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Müssen wir unsere Nahrung zu uns zu nehmen ganz anders denken?

Ich hatte vor ein Paar Wochen über das Thema Essen das zweite Mal geschrieben (Von der „R“Evolution beim Essen), und es entbrannte eine rege Diskussion, die nun in einen Kommentar von Dr. Manfred Voss mündete, der es wert ist, ihn wieder mal als eigenständigen Artikel weiterzuführen. Denn er setzt sich auch mit einem Thema auseinander, das mir im letzten Jahr schon einmal über den Weg lief und ich als Unsinn erst einmal abgetan hatte: Lichtnahrung. Auf die Frage zu einer Bekannten, was sie davon hält kam zurück: „Wenn es das gäbe, warum müssten dann die vielen Kinder in Afrika sterben?“ Aber lest selbst:

<<<<<<< Artikel von Dr. Manfred Voss zum Thema Lichtnahrung >>>>>>

Ausgehend von Solveighs Frage:

Welchen Vorteil hätte ich, wenn ich mich nur von Licht ernähren würde ?

Ist es erstrebenswert und wichtig für mein Bewusstsein ?

Vielleicht – das kann eigentlich nur jemand beantworten, der eigene Erfahrungen hierzu hat. Immerhin ist Fasten (als Vorstufe) seit jeher eine bekannte Möglichkeit, sich von der „Erdenschwere“ materieller Nahrung ein wenig oder auch ein wenig mehr zu befreien, und dadurch Bewusstseinsprozesse anderer Art in Gang zu setzen …

Aber ein anderer Punkt, der eher indirekt, aber grundsätzlich das Bewusstsein betrifft, scheint mir im Moment viel wichtiger:

Peter Arthur Straubinger, gelernter Filmemacher und „Ö3 Filmchef“, geht es darum, dass in weiten Teilen der Wissenschaft – insbesondere in der Medizin – noch vorherrschende „materialistische Denken“ nachhaltig zu erschüttern.

Noch ein Zitat von ihm aus einem anderen Artikel:

Die spannende Frage für den Regisseur war vor allem, was das Phänomen Lichtnahrung für unser Weltbild bedeutet:

„Also wenn es dieses Phänomen tatsächlich gibt, und ich bin mittlerweile überzeugt davon, dann stellt es das klassische naturwissenschaftliche Weltbild in Frage. Die spannende Sache an diesem Phänomen ist, dass unglaublich plakativ gezeigt wird, dass unser klassisches, mechanistisches, naturwissenschaftliches Weltbild unvollständig ist.“

Es geht also nicht darum, mit dem Essen aufzuhören, sondern vor allem darum, ein neues Denken zuzulassen …

Ja, genau. Und das betrifft ja nicht nur die Wissenschaft, sondern wohl immer noch die Mehrheit aller Menschen und ihr grundsätzlich vorherrschendes Weltbild. (Na gut, hier siehts wohl anders aus ;-))

Unsere eigentliche Nahrung, auf jeden Fall ein essentieller Teil davon, besteht eben nicht in den Molekülen der Kohlehydrate, Eiweiße, etc. an sich, sondern in der Ordnung ihrer zusammenhängenden Struktur und der darin enthaltenen „kosmischen Information von Lebensenergie“ (wahlweise Chi/Qi/Ki, Prana, Orgon etc.), eingefangen beispielsweise über das Sonnenlicht in den Pflanzen durch Photosynthese, was sich dann in die Nahrungskette fortpflanzt.

Nicht nur das Sonnenlicht ist ein Überträger von Chi, es gibt auch noch andere Wege. Pilze etwa haben keine Photosynthese, und ein Orgonakkumulator nach Wilhelm Reich verdichtet die überall feinstofflich vorhandene Energie in einem Raum ohne direkten materiellen Träger.

Auch durch spezifische Bewegung des Körpers lässt sich Chi einfangen und auch weitergeben (Chi Kung/Tai Chi). Oder Reiki, oder andere „nahrhafte“ und daher heilsame Energiearbeit. Und eine direkte und ausreichende Aufnahme ist offensichtlich auch möglich, wie der Film wohl dokumentiert.

Ein etwas schräger, aber durchaus treffender Vergleich: Die materiellen Bestandteile von Nahrung sind etwa vergleichbar zu einer CD, oder Schallplatte, oder Musikkassette – was wir wirklich als Lebensmittel, als Mittel zum Leben brauchen, ist die Musik da drauf. In diesem Fall: kosmische Musik, die uns harmonisch mit dem Ganzen verbindet.

Ich meine, dies ist ein sehr viel allgemeineres energetisches Phänomen – „Lichtenergie“ ist ein Spezialfall. (Na gut, falls sich Biophotonen generell als Überträger herausstellen, ist „Lichtenergie“ wohl doch nicht verkehrt.)

Industriell zubereitete Nahrung, Fastfood und ähnliches und vermutlich auch mit Mikrowellen behandeltes Essen ist in dieser Hinsicht mehr oder weniger degeneriert oder gar strukturlos, und daher entsprechend weniger „nahrhaft“ – es füllt nur noch, belastet den Körper, da er ziemlich arbeiten muss, den Ballast wieder loszuwerden, und macht daher hauptsächlich nur dick. Und weil es nicht eigentlich satt macht, muss man auch noch mehr und zu viel essen – ein Teufelskreis. Bei solcher Nahrung verhungert der Mensch letztlich am vollen Tisch.

Auch wichtig: Gutes, d.h. schadstoffreies und pH-neutrales, aber auch energetisch gereinigtes und lebendiges Wasser (ich trinke seit etwa 20 Jahren levitiertes Wasser, siehe z.B. http://www.wasserwerkstatt.de), und auch Salz mit lebendiger Struktur (http://www.youtube.com/watch?v=ZBtDG4O-XqY), nicht das „tote“ Salz, welches zwar ein industrielles Abfallprodukt ist, aber als „SPEISEsalz“ verkauft wird: chemisch ziemlich reines NaCl (womöglich noch mit Jod und Fluor angeREICHert :-(), so gut wie strukturlos und giftig für den Organismus. Die totale Verarschung 😦

Für mich war der Unterschied zwischen „totem“ Salz und echtem rein mechanisch abgebauten und zerkleinertem Bergsalz bzw. Himalajasalz deutlich spürbar: Als ich vor etwa 15 Jahren darauf stieß, war es mir unmöglich, damit irgendeine Speise zu „versalzen“ – mein Körper hat das regelrecht „geschlürft“ und musste wohl seine Mineraldepots auffüllen. Das hat sich zwar im Laufe der Zeit etwas gelegt, ist aber im Prinzip heute noch so … gutes Salz ist enorm wichtig z.B. für den gesamten Zellstoffwechsel. Nicht umsonst heißt es „das weiße Gold“.

Ich hab mal gehört (keine Ahnung, obs stimmt, aber klingt mir plausibel): Wenn man dem lieben Vieh anstelle eines naturbelassenen Salzlecksteins das industrielle „Speise“salz anbietet, dann wenden sie sich voll Grausen ab …

„Leben ist Fressen von Ordnung“ stellte schon Schrödinger etwas flapsig fest. (Das ist AUCH wahr, meine ich, und kein Widerspruch zu Guidos Ausführungen ;-))

Wann macht es also Sinn, damit anzufangen, sich nur noch von Licht zu ernähren… ?

Das weiss ich auch nicht, das muss jeder wohl für sich selbst herausfinden 😉

Ein liebevoll zubereitetes Essen ist für mich eine Gelegenheit, das Leben zu feiern 🙂 – aber ich denke auch, dass es eine zusätzliche Dimension an Freiheit bedeutet, wenn man gelernt hat, sich allein von Lichtnahrung zu ernähren. Und wenn man dann zwischen beiden Möglichkeiten wählen kann, bekommt auch das stoffliche Essen einen anderen und tieferen Sinn.

Mit reiner Lichtnahrung habe ich selbst keine Erfahrung, aber ich kenne seit Jahrzehnten das Phänomen, dass ich manchmal tagelang fast nichts ausser Wasser zu mir nehme, und zu anderen Zeiten ordentlich reinhaue – je nach Situation, weil es sich jeweils richtig anfühlt. Und mein Gewicht bleibt dennoch konstant, höchstens mal ein halbes Kilo rauf oder runter.

Übrigens ernähre ich mich seit Jahrzehnten vorwiegend vegetarisch (mittlerweile hab ich mitbekommen, dass vegan noch besser wäre für Gesundheit und Wohlbefinden), das hat sich irgendwie ganz von selbst ergeben – da ist für mich keine Spur von Verzicht. Allerdings auch nicht fanatisch – in manchen Situationen hab ich einen „Japp“ darauf, und dann höre ich auch auf meinen Körper (z.B. beim Wandern in Südtirol eine Brotzeit auf einer Berghütte mit Tiroler Speck, knackigem Bauernbrot und einem Glas Rotwein … da stimmts dann auch mal, auch von der Qualität her).

[Kemmentar Martin Bartonitz: zum Schluss noch ein Film, der sich mit der Lichtnahrung beschäfigt und wenn auch nicht gänzlich beweist, so doch Lust auf mehr Information macht, oder?]

  1. Februar 7, 2012 um 9:49 pm

    Ich kann den hier aufgeführten Denkansätzen nur zustimmen und füge noch etwas hinzu:

    Es wird deutlich, dass einzig der Mensch in seiner Art zu essen eine fortwährende Entwicklung durchmacht, die dem Wachstum des Universums in nichts nachsteht. Fastfood und Instantprodukte, aber auch Konserven und Fertiggerichte sind Zeichen der Zeit und damit Leinwände, auf denen die weiße Farbe mit schnellen, dicken Pinselstrichen aufgetragen wurde, beinahe im Vorbeigehen. Es sind Zeichen einer Realität, in der Informationen in dem Maße zunehmen, wie die Ordnung der Nahrungsmittel im Gegenzug abnimmt. Und genauso, wie sich im Chaos der Informationen bereits Anfänge von Resonanzen herausbilden, die dem kritischen Blick des Erbes durchaus standhalten, so entstehen entsprechend reale Bilder daraus, wie z. B. die biologische, und dynamische, Landwirtschaft, oder das Bedürfnis eigenes Gemüse im Garten anzubauen, oder das Erkennen, dass wenigstens eine komplette Mahlzeit am Tag mit allen Familienmitgliedern möglich sein sollte, oder die sogenannten Crop-Mobs und die Bewegung der Locavores. Kochen als Hobby, oder Kochen und Essen mit Freunden, zählen auch dazu, das bewusste Einkaufen mit allen Sinnen ebenfalls, genau wie der Wunsch auf einen teuren Urlaub oder auf sonstige Anschaffungen zu verzichten, um das gesparte Geld Lebensmitteln zukommen zu lassen, die ein hohes Maß an Ordnung besitzen.
    Man sagt: Die Dosis macht das Gift. Oder: Das Milieu macht die Krankheit, nicht die Mikrobe. Mit dem Essen verhält es sich ähnlich. Lebensmittel können noch so vor Ordnung strotzen, wenn jedoch der Rahmen der Nahrungsaufnahme nicht stimmt, verpufft diese Ordnung und spielt der Unordnung in die Hände. Hektisches Drumherum, Zeitdruck, mehr Schlucken und Schlingen, als Genießen, lassen die Ordnung alt aussehen, egal, wie aktiv sie anfänglich auch gewesen sein mag … und alt wird auch der Menschen über kurz oder lang aussehen. Wie gut, dass wir Menschen auch dafür wieder etwas geschaffen haben, womit es vielleicht doch noch möglich ist, ein kleines bisschen Ordnung für sich zu gewinnen. Gute Vorsätze zum Jahreswechsel, Wellness-Produkte, Anti-Aging-Produkte und … nicht zu vergessen … Diäten. Besser wäre es, einfach mal wieder innezuhalten, ein paar Schritte zurückzutreten und genauer hinzusehen … mancher Leinwand lässt sich auf diesem Wege doch das eine oder andere Bild entlocken, jenseits der weißen Fläche und des Sirenengesangs immer neuer Produkte, was viele fälschlicherweise, jedoch ganz bewusst, für Fortschritt halten.

    Man könnte in der Tat behaupten: Wir leben nicht länger, wir sterben nur langsamer. Denn nur so konnte der Mensch zu dem werden, was er aus Sicht des Ganzen ist: der perfekte Unordnungsspeicher in immer unordentlicheren Zeiten.

    http://www.gold-dna.de/ziele2.html#marke4

    Gruß Guido

  2. Februar 8, 2012 um 12:40 am

    Zur reinen Lichtnahrung habe ich immer noch ein komisches Gefühl im Magen.

    Jedoch nicht zu der Frage der Lebensenergie, die uns überall umgibt und in allem steckt, die ja letztendlich Licht ist – klar, denn zum Schluss sind auch wir Menschen, und all die uns umbebende Materie nur Licht. Und ja, wir können daraus tatsächlich Energie für unser Leben gewinnen:

    Durch Qui (oder Chi) Gong und ein bißchen Tai Chi habe ich gelernt, die Energie um mich herum und in mir zu spüren und aufzunehmen… Zunächst nur theoretisch, aber dann machte ich folgende zwei Erfahrungen:

    Das erste Erlebnis betrifft mein Schwimmen. Wenn ich meine 2.000 m schwimme, kommt ab und an der Punkt, an dem ich „nicht mehr kann“…. Zuerst legte ich dann immer eine kleine Pause ein und ärgerte mich, weil ich es einfach nicht schaffte, durchzuschwimmen. Im Zusammenhang mit den Qui Gong und Tai Chi Übungen und dem Lernen über das Chi hatte ich irgendwann die Idee, das doch mal auszuprobieren… Ich stellte mir also vor, ich würde die Energie durch alle meine Poren direkt aus dem Wasser aufnehmen. Es funktionierte tatsächlich! Ich fühlte mich wieder voller Kraft und war energiegeladen, der Atem ging ruhiger und leichter…

    Das zweite Erlebnis hatte ich im Park meiner Heimatstadt während einiger Tai Chi Übungen. Es gibt eine Übung im Tai Chi, die (im Tai Chi im Zusammenhang mit den Armen) von uns in der Schule „Intervall-Kniebeugen“ genannt wurde. Nach mehreren Wiederholungen dieser Übung „konnte ich nicht mehr“. Da sagte ein Mitübender hinter mir „werde zum Atem“ – was ich ganz automatisch machte – und ich fühlte mich frisch, als hätte ich die Übung noch gar nicht angefangen!

    Ich nutze diese Technik seitdem immer, wenn ich irgend etwas „nicht mehr kann“….

    Es ist erstaunlich…

  3. Februar 8, 2012 um 2:57 am

    „Wann macht es also Sinn, damit anzufangen, sich nur noch von Licht zu ernähren… ?“

    Wann kann ich ohne Pferd reiten?
    Vielleicht sollte man sich vor der Entscheidung, reiten zu wollen, erst mal dafür entscheiden, den Sattel nicht mehr zu tragen und das Zaumzeug, das nur eines Sklaven würdig ist, abzulegen.

    Nun, ich meine, es gibt ein paar Dinge, die einer (teilweisen) Ernährung mit Licht voraus gehen sollten.

    A. Köper
    Das erste ist das Wasser. Sauberes, energetisiertes, verfeinertes (ich sprach bereits über Edelsteinwasser, ist eine Möglichkeit) Wasser in ausreichender Menge; ich trinke mindestesn drei Liter täglich. Kein Kaffee, Naturtees, kein Alkohol.
    Das Zweite ist Salz. Das Drecksgiftsalz muss aus dem Körper raus und durch natürliches Salz ersetzt werden.
    Das Dritte ist der Verzicht auf Fleisch und Fisch, die Reduzierung von Eiern, Käse, eben tierischen Produkten.

    B. Emotionalität/Ordnung
    Als nächsten Schritt empfehle ich den Weg in die Natur, mit dem Ziel, die Ordnung der Natur auf den Körper zu übertragen.
    Mit dem Ziel, Pflanzen und Tiere zu fühlen als Wesenheiten, die diese Ordnung leben.
    Mit dem Ziel, das Einssein mit der Grundidee der Schöpfung zu erleben, zu fühlen: Wir SIND Eins.
    Mit dem Ziel, das Ur-Vertrauen zu mobilisieren und damit – meist irrationale – Ängste aufzulösen.

    C. Geist
    Schaden wird keinesfalls, seine Aufmerksamkeit zu trainieren. Wir machten das beim Fotografieren – eine sehr gute Übung, die auch die Konzentrationsfähigkeit erheblich steigert. Wer auch sein Gefühl für Erfolg steigern möchte, sollte an der Kamera nicht sparen und sich mit der Technik des Fotografierens beschäftigen.
    Mit dem Ziel, den Geist zu entwirren, Klarheit zu erlangen und den Geist mit dem Gefühl zu verbinden.

    D. Bewusstsein
    Voran steht die Frage, WAS wir mit Licht ernähren wollen.
    Kommen wir zum Bewusstsein. Ich halte es für zwingend notwendig, sich ein konkretes Weltbild zu erschaffen. Bedeutet, falsche Glaubenssätze durch „stimmige“* zu ersetzen.
    * stimmig bedeutet mir, in große bzw. größtmögliche Resonanz mit der Schöpfung zu kommen.
    Fragen dazu:
    Bin ich ein (engelhaftes) Wesen?
    Lebe ich in einer stabilen Ordnung?
    Macht DAS Leben Sinn?
    Welche Rolle möchte ich für das Leben spielen?
    Kann ich frei sein, wenn ich diene? Usw.
    Deer Versuch, sich in die Kosmische Ordnung einzuklinken, ist nicht nur statthaft, sondern kann von großem Nutzen sein.

    F. wie Fazit
    Wir können nicht von „feinstofflichem Licht leben wollen, wenn uns dumpfe Emotionen belasten und der Körper in einer Verfassung ist, die Bewusstsein und Licht geradezu ausschließen.

    G. wie Gewähr
    Ich schrieb hier auf, wovon ich weiß, dass es bei mir funktionierte. Es ist also nicht DER Weg zur Lichtnahrung, die ich ja selber – aus guten Gründen – verweigere.
    Und wir sollten uns darüber klar sein, dass die energetische Versorgung mit einer anderen Energieform auch die Art der Versorgung (der Körper wird nur noch indirekt versorgt) für das Gesamt-System verändert – und damit auch das Menschsein erheblich verändert.

    Mit Lichtnahrung, das möchte ich abschließend sagen dürfen, sollte man ebenso nicht spielen, wie mit künstlich hergestellten Bewusstseinszuständen. Der „Himmel“ ist auf Erden, ganz sicher, aber ganz sicher nicht für Jeden.

    Falls sich jemand wundert, warum in meinem Konzept die Psyche nicht vorkommt: Sie ist wie der Kochtopf auf der Herdplatte, weder das Feuer noch die Suppe.

    Wolfgang

  4. Februar 8, 2012 um 10:13 am

    Zum Thema Lichtnahrung habe ich auch ein eher ungutes Gefühl. Ich kenne Fälle von „praktizierenden Lichtessern“, die dann heimlich beim verschlingen von riesigen Mengen „fester Nahrung“ erwischt wurden:-)

    In dem Zusammenhang habe ich zwei sehr spannende Fragen, an die Optimierungstheorie von Guido.

    1. „Überleben der am besten Geordneten“. Ich verstehe das so, dass dies unmittelbar mit dem Ernäherungsverhalten und dem persönlichen Bewußtsein zu tun hat. Heißt, evolutionsmäßig kommen in der beginnenden Optimierung all jene weiter, die sich vegetarisch ernäheren, Lebensmittel aus biologischem Anbau, Homopäthie, usw. und mit sich im „reinen sind“, durch Meditation, Schattenarbeit usw. Geht das in diese Richtung?

    2. Und daraus ableitend, die selektive Pandemie, schlägt bei all jenen als erstes zu, die die oben aufgeführten Attribute nicht erfüllen bzw. leben (als noch genügend reaktive Unordnung in sich haben)??? Kann diese durch die Nahrung ausgelöst werden (Stichwort Vogelgrippe, Schweinepest ect.)??

    Gruß
    Oliver

  5. Februar 8, 2012 um 11:46 am

    Morgen Oliver,

    ich will mal versuchen eine zufriedenstellende Antwort zu verfassen, wobei ich zuerst mal behaupten möchte, dass “ Überleben der am besten Geordneten “ nicht gleichbedeutend mit “ Nichtüberleben der Ungeordnetesten “ ist. Am besten geordnet, ist, was am meisten vom Rest isoliert ist, und somit nicht am Fluss der Realität teilnimmt, oder nur sehr gering teilnimmt, und so weniger Anpassungsmöglichkeiten hat, wenn die Teilnahme am Fluss von Nöten wäre, z. B. ein Naturvolk aus den Tiefen des Amazonas, welches plötzlich Kontakt zur restlichen Welt bekommt.
    Andererseits, was nutzt das sauberste Essen und Homöopathie, und alles andere “Gute“, wenn sich diese Ordnung, aufgrund der eigenen Umgebung, nicht dauerhaft entfalten kann, weil die Lebensumstände mehr reaktive Unordnung ansammeln lassen, als die zugeführte Ordnung umzuwandeln imstande wäre ? Mit sich im Reinen zu sein ist sicherlich ein erster Schritt, doch ist man immer in ein Gesamtgefüge eingebunden. Was, wenn die eigene Ordnung auf Kosten des Zusammenlebens innerhalb der Familie geht, oder zu Lasten des Budgets ?

    Es muss immer gewährleistet bleiben, dass alle Bewusstseine weiterhin in der Lage sind, den Bilderfluss der Realität aufrechtzuerhalten, was in der Optimierung entsprechende Anforderungen an die Logik des Bilderflusses stellt, denn alle Veränderungen können die Unordnung nicht weiter erhöhen, da es ja in die Optimierung geht, die wiederum von abnehmender Unordnung geprägt ist. Um diesen scheinbaren Widerspruch zu umgehen kann nur ein Evolutionssprung des Bewusstseins als Ganzes über die Bühne des Lebens gehen. Und dieser wird sich vollziehen, egal, wie der Einzelne sich entwickelt, egal, ob ich meine Ernährung umstelle, oder regelmäßig meine Atemübungen mache.

    Wofür dann das ganze Gerede und Getue und Abwägen der Möglichkeiten ?
    Wenn ich es nicht tue, wenn ich nicht für Ordnung sorge, dann werden andere Bewusstseine die Möglichkeiten nutzen. Daher die fortwährenden Anpassungen und fließenden Bilderfolgen in der Realität. Alles hat Einfluss auf alles andere, da das benötigte Maß der Ordnung durch die Unordnung vorgegeben ist, einzig die Verteilung der benötigten Ordnung ändert sich fortwährend, bezogen auf alle Bewusstseine. Daher kann kein Genom statisch sein. Daher spielen Viren DIE zentrale Rolle, als ein Teil des Gesamtbewussteins, wenn es darum geht die Ordnungsmöglichkeiten auf den restlichen Teil der Bewusstseine zu verteilen, so dass es auch als Ganzes, sprich global, möglich ist der Unordnung adequat entgegenzutreten.

    Wolfgang und Solveigh haben in vielen ihrer Beiträge aufgezeigt, wie man zur Ordnung finden kann, in kleinen Schritten, denn genau darum geht es: Anpassung Aller, an die Zunahme der Unordnung, und sei es durch die Segnung von Nahrung, die nicht bio-dynamisch produziert wurde, wobei Segnung hier nicht unbedingt im kirchlichen Sinne zu verstehen ist. Es gibt Menschen, die haben kein Geld für Bio-Lebensmittel, oder Allergien, die durch Biokost verstärkt werden, da Biopflanzen z.B. einen höheren Gehalt an Salicylsäure ( pflanzliches Aspirin ) haben und viele dagegen allergisch sind. Es geht um die eigenen Möglichkeiten im Ganzen. Somit geht es im Grunde um das Wahrnehmen der eigenen Ordnungsmöglichkeiten im Rahmen des ganzen Gefüges der Unordnung.

    Vielleicht reicht das erst mal als Anwort. Ich führe das gerne noch weiter aus … heute Abend, da ich jetzt erst mal Essen kochen werde … Lichtnahrung ist noch nicht drin … denn diese ist auch keine Entscheidung eines Einzelnen, sondern eine Entwicklung, die erst jenseits der nächsten Kommunikationsform der Menschen realisierbar wird. Bis dahin werden wir noch reichlich Unordnung beim Kochen einsetzen, um diese Nahrung durch Genuss und Zuspruch wieder ein wenig in Richtung Ordnung zu bewegen …

    Gruß Guido

    • Februar 8, 2012 um 3:47 pm

      Hallo Guido,

      ein Bericht von Dir, der mir aus dem Herzen spricht.

      Du schreibst:
      …dass “ Überleben der am besten Geordneten “ nicht gleichbedeutend mit “ Nichtüberleben der Ungeordnetesten “

      Der Gedanke ist mir besonderfs wichtig. Im Kern geht es doch darum, auf die Menschen, die den Weg der Ordnung nicht gehen (können), verächtlich herab zu blicken, ihr Verhalten mit Emotionen zu begleiten. Gerade das halte ich für „nicht dem Ordnungsweg entsprechend“. Ordnung bedeutete mir, mit diesen Menschen mitfühlen zu können und sie mit Wohlwollen begleiten.

      Du schreibst:
      „Wenn ich es nicht tue, wenn ich nicht für Ordnung sorge, dann werden andere Bewusstseine die Möglichkeiten nutzen.“

      Auch das ist mir ein sehr wichtiger Gedanke.
      Daraus folgt, dass wir die „nicht nach Ordnung strebenden Menschen“ nicht dazu antreiben brauchen, den „rechten“ Weg zu gehen – sie gehen auch einen „rechten“ Weg, nur einen anderen.
      Seinen Platz im Leben finden, seine Chancen nutzen für einen Platz, auf dem man Freude empfindet und es (subjektiv) richtig macht. Darum geht’s doch.
      Aus egozentrischer Sicht wäre das ein Konkurrieren um den besseren Platz – aber ein destruktives Konkurrieren bringt eben objektiv keinen besseren Platz, eher im Gegenteil, oder?

      Du schreibst:
      „… wie man zur Ordnung finden kann, in kleinen Schritten, denn genau darum geht es: Anpassung …“

      Die KLEINEN Schritte sind es, die für mich immer wichtig waren. Ich jagte niemals dem (unsicheren) Ziel des großen Glück hinterher, sondern sammelte die kleinen Glücke am Wegesrand auf, wieder und wieder – und fand dabei das große Glück, wenn man so will, „zufällig“. Gestern schrieb ich von unserer „Püppi“, ich könnte weitere Geschichten erzählen, von der Lebensrettung eines Schmetterlings aus einem Teich oder einer Libelle, die in den Bach abstürzte, von Kindern, denen wir täglich versuchen Freude zu bereiten, von Menschen, denen wir uns – einfach so – zuwenden.
      Im Prinzip war es so, dass wir unser Existenz-System täglich mit der „Schwingung Glück“ fütterten – und jetzt schwingt das ganze System entsprechend.
      Eine Folge dieser höheren Schwingung war die – nun notwendige gewordene – Nahrungsumstellung. Wer weiß, was noch folgt.
      Jedenfalls macht das Bewusstsein, in dieser so WOHL geordneten Ordnung leben zu dürfen, auch sehr glücklich. Ich gebe am Abend mal einen Text frei, den ich vor zwanzig Jahren auf Kreta zum „Wesen der Freude“ schrieb.

      Danke für Deinen Beitrag.

      Wolfgang

    • Februar 8, 2012 um 6:24 pm

      Hallo Guido,

      zuerst mal danke für deine ausführliche Erklärung. Aber so ganz klar ist es mir noch nicht.

      Hilf mir auf die Sprünge. Bisher habe ich es so verstanden: Ein Mensch, der alles mögliche versucht, sich selbst in Ordnung zu bringen, nicht raucht, gesund ernährt, sport treibt, seine Geist und sein Gemüt beruhigt mit Entspannungs und Kontemplativtechniken,usw., der also glaubt er gehört zu den „Best Orderest“, kann dies alles tun, wird ihm aber nicht davor bewahrt, evtl. doch dem Virus einer Pandemie einheim zu fallen, da er natürlich nicht in einem luftleeren Raum lebt, sondern in einem Umfeld, mit dem er in interaktion steht.

      Weil alles mit allem verbunden ist, strahlt er zwar seine „bewußte Ordnung“ und Ausgeglichenheit in das energetische Feld des Universums aus, und hilft damit dem Leben bei der Arbeit hin zu einer Optimierung, oder sagen wir, zu einem neuem Bewußtsein, aber könnte es auch sein lassen, da im „Hintergrund“ von alleine das Leben seinen Optimierungsprozess durchführt??

      Und diejenigen die damit gar nichts am Hut haben, weder mit Bewußtsein, noch mit Ordnung schaffen in sich oder in ihrer Umgebung (Familie), werden dann „automatisch“ von dem zunehmenden Feld der Optimierung mit beeinflußt, sie brauchen also eigentlich gar nichts tun??

      Wolfgang hat das noch mal schon herausgearbeitet, was mir dabei auch durch den Kopf ging. Es kann also nicht um ein besser oder schlechter gehen, um eine Bewertung a la „hehe,ich optimiere mich auf allen Ebenen“ und dann kann mir nix passieren, weil ich bin schlauer?? Der ganze Rest der Unoptimierten und Schläfer hat ganz schön Pech gehabt!?

      Gruss
      Oliver

  6. Elke
    Februar 8, 2012 um 12:44 pm

    Lieber Martin,

    toller Beitrag. Ich habe mal vor Jahren über eine Frau gelesen, die nur von Wasser lebt und konnte es damals nicht glauben. Seit etwa einem halben Jahr bin ich offener für solche Berichte und daran interessiert, mich mehr mit diesen Phänomenen auseinanderzusetzen.

    Eigentlich sollte es allen mittlerweile bewusst werden, dass unser materielles ausgerichtetes Denken, Handeln und Leben nicht der richtige Weg sein kann. Es muss mehr geben, ich glaube in Jesus Worten gibt viele Hinweise darauf, dass es so ist.
    Wenn sich daraus neue Sichtweisen und Lebensweisen entwickeln, dann könnten wir den Hunger und alles Elend aus dieser Welt verbannen. Jesus sagte: „Ich bringe das Licht in dier Welt“ – darüber sollte man nachsinnen. Sein Wirken ist die Lösung, wenn wir verstehen, welcher Sinn darin versteckt ist. Er hat oft gefastet und meditiert – dadurch kann man den Weg finden, der zu neuen Erkenntnissen führt. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ und „Ich habe die Welt (das materielle?) überwunden.

    Ich habe so oft mit Gott und der Welt gehadert – mich gefragt warum es so viel Elend gibt und man sich so ohnmächtig fühlt und nichts dagegen machen kann (glaubt man zumindest).

    Mittlerweile bin ich davon überzeugt ich wir denken verkehrt und deswegen haben wir all diese Probleme. Es liegt an uns, nach anderen neuen Wegen und Wahrheiten zu suchen „Wer suchet der findet“ und man muss diese Gedanken verbreiten, damit alle Zugang bekommen und sich entscheiden können, ob sie es annehmen. Statt verblödende Sendungen im Fernsehen, müsste es viel mehr wissenschaftliche Sendungen geben, die mit diesen spektakulären Erkenntnissen an die Öffentlichkeit gehen und nicht müde werden weiter zu forschen. Damit hätten dann auch religiöse Fundamentalisten keine Chance mehr mit ihren menschenverachtenden Hasspredigten. Alles definiert sich über Liebe.

    Es muss ja nicht zwingend auf jegliche Nahrung verzichtet werden, denn Essen betreitet ja auch Genuss, Freude und Sinnlichkeit. Aber mit der Auswahl und vor allem mit der Verzehrmenge und insbesondere der Qualität sollte man sich sowieso ernsthaft befassen- Lichesser hin- oder her. letzteres allein würde schon viel bewirken.

    LG
    Elke

    • Februar 8, 2012 um 1:46 pm

      Ja, was das Senden von interessanten Berichten durch unseren Mainstream angeht, ist da wenig zu haben. Ich bin inzwischen überwiegend auf youtube unterwegs. Es gibt da so viel gutes Material, was ich mir gewünscht hätte, vorher auch schon mal gesehen zu haben …

  7. Februar 8, 2012 um 2:26 pm

    Bezüglich Mainstream und Internet hatte ich Folgendes, glaube ich, schon einmal hier verlinkt, aber es passt auch diesbezüglich, somit kehrt auch dieser Link zyklisch wieder 😉

    Dazu ein Zitat aus dem Kapitel DAS UNIVERSUM IM LAUFE DER OPTIMIERUNG aus dem Engelshalbkreis:

    …“ Das Unterbewusstsein ist die Spielwiese der Möglichkeiten, auf der sich alle Bewusstseine treffen und sich austoben können. Entsprechend kommen die vielen verschiedenen Träume zustande, welche das Leben im Schlaf heimsuchen, unter der Regie einer Logik, die sich von der der Realität unterscheidet.“ …

    Nicht anders verhält es sich mit den Mainstream-Medien und dem Internet. Das eine hält die Realität zusammen, es ist das Bewusstsein der breiten Masse, das Grundgerüst. Das andere agiert als Unterbewusstsein und füllt die Lücken und glättet die energetischen Wogen. Das eine stellt den täglichen Alltag hier auf der Erde dar, direkt greifbar und wahrnehmbar. Das andere ist wie das Universum, welches die Erde umgibt. Das eine zeigt, wie die Welt funktionieren soll. Das andere dagegen legt die Vielzahl von Alternativen offen.

    aus ARD und ZDF gegen WWW und YouTube

    Gruß Guido

    • Februar 8, 2012 um 10:08 pm

      Wolfgang, auf Deiner Seite steht: Ich wage zu behaupten, daß die Menschheit sich nicht vernichten kann, da die Existenz im Sinne Gottes nicht zu vernichten ist.

      So sieht es aus. Wer die Menschheit vernichtet, vernichtet das Universum, wie wir es aktuell wahrnehmen. Einzig die Angst vor der eigenen Vernichtung wird uns Menschen am Leben halten … zumindest in der aktuellen Interpretation des Menschseins.

      Gruß Guido

  8. Februar 8, 2012 um 9:59 pm

    @ Oliver

    Lass es mich mal anders aufziehen. Angenommen man könnte 10 Goldene Regeln aufstellen, um zu den Geordneten zu gehören. Diese Liste würde in Windeseile im Netz verbreitet, in allen Sprachen und jeder wüsste nun, was er tun muss, um von der Optimierung mit offenen Armen empfangen zu werden. Jeder würde alles tun, um zu den Geordneten zu gehören … koste es was es wolle. Die Folge wäre Chaos, Konkurrenz, reaktive Unordnung hoch 3. Somit kann das Ganze nur in kleinen Schritten erfolgen und zwar so, dass möglichst viele daran teilhaben können, um möglichst viele VERSCHIEDENE Wege zur Ordnung hin zu finden.

    Wie aber kann ich nun Unordnung, die ich angesammelt habe in Ordnung überführen ? Sicher ist Ernährung, der Lebensstil, die innere Welt, von großer Bedeutung, aber der entscheidende Punkt ist die Akzeptanz, dass es JEDEM Bewusstsein offen steht, dazuzugehören. Es geht nicht um Einzelne, es geht um die Ordnungsmöglichkeiten aller Bewusstseine. Bedeutet das nun, einfach die Hände in den Schoss zu legen und zu warten, oder aber doch in den Konkurrenzkampf zu treten und versuchen mehr Ordnung für sich herauszuschlagen ?

    Dazu vorab ein Zitat: Für jedes Glück, welches man wahrnimmt, gibt es ein Leid, das man nicht erkennt … und umgekehrt. Yin und Yang. Licht und Schatten. Alles zusammen ergibt ein Ganzes. Unordnung und Ordnung liegen nahezu gleichauf.

    Und nun möge man sich ein Orchester vorstellen, welches perfekt aufeinander eingespielt ist, welches absolut harmoniert. Alle Musiker und alle Instrumente im Einklang mit dem Dirigenten, die Zuhörer hin und weg. Das ist das Ziel allen Bewusstseins. Die Kohärenz, frei von Unordnung, verschiedenste Frequenzen, die allesamt in Resonanz sind.
    Und nun betrachten wir die aktuelle Verteilung aller Bewusstseine, die genau dieses Orchester nachbilden wollen, jede Reaktion des Lebens eine Frequenz. Instrumente werden gestimmt, ausprobiert, getauscht, Hin und Her. Von Kohärenz keine Spur. Somit geht es darum in den ganzen Frequenzen die möglich sind Resonanzen zu finden und Dissonanzen aufzulösen, um gemeinsam das Orchester zu realisieren, welches vorgegeben ist. Jemand der wenig Geld hat und nicht Bio kaufen kann, aber innerhalb seiner Möglichkeiten eigene Frequenzen mit anderen in Resonanz bringen kann, schafft Ordnung für das gemeinsame Ziel ALLER Bewusstseine. Und dabei sind es gerade die kleinen Schritte. Große Veränderungen, praktisch aus dem Nichts, sind immer eine EInladung für Unordnung, weil die gemeinsame Vergangenheit der Veränderung mit dem Bestehenden fehlt. Um diese Veränderung zu integrieren, in den realen Bilderfluss, müssen mitunter große Auswirkungen in Kauf genommen werden. Es geht somit nicht darum, was der Einzelne für sich erreichen kann, sondern was jeder Einzelne tun kann, um ALLE ein Stück in Richtung Ziel zu bewegen … und dass kann jeder Einzelne in kleinen Schritten realisieren. Und wenn man es sich leisten kann Bio zu kaufen und dadurch keine reaktive Unordnung im Umfeld heraufbeschwört, dann ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Je mehr Bewusstseine diesem Schritt folgen, desto mehr Resonanz gewinnt diese Frequenz. Wenn man durch SPort ausgeglichen wird, Spass hat, sich dabei keinen Stress macht, so dass das Umfeld davon positiv beeinflusst wird, dann ist das der richtige Weg. Wenn aber die Partnerschaft darunter leidet, ist es der falsche Weg, weil es nur dem Einzelnen dient.

    Probleme bekommen diejenigen, die bewusst quer spielen, die bewusst auf Unordnung aus sind. Diese werden aber weniger, je mehr Menschen man am eigenen Glück teilhaben lässt. So wird auf der anderen Seite auch geteiltes Leid zum halben Leid. Teile das Licht und du teilst den Schatten … und je mehr vom Licht Wind bekommen, desto mehr wollen keinen Schatten mehr. DIe Viren kommen dort ins Spiel, wo die Querulanten im Orchester nicht mehr haltbar sind. Wer die meisten Dissonanzen produziert, fliegt auch zuerst raus. Allein aus diesem Grund werden mehr Männer und weniger Kinder betroffen sein. Wer nur auf eigenen Vorteil aus ist hat schlechte Karten, egal, wie viel Geld er hat, um sich einzig von guten Lebensmitteln zu ernähren und zum Homöopathen zu rennen. Der Versuch in Isolation vom Umfeld Resonanz zu erzeugen ist wie ein Ton, der in einem Bunker gespielt wird … er verklingt ungehört, abgesehen von den eigenen Ohren. Jede noch so kleine Geste in Richtung gemeinsamen Ziel ist nachhaltiger und schafft mehr Resonanz, als jedes aufgesetzte, künstliche Getöse.

    Wird die selektive Pandemie einen Namen bekommen ? Nein, denn wäre dem so, dann hätte die aktuelle Medizin alle Hände voll zu tun, um Namen für Krankheiten zu finden, denn Viren sind unentwegt damit beschäftigt allen Lebewesen die Möglichkeit zu geben ans Ziel zu gelangen, selbst wenn ihnen jemand ins Handwerk fuscht. Die daraus resultierenden Konsequenzen müssen auf Dauer alle Lebewesen tragen … damit das gemeinsame Ziel erreichbar bleibt.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • Februar 9, 2012 um 5:19 pm

      Obwohl es eigentlich nicht zum Thema gehört, erlaube ich mir ein paar Worte zur Klärung meines Verständnisproblems.

      Guido, Du schreibst:
      „Wer die meisten Dissonanzen produziert, fliegt auch zuerst raus.“

      Ich sehe zwei verschiedene Resonanzfelder: Das soziale und geistige Feld.
      Insofern würde meine Aussage dazu lauten:
      Wer im Sozialen Feld für Dissonanzen sorgt, fliegt raus – und umgekehrt.
      (Gestern Nacht las ich von revolutionären Kirchenbediensteten – sie verstarben auf mysteriöse Weise. Man erinnere sich auch an Herrn Möllemann, an Lincoln und Kennedy. Zeigt einerseits die Vernunft der kleinen Schritte, aber auch die Notwendigkeit von heftigen Paukenschlägen)

      Aus meiner Sicht (wir schauen ja mit unterschiedlicher Intention auf DIESELBE Schöpfung) gab es immer eine Grund-Dissonanz zwischen Sozial/Gemeinschaft und Geist/Individuum. Indem das Verhalten dieser verschiedenen Wesen auf der Weltenbühne gespielt wird, wird es möglich (indem die extreme Verschiedenheit immer deutlicher wird), zwischen den Verschiedenheiten eine Konsonanz zu entwickeln.

      Das ist, so wie ich es beschreiben kann, das Ziel der Entwicklung:
      Sozialwesen werden (hoffentlich bald) über die Geistwesen sagen: Die wollen ja nur spielen.
      Geistwesen werden vielleicht sagen: Die wollen ja nur sein, wie sie sind.
      In Konsonanz wäre eine Gesellschaft, wenn Sozialwesen auch über Geist verfügen und das Spiel der „Geister“ beherrschen, und Geistwesen auch fähig sind, an sozialen Gemeinschaften teil zu haben, sprich von den Vorteilen zu profitieren.

      Zu Olivers Frage (deren Kern ich hoffentlich verstanden habe)
      Die Schöpfung hat ein paar recht eigenartige Regeln.
      Jeder Mensch kann – im Rahmen seiner Möglichkeiten und auf einem vorgegebenen Spielfeld innerhalb von geistigen Gesetzen und Naturgesetzen – machen, was er will.
      Einige Menschen machen den größten Scheiß, um es deutsch zu sagen, und fühlen sich prächtig. Andere bemühen sich bis zur Selbstaufgabe um ihre Mitmenschen und fühlen sich bis zum letzten Tag besch…. Es ist erlaubt, aber so wie ich es sehe, nicht vorgeschrieben.

      Da wir in einer „Schöpfenden Schöpfung“ leben, gibt es Aufgaben zu erledigen. Und ES IST dafür gesorgt, dass die Aufgaben erledigt werden: Wenn A es nicht schafft, wird es B oder C oder X schaffen. Um das Funktionieren eines Erkenntnisprozesses zu gewährleisten, brauchte es einer Funktion: Dem Willen.
      Nun, wenn in einem System – wie es der Mensch darstellt – bestimmte Erkenntnisse erscheinen, und sich Fähigkeiten heraus bilden, und Glauben und Vertrauen entstehen, und das System von einer Liebe zum Leben erfüllt ist, wird sich ein entsprechender Wille einstellen, die Dinge zu tun, die im Rahmen des Möglichen notwendig sind.

      Einige Menschen werden stolz sein ob ihrer Leistungen. Sie werden (nur) entsprechende Leistungen vollbringen. Andere Menschen werden dankbar sein, in diesem gewaltigen Werk mitwirken zu dürfen. Auch sie werden entsprechende Aufgaben übernehmen können.

      Du, lieber Oliver, wirst im weiteren Verlauf Deiner Recherchen und Deines Ausprobierens schon bald merken, was Deinem Wesen entspricht. Ganz gleich, für welche Art des Mitwirkens Du Dich entscheidest: Es kann nicht falsch sein. Du wirst immer, auch wenn Du manchmal glaubst, es sei nicht so, Dein Bestes geben. Niemand wird Dich bestrafen, und niemand wird Dich belohnen. Den „Lohn“ erhältst Du bereits hier während Deines Tuns, und es wird vielleicht darauf ankommen, ob Du einen Lohn willst oder nicht.

      Herzliche Grüße sendet Dir

      Wolfgang

      • Februar 9, 2012 um 6:14 pm

        Immer wieder gerne genommen – die Selbstkommentierung.

        Ich vergaß meinen Beitrag zum Thema Ernährung.
        „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, bedeutet, seine Versorgung mit Energie geschieht auch auf anderen Wegen oder Ebenen:
        Auf der emotionalen Ebene und
        auf der geistigen Ebene.
        Es gibt eine dritte Ebene – auf der des Dienens.

        Auf der emotionalen Ebene kann man seine „Nahrung“ auch umstellen – von Angst auf Liebe: Statt Aufregung Hinwendung.
        Auf der geistigen Ebene beflügeln soziale Ideen für das Gemeinwohl, Fragen nach Problemlösungen..
        Auf der drittnen Ebene geht es um das, was gemeinhin als „Freie Energie“ behandelt wird.

        Wolfgang

      • Februar 10, 2012 um 2:42 pm

        Vielen Dank lieber Wolfgang. Auf diesem Weg befinde ich mich, ja, und ausprobiert habe ich genug. Nun kommt die Erkenntnis daraus:-))
        Nein, einen Lohn möchte ich nicht. Ich möchte eine Gesellschaft wo jeder ohne Existenzängste sein volles Potenital entfalten kann. Das Grundeinkommen wäre ein Schritt in diese Richtung, aber nicht der einzige.

        @Guido
        Ich werde weiterhin mit Spannung die Entwicklungen verfolgen, und sie mit deinen Updates vergleichen. Deine Theorie aus Sicht des Ganzen, gehört zu dem Besten, was ich im Internet zu dieser Zeit des Wandels gefunden habe.
        Das einzige was mich momentan noch mehr fasziniert, ist der ganzheitliche, bzw., integraler Ansatz von Ken Wilber..:-)

        Euch allen ein schönes Wochenende.
        Oliver

  9. Februar 9, 2012 um 4:51 pm

    Danke Guido. Nun ist es mir klarer. Es ist der berühmte Weg der tausend kleinen Schritte, ich würde sogar sagen, der evoluntionären Schritte. Und wie wir wissen, arbeitet diese nun schon seit 13 Milliarden Jahren und braucht einfach etwas Zeit. Trotzdem meine ich zu beobachten, das sich dieser Prozess nun beschleunigt, was ja nach deiner Theorie logisch erklärbar ist, da sich immer mehr Menschen auf den Weg der Ordnung machen. Und das strahlt aus. Wer kennt es nicht, befindet man sich in Gesellschaft von leichten und freudigen Menschen, wird man von dieser Atmosphäre ganz schnell angesteckt.
    Es liegt also tatsächlich an uns, an uns Allen, wie die Reise der Menschheit weiter geht?!

    Zur aktuellen Lage: Kälte, eine sich zuspitzende Eurokrise, Iran, Syrien, Zunahme von Gewalt und Unordnung auf vielen Ebenen. Wenn ich mich entsinne, hast du das auch so „vorhergesagt“, da aus Sicht der derzeitigen Bildersprache, logisch erklärbar.

    Ein letztes Aufgebot der reaktiven Unordnung, sie gibt noch mal alles. Es wird bei der zunehmenden Angst bleiben, das sie uns davor bewahrt, uns selbst zu vernichten??
    Der von vielen prognostizierte „grosse, und wahrscheinlich letzte Schlag“, ob im Iran, Syrien oder auf den Finanzmärkten, wird nicht eintreten, so habe ich bisher Gold-Dna verstanden.

    Wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob dein Projekt und seine Aussagen, mit der Bildersprache der Realität übereinstimmen, quasi der Lackmustest?

    Gruss
    Oliver

  10. Februar 9, 2012 um 9:40 pm

    Hallo Oliver,

    nun muss ich aber noch etwas hinufügen, denn die vielen kleinen Schritte stellen zwar das Gros der Entwicklung dar, aus Sicht des einzelnen Bewusstseins, richtig interessant wird es jedoch wenn es zu den Bewusstseinssprüngen des Ganzen kommt, die ebenfalls zyklisch wiederkehren. Bei Kindern kann man dieses besonders gut beobachten. Wachstumsschübe, Entwicklungssprünge, oft einhergehend mit Fieber, und danach können Kinder plötzlich Dinge, die sie vorher nicht oder nur eingeschränkt konnten. In der Evolution allen Lebens gibt es diese Schübe ebenfalls … und sogar in der Entwicklung der Realität und damit des Universums selbst:

    http://www.gold-dna.de/update2.html#up35

    Mit anderen Worten: derartige Schübe, egal in welchem Maßstab sind von energetischen Stürmen gekennzeichnet, sprich es braut sich reichlich Unordnung zusammen. Wofür ?

    http://www.gold-dna.de/update5.html#up81

    Somit wird immer wieder, wenn auch selten, im großen Stil ausgetestet, ob die Ordnungsbemühungen allen Bewusstseins den weiteren Anforderungen gewachsen ist. Und genau solch ein Sturm braut sich gerade zusammen. Genau deshalb rückt sogar in den Mainstream-Medien die Sonne mehr und mehr in den Blickpunkt, was vor wenigen Jahren noch undenkbar war. Plötzlich redet man von Sonnenstürmen und deren Einfluss auf die Erde, von Sonnenflecken und der Rolle der Sonne bezüglich des Klimas. Alles Zufall ? Jedes Bild hat seine Zeit auf der Bühne des Lebens.

    Woher kommen die 13 Milliarden Jahre ? Reine Interpretation, denn das Bewusstsein hat das Universum derart weit aufgespannt, weil ihm für 13 Milliarden interpretierte Jahre Unordnung … und entsprechende Ordnungsmöglichkeiten … zur Verfügung standen.
    Mit der aktuellen Beschleunigung hast du vollkommen recht, seit 1998 beschleunigt sich die Expansion des Universums … und damit die Realität.
    Du fragst wie die Reise der Menschen weitergeht ? Dabei geht es nicht nur um uns Menschen, es geht um ALLES Leben. Pflanzen, Tiere, Mikroben, alles Verkörperung von Bewusstsein. Wir Menschen nehmen Tiere und Pflanzen in uns auf und bestehen zu über 50 Prozent aus Bakterien und Viren. Wir sitzen alle im selben Boot, stromabwärts auf dem energetischen Fluss, der ALLEM zugrunde liegt, einem gemeinsamen Ziel entgegen. Was wird also kommen in den nächsten Monaten ? Ein Bewusstseinssprung, hervorgegangen aus allen vorherigen energetischen Sprüngen und allen kleinen und winzigen Schritten:

    http://www.gold-dna.de/link157.html

    Es wird keinen Weltkrieg geben, aber reichlich Angst und Unruhe, Gewohntes wird fallen, Unsicherheiten werden vorherrschen … und doch werden viele Menschen spüren, dass etwas in der Luft liegt, weil die Zeit reif ist für den Wandel … von Expansion zur Optimierung.

    Was hat das nun mit dem eigentlichen Thema der Lichtnahrung zu tun ? Sonnenlicht, genau wie kosmische Strahlung, sprich aktive Unordnung allgemein, ist das nahrhafteste Futter für alles Leben. Kein Leben ohne Unordnung. Dabei ist die Nahrung umso nahrhafter, je weniger REAKTIVE Unordnung sie ausmacht.

    Gruß Guido

  11. Februar 12, 2012 um 1:52 pm

    Definieren wir „Nahrung“ als etwas Allgemeines, was dem Betrieb eines Systems – das auf Leistung ausgerichtet ist – dient.

    Es braucht Energie und Informationen.
    Energie und eine Steuerung für den Selbsterhalt, eine Art Macht.

    Und es braucht eine Absicht, das System über sich selbst hinaus wirken zu lassen.

    Eine zentralere Idee ist Nutzen.
    Je bedeutsamer ein Nutzen erscheint, je stärker bindet das Motiv Energie zu Realisierung.
    Je klarer ein Ziel erscheint, je stärker wird der Wille zur Umsetzung, den Weg zu finden und ihn auch zu gehen.

    Ideen sind umso „nahrhafter“, je mehr sie den eigenen geistigen Vorstellungen entsprechen.
    Ziele sind umso attraktiver, je wahrscheinlicher mit ihnen Erfolg im Sinne von Erfüllung verbunden ist.

    Gleich, ob wir geistige Nahrung zu uns nehmen, Gefühle oder Emotionen mobilisieren oder uns mit dem Betrieb des körperlichen Systems beschäftigen – letzten Endes geht es um eine schöpferische Leistung, deren Entwicklung auf die eine und andere Art geSPEISEt wird.

    Beobachtbar sind verschiedene Menschentypen, und Menschen, die sich in verschiedenen Phasen ihrer persönlichen Entwicklung befinden. Dies zu bewerten, ist ein subjektives Phänomen und damit auch (nur) Ausdruck individueller Entwicklung. Wer das Wesen zyklisch verlaufgender Dynamik versteht, bewertet nicht, sondern würdigt.

    Gleich welchen Input ein Mensch wahrnehmen und zu Bewusstsein oder anderem Erfolg realiseren kann: Es entsteht ein Output als Ausdruck der Veränderung von etwas Bestehendem hin zu etwas Neuem. Der Speise sei dank!

    Wolfgang

  12. Februar 17, 2012 um 11:45 am

    Gerade hier gefunden und zeigt nochmals auf „Du bist, was Du isst“:

    Ich bin davon überzeugt, dass es d i e gesunde Ernährung nicht gibt. Es kommt immer darauf an, dass mein Körper das bekommt was er grade jetzt braucht. Das kann heute etwas ganz anderes sein als vor Wochen und es kann für jeden von uns sehr verscheiden aussehen.

    Hier ein Auszug aus Briefe und Botschaften von Ábdu’l-Bahá bei dem es um Ernährung und Heilung von Krankheiten bei stofflicher Ursache geht.

    „Die äußere, stoffliche Ursache der Krankheit ist eine Störung der Ausgewogenheit, des rechten Gleichgewichts all der Bausteine, aus denen der menschliche Körper zusammengesetzt ist. Um das zu veranschaulichen: Der Menschenleib ist eine Mischung aus vielen Substanzen; jeder Bestandteil ist in vorgeschriebener Menge vorhanden und trägt zum lebensnotwendigen Gleichgewicht des Ganzen bei. Solange diese Bestandteile im richtigen Verhältnis zueinander bleiben, im Einklang mit dem natürlichen Gleichgewicht des Ganzen – das heißt, solange kein Bestandteil eine Veränderung in seinem natürlichen Anteil, Maß und Gleichgewicht erleidet, solange kein Bestandteil vermehrt oder vermindert wird – gibt es keine körperliche Ursache für das Eindringen einer Krankheit.

    134.5
    Zum Beispiel muß der Bestandteil Stärke in vorgegebener Menge vorhanden sein, auch Zucker in vorgegebener Menge. Solange jedes in seinem natürlichen Verhältnis zum Ganzen verbleibt, hat die Krankheit keinen Angriffspunkt. Wenn jedoch diese Bestandteile von ihren natürlichen, richtigen Mengen abweichen – das heißt, wenn sie vermehrt oder vermindert werden – ebnet dies sicherlich der Krankheit den Weg.

    134.6
    Diese Frage bedarf der gründlichsten Untersuchung. Der Báb sagt, das Volk Bahá müsse die ärztliche Wissenschaft zu einer so hohen Stufe entwickeln, daß es Krankheiten durch die Ernährung heilt. Die Grundüberlegung ist: Wenn in einer Teilsubstanz des menschlichen Körpers ein Ungleichgewicht entsteht, das ihr richtiges Verhältnis zum Ganzen verändert, wird dies unausweichlich zum Ausbruch einer Krankheit führen. Wird beispielsweise der Stärkeanteil übermäßig erhöht oder der Zuckeranteil gesenkt, so tritt eine Krankheit ein. Ein erfahrener Arzt hat herauszufinden, welcher Bestandteil im Körper seines Patienten vermindert und welcher vermehrt wurde. Wenn er das entdeckt hat, muß er ein Nahrungsmittel verschreiben, das den herabgesetzten Bestandteil in hohem Maße enthält, um so das lebensnotwendige Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen. Der Patient ist seine Krankheit los, sobald seine leibliche Verfassung wieder im Gleichgewicht ist.

    134.7
    Der Beweis dafür ist, daß die anderen Lebewesen niemals die medizinische Wissenschaft studieren, niemals Krankheiten, Arzneien, Behandlungen oder Heilverfahren erforschen; aber, wenn eines von ihnen der Krankheit zum Opfer fällt, führt es die Natur auf den Weiden und Wüsten gerade zu der Pflanze hin, die das Tier, das davon frißt, von seiner Krankheit befreit. Ist zum Beispiel der Zuckeranteil im Körper des Tieres abgesunken, so verlangt das Tier, einem Naturgesetz folgend, nach einem Kraut, das reich an Zucker ist. Dann entdeckt und frißt es durch seinen Appetit als einen natürlichen Trieb unter den tausend verschiedenen Pflanzen der Steppe gerade das Kraut mit einem hohen Anteil Zucker. So wird das lebensnotwendige Gleichgewicht der Substanzen, die seinen Körper ausmachen, wiederhergestellt, und das Tier ist seine Krankheit los.

    134.8
    Diese Frage erfordert die sorgfältigste Untersuchung. Wenn erfahrene Ärzte sich diesen Dingen mit der nötigen Sorgfalt und Ausdauer widmen, wird sich herausstellen, daß eine Krankheit dann in den Körper eindringt, wenn die relativen Mengen der Körperbestandteile durcheinandergebracht sind, und daß die Behandlung darin besteht, diese relativen Anteile richtig einzustellen. Es wird sich auch zeigen, daß dies erkennbar und durch die Ernährung möglich ist.

    134.9
    Ganz sicher wird sich in diesem wundervollen neuen Zeitalter die medizinische Wissenschaft so weit entwickeln, daß die Ärzte ihre Patienten durch Nahrungsmittel heilen; denn Gesicht, Gehör, Geschmack, Geruch und Tastsinn sind Unterscheidungsfähigkeiten mit dem Zweck, Nützliches und Schädliches auseinanderzuhalten. Ist es möglich, daß des Menschen Geruchssinn, der die Düfte unterscheidet, einen bestimmten Geruch widerlich findet und dieser Geruch heilsam für den menschlichen Körper ist? Absurd! Unmöglich! Oder könnte dem menschlichen Körper etwa durch die Fähigkeit des Sehens, die Sichtbares unterscheidet, der Anblick einer ekelhaften Masse Kot nützen? Niemals! Und wenn nun der Geschmack, gleichfalls eine Fähigkeit, die aussondert und zurückweist, an etwas Anstoß nimmt, ist es bestimmt nicht nützlich. Selbst wenn es anfangs Vorteile brächte, erwiese sich auf die Dauer seine Schädlichkeit.

    134.10
    Zweifellos dient alles, was mit Appetit genossen wird, der Gesundheit, sofern die Körperbeschaffenheit im Gleichgewicht ist. Beobachte, wie ein Tier auf der Wiese grast, wo hunderttausend verschiedene Kräuter und Gräser wachsen, wie es mit seinem Geruchssinn den Duft der Pflanzen aufnimmt und sie mit seinem Geschmackssinn kostet. Dann frißt es die Gräser, die diesen Sinnen gefallen, und das tut ihm gut. Gäbe es nicht diese Fähigkeit des Auswählens, verendeten alle Tiere an einem einzigen Tag; denn es gibt viele giftige Pflanzen und die Tiere wissen nichts über das Arzneibuch. Doch beobachte nur, was für verläßliche Maßstäbe sie haben, um Gutes von Schädlichem zu unterscheiden. Welcher Bestandteil ihres Körpers auch abnimmt, sie können das wiedergutmachen, indem sie eine Pflanze, in der dieses verminderte Element reichlich vorhanden ist, aussuchen und fressen. So wird das Gleichgewicht ihrer Körperbestandteile wiederhergestellt, und sie sind ihre Krankheiten los.

    134.11
    Sobald erfahrene Ärzte die Heilkunst durch Nahrung entwickelt haben, sobald sie für einfache Speisen sorgen und die Menschheit hindern, als Sklaven ihrer Lüste und Süchte zu leben, werden die Fälle chronischer, vielschichtiger Krankheiten mit Sicherheit drastisch vermindert und das Allgemeinbefinden der ganzen Menschheit stark verbessert. Es wird bestimmt soweit kommen. Ebenso werden im Charakter, in der Lebensführung und den Sitten der Menschen umfassende Veränderungen eintreten.

    (Abdu’l-Baha, BRIEFE UND BOTSCHAFTEN)
    _________________
    ******************************************
    Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen von unschätzbarem Wert. Nur die Erziehung kann bewirken, dass es seine Schätze enthüllt und die Menschheit daraus Nutzen zu ziehen vermag.

    Aus den Schriften der Bahá’í-Religion

  13. März 5, 2012 um 10:39 pm

    Ich bin durch Zufall wieder auf das Thema der Lichtnahrung gestoßen. Hier ist ein 70 Jähriger Inder, der behauptet, seit Jahren nichts mehr zu essen und zu trinken. Er wurde einem 15-tägigen Test unter ständiger Beobachtung unterzogen:

    Gefunden auf Matrixwissen: Prahlad Jani – 70 Jahre ohne Essen und Trinken

  14. federleichtes
    März 6, 2012 um 12:19 am

    Sind wir Lichtwesen?
    Kann unser Körper sein Lichtwesen mit Grünkohl ernähren?
    Kann ein Lichtwesen seinen Körper ernähren, wenn dessen Körperzellen etwas ganz anderes als stofflich sind? Etwa mit seinem Bewusstsein, dass das WEISS?

    Ich wollte mal über die Versorgung des Systems Mensch mit Energie sprechen – bin aber des Erklärens ein wenig müde.

    Ein System funktioniert entsprechend, wie man es interpretiert.
    Denke ein Auto sei eine Schubkarre, und es wird eine Schubkarre sein.

    Wolfgang

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