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Warum meinte Jesus, dass wir wieder Kinder werden müssen?

Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Reich kommen, das vom Himmel regiert wird. (Matthäus Kapitel 18.1)

Was zeichnet Kinder gegenüber Erwachsenen aus – Und worauf zielte Jesus ab?
• ihr uneingeschränktes Vertrauen (Urvertrauen)
• ihre bedingungslose Liebe und bedingungsloses Schenken
• ihre Naivität in den Erwartungen
• ihre Sorglosigkeit und Freude am Lernen
• ihre Offenheit für neue Ansichten (dir kann man ja alles erzählen)

Weil unsere Welt aufgrund des Profitdenkens und Konkurrierens kein Vertrauen mehr zulässt (weshalb wir ständig Regeln verletzen), sorgen wir dafür, dass wir unsere Kinder abhärten und sie damit skeptisch werden, und nur noch etwas hergeben, wenn sie etwas dafür zurück bekommen.

Jesus wies eigentlich darauf hin, dass ein Kind “unversaut” auf die Welt kommt und durch unsere Kultur zu einem Verhalten gezwungen wird, das ihm eigentlich zuwider ist. Und wenn wir erwachsen sind, ist es für uns Normalität „versaut“ zu sein und wir sehen die „Reinheit“ der Kinder logisch als etwas Schlechtes an, weil es in unserer Welt nicht überlebensfähig ist, aber im Grunde unseres Herzens wünschen wir auch so sein zu dürfen, lassen das nur nicht mehr zu, weil wir sonst zu den Verlierern gehören würden.

Würden wir ein Urvertrauen in unsere Umgebung haben, so würden wir bedingungslos lieben und geben. Die Schenkkultur wäre dann das Maß aller Dinge.

Es könnte so einfach sein, oder?

Auf die Idee zu diesem kurzen Artikel bin ich nach dem Lesen dieses Artikels gekommen:

Spielen: ein Prozess von der Wiege bis zur Bahre

  1. Elke
    April 4, 2012 um 10:52 am

    Er sagte: „Wahrlich, ich
    sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das
    Himmelreich kommen.“ Er sagte nicht: „Wenn ihr nicht umkehrt und wieder Kinder werdet“,
    sondern: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder.“

    Es geht also um die Beschaffenheit der Kinder, ihre Eigenart, nicht um das Kind sein selbst.

    Angesprochen wird das Urvertrauen, das in aller Regel bei allen kleineren Kindern vorhanden ist. Ein weiterer Aspekt ist, dass Kinder wissen, dass sie schwächer als Erwachsene (für uns gilt –> geringer als Gott) sind. Sie rufen Mama und Papa, wenn sie Angst haben oder etwas nicht können, sie vertrauen ihren Eltern blind und lieben sie über alles. Sie glauben ihnen, auch wenn sie manches nicht verstehen oder sehen können.
    Eine besonders schöne Eigenschaft der Kinder ist, sie gehen mit offenen Augen durch die Welt, nehmen alles wahr, sie lieben die Natur, lieben Tiere und haben eine ganz innige Beziehung zu allem was natürlich ist. Sie urteilen nicht und unterteilen (noch) nicht in wertvolles und unwertes Leben (bei Tieren und Pflanzen). Sie erkennen die Einzigartigkeit aller Wesen. Sie nehmen bedingungslos alles an, wie es ist, und versuchen nicht die Welt nach ihren Vorstellungen zu prägen. Für sie gibt es keine Grenzen, keine Menschenrassen und sie haben ein gutes instinktives Gefühl für Gerechtigkeit. Bei kleinen Kindern sieht man noch etwas, das hervorsticht – sie fühlen mit, wenn jemand weint- fangen sogar selbst an zu weinen, weil ihnen es weh tut wenn andere traurig sind. Sie haben einen Beschützerinstinkt und helfen gerne wenn jemand etwas nicht schafft, auch dann wenn sie es selbst auch nicht können – trotzdem versuchen sie es.
    Dass alles gilt für kleine Kinder, die – wie es eigentlich sein sollte – in einem behüteten Elternhaus, mit einem aggressionsfreien Erziehungsstil aufwachsen.

    Kinder sind der Spiegel unserer Gesellschaft – arten sie aus, dann sind wir – und/oder unsere Umwelt/die Medien – entartet! Ganz nach dem Motto: Was man sät – das erntet man…

    LG
    Elke

    • April 4, 2012 um 12:18 pm

      Danke, liebe Elke, für den Hinweis und Deine weiteren Ausführungen des Verhaltens von Kindern. Genau diese Muster wird es brauchen, wenn wir wieder in das Paradies des Urvertrauens und Schenkens kommen wollen. Dazu braucht es ein Bewusstsein, dass Menschen nicht von Natur aus schlecht sind, sondern nur durch die Umgebung zu dem werden …

  2. Elke
    April 4, 2012 um 11:10 am

    Lieber Martin,

    Ach ja- zu deinem aktuellen Hinweis (Rechts oben). Du hättest schon mehrere Sterne, wenn
    man sich nicht extra bei WordPress dafür anmelden müsste. Ich will mich nicht überall registrieren – erstens nervt das und zweitens ergibt sich dadurch ein unüberschaubarer Passwort-Dschungel …
    LG
    Elke

    • April 4, 2012 um 12:15 pm

      Oh, Danke für Deinen Hinweis, Elke. Das war mir so gar nicht mehr bewusst. Dann scheint es doch mehr Bewahrer zu geben, die sich in den Systemen eingenistet haben, und sorgen durch das Herabstufen von Bewertungen, dass an alten Zöpfen besser festgehalten wird 😦

  3. April 4, 2012 um 6:25 pm

    Hallo Elke,

    normalerweise bin ich immer für einen Kommentar gut, aber diesmal lasse ich es, weil zu dem was du gesagt hast gibt es nichts mehr hinzu zu fügen. Ich ziehe meinen Hut vor dir.

    Liebe grüße Oliver

  4. April 4, 2012 um 7:28 pm

    Es führt immer zu Problemen, wenn Erwachsene ihre Sicht des Universums in das der Kinder pressen wollen … dabei ist die Entwicklung des Universums ein Spiegelbild der Kinder, deutlich an den Kinderkrankheiten zu erkennen:

    http://www.gold-dna.de/update2.html#up35

    Kinder stehen für den energetischen Zustand von weniger Unordnung, als es bei den Erwachsenen der Fall ist … und dahin werden wir auch wieder hinkommen.

    Gruß Guido

  5. federleichtes
    April 5, 2012 um 2:41 am

    Wenn alle Menschen im „Himmel“ sind, die nur gelebt haben, um da hin zu kommen, will ich da nicht hin. Das mal vorweg.

    Die grundsätzliche Frage stellt sich, ob die „Seele“ des Menschen unsterblich ist und wiedergeboren werden kann.
    Kommt eine Seele aus dem „Himmel“ in einen Körper, könnte ich mir vorstellen, dass sie ein besonderes Bewusstsein mitbringt – ein Himmels- oder Gottes-Bewusstsein.
    Und mir stellt sich die Frage, WARUM das Menschen-Bewusstsein sich bei Kindern erst ab dem (etwa) vierten Lebensjahr entwickelt.
    „Werdet wie die KInder“ erscheint mir unter diesen Gesichtspunkten eine Frage des Bewusstseins zu sein: Das Erden-Bewusstsein (Mühsal, Sorgen, Gier, Angst, Verwirrung usw.) zu transzendieren, vielleicht eine persönliche und allgemeine Klärung von „Bestimmung“ zu erreichen, vielleicht auch, sich dem „Schicksal“ zu unterwerfen, absichtslos (der Offenbarung, Erfüllung, Erlösung) zu dienen.

    Hätte Jesus die Menschen aufgefordert, wie die Kinder zu werden, wenn er die Entwicklung der folgenden 2.000 Jahre gekannt hätte?

    Übrigens. Wir sprachen bereits seit einige Zeit nicht mehr über die 99 Prozent. Vielleicht mal über die Quote der Kinder, deren Gemüt bereits frühzeitig total „versaut“ wird?

