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Das Dilemma der Eliten: ihre notwendige Globalisierung führt zur Vernetzung, damit Transparenz, am Ende zur freien Gesellschaft

Kann es sein, dass die Eliten (=1%), die mit der Globalisierung ihren Profit auf Kosten der Löhner (=99%) noch weiter gesteigert haben, genau damit dafür sorgen, dass am Ende eine neue Gesellschaft entsteht? Eine komplett vernetzte und damit transparente? Alle Daten werden auf dem Tisch liegen und von allen einsehbar sein. Und genau damit hört die Konkurrenz auf, die sich darauf stützt, dass der jeweils Andere Daten nicht besitzt. Wenn A bisher günstig von B kaufen und es C teuerer verkaufen konnte, weil C von B nicht wusste, konnte A von der Differenz profitieren. Wenn aber alle Daten bekannt sind, wird es die Profiteure dazwischen nicht mehr geben.

Auf diese Überlegungen bin ich während des Anschauens des Mitschnitts eines Vortrags auf dem ZDAY 2012 von Ex-Uni-Prof. Dr. Franz Hörmann gekommen. Der ZDAY wurde veranstaltet von der Zeitgeist Bewegung. In seinem Vortrag zur Ressourcen-basierten Wirtschaft (ich hatte schon mal darüber geschrieben) beschreibt Herr Hörmann eine neue Ökonomie und Gesellschaft mit Ansätzen, wie wir sie hier im Blog schon häufiger diskutiert haben. Es ist ein sehr inspirierender Vortrag, zumal er kein Blatt vor den Mund genommen hat und auch die Finger tief in die Wunden unseres heutigen Systems gesteckt hat.

Er beginnt über die derzeitige Asymmetrie unserer Informationen und erklärt, warum darauf basierend Konkurrenz fußt. Mit der Symmetrisierung gelangen wir zur Transparenz und damit zur Kooperation. Das gierige Übervorteilen verschwände in der dann gelebten Ökonomie mit einer Trennung von Arbeit und Lebensstandard.

Arbeit gegen Leistung nennt der die dümmste Idee. Arbeit soll Nutzen stiften und sinnhafte Tätigkeit auf Basis von Talente bedeuten.

Arbeiten für Geld bezeichnet er als Korruption, in unserem System gesetzlich vorgeschrieben. So würde es möglich sein, Fehlverhalten in eine Neiddebatte zu zerreden. Zukünftig ginge es dann um das Aufstellen von Regeln im Konsens, wie Ressourcen zu verteilen sind in Bezug auf bekannte Bedürfnisse. Inzwischen gibt es Computer-Cluster, die dazu in der Lage wären, die Drehscheibe zwischen Angebot und Nachfrage transparent für alle Beteiligten zu bieten.

Herr Hörmann sieht uns nach dem Proletariat hin zum Prekariat (Hartz IV) nun im Zeitalter des Kognitariats. Wir wären gebildet und kompetenter als unsere Repräsentanten, aber geringer bezahlt als es sein müsste.

Auch das Eigentum hat er behandelt. Hier war er allerdings zurückhaltender. Er führte nur aus, dass, wer nicht die Kompetenz besäße, zukünftig auch kein (Produktiv)Eigentum besitze werde. Denn nur die Fähigen würden agieren dürfen. Es gäbe damit auch keine Spekulation mehr.

Er nennt unsere Parteien Spaltpilze. Er versteht nicht, wie diese Parteien sich demokratisch bezeichnen könnte, verträten sie doch immer nur eine Minderheit. Er sieht zukünftig keine Notwendigkeit der Parteien mehr, da aufgrund der neuen Ökonomie die Komplexität vereinfacht würde und die Menschen selbst verhandeln werden und diese Verhandlungen im Konsens erreichen würden.

Es würde auch nicht mehr die juristischen Personen geben, die nach dem amerikanischen Bürgerkrieg eingeführt wurden und damit das Profitmaximieren im großen Stil erst ermöglichten. Es würden nur noch Geschäfte zwischen natürlichen Personen erfolgen und der Missbrauch (Börsewetten) würde damit der Vergangenheit angehören.

