Startseite > Geschichten, Gesellschaft > Eine verkohlte Hexe mehr oder weniger, was macht das schon?

Eine verkohlte Hexe mehr oder weniger, was macht das schon?

Hexenverbrennung 1587, dargestellt in der Wickiana

Hexenverbrennung 1587, dargestellt in der Wickiana

Seitdem ich meinen Blog betreibe, finde ich laufend Hinweise darauf, dass uns Geschichte verdreht dargestellt wird. Ich hatte mich am letzten Wochenende in das Thema Hexenverfolgung eingewühlt, weil uns das Thema Wissensverlust immer wieder Mal aufgestoßen ist: unser Gefühl ist, dass die Menschen früher viel mehr Wissen über die Zusammenhänge unserer Natur hatten. Ich wollte nun herausfinden, ob in der Zeit der Hexenverbrennung gezielt durch bestimmte Personen jene Menschen gesucht wurden, die dieses Wissen besonders trugen und damit als nicht zuträglich für seine eigenen Ziele befand und damit von der Bildfläche verschinden mussten.

Und ich bin fündig geworden und habe einen eher positiven Schluss zu ziehen: Eine solche Verschwörungstheorie einer gezielten und gut organisierten Verfolgung von bestimmten Menschen ist nicht feststellbar und auch die von mir noch in der Schule gelernte Anzahl von mehr als 9 Millionen verbrannten Hexen ist heute nicht mehr zu bestätigen. Heute wird eher von „nur“ ca. 30.000 zu Tode verurteilter Hexer ausgegangen. Davon waren es zwar überwiegend Frauen, aber eine regelrechte Frauenfeindlichkeit wäre damit auch nicht zu verbinden. In den nordischen Ländern waren sogar eher die Männer betroffen.

Sicher gab es in Europa besonders in Deutschland einen Schwerpunkt. In Deutschland wiederum gab es Länder und Städte, in denen verstärkt gebrannt wurde, in anderen Ländern gar nicht.  Auch ist es nicht die Kirche gewesen, die die Hexenverfolgung betrieb. Das Anschwärzen als auch die „Inquisition=Befragung“ erfolgte bei und durch die weltlichen Gerichten, zumal es entsprechende Gesetze gab. Auch war es nicht die Inquisition, die die Hexenverfolgung betrieb, zumal diese nicht in Deutschland tätig war. Die Inquisition habe sie sogar abgelehnt oder zumindest die Priorität auf die Häresiefälle gelegt.

Hier ein paar Zahlenbeispiele:

Von 1326-1500 gab es nur sehr wenige Hinrichtungen. Nach Richard Kieckhefer – „Europäische Hexenprozesse“ – fanden von 1300 bis 1500 in ganz Europa 702 Exekutionen statt. Von diesen wurden nur 137 von kirchlichen Gerichten oder Gerichten der Inquisition ausgesprochen. (Quelle).

In Island waren Mitte des 17. Jahrhunderts, damals mit 50.000 Einwohner, zu 90% Männer angeklagt, einfache Leute, es gab keine Hinweise auf Folter (Quelle)

Die Hochzeit der Hexenverfolgung war zwischen 1550–1650 (Quelle: Wikipedia).

Interessant ist für mich auch, dass Karl der Große eine entsprechende Hexenverfolgung unter den gerade unterworfenen Sachsen vorfand und diese per Gesetz untersagte und es damit bis ca. 1400 ruhig im Lande war:

Wer vom Teufel verblendet nach Weise der Heiden glaubt, es sei jemand eine Hexe und fresse Menschen, und diese Person deshalb verbrennt oder ihr Fleisch durch andere essen lässt, der soll mit dem Tode bestraft werden.

Den ausführlichsten Artikel zur Hexenverfolgung inkl. langer Quellenliste schrieb Wolfgang Behringer, ein deutscher Historiker, der u.a. zum Thema Hexenverfolgung promovierte und immer noch als Experte zum Thema gilt. Herr Behringer führt anhand der Quellen gut auf, dass sich im Laufe der Zeit die Zahl der Opfer stetig vergrößerte und bis in die 1960er Jahre hinein bei 9 Millionen hielt. Grund: Verunglimpfung Dritter zum Eigennutz, was auch anderes?

Anfangs seien es die Protestanten gewesen, die den Katholiken die Opfer in die Schuhe schieben wollten. Am Ende waren es die Nazis, die auch hier wieder den Juden die Schuld für die Verblendung der damaligen Menschen gaben. Aber auch Esoteriker hatten den Hang, in der Hexenverfolgung die Frauenverfolgung, u.a. der Hebammen durch die Ärzte im Sinne eines Holocausts sehen zu wollen.