    Wolfgang

    • April 5, 2012 um 9:11 am

      Wolfgang,
      das Thema Reinkarnation steht noch bei mir auf der Todo-Liste. Denn es gibt Forscher, die eine Menge Material zu dem Thema zusammengesammelt haben. So z.B. auf dieser Plattform: Matrixwissen und da in diesem Artikel Dr. Jim Tucker : Kinder erinnern sich an frühere Leben
      So unwahrscheinlich mutet die These, dass wir reinkarnieren, nicht an, oder?
      LG Martin

      • federleichtes
        April 5, 2012 um 3:45 pm

        Martin,
        gut dass mir Susanne half – ich dachte, Deine „Todo“-Liste wäre so was wie ’ne Loddo-Liste.

        Ich spreche hier seit dem Einstieg in Deinen fantastischen Blog über „Wesen“. Über das menschliche Wesen als eine Substanz, vergelichbar mit Engeln.
        Verschiedene Wesen, disponiert mit den Eigenschaften Liebe oder Geist:
        Wesen als Entität mit einer Identität erzeugt durch eine spezifische Eigenschaft.

        Ob ein Mensch sich als Wesen „fühlen“ kann, ist wohl eine besondere Frage wert. Aber er kann sich zumindest entscheiden, sich nach dem körperlichen Tod in biologischen Kreisläufen zu verlieren, oder als Wesen weiter zu existieren.
        Ob das eine oder andere STIMMT, ist für mich unerheblich.
        Ich wählte die Wesen-Variante, weil es mir eine andere, genauer gesagt BESSERE Lebensführung bietet.

        Allerdings bin ich der Meinung, Mensch solle sich DEFINITIV für eine Variante entscheiden, um Verwirrungen aufzulösen.

        Susanne und ich leben, als wäre der „Himmel“ auf der Erde. Das ist eine Einstellung, die das Mögliche JETZT zu realisieren versucht.
        Foto: Susanne.

        • April 5, 2012 um 4:33 pm

          Ja, die faszinierenden Wesen lassen (mich) so leicht nicht los. Es liegt so viel in ihnen. Sie können so viel erreichen, egal an welchen Polen einer Wahrheit.

          Und dass wir in Deutschland gerade die Pole weiter auseinander driften sehen können, zeigt der mediale Streit um das Gedicht von Günther Grass zum Konflikt zwischen Israel und Iran. Auf The Intelligence lässt sich gerade lesen:

          Dass Grass es erst in seinem hohen Alter, „am Rande des Grabes“, wagt, diese Worte von sich zugeben, bezeichnet Die Welt als „auf klebrige Art pathetisch“. Doch dieser letzte Abschnitt, in Zusammenhang mit den massiven Reaktionen auf dieses Gedicht, verweist mehr als nur deutlich auf die gegebene Situation:
          Eine Atommacht, die sich internationaler Kontrolle entzieht, und noch dazu völlig ohne Kritik, bedroht einen souveränen Staat, weil sich dieser jener Art von Waffen bemächtigen könnte, über die Israel schon seit Jahrzehnten verfügt. Und nur wenige Menschen wagen es, auf diesen Umstand hinzuweisen, weil sie befürchten, als „rechtsdenkend“ missverstanden zu werden.

          Auf der einen Seite stehen die mündigen Bürger und wollen den Frieden. Auf der anderen Seite stehen die Regierenden und Medien und fordern das Recht auf den Erstschlag und wollen damit den Krieg.

          Die Unordnung bricht sich weiter Bahn?

  6. April 5, 2012 um 10:07 am

    Ja, die Vokabel der Reinkarnation gibt es schon lange in der Realität, somit trägt sie wertvolle Informationen durch die Zeit, die noch nicht adäquat entnommen wurden. Reinkarnation macht aus energetischer Sicht auch Sinn:

    http://www.gold-dna.de/update6.html#up109

    Ein Problem, welches sich immer zeigt, wenn die Bibel, oder andere Schriften, auf die Realität übertragen werden, ist die Versuchung die Bilder der Bibel mit den Bildern der Realität gleichzusetzen. Ich denke es ist sinnvoller, die Beschreibungen der Heiligen Schriften, egal, welcher Religion, als wortgewordene energetische Zustände anzusehen. Mit Hilfe dieser Schriften wird etwas kommuniziert, was andernfalls nicht vermittelt werden könnte. Dass es dabei zu allerhand Fehlinterpretationen kommt, wurde bewusst in Kauf genommen, weil der Bildgenerator der Realität dadurch reichlich Möglichkeiten der Bildwerdung bekommt. Heilige Schriften sind die Bedinungsanleitungen der Expansion, und das in allen Religionen das Weibliche nicht sehr gut weg kommt, gar oft als minderwertig dargestellt wird, zeugt von der enormen Rolle, welche die Ordnung im Gesamtgefüge spielt.

    Gruß Guido
    http://allesgruene.wordpress.com

  7. federleichtes
    April 6, 2012 um 2:35 am

    Von Jesus zu den Deutschen Polaritäten – ein genialer Sprung!
    Jesus brachte uns, nachdem Moses zehn göttliche Verhaltensregeln zu Tal schleppte, ein paar weitere Verhaltensregeln. Wenn ich mich recht erinnere, stand nirgends, man solle sich am Verwirrspiel verbrecherischer Parteien beteiligen, noch sich darin befleißigen, verbrecherische Systeme zu unterstützen. Ich glaube ferner, er meinte mit „werdet wie die Kinder“ nicht, man solle Zeitungen lesen oder Nachrichten schauen.

    Was zu Jesu-Zeiten im System ablief, war aus heutiger Sicht wesentlich leichter zu durchschauen, als das, was heut läuft – und trotzdem raffte es damals keiner – und heute kann man zwar über eine Vielzahl von Informationen verfügen, rafft es aber auch nicht – jedenfalls verdichten sich die Informationen nicht zu einer konsequenten Entscheidung, auszusteigen, A U S Z U S T E I G E N. Würde es ein Ende mit Schrecken geben, ich bin mir sicher, es wird wieder keiner daran beteiligt gewesen sein.

    Die „Jüdische Frage“ ist ungelöst. Sie wird, so scheint mir, nicht richtig gestellt.

    Wolfgang

  8. Elke
    April 7, 2012 um 5:54 pm

    Danke odgi- sollte dich aber nicht davon abhalten trotzdem etwas zu schreiben 

    Das Thema Reinkarnation ist gefallen. Ich möchte mit diesen Link daran anknöpfen.
    http://www.initiative.cc/Artikel/2006_07_15_Gesetze%20des%20Kosmos.htm

    Im Universum muss alles im Gleichgewicht sein- zu jedem was existiert gíbt es einen Gegenpol. Weiblich und männlich sind gleich viel Wert – nur die Religionen werten fataler Weise das Männliche auf– basierend auf patriarchische Gesellschaftsformen in denen Frauen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Selbst hier in Deutschland verdienen Frauen immer noch 23 %weniger für dieselbe Arbeit, mit der gleichen Qualifikation. Das verstößt gegen das Grundgesetz!! Frauen sollten klagen ohne Ende – bis sie endlich Männern gleichgestellt werden.

    Beziehungen untereinander sind im Ungleichgewicht – solange es anhält, gibt es keinen dauerhaften Frieden, weder innerlich noch äußerlich!.

    Übrigens denke ich, Jesus wusste wohl was einmal sein wird, sonst hätte er nicht Vorhersagen können, was uns widerfahren wird. Ich gehe davon aus, dass er nicht so viel gelehrt hat, wie er eigentlich könnte – weil die Menschen damals noch nicht reif dafür waren. Er wusste ja, dass die Schriften bis zum „Jüngsten Gericht „ erhalten bleiben und die zukünftigen Generationen immer mehr verstehen würden was er meint.
    Tatsächlich müssen wir davon ausgehen, dass er ein Himmelsbote war, kein Mensch wie wir, trotz menschlicher Hülle. Wir müssen uns mehr auf unseren Geist konzentrieren und den Körper als Hülle betrachten – nicht mehr.

    @ Wolfgang,
    „Wenn alle Menschen im “Himmel” sind, die nur gelebt haben, um da hin zu kommen, will ich da nicht hin. Das mal vorweg.”

    Warum? Wenn es unser Ziel ist, auf das wir hinarbeiten, was ist daran so schlimm? Es schaffen ja auch nicht alle – wenn man Jesu Aussagen wörtlich nimmt. Dazu gehört ein ganz bestimmtes Bewusstsein und eine Beziehung zu Gott und Jesus – aufgebaut auf Liebe und Vertrauen. Das kostet Kraft, Wille und (Selbst-) Überwindung. Die andere Geschichte ist der „Zweite Tod“ – was genau umschreibt dieser? Vielleicht kann Gott ja Seelen tatsächlich auslöschen, wenn sie nicht in sein Konzept von Heil und Friede und allumfassende Liebe passen – also eine Gefahr der Zerstörung in sich bergen… Der Teufel wird als Zerstörer beschrieben und Menschen, die dem Teufel dienen, tun das was ihm gefällt – also Schaden anrichten. Wir haben Begriffe, die wir nicht hundertprozentig deuten können und vermuten – es sind zwei Kräfte am Werk- negativ und positiv . Es geht um Polarität, die eigene Stellung beziehen und sich voll dafür einsetzen, nicht nur so ein bisschen – entweder : oder.
    Aber man kann auch die Seiten wechseln – so wie Judas, oder wie Paulus. Aber es muss endgültig sein, wer hin- und herspringt, hat das Vertrauen verloren. Man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen!

    Aber was immer wir auch denken, glauben oder zu Wissen glauben – die ganze Wahrheit/Erkenntis begreifen wir erst, wenn Gott sich uns offenbart – und er wird es tun… irgendwann, wenn die Zeit reif dafür ist.
    Wir können nur eines versuchen, unseren inneren Frieden zu erreichen und Liebe für Gott alle Mitgeschöpfe entwickeln, sodass wir sie annehmen wie sie sind und sie nicht verurteilen und uns über sie stellen… Wir sind Teile eines Ganzen – und alles entsprang aus einer einzigen Quelle, die wir nicht kennen, nur erahnen / evtl. fühlen, und die wir Gott nennen. Alle Wesen spüren es tief in sich…..

    LG
    Elke

    • April 7, 2012 um 6:00 pm

      Hm, vielleicht kommen alle fertigen Geister in den Himmel und der Rest kommt ins Fegefeuer, muss weiter inkarnieren und sich vollenden?

  9. April 7, 2012 um 10:17 pm

    Im Universum muss alles im Gleichgewicht sein- zu jedem was existiert gíbt es einen Gegenpol.

    Als Bild gesehen JA, energetisch jedoch NEIN, denn dann gäbe es keinen Fluss, keine Entwicklung. Daher überwiegt in der Expansion die Unordnung, aber die Ordnung ist immer in unmittelbarer Nähe, schließlich hat das Böse ja immer mehr Möglichkeiten, als das Gute.

    Weiblich und männlich sind gleich viel Wert – nur die Religionen werten fataler Weise das Männliche auf– basierend auf patriarchische Gesellschaftsformen in denen Frauen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Selbst hier in Deutschland verdienen Frauen immer noch 23 %weniger für dieselbe Arbeit, mit der gleichen Qualifikation. Das verstößt gegen das Grundgesetz!! Frauen sollten klagen ohne Ende – bis sie endlich Männern gleichgestellt werden.

    Gleichstellung der Frau in Bezug auf den Mann ? Bloß das nicht, denn wer soll dann noch für Ordnung sorgen, wenn auch noch die Frauen der Unordnung hörig sind. Was ist so erstrebenswert am Tun der Männer ? Geld, Karriere, Status, Alpha sein … WOFÜR ? Dieser Kampf geht vorüber, zwangsläufig. Der vermeintliche Geschlechterkampf ist doch nur Mittel zum Zweck, er ist die Reaktion, er ist das Werkzeug zur Bildwerdung der Unordnung. Gäbe es keinen Geschlechterkampf, so gäbe es etwas Anderes, nicht minder hart Umkämpftes.
    Freuen wir uns doch auf die Optimierung, wenn das Männliche sich dem Weiblichen anpassen wird … das wird ein Spass 🙂 … obwohl auch im Laufe der Optimierung das Weibliche weichen wird und mehr und neue Bilder realisierbar werden … aber lassen wir es mal langsam angehen, Schritt für Schritt.

    Gott, Teufel, Himmel, Hölle, Jesus … alles nur Bildvokabeln, die energetische Proportionen beschreiben, in unterschiedlichen Ausprägungen von Kohärenz, und mal mehr Unordnung, mal mehr Ordnung darstellen. Die Vokabel Jesus steht für das Bewusstsein allen Lebens in einer anderen energetischen Darbietung, als es bei der Vokabel Gott der Fall ist. Es ist die Geschichte von der Bildwerdung des Bewusstseins. Zwischen Gottsein und Jesussein hat es eine energetische Entwicklung gegeben. Götter, egal, welcher Epoche, sind bildhafte Darstellungen von Bewusstsein, es sind energetische Darsteller auf einer sich entwickelnden Bühne … bis hin zur Menschwerdung … bis hin zum Jahr 2012 …

    Gruß Guido

  10. April 8, 2012 um 12:56 am

    @Gold-DNA ich denke mal, dass dir dieses Wissen nicht einfach in dein Kopf rein rieselt, und bin doch sehr interessiert, woher du diese Lehre beziehst.

    Gruß Odgi

  11. April 8, 2012 um 2:17 pm

    @ Odgi

    Reinrieseln trifft es eigentlich ganz gut, obwohl es wohl eher ein Resonanzphänomen ist. Ich denke mal, dass die eigene Gedankenwelt ein Abbild eigener Konsonanzmöglichkeiten und Dissonanzvorgaben ist, ähnlich der Vorliebe für bestimmte Musik oder Interessen. Bedingt durch meine Vergangenheit ist es für mich möglich DInge vielleicht anders miteinander zu verknüpfen, als als bei anderen der Fall ist, wobei andere wieder in der Lage sind, Dinge zu verbinden, die mir verborgen bleiben. Somit trägt ja jedes Bewusstsein seinen Teil zum Ganzen bei. Was ja nicht heißen muss, dass ich miit meiner Sicht, oder andere mit ihrer Sicht, letzendlich richtig liegen. Es ist das Uraufführen einer gemeinsamen Geschichte, wo all das sich wiederfinden wird, was ins Gesamtbild passt. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich Gold-DNA nicht hätte zusammenstellen können, wenn ich nicht die Möglichkeiten der Realisierung gehabt hätte. Dazu zählen meine Frau und beide Kinder, alle bisherigen Hobbies und Interessen, meine Arbeit, mein Umfeld, mein Interesse für ALLES. Für mich macht im Nachhinein die bisherige Entwicklung meines Lebens Sinn … und Gold-DNA ist das bisherige Ergebnis davon … und auch wenn ich weiß, dass manches nicht so sein kann, wie beschrieben, ich es aber nicht anders beschreiben kann, weil die passende Kommunikationsform (noch) nicht zur Verfügung steht, so versuche ich doch immerzu mittels bekannter Bilder zu vermitteln, was anderweitig nur schwer zu vermitteln ist. Und auch die Goldene Phi(l)harmonie, die gerade in Arbeit ist, entspringt der gleichen Quelle wie Gold-DNA und verdeutlicht, was auf Gold-DNA zu kurz kam.

    Und dann gibt es natürlich noch all die Mitstreiter und Mitreisenden, wie hier bei Martin im Blog, die mit ihren Möglichkeiten und Ansichten meine eigene Sicht herausfordern, bejahen, oder kritisieren … und genauso soll es sein. Die Realität ist ein Gemeinschaftswerk aller Bewusstseine. Alles fügt sich zusammen.

    Sonnige Feiertage
    Guido

    • April 8, 2012 um 2:47 pm

      Ich hatte mal an anderer Stelle geschrieben, dass das Mittmach-Web der so genanten Social Business Applikationen das Werkzeug ist, was uns hilft, Ideen und Gedanken auszutauschen, um damit unser Bewusstsein auf die nächste Stufe zu schubsen. Und die Diskussionen, die seit etwa 6 Monaten auf diesem Blog laufen, zeigen recht gut, wie das funktioniert. Jeder hat seinen eigenen Erfahrungsschatz und verknüpft daher jeweils anders die eingebrachten Gedanken. Damit kann jeder von uns seine aktuelle Wirklichkeit erneut abgleichen und weiterentwickeln. Alles ist im Fluss, und das ist auch gut so, wie ich es hier schon einmal aufgegriffen habe:

      Nur wenn´s fließt, ist´s gesund: Leben, Wasser, Athmosphäre, und auch Geld

      LG Martin

  12. April 12, 2012 um 8:03 pm

    @Guido, kann es sein, dass da ein 3-fach Großer oder der …. seinen Geist mit schwingen lässt.

  13. April 12, 2012 um 10:06 pm

    @odgi

    Stehe scheinbar auf der Leitung. Wer ?

    Gruß Guido

  14. Mai 26, 2013 um 10:31 pm

    Danke Guido.. dass es dich gibt 🙂
    Noch nie im Leben hat mein „wirkliches“ Lernen, mit soviel Energie so ein Spaß gemacht. Spannender Weise lese ich auf deiner Webseite gerade, die eigenen Gedanken meines Seins.. Genau das selbe Thema beschäftigt mich seit einiger Zeit, ziemlich intensiv aber dennoch nicht belastend.

  15. Armin Köhler
    Oktober 13, 2013 um 4:05 am

    Kinder kommen mit Urvertrauen – mehr oder weniger – auf die Welt. Sie wurden – auch wieder mehr oder weniger – 9 Monate lang im Mutterbauch mit Allem versorgt. Es kennt nichts anderes, als das alles, was es braucht, geschenkt bekommt. Es gibt NICHTS in dieser Zeit, jedenfalls nicht bewusst.

    Die erste Zäsur ist die Geburt. Hier formt sich der spätere Charakter, je nach dem wie die Geburt verläuft. Es gibt ca. 9 verschiedene grundsetzliche Möglichkeiten, wie ein Mensch bei der Geburt lernt mit Übergängen umzugehen. Geht alles easy und das Kind flutscht aus der Mutter heraus und wird lieb empfangen, wird es später ebenso unbekümmert in Veränderungen gehen. Muss ein Kind kämpfen und strampeln, um geboren zu werden, wird es auch später Kampf als etwas ansehen, was für es selbt gut ist, koste es was es wolle. Auch wenn „die Mutter“ (und später die Welt) dabei drauf geht. Andere Kinder kämpfen und kommen trotzdem nicht raus – sie geben auf, erschlaffen (stellen sich tot, eine der tierischen Fluchtreflexe wenn nix mehr geht). Durhc die völlige Erschlaffung geschieht die Geburt. DIese Kinder werden auch später in Veränderungssituationen zusammenfallen und warten, bis alles zu Ende ist. Ich zähle jetzt nicht alle 9 auf, das wird zu lang, aber eines ist mir noch wichtig: Der Kaiserschnitt. Hier wird dem Kind die Möglichkeit genommen, seine prägende Geburts-Erfahrung zu machen. Es wird auch später immer wieder in Situationen geraten, wo ANDERE die Veränderungen in ihrem Leben gestalten.

    Die weitere Erziehung und Gestaltung der Kindheit kann solche Urerfahrung abschwächen oder verstärken. Keines dieser Charaktere ist natürlich „schlecht“ oder „gut“, es ist eben das Paket, was das Leben uns mit auf den Weg gibt.

    Liebe Grüße, Armin

    • Oktober 13, 2013 um 10:28 am

      Lieber Armin,
      vielen Dank für Deine Ergänzungen, die ich so bisher auch noch nicht gesehen habe.
      Ich hatte vor einiger Zeit noch erfahren, dass Kinder von rauchenden Müttern eben nicht mehr das Urvertrauen haben, da sie meist erst selbst etwas geben mussten bevor sie die nicht mehr wirklich gute Nahrung der Mutter aufnehmen wollten.
      VG Martin

  16. Bernhard
    Dezember 15, 2014 um 12:26 am

    Hallo,
    da ist noch was:
    Der Dalai Lama hat acht seiner Mönche die in der Meditation sehr weit fortgeschritten sind zu Neurowissenschaftlern in die USA geschickt.
    Bei diesen wurde bei der Achtsamkeitsmeditation Gehirnwellen gemessen.
    Auffallend bei Meditierenden ist das bei ihnen gleichzeitig Hirnwellen des Schlafzustandes und des Wachzustandes vorhanden sind.
    Das ist bei Kindern normal und verringert sich mit zunehmendem Alter (Erfahrungen).
    Kinder haben auch bis zu einem bestimmten Alter kein Ich-Bewustsein.
    Meister Eckharts Interpretation von „Arm im Geiste“ ist da auch sehr interessant.
    Überall in den Religionen, egal ob polytheistisch, monotheistisch oder gar keinen Gott(Buddhismus) gibt es Aussagen das man sein Ich vergessen oder überwinden müsse um zu einer „Erlösung“ zu kommen.
    Brahman, Leere, Gott, an-nafs al-safiya, göttlicher Urgrund, Himmelreich, Dao, Quantenfeld …

  17. Hermann Lohbartz
    April 22, 2015 um 1:05 am

    Tut mir leid Martin, dass zu sagen, aber Jesus änderte lediglich das Schuldkonzept. Kinder stehen in seinem Gleichnis für die Unschuld.

  18. Armin Köhler
    April 22, 2015 um 8:36 am

    Die Botschaft, unschuldig zu sein, beinhaltet nicht, dass es auch Schuldige gibt. „Schuld“ ist tatsächlich ein Konzept, dass es so nur beim menschlichen Ego gibt und daher unnatürlich ist. Notwendig, um daraus zu erwachsen, ja. Aber dennoch unnatürlich.

  19. luna
    April 22, 2015 um 3:58 pm

    „“Jesus wies eigentlich darauf hin, dass ein Kind “unversaut” auf die Welt kommt und durch unsere Kultur zu einem Verhalten gezwungen wird, das ihm eigentlich zuwider ist. Und wenn wir erwachsen sind, ist es für uns Normalität “versaut” zu sein und wir sehen die “Reinheit” der Kinder logisch als etwas Schlechtes an, weil es in unserer Welt nicht überlebensfähig ist, aber im Grunde unseres Herzens wünschen wir auch so sein zu dürfen, lassen das nur nicht mehr zu, weil wir sonst zu den Verlierern gehören würden.““

    Wieso werden Kinder immer so idealisiert? Das kann man doch nicht verallgemeinern, Kinder können genauso bösartig, berechnend, egoistisch etc. sein wie Erwachsene, das hat m.E. nicht nur was mit unserer „Kultur“ zu tun, sondern auch mit den Charaktereigenschaften und die sind nicht immer nur anerzogen, sondern können auch angeboren sein.

    Im Übrigen ist es für mich nicht die Normalität „versaut“ zu sein, genau genommen bin ich es nicht, und ja, die Gefahr dadurch in dieser Welt zum „Verlierer“ zu werden ist groß, aber mir ist es wichtiger, in den Spiegel schauen zu können, als Erfolg zu haben.

    „“Würden wir ein Urvertrauen in unsere Umgebung haben, so würden wir bedingungslos lieben und geben. Die Schenkkultur wäre dann das Maß aller Dinge.

    Es könnte so einfach sein, oder?““

    Ja, das könnte es, aber mit einer gierigen Menschheit in einem korrupten System ist das nicht möglich.

    http://www.deutschlandfunk.de/hauptsache-immer-mehr.1148.de.html?dram:article_id=180572

  20. der kleine hunger
    April 22, 2015 um 6:37 pm

    „Kinder“ kommen nicht „unversaut“ zur Welt, sie sind lediglich die Fortführung dessen, was sich Sippe nennt aus der sie stammen, also ALT.
    Lediglich ein Bruchteil kommt vom ALTEN befreit auf die Welt, diese Befreiung allerdings ist ein erlangter Status der sich aus anderen Quellen speis(s)t und dazu erübrigt sich jegliche Erklärung. Die die es sind, werden wissen ob sie es sind.

  21. Christoph Donath
    Januar 11, 2016 um 2:58 pm

    Anbei ein Verweis zu einem sehr schönen Vortrag zum eingangs angerissenem Thema.

    Dergenaue Titel des Vortrages lautet:
    „Jesus aus Nazareth und sein Verhältnis zu Kindern (Mk 10, 13-16)“

    Referent: Sigfried Zimmer, Ludwigsburg

    Link:
    http://worthaus.org/mediathek/1-4-2/

    Viele Grüße
    Christoph

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