzlich noch Milliarden verzockt haben und heute über das Schicksal ganzer Staaten richten. Was geschieht, wenn diese Reichen unsere Armut sehen? Wächst mit dem Wohlstand das Mitleid, oder nimmt es ab?

    gefunden in sehr erhellende Artikel: Maria und Josef im Ghetto des Geldes

    Die wohlhabendsten Deutschen mit den teuersten Häusern leben im Taunus bei Frankfurt: Banker, Manager, Industrielle. Was passiert, wenn man sie um Hilfe bittet? Die Schauspielerin Viola Heeß und unser Redakteur Henning Sußebach haben sich – als obdachloses Paar verkleidet – kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht.

  24. Juli 2, 2012 um 2:05 pm

    Und hier noch ein kurzes Video mit Expertenstimmen darüber, wie uns die Petrochemie über die Zunahme von Krebes langsam zum Aussterben bringen wird, wenn wir nicht bald umlenken:

  25. Juli 5, 2012 um 5:55 pm

    Ich hatte mich gerade an den Artikel Nicht bitter werden! erinnert, den ich letztes Jahr gefunden hat, der die freien Verhäntnissen in der gerade zusammengebrochenen DDR beschreibt und mit diesem eingängigen Zitat von Franz Oppenheimer beginnt:

    Nicht bitter werden! Der Mensch ist nicht gut und nicht böse, er folgt dem Gesetz des geringsten Widerstandes. Je nachdem die Verhältnisse sind, benimmt er sich anständig oder unanständig; Macht wird immer mißbraucht: darum soll man nicht versuchen, die Menschen zu bessern, sondern soll die Verhältnisse ändern, soll Macht ausrotten. Und das ist möglich. Es muß und wird immer Führerschaft geben, aber es hat in vielleicht hunderttausend Jahren menschlicher Geschichte keine Herrschaft gegeben; die gibt es erst seit etwa fünftausend Jahren, und die wird es sicherlich keine fünfhundert Jahre mehr geben. Also: nicht bitter werden!

    Und später schreibt der Autor:

    Diese Anarchie der Umbruchzeit war eine beeindruckende Erfahrung, die bei allen, die sich damals in den entstehenden Freiräumen engagiert haben, starke und überwiegend positive Erinnerungen hinterlassen hat. „Damals waren ja alle total wuselig und ununterbrochen unterwegs“, erinnert sich die Schauspielerin Jutta Wachowiak, die zu den Initiatoren der Demonstration am 4. November 1989 auf dem Berliner Alexanderplatz gehörte. „Man wusste ja überhaupt nicht, wo oben und unten ist und wo zuerst anfangen und als Letztes aufhören. Das war ja wirklich äußerst intensiv und turbulent. Man begriff, das ist hier Geschichte, und dann fühlte es sich aber doch irgendwie so normal an. Also das war ein seltsames Gemisch damals.“

    Also nicht Bange machen lassen von den Verführern unseres Staates, dass Alles im Choas versänke, wenn wir ihnen nicht mehr folgten. Da ist so viel Kraft und Organisationstalent in uns, dass nur darauf warten, befreit ans Werk zu gehen. Oder?

    • Juli 5, 2012 um 6:15 pm

      Ich glaube nicht, dass es noch 500 Jahre dauert!
      Ansonsten gebe ich beiden recht, Herrn Oppenheimer und Frau Wachowiak.
      Herr Oppenheimer ist zu genau der selben Erkenntnis gekommen wie ich… Interessant! Es passiert mir immer wieder, dass ich zu bestimmten Schlussfolgerungen komme und dann lese – das hat schon jemand vor mir gedacht und aufgeschrieben… Muss ich darüber traurig sein? Nö! Ich befinde mich ja in guter Gesellschaft 🙂

      Gut, dass wir diese Zeit des Umbruchs, der wahren Demokratie erlebt und gelebt haben, so wissen wir: Es kann nur besser werden und es liegt an uns, auch wenn uns die Initiative damals von den alten Mächten entrissen wurde!

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