Startseite > Gesellschaft > Empathie differenziert, denn Psychopathen sind es auch, nur nutzen sie das aus …

Empathie differenziert, denn Psychopathen sind es auch, nur nutzen sie das aus …

Prolog von Martin Bartonitz:  Der folgende Artikel hat der Autor als Kommentar zu einem anderen Artikel hinterlassen und da er aber das Thema Empathie nochmals grundiert und damit der Blick auf die Psychopathen ebenfalls schärft, soll der Text zur weiteren Diskussion nun hier nochmals gebracht werden.

——–

Es gibt sehr unterschiedliche Stufen der Empathie. Die einfachste Stufe ist, von der Empfindung eines anderen beeinflusst zu werden. Das ist sehr, sehr weit verbreitet, nicht nur unter Säugetieren. Eine höhere Stufe der Empathie ist die Fähigkeit, die Situation des anderen zu verstehen.

Es gibt eine kognitive und eine emotionale Empathie. So sprechen wir von kognitiver Perspektivübernahme, wenn wir wissen, dass der andere leidet, und das abstrakt als schlimm einschätzen, aber nicht mitfühlen.

Affektive Empathie bezeichnet dann wirkliche emotionale Resonanz, bei der jene neuronalen Netzwerke aktiviert werden, die auch den eigenen Gefühlen zugrunde liegen. Das ist dann wirkliches Mitfühlen, und es kommt auch zu einer assoziierten körperlichen Reaktion. Im Englischen nennt man das „embodied cognition“.

Es geht nicht um Kultur, sondern um Ven-Zellen. Ven-Zellen und Spiegelneuronen spielen eine Rolle. Wir wissen aus Experimenten der Neurowissenschaftlerin Tania Singer, dass, wenn ich Ihnen mit einer Nadel in den Arm steche, eine bestimmte Region Ihres Gehirns aktiviert wird, und dass genau dieselbe Region reagiert, wenn die Nadel in den Arm eines anderen gepiekt wird und Sie nichts spüren, aber sehen. Es ist glücklicherweise nicht dieselbe Reaktion. Sie merken schon, ob Sie selbst gepiekt werden oder ein anderer, aber Ihr Gehirn reagiert auch auf den Schmerz des anderen. Das ist eine biologische Reaktion. Ich bin sehr froh darüber. Wäre Empathie nur einekulturelle oder eine religiöse Errungenschaft, etwas, das wir irgendwann einmal erfunden hätten, dann könnte sie genau so auch wieder verschwinden. Man könnte Menschen dann – wie bei Orwell – dazu programmieren, nicht empathisch zu sein. Das scheint mir – auf lange Sicht jedenfalls – angesichts unserer biologischen Ausstattung, zu der auch Empathie gehört, aussichtslos zu sein.

Wir haben diesen empathischen Impuls, und ich glaube auch, dass wir ihn zurückdrängen können. Ausrotten aber können wir ihn nicht. Männern gelingt das Zurückdrängen leichter als Frauen. Empathie ist tiefer in der Biologie der Frau als in der des Mannes verankert. Aber auch bei Männern ist das nicht leicht. Man gibt ihnen schöne Waffen und ausgezeichnete Gründe für den Mord an den Artgenossen und doch kommen ein Drittel bis zur Hälfte der Männer mit posttraumatischen Belastungsstörungen aus den Kriegen zurück. Es ist ihnen nicht gelungen, den empathischen Impuls abzustellen.

Der Psychopath ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Er hat alle kognitiven Fähigkeiten zur Empathie. Er erkennt die Gefühle seiner Opfer und das hilft ihm dabei, sie zu seinen Opfern zu machen. Er kann das besser als andere, weil er nur die kognitive Fähigkeit zur Empathie hat, nicht aber die emotionale. Seine Opfer sind ihm gleichgültig.

Empathie ist eine Überlebenstechnik in Gruppen lebender Tiere. Sie ist, sagten Sie, im Körper, bevor sie im Kopf ist. Sie rührt aus der Synchronisierung. Die beobachten wir schon bei Fischen und Vögeln. Die müssen in ihren Schwärmen ihre Bewegungen auf einander abstimmen. Man kann das bei uns auch sehen. Wenn Sie sich einer traurigen Person nähern, nehmen sie unwillkürlich eine traurige Körperhaltung ein. Und dann beginnen Sie, sich traurig zu fühlen. Ihr Körper beeinflusst ihr Gemüt

Meine Auffassung, dass Weibchen empathischer sind als Männchen, (wird) durch Statistik gestützt. Dieser Satz gilt auch nur statistisch. In Einzelfällen kann es durchaus sein, dass ein Mann empathischer ist als eine Frau.

John McCain und Barack Obama bei einem Versöhnungstreffen. Sie demonstrieren Reue: hängende Schultern, Kopf und Blick nach unten. Und Unterlippe nach unten. Sehen Sie, so sehen reuige Sünder aus. Bei Menschen und Affen. Ich habe verzweifelt nach einem einzigen Foto gesucht, auf dem Ex-Minister Guttenberg so aussieht. Ich habe keines gefunden. Sehen Sie hier: aufrecht, forsch. Er zeigt keine Reue. Das bedeutet auch, dass er keine Signale aussendet, die uns Empathie mit ihm empfinden lassen. Armer Guttenberg.

Quelle (lesenswert): ABER SIE KÖNNEN MITLEID HABEN, WIE DER MENSCH. DER PRIMATENFORSCHER FRANS DE WAAL ÜBER EMPATHIE, MORAL UND DIE ENTLARVENDE MIMIK KARL-THEODOR ZU GUTTENBERGS.

Kategorien:Gesellschaft
  1. Mai 28, 2012 um 9:58 am

    Das scheint mir – auf lange Sicht jedenfalls – angesichts unserer biologischen Ausstattung, zu der auch Empathie gehört, aussichtslos zu sein.
    Das ist der beste Satz – und den unterschreibe ich. Er beschreibt das, was auch meine Meinung ist…

    @Nick:

    Sicherlich hast Du recht und die Crux ist meines Erachtens, dass die Umgebung, in der wir leben, die Machtverhältnisse, diese Soziopathen eben an die falsche Stelle setzt, dorthin, wo sie Macht über andere ausüben. Also müsste doch die einzig mögliche Lösung heißen: Macht über andere wirtschaftlich und gesellschaftlich unmöglich zu machen.

