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Ein kleines Gebet für eine bessere Welt allgemein und ab 2012 im Speziellen

Auf meiner Suche nach einer besseren Welt bin ich gerade in den unendlichen Weiten unseres Internets wieder fündig geworden. Ein unbekannter Pfarrer soll im Jahr 1883 das folgende Gebet gesprochen haben, das so aktuell wie eh ist und alle meine Artikel in diesen wenigen Worten auf den Punkt bringt:

Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden. Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute. Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes. Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde. Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind. Gib den Regierenden bessere Menschen und den Menschen eine bessere Regierung. Herr, sorge dafür, dass wir in den Himmel kommen – aber nicht sofort. Amen.

Ich habe dieses Gebet auf dem empfehlenswerten Blog goSpirit von Bertrand Cézoé gefunden.

So schreibt Bertrand in seinem Artikel 2012 kann zum Jahr deiner Freiheiten werden, aber nur wenn du es willst! weitere Worte, die mich an die Bewegungen der letzten Monate erinnern, wo die Menschen sich ohne Voreingenommenheit treffen, um über den wahrgenommenen Wahnsinn dieser Zeit auszutauschen, wie folgt:

Lese dich frei! Nimm Bücher zur Hand, schau dir TV oder Internetberichte an. Kein Mensch, keine religiöse Gruppierung oder wissenschaftliche Organisation, keine Gemeinschaft oder Regierung kennt die absolute Wahrheit. Die kennt allenfalls nur einer, und der schreibt keine Bücher und faselt auch nicht von Kanzeln herunter. Deine Wahrheit kennst nur du, sie ist tief in dir drin. Aber um in dir wirksam zu werden, braucht sie Freiheit um sich zu entfalten, um sich dir zu zeigen. Sie braucht dein freies Denken, Reden und Handeln. Nur im Kontext deiner Freiheiten, kann deine Wahrheit frei werden. Nimm gedruckte oder gesprochene Worte als das was sie sind. Sie sind die Meinung der jeweiligen Autoren. Manchmal wird deine Aufmerksamkeit auf bisher Unbekanntes gelenkt. Denk frei darüber nach, rede frei mit deinem Herzen und urteile weise darüber, ob du eine deiner Wertesäulen mit einem neuen Baustein verstärken sollst. Lese dich frei!

Danke dafür!

Kategorien:Ökonomie, Ethik, Gesellschaft, Politik Schlagwörter: , , ,
  1. Januar 29, 2012 um 1:46 am

    Was Bertrand schreibt steht in vollem Einklang mit meiner Sichtweise der Realität. Immer mehr Informationen und Weltbilder stehen uns dank des Internets zur Verfügung, während immer mehr Menschen Zugang zu dieser Technik haben … in Vorbereitung auf die nächste Kommunikationsform. Diese Aufteilung der Informationen auf immer mehr einzelne Bewusstseine macht Sinn. Zum einen, weil Menschen die offen für neue Ansichten sind, Konsonanzen stärken und damit die Saat für die anstehende Optimierung hervorbringen, und zum anderen, weil viele Menschen diese neuen, anderen Sichtweisen nicht zulassen. Die Vokabeln dieser Menschen sind mit festem Inhalt gefüllt, statisch … und ermöglichen so die weitere Zunahme der Unordnung.

    Besonders folgender Satz hat es mir angetan:
    “Denk frei darüber nach, rede frei mit deinem Herzen und urteile weise darüber, ob du eine deiner Wertesäulen mit einem neuen Baustein verstärken sollst. Lese dich frei!“

    Lesen und informieren, sich Gedanken machen, gedankliches Herumtoben und Ausprobieren, all das kostet Zeit, und damit Ordnung, die aber geopfert werden muss in Zeiten zunehmender Unordnung. Andernfalls kann die Optimierung nicht erreicht werden, denn in der Optimierung wird das Opfer ein anderes sein … nämlich die Unordnung … und somit werden die Zeiten mit Beginn der Optimierung immer besser werden … harmonischer … hin zur Kohärenz.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • Januar 29, 2012 um 2:22 am

      Ja Guido,
      ich musste beim Lesen gleich an Deine Theorie denken.
      Ich hatte vorhin Kontakt zu einem bis dahin Unbekannten, der sich Gedanken über eine größere Aktion zur Energie-Transformation des Geldsystems macht und malte das Bild eines Orchesters und das Wort Kohärenz fiel, ich hatte im Deine Web-Site ans Herz gelegt 🙂
      Vorgestern erreichte mich ein Anruf aus Griechenland von einem Hobby-Philosophen, der Deine Seite auf schon kannte …
      Es geht voran!
      So, es ist Zeit fürs Bett, daher wünsche ich eine gute Nacht
      Martin

  2. Januar 29, 2012 um 4:15 am

    Ja, Netzwerke sind schon faszinierend 🙂

    Vor Tagen bin ich noch über dieses gestolpert: http://www.goldene-zeiten-berlin.de/

    Da steht auf der Homepage: Entdecken Sie die Gold-DNA Ihrer Unter­neh­mens­kultur mit unserem Kom­ple­me­ntär­ansatz der Kulturellen Unterneh­mens­beratung und stoßen Sie Ihre gesamte Weiterentwicklung zur GOLD+Organisation an.

    Aber das nur am Rande … und vielen Dank für Deine Weitergabe.

    Gruß Guido

  3. Januar 29, 2012 um 9:48 am

    Das ist köstlich, wundervoll und herrlich! Genau so soll es sein, ja!
    Ich kann hier einfach nur Danke sagen, Martin 🙂

  4. K.S.
    Januar 29, 2012 um 5:25 pm

    Hallo, nun bin ich über JJ-Blog zu diesem gestoßen und ich sehe Solveigh Calderin. Hallo, Solveigh.
    Das Gebet ist interessant, jedoch bin ich nicht dafür, den Ehefrauen das letzte Wort zu nehmen und die Männer an das erste zu erinnern. Auch, dass Gott dafür sorgen soll, dass wir in den Himmel kommen, aber nicht sofort schliesst aus, dass wir den Himmel in uns selbst jetzt erleben können und nicht erst nach dem Tod, wie allgemeinhin angenommen wird.

    Der Himmel ist in uns und die Hölle auch. Wie wir bewerkstelligen, diesen Himmel in uns zu „erwecken“oder „ent-decken“, da sind mir bisher immer Bücher hilfreich gewesen. Insofern kommt mir der Beitrag von Bertrand Cezoe sehr entgegen.

    Bücher haben mir geholfen, meinen Erziehungsauftrag zu meinen Kindern überhaupt erst zu differenzen, z.B. Zullinger: Helfen statt strafen, meine berufliche Findung: Groddek, „Das Buch vom Es“, meine gesellschaftlichen Bezüge: Alle Bücher von Erich Fromm und H.E.Richter und meine spirituelle Suche: Paramahansa Yogananda: Autobiographie eines Yogie“ und von Bert Spalding „Lehren und Leben der Meister aus dem fernen Osten“.

    So haben sich während meiner Lebens- und Lesezeit, Wertesäulen, wie Bertrand Cezeo sie nennt, von Kindertagen und Kinderglauben, über Versuch und Irrtum, geändert, manche sind ganz weggefallen, neue hinzugekommen. Und die eine Wahrheit, schwingt in allen Herzen sowieso gleich und dazu helfen viele verschiedene Bücher, sich frei zu lesen und sie zu erkennen.

    Ich denke, ich werde hier dieses Blog gerne mal wieder besuchen. Danke schön.

    • Januar 29, 2012 um 6:00 pm

      Hallo K.S.

      vielen Dank für Deine Buchempfehlungen zum freilesen.

      Sicherlich können wir das Gebet heute nicht mehr 1:1 nehmen, dennoch liegt viel Wahrheit drin, die heute auch noch immer Gültigkeit hat.

      Hier ist noch ein Film, der zum Freisehen nützlich ist. Bestsellerautor Daniel Pinchbeck auf einer faszinierenden Entdeckungstour zu Menschen, die nicht erst auf das prophezeite Wendejahr 2012 warten:

      Liebe Grüße und bis zu Deinem nächsten Besuch
      Martin

  5. Januar 29, 2012 um 6:45 pm

    Elke hatte gerade an anderer Stellen in einem langen Kommentar etwas geschrieben, das ich an dieser Stelle passende finde und daher nochmals zitieren möchte:

    Es gibt einen Pastor- Andreas Hermann- der anders ist als alle anderen, die ich kennengelernt habe. Eine Aussage die er trifft finde ich besonders gut- er sagt „Am Sonntag laufen viele mit schwarzen Anzügen und einem Gesangsbuch unter dem Arm zur Kirche, setzen eine ernste Meine auf – er findet das befremdlich – sagt: „Die Welt ist bunt, alles un uns herum ist voller Kreativität und lebensbejahend“. Eine andere Geschichte, die er predigte ist – ein Taxifahrer mit mieser Laune trifft auf einen Fahrgast, der ihm lobt und sagt, er finde es toll, wie sicher er die Fahrgäste durch die Straßen der Großstadt chauffiert und baut so den Fahrer positiv auf. Danach steigt eine genervte Lehrerin ein und wird wiederum durch einen jetzt gut gelaunten Taxifahrer aufgebaut, der sie bewundert, dass sie jeden Tag Kindern Wissen vermittelt. Diese gibt ihre nun positive Haltung an ihre Schüler weiter usw. usf. Es ist eine Art von Schneeballsystem, dass sich automatisiert, wenn innere Haltungen an andere weitergegeben/übertragen werden. Das funktioniert in positiver, aber auch in negativer Form. Deshalb ist unser menschliches Miteinander von entscheidender Bedeutung und ist tatsächlich ein ausschlaggebender Faktor, wie wir die Welt gestalten. Es sind meistens unbewusste Abläufe, die man aber auch bewusst einsetzen kann (vorausgesetzt man hat es erkannt), um etwas zu bewegen.

  6. Januar 29, 2012 um 8:08 pm

    Hallo, K.S. Schön, Dich auch hier zu sehen – und ich verspreche Dir, Du wirst Martins Artikel sehr mögen 🙂

    Zu dem Gebet. Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass dies von einem christlichen Geistlichen geschrieben wurde und dass er natürlich ein Kind seiner Zeit war, und dennoch ist es in seiner Kernaussage so aktuell wie damals.

    Warum soll uns Frauen nicht das letzte Wort genommen werden? Sollten wir Frauen nicht wirklich manchmal unseren Mund lieber zu machen, statt unbedingt das letzte Wort haben zu müssen? Klar, es gibt auch Männer, die so handeln, dennoch würde ich das durchaus als eine überwiegend weibliche Charaktereigenschaft definieren… Und schließlich kann der Mann das doch ruhig für uns übernehmen. Außerdem wird eine kluge Frau ihre Kraft und Intelligenz dazu gebrauchen, ihn zu überzeugen, es für uns zu sprechen, so lassen wir ihm doch die Freude des letzten Wortes 🙂

    Und warum soll der Mann nicht an sein erstes Wort erinnert werden, dass meist ein Versprechen ist?

    Die Frage nach dem Himmel betrifft ja hier den Tod – Gott möge uns sterben lassen, aber bitte erst vieeeel später 🙂

    Viele der alten Mystiker haben tiefe Wahrheiten vermittelt. Am schönsten hat es wohl Dschalal ad-Din Muhammad Rumi http://de.wikipedia.org/wiki/Dschalal_ad-Din_ar-Rumi, ein muslimischer Mystiker des 13. Jahrhunderts vermocht. Ich bin weder Muslim noch Christ, auch kein Buddhist oder Hinduist (auch darüber hat Rumi ein wundervolles Gedicht geschrieben (leider nur auf Englisch):

    aber Rumis Verse berühren mich immer wieder wegen ihrer Schönheit und tiefen Weisheit, die Du in allen mystischen Lehren auf unserer Erde findest. Hier ein weiteres kleines Rumi-Beispiel auf deutsch:

  7. Januar 30, 2012 um 9:19 am

    Hallo an alle,

    Da wird es wohl Zeit, das der „Hobby-Philosoph“ aus Griechenland, aus dem Schatten heraus, auf die Bühne der Blogosphäre tritt:) Das hängt wohl irgendwie mit dem Gesetzt der Resonanz zusammen, das ich als „Philosoph“ mit meiner Radtour im Entstehungsland der Philosophie und Demokratie gelandet bin, von der man aber gerade wenig spürt.

    Ja ich beobachte das Geschehen auch schon länger, und versuche mir daraus einem Reim zu machen, wie alles zusammen passt.

    @Guido: In diesem Zusammenhang bin ich auf deine Seite gestossen, und nachdem es mir anfänglich sehr schwer fiel, deine Sprache und die Zusammenhänge zu verstehen, wird es nun immer klarer. Einer der besten ganzheitlichen Ansätze die ich kennengelernt habe.
    Außer…ich lese gerade die ersten Bücher von Ken Wilber, z.b. Ganzheitlich Handeln und sein Tagebuch. Außerdem tausche ich mich regelmäßig mit meinem Gastgeber aus, der ein glühender „Integraler“ und Anhänger von Wilber ist. Sehr erhellend und erweiternend, kann ich nur sagen! Soweit ich mich erinnere, steht ja auch ein Buch von Wilber in deiner Bücherliste.

    Auf jeden Fall ein sehr interessanter Ansatz von Wilber, der versucht, Alle Theorien der Menscheit miteinander zu verbinden, und jede ihre Daseinsberechtigung zu geben.

    Viele grüsse
    Oliver

  8. Januar 30, 2012 um 10:53 pm

    Hallo Oliver,
    schön von Dir direkt hier zu hören 🙂
    LG Martin

  9. Februar 1, 2012 um 1:59 am

    @ Oliver

    Erst mal vielen Dank für Deine Worte der Konsonanz.
    Was kann ich zu Wilber sagen … vielleicht nur Folgendes: In meinen Augen viel zu kompliziert. Ich verlasse mich eher auf die Bildersprache der Realität 🙂

    Anbei ein Link der zeigt, dass in der Tat etwas in der Luft liegt, die bewusste Sprache der Realität spricht eine deutliche Sprache:

    http://www.mystica.tv/karl-gamper-wir-sind-so-viele/

    Gruß Guido

  10. Februar 1, 2012 um 3:14 am

    Toller Link, Guido – DANKE!
    Die Beschreibung kann ich aus meinem Erleben bestätigen: Wir SIND Viele. Und sie halten sich bedeckt, laufen still durch die Natur, fahren still durch die Wälder und schauen still über den See, in die Welt der Tiere und Pflanzen. Der Autor sieht das Stille, Unorganisierte als Schwäche, ein Kommentator beschreibt es jedoch als das Gegenteil: Stärke. Dem stimme ich zu, es ist eine Stärke, Gewissheit zu fühlen, kein organisierter Teil einer Masse sein zu müssen, alleine sein zu können, ohne einsam zu sein.

    „Die Liebe gewinnt“, das ist kein Slogan für Weicheier, für Versager, für Utopisten. Ich sagte es bereits vor 23 Jahren und machte die Worte zu meinem Lebensprinzip. Und jeden Tag dieser Jahre war ich Gewinner. Belogen, betrogen, belächelt und verspottet, es änderte nichts, weil ich mir treu bleiben konnte.

    Ken Wilber war übrigens einer meiner großen Wegbereiter. Schrieb übrigens auch unter dem Pseudonym A.T. Mann.

    Nun ja.

    Wolfgang

  11. Februar 2, 2012 um 12:55 pm

    Das fand ich bei Facebook, klingt wie ein Gebet, wie ein Dank-Gebet, wie ein Bewusstseins-Gebet mit der Kraft eines mächtigen Postulats:

    Immer mehr Menschen machen ihr inneres Erleben durch Handlungen sichtbar. Die Kulturell-Kreativen sind die am schnellsten wachsende Szene, seit es Werteforschung gibt. Diese Bewegung wandert vom Wissen zum Können. Zum Anwenden! Es hat sich ein Feld geformt. Mehr als ein Drittel der Menschen in der EU sind open minder. Und es werden täglich mehr! Netzwerke bilden sich. Liebe als Kraft und gestaltende Macht bahnt sich einen Weg. Versöhnung ist dabei ein Meisterschlüssel. Menschen beginnen, einander in aller Tiefe als Menschen zu erkennen. Als beseelte Wesen – auf Mutter Erde. Ein Neues Handeln erblüht. Und wir sind Zeitzeugen. Mehr noch: Wir sind die, auf die wir so lange gewartet haben. Denn alles ist in uns.“

    Wau!
    Vielen Dank, Martin!

    Wolfgang

    • Februar 2, 2012 um 1:59 pm

      Ja, es geht voran 🙂
      Ich war gestern Abend auf einer Feier des NRW-Verbands von mehr Demokratie ev.
      Ich bin im letzten Jahr dem Verein beigetreten, weil ich der Meinung war, dass die Unterstützung wichtig ist, wenn sich was im Land auf legalem Wege verändern soll. Es geht u.a. auch um die Einführung von Bürgerbegehren auf Bundesebene. Damit wäre eine wichtige Beteiligung durch das Volk möglich.

      Es waren ca. 70 Menschen dort, quer durch alle Alter und Schichten. Und es tat so gut, so viele selbst denkende Menschen zu treffen, die sich mit allen Themen, die ich hier so gestriffen habe, schon beschäftigten.

      Warum wurde gefeiert:

      Begonnen hatte der Demokratie-Dreisprung des Düsseldorfer Parlaments im Mai mit der Einführung der Bürgermeisterabwahl per Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. Zuvor war eine Abwahl nur auf Antrag des Rates möglich. Jetzt können die Wähler die Sache selber in die Hand nehmen. In Duisburg macht eine Initiative derzeit erstmals davon Gebrauch.

      Anfang Dezember hat der Landtag die Hürden für kommunale Bürgerbegehren gesenkt. Anders als früher sind jetzt Bürgerentscheide über neue Einkaufszentren oder Gewerbegebiete möglich. Die Neuregelung der Frage der Folgekosten eines Bürgerbegehrens wird dazu führen, dass sehr viel weniger Bürgerbegehren für unzulässig erklärt werden. Und die Senkung der Abstimmungshürde bei Bürgerentscheiden wird dazu beitragen, den Anteil ungültiger Abstimmungen zu verringern.

      Kurz vor Weihnachten hat das Parlament auch noch die Spielregeln für Volksbegehren auf Landesebene verbessert. Unterschriften können jetzt überall gesammelt werden, Unterstützer müssen also nicht mehr in die Rathäuser gehen, um sich in die Listen einzutragen. Die Eintragungsfrist wurde von acht Wochen auf ein Jahr verlängert. Außerdem muss in Zukunft offen gelegt werden, wer Volksbegehren mit Geld- oder Sachspenden unterstützt, wenn diese den Wert von 5.000 Euro übersteigen.

      • Februar 2, 2012 um 4:04 pm

        Das ist ja schon mal ein guter Anfang! Herzlichen Glückwunsch für Euch!

        • Februar 2, 2012 um 4:09 pm

          Noch was Ehrenvollens für Köln: es wurde Democracy International gegründet, mit Sitz in Köln, also in den Räumen des NRW-Verbandes. So wie die UN in New York den Sitz hat, … 😉

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