Er geht zudem darauf ein, dass wir eine neue Philosophie brauchen, damit das Manipulieren durch Gewalt, Bilder, Sprache, Gefühle und Geld aufhören kann. Er ist besonders auf die soziale Konstruktion als Mechanismus für die Bildung unserer subjektiven Wirklich eingegangen. Es braucht wieder einen achtsamen Umgang mit unserer Sprachen. Z.B. muss diese in der Lage sein, das Lebend von toten Gegenständen zu schützen. Denn unsere Grammatik erlaubt die gleichen Tätigkeiten an beiden Objekten, was Gewalt an Lebendem leichter zulässt.

Wir müssen Begreifen, dass Systeme auf Kommunikation beruhen und In-form-ationen bewegen. Wir haben gelernt, hinter jedem Handeln des Anderen eine Absicht zu interpretieren. Dabei würde in 99% die angenommen Absicht gar nicht zutreffen (hatte ich erst gestern mit unangenehmer Wirkung selbst erlebt). Wir könnten schon heute damit anfangen, auf das Annehmen von Absichten Anderer zu verzichten. Denn in einer kooperierenden Welt würde das gar nicht mehr passen. Herr Hörmann geht übrigens auch davon aus, dass der Mensch ein emphatisches Wesen ist und eher für die Kooperation geschaffen sei.

Ein besonders interessanter Ansatz der sozialen Konstruktion ist der, dass wir uns selbst nicht richtig wahrnehmen können. Je nach gerade tobender Gefühlswelt, in der wir uns gerade befinden (z.B. Liebe, Angst, Stress, Trauer, Ärger)  gibt es Filter, die bestimmte Informationen erst gar nicht in unser Bewusstsein gelangen lassen. Ich kenne damit gar nicht die wahren Gründe meines Verhaltens, das vom Unterbewusstsein gesteuert wurde.  D.h. wir sollten uns auf die Ansichten Anderer über uns mehr einlassen, können diese doch Weiteres über uns wahrnehmen, was uns zu einer anderen Entscheidung veranlassen könnte.

Herr Hörmann sieht die folgenden Gesellschaftsmodule:

Politik: digitale Basisdemokratie einer gebildeten Bevölkerung (siehe auch Prof. Dueck: Kreidezeit …)

Legislative: kurze, für alle verständliche Gesetze in grafischer Darstellung (cool: mit BPMN-Diagrammen, u.a.)

Bildung: Herzensbildung (emotionale und soziale Kompetenz) und Förderung von Fähigkeiten (Talente, siehe auch Prof. Dueck: Professionelle Intelligenz). Offener Dialog mit veränderbarem Standpunkt.

Gesundheit: Selbstvertrauen (Seele, Geist=Information als Inkarnation, Körper) -> „Der Geist ist´s, der den Körper baut“. Wer sich als Individuum als Aufzeichnung von Datensätzen versteht, hat es leichter, in den richtigen Momenten loszulassen.

Schwarmintelligenz: Betroffene entscheiden. Zusammen können wir mehr als die Summe der Einzelnen.

Und auch die vorgeschlagenen Methoden können gefallen:

  • Jedes Wesen ist ein Lernprozess, also hilf, die nächste Stufe zu erreiche
  • Es gibt keine Probleme, nur spaßmachende Herausforderungen
  • Es gibt kein Versagen sondern nur Feedback
  • Empathie ist in der Kommunikation erfolgreicher als Zwang. Zwang führt zum schnellen Abschalten
  • Das schönste Vertrauen herrscht zwischen Lehrer und Schüler. Der Lehrer belohnt sich durch Schüler, die später ihm selbst Wissen vermitteln können
  • Die einzige Macht ist die LIEBE bei vollkommen offener, empathischer Kommunikation. Wir lassen uns angreifen und schlagen nicht zurück und zeigen damit, dass wir es nicht müssen und bringen damit Vertrauen
Alles in Allem ein empfehlenswerter Grobentwurf einer Gesellschaft, die wir anstreben sollten, oder?
Und zum Schluss noch das Video:
  1. April 28, 2012 um 8:43 pm

    Deinem Artikel und Herrn Hörmann: Ja!