    Und die von Dir beschriebenen Situationen, in denen Menschen WIE Soziopathen handeln, gibt es nicht nur in solchen Extrem-Situationen.

    Ich konnte mich als Kind nicht prügeln – ich befürchtete, dem anderen weh zu tun. Darum ging ich körperlichen Auseinandersetzungen immer aus dem Weg, obwohl ich athletisch, mental und von der Beweglichkeit her den anderen überlegen war…
    Außer einmal: Ich war etwa zwölf. In einem Ferienlager bemerkte ich einen Auflauf vieler Kinder, die schrieen, in einem Kreis um irgend etwas oder jemanden herum standen. Ich wurde neugierig und ging dorthin. In diesem Moment sagte ein etwa 14jähriger Junge zu einer in diesem Kreis umhergehetzten Maus: „Weil Du es gewagt hast, hier zu sein, verurteile ich Dich zum Tode“ – und er zertrat die Maus. In diesem Moment bin ich regelrecht „ausgerastet“! Ich habe mich auf diesen größeren und älteren Jungen gestürtzt und habe ihn nach Strich und Faden verprügelt, dass ihm die Nase blutete. Erst im Zimmer des Leiters des Ferienlagers kam ich wieder zu mir…
    Das war übrigens der einzige – und dann auch noch hemmungslose – Gewaltausbruch meines ganzen Lebens…

    Und auch in Situationen, in den ich anderen helfen musste, war die Angst, dem anderen weh zu tun weg. Ich bezeichne das immer als: Ich stehe neben mir und gebe mir Anweisungen, was ich tun muss – mein Körper tut das dann… Ich habe keine andere Möglichkeit, diesen Zustand in solchen Ausnahmesituationen anders zu beschreiben…

    Soziopath oder Psychopath ist m.E. ein Mensch erst dann, wenn er ständig so gefühlslos handelt und damit zu einer Gefahr für alle anderen Menschen wird.

    • Mai 28, 2012 um 11:39 am

      Und auch in Situationen, in den ich anderen helfen musste, war die Angst, dem anderen weh zu tun weg. Ich bezeichne das immer als: Ich stehe neben mir und gebe mir Anweisungen, was ich tun muss – mein Körper tut das dann… Ich habe keine andere Möglichkeit, diesen Zustand in solchen Ausnahmesituationen anders zu beschreiben…

      Liebe Solveigh,

      während meiner Recherche zu meinem letzen Artikel über das Programmieren von menschlichen Tötungsmaschinen bin ich auch darauf gestoßen, dass Retter in einem Dilemma stecken könnten, und auch sie entsprechend programmiert werden müssen, so dass sie beim Helfen nicht von ihren Gefühlen behindert werden. D.h. auch für die Retter ist es wichtig, Abläufe zu automatisieren, und Gefühle. wie Du es beschreiben hast, unterdrücken oder bei Seite schieben zu können …

      LG Martin

      • Mai 28, 2012 um 11:54 am

        Es ist also der ewige Januskopf – wozu nutze ich das: zum Wohle oder Schaden der Menschen?
        In seinem natürlichen Verhalten nutzt der Mensch seine Fähigkeit, die Gefühle „abschalten“ zu können, ausschließlich zum Schutz des eigenen oder des anderen Lebens.

        Erst durch die Profit- und Machtgier wird diese Fähigkeit bewusst genutzt, um andere Menschen gezielt zu töten.

        Automatisierung und Abtöten der Gefühle:

        Es war/ist immer und ausschließlich der Schlächter, der Scharfrichterdienste leistet(e).
        Wer im Schlachthof arbeitet und/oder ohne Gewissensbisse (= gedankenlos, weil autmatisiert, eingeimpft, wie angeblich nötig das sei) Fleisch vorher geschlachteter = gemordeter Tiere essen kann, ist auch zum Morden anderer Menschen und lebender Wesen zu gebrauchen… – Wer sich vegetarisch ernährt spürt sehr schnell die sich (wieder) stärker bemerkbar machende Empathie…
        Kleinstkinder, denen das erste Mal Fleisch in der Nahrung verabreicht wird, wehren sich dagegen. ALLE. Warum? Sie spüren noch das Gift.
        Der Mensch ist von seiner Herkunft Vegetarier, also absolut friedlich 😀

        • federleichtes
          Mai 28, 2012 um 12:13 pm

          Grundsätzlich ja, Solveigh.

          Aber wie ist es, wenn der Mensch mit lebensfeindlichen Informationen geimpft wurde.

          Dann war Schluss mit lustig, Ende des Paradieses, Umsturz der matriarchalischen Gesellschaft.

          Ja, der Mensch an sich ist von seiner Anlage her friedlich – ja, wenn nicht diese Informationen wären.

          Wir leben diese Informationen, wir demonstrieren diesen Geist des Bösen – um ihn zu besiegen. Mein Ansicht über das Wesen des Lebens veränderte sich bisher nicht.

          Wolfgang

        • Mai 28, 2012 um 12:27 pm

          Hallo Solveigh,

          das wäre nochmals ein Artikel wert, der zeigt, dass der Mensch eben nicht, wie es derzeit Glaubenssatz ist, als Allesfresser daher kam, sondern über seine längste Zeit sich vermutlich sogar vegan ernährte.

          Wäre das was für Dich?

          LG Martin

  2. federleichtes
    Mai 28, 2012 um 11:40 am

    Die Eingangs-Einlassung von Nick:

    „… ob der Begriff “Empathie” so nicht zu eindimensional interpretiert wird.“

    halte ich für sehr richtig. Und für sehr wichtig, weiter an den „Kern“ dessen zu kommen, was – so glaube ich – die Menschheit in ihrem Verhalten disponiert.

    Aus meiner Sich begrüße ich die Schilderung Eurer „persönlichen“ Erlebnisse. Sie mögen zum (neuen) Verständnis eines vielleicht fundamentalen Themas mehr beitragen als Fachbücher.

    „Gibt man ihm den kleinen Finger, nimmt er die ganze Hand“.
    Diesen Spruch kenne ich aus meiner Kindheit.

    Ich glaube:
    Bei Sozialwesen besteht eine GRUNDSÄTZLICHE Bereitschaft zum Teilen – in weiterem Sinne zum Helfen.

