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Vom Benebeln des Bewusstseins

Ich bin letzte Woche über einen Sachverhalt gestoßen, der mich mal wieder nachdenklich gemacht hat. Es ging um das Reinheitsgebot des Bieres, das Anfang des 16. Jahrunderts eingeführt wurde und immer noch als tugendhafte Errungenschaft vor uns her getragen wird:

Es soll nur Malz, Hopfen und Wasser verwendet werden.

so die Maßgabe. Und dann fand ich einen Hinweis darauf, dass ausgerechnet Hopfen eine sedierende Wirkung hat, sprich besonders den Mann müde macht. Wir wissen, dass Mönche gut und gerne Bier brauten, und zwar schon vorher Hopfen verwendeten. Denn schon die Kräuter-kennende Hildegard von Bingen kannte die Wirkung. Und so gelang es manchem Mönch, sein Männlichsein zu dämpfen.

Hopfen ist übrigens die einzige Schwester von Canabis, dem doch eher bewusstseinserweiternden Mittelchen.

Klar wurde damals Bier gepanscht. Schließlich hatten die Fürsten eine Obergrenze für den Preis gesetzt, aber nicht für das, was ins Bier kommt. So versuchte jeder Brauer zu tricksen, um noch einen Gewinn zu machen. Also wollte man seites des Gestzgebers auch für die Güte des Bieres sorgen, so dass Bauschmerzen nach dem Genuss eher seltener werden sollten.

Aber viel interessanter: dem Bier wurden früher noch weitere Mittel hinzugegeben, damit der Rausch auch ordentlich war: z.B. Tollkirsche oder Bilsenkraut (siehe Namen der Bierstadt Pilsen), also wieder Bewusstseinserweiterung …

Also fanden die Herrschenden es dann doch besser, den sedierenden Hopfen als einziges neben dem Malz und Wasser zuzulassen? Könnte ja sonst unangenehm mit den jungen, starken Bauernbuben im Lande werden, oder …

Volker Pispers hatte ja mal nachgefragt, warum denn Haschisch verboten wäre, aber Alkohol nicht. Ich hab es bisher auch noch nicht beantworten können, aber hört selbst:

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  1. März 12, 2012 um 12:28 pm

    Und dann ging mir noch durch den Kopf, dass wir ja seit Jahren als neue Benebelungsmaschine auch noch die Flimmerkiste haben, aus der zunehmend Verblödungssequenzen dargeboten werden, und weshalb immer mehr Menschen schon die Kisten abgeschafft haben oder zumindest den Konsum stark eingeschränkt haben. Peter hat auf seinem Blog konsumpf sich dem Thema ebenfalls kritisch genähert, so schreibt er:

    Über das Fernsehen, vor allem das private Kommerzgedudel, lässt sich ja viel Kritisches sagen und schreiben. Dass es viele Menschen sediert und eigene Aktivitäten lahmlegt, ist auch nichts Neues, schließlich ist das „Abschaltenwollen“ mit Hilfe des Flimmerkastens für viele Normalität. Waren es früher die Kinder, deren TV-bestimmtes Freizeitverhalten in die Kritik geriet, sind es nun auch die älteren Menschen, für die passives Fernsehen zum Lebensinhalt geworden ist, wie Heise zu berichten weiß – „Die Alten werden vom Fernsehen betäubt“:

  2. März 12, 2012 um 12:37 pm

    Auch wenn ich mich oute !?
    http://dopestories.blog.de/2011/11/14/harry-j-anslinger-mann-hanf-verbot-12163042/

    Ein Film darüber, wie der Hanf ins Abseites gestellt wurde:

    Alles gut zur neuen Woche!

    Gruß Atonal1

    • März 12, 2012 um 2:30 pm

      Es ging nicht nur um Nylon. Es ging auch um Baumwolle.

      Hanf = Leinen ist wesentlich haltbarer als Baumwolle, die Herstellung des Leinens übrigens weniger Ressourcen-fressend (insbesondere Wasser). Hanf wächst im Grunde wie Unkraut überall… Dafür werden Leinen-Kleidung nicht so oft gekauft – Umsatzhäufigkeit!
      Die Baumwoll-Multis der Südamerikaner wollten „Absatzmärkte“ erobern. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges konnte Europa als Absatzmarkt für Baumwolle nicht „erobert“ werden. Die Menschen kannten die Vorzüge des Leinens, die feinen Tücher waren auch als „feines Linnen“ bekannt. So musste auch in Europa das Hanf verschwinden und der Weg war derselbe wie in den USA – über die Verteuflung des Canabis und die „Wirtschaftshilfe“ aus den USA nach dem 2. Weltkrieg.

      Wenn immer Du in der Literatur liest, dass jemand seinen „Knaster“ rauchte, so war das………………. Marihuana, der Tabak der „Armen“ – die waren aber glücklich, wa?, das als Nebenprodukt beim Hanfanbau anfiel.

      Außerdem konnte der Hanf zum Hausbau (Fasern im Lehm, Wärme-Dämmung und Abdichtung) und sogar als Nahrung benutzt werden – aus der Hanfpflanze wurde auch Öl gewonnen.

      @Martin:

      Ja, natürlich. Es ist gewünscht, die Menschen dumm und „besoffen“ zu halten. Wache, denkende Wesen kommen sehr schnell auf den Trichter, was mit dieser verlogenen Gesellschaft los ist und beginnen sehr schnell über mögliche Alternativen nachzudenken.

      Es ist nicht erst seit heute, sondern schon sehr altes abgekartets Spiel: Halt‘ Du sie dumm, ich halt‘ sie arm

      Zu den Krichenleuten dürfen wir heute die Medien und das Bildungssystem getrost dazu zählen, die in weiten Teilen die Verdummungsarbeit der Kirchen aufgenommen und verfeinert haben.

      Der legale Alkohol tut dabei sein übriges. Darum gibt es auch diese „Energy-Drinks“, durch die bereits die jungen Menschen an den Alkohol und andere das Bewusstsein zerstörende Drogen heran geführt werden.
      Es ist nichts zufällig. Es hat alles System in diesem System.

      • Dr. Manfred Voss
        März 12, 2012 um 8:42 pm

        Ja, ist mir alles durchaus bekannt … und es gibt noch einen Aspekt: Vor dem Cannabis-Verbot in Amerika gab es dort eine seit Jahren mit Unsummen Geld hochgepäppelte Behörde samt Exekutive, die die Alkoholprohibition durchsetzen sollte. Als absehbar war, dass diese Prohibition demnächst aufgehoben würde, suchten diese Leute (aus deren Logik verständlicherweise) nach einem neuen Betätigungsfeld …

        Da greift manches ineinander, und ich weiss nicht, wo genau ein Auslöser festzunageln wäre. Die letztlich von der Ölindustrie geförderten Kunstfasern (es handelt sich ja um petrochemische Verarbeitung) spielen gewiss auch eine große Rolle. Die Baumwollindustrie sicher auch. Und Anslinger war gewiss eine treibende Persönlichkeit, aus ungebändigtem Machtbedürfnis.

        Manfred

        • März 12, 2012 um 9:47 pm

          Dass hier ein Zusammenhang zwischen Prohibition und dem Verbot von Hanf sein könnte, schoss mir auch durch den Kopf, als ich mir über die Zeit, in der sich das abspielte, bewusst wurde. Wie so Vieles in der Geschichte, sieht doch das sehr zufällig aus …

      • Dr. Manfred Voss
        März 13, 2012 um 12:06 am

        Ergänzung:

        Ich glaube,die Stahlindustrie war auch nicht begeistert über die Möglichkeiten von Hanf beispielsweise bei Autokarosserien …
        http://www.chanvre-info.ch/info/de/Zu-Henry-Fords-Auto.html

        Übrigens gibt es ein „Hanfdorf“ in Österreich, wo (auch aus Tourismusgründen) ein großer Schwerpunkt auf Hanf als Nutzpflanze gelegt und demonstriert wird …
        http://www.reingers.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=218850842&detailonr=218850842

        Manfred

    • März 12, 2012 um 4:24 pm

      Ja, Hans, alles gut zur neuen Woche.
      Outen tun sich andere mit dem Drang, aus ihrem Wahnsinn heraus das „Normale“ zu formulieren.

      Danke für den Link.

      Wolfgang

    • März 12, 2012 um 4:48 pm

      Ja, der Hanf, eine DER Nutzpflanzen schlechthin … und genau deshalb hat sie es in der Expansion so schwer: http://www.gold-dna.de/update2.html#up37

      Gruß Guido

      • März 13, 2012 um 11:41 am

        Es gibt so viel Nützliches auf der Welt, und ein „gesunder Geist“ steht immer wieder vor der Frage: Warum setzt sich der Wahnsinn durch?
        Die Frage läßt sich nach meinem Dafürhalten nur beantworten, wenn wir das Recht der lebensfeindlichen Informationen auf Manifestierung kennen – UND anerkennen.

        Insofern schlage ich vor, die Expansion (des Chaos) als ein funda-mentales Anliegen der Evolution zu definieren. Das schafft einen klaren Geist.

        Und wenn das Wesen der Schöpfung ist, einen Nutzen zu schöpfen, ist es unsere Aufgabe, diesen Nutzen zu erkennen und den Nutzen zu mehren.

        Die Aufgabe des Chaos ist es, Bewusstsein zu schaffen IM Menschen, zu wissen und zu erfahren, was lebensfeindlich ist und wie man sich dagegen schützt.
        Bewusstsein muss bewirken, das Chaos NUR zu transzendieren und sich NICHT in das Spiel hinein ziehen zu lassen. Zetern und Mordio schreien ist ein richtiger Schritt, aber man darf in der Emotion nicht stehen bleiben. Die Emotionen-gegen müssen weichen, und zwar dem Gefühl-für

        Schaden in Nutzen wandeln.
        Einfacher kann ich das Wesen von Leben gerade nicht beschreiben. Seid glücklich, es gibt Gründe genug, und keinen einzigen, nicht immer wieder zu versuchen, noch glücklicher zu werden.
        Klarer Geist und starke Gefühle, das ist meine Lebensformel.

        Wolfgang

        • März 13, 2012 um 12:19 pm

          Und nochmals den Spruch von Goethe aus seinem Faust passend dazu:

          … als Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft.

  3. März 12, 2012 um 5:29 pm

    Ich habe mal in den ersten Teil des Films in dem von Hans verlinkten Artikel reingeschaut und stelle mal wieder fest, mit welchen Mitteln eine wichtige Kulturpflanze als „böse“ deklariert wurde, damit andere Industrien den Weg für mehr Profit freigeräumt bekamen.

    Inzwischen weiß kaum noch Jemand, welche positive Eigenschaften neben dem Mariuhana diese Pflanze noch bot:

    – haltbarere Stoffe
    – Seile
    – Baumaterial
    – feineres Papier
    – schnellerer Wuchs mit weniger Wasser und auf kargerem Boden, mit sogar zweimaliger Ernte pro Saison

    Dies Pflanze ist in so vielen Punkte von Vorteil, dass es an der Zeit zur Rehabilitierung ist!

    • März 12, 2012 um 5:49 pm

      Das System sorgt für uns dank voller Fuselregale. Menschen, die besoffen sind, brauchen
      – haltbarere Stoffe
      – Seile
      – Baumaterial
      – feineres Papier
      nicht.

      Außerdem – das System braucht kriminalisierte Menschen, um DIE Ordnung aufrecht erhalten zu können. Kiffer schaffen nicht genügend Unruhe und die Arbeitsplätze, die zur Finanzierung der Ordnung unverzichtbar sind.

      Im übrigen glaube ich, dass nicht das Bewusstsein benebelt wird, sondern die Organe in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt werden, die zu Bewusstsein führen – könnten: Der Körper wird vergiftet, die rezeptiven Sinne verstümmelt, zu Lasten der Gefühle die Emotionalität befördert und die Vernunft in egozentrische Bahnen leitet.
      Faszination Mensch. Wie gut, dasss sich die wirklich faszinierenden Menschen der Begutachtung einer ganz speziellen Aufmerksamkeit entziehen können.

      Gruß
      Wolfgang

  4. März 12, 2012 um 6:02 pm

    Da kommt dieser Text hier http://www.gold-dna.de/link217.html genau richtig, um das Gesamtbild der Realität zu verstehen.
    Offensichtlich ist der zunehmende Bewusstseinsverlust des Lebens, den man auch als Narkotisierung, und damit als Wahrnehmungseinschränkung, ansehen kann, in vollem Gang … denn nichts anderes erzählt die reale Bildersprache unentwegt. Die Wirklichkeit entschwindet mehr und mehr, einem Tiefschlaf ähnlich. Das Bewusstsein verliert sich im Kosmos, im Unterbewusstsein … und träumt von Materie(llem), wie zum Beispiel von Äpfeln im Hight-Tech-Outfit http://www.gold-dna.de/updatejan.html#p2012II .

    Gruß Guido

    • März 12, 2012 um 7:56 pm

      Da hat also Jemand den Stöpsel gezogen und lässt unser Wasser verschwinden … Zum Glück aber gaaaanz langsam. Wenn es weniger Wassser wird, dann wäre eine Erwärmung doch gut, so kommt mehr geschmolzenes Eis ins Wasser und füllt es wieder auf 😉

      Das Bewusstsein zu betäuben, ist eine andere Art, sich vom Leben abzuwenden. Es scheint aber quer durch unsere Gesellschaft zu gehen?

      Ist das Leben so wenig schön, um es nicht genießen zu können? Oder ist es ein genetischer Defekt dieser Menschen, nicht genießen zu können?

      • März 12, 2012 um 8:56 pm

        Wenn im Wasserstoff-Atom die Gesamt-Entwicklung des Lebens auf dem Planeten Erde aufgezeichnet ist, halte ich es für unabdingbar, die Informationen auch für die Wesen zugänglich zu machen, die nicht auf der Erde existieren – können. Solange Bier hergestellt wird, gibt es immer noch zu viel Wasser.

        Ich glaube nicht, dass Menschen ihr Bewusstsein „betäuben“.Sie werden einerseits verwirrt, können andererseits nicht mit dem wachsenden Bewusstsein Schritt halten. Zudem ist Bewusstsein nicht ungefährlich, da es recht unbequeme Konsequenzen fordert. Ne, lieber das Leben genießen.

        Menschen richten sich ihr Leben so ein, dass sie es genießen können. Die absolute Zufriedenheit beschreibt sich mit den Worten: Hauptsache gesund. Worunter verstanden wird, alleine zum Arzt gehen zu können. Alternativ greift man auf Menschenschicksale übelsten Strickmusters zurück: Dagegen geht es uns doch super. Worunter verstanden wird, nicht gefoltert worden oder nicht verhungert zu sein.

        Warum erbarmungswürdige Menschen ihr Vegetieren als überleben feiern können, ist als „Strickmuster“ in der Psyche angelegt. Der Masochist läßt grüßen.

        Gruß
        Wolfgang

        • März 12, 2012 um 9:52 pm

          Man kann auch jedem Schlechten immer noch was kleines Positives abgewinnen. Wie war das mit der Polarität? Es gibt kein absolut gut oder schlecht, aber viele Schattierungen dazwischen …

          Auf der Messe in der letzten Woche hatten wir argumentiert, dass die Trash-Sendungen für die Armen unseres Landes gedreht werden. Es werden ihnen noch Ärmere im Geiste gezeigt, so dass sie sich selbst wieder gut fühlen könnten?

      • Dr. Manfred Voss
        März 13, 2012 um 7:25 pm

        „Da hat also Jemand den Stöpsel gezogen und lässt unser Wasser verschwinden …“

        Ist das evtl. nicht einfach ein asymptotisch verlaufender Einschwingvorgang des Wasserkreislaufs während der Evolution, hin zu einer planetaren Homöostase?

        Zum Hauptthema (wie auch Solveigh bereits angesprochen hat):

        „Benebeln“ (und „Verwirren“) sehe ich als Ausprägungen des Prinzips „Teile und Herrsche“ – entfremde den Menschen von sich selbst und seiner klaren Wahrnehmung.

        Eine weitere Ausprägung wäre wohl auch „Halte den Menschen in Dauerstress, am Rande der Erschöpfung“ – dann kommt er nicht auf „dumme Gedanken“.

        (Ironie on)
        Dass dann auch ein gewisser Anteil des Menschenmaterials sozusagen heiß läuft oder gar kollabiert und kaputt geht, ist hinnehmbarer Kollateralschaden, sofern es nicht zu viele sind (bzw. solange genügend Nachschub da ist) – aber in gewissem Umfang kann man das ja auch mittels Pharmazeutika wieder reparieren, was seinerseits wieder seine Vorteile hat … ach, ja.
        (Ironie off)

        Manfred

      • März 13, 2012 um 9:23 pm

        Sie spricht in weiten Teilen aus, was auch meine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen sind. Hast Du alle Teile gesehen, Martin? Was ist ihre Lösung?

        • März 13, 2012 um 10:28 pm

          Ich hatte bisher erst diesen Teil angeschaut, den Rest muss ich noch. Schau´n wir mal, wie das mit einer Lösung aussieht. Das Thema Eigentum ist aber auch hier als Teil des Problems erkannt worden.

      • März 13, 2012 um 11:16 pm

        Ja, und auch die Rolle der Religion (Altes Testament) ist beschrieben.
        Mich störte, dass die „Rentabilität“ allein auf die (Aus-)Bildung abgestellt wurde. In dem Video hört sich das an als würden ausschließlich die „Ungebildeten“ „aussortiert“. Das stimmt so einfach nicht.

  5. März 12, 2012 um 10:11 pm

    Dass mit dem Aufrechterhalten des Hanf-Verbots kommt mir übrigens so vor, wie mit der Geschichte der fünf Affen, die am Ende auch nicht mehr wissen, warum sie nicht auf die Leiter zur Banane dürfen und es daher lieber lassen, bevor sie von den anderen geschlagen werden:
    https://faszinationmensch.wordpress.com/2010/12/23/wie-uns-eine-geschickte-uber-funf-affen-lehrt-warum-wir-von-gewohnheiten-so-schlecht-lassen-konnen/

    • März 12, 2012 um 10:44 pm

      Das System weiß sehr genau, wie das Chaos nicht nur aufrecht zu erhalten ist. Um die Idee der Chaos-Kultivierung instiktiv aufzunehmen zu können, brauchen wir Politiker. Ihre innere Disposition stimmt mit dem Chaos überein.
      Chaos ist nicht krank, sondern Ausdruck einer fundamentalen Fehlfunktion. Derzeit regieren uns 620 Affen. Sie vergaßen vieles von dem, was sie lernten, und erinnern sich an Dinge, die längst vergessen schienen.

      Kriminalisiertes Hanf ist das beste verfügbare Hanf aller Zeiten. Das sollten wir zu würdigen wissen.
      Übrigens: Bei Wikipedia wird der Mensch als Affe gehandelt. Beim nächsten Spendenaufruf schicke ich eine Banane.

      Wolfgang

      PS.
      Wenn der Großteil des Wassers auf dem Planeten nicht hätte entweichen können, wären wir heute vielleicht Delfinaffen.

  6. März 12, 2012 um 10:37 pm

    @ Wolfgang

    Ist es nicht sinnvoller anzunehmen, dass die Struktur des Wassers selbst die Informationen speichert, die Du in den Wasserstoff-Atomen wähnst ? Wenn Materie nur eine bewusste Interpretation von Energie ist, machen Atome dann Sinn ? Wasserstoff findet sich auch in anderen Substanzen, z. B. im Ammoniak oder in der Salzsäure. Kann sich dort Bewusstsein befinden ? Ist es nicht das Wasser als Ganzes, welches dem Leben selbiges ermöglicht … und hat nicht jedes Lebewesen Bewusstsein ?

    Da das Thema Wasser hier passt, sei es, des Umfanges wegen, erlaubt, diesbezüglich auf Folgendes zu verlinken: http://www.gold-dna.de/seite9.html

    Wie viel Unordnung steckt aktuell im Wasser der Ozeane, dem Wohnort der größten Virenansammlung auf Erden ?

    Und noch eine Frage, Wolfgang … Wesen, die nicht auf Erden existieren ? Braucht es die ? Wofür ? Sind nicht auch sie ein Gedanke des Bewusstseins, so wie der Kosmos selbst ?

    Gruß Guido

    • März 12, 2012 um 11:46 pm

      Mein Wähnen, Guido, fußt auf Informationen, die ich nicht überprüfen kann. Mir war jedenfalls plausibel, einen Informationsspeicher einzurichten.
      Ob ein Informationsspeicher gleichsam ein Bewusstseinsspeicher ist?
      Im Kühlsystem eines Autos ist Wasser, ohne dass das Auto damit Bewusstsein hätte – oft nicht mal die Fahrer.
      Und: Wenn ich von einem Bewusstsein des Menschen spreche, erfüllt, durchdringt, umhüllt es ihn – auch die Teile, die nicht Wasser sind. Bewusstsein als kontrollierte Funktion, das fällt mir dazu noch ein.

      Die Ozeane? Mir wird schlecht, wenn ich an sie denke. Und ich erinnere mich – merkwürdigerweise – an Feuerquallen in der Ostsee.

      Warum sollte es keine nicht-irdischen Wesen geben? Ich hörte mal von ebensolchen, kenne persönlich aber keinen einzigen – nur Schutzengel aus irdischen Gefilden.
      Frage zurück: Wo waren (meine Phantasie ist da etwas beschränkt) die Engel, bevor es Menschen und Mutter Erde gab?
      Ich weiß auch nicht, ob „Wesen“ nur ein Gedanke sind. War bisher nicht mein Thema.

      Ich war heute mal wieder stöbern auf Deiner Seite; sollte ich öfter machen.
      Vielen Dank für die viele Arbeit, die Du da für uns investierst.

      Wolfgang

  7. März 13, 2012 um 12:18 am

    Ach, Du warst das auf meiner Seite 😉
    Kann das Gleiche für Eure tolle Seite nur zurückgeben.

    Ein Informationsspeicher ist ein Speicher für Unordnung, die noch ohne Ordnung, im Sinne der Kohärenz, ist. Ein Bewusstseinsspeicher widerspricht sich eigentlich, denn Bewusstsein ist geordnete Energie. Bewusstsein ist immerzu im Fluss, somit kann es nicht gespeichert werden. Gespeichert werden kann einzig Unordnung … und dazu bedarf es immer entsprechender Ordnung, eine Ummantelung, die der Unordnung widersteht. Ordnung zu speichern macht keinen Sinn. Oder habe ich mich jetzt selbst ausgetrickst ???

    Bewusstsein schafft den Körper, der Unordnung im Innern speichert. Trifft Bewusstsein ( Ordnung ) auf Unordnung entsteht Materie … eine Hülle, eine Abgrenzung zur Umgebung, und das Alles der Ordnung wegen.

    Der Kühler eines Autos ist somit ein Unordnungsspeicher und das Wasser darin ein Informationsspeicher. Blubberts raus und qualmts, dann hast Du die Information, dass etwas nicht stimmt.

    An den Engeln und Göttern vergangener Tage sitze ich gerade im Rahmen eines weiteren ebooks … meine persöhnlichen Informationsspeicher 🙂 Dazu zählt auch die Frage, was vor der Erde war. Im Grunde ist alles ganz logisch … doch aus heutiger Sicht auch so anders.

    Wie kriege ich jetzt die Kurve zum Bier ? Keine Ahnung …

    Gruß Guido

    • März 13, 2012 um 2:42 am

      Ne, über austricksen würde ich auf dieser Ebene nur ungerne verhandeln. Es gibt ja nur sehr wenige Gelegenheiten, sein Ideen-Konstrukt zu überprüfen und zu verfeinern.

      Könnte man Bewusstsein als ein energetisches Feld beschreiben, in dem Ordnung als Informationen gespeichert wird?
      Für mich ist Bewusstsein – auf der profanen Ebene – unverzichtbar, z.B. beim Gestalten der Homepageseiten – da sitzt jeder Griff von der Idee für eine Seite bis zum Hochschicken. Auch wenn wir unterwegs sind: Radfahren im Griff (Einssein Körper-Fahrrad-Umgebung), Ausrüstung im Griff (Kleidung, Verpflegung, Reparaturwerkzeug), Zielort im Griff (Informationen über Pflanzen und Tiere parat, Wissen, wo welche Tiere und Pflanzen sein könnten usw.) Aber es gibt immer wieder Überraschungen, die so etwas wie einen Schock in mir auslösen und meine Reflexe als noch ungenügend zeigen. Gestern sah ich einen Greifvogel sich in einen Hochspannungsmast setzen – Entfernung etwa 100 Meter, schlechtes (leider) Licht. Ich wollte mal sehen, was das ist (ein Mäusebussard) und während ich (etwas ungehalten wegen der schlechten Bedingungen) lustlos ein paar Fotos machte (nur zur Erinnerung), kam von hinten ein zweiter Mäusebussard ins Bild geflogen und begattete das dort wartende Weibchen (das war nun klar).

      Bewusstsein sind mir stimmige Muster, die ein sofortiges und (dem Bewusstseinsgrad entsprechendes) klares Erkennen einer Situation erlauben. Da diese Ordnung in mir vorhanden ist, denke ich, muss sie gespeichert sein. Da sie auf den ganzen Körper wirkt, muss sie im ganzen Körper vorhanden sein. Also: Wenn ich auf einer Wiese stehe, bin ich mir sehr bewusst darüber, was mich erwarten könnte und was dann zu tun ist, wenn das Erwartete eintritt.
      Ich meine, es müsste ein eher allgemeines Bewusstsein geben (Risokoeinschätzung, Orientierung, Kontakt mit Menschen usw.) und ein spezielles Bewusstsein (über bestimmte Wahrnehmungs- Handlungsabläufe). Mein Bewusstsein entstand durch A. Wissen und B. Erfahrungen, die sich C. als gesichert erwiesen.

      Wenn ich hier mit meinem Schöpfungs-Bewusstsein über das Leben schreibe, habe ich nur ganz selten Erklärungsprobleme – Antworten kommen aus dem Bauch. Zusammenhänge sind mir klar, MIR, aber ob das wirklich Bewusstsein ist? Solange ich damit so leben kann, wie ich mir mein Leben wünsche, solange mir keiner einen Fehler zeigen kann, nenne ich es einfach so. Klar ist, ich gleiche ständig neue Informationen mit meinen ab – und freue mich über jede Frage, die mein Konzept auf den Prüfstand stellt.
      So wie Du das Gefühl hattest, Dich „ausgetrickst“ zu haben, komme ich auch in Verlegenheiten, wenn ich schnell mal etwas ausspreche, und dann denke: Ooops, wenn das stimmt, stimmt etwas anderes nicht.

      Mensch und Welt sind ein seeeehr komplexes System, und ich schäme mich wegen meiner Fehleinschätzungen nicht.

      Was war vor der Erde?
      Eine Theorie scheint mir plausibel: GEISTWESEN mit ihren Ideen erschufen sie. Mit einer Energie, die sie raubten: Liebe. Aus diesem (verhängnisvollen) Miteinander der Wesen entstanden die lebensfeindlichen Informationen.

      Du schreibst:
      „Gespeichert werden kann einzig Unordnung … und dazu bedarf es immer entsprechender Ordnung, eine Ummantelung, die der Unordnung widersteht.“
      Genau so beschreibe ich die traumatische Funktionsebene: Einen verschlossenen Informationsspeicher (Unbewusstsein), dessen Aufarbeitung graduell innerhalb einer Ordnung erfolgt. Aus dem Verstehen der Problematik (wie entstand die Unordnung – das Chaos) entsteht sowohl ein Schöpfungs- als auch ein Lösungs-Bewusstsein: Wo kommen wir her – wo gehen wir hin. Durch die ständige Aktualisierung der Realität werden Prognosen immer wahrscheinlicher. Du sagst: „Kein Krieg“. Sagen wir auch. Du sagst: Die Unordnung wird einen Höhepunkt erreichen und eine Lösung gebären. Sagen wir auch. Tausende Jahre wohl durchdachter Menschheitsgeschichte schließen ein Katastrophenfinale praktisch aus.

      Das Urproblem ist gelöst mit der Schaffung eines Bewusstseins, das Geistwesen und Liebewesen ein autonomes Miteinander erlaubt. Darauf steuern wir direkt zu. Es gibt ja bereits Wesen, die Geist und Liebe in sich zu einer Einheit verschmelzen konnten.

      So, das ist nun doch wieder etwas länger geworden, als mir beim ersten Satz bewusst war. Und für den Mäusebussard hat’s die Zeit jetzt auch noch.

      Euch einen beschwingten Tag.

      Wolfgang

  8. März 13, 2012 um 2:55 am

    Für Text und Bild hab vielen Dank … habe den Knoten gefunden, den Trick durchschaut. Das Warten hat sich, mal wieder, gelohnt.

    Euch eine gute Nacht …

    Gruß Guido

  9. März 13, 2012 um 12:50 pm

    Ja, Martin.
    Für unseren Tag übersetzt lautet die Aussage:
    „Das „Schlechte“ sehen und Gutes (dabei) fühlen.
    Kommt gleich noch ein Bild für Dich.

    Gruß
    Wolfgang

    • März 13, 2012 um 1:04 pm

      Ja, das Thema Sehen ist auch eines: Viele nehmen ihre Umwelt und das Schöne, wie das von Dir hier gezeigte, Danke dafür, kaum noch wahr. Benebelung pur.

  10. März 13, 2012 um 11:52 pm

    Tja, in der Tat. Bei denen ist schlicht Hopfen und Malz verloren.

    “Die Redensart „bei ihm ist Hopfen und Malz verloren“ erklärt sich daraus, dass früher die Bierbrauerei kein selbstständiges Gewerbe war, sondern jede Hausfrau für den Bedarf ihres Hauses selbst braute. Wenn der Trank trotz aller Mühe nicht gelang, dann war wirklich „Hopfen und Malz verloren“.

    Wenn wir heute sagen: „Bei ihm ist Hopfen und Malz verloren“, dann bringen wir so zum Ausdruck, dass jemand unverbesserlich ist bzw. bei ihm alle Mühe vergeblich ist.“

    Gruß Guido

    • März 14, 2012 um 2:37 am

      Ich wusste, in welchem Ordner das Foto lag: Wilder Hopfen.

  11. Mai 23, 2012 um 11:44 pm

    Heute ist auf The Intelligence ein Artikel über die vielen Vorteile der Nutzpflanze Hanf veröffentlicht worden, nach dessen Lektüre sich der geneigte Leser fragt, warum diese dann überhaupt verboten werden konnte.
    Verständlich wäre es, wenn das Verbot auch für Alkohol gälte.
    Aber wie so oft gab es genügend Interessensverbände, die diese Pflanze und den daraus gewonnenen Produkte vom Markt verdrängen wollten, um so den resutierenden Profit durch Umsatzsteigerungen einzustreichen. Ein freier Markt sieht anders aus. Aber lest selbst:

    Hanf – Die Kriminalisierung einer Kulturpflanze, von Christian Brand

    u.a. diese Fakten:

    Hanf – Cannabis Sativa, was frei übersetzt etwa “nützlicher Hanf” bedeutet – wird seit prähistorischen Zeiten für viele unterschiedliche Zwecke verwendet. Hanf-Fasern sind das bekannteste Produkt der Pflanze. Die aus dem Stengel der Pflanze gewonnene Faser wurde schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte zu Seilen und Stoffen verarbeitet. In England nannte man den aus den Fasern gewonnenen Stoff „canvass“ – Segeltuch. Hanfstoffe waren lange Zeit die einzigen, die beim Kontakt mit Salzwasser auf hoher See nicht verrotteten. Wie wäre wohl die gesamte Seefahrtgeschichte ohne diesen Stoff verlaufen? Übrigens wurden die ersten Levi’s Jeans ausschließlich aus Hanf produziert.

    Aber die Frage stellt sich mir schon: Warum wird Haschisch verboten, Alkohol aber nicht?
    Es sterben mehr Menschen am Alkohol als an Drogen.
    Für mich zeigt sich an diesem Hanfverbot, dass in der Zeit nach der gescheiterten Prohibition in Amerika sich die diese kontrollierende Behörde unterstützt durch profitierende Branchen ein neues Betätigungsfeld suchte und die Hanfbauern diskreditierte. Und schauen wir doch mal, wer sich da am Markt breit machen wollte:
    Die Öldindustrie -> Plastik
    Die Pharmaindustrie -> Drogen
    Die Baumwollbauern -> Stoffe
    Die Stahlindustrie -> Autobleche
    Die Holzindustrie -> Papier

    Hier haben sich die aufstrebenden Mächte zusammengetan, um sich einen profitablen Platz am Markt zu sichern.
    Und wenn wir wissen, wer die Gesetze immer noch macht …

    Immerhin gibt es einen Hinweis auf darauf, wie da gebuhlt wurde auf Wikipedia:

    The decision of the United States Congress to pass the Marijuana Tax Act of 1937 was based on hearings and reports.[35][36] In 1936 the Federal Bureau of Narcotics (FBN) noticed an increase of reports of people smoking marijuana, which further increased in 1937. The Bureau drafted a legislative plan for Congress, seeking a new law and the head of the FBN, Harry J. Anslinger, ran a campaign against marijuana.[37][38] Newspaper mogul William Randolph Hearst’s empire of newspapers began publishing what is known as „Yellow journalism“, demonizing the cannabis plant and putting emphasis on connections between cannabis and violent crime.[39] Several scholars argue that the goal was to destroy the hemp industry,[40][41][42] largely as an effort of Hearst, Andrew Mellon and the Du Pont family.[40][42] They argue that with the invention of the decorticator hemp became a very cheap substitute for the paper pulp that was used in the newspaper industry.[40][43] They also believe that Hearst felt that this was a threat to his extensive timber holdings. Mellon was Secretary of the Treasury and the wealthiest man in America and had invested heavily in nylon, DuPont’s new synthetic fiber, and considered its success to depend on its replacement of the traditional resource, hemp.[40][44][45][46][47][48][49][50] According to other researchers there were other things than hemp more important for DuPont in the mid-1930s: to finish the product (nylon) before its German competitors, to start plants for nylon with much larger capacity, etc.[51]

    • Manfred Voss
      Mai 24, 2012 um 2:05 am

      Zwei gereimte Beiträge (aus „Hanf im Glück“ von M.Bröckers/G.Seyfried, Zweitausendeins), außerdem folgende Liste von Argumenten, gefunden auf http://tomheller.de/theholycymbal/hanf.html:

      – Hanf wächst in nahezu jedem Klima, benötigt keinerlei Pflanzenschutzmittel, verbessert die Böden und kann so universell genutzt werden, wie keine andere Pflanze auf diesem Planeten.

      – Hanf liefert als einjährige Pflanze auf derselben Fläche nicht nur 4 – 5 mal soviel Papier wie Wald, wegen der hohen Reißfestigkeit der Hanffaser kann dieses Papier auch öfter recycelt werden als Holzpapier. Hanf kann den Kahlschlag der Erde stoppen.

      – Hanf liefert auf derselben Fläche 2 – 3 mal soviel Fasern wie Baumwolle, und dies ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden. Allein im Baumwollanbau werden 50% aller hergestellten Pestizide eingesetzt. Hanf kann die Vergiftung von Böden und Grundwasser beenden.

      – Hanf liefert mit seinen Samen hochwertige Proteine und eine einzigartige Kombination wertvollster Fettsäuren. Durch sein unproblematisches Wachstum kann er in vielen Weltgegenden dringend benötigte Grundnahrungsmittel liefern. Hanf ist die Sojabohne des 21. Jahrhunderts!

      – Hanf kann darüber hinaus so vielfältig genutzt werden wie keine andere Kulturpflanze: als Biomasse und Energieträger ebenso wie als Bau- und Faserverbundstoff. Er kann in jeder Region die Produkte liefern, die sie täglich braucht. Regionale, hanf-basierte Kreislaufwirtschaften plus Solarenergie können die globale Klimazerstörung aufhalten.

      – Hanf ist eines der ältesten Heil- und Genussmittel der Menschheit. Gegen Krämpfe, Übelkeit und viele andere Leiden (einschließlich Stress) liefert er eine hochwirksame Medizin und ist gleichzeitig eine der ungiftigsten Pflanzen, die die Pharmakologie kennt. Hanf kann die fortschreitende Vergiftung der Bevölkerung durch schädliche Arzneien und Drogen beenden.

      – Die Wende zu einer nachhaltigen, naturverträglichen Wirtschaftsweise wird ohne Hanf nicht möglich sein. Die vollständige Rehabilitierung des Biorohstoffs Nr.1 ist überfällig. Nachwachsende Rohstoffe und die Sonne stellen alles bereit, was die Menschheit im neuen Jahrtausend braucht.

      Hanf im Glück

      Unterdrückt und unterschätzt
      war die Pflanze Hanf bis jetzt.
      Zehntausend Jahre unentbehrlich,
      gilt sie bei uns heut als gefährlich!
      In einem Topf mit harten Drogen:
      Das ist nun wirklich glatt gelogen.
      Hanf ward zum Unkraut degradiert,
      sein Nutzen wurde ignoriert,
      obwohl als Rohstoff unvergleichlich,
      und vom Ertrag her wirklich reichlich.
      Holen wir ihn uns zurück,
      dann ist er wieder Hanf im Glück!

      Hanf und die Quantenphysik

      Einstein wusste, wenn man kifft,
      werden Raum und Zeit umschifft.
      Grad wird krumm und früh wird spät,
      das ist Relativität.

      Dass Nobel-Lorbeer ihn umrankte,
      er eigentlich dem Hanf verdankte.
      Als einz’ge Pflanze weit und breit,
      verlangsamt Hanf nämlich die Zeit!

      Stundenlang wird ein Minütchen,
      raucht man nur ein kleines Tütchen.
      Ist man vom Hanfe richtig breit,
      wirkt’s gar wie eine Ewigkeit.

      So war sie denn kein Wunderstück,
      die „Raumzeit“ der Atomphysik,
      denn Einstein steckte dem Max Planck:
      Hanf macht die Sekunden lang!

      Er brachte ihm ein Quantum mit,
      vom allerbesten Tempelshit.
      Dies brachte Heisenberg auf Trab,
      der wollte gleich ein Quentchen ab.

      Kaum war es aufgelöst in Rauch
      entdeckt er: Hanf macht unscharf auch!
      Atome, die elliptisch eiern,
      sich plötzlich nebulös verschleiern!

      Und da, wo vorher Nebel war,
      ist augenblicklich alles klar.
      Noch dazu wird auch dieses Wanken,
      allein beeinflusst durch Gedanken!

      „Unmöglich!“ rief da Einstein aus,
      dann könnt ja eine kleine Maus
      allein nur durch ihr Angedenken
      den großen Mond am Himmel lenken!

      „Wenn niemand hinguckt ist er fort!“
      gab Heisenberg das Widerwort,
      „und erst wenn’s jemand überprüft,
      er dadurch aus dem Nichts ihn hievt!“

      Da schrie ihm Einstein ins Gesicht:
      „Du bist verrückt, Gott würfelt nicht!“
      Darauf der Werner Heisenberg:
      „Albert, du Gedankenzwerg!

      Hast Du’s noch immer nicht gerafft,
      dass der Alte heimlich pafft?
      Für unsre Logik ist das Gift:
      Gott würfelt nicht, oh nein, er kifft!“

      😉

      Manfred

      P.S.: Ich hoffe, ich habe das Zitieren nicht überstrapaziert …

    • Mai 24, 2012 um 9:13 am

      Und dann hast Du noch vergessen, dass aus Hanf und Mörtel die Ziegel geschaffen wurden, mit denen bereits Jahrtausende (bis 1950, um genau zu sein), die sehr haltbar waren, man sagt, sogar haltbarer, fester, und das Klima des Hauses besser regulierend als die heute üblichen Ziegel…

      Hanf zählt zu den sogenannten „Götterpflanzen“, weil der Mensch allein mit dieser Pflanze in der Lage ist, sein Leben zu gestalten, denn er hat alles, was er braucht – und noch ein bißchen mehr…. :-):

      – Baustoff für’s Haus
      – Eiweiß für seinen biologischen Erhalt (Essen)
      – Öl für das Licht im Haus an dunklen Tagen (kann er auch zur Nahrung verwenden)
      – Stoff, um seinen nackten Körper zu bekleiden und zu wärmen,
      – Papier, um darauf zu schreiben,
      – Holz(-Platten), um daraus seine Möble zu bauen,
      – Harz, um damit Karosserien (oder was immer), die fester, leichter und stabiler als die heutigen aus Blech sind,
      – Ethanol, um das Auto damit anzutreiben,
      – Medizin, um seine Gesundheit wieder herzustellen, falls der Körper mal aus dem Gleichgewicht geraten ist,
      und dann, ganz zum Schluß, nach des Tages Arbeit, hat der Mensch auch noch
      – einen Lustigmacher, der ihn beruhigt und schön träumen lässt, die Schamanen benutzten diesen Stoff auch zur Bewusstseinserweiterung.

      Da diese Pflanze obendrein auch noch als Dunger wirkt und den Boden signifikant verbessert und dann auch noch wie Unkraut wächst, also tatsächlich unbegrenzt verfügbar ist und also nicht knapp ist, wird sehr schnell sehr klar, warum Hanf von gewissen Leuten aus den monopolisierten „etablierten“ Industrien diese Pflanze verteufeln und gar verbieten mussten!
      Besonders interssant ist für mich der Umstand, dass dieses Verbot von den USA in Europa, ja weltweit! – und zwar auch in den sozialistischen Ländern(!!) durchgesetzt wurde!

      Da gabs doch auch so eine tolle Dokumentation zu. Hattest Du die hier irgendwo veröffentlicht, Martin?

      Ich pack’s einfach noch mal hier rein:

  12. Mai 24, 2012 um 1:27 am

    Ja, Hanf ist fürwahr ein richtiger Hanf-Dampf-in-allen-Gassen 😉

    http://www.gold-dna.de/update2.html#up37

    Gruß Guido

  13. Mai 24, 2012 um 2:34 am

    Manfred, herrlich, vielen Dank … kein Wunder, dass in vielen alten Kulturen die Schamanen Pflanzen rauchten und der Wirklich so sehr nahe kamen … und so in viele Bilder eingeweiht waren, die uns heute zunehmend verborgen sind.

    Aus Sicht der Unordnung und Ordnung kann der schwere Stand des Hanfs in der heutigen Zeit nicht verwundern, denn auch dahinter verbirgt sich mal wieder ein System … oder vielmehr das Kohärenzgefühl … Stichwort Salutogenese.

    Gute Nacht … und ab in die Tüte, äh Falle.

    Guido

  14. Mai 24, 2012 um 5:30 am

    Wer sich noch weiter Informieren will kann noch dieses hier anbieten!

    Harry J. Anslinger – Der Mann, der das Hanf verbot

    Gruß Hans

    • Mai 24, 2012 um 8:28 am

      …Hätte die Morphiumsüchtige Schwangere Misses Anslinger abgetrieben, wäre die Welt heute ein grosses Amsterdam. Leider aber gabar sie 1892 den Balg, der sein Leben dem Kampf gegen Cannabis verschrieb. Bis 1917 war Anslinger noch Eisenbahndetektiv, 13 Jahre später bereits Chef des Federal Bureau of Narcotics, das von seinem Schwiegeronkel Andrew Mellon gegründet worden war. Anslinger versuchte von Beginn an, Cannabis in den Zuständigkeitsbereich seiner Behörde zu lenken. Erste Versuche scheiterten jedoch aufgrund fehlender Unterstützung und Widerstandes der AMA (American Medical Association).
      Erst als Anslinger begann, rassistische Hetzkampagnen gegen das von ihm verabscheute Kraut zu führen, bekam er von der weissen Bürgerlichkeit Unterstützung. Anslingers grössstes Argument war, dass Schwarze, Mexikaner und andere Minderheiten im Cannabisrausch weisse Frauen vergewaltigen würde. Die Leute waren schockiert. Anslinger setzte noch einen drauf. Mit dem Film „Reefer Madness“, der 1937 in die Kinos kam, verbreitete Anslinger den Mythos der mexikanischen Mörderdroge: Marihuana. …

      • Mai 24, 2012 um 9:14 am

        Habe all‘ die anderen Kommentare erst hinterher gelesen… Pardon für’s doppel-moppeln…

      • Mai 24, 2012 um 10:00 am

        Nicht das jetzt jeder meint ich wäre den ganzen Tag benebelt!Dem ist nicht so.Ab und an in Gesellschaft besonderst gerne in freier Natur geht mal eine „Tüte“ und das Wort herum und man fühlt sich stärker zur Natur hingezogen!
        Es ist doch so wie mit allem!:Ein wenig Feuer wärmt viel verbrennt!
        Ich selbst habe mir eine Jeans aus Hanffaser gegönnt was mir aber Ärger mit der Polizei einbrachte weil auf der hinteren Hosentasche ein Hanfblatt eingestickt war!Nach drei Leibesvisitationen habe ich es entfernt!Es war mir einfach zu blöd!
        Zu @Solveigh Calderin
        Sie ist eine der wichtigsten Pflanzen überhaupt!
        Als die Pest im Mittelalter wütete hat Sie unter der Bevölkerung der Städte sehr viele Tote gefordert dagegen verlief die Seuche in Ländlichen Gebieten gemäßigter weil die Bauern sehr viel Hanfsamen zu Nahrung verarbeitet haben.Ich glaube das in dem Buch“Von Hanf ist die Rede“gelesen zuhaben bin mir aber nicht so sicher.
        Wenn Hanf jemals Frei gegeben würde wer hat dann wieder seine Finger im Spiel!?Richtig Monsanto !
        Wie man es auch dreht und wendet,es gibt noch viel zu schreiben!

        Gruß Hans

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