    Zum Eigentum nimmt er vielleicht darum nicht eindeutig Stellung, weil er nicht zu viele Menschen verprellen möchte. Mit der Zeit wird sich (Privat-)Eigentum an Produktionsmitteln in einer solchen Gesellschaft eh erledigen, weil es uneffektiv ist und die weitere Entwicklung ausbremst (wie wir gerade bemerken).

    Um sich nicht von den Gefühlen beherrschen zu lassen – und damit impulsiv (meist falsch) zu handeln, hilft Meditation ungemein :-)…. und ein Ratschlag von Gurdijew, den ich beherzige, seit ich ihn gelesen habe und der mir von Osho erzählt wurde:

    „Hat Dich einer beleidigt, warte 24 Stunden mit der Antwort. Dann lass‘ es auf sich beruhen, danke dem Beleidiger oder beweise ruhig und sachlich das Gegenteil.“
    (Wahrscheinlich nicht wörtlich, aber vom Sinne her richtig)
    Dabei sollst Du es auf sich beruhen lassen, wenn die Beleidigung zutrifft (also etwas Wahres über Dich aussagt), aber nicht wichtig ist.
    Dem Beleidiger danken, wenn er eine Seite an Dir aufgedeckt hat, die Dir bisher nicht bewusst war, aber wichtige und vor allem unangenehme Handlungen oder Eigenschaften von Dir erklärt.
    Sachlich und ruhig das Gegenteil beweisen, wenn der Beleidiger im Unrecht war.

    • April 28, 2012 um 8:50 pm

      Ja, das ist das, was Jesus mit der „anderen Wange hinhalten“ zu meinen schien. Schade, dass das mir als Kinde nicht in dieser Art erklärt wurde …

  2. federleichtes
    April 29, 2012 um 1:27 am

    Spiegelt das „Dilemma der Eliten“ nicht, dass sie sich drehen und wenden können wie die Maus in der Falle? Ha, sie machten kaputt, was ihnen als einziges bleibt, zerstörten die Menschen, die ihnen – viellicht – hätten helfen können. Und, das ist das Tollste, sie kommen sich oberschlau vor. Dabei hat man sie nur machen lassen, gab ihnen Macht für das Notwendige. „Nein, den Allmächtigen gibt es natürlich nicht, das ist einer von uns“. Keine Maus der Welt baut sich selber eine Mausfalle – sie haben es gemacht, um sich herum und erfreuen sich dabei an ihren genialen Gemeinheiten.
    Wie sagte ein Freund von mir gerne: „Tolle Wurst“. Selbst der blödeste Hund scheißt nicht vor seine Hütte. Die „Elite“ tuts und frohlockt dabei. Genial, ich sag’s ja.

    Wolfgang

  3. April 29, 2012 um 1:57 pm

    Sehr schöner Artikel mal wieder, danke. Der Vortrag von Prof. Hörmann ist auch wieder sehr interessant gewesen.
    Auch wenn es mir wirklich schwer fällt wenn man zuhört was die Mehrheit der Politik so vorhat, versuch ich mir dennoch immer wieder vor Augen zu halten, dass es nicht „“die Elite“ gibt. Es sind Menschen wie Du und ich, die Ihre Kinder lieben und mit den Ihnen bekannten Methoden in Ihrer eingeschränkteren und sicherheitsbedürftigeren Weltwahrnehmung, als es bei denen die durch negative Erfahrungen bereits sensibilisiert wurden der Fall ist, versuchen Ihr Bestes zu geben. „Böse“ Absicht gibt es meiner Meinung nach nur sehr selten, Verblendung, Sicherheits-Suchtverhalten und Ignoranz aber leider immer noch viel zu oft. Das könnten wir uns eigentlich nicht mehr leisten.
    Wenn man sich diese gute Seite der Medaille nicht immer wieder vor Augen hält kommen wir auf dem Weg zu einer solchen besseren Welt nicht weiter, weder in Diskussionen, noch in Größerem.

    • April 29, 2012 um 4:59 pm

      Hallo Gestiefelterkater,

      das ist wieder ein interessanter Ansatz, dass es die Eliten nicht gibt, die bewusst auf Kosten anderer leben. Wenn sie es unbewusst tun, dann aus der Überzeugung, dass das System, in dem wir leben, das richtige, sprich das natürliche ist, uns sie nur ihre Aufgabe erledigen, als die wissenden Experten es eben besser zu können als die Nicht-Wissenden 99%.