    Andererseits gibt es ein Helfer-Syndrom, und Menschen, die sich ungefragt und überall versuchen einzumischen.
    Richtig (also angemessen) zu helfen scheint eine Kunst zu sein, jedenfalls besondere Kenntnisse UND persönliche Fähigkeiten erfordert.
    Solveighs Geschichte von der Maus weist darauf hin, dass sich ein Helfer auch selber beschützen können muss – so wie ein Rettungsschwimmer lernt, einen wild um sich schlagenden Ertrinkenden k. o. zu schlagen..

    Bei egozentrisch veranlagten Geistwesen besteht die grundsätzliche Anlage darin, UNGEZÜGELT seine Bedürfnisse zu befriedigen.

    Geist scheint also nicht über die Fähigkeit des Mitfühlens zu verfügen. Und ich frage mich, ob es ausreicht, Geist soziale Fähigkeiten auf dem Lernwege beizubringen – und ob es ausreicht, einem Sozialwesen etwas über Selbsterhaltung beizubringen.

    Ich glaube, NEIN. M.E. braucht es hier für beide Wesens-Typen eines systemimmanenten Steuerungs- und Kontrollmechanismus: Bewusstsein.

    Bewusstsein teilte Empathie – entsprechend der Verschiedenheit der Wesensanlagen – in zwei Ansätze zur Verhaltenssteuerung:
    Für Sozialwesen MIT SICH SELBST zu fühlen, und
    Für Geistwesen MIT DER GEMEINSCHAFT zu DENKEN.

    Ich halte diesen Ansatz für realistisch, weil
    – Sozialwesen fühlen KÖNNEN, und
    – Geistwesen DENKEN (im Sinne von berechnen) können.

    Unsere Welt wird weiter die Verschärfung des Chaos betreiben, solange sich aus einer Bedürftigkeit heraus weiter Bewusstsein entwickeln muss. Wozu eben auch das Bewusstsein über die grundsätzlich verschiedenen Wesenansprüche gehört.

    Wolfgang

  3. Mai 28, 2012 um 2:34 pm

    Martin Bartonitz :

    Hallo Solveigh,

    das wäre nochmals ein Artikel wert, der zeigt, dass der Mensch eben nicht, wie es derzeit Glaubenssatz ist, als Allesfresser daher kam, sondern über seine längste Zeit sich vermutlich sogar vegan ernährte.

    Wäre das was für Dich?

    LG Martin

    Nee, dazu habe ich im Moment zu wenig Informationen. Ich müsst erst recherchieren, um einen solchen Artikel auf vernünftige Beine stellen zu können – und ich bin im Moment ziemlich eingespannt…
    Tur mir leid, dass ich Dir absagen muss…

  4. August 20, 2012 um 12:08 pm

    Nachtrag aus juristischer Perspektive und Praxis zum Thema:

    Juristen würdigen einerseits die besondere Schwere einer Straftat, wenn diese von einem (gewissenlosen, unempathischen) Psychopathen ausgeführt wird. Andererseits werten sie die biologischen Hintergründe als schuldmildernd.

    http://www.gehirn-und-geist.de/alias/forensik/haertere-urteile-fuer-psychopathen/1159948

    dazu gibt es auch ein Video:
    [video src="http://www.gehirn-und-geist.de/sixcms/media.php/976/1344350567pschopathyfinalselections_1.mp4" /]

    Und was kann uns dies lehren?

    Vielleicht dass eine angemessene emotionale Empathiefähigkeit, Wahrnehmung und Bewertung von destruktiven Akteuren trainierbar ist, durch die parallele und gleichzeitige Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse, der eigenen Intuition und allgemeingültiger ethischer Normen.

    Jede Gesellschaft hat das Recht sich vor pathologische Akteure möglichst zu schützen. Aber zugleich die Pflicht, sich selbst „empathischer“ als dieselben zu verhalten, wenn sie sich weiterentwickeln will. Es gibt keine „freiheitliche Ordnung“ ohne das Risiko zuzulassen, dass dieselbe auch missbraucht werden kann.

    • August 20, 2012 um 12:35 pm

      Ja, Ingo, so sollte es sein: lernen zu erkennen, wer psychopathisch ist und ihm möglichst aus dem Weg gehen und aber ihn auch nicht an Stellen zu lassen, wo er nicht hingehört.
      Das bedingt aber auch eine andere Bildung in der Schule, als wie sie jetzt haben …
      Hier sind nochmals die Beispiele wie Schule besser funktionieren könnte

      • August 20, 2012 um 3:01 pm

        Lieber Martin, ganz recht!

        Was ich an Deinem Blog schätze ist, dass Du immer auf der Suche nach guten nachahmenswerten Beispielen bist, diese mitteilst und nicht bei der sicher berechtigten Analyse allein stehen bleibst!

        Unsere eigene persönliche Entwicklung ist keineswegs eine Einbahnstraße – und schon gar kein Selbstläufer. Wir können vom Saulus zum Paulus werden! Gott sei Dank! Umgekehrt können extreme Einwirkungen uns pathologisch regredieren lassen. Ja „Schafen“ können zu „reissenden Wölfe“ mutieren.

        Aber individuelle und globale Krisen enthalten eben zwei Möglichkeiten: Untergang oder Überleben auf einer höheren „Bewusstseinsebene“.
        Die Hoffnung lautet: Statt „bitter“ – „besser“ zu werden.
        Die Chance, das selbst zu erleben, lässt sich von jedem Einzelnen erhöhen, bei allem Risiko, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt, dass es „mir“ nicht passieren kann psychopathologisch zu regredieren!

        Was kann der Einzelne tun? – Eben dies: TUN des Wahren, Guten, Schönen! Augenblick für Augenblick.

        In leidenschaftlicher, begeisterter Hingabe an das kollektiv-globale, multikulturelle Überlebensziel, wird die Angst vor dem eigenen Untergang schrittweise reduziert.
        Ein Ziel, welches sich versöhnt mit der eigenen Vergänglichkeit und sich erfreut am Überleben anderer ist eines, dass über das eigene Selbst hinausgeht.

        Insofern kommt keiner von uns, trotz aller pathologischen Risiken welche damit verbunden sind, daran vorbei sich eigenverantwortlich auseinanderzusetzen und leidenschaftlich einzusetzen für die Chancen von Wissenschaft, Religion (besser dem spirituellem Wesen im Menschen) und Politik.

        Alles Leben ist Veränderung, begleitet von inspirierenden Begegnungen, Gespräch, Veränderung.
        Von Innen nach Aussen und umgekehrt. Von Unten nach oben und umgekehrt. 😉
        Die dabei entstehende Symphonie wird schrittweise die noch bestehenden Disharmonien transformieren.

