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Warum betreiben wir eine so RIESENBLÖDHEIT und quälen uns gegenseitig?

Frei nach Marx: „Die herrschende Dummheit ist stets auch die Dummheit der Herrschenden.“, so schreibt der Philosoph Michael Schmidt-Salomon in seinem Vorwort auch noch:

„Die größte Bedrohung der Menschheit geht nicht von Erdbeben und Tsunamis aus, auch nicht von skrupellosen Politikern, raffgierigen Managern und finsteren Verschwörern, sondern von einer einzigartigen, weltumspannenden, alle Dimensionen sprengenden RIESENBLÖDHEIT! Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.“

Und wenn wir uns so anschauen, welchen riesen Schlamassel wir hier auf unserer Erde gemeinsam geschehen lassen, obwohl wir es besser wissen (sollten?), so kann man seine These nicht sofort widerlegen, oder?

Und es gibt weitere Denker, die in das gleich Horn blasen, z.B. Karl-Heinz Schuster, der für ein ganzheitliches Bildungssystem eintritt:

Wenn es nicht gelingt, ganzheitliche Bildungssysteme zu etablieren, die Voraussetzung für ganzheitliche Bildungsprozesse der Menschen, werden wir noch unsägliches Leid erfahren, möglicherweise bis zur Selbstzerstörung.

Oder Dr. Arnold Toynbee (1889-1975), Historiker des 20. Jahrhunderts:

Im Durchschnitt hat sich das Niveau der moralischen Handlungen der Menschheit bis heute nicht gebessert. Die Menschheit hat sich moralisch nicht entwickelt. Demzufolge gibt es gar kein Argument, aus dem hervorgeht, daß die sogenannte zivilisierte Gesellschaft in rein moralischer Hinsicht besser dasteht als eine sogenannte primitive Gesellschaft. Es ist äußerst offenkundig, daß die Menschheit jetzt nach einem Weg suchen muß, um als eine große einheitliche Familie zusammenleben zu können. Denn unter den heutigen Gegebenheiten – atomare Energie dient militärischen Zwecken, Entfernungen werden immer kürzer – gibt es keinen anderen Weg als den, der die Menschheit daran hindert, ihren eigenen Massensuizid herbeizuführen.

Und noch ein Auszug aus einem Buch von Prof. Tobias Brocher, Econ-Verlag (Deutschland)

Zwischen Angst und Übermut

Es scheint eine Lücke zu bestehen zwischen unserer Wahrnehmungsfähigkeit und unserer Intelligenz. Wir wissen, dass Krieg tödlich, grausam und zerstörerisch ist. Wenn ihn niemand will und er dennoch eintritt, so muss es in uns selbst Bedingungen geben, die wir noch nicht genügend wahrzunehmen vermögen.

Wir haben noch keine Mühe darauf verwandt, diese Bedingungen genauer zu studieren, um zu erkennen, an welcher Stelle der Friede eigentlich verloren wird, lange bevor ein Krieg beginnt.

Herr Schuster hatte mir auf Facebook weiter geschrieben:

Aus meiner Sichtweise werden die anstehenden Probleme bspw. auch nicht durch ein BGE oder mehr Demokratie beseitigt. Im Gegenteil. Das BGE bedingt ganzheitliche Bildungsprozesse der Menschen. Werden diese nicht parallel gebildet, sehe ich schwarz. (Je größer die Freiheit eines Menschen, desto größer ist seine direkte Verantwortung gegenüber Mitmenschen und Natur)

Ich habe den Eindruck, dass es immer nur um Symptombekämpfungen geht. Das unrechtmäßige Verhalten anderer wird wahrgenommen, das eigene Unrecht ignoriert. Eigenes Unrecht, sollte es erkannt werden, wird oft als Reaktion auf anderes Unrecht bagatellisiert und damit fast als rechtens wahrgenommen.

Die Frage ist: Warum ist es so schwer, Menschen für die Notwendigkeit ganzheitlicher Bildungsprozesse zu sensibilisieren?

Ist das Wissen in Bezug auf „Ganzheitliche Bildung“ schlichtweg auf breiter Ebene in allen gesellschaftlichen Schichtungen nicht vorhanden, was letztendlich anzunehmen ist.

Es muss andere Zeiten gegeben haben, in denen Menschen sehr viel mehr von der Natur verstanden haben und sich nicht daher nicht gegenseitig umgebracht haben. Was ist passiert, dass wir meinen, zivilisiert zu sein und tun aber genau das Gegenteil?

Einen sehr interessanten Hinweis zum Thema „altes Wissen“ lässt sich in einem Text über Viktor Schaubergers Entdeckung der Leviationskraft lesen:

Neben diesen regionalen und z.T. noch existenten Quellen bezieht sich Schauberger auch auf mythologische bzw. vorgeschichtliche Aussagen. Er geht davon aus, daß die alten vorgeschichtlichen Kulturen (die älter als die griechische sind), noch im Besitz dieses Wissens waren. So erwähnt er z.B. mehrfach die Tabula smaragdina des Hermes Trismegistos, eines altägyptischen Weisen, in der nach seiner Auffassung genau die naturrichtige Methode beschrieben wird: »Mische die Stoffe des Himmels und der Erde naturrichtig, denn dann wirst du zeitlebens glücklich sein.« (3,14)

Auch das sagenumwobene Atlantis wird erwähnt, ebenso wie der Gral und die Gulla, jenes »geheimnisvolle Gefäß, in der sich jede Flüssigkeit, sei es nun Wasser, Milch etc., frisch und lebendig erhält.« (4,62)

Die sagenhaften Berichte aus den Mythen der Menschheit, die von Reichtum, Glück, Gesundheit und »paranormalen Fähigkeiten« sprechen, beruhen nach Schauberger auf dem Wissen um die naturrichtige Massenbewegung. Sie sind nichts Mystisches, sondern eine andere, verlorengangene Massenbewegungsart.

Im folgenden Zitat finden sich einige Hinweise, mit welchen Gebräuchen sich die Menschen zur Natur in Beziehung setzten.

»Zu diesen uralten Sitten und Bräuchen zählt, um die wichtigsten aufzuzählen, die letzte Ölung, das Tonsingen, das Sonnenpflügen, die Hügelgrabbestattung etc. Gepflogenheiten, die schon wiederholt beschrieben wurden, die nichts anderes waren, als naturnotwendige Vormaßnahmen, die, mit der repulsiven Fruchtstofforganisation in unmittelbarem Zusammenhang stehend, einstigen Kulturvölkern nicht nur die Nährfreiheit, sondern auch eine Bewegungsfreiheit sicherten, gegenüber der z.B. die heutigen Arten der maschinellen Fortbewegungsarten zu Land, zu Wasser und in der Luft geradezu kindische Spielereien sind.«

  1. Februar 21, 2012 um 11:38 am

    Schön bildhaft beschrieben, Herr Mott 🙂 Aber so läuft das in der Expansion, denn andernfalls kann kein Wachstum realisiert werden. Droht eine Ordnung erst einmal Anhänger um sich zu scharen, droht gar zügellose Vermehrung von Ordnungsbestreben, dann bleibt der reaktiven Unordnung keine andere Wahl, als scheinbar kreativ zurückzuschlagen, wie sonst kann das Wachstum aufrecht erhalten werden. Das expansive System nährt sich selbst, bis zu dem Punkt, wo allerortens nur noch Resignation zu herrschen scheint … und doch lauert die Ordnung unentwegt im Hintergrund, auf den richtigen Moment der Übernahme wartend. Davon erfährt man in der Regel wenig im Mainstream, dafür umso mehr im Internet.

    Immer wenn sich in der Vergangenheit Bilder der Ordnung zu entwickeln begannen, die im großen Stil für anhaltende Wandlung von Unordnung hin zur Ordnung hätten sorgen können, kam irgendetwas dazwischen, was die Keimung abwürgte … und erklärbar schien. Spontan fallen mir folgende Namen dazu ein:

    Rife … http://de.wikipedia.org/wiki/Royal_Rife
    Benveniste … http://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Benveniste
    Bechamp … http://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_B%C3%A9champ
    Montagnier … http://de.wikipedia.org/wiki/Luc_Montagnier

    Sie alle entdeckten Zusammenhänge, für die die Zeit noch nicht reif war / ist … und da aus Sicht der Expansion der Unordnung nicht sein darf, was der Unordnung vorzeitig in die Quere kommen kann, lässt es sich auch noch nicht realisieren … und wird verleumdet und schlecht gemacht. Doch diese Erkenntnisse tauchen immer wieder auf, zyklisch. Immerzu versucht die Ordnung den richtigen Moment abzupassen. Wann kann es KLICK machen, um das richtige Puzzleteil an der richtigen Stelle im Gesamtbild einzufügen, OHNE dass dem Lauf der Dinge daraus weitere Probleme entstehen.

    So frustrierend es scheint, dass all die von Herrn Mott beschriebenen Bilder möglich sind, so gewiss kann man auch sein, dass sie keinen Bestand haben werden und einzig der Realisierung der Unordnung dienen. Kämen diese Bilder nicht zustande, dann wären es andere, die uns beschäftigen würden.

    Oder anders ausgedrückt: Verknüpft man den Irrsinn der Politik, der scheinbar Herrschenden, der FInanzwelt, der klassischen Wissenschaft, und all die anderen Wirrungen und Irrungen mit den Ansätzen der Quantentheorie und der Ganzheitlichkeit, dann macht plötzlich vieles Sinn, wo zuvor nur Unsinn existierte.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  2. Februar 21, 2012 um 12:02 pm

    Während ich Deinen Artikel las, kam mir sofort eine Frage in den Kopf:

    Warum und wie wurden wir von diesem uralten, für uns überlebenswichtigem, Wissen abgeschnitten?

    Unweigerlich komme ich bei dieser Frage auf das Alte Testament mit seinen grausamen Handlungsanweisungen zurück, die seit über 6.000 Jahren die Geschicke der Menschheit immer stärker und immer tiefer beeinflussten. Alles, was nicht diesem grausamen Gotte folgte, wurde ausgerottet, assimiliert, umerzogen = Gehirn gewaschen (man nennt das auch „missioniert“)…

    Die Zerstörung der Bibliothek von Alexandria in Ägypten und die Hexenverbrennungen im „Mittelalter“ in Europa sind einige noch heute sichtbare Zeichen des systematischen Vernichtens wertvollen Wissens für das natürliche Leben der Menschen…
    Nur so ist zu erklären, dass bis auf den heutigen Tag das noch als „Ahnungen“ vorhandene frühere Wissen in den Bereich der Mythen verbannt wird und Menschen, die sich mit diesen „Ahnungen“ tiefer beschäftigen und die alten Gesetze wiederentdecken als „Pseudowissenschaftler“ und „Spinner“ verunglimpft werden, oder ihre Erkenntnisse einfach als „Aberglauben“ abgetan und der Lächerlichkeit preisgegeben werden… Es ist für die Herrschenden schädliches Wissen. Denn dieses Wissen führt unweigerlich zu der Erkenntnis, dass wir keine „Herrscher“ brauchen, dass wir alle sehr gut, ja gar wesentlich besser und friedlicher ohne irgend ein Herrschaftssystem leben. Und wir würden deutlich erkennen, dass es keinen Mangel gibt. An nichts. Wir würden erkennen, dass alles in mehr als ausreichendem Maße vorhanden ist. Wir würden klar erkennen, dass unsere Welt auf dem Kopf steht, dass wir auf Schritt und Tritt belogen und betrogen werden.

    Es ist auch und wiederum interessant zu beobachten, dass dieses Wissen vor allem (nicht nur) im „Westen“ verloren ging! Im Osten blieb vieles von diesem Wissen durch die Veden, den Daoismus, Konfuzismus, den Buddhismus erhalten, wenn es auch durch die wirtschaftliche Macht des Westens zum großen Teil – aber eben nicht ganz – verschüttet wurde…. Zumindest wurde es soweit verschüttet, dass es kaum noch anwendbar ist, nur noch rudimentär gelebt wird und auch hier in den Bereich der Mythen verbannt wird…

    Langsam erkennen nun auch unsere Wissenschaftler neu, was unseren Vorfahren in grauer Vorzeit Lebensalltag war.

    Irgend jemand hat mir in letzter Zeit gesagt: Es kehrt alles in seine natürlich Ordnung, an seinen natürlichen Platz zurück…
    und ich fand folgendes: Von unseren ursprünglichen Vorfahren (also den eingeborenen Völkern) lernen, heißt (über-)leben lernen

    Wie jedoch diese „Missionierung“ der letzten über 6.000 Jahre noch heute äußerst aggressiv voran getrieben wird, wahrscheinlich, um die letzten Reste des Alten Wissens zu zerstören und die Erde vollkommen unter das Joch zu zwingen, wird in einem Video gezeigt, dass ich fand…

    Das einzige, was wir dem entgegensetzen können, ist unser natürliches menschliches Verhalten. Wir hatten ja schon einmal festgestellt, dass die Basisdemokratie, die sich immer ganz schnell da bildet, wo die Herrschaftsstrukturen wegbrechen, die natürliche menschliche Organsisationsform zu sein scheint…

    Wie hieß es gestern in dem Video, dass Du auf Facebook veröffentlichtest:

    „Der Glaube hat eine enorme Kraft. Der Glaube muss nur wissen, körpereigenes Wissen. Wenn Sie vom Glaube her unwiderruflich wissen, dass es so ist, dann passiert es.“

    WIR können die uns umgebende und von uns (als) wahr-genommene Welt ändern. Durch unsere In-Form-ation, die wir aufnehmen (durch Auswahl), aber auch aussenden, durch unser Denken, Fühlen – und daraus resultierend unser Handeln…

  3. Februar 21, 2012 um 12:12 pm

    Altes Wissen jedoch wird nicht vernichtet, denn wenn es der Erreichung des gemeinsamen Zieles allen Bewusstseins dient, dann findet sich dieses Wissen immerzu in den Bildern der Realität, es wird sozusagen vererbt, weil es der Optimierung dienlich sein wird. Reinventing the Sacred. Wissen ist Information ist Energie … und die kann nicht vernichtet werden. Es kommt einzig auf die Beobachtung und die Wahrnehmung an.

    Gruß Guido

  4. Februar 21, 2012 um 1:24 pm

    Reblogged this on SunnyRomy.

  5. Februar 21, 2012 um 9:04 pm

    Ja.
    („Herr Mott“, das ist der Bringer. Ich stellte mir sofort die Suche nach einem „Nick“ in der Mottenkiste vor)

    Ja, Frage:
    Warum werfen einige Leute ihre Bananenschale erst auf den Gehweg, nachdem sie mehrfach ausprobierten, dass man darauf ausrutschen und sich heftigst den Steiß prellen kann?

    Der Mensch strebt nach Höherem, nach Klugheit, Weisheit, nach Einsichten. Wer seine eigene Fehlbarkeit erkannte und sie nicht anderen aufbürdet, ist weiter, als man den meisten zutrauen darf. Obwohl das Wesen von Dummheit bekannt ist, entziehen sich doch immer wieder einige der Erkenntnislage – fühlen sich sau-erfolgreich und benehmen sich auch gleich folgerichtig: Ich bin frei, dafür sollte euch nichts zu teuer sein.

    Zum Thema darf ich kurz anmerken:
    Die Fragen werden präziser. Hoffentlich merken die Antworten das. Die Bananenschale wies hier in die andere Richtung.

    Wolfgang

  6. Februar 21, 2012 um 10:01 pm

    Und dann gibt es Erfindungen aus Reich der vermeintlich Dummen, die nichts kosten und so viel bewirken können:

  7. Februar 21, 2012 um 10:22 pm

    RIESENBLÖDHEIT

    1. Ja, so ist das wohl. Nicht genug damit, beschissen zu werden, es braucht auch noch den Selbst-Beschiss.

    2. Wenn ich jemandem sage, er müsse, um in seiner Enwtwicklung voran zu kommen, durch die Wut gehen, ernte ich solange Blicke, als käme ich von einem anderen Stern, bis er drin steckt. Dann ging manch ein Spiegel zu Bruch – besser wäre gewesen, genauer hinein zu schauen.

    3. Wir waren Heute zum Fotografieren unterwegs. Dabei heraus kam, dass Susanne ein paar Kinder begeistern konnte, etwa 30 Jägermeisterflaschen aus der Natur zu sammeln. so wurde aus einer Riesenblödheit allseits Freude.

    4. Vor Jahren warnte ich Eltern, sie sollten ihre Kinder nicht beschimpfen, weil sie ihre eigenen Produkte seien und Rückschlüsse auf die Ursache unvermeidlich wären.

    5. Vor Jahren schrieb ich begeistert von einem Schöpfer, dessen Genialität und Liebe von Menschen nicht zu beschreiben sei. Heute entdecke, realisiere ich die Schöpfungs-Attribute, indem ich mitten drin stehe und die Fähigkeit des Staunens neu erlebe. Aber bereits damals hütete ich mich vor dem Verunglimpfen menschlicher Leistungen als Früchte, deren Pflanze und Keim mir über jeden Zweifel erhaben war und geblieben ist.

    6. Wenn die Menschheit das Wissen für eine optimale Gesellschaftsform jemals gehabt hätte, lebten wir heute in dieser Gesellschaftsform; auch daran hege ich nicht den geringsten Zweifel.

    7. Nun schreibe ich (nicht ganz alleine) hier bereits seit geraumer Zeit in einigen Themen über das Wesen von Chaos und Ordnung. Wie riesenblöd stellte ich es an, es so zu formulieren, dass selbst die klügsten Köpfe es nicht verstehen?

    8. Schließlich: Wer die Schöpfungsmechanik als Riesenblödheit empfindet – ist infiziert.
    Schlechte Zeiten? Gute Besserung!

    Wolfgang

    • Februar 21, 2012 um 10:32 pm

      Gute Besserung, und noch viel mehr Unordnung. Aber mal so richtig. Ich lese seit November immer mal wieder die Texte von Benjamin Fullford und grübele darüber, was an diesen wilden Aussagen dran sein könnte. In seinem neuesten Text schreibt er, dass eine Reihe hochgestellter Bänker, aber auch Ex-Politiker wegen illegaler Geldgeschäfte in Dimensionen, die wir uns nicht vorstellen können, festgenommen und verklagt werden sollen. Das CIA soll mitwirken. Es list so merkwürdig, dass ich an Guidos Text über die Bilder von Verschwörungstheorien denken musste.
      Was sagt Euer Bauch zu dieser ungewöhnlichen Interpretationen von Bildern?

      • Februar 21, 2012 um 10:41 pm

        Hmmm.
        Wer Wurst essen will, soll sich um die Schweine kümmern?

        Aber mal so richtig:
        Warum kann uns das Chaos beeindrucken?
        Könnte man sich – im Ansatz – vorstellen, es wäre wie ein Leiter?
        Sind die, die da nicht rauf klettern wollen, nicht schwindelfrei?

        Ich schicke gleich ein Video von Hagen Rether.

        Wolfgang

  8. Februar 22, 2012 um 9:16 am

    Noch ein paar Zeilen bezüglich der Interpretation von realen Bildern:

    Geht man von einem Bewusstsein aus, welches die Realität als Konsens aller bewussten Lebewesen ansieht und räumt dem menschlichen Bewusstsein dabei eine Schlüsselrolle ein, dann wird eigentlich schnell offensichtlich, warum es zu besagter Riesenblödheit kommt.
    Der Konsens gelingt einzig durch Anwendung der realen Bilder als Sprache. Einzelheiten und Ausführlichkeiten fasse ich gerade in einem neuen ebook zusammen, welches dann kostenlos über GOLD-DNA erhältlich sein wird … so, der Werbeblock ist beendet 😉

    Wenn wir uns unterhalten geschieht dieses ebenfalls mittels Sprache, die wir im Grunde intuitiv anwenden. Niemand käme bei der Formulierung auf die Idee jedes Wort zu untersuchen und sich zu fragen, ob es dieses Wort auch wirklich gibt. Wir wählen Worte nach Kontext, in Abhängigkeit des Umfeldes und in Beziehung zu den anderen Teilnehmern. Wir nehmen kein Wort auseinander, um nachzusehen, was eventuell in ihm steckt, woraus es zusammengesetzt ist. Ist man sich nicht sicher bezüglich der Bedeutung eines Wortes kann man nachschlagen welchen URSPRUNG das Wort hat und welche URSPRÜNGLICHE Bedeutung von ihm ausgeht. Und genau hier liegt die Lösung aller Probleme, hier liegt die Heilung aller Krankheiten. In der Wiederherstellung des Ursprungs bzw. in der Rückführung in den ursprünglichen Zustand. Jede Abweichung vom Ursprung im Laufe der Zeit ist das Werk der Unordnung. Je mehr Abweichung, desto mehr Unordnung hat sich eingeschlichen.
    Somit ist es unsinnig nach dem Beweis für die Existenz eines Wortes zu suchen, zu forschen. Es geht nicht um das WARUM. Jedes Wort einer Sprache wird als vorhanden akzeptiert und wahrgenommen … warum dann nicht auch die Vokabeln der realen Bildersprache ? Jederzeit kann der Ursprung wiederhergestellt werden, indem die Unordnung nach und nach aus der Vokabel genommen wird. Das gelingt aber nur, wenn man das Bild, die Vokabel, als das wahrnimmt, was sie ist, nämlich ein realer Bestandteil des Gesamttextes, den wir als Realität erfassen. Gelangt man zum Ursprung des Bildes verlieren sich auch alle Symptome, welche sich im Laufe der Zeit in der Realität zeigten. Bei Krankheiten ist es nicht anders, denn nur so gelingt die Heilung auf lange Sicht. Wofür ein Krankheitsbild in der Realität auftaucht … das ist doch die eigentliche Frage. Und die Antwort ist: der Aufmerksamkeit wegen, der Wahrnehmbarkeit wegen. Warum tauchen Viren und Bakterien im Umfeld eines Krankheitsbildes auf ? Um Aufmerksamkeit zu erregen.

    Die Schwierigkeit der Heilung, der Rückkehr zum Urzustand, frei von Unordnung, liegt dummerweise in der zunehmenden Beweisforderung von Vokabeln der realen Bildersprache … eine Herangehensweise, auf die niemand käme, wenn es um Sprachen geht, die man täglich, intuitiv, anwendet.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • Februar 22, 2012 um 10:23 am

      Stimmt. Durch Sprache erzeuge ich Bilder, durch Bilder erzeuge ich Gefühle, durch Gefühle „Bild“e ich mein Bewusstsein, durch Bewusstsein forme ich meine Welt…
      Es funktioniert wechselseitig: Durch In-Form-ation meiner (Um)welt wird mein Bewusstsein geBildet, das formt Gefühle, die in Worten ihren Aus-Druck finden…

      Es wäre demnach also beides wichtiges – die inneren Bilder UND die äußeren Bildern zu verändern, um das Bewusstsein zu ändern.

      Welche der beiden Seiten ist primär? Ich denke keine, beide sind gleichrangig… darin liegt vielleicht die Krux? Ich bin nicht allein auf der Welt. Erst wenn es genügend Einzel-Bewusstseine gibt, die unserer äußere Welt anders, menschlicher in-Form-ieren, kann die äußere Welt auf immer mehr Einzelbewusstseine – wiederum durch In-Form-ation – zurückwirken und diese verändern?

    • Februar 22, 2012 um 2:09 pm

      Spontan:
      Gudio, Du schreibst:
      „warum es zu besagter Riesenblödheit kommt.
      Der Konsens gelingt einzig durch Anwendung der realen Bilder als Sprache. “

      Hat das etwas damit zu tun, WIE man die Bilder interpretiert?

      Oder anders herum gefragt:
      Wie kann es sein, dass einer fröhlich pfeifend den Wahnsinn belächelt, und ein anderer mangels Sandkasten den Kopf in die Wäschtonne steckt und den üblen Geruch dieser Welt beklagt?

      Betrifft, konkret gefragt, der Konsens ein affintitves Miteinander durch Bewusstsein?

      Dann:
      „Jede Abweichung vom Ursprung im Laufe der Zeit ist das Werk der Unordnung. Je mehr Abweichung, desto mehr Unordnung hat sich eingeschlichen.“

      Stellen wir uns vor, der Zustand eines Wesens ist A. Alles ist in Ordnung.Plötzlich taucht ein Wesen mit der Eigenschaft B auf.
      A erkennt dieses Wesen und seine Eigenschaft als anders.
      Erst dann beginnt ein Erkenntnisporzeß mit der Fragestellung: WAS ist anders an B? Was macht B mit A und was kann A mit B machen?
      Könnten die Bilder, die sich entwickeln, die Unordnung aus dem Miteinander einer Verschiedenheit beschreiben?
      Und so Bewusstsein entstehen lassen über die Art der Verschiedenheit?
      Und das man Bewusstsein braucht, um die Verschiedenheit handhaben, kontrollieren zu können, und sie NUTZEN kann?

      Guido serviert das Frühstück. Duftet nach Garten Eden.
      Danke.

      Wolfgang

  9. Februar 22, 2012 um 10:32 am

    Und was, wenn wir uns vorstellten, dass wir als inkarnierende Geistwesen nur als Avatare auf der Welt sind, um als Teil des Schöpfers sein Gesamtbewusstsein zu optimieren? Würde uns eine solche Vorstellung helfen können, zu einem vernetzten WIR zu kommen, das pfleglich miteinander umgeht? Hier ist ein inspirierender Artikel, der dem Thema nachgeht http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/philosophie-religion/4049-welchem-zweck-dient-die-fastenzeit.html

    • Februar 22, 2012 um 3:00 pm

      Der Gedanke ist nicht schlecht und naheliegend.

      Weißt Du, was mich an Artikeln (und Religionen) dieser Art immer wieder stört?
      Sie verlangen, dass ich mich von der Welt zurückziehen soll. Ich soll der Welt, in der ich lebe entsagen, um zu „höheren Werten“ zu gelangen?

      Damit kann ich nicht einverstanden sein. Ich will und werde nicht aus dieser Welt fliehen, um (vielleicht) mein Seelenheil zu finden.

      Meine Bestimmung kann ich nur IN und MIT der Welt – nicht abgetrennt von ihr – finden und leben.
      Dabei ist Meditation nützlich, da sie den Geist von dem Gedanken- und Gefühls-Müll der Welt reinigt.
      Fasten ist nützlich, um meinen Körper (von mir aus Avatar) von dem mit der Nahrung aufgenommen Umwelt-Müll zu reinigen und ihn so gesund und leistungsfähig zu halten, dazu der Sport, als der körperlichen Beanspruchung des Körpers, die sonst in unserer bequem gewordenen Welt nicht mehr gegeben ist.
      Dazu benötige ich keine von irgend welchen Institutionen (Religion ist Institution) bestimmten Zeiten, das mache ich, wenn ich es für notwendig erachte.

      Ich bin auch nicht der Meinung, dass mein Körper (oder Avatar) ein „Wegwerfprodukt“ ist, das ich einach so benutze und dann eben wegwerfe, weil er ja nicht „wirklich“, sondern „nur“ in meiner „Ein-Bildung“ existiert und schließlich bekomme ich ja gleich wieder einen neuen geliefert.
      Durch meine Erfahrung bin ich überzeugt, dass mein Körper eine eigene Intelligenz besitzt und dass ich in der Lage bin, mit ihm zu kommunizieren und ich kann ihn verstehen. Wir stehen in Wechselwirkung zueinander. Ich bin nicht mein Körper, aber mein Körper ist ein wichtiger Teil, ein wichtiges Werkzeug meines Selbst in dieser Welt. Wenn ich ihn als austauschbaren „Avatar“ missachte, wird er mit Krankheit reagieren… Freilich ist der Körper nicht in der Lage, ohne mein Selbst zu existieren. Entschwindet mein Selbst aus dem Körper, zerfällt er. Ich habe meinen Körper mal einen sehr liebenswerten und intelligenten Biomaten genannt…

      Irgendwo habe ich mal gelesen: Mein Körper ist der Tempel meiner Seele. Nun möge sich mancher seinen Tempel von außen und innen anschauen und sich fragen, ob sich die Seele (mein Selbst) gern darin aufhält?
      Meditation und Fasten hilft bei der Reinigung, so dass sich die Seele in ihrem Zuhause wohl fühlt und gern dort ist und darum lange bleibt 🙂

      Schließlich bin ich fest davon überzeugt, dass „Sünden“ (es gibt keine Sünden!!) in irgendwelcher Form „abgewaschen“ werden können! Ich kann nur ein Leben führen, das es mir gestattet, mir jeden Morgen fröhlich ins Gesicht zu schauen und mir einen wundervollen Tag zu wünschen.

      Ich habe auch nicht die Aufgabe, irgendwelche „Fehler“ aus vergangenen Leben „aufzuarbeiten“ und „wieder gut zu machen.“
      Warum wir hier sind? Für mich sehr einfach: Als reiner Geist (oder Seele) haben wir keine Sinneseindrücke. Um uns selbst erfahren (ob auch entwickeln, weiß ich nicht, vielleicht) zu können, brauchen wir aber diese Emfpindungen unserer Sinne.
      Versucht Euch mal bitte vorzustellen, wie ein Leben wäre, ohne den Duft einer Blume, ohne das zarte Grün des Frühlings, ohne den Wind zu spüren und die Wärme der Sonne, ohne den Kuss des geliebten Menschen und seine Berührung spüren zu können. Ist DAS erstrebenswert?

      Ich denke, wir kommen freiwillig hierher, um unsere Erfahrungen zu sammeln, uns selbst auszudrücken und vor allem, um zu genießen 🙂 Jeder auf die von ihm selbst gewählte Weise.

      Das sind natürlich meine persönliche Auffassungen.

      • Februar 22, 2012 um 3:53 pm

        Hi Solveigh,

        Schließlich bin ich fest davon überzeugt, dass “Sünden” (es gibt keine Sünden!!) in irgendwelcher Form “abgewaschen” werden können!

        wolltest Du das so schreiben:

        Schließlich bin ich nicht davon überzeugt, dass “Sünden” (es gibt keine Sünden!!) in irgendwelcher Form “abgewaschen” werden können!

        LG Martin

      • Februar 22, 2012 um 3:55 pm

        Der Körper ist ein Auge …

        Gruß Guido

      • Februar 22, 2012 um 3:57 pm

        Hallo Solveigh,
        steckt darin:

        „Schließlich bin ich fest davon überzeugt, dass “Sünden” (es gibt keine Sünden!!) in irgendwelcher Form “abgewaschen” werden können!“

        ein Schreibfehler? (Abwaschen, was es nicht gibt)

        Und:
        „Ich denke, wir kommen freiwillig hierher, um unsere Erfahrungen zu sammeln, uns selbst auszudrücken und vor allem, um zu genießen 🙂 Jeder auf die von ihm selbst gewählte Weise.

        BINGO!
        Der Freie Wille lebt in einer determinierten Welt.

        Nur aus egozentrischen Gründen?

        Wolfgang

      • Dr. Manfred Voss
        Februar 22, 2012 um 4:21 pm

        Ja.

        Das „Aufblühen“ von Transzendenz entfaltet sich nicht in der Ablehnung dessen, was ICH BIN, und was ich bin IN DIESER WELT, sondern in dessen Integration … hin zu Kohärenz. Und das darf man auch noch genießen 🙂

        (Was ich auch schon mal anzudeuten versucht habe in der Formulierung: Nicht ich bin in der Welt, sondern die Welt ist in mir – und das macht den ganzen Unterschied …)

        In meiner Sicht mal wieder die Essenz von Tantra, anders formuliert.

      • Februar 22, 2012 um 7:34 pm

        Richtig, Martin.

        Noch einmal in richtigem Deutsch:

        Es gibt keine Sünden. Darum können auch keine abgewaschen werden.

        Selbst wenn es Sünden gäbe, könnten sie nicht einfach abgewaschen werden – aber das ist ein anderes Thema.

      • Februar 22, 2012 um 7:38 pm

        BINGO!
        Der Freie Wille lebt in einer determinierten Welt.

        Nur aus egozentrischen Gründen?

        Kann ein Egozentriker wirklich genießen? Nur geteilter Genuß wird immer besserer Genuß.
        Egozentrik ist dem Genuß immer abträglich. Vielleicht ist ein Egozentriker auch darum nie zufrieden. Weil er nicht teilen kann…

        • Februar 22, 2012 um 7:55 pm

          Und ständig auf der Suche ist, und den Genuss nicht wirklich finden kann, und immer unzufriedener wird?

    • Februar 22, 2012 um 3:48 pm

      Wenn Du Dir das RICHTIG vorstellst, lieber Martin, BIST Du vernetzt!

      Du stehst – scheinbar – vor einer Tür, die Du im Außen suchst. Vernetzung geschieht automatisch durch Übereinstimmung. Die übereinstimmung mit dem vorhandenen „Netz“ kann – logisch – nur in Dir erfolgen. Achte auf Dissonanzen. Das Tragen von Netzstrümpfen wird wenig helfen.

      Wolfgang

  10. Februar 22, 2012 um 11:55 am

    Die größte Gefahr geht somit einzig von der zunehmenden Kommunikationsschwierigkeit in der Anwendung der realen Bildersprache aus, wozu auch folgender Artikel passt:

    http://www.welt.de/kultur/article13870400/Fast-3000-Sprachen-vom-Verschwinden-bedroht.html

    Mit dem Verschwinden einer weiteren natürlichen Sprache hat die reaktive Unordnung zunehmend leichteres Spiel im Vorgaukeln, dass die Realität der Wirklichkeit entspricht … dadurch haben künstliche Sprachen wiederum die Möglichkeit realisiert zu werden … Teufelskreis, aber nur ein halber, denn die Wahrheit/Wirklichkeit steckt nach wie vor in der anderen Hälfte des sich schließenden Kreises/Kreislaufes.

    Bezüglich der Avatare, die Teil des Bewusstseins eines Schöpfers sind:
    http://www.gold-dna.de/update4.html#up66

    Gruß Guido

    • Februar 22, 2012 um 1:33 pm

      Ich hatte gestern irgendwo aufgeschnappt, dass wir seit 1950 etwa 1/4 oder sogar schon 1/3 unserer Arten auf der Erde verloren hätten. Grund ist unsere Proftsucht. Quasi so schlimm wie vor 65 Millionen Jahre, als es noch Meteoriten waren, die das Leben ausdünnten.
      Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du zwar einen Schöpfer im großen Zyklus siehst, aber keinen Schöpfer dieses Schöpfers?
      LG Martin

  11. Februar 22, 2012 um 1:41 pm

    Der Schöpfer findet sich in ALLEM Leben selbst wieder, es ist das Gesamtbewusstsein. Es braucht keinen Schöpfer des Schöpfers, der wiederum einen Schöpfer bräuchte, usw.

    Bezüglich des Artensterbens … eine weiße Leinwand: http://www.gold-dna.de/update3.html#up58

    Was zählt ist die Summe der Bewusstseine, das Gesamtbild.

    Gruß Guido

    • Dr. Manfred Voss
      Februar 22, 2012 um 3:41 pm

      Schön ausgedrückt … das Schöpferische ist eine innewohnende (definierende) Eigenschaft/Qualität ALLEN Lebens.

      In einer anderen (für mich kongruenten) Sprache kann ich auch sagen (wie z.B. auch hier https://faszinationmensch.wordpress.com/2012/02/17/warum-ist-der-mensch-korrupt/#comment-4761 angedeutet):

      – Das „Gesamtbild“ entsteht im Bewusstsein in jedem Moment neu als unausweichliche Folge des „Gleichgewichtsbestrebens der Gesamtheit aller Quantenwellenfelder“,

      – bzw. nochmal anders ausgedrückt als unausweichliche Folge von „agape“ – wobei die von mir hier gewählten Sprachbilder für jemand anders nur insoweit Sinn ergeben, als sie zu seinen eigenen Bildern hinreichend kohärent sind bzw. sich dahingehend „einschwingen“ können … 😉

      – und nochmal ein anderes „Sprachbild“ wäre z.B. mein Versuch einer „Tantrischen Genesis“ https://faszinationmensch.wordpress.com/2011/12/12/steht-die-menschheit-vor-einem-bewusstseinsprung/#comment-2574 , welches zumindest in mir ebenfalls kohärent eingebaut ist und mitschwingt …

      Gleichzeitig: Jedes Sprachbild bleibt unvollständig, und kann nur andeuten, irgendwo ins Unsagbare zeigen – „Das Tao, welches sich sagen lässt, ist nicht das Tao“ 😉

      (Ich habe aus eigenen Erfahrungen und daraus folgenden Erkenntnissen im Umgang mit sehr unterschiedlichen „Sprachen“, von Mathematik bis hin zu Poesie oder auch Musik, eine für mich stimmige Beschreibung aller Sprachstrukturen, eine Art „Metasprache“ entwickelt, aber das wäre jetzt ein laaaanger Beitrag, nach meinem Eindruck zu lang, also heb‘ ich das nochmal auf, bis es passt …)

      (off-topic: Gibt es irgendwo eine Anleitung, wie man hier beim Kommentieren formatiert, also z.B. Links setzt, fett oder kursiv hervorhebt, Zitate einbaut usw.? Würde ich gerne lernen.)

      LG Manfred

    • Februar 22, 2012 um 4:14 pm

      Ein schöpferische Substanz reflektiert ihr verschiedenartiges Wesen (Geist und Liebe) mittels einer Welt – und schafft Bewusstsein über die Verschiedenartigkeit – im Miteinander?

      Und:
      Finden sich auch die „Geschöpfe“ mittels Bewusstsein im „Schöpfer“ wieder?
      Entspräche das der Idee des „Weges zurück zum Vater“?

      Das Artensterben ist eine Folge des Strebens zu höheren, komplexeren Bewusstseinen. So formuliert es jedenfalls Jakob Lorber.

      Vom Kannibalismus zum Veganismus. Was mag es bedeuten?

      Wolfgang

  12. Februar 22, 2012 um 2:27 pm

    Federleicht
    entstand nicht aus einem Griff durch die Brille., auch wenn das, was ich in der federleichten Zeit produzierte, mir entsprechende Kommentare abnötigte.

    Aus meiner Mottenkiste die folgende Geschichte:

    Hintergrund
    Ein gutes Gefühl für mich: Die Kinder im Dorf mögen mich und zeigen das deutlich. Hinweis, daß ich auf dem rechten Weg bin? Die herausragende Tat des Vormittags ist das Bändigen eines störrischen Esels. Das Bild baut sich vor dem Café auf: Der alte Mann und der Esel, der sich keinen Schritt von der Stelle rührt und Erstgenannter ihn trotz großer Anstrengung nicht zum Fortschritt bewegen kann. Das Bild ruft „Hilfe“. Ich erfühle die stumme Bitte, lasse ohne zu zögern von meinem Kaffee ab und erfülle sie am vorderen Ende des Tieres mit Leben. Nehme den Strick, spreche ein paar ermunternde Worte und ziehe, erst wenig, dann mehr, dann noch mehr. Urplötzlich wie von der Tarantel gestochen, springt das Vieh mit allen Vieren gleichzeitig in die Luft, und jagt mir einen gehörigen Schrecken ein. Das kann nicht mein Werk alleine gewesen sein, denke ich. Der Alte steht hinter dem Esel und hat dort seinen Beitrag für den Fortschritt geleistet; für mich unsichtbar, aber wahrscheinlich hat er mit seinem Stock bestimmte empfindliche Weichteile des Esels bearbeitet und damit den Zündfunken für den gewaltigen Sprung ausgelöst. Erfolgreich, denn jetzt geht’s voran, langsam und mit Gewalt, aber es geht. Rede dem Tier gut zu und bilde mir ein, das würde helfen, aber sicher redet hinten auch der Stock gut zu. Beim Schreiben dieser Szene sehe ich die Bilder vor meinen Augen und die Lachtränen schießen in Sturzbächen aus meinen Augen und fließen in den Bart. Der Witz mit dem impotenten Alten fällt mir ein, der Vater wird. Er fragt seinen Freund, wie das angehen könne, und der erklärt ihm das mit einem Beispiel: Stell dir vor, du spazierst durch die Wüste und begegnest einem Löwen. Mit deinem Spazierstock zielst du auf ihn. Plötzlich knallt ein Schuß und der Löwe fällt tot um. Wie kannst du dir das erklären? Da sagt der Alte: Es wird wohl einer hinter mir gestanden haben, der ein Gewehr hatte.

    Als ich geboren wurde, standen die Sterne im Zeichen Lebensfreude. Da kann ich aber auch nix für.

    Allen einen freudigen Tag.

    Wolfgang

    Motten sind Schmetterlinge – Moth.
    Moth – ER, impliziert die Anwesenheit eines Vaters und Kindes – und den Faktor Fruchtbarkeit. Danke Nick!

  13. Februar 22, 2012 um 3:53 pm

    Wie kommt nun die Unordnung in die reale Bildersprache ? Man nehme die Zahl Phi, die Goldene Zahl, Bestandteil der Göttlichen Geometrie und des Goldenen Schnitts. Diese ist noch heute in den Proportionen vieler Lebewesen vorhanden, sei es Mensch, Tier oder Pflanze. Auch in vielen natürlichen Vorgängen, Zyklen und Mustern findet sich Phi wieder. Warum aber nicht in ALLEN realen Bildern der Natur ? Weil sich die Unordnung im Laufe der Zeit in die Grammatik und Semantik der realen Bildersprache eingeschlichen hat … und es ist Phi, welche den Ursprung dieser Grammatik und Semantik darstellt. Somit beinhaltet Phi im Zenit der Unordnung die maximale Abweichung vom Ursprung. Schaut man sich das Symbol für Phi an, dann wird folgendes offensichtlich:

    Hier ist das Symbol:

    Es setzt sich aus der 1 und der 0 zusammen. Die 1 befindet sich in der 0. Die 1 steht für das Gesamtbewusstsein in Kohärenz. Einigkeit. Ganzheit. Die 0 ist das Meer der Möglichkeiten, die Freie Energie, die aktive Unordnung. Kommen 0 und 1 zusammen geht daraus die Grammatik und die Semantik hervor, die der realen Bildersprache als Grundlage, als Ursprung, dient. 0 und 1 … der Ursprungsdualismus. Der Beginn von ALLEM. Die Einigkeit der 1 spaltet sich auf in Männlich und in Weiblich. Reaktive Unordnung und reaktive Ordnung nehmen ihren Lauf. Die Kohärenz ist nicht mehr. Das Leben betritt die Bühne. Das Weibliche … Eva. Das Männliche … Adam. Das Paradies … die 1. Und die Schlange ? Der Interpretationsbeginn der Lebensformen, umhülltes Bewusstsein, denn schaut man sich die DNA aller Lebewesen an, dann findet sich Phi selbst dort wieder, nicht in Reinform, sondern mit Abweichung vom Ursprung, in Abhängigkeit von der Unordnung. In alten Kulturen findet sich dieser bildhafte Zusammenhang zwischen der Schlange und dem Wesen des Lebens wieder, seit Urzeiten. Der Apfel ist der Ruf der Materie, die Nahrung für das Leben, das Vokabular der sich aus Phi entwickelnden realen Bildersprache. Der Garten Eden ? Danke Wolfgang für dieses Stichwort.
    An apple a day keeps the doctor away and keeps you healthy. Der Sinn des Lebens ist die Wandlung von Unordnung in Ordnung.
    Das Gebot der Expansion, der zunehmenden Unordnung, ist: Abandoning of the Sacred … Abkehr vom Goldenen, vom Göttlichen. Heilige Schriften, insbesondere die Bibel der westlichen Welt, der Industriestaaten, sind/ist voll mit diesen Bildern. Es ist die energetische Gebrauchsanweisung der Expansion, ihre Geschichte.
    Die kommende Optimierung ist die Rückkehr zum Ursprung, zu Phi. Reinventing the Sacred. Aber nicht, indem spiegelgleich der Rückwärtsgang eingelegt wird, und die Vergangenheit rückwärts aufgerollt wird, sondern durch die Vermeidung von immer mehr Unordnung, um mehr und mehr hervortreten zu lassen, was nur verborgen war, immerzu existierte. Dazu bedarf es der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit, der Fokussierung. Und so werden alle verkörperten Einzelbewusstseine wieder zum kohärenten Gesamtbewusstsein, zum Schöpfer, der ein weiteres Universum hervorbringen wird … nachdem das Leben wieder einen Lernzyklus in Sachen Optimierung durchlebt hat.

    Das Universum ist die Phi(l)harmonie des Lebens, bedeutet Philharmonie doch: Die Liebe zur Harmonie, zur Konsonanz, zum Einklang. Die Liebe zu Gott, zur Kohärenz des Gesamtbewusstseins. Nur schade, was die Kirchen im Namen der reaktiven Unordnung daraus gemacht haben.

    Gruß Guido

    • Februar 22, 2012 um 4:44 pm

      Mannomann, Guido da hast du ja wieder ein paar Töne zu Bildern werden lassen.

      Verständnis
      Du schreibst:
      Die Einigkeit der 1 spaltet sich auf in Männlich und in Weiblich.
      Bisher sah ich die Aufspaltung der NULL als den Anfang an.
      Könnte es sein, dass wir diese Information als Urknall interpretieren?
      Eine Statik, eine Unbewusstheit von Verschiedenartigkeit, löst sich auf in der Absicht, Bewusstsein darüber zu schaffen?
      Und anders gefragt:
      Eine Ganzheit, in der Verschiedenartigkeit schlummert, erlöst sich von seiner Unkenntnis über sein Wesen, indem es seine Wesensart erkennbar macht?
      Ich weiß nicht, wer ich BIN, aber ich kann es heraus finden, indem ich einen „Spiegel“ schaffe?
      Erschufen sich im Lauf der Zeitgeschichte so Bilder von einem Schöpfer, die dem Stand der Entwicklung des Bewusstseins entsprachen? Ein Weg von Wut und Bestrafung zu Verständnis und Liebe?

      Hätten wir ohne die Kirchen nicht ein Schein-Paradies? Der Weg durch die „Hölle“, der Weg in den „Himmel“?
      Klar, für Veganer ist es schwer, sich mit armen Würstchen anzufreunden.

      Wer drehte hier an einem Schwungrad, das von RIESENBLÖDHEIT geleitet sein sollte?

      Wolfgang

      • Februar 22, 2012 um 5:02 pm

        Sieht so aus, dass Ihr beiden warm lauft, was die Bilderpoesie angeht – Chapeau 🙂

    • Februar 23, 2012 um 12:18 pm

      Für mein Netzprojekt habe ich den Text noch mal feingeschliffen:

      http://www.gold-dna.de/updatejan.html#n2012II

      Nochmals DANKE an alle hier für Eure Inspiration und Wegweiser 🙂

      Gruß Guido

  14. Februar 22, 2012 um 4:50 pm

    Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Und auch einen entsprechenden Präsidenten?
    Der Demokratie Schaden – Über den Gauk, den man rief, ist hier nett zu lesen:

    Was für ein grandioser Glücksfall! Arbeit ist gesichert! Material für Texte, für Polemiken, für Glossen. Ein passender Präsident für diese Republik. Ein Pfaff’, der “Freiheit in Verantwortung” als Lebensmotto führt, der Freiheit jedoch nicht an Leben in Würde orientiert, sondern an der Freiheit, sich eine alternative Brücke aussuchen zu dürfen, unter denen man Obdach findet. Besser konnte sich die Junta der vier etablierten Parteien gar nicht absprechen. Niemand sonst könnte den Zeitgeist adäquater vertreten als der Theologe der Herzlosigkeit – er erhebt seine an Ketten gelegte Freiheitsrhetorik ins Metaphysische, entkleidet sie von sozialen Kategorien. Freiheit ist nur Freiheit, wenn sie nichts kostet – Arbeitslose und Niedriglöhner können demnach nur Freiheit beanspruchen, wenn sie unentgeltlich eingefordert wird. Der Sozialstaat an sich ist somit letztlich keine Schmiede der Freiheit, sondern ein unfreiheitliches Schattenreich.

  15. Februar 22, 2012 um 5:04 pm

    Hallo Manfred,

    Du schreibst:
    „Jedes Sprachbild bleibt unvollständig, und kann nur andeuten, irgendwo ins Unsagbare zeigen – “Das Tao, welches sich sagen lässt, ist nicht das Tao”

    Für mich brachte es Solveigh auf den Punkt ()oder kam in seine unmittelbare Nähe):
    „.. uns selbst auszudrücken und vor allem, um zu genießen :“

    Bedeutet in meiner Interpretaion:
    Geist und Liebe als Verschiedenheit zu erleben und sie in ein harmonisches Miteinander zu bringen. Dem folgt ja automatisch der Genuß!

    Freiheit – etwas tun zu können, und es nicht tun zu müssen?

    Interessant, wie Solveigh den Körper auf ihrer Entdeckungsreise – ich nenne das mal so – benutzte. Offensichtlich unentbehrlich hin zur Ganzheit, zur Harmoinie zu gelangen. Damit klären sich – unbedingt – auch das Wesen von Geist (Verwirrung) und Liebe (Angst). Unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit scheint es angeraten, das Eine zu tun und das Andere nicht zu lassen:
    Angst, Verwirrung und materiell manifestierte Vergiftung aufzulösen.

    Wolfgang

  16. Februar 22, 2012 um 8:01 pm

    Über die Wege, Klarheit zu erreichen, ist man geteilter Meinung.
    Ich halte es jedoch für unabdingbar, im Prozeß der Klärung sowohl Gleiches zusammenzuführen, als auch Unterschiede zu erkennen.

    Auf dem Weg des Verstehens, auf dem ich mich natürlich noch immer befinde, entschloß ich mich, verschiedenen Erregungen auch verschiedene Namen zu geben und die verschiedenen Ursachen und die unterschiedlichen Ebenen im System zu beschreiben. Da auf meine Beschreibungen bisher weder reagiert noch eine Frage gestellt wurde, bleibt das Thema weiterhin gedeckelt.

    Aber da unsere Vögel mitten in der Balz sind, erlaube ich mir ein paar systemrelevante Worte:

    Freude ist nicht gleich Glück. Glück teilt sich selbsttätig, und Freude ist keine qualifizierte Erregung, auch wenn sie – völlig wertfrei – die Wesens-Qualität des Erregten spiegelt.

    Wolfgang

  17. Februar 22, 2012 um 8:04 pm

    Martin Bartonitz :

    Und ständig auf der Suche ist, und den Genuss nicht wirklich finden kann, und immer unzufriedener wird?

    Genau!

  18. Februar 22, 2012 um 8:33 pm

    Das Problem des Egozentrikers (Geistwesen) sehe ich darin:
    Er-sie-es muss sich seine Freude immer wieder neu erschaffen. DESWEGEN ist er Egozentriker, weil ihn SEINE Sorge treibt, per Erregung – koste sie, was sie wolle – existent zu bleiben.

    Warum konsumieren die Menschen (teilweise) wie von Sinnen? Etwa, um sich zu erregen?
    Warum lassen sie sich so gerne von Idioten regieren? Etwa, um sich erregen zu können?
    Genuss-süchtig – aus Angst vor Nicht-Existenz?
    Niedere (An-)Triebe kommen ins Spiel aus Mangel an Besserem?

    Spannendes Thema, gell.

    Wolfgang

    • Dr. Manfred Voss
      Februar 23, 2012 um 3:23 am

      Ja, spannendes Thema, und sehr grundsätzlich – z.B. der Unterschied zwischen „all-ein“ und „einsam“ :

      „Loneliness is the absence of others,
      aloneness is the presence of yourself.“
      (Osho)

      Wer nicht in sich selbst „anwesend“ und „zu Hause“ ist, sich nicht selbst spürt, spürt stattdessen ein großes dunkles Loch: Das Grauen vor dem Nichts, der eigenen Nichtexistenz, der hohlen Illusion der eigenen „persona“, und die Angst davor – das Gegenteil von Liebe.

      Um das nicht zu spüren, wird das Loch mit Junk-egal-was-auch-immer gefüllt … und die Frage bleibt ungelöst: Wer bin ICH? Und wer bin ich IN DIESER WELT? Eine Negativspirale.

      Wie ich schon mal erwähnte (https://faszinationmensch.wordpress.com/2011/12/30/reicht-es-aus-das-geld-abzuschaffen-damit-wir-auch-von-unserer-gier-lassen): „Der Dreh- und Angelpunkt ist grundsätzlich die Wahrnehmung von sich selbst – wer bin ich? Wie nehme ich mein Sein wahr? Was ist mein Bezugspunkt im Universum? Jedwede weitere Wahrnehmung wird dadurch gefiltert und interpretiert. Alles Handeln folgt daraus, und wird dadurch zum Kollateralnutzen oder -schaden …“

      Gewiss: Mein Körper und seine Sinne sind die Grundlage, wahrzunehmen – und natürlich das auch zu genießen … sinn-voll zu sein.

      • Februar 23, 2012 um 10:09 am

        Vollkommen einverstanden, ja.
        Wobei „einsam“ auch nichts „Schlimmes“ ist: Ein-sam = Ein Same… 🙂
        Aus einem einzigen Samen wächst ein Baum hervor und trägt später reiche Früchte.
        Durch seine Wurzeln ist er innig mit der Erde verbunden, seine Äste reichen hoch in den Himmel. Oben flexibel und beweglich, unten fest und in der Erde verwurzelt widersteht er den Stürmen und wird uralt, bringt immer wieder Früchte und neue Samen hervor…

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