      Ich hatte heute morgen ein längeres Gespräch dazu. Was, wenn die Bilderberger, Rothschilds, Rockfeller, Morgans und wie sie alle heißen einfach zu weit von „einfachen“ Volk entfernt sind und damit ein Weltbild haben, dass schon langen nicht mehr stimmt. Vielleicht muss man es ihnen nur mal erklären, wohin ihr von oben gedachter Weg führt und wohin ein Weg führt, in dem sich alle einbringen können. Denn wie weit könnten wir schon heute sein, wenn die Wissens- und Schaffensbremsen alle gelöst wären …

      LG Martin

      • Mai 8, 2012 um 3:56 pm

        Die vermeintliche Elite, als Verkörperung der reaktiven Unordnung, geht einzig Wege, die andere nicht gehen können. Es ist alles eine Frage der bildwerdenden Möglichkeiten, die sich bieten. Die Bilderberger und und und, sind allesamt in ordnende Vokabeln gehüllte Unordnung, um sie in der Sprache der Realität anwenden zu können. Damit lässt sich Unordnung in einen sinnvollen Kontext setzen, denn ließe man der Unordnung freien Raum, dann könnte sie sich auch anderswo manifestieren. So aber hat sie ihren Platz (vorerst) im Gesamtbild gefunden.

        Gruß Guido

  4. Mai 4, 2012 um 10:05 pm

    Gautama Siddhartha zog einst aus seinem königlichen geschütztem Reich in die Welt um zu erfahren und zu sehen was sich ausserhalb seiner königlichen Residenz so befindet. Die lehre die daraus folgte war die Lehre des Budda.

    Solche Geschichten finden wir auch in unserer Kultur wo ein behüteter das Nest verlässt und das wahre draußen erkennt und aus der Erkenntnis einen neuen Geist sprießen lässt.

    Was ist die Liebe der Elite? Lieben Sie anders wie es Gestiefelterkater anzudeuten vermag?

    Nein sie Lieben genau wir alle Wesen dieser Erde, sie haben nur ein anderes Maas.

    Liebe und Hass , Hell und Dunkel, Heiß und Kalt sind die selbe Sache und der unterschied ist nur welchen Grad wir uns annehmen.

  5. federleichtes
    Mai 5, 2012 um 1:58 pm

    Zwei Anmerkungen
    Du schreibst:
    „Auch dass Selbst-Bescheidung im Sinne des Wortes (Ein Begrenzen des Selbst-Gedankens zugunsten eines Allem-verbunden-sein-Gedankens) ein sehr wichtiges Element darstellt.“
    Das „Selbst“ ist mir das Wort für die Verbundenheit des Ich und dem Schöpfungs-All-Geist. Aber auch hier griff die Veriwrrung beherzt zu. Während der machtbessene Egozentriker als selbst-bewusst wahrgenommen wird, gilt der Introvertierte als schwach und erlebt sein Ich als schüchtern – obwohl gerade er es ist (oder seinkann), der sich in die Stille einer Höheren Ordnung eingebunden fühlt. Der Begriff „selbstherrlich“ spricht wohl Bände. Der Begriff Selbsbeherrschung weist schon in die richtige Richtung, den Wahn des Ich-Geistes zu kontrollieren. Das (wahre) Selbst zu beherrschen (im Sinne von Wissen und Verstehen) bedeutet mir, bewusst in der Beziehung von Unten nach Oben und von Oben nach Unten zu leben.

    Du schreibst:
    „Fazit:
    Holt den Einzelnen raus aus seinem pseudokulkturell-industriellen (lat.industria: Fleiss = german.: Kampfeseifer oder Streit!!) Elfenbeinturm, …“
    Ja, holt sie da raus. Nein, macht ihnen die Tür auf. Wieso, die Tür ist doch gar nicht verschlossen.
    Der „Elfenbeinturm“, ein Problem auf der psychologischen Ebene. Ich sehe das Bild des Betrunkenen, der an den Streben eines Abflussdeckels reißt und brüllt: „Laßt mich hier raus“.
    Auf der psychologischen Ebene entsteht und wirkt Bewusstsein. Und wenn das „spricht“, Du BIST frei, ist der Turm verschwunden und mit ihm das entsprechende Verhalten.
    Ein weiterer Aspekt ist die Energieversorgung – versteht der Mensch das Prinzip seiner energetischen Autonomie*, lösen sich Dämme in Luft auf. Dann könnte man vielleicht sagen: Der „Fall“ ist aufgelöst.
    * Ich bin derzeit noch zurückhaltend mit genaueren Informationen – Energie gepaart mit Wahnsinn bringt eine Macht, von der wir wahrlich nicht noch mehr brauchen.

    In diesem Sinne herzliche Grüße an Dich.

    Wolfgang

  6. federleichtes
    Mai 5, 2012 um 2:16 pm

    Die Eliten
    Geistmenschen generieren ihre Energie durch BEGEISTERUNG.

    Ich plaudere mal aus dem Nähkästchen. Wenn ich etwas „kann“, verliere ich das Interesse und wende mich Neuem zu. Das Foto ist gut? Bis gestern, heute muss es besser werden. In meiner Entwicklung brauchte es immer Dynamik – und mein Streben nach anderen oder größeren Erfolgen wirkte wie ein – DYNAMO.
    Vielleicht wird nun etwas deutlicher, warum reine Geistmenschen neue Kriege planen müssen, warum sie erobern, ausbeuten und zerstören MÜSSEN: Um sich energetisch zu versorgen, indem sie neue Ideen LEBENDIG machen. Ist ein „Bild“ fertig, ist es praktisch nicht mehr existent, wertlos, weil daraus für den kreativen Geist keine Energie mehr fließen KANN.

    Das mal als kleine Anmerkung.

    Wolfgang

    PS.
    Auf einem Blog, in dem ständig neue Themen präsentiert werden, treiben sich diese Geister (geistdominierte Wesen) besonders gerne herum – und spielen Daumenrunter, und sind immer wieder begeistert von den Reaktionen, und kommen gerne wieder auf einen fruchtbaren Acker, den andere für sie bestellen.

  7. Mai 5, 2012 um 4:30 pm

    Ein sehr interessanter Kommentar, der viele wesentliche Punkte auf den Kopf trifft.

    “Man könnte daraus auch leicht überspitzt folgern, dass allein schon der bewusstseinsbildende Gebrauch der Sprache zu asozialem und denaturiertem Verhalten führen kann.“

    Genau dafür braucht es die gesprochene Sprache und die Aufzeichnungen, die mit ihrer Hilfe möglich sind … damit im Laufe der Zeit Missverständnisse entstehen, die nichts anderes sind, als Ausdrucksmöglichkeiten der zunehmenden Unordnung. Nicht der Mensch ist per se das Übel, sondern der Mensch ist die einzige Möglichkeit diese, der Realität zugrunde liegende, Unordnung bildhaft werden zu lassen. Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern die Krone der Notwendigkeit.

    “Der Aborigine “labert” also nicht nur über seine Verpflichtung, er verkörpert sie wortwörtlich.“

    Auch das lebt die Natur überall vor, z.B. in der Bienensprache, vor allem aber in der Biokommunikation der Viren, denn jeder lebende Körper ist Ausdruck der viralen Kompetenzen.

    Somit zeigt sich auch hier was es mit der realen Bildersprache auf sich hat … es ist die Verkörperung des Universums.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  8. Mai 8, 2012 um 12:02 pm

    Das kommt dabei herum, wenn man in bisherigen Denkstrukturen weiter denkt:

    http://www.clubofrome.org/?p=703

    … und dabei völlig außer Acht lässt, was es mit dem Bewusstsein des Lebens und der Realität auf sich hat.

    Gruß Guido

    • Mai 8, 2012 um 12:37 pm

      Ist von denen etwas anderes zu erwarten, als den Status quo nicht nur fortzusetzen, sondern zu zementieren und die Fehlentwicklungen, die genau von diesen Cliquen in Gang gesetzt wurden, nun zu benutzen, den Menschen Angst einzujagen, Horrorszenarien zu entwerfen, um ihre Agenda – Welt-Diktatur – zu verwirklichen?

      Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass diese so genannten und selbst ernannten „Eliten“ vom Antlitz dieser Erde verschwinden, damit wir Menschen endlich frei atmen und uns frei entwickeln können – zum Nutzen und Wohle aller!

      • Mai 8, 2012 um 12:46 pm

        P.S.
        Heute ist der 67. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, dem wir ja gerade mit Riesenschritten wieder entgegen marschieren.

        Nur wer seine Geschichte kennt….

        Das Gelöbnis der aufrechten Menschen damals:

        Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

        Das wird heute natürlich zu gern vergessen gemacht. Darum erinnere ich daran!

        • Mai 8, 2012 um 1:02 pm

          Danke für den Hinweis. Ist mir bisher komplett durchgegangen …

      • Mai 8, 2012 um 12:58 pm

        Ja, dem Wunsch schließe ich mich an. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir Menschen durch leben ohne Hierarchien, in der auf das Beherrschen komplett verzichtet wird, die Menschen wieder in ihrer Seele gesunden können, denn ohne das scheint mir wenig möglich, siehe:
        Wo bleibt der freie Wille, wenn wir uns selbst durch erfahrene Unterdrückung ein unbekannter Fremder sind?

        • Mai 8, 2012 um 6:01 pm

          Richtig. Das sind auch meine Gedanken.

          Danke für den Hinweis. Ist mir bisher komplett durchgegangen …

          So funktioniert Propaganda… In diesem Fall wird vergessen gemacht, denn das selbe Szenario wird wieder vorbereitet. Da ist diese Erinnerung nur hinderlich!

          Karthago…

  9. Mai 8, 2012 um 1:22 pm

    Und die Massenmedien sind schon Feuer und Flamme:

    http://www.google.de/search?hl=de&gl=de&tbm=nws&q=club+of+rome&oq=club+of+rome&aq=f&aqi=d2&aql=&gs_l=news-cc.3..43j43i400.2686.5342.0.5504.12.3.0.9.9.0.185.493.0j3.3.0…0.0.

    Ja, die Massenmedien … das hatten wir doch schon mal das Thema:

    http://www.gold-dna.de/link201.html

    Auch so ein Thema, welches zyklisch wiederkehrt 😉 .

    Gruß Guido

    • Mai 8, 2012 um 2:30 pm

      Hallo Guido meintest Du die Meldung zum Klima?

      Bericht an den Club of Rome: „Wir werden einen Kollaps erleben“

      Die Menschheit wird nicht überleben, wenn sie ihre Verschwendung und Kurzsichtigkeit fortsetzt. So drastisch stellt der Club of Rome die verheerenden Folgen des Klimawandels infolge des ungebremsten Wirtschaftswachstums dar. 40 Jahre nach den „Grenzen des Wachstums“ warnt der Think Tank: „Business as usual“ sei keine Option mehr, der Klimaschutz müsse endlich profitabel werden.

      Wenn wir wissen, in wessen Kontext der Club of Rome steht, dann ist können wir auch wieder gut einordnen, dass hier wieder die Angst geschürt werden soll. Und damit wieder Geld an den CO2-Ablasshandel freigegeben werden soll!

      Und was das Klima angeht:

  10. Mai 8, 2012 um 3:13 pm

    Es ist eher die Wortwahl an sich, die, wie Du es sagst, einzig der Angstschürung dient, und da kommt der Bezug zum ausgelutschten Klimawandel gerade recht, denn in den Umfragen fällt seine wahrgenommene Bedrohung mehr und mehr.

    ““Business as usual” sei keine Option mehr, der Klimaschutz müsse endlich profitabel werden.“

    Der erste Teil des Satzes geht zwar in die richtige Richtung, bezüglich der Denkstrukturen, aber der zweite Teil des Satzes zeugt vom falschen Ziel.

    Gruß Guido

  11. Mai 15, 2012 um 5:47 pm

    Na, dann fügen wir doch diese grundsätzliche Aufklärung über die so genannten NGOs (non-government-organisations), zu gut deutsch NRO (Nicht-Regierungs-Organisationen) hinzu:
    http://akademieintegra.wordpress.com/2012/04/10/des-imperiums-zweischneidiges-schwert-globales-militar-nros/

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