        Bevor es allerdings „besser“ wird, scheint es zunächst immer „schlechter“ zu werden.
        Solange bis ein individueller und gemeinsamer „Grund“ und Boden gefunden wird.
        Von dem aus kann es nur noch nach oben und vorne gehen – mit einem veränderten Herzen. 😉

    • August 20, 2012 um 1:06 pm

      Diese heutige Gesellschaft unterstützt die Psychopathen allerdings geradezu, spült sie an die Macht!

      So krank die Gesellschaft, so krank ihre „Führer“, so krank die Menschen in ihr!

      … allgemeingültiger ethischer Normen

      Die heißen in dieser kapitalistischen Gesellschaft: Je gewissenloser, je krimineller, je skrupelloser, asozialer, inhumaner Du bist, desto erfolgreicher bist Du.

      Alles von „biologisch“ oder nicht ist also an der eigentlichen Ursache vorbei geredet6, denn diese mafiös organisierte Gesellschaft, deren höchstes Ziel im Ausrauben, Morden, Vergewaltigen und Plündern anderer Menschen und Völker liegt, bringt diese Psychopathen geradezu hervor!

  5. Dezember 26, 2012 um 11:22 am

    Ich glaube auch das Paradebeispiel George W. Bush zeigt deutlich, dass solche Menschen sehr gefährlich sein können für uns und usnere Mitmenschen. Wir sollten also immer transparente Politiker haben, die sehr menschlich auftreten, denn sonst laufen wir Gefahr die Zukunft unserer Kinder zu verspielen.

    • Dezember 27, 2012 um 12:14 am

      Die Politiker sind nicht die Macher. Sie werden gemacht!
      Das ist also sinnlos einen durch einen anderen Politiker ersetzen zu wollen.
      Solange nicht dieses hochgradig kriminelle und mörderische System, das Kapitalismus heißt, grundsätzlich und unwiederbringlich abgeschafft ist, wird es immer wieder Bushs, Obamas und Merkels geben! Und die nächsten mit einem anderen Gesicht und einem anderen Namen werden auch nicht besser sein!

      • Dezember 27, 2012 um 1:23 am

        Selbstverständlich werden Politiker gemacht, genau wie wir.

        • Dezember 27, 2012 um 10:15 am

          Menschen werden durch ihre Erziehung, ihre Kultur, ihre Umwelt, in der sie aufwachsen „gemacht“. Das gilt jedenfalls für die Zeit nach ihrer Geburt. Dazu kommt eine Portion an Eigenschaften, die „mitgebracht“ sind, die sich weder durch Genetik noch durch „abgeguckt“ erklären lassen, ich nenne das Seeleneigenschaften.
          Unter diesen Menschen sind einige wenige, die bereits durch oben genannte Bedingungen so krank gemacht wurden, so weit von ihrer Seele entfernt wurden, dass ihr einziges Streben darin besteht, andere zu beherrschen und zu terrorisieren, um so die Aufmerksamkeit zu erhalten, die sie meinen, dass sie ihnen zukomme. Davon können sie jedoch nie genug. Das tun sie auf die unterschiedlichste Art und Weise – die einen durch offene, die andere durch infame und verlogende, intrigante Gewalt.
          Diese Menschen werden von der global agierenden Mafia-Bande ausgewählt, um in politische Machtpositionen plaziert zu werden.
          Nun muss sich die Mafia-Bande nicht um jeden einzelnen kleinen Möchte-Gern-Papst kümmern, das erledigt das pyramidenförmige Machtsystem, das diesem auf Privat-Eigentum an Produktionsmitteln beruhende Wirtschaftssystem zu Grunde liegt, ganz von selbst. Nur einer kann oben sein – und das ist gerade darum NICHT der mit den besten Charaktereigenschaften.
          Nur die ganz wichtigen Figuren werden von der Mafia-Bande handverlesen und direkt ausgewählt.
          Es ist also ein himmelweiter Unterschied, des „Machens“ von Menschen und Politkern.

          Beides in einen Topf zu werfen ist also unzulässig und irreführend.

          er Typ

      • federleichtes
        Dezember 27, 2012 um 1:25 am

        Initial für die Idee des Kapitalismus ist ein „Parasitärer Geist?
        Er schafft ein System, um seine Absichten umsetzen zu können – nämlich das effzienter Ausbeutung?
        Ein System ist wie ein Acker. Man kann darauf Korn pflanzen oder eine Fabrik bauen, in der chemische Kampfstoffe produziert werden?

        Früher hieß es (bei uns): Der Kriminelle ist auf die Schiefe Bahn gekommen.
        Was bedeutet das. In einem kriminellen Umfeld werden kriminelle Fähigkeiten aktiviert und Unrecht (Ausbeutung im weiteren Sinne) wird zur Moral.

        Es gibt nach meiner Auffassung kein kriminelles System, es gibt auch keine kriminellen Gesellschaften, sondern (nur) als wünschens- oder erstrebenswert dargestellte Verhaltensmuster. Für den Kapitalismus gilt: Persönliche Bereicherung ZU LASTEN ANDERER erschafft eine Ideale Lebensszene. auch unter dem Aspekt der Effizienz: So wenig leisten und so reich werden als möglich.

        Und kriminell-unmenschlich wird diese Idee (erst) durch Menschen, die sich von dieser Idee beGEISTern lassen und damit vollziehen, wohin ihr „Inneres“ (als Veranlagung) sie weist.

        Es gibt eine etwas bittere Wahrheit:
        Die Kämpfer für die Freiheit erweisen sich erst mal im Besitz der Macht gerne als die noch größeren Tyrannen. Was schlussfolgert sich daraus?
        Ein (global tätiger) mächtiger Geist regt an zur, wenn man darunter mal alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit zusammefasst, Kriminalität?
        Ein existenzfeindlich gestimmtes Orchester mit den Besten Solisten (Vebrechern) an der Spitze?
        Manisch-kriminelle Psychopathen, die mit uns Katz-und-Maus spielen?
        Jedenfalls mit denen, die das Spiel mitspielen. Ich verweigere die Arschkarte in der, wenn auch fragwürdigen Annahme, ich hätte einen Freien Willen.

        Ich glaube, Bernhard prsäentierte uns den richtigen Ansatz: Weg vom Geld. Weniger und noch weniger Geld ausgeben, weniger und noch weniger in Leistung und Gegenleistung denken und versuchen, mehr und mehr aus dem Bewertungsmuster auszusteigen.