Am Ende bleibt eine Opferzahl von 30.000 in Europa übrig. Sicherlich ein hohe Zahl, aber ob damit behauptet werden kann, dass viel Wissen vernichtet wurde. Eher nicht, da dürften die Pestwellen des 14. Jahrhunderts sowie der 30-Jährige Krieg am Ende der Hochphase der Hexenverfolgung deutlich mehr Opfer und damit Wissende umgebracht haben.

Zum Abschluss möchte ich Herrn Behringer selbst mit seiner Zusammenfassung sprechen lassen:

Zweck dieses Aufsatzes ist es, die Diskussion um Opferzahlen zu beenden. Die bis heute auf den deutschsprachigen Raum beschränkt gebliebene Neun-Millionen-Theorie stellt ein wichtiges Leitfossil für die Überlieferungskritik dar. In die Welt gesetzt worden war sie im Zusammenhang mit der letzten europäischen Hexenhinrichtung als Argument der „Volksaufklärung“ gegen alteuropäische Traditionalisten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Millionen-Argument im Rahmen des Kulturkampfs als Waffe liberaler protestantischer Theologen gegen die katholische Kirche instrumentalisiert. Während der Zeit der NS-Diktatur wurde das protestantische Argument rassistisch und neuheidnisch umgedeutet und feministisch angereichert. Jetzt diente es als Waffe gegen die christlichen Kirchen generell. In eine letzte wilde Spekulationsphase sind die Opferzahlen im Zusammenhang mit der radikalen Frauenbewegung und neuheidnisch-esoterischen Bewegungen seit den 1970er Jahren geraten. Man kann als Fazit ziehen, daß die „Neun-Millionen-Theorie“ von vornherein absurd war und von der seriösen Forschung stets abgelehnt worden ist, daß sie jedoch aus politischen Gründen ein langes Leben entwickelte. Wer sie nach 1945 propagierte, befand sich in denkbar schlechter Gesellschaft. Journalisten sollten von ihrer Verwendung Abstand nehmen und sich auf ihre Sorgfaltspflicht besinnen.

Jede Parallelisierung der Hexenverfolgungen mit den langfristigen und großräumig organisierten Vernichtungsprogrammen der NS-Zeit ist unhaltbar. Sicher gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Hexen- und Judenverfolgungen, etwa eine zugrundeliegende Verschwörungstheorie, Stereotypenbildung, millenaristische Hoffnungen etc. Doch die Vermutung, potentiell jede Frau sei der Hexerei verdächtig gewesen, entbehrt der Verifizierbarkeit. Schlagworte wie „Frauen-Holocaust“ sind unangebracht und irreführend. Von einer generellen Gefährdung von Frauen oder auch nur einer andauernden subjektiven Furcht ist in den Quellen nichts festzustellen. Das Hexenstereotyp wurde in der zeitgenössischen Wissenschaft von Männern tradiert, weil Männer die entsprechenden Funktionen ausfüllten. Es gibt keine Anzeichen dafür, daß sich die Hexereivorstellungen unter Frauen wesentlich davon unterschieden.

Hexen personifizierten in Europa eine diffuse Bedrohung durch feindliche Mächte, welche das Individuum und sein soziales Umfeld, mitunter auch ganze Gemeinschaften in ihrer materiellen oder metaphysischen Existenz zu bedrohen schienen, nicht viel anders, als wir dies in außereuropäischen Gesellschaften finden können. Diese Bedrohung erschien oft, aber nicht immer und regional in sehr unterschiedlichem Ausmaß, mit dem weiblichen Geschlecht verbunden. Die schottische Historikerin Christina Larner (1934-1983) hat dafür die weithin akzeptierte Formel „sex-related , but not sex-specific“ gefunden. Indem wir uns mit dem Hexenthema beschäftigen, erfahren wir viel über kollektive und individuelle Sorgen und Hoffnungen, Deutungsmuster und Verhaltensformen der Menschen einer vergangenen Zeit. Mehr als in normativen Quellen und selbst in Autobiographien oder Briefwechseln treten uns hier Menschen plastisch vor Augen und führen uns ein in die konkreten Probleme ihrer Zeit. Wir gewinnen Einblicke in das Alltagsleben, den zeitgenössischen Umgang mit der Natur oder das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, über Probleme der Wahrheitsfindung vor Gericht, über kulturelle Barrieren zwischen einfacher Bevölkerung und gelehrter Oberschicht, die Fragilität naturwissenschaftlicher Hypothesen, auch über die Gefährlichkeit von Fanatikern in Politik, Wissenschaft, Justiz, oder auch nur in der Nachbarschaft, die sich im Besitz der Wahrheit wähnen. Solche Fragen sind es, die das Hexenthema für Historikerinnen und Historiker heute aktuell erscheinen lassen.

  1. Heinrich Schmitt
    Juni 5, 2012 um 11:01 pm

    Ein interessantes Thema. Hierzu auch von mir 2 Literaturempfehlungen: Rene‘ Girard: Ausstossung und Verfolgung. Eine historische Theorie des Suendenbocks. Reihe Sozialwissenschaft, Fischer; ISBN: 3-596-11090-4 und:
    Eckhard Schiffer: Warum Hieronymus B. keine Hexe verbrannte, Beltz , Reihe Quadriga,
    ISBN: 3-88679-249-8
    Uebrigens, hier auf den Philippinen betreibt die kath.Kirche immer noch Exorzismus und der
    Glaube an boese Geister (verstaerkt duch die Medien) scheint staerker denn je.
    Da sich die Armen keine Klinik und teure Medizin leisten koennen, wenden sie sich in ihrer Not oft an die sog. „“Quakdoktors““ ( die heissen so,weil sie bei ihrer Therapie quakende Geraeusche von sich geben). Einige dieser Schamanen haben grosses Wissen ueber Heilkraeuter und Chiropraktiken, aber sie machen den Leuten weis, dass die Krankheiten
    boesen Maechten zuzuschreiben sind; die Patienten sind eben „“verhext““. Sie sind zwar viel billiger als die klassischen Mediziner, aber sie leben dennoch recht gut von diesem Geschaeft.

    • Juni 6, 2012 um 10:37 pm

      Hallo Heinrich,
      das mit der Hexenvernichtung scheint wohl noch immer ein weltweites Problem zu sein. „Andersartiges ist fremd und muss weg“, Gedanken von Menschen, die sich nie selbst lieben gelernt haben durften?
      LG Martin

  2. Juni 6, 2012 um 2:25 pm

    Danke für die Aufklärung!

    Verschwörungstheorien wohin man sieht.
    Ich frage mich nach dem Sinn und Zweck heutiger Verschwörungstheorien?
    Welchen Wahnsystemen entspringen sie?
    Soll die zahlenmäßige Frisierung mittelalterlichen „Wahns“, durch nachfolgende Geschichtsverfälscher die gegenwärtige und jüngsten Grausamkeiten relativieren oder verdrängen helfen?

    Jede Generation glaubt von sich die zivilisiertere, fortgeschrittenere, intelligentere und somit „bessere“ zu sein, gegenüber der Vorhergehenden.
    Ist das die Definition von „evolutionärem Fortschritt“?
    Überwertige „Grandiosität“ ist Kennzeichen von Wahnhaftigkeit. Wird uns nicht glauben gemacht, dass heute „nichts unmöglich“ ist.
    Gott wurde schon lange für tot erklärt.
    Doch das Vakuum will gefüllt werden.

    Technologiegläubig wird von der Expansion ins Weltall geträumt, weil die Erde angeblich zu klein wird.

    Wissenschaftsgläubig wird von der Beherrschung und Optimierung der Kernenergie und des Lebens geträumt.
    Konkurrenzgläubig wird vom Durchsetzungsrecht der Intelligenz des Stärkeren gegenüber dem Schwächeren geträumt. Und schon ist es legitim und folgerichtig sich selbst zu Gott zu erklären. Die Herren über Gut und Böse meinen nichts mehr fürchten zu brauchen.

    Welcher Wahn ist für das Überleben auf diesem Planeten der größere und gefährlichere?

    • Juni 6, 2012 um 3:04 pm

      Wikipedia: Wahn

      Unter dem Begriff Wahn versteht man in der Psychiatrie eine inhaltliche Denkstörung. Der Wahn ist eine die Lebensführung behindernde Überzeugung, an der der Patient trotz der Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt festhält. Er kann als eine Störung der Urteilsfähigkeit beschrieben werden.

      Bei einer Depression mit Wahnsymptomen treten zum Beispiel häufig Verarmungswahn, Schuldwahn und Katastrophendenken auf.

      Bei einer Manie mit psychotischen Symptomen sind Größenwahn und überwertige Ideen typisch: Menschen mit Größenwahn sind entgegen der Auffassung ihrer Umwelt der Überzeugung, sie seien zum Beispiel eine wichtige Persönlichkeit.

      Kommt also zur Sozio- und Psychopathie auch noch der Wahn hinzu. Es wird immer kränker …

      • Juni 6, 2012 um 3:23 pm

        Oder wird das Bild – durch die vielen verschiedenen gleichARTigen Bilder – des Bösen (der Krankheit) immer klarer?

        Mein nächstes Thema bei Fotografie ist „Strategie“. Das passt mal wieder, ebenso wie mir das Sauwetter Raum schafft für ein paar konkretere Gedanken.

        Wolfgang

  3. Juni 7, 2012 um 7:34 pm

    Reblogged this on monopoli.

  4. Juni 29, 2012 um 9:37 pm

    Ist das die neue Hexenverbrennung? Es wird zwar nicht mehr der Körper vernichtet, aber Journlisten, die ihre eigentlich „normale“ Arbeit des Zusammentragens von Fakten machen und damit Kritik an den gerade Regierenden übt, wird das Leben so schwer gemacht, dass sie keine Beschäftigung in ihrem Job mehr finden können. Wir müssen uns also nicht wundern, wenn nur noch weichmachende oder reißerische Meldungen zu hören sind:

  5. Juli 1, 2012 um 1:15 am

    Hier habe ich ein Beispiel für die Verbrennung eines Hexers, das zeigt, dass wir Diskutanten auf diesem Blog genauso fällig wären:
    Für seine Ansichten wurde Giordano Bruno 1600 verbrannt:

    Wer das innerste Wesen der Welt erfasst, für den verschwinden alle scheinbaren Mängel und alle einzelnen Schattenseiten in der Schönheit und Vollkommenheit des großen Ganzen, das sich auch im Kleinsten widerspiegelt. Jede Monade ist eine endliche Darstellungsform des einen göttlichen, unendlichen Seins, dem sie wieder zustrebt. Die Bestimmung des Menschen ist die Selbstvervollkommnung. Wenn er sich dem Urquell des Wahren, Guten und Schönen immer mehr nähert, dann verliert er die Angst vor dem Tod.

    gefunden auf Wikipedia zum Thema „Das Eine

    Und wer die Angst vor dem Tod verliert, sollte auch nicht auf die Angstmache unserer Medien ansprechen?

  6. Juli 10, 2012 um 10:36 pm

    Lese gerade mal wieder ein herrliches Buch:

    http://www.amazon.de/Der-Fall-Zeitalter-Niedergang-Bewusstsein/dp/342463011X/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1341952122&sr=1-2

    Darin kommen auch die Hexen zur Sprache. Frauen, die zu intelligent, zu gut aussehend, zu gebildet, zu weitsichtig, zu eigenständig, zu erfahren waren, standen der Ausbreitung weiterer Unordnung im Wege und mussten so geopfert werden. Dass sich das Bild ab da, hin zu den gruseligen, schäbigen, buckligen, verwarzten Gestalten wandelte und Angst und Schrecken verbreitete, ist die einzig logische Entwicklung. So wird aus Ordnung weitere Unordnung, Wirklichkeit und Realität gehen auseinander … Expansion.

    Doch besagtes Buch ist nicht nur deshalb lesenswert … auch wenn zum Schluss der Klimawandel zur Sprache kommt und im falschen Licht dargestellt wird 😉

    Gruß Guido

  7. August 19, 2013 um 11:29 am

    Bernd Mullet auf Faceboo: Bei diesem Thema, in das ich zugegebener Maßen nicht sonderlich involviert bin, möchte ich dennoch mehrere Dinge zu berücksichtigen geben:

    1. „Das Anschwärzen als auch die “Inquisition=Befragung” erfolgte bei und durch die weltlichen Gerichten, zumal es entsprechende Gesetze gab. “

    Es darf hier nicht mit heutigen Verhältnissen verglichen werden. „Weltliche Gerichte“ waren sehr stark von der Kirche beeinflusst oder gar beherrscht. Wie stark die Verbindung und der kirchliche Einfluss auf die „weltlichen“ herrschenden war, dürfte regional unterschiedlich gewesen sein, doch erheblich mehr als heute.
    Und es war nicht immer so, dass die Kirche den Staat für ihre Zwecke missbrauchte, sondern auch umgekehrt. Kirche (Religion) und Staat unterdrückten und unterdrücken gemeinsam das Volk. Der Spurch von Kirchenmann und Staatsmann hat seine Richtigkeit.

    Sehr häufig wurden von den damaligen „Gesetzgebern“ ihre Gesetze mit der Auslegung der Bibel der jeweils örtlichen höchsten Geistlichen abgeglichen. Damit braucht es keine „kirchlichen“ Gerichte um nach kirchlichen Kriterien verurteilt zu werden.

    2. muss die Opferzahl auch im Verhältniss zu einer regionalen oder globalen Gesamtbevölkerung gesehen werden, um das Ausmaß dieser Katasrophe sehen zu können. (siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung; http://www.digitalis.uni-koeln.de/Elsas/elsas3_85-92.pdf)

    3. sehe ich das so, dass die Anschuldigungen zur Hexerei seltenst zu etwas anderem gedient haben, als um unliebsame Konkurrent_innen loszuwerden. Damit lag der Fokus nicht auf Menschen, die ungewöhnliches, anderes oder besonders viel Wissen hatten, sondern z. B. auf besonders attraktiven oder schönen Menschen, z. B. Frauen, die durch ihre Art, durch ihr Aussehen den Männern eines ganzen Dorfes die Köpfe verdrehten, etc; politischen oder unternehmerischen Gegnern, die mit besonderem Geschick arbeiteten, allerdings nur wenig einflussreiche Freunde hatten, im Gegensatz zu einigen „schleimern“, usw.

    Es ging also, mMn, nie um Wissen, sondern immer nur um Konkurrenz. Damit wäre auch die Theorie von Stereotypen und Fremdenfeindlichkeit gemildert, weil bestimmt in Einzelfällen durchaus vorhanden. Und natürlich von späteren, nationalistischen Gruppen aufgegriffen.

    Die seltensten Fälle dürfte diejenigen gewesen sein, in denen man jemandem eine Verbindung mit finsteren Mächten nachsagte, wegen eines extrem unansehnlichen Äußeren.

  8. August 19, 2013 um 11:31 am

    Julia Reuter kritisierte, dass die Zahlen doch nicht stimmen könnten und schrieb unter Bernds Beitrag:

    ist schon mal gut. Ansonsten einfach etwas mehr suchen und vergleichen zu den Themen Hexen, Hexenprozesse, Hexenverfolgung, Wicca, Heidentum. Recherchieren eben http://www.deutschland-im-mittelalter.de/hexenprozesse.php

  9. August 19, 2013 um 11:43 am

    Hell Bunny Flashdance danach: Die Kirche wollte unsere wahre Vergangenheit und unser Wissen löschen… WIE konnte sie DAS tun… nun hier mal meine zusammengedachte Version über die Installation des düsteren Mittelalters: Zuerst einmal musste sie dafür sorgen das es KEINE wahren HEILER mehr gibt – HEXENVERBRENNUNG/HEXENHAMMER… dann hat sie das WASCHEN die HYGIENE als KETZEREI VERBOTEN, das LESEN LERNEN VERBOTEN, KATZEN VERBANNT!!! Überall war es dreckig und vollgeschissen, die RATTEN kamen zu Hauf denn die böse Katze wurde ja verb(r)annt… BUUUM DA KAM DIE SCHWARZE PEST welche unglaublich viele Menschen/Gedächtnisse hinwegraffte… wie praktisch für diesen Scheissverein zu behaupten das die Pest die Strafe Gottes ist… paar Ablasszettel mehr vertickt, paar gräßliche Kathedralen mehr gebaut… Mehr MACHT noch Mehr MACHT unglaublich viel zu viel MACHT…. zusammen mit den Verbrennungen, den Kreuzzügen und der systematischen Unterdrückung von Wissen und wahrer Heilung hatte dieses unglaubliche Verbrechersyndikat es geschafft das wir vergaßen was wir wussten- das WIR UNS vergaßen… nur so als Beispiel: AMERIKA wurde nicht von Kolumbus entdeckt was Karten beweisen!!!!! Und sie tut es noch immer – WISSEN UNTERSCHLAGEN!!!! MACHT KORRUMPIERT – ABSOLUTE MACHT KORRUMPIERT ABSOLUT… ergo- die KIRCHE ist ABSOLUT KORRUMPIERT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! SCHEISSVEREIN!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. August 19, 2013 um 11:44 am

    Julia Reuter: Wenn man mal so überlegt, genau die gleichen Verhältnisse und Methoden wie heute, NWO mittelalterlich, wird immer wieder gerne genommen: Wissen unterdrücken, Menschen unterdrücken, infiltrieren, eine Gruppierung als Terroristen darstellen, Heilung unterbinden, da nicht profitabel… Die Liste ist endlos. Und nicht limitiert auf Kirche, denn Kirche ist oft nur der Emotions-Transport vom Staat, damals wie heute.
    Die Pest von damals, also eine bevölkerungsreduzierende Pandemie, wurde versucht wieder zu verbreiten, AIDS, BSE, Schweinegrippe, Hühnergrippe, Massen-„Impfungen“ in Dritteweltländern… Schlauer ist der Mensch nicht geworden, nur technologisch machtvoller – LEIDER.

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: