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Über Weltbilder, Wirklichkeiten und Freiheitsängste

Ich hatte über das letzte Wochenende mir nochmas einige Gedanken darüber gemacht, warum unsere Welt so ist wie sie ist und warum wir sie uns so denken und Angst vor unserer Freiheit haben. Herausgekommen ist ein Artikel, der gerade auf Bürgerstimme veröffentlicht wurde. Er beginnt so:

„Seit unserer frühesten Jugend sind wir daran gewöhnt, verfälschte Berichte zu hören, und unser Geist ist seit Jahrhunderten so sehr mit Vorurteilen durchtränkt, dass er die fantastischsten Lügen wie einen Schatz hütet, so dass schließlich die Wahrheit als unglaubwürdig und die Lüge als wahr erscheint.“ Dieser Sachverhalt wird dem sagenhaften phönizischen Geschichtsschreiber Sanchuniathon nachgesagt. Und der soll zu Zeiten des Trojanischen Krieges gelebt haben, so um 1.200 vor unserer Zeitrechnung. Auch Marx stieß ins gleiche Horn: „Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.“ Und wenn ich mir anschaue, was uns in den letzten ca. 22 Jahren seit der Wende in Deutschland an Informationen bzgl. der Vorteile eines neoliberalen Marktes und der Globalisierungverabreicht wurde, und wir nun nur noch Krisen um unser Haupt schwirren sehen, dass einen schwindlig wird, so wird es dringend Zeit, doch einmal über unser persönliches Weltbild nachzudenken. Denn irgendwas scheint mit unserer wahrgenommenen Wirklichkeit nicht zu stimmen.

Und weiter geht es dann bei Bürgerstimme: Über Weltbilder, Wirklichkeiten und Freiheitsängste

  1. März 5, 2012 um 11:21 am

    Ja. Angst lähmt.

    Haben wir den Mut zur Freiheit und Kooperation…., den Mut das Neue einfach zu machen…

  2. März 5, 2012 um 1:59 pm

    Passend dazu aus einem aufschlussreichen Buch:

    There are really only two kinds of people in existence.
    There is everyone who has been trained to live either for today or tomorrow, stuck in all the cycles of endless preparations and expectations, dutifully digging holes and then falling into them, always busy trying to plant something fresh in the well-worn patterns of the old.
    This is called waiting for the new moon.
    And then there are those who know how to work in perfect stillness, imperceptibly bringing the future into being.
    This is called waiting for the new sun.

    http://www.amazon.de/Story-Waiting-Pierce-You-Mongolia/dp/1890350206

    Geist- und Lichtwesen, wie Wolfgang sie beschreibt. Unordnungsspeicher und Saatausbringer, wie ich sie sehe.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      März 6, 2012 um 12:46 am

      „Unordnungsspeicher und Saatausbringer“.
      (auf den Bolzen muss man auch erst mal kommen)

      Hallo Gudio,
      was sagst Du zu der nur etwas anderen Sicht: Wie Hund so Hals?

      Was ist ein Tag ohne Rätsel.

      Herzliche Grüße an Euch.

      Wolfgang

      • März 6, 2012 um 11:37 am

        So, war nun eine Stunde im schönsten Sonnenschein und habe mit Hund und Hals gespielt … Bilder habe ich viele, nur des Rätsels Lösung scheint nicht darunter zu sein … so denn, lass hören bzw. lesen …

        Sonnige Grüße
        Guido

      • März 6, 2012 um 12:15 pm

        Der Hals des Hundes – nun ja.

        Was machst Du mit einem H, wenn es in der Suppe schwimmt.
        Es erscheint ja auf den ersten Blick nur ein kleiner Unterschied, besonders wenn es ein feines H ist.

        Hallo Guido,
        hier scheint auch die Sonne, und ich werde gleich mal los fahren und schauen, wie meine innere Ruhe auf die Tiere wirkt.

        Ich war übrigens auf die Rätselschiene gehupft, weil Du auf die kürzest mögliche Weise den Urgrund der Schöpfung beschriebst.

        Herzliche Grüße von mir.

        Wolfgang

      • Dr. Manfred Voss
        März 6, 2012 um 10:29 pm

        „Unordnungsspeicher und Saatausbringer“

        oder auch: Das Teuflische und das Schöpferische …

        Ich bring nochmal kurz den Teufel ins Spiel, und zwar OHNE jede „Böse“-Wertung: Irgendwo hatte ich ja mal vermutet, da wäre vielleicht die Sprachwurzel „deus“ drin – da hab ich wohl einen kurzfristigen blackout gehabt:

        „Teufel“ kommt natürlich von altgriech. „diabolos“ = der „Durcheinanderwerfer“, also diejenige (personifizierte) Kraft, die Ordnung zerstört, Unordnung schafft.

        Das ist also eigentlich auch das Gegensatzpaar „Entropie / Information“ … mal ein grobkurzer Ausflug in die Physik:

        Mich haben in der Physik insbesondere auch so ganz fundamentale Zusammenhänge interessiert – z.B. dass es „Erhaltungssätze“ gibt, und die Tatsache, dass jedem Erhaltungssatz ein sog. „Homogenitätsprinzip“ zugrunde liegt …

        Z.B. wenn ich feststelle, dass ich, wenn ich ein Experiment heute oder morgen oder in 3 Jahren mache, immer exakt das gleiche Ergebnis bekomme – dann heißt das „Homogenität der Zeit“, anders formuliert: Das experimentelle Ergebnis hängt nicht vom Anfangszeitpunkt ab. Mittels relativ einfacher Mathematik (d.h. bereits als rein mathematisch abgeleitetes Ergebnis) folgt dann der Energieerhaltungssatz.

        (Umgekehrt: Wenn ein experimentelles Ergebnis vom Anfangszeitpunkt abhängt, dann weiss ich sofort, dass hier der Energieerhaltungssatz nicht gilt.)

        Entsprechende Zusammenhänge wären auch:
        – Homogenität des Raumes => Impulserhaltungssatz
        – Isotropie des Raumes => Drehimpulserhaltungssatz

        (Es gibt auch Erhaltungssätze, die empirisch herausgefunden wurden, ohne dass das zugrunde liegende Homogenitätsprinzip bekannt wäre – Beispiele gibt es in der Teilchenphysik, aber ich will jetzt nicht zu weit ausholen.)

        Nun gibt es in der Thermodynamik (mindestens) ein Beispielexperiment, wo „Entropiezuwachs“ und gleichzeitiger „Informationsverlust“ bei zwei unterschiedlichen Konstellationen dieses Experiments explizit ausgerechnet werden können, mit dem Ergebnis: (Entropiezuwachs plus Informationsverlust) ist eine Erhaltungssgröße.

        Ich frage mich:

        – Kann man das verallgemeinern, gewissermaßen als Ausdruck des Grundprinzips, dass sich das Universum in einem dynamisch vernetzten ausbalancierten energetischen Gleichgewicht befindet?

        – Und was wäre dann das zugrunde liegende Homogenitätsprinzip?

        Hm … na ja, als Abschluß noch was anderes:

        „Wie Hund so Hals“ … des Rätsels Lösung – na, ist doch klar:
        Ein unersättlicher Hals das ist ein dicker Hund 😉 … oder?

        Gruß
        Manfred

        P.S.: Ich hoffe, das klingt jetzt nicht allzu abstrakt.

        • März 6, 2012 um 11:09 pm

          Da schon spät und ich mich jetzt ablege nicht schon die Erwiderung auf das Homogenitätsprinzip.

          Wo Du den Teufel ansprichst, Wolfgang hatte mal gesagt, das die Bewertung von gut und böse auf die Perspektive ankäme, also nicht absolut wäre.

          Was haltet Ihr davon, anstelle von gut und böse von zuträglich und nicht zuträglich zu sprechen?

          Ein gutes Nächtle an Alle, Martin

      • März 6, 2012 um 11:12 pm

        Ja, Manfred, nun bin ich doch etwas überrascht – und lasse mich nicht lange bitten.

        Es gibt (für mich) eine Homogenität in der Struktur der Schöpfung: MUSS (wenn meine Systemerklärung stimmt).

        Der Unordnungsspeicher (H)als Saatausbringer.
        Leben wurde geschaffen als Ordnungskraft – Energie und einen Absicht, die Macht, eine Lösung zu kreieren.
        Warum?
        Es gibt extrem lebensfeindliche Informationen.
        Die lagern relativ verschlossen (Trauma) im Unordnungsspeicher. Wo die archaischen Informationen gespeichert sind (im Wesen oder in den Körperzellen), ist hier unerheblich.
        Aus diesem Speicher fließen seit Anbeginn der Schöpfung Informationen in das Miteinander.
        Es ist die Saat, weil daraus Ordnung entsteht.
        Mit zunehmender Ordnung fließen lebensfeindlichere Informationen in das Miteinander. Usw. usf.

        Zur Bildung der Ordnung braucht es Arbeit, sprich Energie.
        Es braucht zwei Arten von Macht:
        Die Macht, das Chaos in Szene zu setzen (Herrschen, Kriegen).
        Die Macht, daraus eine Ordnung zu entwickeln (Sozial, Frieden).
        Entsprechend gibt es eine Homogenität für die Machtbildung im „Lager“ A und eine für das „Lager“ B.

        Ich nenne in meiner Erklärung das Prinzip „Geistiges Gleichgewicht“. Ein MUSS deswegen, weil keine der beiden Mächte unterliegen darf, BEVOR alle lebensfeindlichen Informationen in Ordnung (= Lösung) umgewandelt wurden.

        Das System, in dem wir leben, um Chaos und Ordnung schaffen, ist stabil. Es gab bereits viele Ideen, dem Wahn ein Ende zu bereiten, und sie mussten vor dem Ende der Fahnenstange so sicher scheitern wie das Amen in der
        Kirche.

        Der Wahnsinn für die Menschen: Mit jeder gefundenen Lösung (Ordnung) das nächst dickere Problem serviert zu bekommen.

        Ich persönlich setze – nach vielen Jahren der Leisetreterei – auf völlige Offenheit: Visier runter – soll das Chaos kommen. Wir schaffen ja für eine gemeinsame Sache.

        Danke für Deinen Einstieg, war mir eine Freude.

        Wolfgang

  3. Sicherheit
    März 5, 2012 um 4:04 pm

    @Solveigh Calderin

    Ja, Angst lähmt wirklich. Dieser Zustand hält aber nur so lange an, bis jedes Individuum erkennt, um was es sich bei Angst handelt.
    Angst ist der Gegenpol zur Liebe. Sie verkörpert das Böse, oder das, was wir als Teufel bezeichnen.Er lebt und ernährt sich von Angst. Dabei ist der Weg diese Angst zu besiegen eigentlich ganz einfach. Wir müssen uns nur zur Liebe bekennen. Hört sich schmalzig an, ich weiß. Bedeutet lediglich, dass wir uns in keiner Weise mahr einschüchtern lassen sollten.
    Notfalls müssen wir sogar unser irdisches Leben opfern um dieses Martyrium ein für alle mal zu beenden. Doch das wäre wirklich kein großer Preis, denn das, was darauf folgt, ist das wahre Leben. Ich glaube, wir sind auf dem Weg dorthin, doch der Weg ist noch ein Stück weit. Es wachen zu wenige zu langsam auf, und die Angst regiert noch immer über die Liebe.
    Vielleicht klappt es noch im diesem Jahr.

  4. März 5, 2012 um 4:11 pm

    Und es sei gestattet ein weiteres Buch vorzustellen, wenn auch die rosarote Brille vorherrschen mag … aber nachhaltige Veränderungen beginnen in kleinen Schritten … und dazu zählen auch solche Bücher:

    http://www.amazon.de/Jamilanda-%C3%B6ko-ligente-LebensArt-Alexander-Baltos%C3%A9e/dp/3941474022/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1330959979&sr=8-1

    Über 700 Seiten … da heißt es wieder Zeit opfern 😉

    Gruß Guido

    • März 5, 2012 um 4:16 pm

      Ja, kann ich auch empfehlen, auch wenn ich erst bei Seite 420 angelangt bin. In dem Buch ist alles, was wir hier bewegt haben, aufgegriffen und noch einiges mehr. Schön ist, dass er mit entsprechenden Quellenangaben arbeitet 🙂

  5. März 5, 2012 um 11:37 pm

    Ein Video, das auf unsere Manipulation auch durch Chemikalien eingeht, Impfungen, Aspartam, Fluor, etc.:

  6. federleichtes
    März 6, 2012 um 12:50 am

    Angst, ein spannendes Thema.
    Wie sagte William Faulkner:

    „Wenn ich die Wahl habe zwischen dem Nichts und dem Schmerz, dann wähle ich den Schmerz.“

    Wie kam der Mensch zu seiner Angst?

    Ich rate zu einer vernünftigen Ernährung.

    Wolfgang

    • März 6, 2012 um 7:07 am

      Angst essen Seele auf, heißt ein Film.
      Ob wir beim Fleischessen gleich die angstseeele mit esssen?

      • März 6, 2012 um 10:44 am

        Natürlich. Spätestens seit Professor Emoto wissen wir, welche Auswirkungen unsere Gefühle auf die Zusammensetzung des Wassers haben. Und wir wissen, dass unserere (und andere biologische Wesen dieser Erde) zum größten Teil aus Wasser bestehen.

        Die Tiere, die unter ungeheuerer Qual und Angst, also unermeßlichem Streß, zu den Schlachthöfen gekarrt werden, um dort fabrikmäßig umgebracht zu werden, was zusätzlichen ungeheuren Stress und Angst bei den Tieren aulöst und deren Fleisch von Menschen gegessen wird, leben bereits seit vor ihrer Geburt als Embryo in permanentem Angststreß. Sie erleben keinen einzigen angst- oder streßfreien Moment in ihrem Leben.
        Und das wird von Menschen gegegessen, die sich mit dem Verzehr des Fleisches mit diesen Tieren und ihrem Streß, ihrer Angst und der daraus erwachsenden Aggression, die mit Ritalin gedämpft, aber nicht getötet wird, EINS machen, indem sie es in sich aufnehmen. – Dieses Wissen war übrigens einer der Gründe, warum ich zum Vegetarier wurde.

        Unsere Urangst, die uns immer und überall begleitet und, die stetig geschürt wird, ist die Angst vor dem Tod.

        Eine Künstlerin hat mal vor langer Zeit (es war um 1990 herum) gesagt:
        „Vielleicht entspringt meine fehlende Lebensangst meiner fehlenden Todesangst.“ Vielleicht stimmen die Worte nicht wörtlich, der Sinn war aber genau dies.

  7. März 6, 2012 um 11:50 pm

    Ich fange mal einen neuen Betrag an, Martin.

    Ja, das „Böse“ ist eine Frage der Interpretation.
    Wir lebten in einer Zeit, in der die lebensfeindlichen Kräfte als das Böse BEZEICHNET wurden. Man wusste es nicht besser, und, mal ehrlich, wie sollte man das Geschehen anders benennen als das Gegenteil des Guten. Es war ein heftiges Gegeneinander, das „Gute“ – gefühlt – immer auf der Verliererstraße, weil die entstandene Ordnung immer wieder umkippte und weiteres Chaos sich entzündete.
    (Daraus darf man nur nicht ableiten, der „Teufel“ würde über die Erde herrschen – es herrscht die Ordnung!)

    Zwei sehr verschiedene Wesen sind vereint durch ihr Recht auf Existenz. Das erzwingt ein Miteinander auf der Suche nach einer Lösung FÜR ein Miteinander. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Wäre ds Bewusstsein über die Verschiedenartigkeit und das Bewusstsein für ein Miteinander anders als über den Weg durch die Jahrtausende zu schaffen gewesen, es wäre anders gestaltet worden.

    Die Saat ist aufgegangen, das ist mein Gefühl. Vertrauen wir der „Allmacht*“? Dann ist Misserfolg ausgeschlossen.
    * Einige Menschen befürchten, sie würden mit ihrer Hingabe ihren Freien Willen verlieren und in dieser Macht verbrennen – das Gegenteil ist der Fall. Wo anders als in der Macht der Ordnung findet sich Ordnung?

    Auich Dir danke ich für Deinen Einstieg.

    Wolfgang

    • Dr. Manfred Voss
      März 7, 2012 um 12:11 am

      Das „Durcheinanderwerfen“ schafft einen jeweils neuen „Spielraum“ (= „Yin“ mit Sogkraft) für neuartige und weitergehende Ordnungsmöglichkeiten, die sich dadurch „fokussieren“ und aktiv in diesem Spielraum (= „Yang“) neue Ordnungsformen erschaffen …

      „Spirituelle“ Kurzformel: Leben + Tod = Sein.

      Manfred

      • März 7, 2012 um 2:36 am

        Jaaaha, Manfred, mein ruhiges für mich Schreiben scheint dahin. Das beruhigt mich.

        Es müssen neue „Spielfelder“ entstehen, um die neuen Formen des Chaos und die Formen neuer Ordnung darstellen zu können.
        Menschen als Darsteller, Menschen als Interpretateure erschaffen Wirklichkeiten, Menschen auf den Wegen des Verstehens schaffen Konzepte und Muster.

        Wenn Du von „weitergehenden Ordnungsmöglichkeiten“ sprichst, denke ich gleich an meine Entwicklung. Ich schaffte mir oft eine Ordnung, dann brach das Chaos über mir zusammen, ich schaffte eine neue Ordnung. Dann, man staune, erkannte ich in den Abfolgen ein Muster:
        Die Wellen, die ich zu bändigen hatte, schlugen hoch – dann folgte eine Ruhe, wie nach dem Sturm, di eich definierte als Pause vor dem nächsten Sturm. Mit diesem Bewusstsein erwartete ich den nächsten „Schlag“, und er kam.

        Auch was Du „Fokussieren“ nennst, kann ich aus meinem Erleben bestätigen. Meist hatte ich keine Ahnung, wenn ein Zyklus begann, welches Thema sich offenbaren würde. Aber es offenbarte sich eins, meist durch eine Weise, die C.G. Jung mit Synchronizität beschreibt: Merkwürdige Begegnungen, merkwürdige Wege, wie bestimmte Bücher zu mir kamen, HInweise, Wegweiser. Auch dieses Muster entdeckte ich und wurde entsprechend aufmerksamer.

        Meine Terminologie für Leben und Tod lautet
        Dynamische Existenz und Statik.
        Das Sein beschreibe ich als Substanz mit einer spezifischen Eigenschaft als Option, dynamisch-existent zu werden. Wenn ich es richtig einschätze, werden Wesen künftig autonom existieren können – aus sich selbst heraus.

        Das Durcheinander hat für mich eine besondere Bedeutung. Es spiegelt sich spürbar für uns im Zusammenwirken von Frau und Mann, aber darüberhinaus in einer – jedenfalls für mich – offensichtlichen Verschiedenheit von Wesen.
        Geist und Liebe sind vom Wesen her wie Hund und Katze, durch Menschen werden sie ein Ehepaar – wenn ich das so formulieren darf. Der „weibliche“ Mann und das „männliche“ Weib, Wesen mit einer Kerneigenschaft und einer adaptierten Eigenschaft.

        Darüber, und damit ende ich, steht das neu entstandene Bewusstsein, um das Zusammenwirken von Liebe und Geist innerhalb des Wesen und im Miteinander der Wesen zu kontrollieren: Nie wieder Chaos!

        Ich hoffe, ich konnte Deine Aussagen richtig interpretieren.
        SO kommen wir jedenfalls mal ein paar Schritte weiter: Ideen aus verschiedenen Erfahrungs- und Wissensperspektiven betrachten.
        Ich bin mehr als zuversichtlich – und angenehm überrascht.

        Dir einen guten Tag.

        Wolfgang

        Ach, die Chaos-Zyklen endeten, als Susanne in mein Leben eintauchte. Sie ist ein außerordentliches Wesen.

  8. März 11, 2012 um 5:31 pm

    Ich möchte heute mal mit einer Anekdote anfangen. ich hatte vor einigen Tagen einen anruf, wo sie bloß meine Nummer herwissen ;-? und eine angenehme Stimme wollte mit ein super Angebot für „sky“ verkaufen. Als ich ihr dann sagte, das ihre Bemühnungen zwecklos sind, weil ich keinen Fernseher mehr besitze, trat ein kurzes Schweigen ein und dann die Bemerkung das sie sich es überhaupt nicht vorstellen kann, dass jemand keine Glotze hat. Gestern wurde ich Ohrenzeuge von einem Gespräch das auch schon vor X-Jahren geführt worden sein konnte, über den Inhalt der TV_Sendungen. Viele Menschen leben fast ausschließlich noch in dieser virtuellen Welt und da beziehen ich alle Medien ein. Ist es wichtig zu wissen wo der EXBP seine Wunden heilt? Trennen wir die Nabelschnur durch und betrachten die Welt wieder mit eigenen Augen, schaffen unsere Sicht auf die Dinge und beginnen sie zu realisieren, so lange wir dazu noch Gelegenheit haben! Viele Grüße com. Mike

    • März 11, 2012 um 6:40 pm

      Es ist übrigens erstaunlich, wie viele Menschen mir in Gesprächen sagen, dass sie die privaten Sender mittlerweile meiden, weil dort nur noch Trash gesendet würde, oder nur noch wenig oder sogar gar nicht mehr die Glotze anmachen,. Auch sonst vermeide man, Werbung zu sichten oder bemühe sich, weg zu sehen …

      • März 11, 2012 um 6:46 pm

        Ich meinte, wie im Video, was ich mir erst danach angesehen hatte, den kompletten cut, also uns selbst wieder organisieren. da sind wir dann wieder „Entwicklungshelfer“ in eigenen Entwicklungsland. Wenn man mal über den Tellerrand der Wohlstandsfestung drüberschaut, wird man feststellen, das wir nicht alleine sind 😉
        Wie ist es nun mit meiner Idee, 100.000 Fernseher für die Bundeskanzlerin? Viele Grüße com. Mike

        • März 11, 2012 um 6:55 pm

          JA, ich hab noch einen alten auftreiben können, den sie von mir bekommen wird 🙂

          • März 11, 2012 um 7:02 pm

            Müssen wir nur noch organisieren, weil zwei sind echt bannig wenig 😉

          • März 11, 2012 um 7:09 pm

            Ich hatte irgendwo schon mal so einen Aufruf gesehen. Sollten wir nochmals recherchieren 🙂

      • Dr. Manfred Voss
        März 11, 2012 um 7:09 pm

        Also, vor etwa 20 Jahren (oder etwas mehr) ging mein alter Fernseher kaputt, und ich fand es nicht lohnenswert, einen anderen zu besorgen … tut mir leid, ich kann kein Gerät verschicken 😉

        Manfred

      • März 11, 2012 um 7:39 pm

        Ich habe auch schon seit fast zehn Jahren keinen mehr… Kann der armen Kanzlerin also auch leider nicht aushelfen…

        Übrigens werde ich immer noch wie vom Mars stammend angeguckt, wenn ich jemandem erzähle, ich habe schon lange keinen Fernseher mehr…

  9. März 11, 2012 um 8:21 pm

    Vorab ein Video und dazu hätte ich gern mal Eure Meinung;

    Du siehst also, liebe Solveigh, es ist vielleicht gar nicht so abwegig, dass Du vom Mars stammst 😉

    Nun muß ich mich aber über Eure „Phantasielosigkeit“ doch ein wenig wundern. Es kann doch auch einer von Bekannten oder von der Stadtwirtschaft sein. Es geht doch um die Symbolkraft, wir brauchen Eure gut gemeinten Informationen und Nachrichten nicht, wir haben Augen im Kopf. Vielleicht sollten wir uns noch schöne Sprüche ausdenken, die wir auf die Pakete kleben… oder ihr bastelt Einen 😉

    • März 11, 2012 um 9:44 pm

      Ich kenne das Video schon.
      Meine Meinung dazu ist zwiespältig. Die Freie Energie halte ich für real. Ich weiß nicht, ob sie so funktioniert, aber ich sehe eher das dahinter stehende Prinzip: kostenlose Energie für alle da wo sie gebraucht wird. Und das muss zwangsläufig die gesamte Wirtschaft und das gesellschaftliche Zusammenleben verändern.

      Ansonsten sieht mir das wie ein Werbevideo aus (auch wenn’s über zwei Stunden lang ist). Könnte für eine Sekte sein – alles ist auf Gefühl abgestellt, die Argumentation klingt einfach und logisch, Wissenschaftler werden zur Beweisführung angeführt, er selbst ist ja auch einer, sagt er, und er hatte – ganz nach selbsternannter „Guru-Manie“ bereits als Kind eine „Erleuchtung“ oder „Eingebung“ und das Ganze führt direkt ins Paradies, wenn ihr nur mir folgt und mir natürlich all euer Geld gebt…
      Und mir gefällt dieser zuckersüße Ton da nicht…

      Ist natürlich eher eine gefühlsmäßige Ablehnung. In den allermeisten Fällen liege ich mit meinem Bauch allerdings sehr richtig…

  10. März 12, 2012 um 12:04 pm

    Joachim Fernau:

    Das Wort (Freiheit) hat nicht, wie die Ideologen lehren, a priori einen Heiligenschein. Es kommt einem der schwere Verdacht, dass der Mensch durchaus nicht immer von allem frei sein will, sondern nur von Dingen, die ihm nicht in den Kram passen. Daraus ergibt sich eine Erkenntnis, die von allen Hirnlosen mit großem Bedauern vernommen werden wird, nämlich die Erkenntnis, dass das Wort Freiheit zwar etwas aussagt, aber verschweigt, wovon. Es ist ein Wort wie Wetter. Gefällt Ihnen Wetter? Das kommt darauf an, nicht wahr? Eben. Die Benutzung des Wortes Freiheit geschieht fast immer in Form einer Parole, einer Fanfare. Sie hat eine gefährliche Faszination. Es sind meistens Verführer, die sie benutzen, und Dummkopfe, die sie inhalieren!

    gefunden in: „Freiheit“ unter die Lupe genommen

    • März 12, 2012 um 3:48 pm

      Fernau ist gut, ich las ein paar seiner Bücher mit Begeisterung.

      Du sprichst im Titel von Freiheitsängsten, Martin.
      Meinst Du die Angst vor der Ordnung, die nach der bekannten, Sicherheit bietenden Ordnung kommt?
      Meinst Du die Angst vor einer „Inneren Ordnung“, die entsteht aus dem Aufdecken von Täuschungen und in der Folge neue Gebote für Handeln diktiert?
      Meinst Du das Auflösen starrer Regeln, den folgenden Zugewinn vieler neuer Optionen und dem folgenden Zwang, daraus das „Richtige“ auszuwählen?

      Wie definiert sich die Freiheit des Dienens? Gibt es Ideen, die wir frei wählen können? Oder entscheiden unsere Fähigkeiten darüber, für welche Aufgabe wir ausgewählt werden?

      Die Idee der Freiheit besitzt eine gewaltige suggestive Kraft. Wird sie kanalisiert auf eine Ebene, auf der die Absicht der Befreiung waltet?

      Wer BIN ich?
      Wer kann ich SEIN?

      Fragen sind die Lupe.

      Gruß
      Wolfgang

  11. März 12, 2012 um 4:45 pm

    Also, ich denke nicht, dass die Kinder indigener Völker ohne Lob oder Tadel ihrer Eltern und Lehrer (meist auch, aber nicht immer die Eltern) aufwachsen.

    Kinder – wie auch die Erwachsenen – brauchen das Lob ihrer Umgebung, um gesund und selbstbewusst aufwachsen zu können und sie brauchen den Tadel, um ihre Grenzen zu erkennen und sich in der Gesellschaft „einordnen“ zu können. Eine solche Einordnung ist in jeder Form der menschlichen Gesellschaft unbedingt notwendig.

    Was anders als in unserer „zivilisierten“ Welt ist: Sie wachsen in Geborgenheit und Wärme und in der Zuversicht, nein Gewissheit auf, dass die Eltern immer für sie da sind. Das gibt psychische Stärke. Darum sind die Kinder, deren Eltern es „sich leisten können“, zu Hause zu bleiben auch die besseren Schüler, die psychisch stabileren Kinder!

    Diese psychische Stärke, dieses Urvertrauen wird unseren Kindern durch den Zwang, sofort nach der Geburt von der Mutter getrennt zu werden, so früh wie möglich in Krippe, Kindergarten zu gehen, systematisch genommen! Ich mag dieses hässliche Wort für die heutigen Kinderaufbewahrungsanstalten nicht und benutze dieses Wort darum in voller Absicht nicht! Diese Trennung von der Mutter, den Eltern, dem zu Hause – das warme Nest – wird in der Schule fortgesetzt. (War in der DDR auch nicht anders!)

    Das führt zu fehlendem oder mangelnden Selbstbewusstsein und Selbst-Vertrauen. Eine Kettenreaktion wird in Gang gesetzt, die sich dann in Borderline, Bolemie und wie die psychischen Störungen alle heißen, manifestiert.

    Und unter diesen, für das Kind völlig unabwägbaren äußeren Umständen, kann sich auch kein gesunder Eigen-Wille entwickeln! Logisch!
    Jedes Kind wird von Anfang an versuchen, so „ungeschoren wie möglich“ aus dieser für das Kind unbegreiflichen, und nicht zu verarbeitenden Situation – Verlustangst und Angst vor Liebesentzug – heraus zu kommen.

    Ja, ich plädiere dafür, dass mindestens die Mutter mindestens bis nach der Pubertät der Kinder zu Hause bleibt und ich plädiere dafür, dass den Müttern für ihre Leistung der Erziehung der Kinder und der Führung des Haushalts (solange wir denn noch unter dem Zwang des Geldes leben), eine dieser verantwortungsvollen Tätigkeit angemessenen Vergütung zu zahlen!

    • März 13, 2012 um 1:47 pm

      Dein Beitrag war mir durchgerutscht, Solveigh
      Volle Zustimmung – mit meiner Definition von „Tadel“:
      Die Anleitung, es besser zu machen.

      Die Würdigung von Kindererziehung wird erst zu würdigen sein, wenn der Plünderer- und Schmarotzermentalität ein Ende bereitet ist.

      Gruß
      Wolfgang

  12. März 12, 2012 um 5:08 pm

    War mir klar, Martin, dass Du dieses „Fass“ auch anbohrst.

    Aus meiner Kindheit kenne ich den „Spruch“:
    Kinder mit ’nem Willen, kriegen was auf die Brillen“.
    Eltern führen fort, was ihre Eltern mit ihnen anstellten: Die Brechung des Willens als domestizierende Maßnahem zur Erzwingung von Gehorsam. Ihren Kindern soll es ja mal besser gehen. Dass sie Methoden wie zur Erziehung von Hunden ver-wenden, ist dem System völlig gleich. Für völlig deformierte Persönlichkeiten wird als Alternative zur Irrenanstalt die Ebene des Herrschens angeboten – immer wieder gerne genommen.

    In indigenen Völkern gibt es andere „Selbstverständlichkeiten, als in „zivilisierten“ Kulturen. Ichsagte es glaube ich bereits, dass Naturvölker nicht den polaren Geist hervor bringen können, der notwendig zur Bewusstseinsbildung erscheinen muss.

    Interessant ist ja beim „Eigenwillen“, welche Dimensionen er über das Persönliche und das soziale Umfeld hinaus umfassen kann. Global bedeutsamere Ideen/Absichten entstehen erst mit einer entsprechenden Freiheit UND einem Druck aus Notwendigkeiten heraus.

    Und: Vor welchen Karren lassen wir uns spannen? Oder bauen wir uns im stillen Kämmerlein einen eigenen?
    Insofern sollte man Menschen, die man vor einen Karren gespannt sieht, nicht abfällig bewerten: Man könnte hinten drauf sitzen wollen, wenn er fertig ist.

    Die Zerstörung des kindlichen Eigenwillens ist nicht nur eine Sozialisierungsmaßnahme, sondern schafft das fruchtbare Feld, auf dem Persönlichkeiten wachsen können.

    Gruß
    Wolfgang

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