        Ich sage mir: Wenn ich aussteige und sie mich deswegen schlachten, dann hätten sie mich auch geschlachtet, wenn ich mitgemacht hätte. Also! Es ist doch keine Alternative, das Eine nicht zu tun und das Andere zu lassen. Das Andere tun, im Sinne eines würdevollen Lebens – auf DIE per Grundgesetz verordnete Papiertiger-Würde, mit Verlaub, scheiße ich.

        Nix für ungut, Solveigh.

        Gruß
        Wolfgang

        • Dezember 27, 2012 um 10:32 am

          Initial für die Idee des Kapitalismus ist ein “Parasitärer Geist?
          Er schafft ein System, um seine Absichten umsetzen zu können – nämlich das effzienter Ausbeutung?
          Ein System ist wie ein Acker. Man kann darauf Korn pflanzen oder eine Fabrik bauen, in der chemische Kampfstoffe produziert werden?

          Das heutige System ist bereits von seiner Anlage her ein Verbrechen. Es ist als Verbrechen konzipiert. Es beruht auf Mord, Raub, Unterdrückung, Ausbeutung und damit auf permanentem Krieg mit verschiedensten Mitteln.
          Das kann durch eine Fabrik für chemische Kampfstoffe und durch Korn pflanzen geschehen. Das Ergebnis ist in beiden Fällen das selbe: Die Werte, die von den Menschen geschaffen werden, eignen sich ein paar privat an:
          a) die „Eigentümer“ des Grund und Bodens, auf dem das Korn von vielen fleißigen Händen gepflanzt und später geerntet wird oder
          b) die Eigentümer der Chemiewaffenfabrik, dem es schnurz-wurz-piep-egal ist, dass mit seinen Produkten Menschen zu Millionen gekillt werden, solange ihm das die Kassen füllt – „Profit“ bringt. It’s just business, isn’t it? Die ihm die Kassen füllen, die Arbeiter und Ingenieure in seiner Fabrik und die Millionen gekillten interessieren ihn nur als Kostenfaktor!
          Das ist der hochkriminelle Kern des auf Privat-Eigentum an Produktionsmitteln beruhenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.

          Die Kämpfer für die Freiheit erweisen sich erst mal im Besitz der Macht gerne als die noch größeren Tyrannen.
          Das kann und konnte nur geschehen, wenn das pyramidenförmige Machtsystem nicht beseitigt wurde. Dann muss es immer wieder zu solchen Auswüchsen kommen!
          Da – und solange es beseitigt war – waren die Kämpfer für die Freiheit KEINE Tyrannen: In Nicaragua, in Vietnam, in Chile, in Angola, in der Sowjetunion, Cuba, etc.p.p. Glaube bloß nicht der Propaganda von den vielen Millionen Toten – denke daran, WER die WARUM verbreitet hat und es noch heute tut! So haben sich die so genannten „Mauertoten“, die „in Massen abgeschlachtet wurden“ als von 100 bis max. 1.000 (das kommt auf die Zählung an) in der gesamten Zeit der Existenz der DDR! entpuppt.
          An den Außengrenzen der EU werden heute jährlich 1.500 Menschen getötet!
          Also bitte immer hübsch vorsichtig mit solchen Behauptungen sein und erst prüfen, wo sie herkommen, auf wen sie gemünzt sind und was sie bezwecken.
          Pol Pot war zum Beispiel kein „kommunistischer“ Führer, sondern ein Faschist schlimmsten Kalibers, wird aber gern den „Kommunisten“ in die Schuhe geschoben.
          So etwas nennt man Desinformation, Propaganda, Manipulation und Hetze!

          Das Geld allein regelt insgesamt gar nichts. Das mag für Dich eine Beruhigung darstellen, Dich nicht mehr an dem System zu beteiligen. Aber es ändert das System in keiner Weise!
          Selbst wenn das Geld tatsächlich abgeschafft wäre, aber das Wirtschaftssystem, das auf Privat-Eigentum an Produktionsmitteln beruht mit seinem pyramidenförmigen Machtsystem nicht angetastet würde, so hätte sich für die Menschen gar nichts geändert! Sie würden noch genau so ausgebeutet und der Früchte ihrer Arbeit beraubt wie heute!

          Entweder ich packe das Übel an der Wurzel oder ich lasse es sein.
          Du hast Dich zu Letzterem entschlossen, das ist Dir unbenommen und ich wünsche Dir alles Gute in Deinem nun ruhigen und beschaulichem Leben, während rings um Dich her Kriege toben, Menschen verhungern und zu Millionen abgeschlachtet werden, weil dieses vom Grunde her hochkriminelle und mörderische System noch immer seine unheilvolle Macht ausübt.

  6. maretina
    Dezember 27, 2012 um 11:52 am

    Hallo Solveigh,
    „ohne Geld“ hat nur eine Chance auf Entwicklung, wenn die Gemeinschaft es schafft sich hierarchiefrei und ohne Privateigentum zu organisieren.
    Privateigentum an Grund und Boden, Wasser, Energie und Produktionsmitteln zur Deckung des lebensnotwendigen Bedarfs ist sowieso ein Verbrechen.
    Die Frage ist wie den Übeln überhaupt bei zu kommen ist. Ich weiß nur dass gewaltsam installierte angeblich neue Systeme nur wieder Gewalt hervorbrachten. – Ich weiß, werden Menschen bewertet, nach ihrer Leistung, verstärkt das die Teilung innerhalb der Gesellschaft. Verlangst du aber Leistung und bewertest sie nicht entsprechend, solange das Bewertungssystem besteht, führt das mindestens zu Unzufriedenheit. Mit unzufriedenen Menschen kannst du nichts Neues aufbauen. – Ich weiß, dass die Anti-Atomkraft-Demonstrationen den Polizei- und Überwachungsstaat stärkten…
    Ich weiß es ist besser die althergebrachten Denkmuster über Bord zu werfen.-
    Was soll denn geschehen wenn viele sich entziehen, nicht mehr mitspielen, aber eben auch keine Angriffsfläche, bei Demonstrationen z.B., bieten?Um die Konsumtempel einen Bogen machen, mit dem Fahrrad ( 😉 ) fahren, die Nachrichten ignorieren, weil sie manipulieren, Selbstheilungskräfte in Gang setzen, den Nachbarn die Tür aufhalten? Aber eben nicht GEGEN kämpfen, sondern FÜR handeln. Jedenfalls stärkt das die Verbrecher nicht noch mehr. Wäre doch mal was.

    Freundlich
    Martina

    • Dezember 27, 2012 um 4:12 pm

      Ja, Energie auf der alten Seite entziehen und auf die neue Seite lenken!

    • Dezember 27, 2012 um 4:52 pm

      Was passiert, wenn sich Menschen finden, die gemeinsam so eine neue Gesellschaft im Kleinen aufbauen wollen – und sei es nur, um einfach nur satt zu werden statt zu hungern?
      Hier kannst Du darüber nachlesen:
      http://roarmag.org/2012/12/chiapas-zapatista-ezln-marcos-silence/

      Das blüht auch jedem Projekt auf jedem Punkt der Erde, das sich dem Diktat der USA und seiner Vasallen entziehen will!

      Russland zeigt gerade – ohne auch nur einen einzigen Schuss abzugeben – welche Sprache diese Banditen verstehen! Die Sprache der Kanonen! Denn sie sind feige! Sie greifen nur die Schwachen an!
      Sie lassen sich auf der anderen Seite ihre Macht auch nicht im kleinsten Zipfel wegnehmen, wenn der Versuch wirkungsmächtig wird!

      Darum lautet meine Lehre – nicht erst seit den Zapatistas in Mexiko:

      a) Wir müssen zusammenhalten – über alle Ländergrenzen hinweg.
      b) Einzelne kleine Projekte nützen nichts, wenn sie nicht global vernetzt sind und also zusammenhalten können.
      c) Diese Kommunen müssen gut bewaffnet sein und im Ernstfall militärisch gemeinsam handeln können, um diesen Gangstern die Stirn bieten zu können!
      Nur Einigkeit macht stark!
      Das geht auch, wenn ein ganzer Staat einen neuen Weg geht und diese Länder dann wieder zusammenhalten, wie das in Ecuador, Venezuela und Kuba der Fall ist!

      Oder in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit oder der Eurasischen Union.
      (Wobei ich hier noch nicht weiß, ob sie wirklich was Neues wollen oder einfach nur das Alte unabhängig von den USA fortführen wollen, danach riechen mir die letzten Reden Putins allerdings nicht.)

      Der Sozialismus ist nicht gescheitert, weil er mit Gewalt eingeführt wurde, sondern, weil er mit Gewalt vernichtet wurde!
      Es war ein 70jähriger permanenter Krieg mit allen Mitteln: ökonomisch, psychisch, informell, Sabotage, Spionage, offene Kriegshandlungen, Wühlarbeit im Innern – die ganze Pallette der schmutzigsten Kriegsführung, die auch heute life erleben darfst! – erst gegen die Sowjetunion, dann gegen das gesamte sozialistische Lager. Dass dieses sozialistische Experiment so lange stand gehalten hat und als Beispiel abstrahlte in viele Länder Lateinamerikas, Asiens und Afrikas zeigt seine Attraktivität und Stärke!

      Es ist noch nicht aller Tage Abend! Die Rechnung wird immer erst zum Schluss gemacht!

  7. federleichtes
    Dezember 27, 2012 um 1:37 pm

    @ Solveigh
    „… abgeschlachtet werden, weil dieses vom Grunde her hochkriminelle und mörderische System noch immer seine unheilvolle Macht ausübt.“

    Ein System ist nicht mörderisch, liebe Solveigh, sondern die Menschen, die sich dem Zweck des Systems verpflichten. Das Problem ist der Mensch, bzw. er ist es, der durch sein Verhalten das Problem sichtbar macht. Warum mögen lt. Umfrage 80% der Deutschen Frau Merkel?

    „Entweder ich packe das Übel an der Wurzel oder ich lasse es sein.“

    Ich kenne niemanden, der das Übel kennt und insofern auch niemanden, der es anpacken könnte.

    @ Martina
    „Mit unzufriedenen Menschen kannst du nichts Neues aufbauen. – Ich weiß, dass die Anti-Atomkraft-Demonstrationen den Polizei- und Überwachungsstaat stärkten.“

    Das beschreibt mein Problem, das Handeln auf der Akiv-Ebene, der Bühne. Dort stehe ich – und folge einer sogenannten Weisheit: Wenn du nicht weißt, wohin der Weg führt, warte.

    Aber da wir von Geist und Gefühl geleitet werden, verhält sich nur mein Aktivismus abwartend. Bis man die Wurzel gefunden hat und sie vernichten KANN. Insofern habe ich mich dem System nicht entzogen, um ein beschauliches Leben zu führen und des Phlegma zu pflegen, sondern um eben auf meine Weise das Übel begreifbar und vernichtbar zu machen. Das ist für MICH eine sinnvolle Aufgabe, und ich wirke daran mit, mehr nicht.

    Deine Aufgabe ist Deine Aufgabe, Solveigh. Sie wird nicht verkehrt durch das, was andere machen – so wenig, wie meine Aufgabe. Da vertraue ich ganz dem Wesen einer konzertierten Aktion, im Grunde dem, was hier geschieht – Wissen entwickeln und Kräfte bündeln.

    Ein paar Worte zum Thema.
    Ich schrieb über das Wesen einer Monade, und wie Geist deren Energie anzapfte und missbrauchte. Das klingt ja wirklich verrückt, gell.
    Aber entdecken wir das Prinzip nicht auch im emphatischen Psychopathen. Irgend jemand schrieb hier mal von seiner außerordentlichen Gefährlichkeit, und dass man ihn nicht stoppen könne.
    Was macht der empathische Psychopath. Er besitzt die Fähigkeit, sich in energetische Systeme einzuschleichen und sie auszubeuten. Dabei möchte ich gar nicht Empathie zu seiner Fähigkeit sagen. Er kann nur A wollen und zu diesem Zweck perfekt B vortäuschen. Dieser Geist war übrigens auch 1989 in der DDR tätig: Ein Land befreien, wau – tatsächlich ging es um Plünderung und die Zerstörung von Menschen.

    Mittlerweile ist die im System wirkende Macht so selbstgefällig und sicher, dass sie darüber lacht, wenn ihre Lügen aufgedeckt werden. Bernhards Idee, ja, sie lassen das laufen, weil sie Methoden beherrschen, diese Idee für ihre Zwecke zu missbrauchen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ALLE gesellschaftlichen Organisationen vom Bösen beherrscht wrden, einige offensichtlich, einige indirekt, und einige nur noch nicht aus taktischen Gründen – man kann ja warten, weil man die Macht hat.

    Hochmut kommt vor dem Fall. Man ist sich sicher, und ich erinnere gerne an die Weisheit: Mache deinen Gegner erst stark, wenn du ihn vernichten willst. Bedeutet, er muss sein Potenzial offenbaren, seine Reserven zeigen, damit das GANZE Übel zu erfassen ist.

    Allen einen guten Tag.

    Wolfgang

    • Dezember 27, 2012 um 5:41 pm

      Ein System ist nicht mörderisch, liebe Solveigh, sondern die Menschen, die sich dem Zweck des Systems verpflichten. Das Problem ist der Mensch, bzw. er ist es, der durch sein Verhalten das Problem sichtbar macht. Warum mögen lt. Umfrage 80% der Deutschen Frau Merkel?

      “Entweder ich packe das Übel an der Wurzel oder ich lasse es sein.”

      Ich kenne niemanden, der das Übel kennt und insofern auch niemanden, der es anpacken könnte.

      1. Hast Du Recht und Unrecht. Ein „System“ für sich allein genommen ist gar nichts. Hier hast Du Recht.
      Das kapitalistische System ist von seinem Aufbau, seiner Funktionsweise und seinen Zielen von Anfang an und bis ins Mark verbrecherisch und mörderisch – hier hast Du Unrecht.

      2. Das Problem ist nicht der Mensch in dieser verallgemeinernden Form, sondern dieses als Mittel zum Verbrechen konzipierte kapitalistische System, das die Menschen zwingt zu sein wie sie heute sind.

      3. Diese 80 % Zustimmung für Frau Merkel gibt es wohl ausschließlich in dieser so genannten Umfrage, die damit ein völlig verzerrtes Bild von der Wirklichkeit liefert – ein alt bekanntes Mittel zur Manipulation der Menschen! Kannst Du die Wahrhaftigkeit dieser Angaben überprüfen oder wurde Dir nur gesagt, dass es so sei? Ach ja, kam bei ARD und ZDF, muss ja stimmen, ne?

      4. Lies Marx, Lenin, Stalin – da wurde das Übel in seiner Wurzel erkannt, beschrieben, analysiert – und vor allem: Wege gezeigt, es mit Stumpf und Stiel auszumerzen!

      Auch Dir noch einen wunderschönen Abend.

      • federleichtes
        Dezember 27, 2012 um 6:41 pm

        Über das Wesen des Systems sind wir uns nicht einig.

        Was Du „Kapitalistisches System“ nennst, ist für mich ein System, um das Böse hervor zu bringen. Damit könnte es – wegen mir – genug der Analyse sein, weil es offensichtlich ist und alles Andere daraus folgt.

        Natürlich ist der Mensch nicht das Böse, also das Problem. Aber er ist systemkonform konfiguriert durch die inihmgespeicherten re-aktiven feindseligen Informationen. System und Mensch sind wie ein Uhrwerk. Das Böse erscheint im System und kann nach den Menschen greifen, nur deswegen weil es INFORMATIV im Menschen eine Entsprechung gibt.
        Wichtig ist, dass der Mensch diese Informationen nicht geschaffen hat, dass er nicht verantwortlich ist für das, was er tun muss – nämlich das Böse hervor zu bringen.

        Die 80%-Information stammt von Georg Schramm – ebsno die Information, dass nur 20% mit der Politik (der Frau Merkel) einverstanden sind.
        Es geht ja nicht um Merkel & Co, sondern um die Bereitschaft einer Masse, dieses Spiel zu betreiben bzw. ihre Dämlichkeit, Ignoranz oder Angst, sich betreiben zu lassen. Darüber hinaus glaube ich, dass nicht gerade wenige Menschen gerade dieses (im Wesen rassistische?) Spiel begrüßen.

        Sag doch bitte mal, WIE – planmässig – Du vorgehen würdest, um welches Übel des SYSTEMS und welches Übel im MENSCHEN auszurotten – oder, weil das etwas netter klingt, das Negative ins Positive zu wandeln.

        Beispiel:
        Andere Medien, andere Gesundheitspolitik, Politik abschaffen, Staatsgrenzen aufheben, Abrüsten, Fabriken und Atomkraftwerke stilllegen, Korruption bekämpfen, Land, Wasser und Luft entgiften, Autos platt machen, Flugzeuge verschrotten, die Dritte und Vierte Welt in den Wohlstand führen, Hochsicherheits-Gefängnisse bauen, Wohnghettos und Müllhalden auflösen.
        (Muss gerade lachen – und wenn Du das alles gemacht hast, leben alle so wie ich)

        Gegen das, was wir beide gleichermaßen als wünschenswert postulieren, gibt es ERHEBLICHE Widerstände. Die mit Kampf oder anderem aktiven Widerstand aufzulösen, halte ich für unmöglich, lasse mich aber – liebend gerne – belehren.

        Ja, Dir auch einen wunderschönen abend.

        Wolfgang

        • Dezember 27, 2012 um 9:34 pm

          Auch Herr Schramm hat seine Zahl ja irgendwo her – und sie nicht aus der Luft gegriffen. Wenn er sie benutzt, so meiner Meinung nach um so mit dem Mittel der Satire zu überhöhen, wie und in welcher Weise und Masse der Informationskrieg gegen die Menschen täglich geführt wird – in diesem Punkt sind wir uns einig.

          Das kapitalistische System als das Böse zu bezeichnen ist zwar richtig, aber nicht ausreichend.

          Mir scheint, wir haben verschiedene Vorstellungen darüber wie diese Erde ein schönes Zuhause für alle seine Bewohner werden kann.
          Im Ziel sind wir uns einig.

          Vielleicht treffen wir uns ja unterwegs.

          Auch Dir noch einen herrlichen Abend.

  8. federleichtes
    Dezember 27, 2012 um 4:25 pm

    Nebenan liegt eine Frau im Sterben.
    Als ich vor vier Jahren diese Wohnung mieten wollte, empfing mich ein älteres Ehepaar. Sehr nett. Sie reinigte unser Treppenhaus, wir sprachen miteinander, wir tranken mal eine Tasse Kaffee zusammen und mit ihm spielte ich mal eine Partie Schach. Ja, da war auch „Empathie“ mit im Spiel, sie interessierten sich für mich.

    Als sie die nötigen Informationen beisammen hatten, verkehrte sich unsere „Beziehung“ ins Gegenteil, genauer gesagt in üble Nachrede. Nicht etwa, weil ich übler wäre als andere, sondern weil dieses beiden Menschen sich allen Menschen nur näherten, um ihnen über die Information übel mitzuspielen.

    Ich denke mal, über dieses Verhaltensmuster sprechen wir hier. Und ich denke mal, jeder Mensch sammelte bereits Erfahrungen mit diesem Spion-Typ: Interesse heucheln, die nötige Nähe schaffen, um zerstören zu können. Das Ergebnis ist fatal im Sinne der Bedeutung: Menschen machen zu, verschließen sich, werden unauthentisch, um sich vor einem erneuten Überfall zu schützen.

    Aus entstandenen Misstrauen wieder Vertrauen zu gestalten ist schwer, leichter ein Leben zu führen mit Mustern, die Übergriffe von Feinden verhindern, vermeiden oder die Folgen der Übergriffe verdrängen oder – kompensieren.
    Nein, daraus entstehen keine psychischen Störungen, sondern die Psyche konditioniert ein Verhalten, das entsteht im Zusammenwirken mit
    – den entstandene Verletzungen und
    – der Stabilität und Qualität des sozialen Umfeldes und
    – den Fähigkeiten der getroffenen Betroffenen.

    Nebenan liegt eine Frau im Sterben. Ein Mensch, der sich, sicher, seit ich ihn kenne, energetisch von Anderen ernährte und zu diesem Zweck üble Methoden anwendete. Nein, es sind nicht die wenigen Verbrecher an der Spitze der Pyramide schuldig am Elend der Menschheit. Sie können nur gestalten, was auf den unteren Etagen sich potenziell gestalten lässt – und, was noch schlimmer ist, die GENAU das Übel (der Ausbeutung und Zerstörung) im Kleinen Kreis leisten, und zwar völlig unabhängig von dem, was in der Welt geschieht.

    Sie sind überall. Und fordern uns heraus, uns selbst zu bewahren, mit einem neuen konstruktiven Geist, der den alten Geist räuberischer Zerstörung austrocknen kann.

    Gruß
    Wolfgang

  9. federleichtes
    Dezember 28, 2012 um 1:33 am

    @ Solveigh
    „Mir scheint, wir haben verschiedene Vorstellungen darüber wie diese Erde ein schönes Zuhause für alle seine Bewohner werden kann.
    Im Ziel sind wir uns einig.“

    Meine Vorstellungen kennst Du.
    Und Du kennst auch meinen bzw. unseren Weg, für UNS
    DIESE Welt schön zu machen, bzw. ihre Schönheit, ihre Ordnung und ihr Wesen zu sehen, zu verstehen und zu würdigen, daran über unsere Sinne mit unseren Gefühlen teilzunehmen.
    Daraus folgt: Die Welt ist schön, aber nicht für das Bewusstsein aller Menschen.
    In unserer schönen Welt laufen eigene heftig Gestörte herum. Stören sie uns? Wir können ihnen nicht aktiv helfen und sie nicht heilen, aber wir können uns vor ihnen schützen. Können wir die weitere Zerstörung unserer schönen Welt verhindern? Aktiv nein, aber wir informieren Menschen über die Probleme und interessieren und zeigen Kindern, wie schön diese Welt ist.
    In den Jahren konzentrierten wir uns darauf, unsere Macht für uns zu stärken und auszuloten, was das Leben für Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Weil wir das Leben als Geschenk angenommen haben und es auch auspacken wollten: Was ist DAS Leben? Was kann Existieren in der Fülle, Harmonie und Schönheit bedeuten?
    Schritt für Schritt wendeten wir uns von dem Krankmachenden System ab und schrittweise gingen wir tiefer in die Naturordnung hinein. Mit ganz erstaunlichen Folgen.

    Im Kern geht es mir darum von meiner Überzeugung zu erzählen, dass nur gesunde Menschen die Welt zum Besseren verändern können. Nur gesunde, nicht verwirrte und nicht verängstigte Menschen werden Kinder begleiten und zu einem gesunden Leben anleiten können. Nur gesunde, in-sich-unbedürftige Menschen können verlässliche und kompetente Freunde sein für Andere. Nur gesunde Menschen können ein Verstehen und ein Bewusstsein entwickeln für das, was auf unserer Welt inszeniert und durchgezogen wird.

    Ich lernte viele vom Übel der Entwicklung schwer gezeichnete Menschen kennen. Sie erzählten mir mit ihren Schicksalen von gescheiterten Wegen. Ich konnte mir nie vorstellen, sie könnten mich bitten, dieselbe Wege auch zu gehen, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie hofften, man könne es besser machen.
    Geht’s um mehr? Sorry, dafür bin ich nicht der Richtige.

    „Vielleicht treffen wir uns ja unterwegs.“

    Ich musste wieder lachen: Wir gehen schon über ein Jahr auf demselben Weg. Ob du meine Freundin bist, ist weniger wichtig, als dass ich Dein Freund bin. Du hast mir sehr geholfen.

    Uneinigkeit gemeinsam tragen macht auch stark.
    In diesem Sinne auch Dein

    Wolfgang

  10. Dezember 28, 2012 um 5:32 am

    Gedankensplitter:
    Wolfgang,deine Sprache bringt bei mir etwas zum klingen, schwingen, und nur dann ist Sprache auch Information und Energie, und zwar nur für mich.
    Wir laufen normalerweise durch die Welt und LABern, labern etc. du weist auch was Lab ist
    gell? Hast es selbst erwähnt?
    Muss ein Kalb eigentlich sterben, damit wir Käse bekommen? Wer hat’s erfunden?
    Auch eine schöne Frage.
    Je mehr ein Mensch durch seine Worte bei anderen etwas zum Schwingen bringt,
    desto besse für die Zukunft?
    Aber aufgepasst! Wo schwingt das BÖSE mit?

    dieses Mohnfoto ist glaube ich auch für Guido, zeigt es uns auch das Böse?
    ganz sicher!!!!!!!
    Es muss, soweit sind wir uns glaub`ich einig.
    Frage daraus?
    Wie schaffen wir es, Schwingung (die ja ,das haben wir festgestellt, auch das Böse an seiner Membran haften hat) entstehen zu lassen, die sich transformieren zu Schwingung
    ohne das Böse?
    Einen bösen gruß an dich Wolfgang

  1. No trackbacks yet.

Schreibe eine Antwort zu maretina Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: