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Von der „R“Evolution beim Essen

Ich komme gerade mit vielen tiefen Gefühlen gleichzeitig von einer gerade neu geschaffenen Web-Site, die ich allen Lesern dieses Blogs ans Herz legen möchte. Nicht nur, weil sie von zwei Menschen stammen, die sich vor ein paar Monaten auf meine n Blog verirrten, blieben und intensiv mit uns die verschiedenen Theman abarbeiteten und mir inzwischen Freunde geworden sind. Während meiner Zeit des Artikelschreibens, und das sind mit dem SAPERION-Blog inzwischen über drei Jahre, ist mir immer mehr bewusst geworden, was ich (wir) ohne Not mit unserem und viel schlimmer mit anderem Leben anstelle(n). Ich hatte das Thema das erste Mal in dem Artikel Wie jeder von uns dafür zahlt, dass Menschen verhungern behandelt. Seitdem ist unser Fleischkonsum auf ein Minimum zurückgegangen.

Ich hatte ein weiteres Video zum Fleischverzehr in den letzten Tagen in einem Kommentar eingebaut, was Wolfgang und Susanne zu einem wesentlich konsequenteren Schritt verleitete, als es bei mir der Fall war: sie haben von Heute auf Morgen entschieden kein Fleisch mehr zu verzehren und haben gleichzeitig auf ihrer so schon besonders für Kinder sehr interessanten Homepage mit vielen schönen Tier-Bildern und begleitenden Texten einen eigenen Bereich hinzugefügt, den sie „R“Evolution nennen. Hier schreiben sie über ihre Motivation, kein Tier mehr für ihren Bedarf töten zu lassen. Und von dieser Seite komme ich nun beeindruckt wieder zurück und muss darüber berichten.

Auf der ersten Seite schreibt Wolfgang kurz über unsere gegenseitige Inspirationen durch das Kommentieren auf meinem Blog. Danach werden Kernfragen unserer menschlichen Existenz abgearbeitet. Angefangen über die „Ich-Realität„, über „Du“ -Miteinander,  „Heimat“ – unsere WeltBewusstseinFakten – Realität, um dann eine tolle Karten-Aktion zu beschreiben. Die vier Karten haben mir so gut gefallen, dass ich sie am Ende des Artikels kurz auflisten werden.

Nun haben mich natürlich die Arbeiten von Susanne und Wolfgang besonders berührt, habe ich doch mit meinen Arbeiten hier die Beiden zu etwas hoffentlich ebenfalls Weltverbessernden bewegen können. Aber viel tiefere Gefühle haben in mir die Sammlung an Zitaten der großen Denker dieser Welt über den Umgang mit unseren  Tieren am Ende ihrer „R“Evolution-Seiten aufgewühlt, gleich einen ganzen Potpouri an Gefühlen: neben Scham und Demut aber ganz besonders Begeisterung und Zuversicht. Denn wer sich intensive Gedanken um sein Leben auf unserer Welt macht, muss scheint es zu der Einsicht kommen, dass wir die Tiere dieser Welt auf unsere Stufe heben und sie als unsere Freunde betrachten sollten.

Und das Schöne bei dieser Betrachtung ist, dass wir nicht nur die Tiere nicht mehr für uns leiden lassen sondern direkt etwas für uns selbst tun können:

  • neueste Untersuchungen zeigen, dass wir viel gesünder ohne Fleischverzehr leben
  • wir viel mehr Menschen ernähren können, wenn wir auf Fleisch verzichten
  • und wir viel weniger Treibhausgase in die Umwelt bringen

Und zum Abschluss noch die Karten-Aktion zum Nachmachen

Karte 1 (jeweils mit einem Tierbild vorne)

Sie empfinden die politische Entwicklung als undemokratisch?
Sie empfinden die gesellschaftliche Entwicklung als bedrohlich?
Sie empfinden, es geht mit Deutschland bergab?
Sie empfinden die gefährlichen ökologischen Veränderungen?
Sie empfinden eine zunehmende Ungerechtigkeit?
Sie empfinden die Gefahr eines Dritten Weltkriegs?
Sie empfinden die wachsende Bedrohung durch Globalisierung?
Sie empfinden den Wahnsinn der Weltpolitik?
Sie empfinden eine Ohnmacht und sind wütend darüber?

Emnpfinden Sie das Alles wirklich?

Sie verändern die Welt mit einer einzigen Entscheidung:
Essen sie nie wieder Fleisch – es gibt keine einfachere und
bessere Entscheidung für eine friedvolle Lebensführung.

Karte 2

Sie wollen gesund werden und bleiben?
Sie wollen unseren Kindern eine echte Chance geben?
Sie wollen mit freundlichen und friedlichen Menschen zu tun haben?
Sie wollen eine gesellschaftliche Ordnung zum Nutzen Aller?
Sie wollen das Wohl für alle Lebewesen?
Sie wollen in einer ökologisch funktionierenden Welt leben?
Sie wollen nicht mehr verwirrt und ängstlich sein?
Sie wollen Einfluß nehmen und sich wertvoll fühlen?

Das Alles wollen Sie wirklich?

Sie erreichen all ihre Wünsche mit einer einzigen Entscheidung:
Essen sie nie wieder Fleisch – es gibt keine einfachere und
bessere Entscheidung dafür, ein lebenswertes Leben zu führen.

Und zum Schluss: Ich ziehe den Hut vor Euch Beiden, Susanne und Wolfgang

  1. Februar 22, 2012 um 9:03 pm

    Hier die vollständige „Antwort“ auf meine Anfrage:

    Sehr geehrter Herr Jensen,
    für Ihre E-Mail vom 21. Januar 2012 an Frau Bundesministerin Ilse Aigner zum Thema Massentierhaltung und Verbraucherschutz danke ich Ihnen. Ich wurde gebeten, Ihnen zu antworten.
    Die Aufgabe des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) besteht u.a. darin, einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen, der die Verbraucherinteressen schützt. Es ist nicht seine Aufgabe, Verbraucherinnen und Verbraucher allgemein vor dem Verzehr von Fleisch zu warnen oder davon abzuraten. Ob jemand Fleisch verzehrt oder auf dessen Konsum verzichtet, ist eine individuelle Entscheidung. Eine Bevormundung der Verbraucherinnen und Verbraucher liegt dem BMELV fern. Bedenken Sie bitte, dass der Mensch zu den sog. Omnivoren – den sog. „Allesessern“ gehört – die sich sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Kost ernähren. Erkennbar ist dies u.a. an den Eckzähnen in unserem Gebiss.
    Zu den anderen Aspekten, die Sie in Ihrer E-Mail ansprechen, möchte ich Ihnen mitteilen,
    dass die Bundesregierung dem Tierschutz einen hohen Stellenwert beimisst und eine nachhaltige und wettbewerbsfähige landwirtschaftliche Tierhaltung anstrebt, die sowohl den Tierschutz als auch den Umwelt- und Verbraucherschutz beachtet. Es ist Ziel des BMELV, den Tierschutz im Einklang mit der Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Tierhaltung voranzubringen. In diesem Zusammenhang arbeitet das BMELV in einem ständigen Prozess daran, die bestehenden Vorschriften im Bereich der Nutztierhaltung im Sinne des Tierschutzes weiterzuentwickeln und gegebenenfalls an neue Erkenntnisse anzupassen.
    Weiterhin verfolgt die Bundesregierung mit verschiedenen Maßnahmen das Ziel, die Nachfrage nach besonders artgerecht erzeugten tierischen Produkten nachhaltig zu fördern. Zu die-sem Zweck stehen den Verbraucherinnen und Verbrauchern vielfältige Informationen (z. B. ein zentrales Internetportal zum Ökologischen Landbau) zur Verfügung. Den Haltern landwirtschaftlicher Nutztiere wird in den ländlichen Entwicklungsprogrammen der Bundesländer mit finanzieller Beteiligung des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ finanzielle Unterstützung bei der Umstellung auf den ökologischen Landbau und seiner Beibehaltung und bei anderen umwelt- und tiergerechten Haltungsverfahren (z. B. die Sommerweidehaltung von Milchkühen, von Rindern zur Aufzucht oder von Mastrindern) angeboten. Im Übrigen unterstützt das BMELV die Einführung einer freiwilligen Tierschutzkennzeichnung auf EU-Ebene, die den Verbrauchern die Möglichkeit eröffnet, Produkte zu erkennen, bei deren Erzeugung besonders hohe Tierschutzstandards eingehalten wurden.
    Die zunehmende weltweite Liberalisierung der Agrarmärkte übt einen massiven Anpassungsdruck auf die Landwirtschaft und die ländlichen Räume aus. Um langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können, müssen landwirtschaftliche Betriebe die Möglichkeit haben, Wachstums-, Spezialisierungs- und Diversifizierungsschritte vollziehen zu können. Hierzu gehören auch Investitionen in große und moderne Tierhaltungsanlagen. Die Tiergerechtheit einer Haltungsanlage lässt sich jedoch nicht pauschal anhand ihrer Größe bewerten. Tierschutz setzt am einzelnen Tier an und ist unabhängig von der Zahl der Tiere in einem Betrieb zu sehen. Es gibt derzeit keine Belege dafür, dass es in großen Tierbeständen nicht möglich wäre, die Tierschutzvorschriften einzuhalten oder dass es grundsätzlich einen Zusammenhang zwischen der Bestandsgröße und der Tiergerechtheit einer Haltung gibt. Ein ganz wesentlicher Faktor für die Einhaltung und Durchsetzung tierschutzgerechter Bedingungen, die Sie in Ihrer E-Mail problematisieren, ist die Überwachung der Tierhaltungen. Da der Vollzug der tierschutzrechtlichen Bestimmungen, damit also auch die Kontrolle, auf Grund unserer föderalen Ordnung den zuständigen Behörden der Länder obliegt, das sind meist die Veterinärämter, haben diese ggf. festgestellte Missstände abzustellen und zu ahnden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag Reitenbach

    Macht es Sinn, auf etwas zu antworten, was keinen Sinn enthält?

    Ich könnte meine Anfrage in einem Satz präzisieren – macht das Sinn?

    Wolfgang

    • Februar 22, 2012 um 9:46 pm

      Also auch hier wird die Globalisierung dafür vorgeschoben, dass die Tiere leiden müssen, damit die Betriebe wirtschaftlich arbeiten können, damit das hier produzierte überschüssige Fleich von uns noch mit Steuergeldern subventioniert in der dritten Welt verkauft werden kann, damit deren Markt dort zerstört wird, damit die Menschen dort dann endlich zu uns kommen, und zumindest hier noch ein wenig zum Essen zu erhalten?
      Ja, gegen diesen Unsinn scheint es mir wirklich schwer zu sein, ein passenden Argument zu finden. Wenn das schon nicht für die Transaktionssteuer funktionieren kann, warum sollte es dann für Tiere, die es nicht wert sind, geschützt zu werden.
      Ja, da wäre Zorn das Passende, was benötigt wird, also lassen wir Herrn Schramm nochmals Stellung dazu nehmen:

  2. Februar 22, 2012 um 11:19 pm

    Was die Argumentation für oder besser gegen Frau Ilse Aigner betrifft:
    NATÜRLICH gibt es Argumente.
    Sie sind politisch nicht relevant, DAS ist das Problem. Und der Wahnsinn ist in einem Polizei- und Militätstaat nicht zu stoppen. Das Problem ist noch größer.

    Ernährung und Landwirtschaft sind unter realistischen Gesichtspunkten nicht kompatibel: Die Tierhaltung ist industrielle Produktion – also Wirtschaft.
    Unter vernünftigen Gesichtspunkten können wir bei Ernährung nicht über das Nahrhafte, sondern das vergiftete/Krankmachende sprechen.

    Insofern ist Frau Aigner im
    Bundes-Ministerium für industrielle Menschen- und Umweltvergiftung
    tätig.
    Wo ging sie zur Schule?
    Und wer hat sie gewählt?
    Und wofür?

    Frau Aigner-BAYER?

    Ich überlege mir was.

    Danke für Deinen Kommentar.

    Wolfgang

    PS.
    Leider konnte ich über Schramm’s Agentur nicht bei ihm landen.

    • Februar 22, 2012 um 11:26 pm

      Schade. Gestern ging das Gerücht um, dass er als Präsidentschaftkandidat der Linken im Gespräch sei …

      • Februar 22, 2012 um 11:48 pm

        Er hat abgesagt:

        • Februar 23, 2012 um 9:09 am

          Georg Schramm: „Ich tauge besser als Projektionsfläche für die Sehnsucht der Leute nach glaubwürdiger Politik. … Es geht ausschließeich um den Machtpoker der Parteien. Wenn er so zustande kommt, brauchen wir keinen Präsidenten.“

      • Dr. Manfred Voss
        Februar 23, 2012 um 12:29 am

        Kommentar von „Fefe“ (http://blog.fefe.de/?css=fefe.css):

        „Hach, dieser Georg Schramm ist ein Profi. Was für ein Volksfest das hätte werden können, wenn die Piraten weniger verpeilt hätten. Was der alleine in seiner Absage sagt und wieviel Presse er damit generiert hat (200+ Presseerwähnungen). Seufz.

        Update: Ist euch aufgefallen, wie der Schramm in den paar Minuten Interview mehr Präsidentschaft ausstrahlte und mehr Dinge angesprochen hat als Wulff in seiner gesamten Amtszeit?“

      • Februar 23, 2012 um 1:16 am

        Georgs Absage zeigt seine Größe – damit der Richtige für das Neue System?

      • Februar 23, 2012 um 9:24 am

        Ich schließe mich Euch allen an. Genau das ist meine Meinung.

  3. federleichtes
    März 19, 2012 um 1:49 pm

    Net Collider:
    „Ich bin leider noch keinen Schritt weiter, ich denke es muss langsam in mir wachsen, bis ich noch mehr auf Fleisch verzichten kann.

    Deshalb glaube ich aber auch, dass ein Umbruch nicht radikal erfolgen kann, sondern langsam gedeiht. Es entscheiden sich in Deutschland Tag für Tag mehr Menschen dafür weniger oder kein Fleisch mehr zu essen. Ich denke, das ist ein guter Weg, die Fogle wäre ein langsamer Wandel auf den sich alle einstellen können.“

    Net(t),
    Dein Satz würde auch ohne „leider“ gut passen.
    Jeder soll das machen, was er kann. Kommt es wirklich auf einen Wandel an, der erzwungen wird? Jeder Mensch braucht SEINE Zeit, und jeder Mensch erlebte sicher genug Zwänge – insofern: Gelassenheit.
    Mir sind Vegetarier/Veganer nicht die „besseren“ Menschen.
    Man könnte sogar sagen, dass die, die auf den Fleischessern rumhacken, Menschenfresser sind.

    Wolfgang

  4. März 26, 2012 um 10:53 pm

    Meine Tochter und ich hatten uns über Fleischessen unterhalten und dabei ist der folgende Dialog entstanden, veröffentlicht auf Bürgerstimme:

    Ein Briefwechsel zum Thema Gefühle, Empathie und Bewusstsein bei Tieren

    Lieber Papa,

    ja, auch bei mir bemerke ich in letzter Zeit immer häufiger, dass wenn bei mir ein Stück Fleisch auf dem Teller landet, ich mich dabei erwische, wie ich dieses Stück Fleisch – oder auch Wurst – anstarre und mich frage, was ich da eigentlich tue. Ist es Rechtens, dass ein denkendes und fühlendes Wesen sein Leben lassen muss, um meines zu verlängern?

    Ein denkendes und fühlendes Wesen … Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie schockiert ich als Kind darüber war, wenn sich unsere „Großfamilie“ an Weihnachten über ein Kaninchen oder gar einen Rehrücken unter freudigem “Oh” und “Ah” hermachte – und ich mit einem dicken Kloß im Hals traurig dachte: “Wie kann man nur so ein armes, niedliches Tier essen?”, während ich selbst meine Chicken-Nuggets mümmelte. Das war okay – Hühnchen waren nicht niedlich genug!

    Ich habe nie viel Fleisch gegessen, wie Du weißt. Schwein und Rind mag ich ohnehin

  5. Mai 15, 2012 um 11:12 pm

    Deine ‘Mörder’ wurden hier schon x- fach benannt, wären auch für jedermensch ganz leicht zu merken. Es sind Fleisch-, Milch-, Getreide- und Fertigprodukte bzw. das Erhitzen und Hochverarbeiten unserer Nahrung.

    Gefunden in: Finde Deine Mörder!

    Entlarve alle Täter, die Dir nach dem Leben trachten!
    Denn es ist DEIN Leben! Du hast nur eines!

    • Mai 16, 2012 um 2:02 pm

      Mit dem Mann bin ich nicht einverstanden.

      Danach darf ich außer – ja was eigentlich? – gar nichts essen.

      Auch unsere Vorfahren haben zum Beispiel Getreide (Körner und Samen) gegessen. Sobald das Feuer gefunden war, wurde das Essen auch erhitzt – und damit manche Speise überhaupt erst genießbar.
      Wenn alle nur rohes Obst und Gemüse essen würden – das gäbe einen Lärm und manches Ungemach…

      Erinnert mich irgendwie an Pythagoras, der seinen Schülern verbot, Bohnen zu essen, woraus später eine Sekte entstand,…. obwohl sein Verbot sicherlich nur aus einem einzigen Grund bestand…. Siehe Video 😀

      Ich bin ja sehr für eine natürliche und ausgewogene Ernährung, so weit das in unserer Welt, in der wir kaum noch natürliche Produkte zu kaufen bekommen, möglich ist und zu der umgebrachte Tiere nun ganz bestimmt nicht zählen, aber ich habe etwas gegen alle Formen von Extremen.
      Und es ist extrem, schlichtweg alles abzulehnen, was sich die Menschen in den letzten paar Millionen Jahren erfunden und optimiert haben, um sich die Nahrung leichter beschaffen zu können und auch dauerhafter zu erhalten!
      So haben auch unsere Vorfahren bereits die wilden Ziegen, die gerade Junge hatten, gemolken, um ihre Milch zu bekommen, was auch der Grund wurde, dass sie die für die Zeit, in der sie Junge hatten, eingefangen haben und wieder frei gelassen haben, wenn sie keine Milch mehr gaben. Die Tiere dann zu behalten und dazu zu bringen immer Milch zu geben, kam erst später….
      Über diese Milch ging die Entwicklung dann zu Quark, Butter, Käse, etc., um die Milch haltbar zu machen und ständig Milch zu haben, auch wenn die Tiere keine gaben oder wenn die Menschen unterwegs waren…

      Das alles soll auf einmal falsch sein? Pardon, da kann ich nicht folgen! Das halte ich für….. nein, ich möchte niemanden beleidigen.
      Der Herr da verdient sicher ’ne Menge Geld mit seinen Vorträgen und Seminaren zur „gesunden“(?) Ernährung….
      Welchen Boden soll denn seine „Rohkosttorte“ dort haben? Und ist die nicht mit industriellem Puderzucker bestreut?
      Der Mann ist unglaubwürdig und in hohem Maße gefährlich – in meinen Augen!

      • federleichtes
        Mai 16, 2012 um 2:43 pm

        Ja, Solveigh!
        „Mach die Menschen verrückt, dass wirkt nachhaltiger, als nur lausige Magengeschüre zu behandeln“.

        Für mich ist genau DAS gesund, was ich esse.
        Weil ich es mit Dankbarkeit esse.
        Dankbarkeit versus der Absicht. mich zu vergiften.
        Schauen wir mal, ob mich da jemand besiegen kann.

        Wolfgang

  6. Mai 20, 2012 um 12:48 am

    Ein weiterer Film, der zeigt, warum es besser ist, nicht so viel Fleisch zu essen oder auch ganz auf dieses zu verzichten:

  7. Mai 20, 2012 um 1:34 am

    Ja, das Essen, ein Thema, so weitläufig, wie die Expansion der Unordnung … und wie immer haben wir die Antwort längst in uns:

    http://allesgruene.wordpress.com/2012/05/19/bevor-es-in-die-hose-geht/

    Gruß Guido

    • Mai 20, 2012 um 10:25 am

      Danke für diese schönen Artikel. Schauberger hatte ich an anderer Stellen schon einmal kurz gebracht. Schade, dass seine so wichtigen Arbeiten vergessen wurden:

      Der Ursinn des Lebens ist, ein Stückchen Erde urbar zu machen.Die Urbarmachung des Bodens bedeutet, die Bodenkräfte so zu organisieren, daß sich die mütterlichen Impulsstoffe breitseitig ausladen und befruchtenden männlichen Impulsstoffe in die Tiefe einladen können, wo sie sich dann breitseitig spannen und dasjenige zum Leben erwecken, was tief in der Erde versunken des Weckrufs harrt, das naturnahe Bodenwirte zu geben vermögen, wenn sie mit Mutter Erde verwachsen sind und wissen, daß diese Erde kein toter Klumpen Materie, sondern die Urmutter ist, der wir für all ihre Liebe zumindest den kleinen Dank schuldig sind, diejenigen Vorgänge zu achten, die es ihr ermöglichen, auch späteren Geschlechtern Mutter bleiben zu dürfen.

      Und warum das Vergessen passierte, hier ein Beispiel dazu:

      Kurz darauf erschien bei ihm ein höherer Beamter der Salzburger Landesregierung und bot ihm seine „Zusammenarbeit“ an, d.h. er verlangte einen Anteil für seine Unterstützung. Schauberger verstand nicht recht, und so wurde der Beamte etwas deutlicher. Er habe eine Vereinbarung mit den Stickstoffwerken über eine Provision, wenn er die Bauern überreden könne, Stickstoffdünger zu verwenden. Da nun durch den Kupferpflug der Stickstoffverbrauch zurückgehen würde, müsse sich der Beamte durch eine Provision auf die Pflüge entschädigen. Schauberger war entrüstet und lehnte das Angebot ab. Kurze Zeit später kam eine unerwartete Absage der Firma, die die Pflüge herstellen sollte. Vertreter der Volkswirtschaft ebenso wie des Bauernverbandes begannen, vor der Verwendung der Kupferpflüge zu warnen. Diese würden eine Überproduktion verursachen und dadurch die Preise kaputt machen. Der Pflug wurde nicht produziert und Schauberger konnte dieses Projekt daraufhin nicht mehr weiter verfolgen.

      • federleichtes
        Mai 20, 2012 um 1:03 pm

        Ja, Guido, vielen Dank für den Link. Wahrscheinlich muss man das gerade den Menschen sagen, die sich regelmäßig im Mainsteam (des-)informieren.

        Ja, Martin.
        Das allerdings
        „Vertreter der Volkswirtschaft ebenso wie des Bauernverbandes begannen, vor der Verwendung der Kupferpflüge zu warnen. Diese würden eine Überproduktion verursachen und dadurch die Preise kaputt machen.“
        ist nicht Geist, der in die Tiefe dringt, sondern aus der Tiefe kommt: Lebensfeindlichkeit.

        Aber wie ist der Geist zu verstehen, der in die „Erde“ dringt“. Geht es ihm darum (und muss es ihm darum gehen), die Ordnung der Natur-Erde zu verstehen?

        Wenn Menschen die Erde „beherrschen“ sollen, was bedeutet das? Ist es nicht so, dass, wenn man in einer Ordnung lebt, von deren Gesetzen „beherrscht“ wird?

        Schauberger wurde nie vergessen. Vor neun Jahren lernte ich einen schweizer Heiler kennen, der nach den Gesetzen, die Viktor Schauberger entdeckte, erfolgreich arbeitete. Dazu muss man wohl die Gesetze der Natur verstehen, man muss entsprechend „veranlagt“ sein, sprich, auf die Ordnung der Schöpfung eingestimmt sein.

        Je mehr sich Menschen von dieser Ordnung entfernen, je mehr wirken sie im Chaos und wirkt in ihnen das Chaos.
        „Back to the Roots“? Nein, so einfach, das Leben unserer Ur-Vorfahren nachäffen, ist das (leider) nicht. Aber wir können die Natur als unseren Freund fühlen – und damit einen Freund in uns entdecken, und wir können Ängste und Verwirrungen auflösen. Nicht mal, um die Welt zu retten, sondern um sich selber in seinem GANZEN Menschsein erleben zu können: Durch Glücklichsein.

        Ja, das Paradies liegt hinter uns. Offensichtlich gehört sehr viel Mut dazu, sich einfach umzudrehen.

        Wolfgang

        • Mai 20, 2012 um 1:21 pm

          Ja, das Paradies liegt hinter uns. Offensichtlich gehört sehr viel Mut dazu, sich einfach umzudrehen.

          Diese Sätze würde ich umformulieren zu:

          Das Paradies liegt in uns. Offensichtlich gehört sehr viel Mut dazu, einfach in sich zu gehen.

  8. federleichtes
    Mai 20, 2012 um 2:49 pm

    Ja, Solveigh.
    „Drehen sie sich um, Frau Lot“.
    In unserem Inneren finden wir nicht nur den Himmel, sondern auch die Hölle. Aus der Ambivalenz heraus in die Eindeutigkeit – das ist wohl ein Schritt, der im Inneren vollzogen werden muss. Und dazu braucht es Mut, wie Du sagst. Wie entsteht dieser Mut? In der Klarheit einer Naturordnung findet man sicher Wege, die dem begegnen helfen, was unseren Mut blockiert. Energetische UND informative Blockaden. Diese gilt es aufzulösen, möglichst auf einem natürlichen Weg – und dann, ja dann öffnet sich die Tür zum Paradies.

    Wolfgang

    • Mai 20, 2012 um 4:57 pm

      Wer sich umdreht(e) (ist)war des Todes!
      Nicht nur im Alten Testament, sondern es war auch das Gebot an Orpheus, um aus der Unterwelt zurück kehren zu können…

      Immer hübsch nach vorne schauen – und Erkenne Dich selbst!

      Und selbstverständlich, wenn ich Probleme zu lösen habe, gehe ich grundsätzlich in den Wald, an den See oder mindestens in den Park.
      Dort finde ich immer die richtigen Antworten 🙂

    • Mai 20, 2012 um 6:11 pm

      Kommt der Mut womöglich ganz allein, wenn wir integer handeln können?

      Dazu dieser Artikel: Erwachter Aktivismus: Handeln aus der höchsten Form von Integrität

      Die Fragen, die wir uns fragen müssen, lauten: Bist du bereit, das Leiden aufzugeben und zu Integrität zu wachsen? Bist du bereit, dich selbst zu transformieren, um die Welt zu verändern?

      Ein Leben der Integrität zu leben ist nicht einfach, obwohl ein Leben der Integrität einen konstanten Strom von erhebender Freude enthält. Ein Leben der Mittelmäßigkeit zu leben ist nicht schwierig, obwohl ein Leben der Mittelmäßigkeit einen konstanten Strom von Leiden enthält. Ein Leben der Integrität und Freude erfordert ein hohes Maß an Weisheit, während ein Leben der Mittelmäßigkeit und des Leidens wenig oder gar keine Weisheit benötigt. Aus diesem Grund ist der Weg der Integrität der am Wenigsten begangene, während der Weg der Mittelmäßigkeit am Häufigsten begangen wird.

      Auf der Straße der Integrität wirst du dich oft allein wiederfinden, aber nie einsam. Auf der Straße der Mittelmäßigkeit wirst du nie allein sein, aber oft einsam. Mehr als je zuvor erwartet die Welt euch, die ihr die Wahl trefft, die wenig befahrene Straße zu bereisen, bereit, allein zu reisen, aber immer mit in Freude geöffneten Armen. In Integrität beginnt eine neue Evolution.

      • federleichtes
        Mai 20, 2012 um 7:44 pm

        Gute Frage – nur WIE handelt man integer?
        Wie WIRD man zum „Gratwanderer“, der nie einsam und voller Freude ist? Wie erlangt man „Weisheit“, Wissen darüber, wie man vernünftig lebt?
        Was bedeutet „vernünftig leben“ in dieser Welt in dieser Zeit?
        Kohärenz, im Konsens leben mit Wem oder Was?

        Integrität ist ein Schlüsselbegriff.
        Wer Bewusstsein hat über das Wesen des Lebens, ISt integer, gleich was er tut. Und die Folgen des Integritäts-Bewusstseins wirken auf der mentalen Ebene, indem sie Geist und Gefühl sich vereinen lassen. Das ist keine neue Evolution, sondern eine Fortschreibung DER Evolution.

        Insofern teile ich die Meinung Solveighs, man müsse NUR vorausschauen, nicht. (aber das muss eh jeder für sich entscheiden, und da gibt es kein Richtig oder Falsch)
        Nach meinem Erleben gestaltet sich der Weg in die Zukunft NUR durch den GLEICHZEITIGEN Weg zurück in die Vergangenheit. Und ich meine, es gehört sehr viel mehr Mut dazu, zurück als nach vorne zu blicken. Insofern diente mein „Drehen sie sich um, Frau Lot“, als Metapher. Und auch das verstehe ich als Integrität, seine „Fehler“ (aus der Vergangenheit) anzuschauen und es (in der Zukunft) besser machen zu wollen.

        Wolfgang

        • Mai 20, 2012 um 8:28 pm

          Insofern diente mein “Drehen sie sich um, Frau Lot”, als Metapher. Und auch das verstehe ich als Integrität, seine “Fehler” (aus der Vergangenheit) anzuschauen und es (in der Zukunft) besser machen zu wollen.
          Das ist richtig und im Erkenne Dich selbst enthalten. Ich würde gar das „wollen“ weglassen.

          Die Kunst besteht darin, nicht in der Vergangenheit kleben zu bleiben und nicht andauernd zurück zu schauen. Das ist meine Intention beim „nach vorne schauen“.
          Wer sich selbst erkannt hat – nämlich mit allen seinen Fehlern und Schwächen – ist in der Lage, die Vergangenheit da zu lassen, wo sie ist und hingehört – in der Vergangenheit!

          Ich denke, es ist klar, dass dies grundsätzlich einschließt, aus der Vergangenheit zu lernen, ja lernen zu müssen!

        • Mai 20, 2012 um 8:30 pm

          P.S. Ich denke, das ist auch der Sinn vom „nicht zurück schauen“ nach Sodom und bei Orpheus (nicht in der Vergangenheit gefangen bleiben, sondern sich lösen und vorwärts gehen – einer neuen, besseren Zukunft entgegen).

  9. federleichtes
    Mai 20, 2012 um 8:48 pm

    Für mich, Solveigh, entsteht der Weg in die Zukunft
    AUS DER vERGANGENHEIT HERAUS.
    Die Lösung entsteht wohl IN der Zukunft, aber sie begründet sich nicht dort.

    Ja, das Wollen.
    Es gibt einen Willen.
    Den Willen der Schöpfung.
    Der Schöpfung dienen,
    mit einem Freien Willen.
    Mit einem von egozentrischen Bedürfnissen befreiten Willen.
    Nicht aufhören zu fragen: Was willst Du.

    Für mich gilt das Wollen. Ja, ich WILL.

    Wolfgang

  10. Juli 30, 2012 um 8:51 am

    Noch etwas, das krank macht, also besser meiden (u.a. in Cola light):

  11. Juli 30, 2012 um 10:07 am

    Wie unsere wichtigsten Lebensmittel Wasser und Salz seit 100 Jahren den Bach runter gingen:

  12. Juli 30, 2012 um 11:20 am

    Der VEBU – Vegetarierbund Deutschland empfiehlt:

    Man kennt sie, die Werbeslogans über die „Milch, die munter macht“. Kaum ein Produkt hat ein besseres Image. Die Deutschen sind Weltspitze im Verzehr von Milchprodukten. Doch mittlerweile mehren sich die kritischen Stimmen. Die Milch steht unter Verdacht, Krankheiten wie Neurodermitis, Asthma oder Diabetes auszulösen. Problematisch wird es, wenn der Milchkonsum spät oder gar nicht als potenzielle Ursache für ein Leiden hinterfragt wird.

    Milch als Grundnahrungsmittel, insbesondere für Erwachsene, ist unter Wissenschaftlern nicht unumstritten. Die einen behaupten, ohne Milch fehle dem Menschen ein wichtiger Kalziumlieferant, andere warnen vor möglichen Nebenwirkungen und Folgeschäden. Dennoch konsumieren die Deutschen immer mehr Frischmilchprodukte. Jährlich sind es durchschnittlich 85 Kilo Quark, Joghurt, Käse oder Vollmilch pro Person. Die Milchindustrie ist auf Hochleistung getrimmt. Für „45 Min- Die Milch-Lüge“ macht sich Mirko Tomic auf Recherchereise und fragt: Macht`s die Milch wirklich?

    Quelle: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/start291-epgdetail_sid-1208827.html

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  1. April 30, 2013 um 7:02 am

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