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Ein Briefwechsel zum Thema Gefühle, Empathie und Bewusstsein bei Tieren

Wolfgang hat vor nicht allzulanger Zeit seinen ersten Artikel zum Thema Fleischkonsum hier gepostet, nun hatte meine Älteste und ich einen Briefwechsel mit einem ähnlich gelagerten Thema gehabt. Es ja mehrere Gründe, auf Fleisch zu verzichten. Wolfgang wie auf unsere Gesundheit hin, und das wir mehr Menschen satt bekommen, wenn wir weniger Fleisch essen.

Maren und mich interessierten eher so genannte „ethische“ Aspekte. Denn was, wenn ein Teil der Tiere, die wir essen, genauso Gefühle, Empathie und ein Bewusstsein über sich selbst hätten, ja sogar sprechen könnten. Maren begann ihren Brief so:

Lieber Papa,

ja, auch bei mir bemerke ich in letzter Zeit immer häufiger, dass wenn bei mir ein Stück Fleisch auf dem Teller landet, ich mich dabei erwische, wie ich dieses Stück Fleisch – oder auch Wurst – anstarre und mich frage, was ich da eigentlich tue. Ist es rechtens, dass ein denkendes und fühlendes Wesen sein Leben lassen muss, um meines zu verlängern?

Ein denkendes und fühlendes Wesen … Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie schockiert ich als Kind darüber war, wenn sich unsere „Großfamilie“ an Weihnachten über ein Kaninchen oder gar einen Rehrücken unter freudigem “Oh” und “Ah” hermachte – und ich mit einem dicken Kloß im Hals traurig dachte: “Wie kann man nur so ein armes, niedliches Tier essen?”, während ich selbst meine Chicken-Nuggets mümmelte. Das war okay – Hühnchen waren nicht niedlich genug!

Ich habe nie viel Fleisch gegessen, wie Du weißt. Schwein und Rind mag ich ohnehin nur in Form von Hack, und Geflügel auch nur dann, wenn es nicht mehr als Tier erkennbar ist – makaber, aber wahr! Beim Anblick eines halben Hähnchens dreht sich mir der Magen um. Das schlechte Gewissen isst bei mir immer mit. Das Hähnchen-Nugget im Panade-Mantel ist leckerer Selbstbetrug.

Der komplette Briefwechsel wurde auf Bürgerstimme veröffentlicht.

Ich habe in meinem Teil des Textes auf einen Facebook-Artikel verlinkt, in dem ich eine Reihe von Videoaufnahmen eingestellt habe, in den Tiere gezeigt werden, wie sie mitfühlen und sich um andere sorgen. Ein Video hat mich besonders berührt, das einer Schimpansenmutter, deren 18 Monate altes Baby gerade gestorben ist, und die immer wieder am Hals und im Gesicht prüft, was mit dem Kleinen los ist. Ob diese Mutter schon einen Vorstellung von Tod hat?

  1. Elke
    März 27, 2012 um 10:16 pm

    Hallo Martin,

    Maren hat in ihren Betrachtungen etwas auf den Punkt gebracht. Wir essen industriell bearbeite Nahrungsmittel und wissen gar nicht so genau, was eigentlich auf dem Teller liegt, da es total verändert wurde. Ebenso die Tatsache, dass man kuschelige Tiere nicht so gerne tot auf dem Teller haben möchte, ein Huhn oder Fisch dagegen essen wir mit weniger oder sogar ohne Hemmungen / Schuldgefühle. Das gilt mit Einschränkungen, denn es gibt robuste Naturen, die den Standpunkt vertreten, Tiere seien nur als Nahrungsquelle interessant. Personen die glauben Tiere seien funktionierende Organismen die angeborene Verhaltensweisen umsetzen die dem Überleben dienen.

    Wir leben in einer Welt voller krasser Gegensätze. Man muss nur betrachten, mit welcher Liebe so mancher Hund verhätschelt wird und wie gnadenlos man Nutztiere ausbeutet . Wir versuchen Mäuse und Co. auszurotten, denken aber nicht daran, dass sie wichtige Glieder in der Nahrungskette sind. Alles was wir tun, ist immer auf unser Wohlergehen ausgerichtet und nimmt kaum Rücksicht auf andere Lebensformen.

    Übrigens zu der Affenmuter im Video. ich habe nicht den Eindruck, dass sie den Tod in seiner Endgültigkeit erkennt. Sie wartet darauf, dass das Kleine sich wieder bewegt und stupst es deswegen auch immer wieder an….

    • federleichtes
      März 27, 2012 um 11:25 pm

      Elke:
      „Wir leben in einer Welt voller krasser Gegensätze.“
      Und:
      „Alles was wir tun, ist immer auf unser Wohlergehen ausgerichtet und nimmt kaum Rücksicht auf andere Lebensformen.“

      Das finde ich krass: Rücksichtsloses Handeln mit Wohlergehen zu verbinden; blinden Konsum mit Wohlstand zu verbinden; sinnloses Produzieren mit vernünftiger Arbeit gleich zu setzen.

      Wolfgang

  2. Elke
    März 29, 2012 um 9:51 pm

    @ Wolfgang,

    natürlich ist es krass und zerstörerisch vom Ansatz her, wie alles was darauf aufbaut. Der „Wohlstand“ den die reichen Länder als erstrebenswert halten, geht zu Lasten der Natur und zu Lasten der Mehrheit aller Menschen. Er dient nur den reichsten der Reichen!

    Kennst du das?

    http://www.orbit9.de/wissen/weltdorf.php

    Das ist eine Version, es gibt zahlreiche andere…

    Lieben Gruß
    Elke

    • federleichtes
      März 29, 2012 um 10:59 pm

      Ja, einen lieben Gruß auch an Dich, Elke.

      Ich kannte die Darstellung nicht, mir reichte bisher die Information über die verhungernden Kinder. Mir reichen auch die Informationen, die meine Augen aufnehmen, wie direkt vor meiner Nase mit der Natur umgegangen wird.
      Heute sagte ich zu Susanne, was die Menschen wohl denken, die unsere Fotos anschauen – ob wir vielleicht auf einem anderen Planeten leben?
      Das Gelände, auf dem wir derzeit unterwegs sind, ist hochgradig vergiftet. Jede Menge frei laufende Hunde in den Brutgebieten, rasende Radfahrer und Säufer, Schnapsflaschen und Müllhaufen in den Büschen, Scherben auf den Wegen – DAS ist unsere Welt, in der wir die „Andere“ Welt würdigen.

      Wir essen jetzt seit knapp drei Monaten kein Fleisch mehr. Das ist Wohlstand.

      Wohlstand ist auch, was Susanne heute sagte. Sie war mit ihrer Klasse in einem Naturschutzgebiet und erzählte den Kindern, wie schwer Phosphate im Wasser abgebaut werden: „Nicht die Menschen, die mit leicht verschmutzter Kleidung herum laufen, sondern die Vielwascher, die „Saubermänner“ sind die Umwelt-Schweine. Ja, das ist für uns auch ein Wohlstand, die Realität bei Licht besehen und in Worte fassen können.

      Wohlstand ist eine Frage, wie Erfolg definiert wird. Aus diesem Grunde gehen viele der selbsternannten Wohlständler arm von dieser Welt. Das mag gerecht sein, aber es tröstet nicht.

      Wolfgang

      Hier ein „Büschelschön“ für Dich. Foto: Klar, Susanne.

  3. März 29, 2012 um 10:29 pm

    Hallo ihr lieben…

    abgesehen von der Ethik über die seit Jahrtausenden geschrieben wird, steht schon in der Genesis das dem Tier das Kraut und dem Menschen die Frucht zu Nahrung dienen soll. Weiter findet man im Buche Daniel, das er und seine Brüder auf Vegane Ernährung bestanden. In den alten Initiationsrieten der Ägyptischen Priester die auf den Atlnater Hermes Trismegistos zurückzuführen sind, war der Verzicht auf totes Fleisch von transzendentaler Bedeutung. Wir finden in 6000 Jahre Geschichte immer wieder das der Konsum von toten Tieren (Fleisch) sich negativ auf unsere Entwicklung auswirkt. Die Gründe die die jeweiligen anführen würde den Rahmen hier bei weiten Sprengen (Solltet Ihr Fragen haben, wendet euch an mich per EMAIL)

    (Es ist eine Lüge das ohne den Fleischkonsum unser Gehirn sich nicht entwickelt hätte. Die menschliche Muttermilch ist reich an Fetten die wir in allen Ölpflanzen (Ölbäume)in hochwertiger Form finden, die unsere kleinen zur schnellen Gehirnentwicklung brauchen..Und Eiweißreiche Kuhmilch macht zwar dicke Arme aber keine schlauen Gehirne)

    Wenn man die frühen Reiche als Beispiel anführen will (Sumer, Babylonien, Ägypten, Griechenland, Rom) erleben wir nur eine Degeneration. Da haben Könige über die gesamte bekannte Zivilisation geherrscht.

    Jedes Kind und jeder Besitzer eines Tieres weis, das jedes lebendige Wesen eine Seele besitzt, oder würdest du dich mit deinem Blumentopf unterhalten ? Nein du redest zu der Blume in einer Erwartung und sei es nur das sie schön Blüht…

    Wir haben unser Verständnis gegenüber dem Leben schon fast verloren, wir denken nicht mehr darüber nach ob das was wir tun Konsequenzen haben könnte. Dank Darwin denken wir das wir ein Produkt des Zufalls sind und schreiten jeden Tag in eine Kadaver Tempel und holen uns unsere Portion Fleisch ohne drüber nachzudenken welche Konsequenzen das hat.

    Der Mensch ist Körper Geist und Seele und dort draußen sind Geister (die deinen Geist verwirren). Sie versuchen dir zu sagen das du unbedeutende Materie bist, deshalb kannst dich verhalten wie du willst wenn du Tod bist ist eh vorbei.

    Sie tun es weil Sie dumm sind und nicht erkennen können das Sie eine höhere Bestimmung haben. Sie sind die Konsequenz von vielen fehl geleiteten Geistern. (Geist gleich dein Geist und Wissen und nicht irgendwelche Gespenster)

    Alles was du machst hat Konsequenzen und es geht nicht darum das du ein Tier verzehrst, sondern um die Information die du dadurch erlangst. Denn alles hängt zusammen und wirkt miteinander.

    Nur der Dumme glaubt mit dem Tod ist alles vorbei….
    Nur der Dumme glaubt das Leben ist Zufall
    Nur der Dumme glaubt das sein Wirken keine Konsequenzen hat
    Nur der Dumme glaubt das er sich am Ende auf seine Dummheit berufen kann….

    Denn Dummheit schützt vor Strafe nicht

    • federleichtes
      März 30, 2012 um 1:14 am

      Auch hallo!
      Fleisch verzehren oder nicht ist eine Frage des Bewusstseins. Also des Wissens UND des Fühlens. Dass nicht alle Menschen gleich denken, wissen und fühlen können, ist ein alter Hut. Für mich sind Menschen mit wenig Wissen und wenig Gefühl nicht dumm. Genau genommen haben sie mit ihrem „Status“ die Arschkarte gezogen. Warum sollte man sie dafür auch noch bestrafen?

      Sollten Menschen zu etwas Höherem geboren sein, würde sich das für mich z.B.in der Formulierung zeigen: „Strafe bessert Schicksal nicht“. Der strafende Gott ist tot! Vielleicht eine Folge des gewachsenen Bewusstseins?

      Übrigens: Die klügsten Geister ihrer Zeit hätten sich einige Zeit nach ihrem Ableben als „dumm“ bezeichnen müssen.

      Wolfgang

  4. federleichtes
    März 30, 2012 um 2:59 pm

    „Dummheit und Strafe“.
    Ich möchte ein paar Worte sagen zum Thema Freiheit und Freier Wille.
    Menschen sind Individuen, bedeutet, jeder Mensch ist mit verschiedenen Talenten UND Mindebegabungen konfiguriert. Im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten ist er in ein hierarchisch strukturiertes System eingebunden. Hier stehen wir ein subjektives Mitwirken verschiedene objektive Optionen zur Verfügung.

    Fiktion
    Eine Gesellschaft entscheidet objektiv. Dann sitzt der Mensch mit den größten Fähigkeiten auf dem Bürgermeisterstuhl. Wenn er von der Gemeinschaft BESTIMMT wurde, hatte er keinen Freien Willen bei der Wahl seiner Position – sie war naturgegeben.
    Wollen ALLE Bürger auf diese Position, hilft der (Freie) Wille nur einem, weil nur eine Position angeboten ist.

    Realität
    Für den Bürgermeister stellen sich Kandiaten zur Wahl. Sie tun dies aus einem Machttrieb heraus, vielleicht noch verbunden mit Eitelkeit und der Aussicht auf Vorteilsnahme. Den Willen zur Macht bezeichne ich nicht als Freien Willen, entsteht er doch aus einer Persönlichkeitsstruktur, die Ohnmacht mit Macht kompensieren muss. Bürgermeister wird, wer seine wahren Beweggründe am besten verbergen und den Bürgern stattdessen wählbare Argumente „verkaufen“ kann.

    Nun dürfte etwas klarer sein, wer „dumm“ und wer „bestraft“ ist. Und klar sollte sein: In einem System, in dem es um Polarisierung, Chaos und einem daraus wachsenden Bewusstsein, geht es ohne ein „Dumm gelaufen“ nicht. Würde das als „normal“ gesehen werden, brauchte es keine Strafe – und drückte Bewusstsein aus über das Wesen eines schöpferischen Systems.

    Auch wer seine Mitmenschen beschimpft, wirkt auf einer Position im System – um zu demonstrieren, worum es Entwicklung geht. Das Schimpfen ist nicht besonders ehrenwert, und hätten die Schimpfer, Verurteiler und Bestrafer einen Freien Willen, wählten sie sicher eine andere Rolle.

    Wolfgang.

  5. März 30, 2012 um 6:42 pm

    hallo wolfgang nur kurz
    wegen der kinder,
    deine ideen sind ganz toll liebe grüße,
    ralf und deine fotos von susanne wow!!

  6. März 30, 2012 um 6:51 pm

    Hallo Wolfgang

    Was ist freier Wille? Ein kleines Kind dem ich sage, fass nich auf die Herdplatte die macht Auaaahhh und dann trotzdem drauf fasst, dass ist freier Wille. Ansonnsten handelt mann eher unfrei, beeinflusst daurch die Vergangenheit und der Gegenwart. Mann muss schon in die Leere gehen und aus der Leere handeln, dann erreich man einen zustand des freien Willen.

    Wer ist nun mehr gestraft ? Jesus sagte mal Seelig sind die geistig Armen den Ihnen gehört das Himmelreich. Aber die mit viel Geist die Wissen das sie nicht aus freiem Willen handel aber es gerne möchten müssen ganz schön leiden.

    Ist schon ein hammer harter Weg durch die Schule des Geistes zu gehen, aber mann kann auch seinen Spaaß daran haben.

    Ich weiß das ich nichts weiß oder anders, ich muss erst durch den Suimpf des Wissens gehen um zu erkennen das das alles unsinn ist.

    Der frieden liegt im nichts, da wo du nichts hörst, nichts siehst, nichts fühlst und nichts denkst. Dort wo alles zusammenkommt Raum, Zeit, Materie, und Information dort wird irgendwo das Ziel liegen.

    Gruß Oli

    • federleichtes
      März 30, 2012 um 9:37 pm

      Nett, Oli, dass Du den Faden nicht abreißen läßt.

      Kleine Kinder sind zwar weniger belastet als Erwachsene, aber ich meine, sie taugen als Beispiel für den Freinen Willen nicht.

      Freier Wille ist NICHT:
      Handeln per Instinkt, auch nicht per Intuition.
      Freier Wille, wie er dem Menschen MÖGLICH ist, kann doch nur sein:
      VOR einer Entscheidung eine Instanz zu befragen, die ich „Vernunft“ nennen möchte.
      Beispiel:
      Fahre ich nach A oder B, fahre ich mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder gehe zu Fuß – oder bewege ich mich gar nicht. Freier Wille, so verstehe ich ihn, setzt Aktivität voraus – und zwar mit Kenntnis der Ursachen, die sowohl nach Aktivität als auch nach Inaktivität verlangen.

      Wenn ich hier bei Martin schreibe, geschieht das nicht aus meinem freien Willen heraus, sondern aus dem Gebot, Wegkameraden nicht im Stich zu lassen.

      Das Wissen, nicht aus Freiem Wilen zu handeln (sondern Geboten zu folgen), verursacht mir kein Leiden, sondern Freude. Das erlebeb ich, wenn ich Susanne „folge“, und das erlebeb ich in gleichem Maße, wenn ich einer Höheren Intelligenz folge. In beiden Fällen fühle ich mich gut beraten, genau wie in meinem Computerladen und im Fotogeschäft; überall regiert mich Kompetenz.

      Die Schule des Geistes ist ein Spiegel für den Charakter. Man kann nicht nur erfahren, wer man IST, sondern auch, wer man WAR und wer man werden KANN. Klar, man entdeckt dann auch Dinge, die viele Jahre Sinn machten und plötzlich unsinnig werden.
      Gestern las ich bei Guido, wie er Stephen Hawking die Stirn bot und sagte: Da irrt er. So wird man in der Schule des Geistes sein eigener Lehrer, lernt Situationen einzuschätzen, Entwicklungen abzuschätzen – und das Leben schätzen, und sich selber auch weder über- noch zu unterschätzen.

      Ich glaube, es gibt Wesen, die mit einem gesunden Geist auf diese Welt kamen und mit einem starken Willen durch die Verwirrungen hindurch gehen und Geist und Liebe in Verhalten umsetzen wollen.

      Das Ziel liegt im Menschen, in einem Bewusstsein, das nur er erschaffen kann. Das glaube ich, weil ich es fühle. Selbstvertrauen, möge es bei vielen wachsen.

      Dir, mit einem Blick in die Welt der Ressourcen, einen guten Abend.

      Wolfgang

  7. März 31, 2012 um 12:01 am

    Lieber Wolfgang,

    wenn nicht der unbezwungene Geist eines Kindes der sich vehement gegen die Regeln des von der gesellschaftlichen gefangen genommener Geist wehrt soll den freien Willen darstellen. Wie ich schon sagte, ein weiterer Weg ist die Meditation um seinen Geist zu leeren um den unbezwungen Geist des freien Willen zu erhalten.

    • federleichtes
      März 31, 2012 um 12:47 am

      Da schreibst Du etwas SEHR Interessantes: Der
      UNBEZWUNGENE Geist.
      Und wovon wird der Geist bezwungen?
      Die Gesellschaft versucht ihn mit abstrusen Ideen zu bändigen, Moral, Schuld etc.
      Und wo sehen wir den unbezwungenen Geist walten?
      Auf der Seite der Schöpfung, auf der das Chaos eblüht, in der Politik und in der Finanzwelt und in der Wirtschaft.

      Und – was strebt die Entwicklung, die durch Leben betrieben wird, an:
      Bewusstsein, die Vernunft, den Geist zu bändigen.

      Vielen Dank, Oli, so kommen wir weiter:
      Der Freie Wille ist ein Postulat, das auf ein Problem hinweist – eben wenn Geist sich frei entfalten kann. Es ist mörderisch, vernichtend, destruktiv für jede Form von Existenz.

      Wolfgang

      PS.
      Spinoza schätze ich – ist leider nur sehr lange her, dass ich ihn studierte. Derzeit bevorzuge ich Wildblumen (Weidenröschen) und Insekten (Schwebfliege).

  8. März 31, 2012 um 12:28 am

    PS:…Einsteins Gott war Baruch de Spinoza Gott

  9. Elke
    März 31, 2012 um 5:49 pm

    Lieber Wolfgang,

    danke für die Blumen 

    zu deiner Antwort – die Verschmutzer sind nicht nur die „Saubermänner“, sondern viel mehr die konsumfreudigen „Alles Neue und Moderne „besitzen Woller“ . die Wegwerfgesellschaft.
    Du sieht Müll herumliegen …. wenn er ordnungsgemäß entsorgt wird, wäre er trotzdem da und verschmutzt die Welt – nur vor den Augen verborgen.
    Sorry, nicht böse sein. Aber dass Thema hat so viel unschöne Seiten und jeder von uns trägt mehr oder weniger dazu bei. Du kannst noch so sehr darauf bedacht sein ökologisch zu leben, trotzdem wirst du indirekt, ob du willst oder nicht zum Umweltverschmutzer – das erstreckt sich über alle Lebensbereiche.

    Apropos Freier Geist

    Der freie Geist ist zu allem fähig. Freier Geist bedeutet nicht, dass man zwangsläufig GUT sein muss. Frei bedeutet sich zu entscheiden – zwischen Gut und Böse, Gott -Teufel, Schwarz-Weiß… welcher Gegensatz auch immer… Gut ist alles was verbindet, Frieden stiftet und heilsam ist. Böse sind alle zerstörerischen und trennenden Kräfte. So in etwa, ist meine Vorstellung…

    Und @ odgi und andere

    Heute stand es in der Zeitung: Forscher haben beobachtet, dass Tiere ihr eigenes ICH (Elefanten und Schimpansen) im Spiegel erkennen können und somit auch Bewusstsein haben müssen. Ebenfalls entwickeln sie durchaus Mitgefühl und freundschaftliche Beziehungen, fühlen auch Trauer. Ich denke mit diesen Erkenntnissen sollte man sich wirklich überlegen, ob man den Genus von Fleisch noch verantworten kann.
    Spirituelle Menschen meditieren, sinnen nach, beobachten und erkennen -> sich selbst und die Welt. Die meisten Menschen aber hasten und arbeiten und kümmern sich um alles Materielle – und verlieren sich selbst dabei.
    Das Christentum und im Prinzip alle Religionen haben sich viel zu sehr damit beschäftigt Rituale zu entwickeln, ihre Einhaltung zu überwachen, Macht auszuüben und Hierarchien aufzubauen usw. Fazit: Die äußerlichen Merkmale werden überbewertet und das Eigentliche kommt nicht zur Geltung – der durch und durch spirituelle Teil im Menschen wird zur Nebensache …
    Die andere Seite ist unser Gottesbild – ein strafender Gott. Ich glaube es ist falsch.
    Er ist ein liebender Gott, der uns einen freien Willen gegeben hat. Wir müssen uns entscheiden ob wir mit ihm oder ohne ihn leben. Das trennt oder verbindet uns. Trennung bedeutet aber aus dem Heilsplan zu fallen. Jederzeit kann man sich Gott zuwenden und wird aufgenommen. Nur der Herzenswunsch ihm zu begegnen wollen zählt . Entscheidend ist die Liebe zu ihm, nicht das alleinige funktionieren und einhalten von Geboten. Daher auch die Vergebung der Sünden – ohne diese hätten wir keine Chance. Die Art der Sünde ist nicht entscheidend – jede Sünde ist ein Fehlverhalten und daher falsch. Mose hat getötet, Paulus hat Christen verfolgt und sogar hinrichten lassen, beide wurden zu „Gottes-Männern“
    *Paulus: 1. Korinther 15 (51 ff)
    Ich möchte euch ein Geheimnis anvertrauen: Wir werden nicht alle sterben, aber Gott wird uns alle verwandeln. Das wird ganz plötzlich geschehen, von einem Augenblick zum anderen, wenn die Posaune das Ende ankündigt. Dann werden die Toten zum ewigen Leben auferweckt, und auch wir Lebenden werden verwandelt. *

    Es gibt Zustände, die wir nicht sehen können, trotzdem existieren sie. Wir müssen begreifen, das dass was wir wahrnehmen noch längst nicht alles ist und unsere Vorstellungen nur ein winzig kleiner Ausschnitt der ganzen Wahrheit darstellen

    Universum… Das ist eine Nummer zu groß für uns….

  10. April 1, 2012 um 9:38 pm

    Wenn Tiere fühlen, dann geht auch das:

  11. April 3, 2012 um 10:32 pm

    Die Wissenschaft und Ihre Erkenntnisse sind wie Bäumchen Wechsel dich, du kannst die aussuchen welchen Lügen du glauben willst, das Tiere ein Bewusstsein haben ist schon seit Jahrtausenden wissenschaftlich belegt und jedes Kind mit einem Haustier weis das. Du kannst Glaube oder dir selbst ein Bild machen, du kannst auch Bildermacher werden.

    Such dir aus wer du sein willst nur hör auf zu Glauben, denn der Glaube verleitet dich nur an die Lügen der Wissenschaft zu glauben. Dividiere…. Wissen + Schaffen = Wissen Schaffen. Ist wie mit unserem Geldsystem da wird Geld aus dem nichts geschaffen ist wie mit unserer Wissenschaft. Wissen resultiert aus genauer Beobachtung und wird nicht geschaffen sondern existiert.

    Wissen ist wenn das Herz betrübt ist und ein guter Geist es erheitert. So wissen wir das es liebe gibt. Sobald wir aber versuchen die Liebe zu erklären kommen wir in den Glauben und haben alles verloren. Spinoza, Göthe, Keppler, Heisenberg, Schrödinger, Einstein, alle haben etwas versucht zu erklären wozu der menschliche Verstand nicht reicht und alle wussten am ende steht das, was wir Gott nennen.

    Und es war die Moderne, die Gott zum Ding machte und seit Jahrtausenden alles verfolgt und tötet, die in Gott den Universellen Geist sieht. Was ist schon Wissen, wenn man sich nicht mal beantworten kann, wieso weshalb warum bin ich da. Die Menschen früher wussten das, dank der Moderne heute nicht mehr.

  12. Mai 13, 2012 um 1:12 am

    Über die Intelligenz von einigen Tieren:

  13. Mai 13, 2012 um 1:21 am

    Und das geht auch: eine Löwin nimmt ein Oryx-Lamm auf

  14. Mai 13, 2012 um 1:22 am

    Und so dicht liegen Töten und Beschützen:

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