Startseite > Ökonomie, Gesellschaft > Ganzheitliches Denken führt zu besser wirkenden (Geschäfts-)Prozessen – das SCHUBÄUS MODELL

Ganzheitliches Denken führt zu besser wirkenden (Geschäfts-)Prozessen – das SCHUBÄUS MODELL

Bei meiner Suche nach einer besseren Welt ist mir aufgefallen, dass ein miteinander Wirken viel besser funktioniert, wenn Hierarchien flach sind und Manager sich eher in der Rolle von Katalysatoren für das Team sehen, denn als Arbeitsdisponenten. In unseren Unternehmen wird häufig noch Funktions- und Abteilungsbezogen optimiert und bewertet anstatt Gesamtprozesse, d.h. die Arbeitsketten über alle Abteilungen hinweg zu betrachten und optimieren. Das Leben und Arbeiten in den Firmen könnte leichter sein, sinngekoppelter. Besonders wenn Prozesse nach dem folgenden Modell gestaltet werden. Das gilt übrigens sowohl für wirtschaftliche als auch politische Prozesse.

Ich hatte vor einigen Monaten die Gelegenheit im Kontext meiner Profession (zwei Dekaden Workflow Managament) Herrn Schubäus kennen zu lernen. Er war gerade dabei, sein Lebenswerk in ein Modell für Geschäftsprozessoptimierung zu manifestieren und ist nun fertig. Der folgende Text von Herrn Schubäus mag ein wenig Geschmack auf mehr machen, denn das Modell ist so umfassend, dass  es diesen Blog sprengen würde. Auch hier gilt wieder, dass Kooperation mehr bewegt als Konkurrenz und mit dieser Blockierung.

<<<<< Beginn des Textes von Herrn Schubäus >>>>>>

Status quo Analyse

Noch betrachtet sich Deutschland als Weltmeister im Handel mit Hochtechnologien. Wie lange noch? Was setzen wir neuen Wettbewerbern entgegen? Was tun wir, um unseren Vorsprung zu erhalten?

Zurzeit kennen wir in Deutschland nur eine Lösungsrichtung: immer größere, stärkere, schnellere und damit teurere Produktinnovationen, und das mit immer weniger Fachkräften, schwindender Motivation, nervenden Finanzkrisen, abnehmender Begeisterung und zunehmenden Ausfällen durch Overloading und Burn-out.

Viele haben die eine oder andere Lösung, aber immer nur in unzusammenhängenden, oft interessenorientierten und ungeeigneten Teilsystemen.

Wozu brauchen wir grundlegende Neuordnungen?

Im Augenblick stellen sich für die betroffenen Unternehmen die alles entscheidenden Fragen: Verlassen wir uns weiterhin ausschließlich auf die High-Tech-Exporterfolge, oder müssen wir weit mehr tun?

  • Unsere technologischen Innovationen durch völlig neue Denk- und Verhaltensmuster normalisieren?
  • Mehr auf kleine, schlagkräftigere Mittelständler setzen, um über synergetische Produktvernetzungen schneller, flexibler, kostengünstiger und näher mit Kunden und Zulieferern zu operieren?
  • Die untereinander vernetzten Mittelständler als gleichrangige Teilsysteme im Kontext des größeren Ganzen: zweck- und zielorientiert entsprechend den Anforderungen der Zeitzeichen neu ordnen?
  • Die Gleichstellung aller vernetzten und voneinander abhängigen Funktionsbereiche in den Unternehmen durch Teamarbeit und weit mehr Handlungsfreiheit ausstatten?

Um in einer Welt zunehmender Wettbewerber (BRIC-Staaten) auch morgen noch mitzumischen und als gleichwertige Partner akzeptiert zu werden.

Auf welcher Wissens- und Erfahrungsgrundlage besteht das Modell

Bei der Vernetzung aller zweck- und zielorientierten Aussagen habe ich mich ebenso auf meine interdisziplinäre Ausbildung, mein umfassendes Erfahrungspotenzial und die Quellen theoretischer Wissensgrundlagen verlassen.

Darüber hinaus hat mein vierzigjährig, erfolgreiches Wirken als Interimsmanager und System Consultant in Deutschland die Aufmerksamkeit vieler ausländischer Unternehmen geweckt, wie beispielsweise das Staatlich Philippinische Werften Konsortium mit einem Vierjahresvertrag zur Neugestaltung im Hochseeschiffbau.

Auf welcher Grundlage und mit welcher Absicht kam das SCHUBÄUS MODELL zustande

Eine Berufskollegin bat mich 1995, um die Neuordnung eines Großunternehmens in den USA. Ich hatte mich bereits aus dem aktiven Arbeitsleben verabschiedet. Mich interessierte jedoch: „Woher kennen mich die vielen Anrufer aus aller Welt, die mich immer wieder anfordern?“

Ihre Antworten glichen einem Nobelpreis und wirkte entsprechend. Sie waren der Meinung: „Who don´t know you, you are one of the big fife in the world. Halten sie ihr Gedankengut über ganzheitliche Neuordnungen fest, es geht sonst für immer verloren!“

Meine außerordentlichen Erfolge und das weltweite Interesse am Gedankengut „ganzheitlicher Neuorientierungen“ war der Auslöser für meine umfangreichen Recherchen zur Ergänzung und Abrundung meiner bisherigen praktischen Erfahrungen vor Ort, und der Aktualisierung meiner bis dato beschriebenen Fallbeispiele.

Ich wollte mehr über das (vernetzte) Umfeld meines Wirkens und meiner bisherigen Veröffentlichungen, Vorträge und Seminare wissen. Ich begann dieses Umfeld systematisch zu erforschen, um mein Erfahrungswissen durch wissenschaftliche Theorien, bereits erfolgte Aktivitäten in punkto „ganzheilich/systemischer“ Neuorientierungen und den gegenläufigen Einschränkungen und Behinderungen auf die Spur zu kommen.

Fragen zu stellen, warum

  • sind konventionelle Berater nicht in der Lage, um Unternehmen den neuen Anforderungen entsprechend an die Zeichen der Zeit anzupassen?
  • eignen sich die oft richtigen, jedoch unausgereiften wissenschaftlichen Theorien nur selten zur Neuordnung unzeitgemäßer Unternehmensstrukturen?
  • beeinflussen die Irrlehren Descartes und Newtons unser Denken auch heute noch, und schaffen unüberwindliche Hemmnisse zwischen Ausbildungsmustern und der Realität wirtschaftlicher Anforderungen?
  • verhindern lobbyistische Strukturen sinnvolles und effektives Denken und Handeln in der Neuorientierung und in der Alltagsroutine?
  • erzeugen informationstechnologische Systeme meist kostspielige und nicht endende Experimente in den Unternehmen, und warum betrachten Alle derartige Konflikte als selbstverständlich?

wachsen in den Unternehmen: Frust, Unlust, Demotivation, Druck, Fehlleistungen, damit verbundene Ausfälle und Kosten von jährlich insgesamt 363 Mrd. € allein in den deutschen Unternehmen?

  • suchen immer mehr Unternehmen nach Lösungen, nur nicht nach der einzig Richtigen?
  • bewegen sich Unternehmen in ihren Handlungsspielräumen so unendlich schwerfällig und unflexibel?
  • sind in der Zwischenzeit alle Beteiligten der Meinung: das bestehende Chaos könne nur durch Vorgehensweisen gelöst werden, die auf konventionellen Denkmustern beruhen?
  • wird durch all die vergeblichen Bemühungen das Chaos immer nur noch größer?

All diese Fragen sind im SCHUBÄUS MODELL durch sorgfältig eruierte und miteinander ausgewogene und vernetzte Lösungsmuster beantwortet.

Es gibt für alles Erklärungen, Hinweise und realisierbare Vorgehensmuster zur Neugestaltung der Unternehmen im Kontext des jeweils größeren Ganzen: den peripheren Systemen und deren Wechselbeziehungen zu- und untereinander.

Und das in einer Welt abseits kartesianischer Irrlehren, in weit einfachen und übersichtlichen Strukturen auf der Basis synergetischer Zusammenhänge, dynamisch vernetzter Beziehungsmuster, wechselseitiger Abhängigkeiten, kybernetischer, kausaler und symbiotischer Wirkmechanismen.

Kann das SCHUBÄUS MODELL (SM) zunächst die deutsche Wirtschaft den weltweiten Wettbewerbsmustern sinnvoll anpassen?

Zunächst einmal eröffnet – aufgrund über Jahrzehnte gesammelter Erfahrungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse – das SM ein Bild von erschreckender Blauäugigkeit, mit der nahezu alle Beteiligten glauben, dass sich alle Probleme irgendwann von selbst „in Luft“ auflösen.

Die Neuordnungsgrundlagen im SCHUBÄUS MODELL sind unwiderlegbar dokumentiert und stehen allen Interessierten, unter gegeben Voraussetzungen, uneingeschränkt zur Verfügung.

Über die individuellen Voraussetzungen zur Anpassung der Denk- und Verhaltensmuster an die jeweiligen Anforderungen und Ergebnisse können wir zum gegebenen Zeitpunkt, erste Gespräche führen.

Ihr K. H. Schubäus ©

11. Jan. 2012

  1. Januar 13, 2012 um 3:29 pm

    Das war noch ein Kommentar von Wolfgang gestern, der “ vorläufig unterging“:

    Der Ausschnitt aus einem Interview mit ihm
    http://www.schubaeusmodell.de/fileadmin/files/Dokumente/Regelwerk.pdf
    paßt auch hier hinein. Schubäus:

    Wenn es das nur wäre! Auch unser Bildungs- und Ausbildungswesen muss den Anforderungen künftiger Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen neustrukturiert
    werden. Bildungs- und Ausbildungsmuster, die dem Wandel der Neuzeit bisher nicht annähernd gefolgt, und somit den Anforderungen neuer Denkmuster nicht gewachsen sind.

    So denken Kinder überall auf der Erde in natürlichen, lebensnahen und unverbildeten Denkmustern: Ganzheitlich und rational. Was bei den Urvölkern aus lebenserhaltenden
    Gründen nie aufhört, endet in der Zivilisation mit Beginn der Schulpflicht.

    Ab diesem Zeitpunkt wird neugieriger Wissensdurst und Interesse an Zusammenhängen, durch nicht endendes Pauken standardisierter Leitsätze unterdrückt.

    So geht zeitgemäßes Lernen an der Wirklichkeit des Lebens vorbei, denn was wir als Leben wahrnehmen, ist von Menschen erzeugte Enge innerhalb künstlich erzeugter Grenzen. Wer kümmert sich in diesen Zusammenhängen schon um die alles durchdringenden Lehren Descartes und den daraus entstehenden Verwirrungen, Unsicherheiten und Konflik-
    ten in unserer Gesellschaft.

    Das Erwachsenwerden erfolgt nicht etwa auf den Grundlagen lebenserhaltender Prozesse, sondern auf Basen, die sich Menschen nach ihrem Gusto geschaffen haben und weil sie sich aus diesen Mustern scheinbaren Nutzen erhoffen. Sie setzen dabei auf Ordnungsprinzipien, die auf Dingen und Teilen (Descartes Irrlehren) und nicht auf dynamischen Zusammenhängen, Ursachen und Wirkprinzipien beruhen. Solange über lebenserhaltende menschliche Aktivitäten hinaus Bildungsmuster existieren, werden sie auf menschliche Interessen zugeschnitten. Und so wie sich der Mensch die Natur unterordnet, wird auch Bildung ein wesentlicher Bestandteil im menschlichen „Drama“ bleiben.

    Je höher das konventionelle Bildungsniveau, desto weiter entfernt es sich von der Realität naturnaher Zusammenhänge. So läuft zwar Karrieremachen für den Einzelnen nach etablierten Mustern und verbrieften Regeln ab, Karrieren entziehen den Unternehmen jedoch wertvolle Ressourcen.

    Seine Ideen, so scheint mir, passen auch in das gesamtgesellschaftliche Konzept.

    Wolfgang

  2. Januar 13, 2012 um 9:51 pm

    Was zeichnete YAHOO, GOOGLE, APPLE und andere ITs in ihrer Startzeit aus ? All das, was sie jetzt nicht mehr vorzuweisen haben … puren Innovationsgeist, das Spiel mit schier unmöglich scheinenden Möglichkeiten, indem sich das Unternehmen am kreativen Energiefluss orientierte, anstatt diesen Fluss zu begradigen. Die Zeit der Spielzimmer, der Farben und Visionen ist vorbei, verdrängt durch Regelungen, Zertifizierungen, Auflagen, Gewinnmaximierungen … je mehr Angestellte in Anzug und Krawatte sich in Kreativität versuchen, desto mehr bleibt selbige auf der Spur. YAHOO ist Schnee von Gestern, APPLE flirtet mit dem ersten Wurm und der ersten faulen Stelle 😉 … und GOOGLE Bauch wird dicker und dicker, so dass die Füße, das FUNDAMENT, mehr und mehr aus dem Blickfeld verschwinden …

    In vielen Betrieben werden Standards und Zertifizierungen eingeführt. Man mag sich das mal in einem Biotop vorstellen. Anpassung ist OUT, es zählt die Uniformität, der Vergleichbarkeit wegen. Schublade auf, Schublade zu … nur dumm, wenn die Schublade, in dem der eigene Arbeitgeber steckt, irgendwann klemmt. Und irgendwann kommt der Tag, an dem der ganze Schrank auf dem Müll landet. Wer will schon einen Schrank, in dem ALLE Schubladen klemmen …

    Aber wundert das Schubladendenken ? Es ist mal wieder ein Zeichen der Zeit … je mehr Unordnung, desto mehr Ordnung muss her … allerdings bleibt so die Dynamik, die Harmonie mit dem Gesamtbild der Realität, auf der Strecke. Dynamische Harmonie gibt es nur in der Kohärenz … und die kann sich nur einstellen, wenn das Unternehmen seinem Ursprung, seiner Gründungsidee treu bleibt. Ich arbeite ich einem Krankenhaus … und dieses, so wie nahezu jedes Krankenhaus, entfernt sich mehr und mehr vom Ursprung … der Heilung von Kranken. YAHOO, GOOGLE und APPLE sind da keine Ausnahme …

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • Januar 15, 2012 um 10:04 am

      Sehr gute Webseite von Dir Guido,

      gerade diese „Ordnung aus dem Chaos“ ist ja das, was gerade abläuft und von den Herrschern dieser Welt sehr genau geplant wurde!

      Die Kunst ist es doch genau auf dieser Strömung zu reiten.

      • Januar 15, 2012 um 12:58 pm

        Aus meiner Sicht besteht die Kunst darin, der „Strömung“ in beiden Richtungen zu folgen, sie zu analysieren und bewusst und emotionslos Entscheidungen zu treffen.

        Da wo die Dunkelheit am Größten ist, ist die Wahrscheinlichkeit, die Lösung zu finden, auch am Größten.

        Und ich möchte sagen dürfen, dass wir zwar Herrscher beobachten, aber keine BE-Herrscher. Auch Herrscher sind TEIL des Plans, und sie können nur ausführen, was VOR-geplant wurde, und zwar aus einer Gesamtsicht heraus.

        Wolfgang

    • Juni 26, 2013 um 7:53 pm

      Ist aber nicht das Standardisieren wichtig um Flow zu erzeugen?

      In einem Biotop gibt es auch Standards, jede Tierart ist im Grunde ein Standard. Ein Frosch ist ein Standard, ein Eichhörnchen ein anderer…

      • Juni 26, 2013 um 8:01 pm

        Sicher braucht es für mehr Effizienz möglichst ähnliche, sich wiederholende Prozesse. Nur wer diese zu stark standardisiert, wird am Ende kaum mehr Innovation haben. Es ist dann wie mit Monokulturen. Wenn was schief läuft, dann richtig.

        • Juni 26, 2013 um 10:49 pm

          Ja, ich mein Gedankengang beim Lesen des Text von Herrn Schubäus ist folgendermaßen. Wenn er von Regelkreisen und Austauschbarkeit von Prozessdetails schreibt, dann setzt das eine hohe Standardiserung vorraus. Durch die Standardisierten Prozesse könnten beispielsweise Handücher erstellt werden, woraus das Produkt produziert werden kann. Der Fokus liegt auf dem Prozess, nicht auf dem Produkt.

          Innovationen werden im Laufe der Zeit eher zu teuer und irgendwann durch ein ganz anderes Produkt abgelöst. Ich glaube den Blick fürs Große vergisst man manchmal, die in naher Zukunft kann sich einiges Wandeln. Heisse Kanditaten wären der Ottomotor und das Stromkabel.

          • Juni 27, 2013 um 9:33 am

            Ja, wir denken häufig noch viel in zu engen Grenzen und kommen dann auf zu kurz greifende Lösungen.
            Die Frage, die sich mir stellt ist allerdings, ob das nicht sogar auch Vorteile hat, da es größere Diversität gibt.
            Wenn wir unserem bescheidenen Interelekt im Großen zu Denken versuchten und immer gleich diese Lösung komplett über den Erdball ausrollten, geht womöglich die notwendige Diversität flöten.

            Ich vermute allerdings, dass die Idee von Schubäus ist, dass Diversität und kleine Lösungen in jeder organisatorischen Zelle zugelassen werden kann, und es nur wichtig ist, dass die relevanten Informationen möglichst zeitnah ausgestauscht werden, so dass jede Zelle auf Änderungen der anderen Zelle passende reagieren kann.
            Siehe die Ideen von Holocracy.

            Der Ottomotor scheint mir schon lange überholt. Er bleibt nur noch, weil die Industrie dahinter zu mächtig ist 😦
            Vielleicht ist ja das hier das Kommende:

            VG Martin

          • Juli 4, 2013 um 11:09 am

            Vielen Dank für Ihre Antwort. Es gehört vieles zusammen, weg von der Massenproduktion zu kleinen Losgrößen und vielleicht zur Losgröße 1, über die fraktale Fabrik hin zu Holonen. Hohe Prozesssicherheit mit eingespielten Teams, die auf horizontaler und verikaler Ebene durch Standardisierungen Schnittstellen haben und dadurch hochflexibel regaieren können…

            Das hört sich alles ganz gut an, aber irgendwie fehlt dafür ein BEwusstseinswandel. Es ist genau wie Sie schreiben, die Menschen denken noch in zu kleinen Zusammenhängen…

      • federleichtes
        Juni 26, 2013 um 8:53 pm

        Die ganze Natur IST ein Standard – im Sinne einer Ordnung – in die sich alle Unter-Standards ordnungsgemäß einfügen.

        Die Menschen-Ordnung besteht, um aus der Polarisierung von Verschiedenheiten einen Standard zu entwickeln.

        Natur kann und braucht nur Ausgleich erzeugen, Menschen erzeugen auf der Grundlage von Offenbarung Innovation sowohl im Bereich Probleme als auch im Bereich Lösung.

        Gruß
        Wolfgang

  3. Januar 15, 2012 um 9:10 am

    ganzheitliches Denken?

    Da empfehle ich Rudolf Steiner.

    Ich empfehle jedem eine „individuelle“ Planung für sein persönliches Leben und das Leben der eigenen Familie.

    Deutschland wird absichtlich an die Wand gefahren. Okay, also was mache ich PRAKTISCH daraus?

    Aus einer Zitrone mache ich mir einen herzhaften Drink, aus Deutschland RAUS und lebe in Asien gut.

    Die Banken machen das gleiche nur sagen es nicht laut wenn sie nach Hong Kong gehen.

    Arche Noah Prinzip ist auch eine Möglichkeit wie http://www.ackerlandkambodscha. info

    • Januar 15, 2012 um 10:56 am

      Deutschland wird absichtlich an die Wand gefahren.

      Ja, dieses Gefühl kann man langsam bekommen. Einerseits macht die Regierungsriege, was ihnen seitens Bankern und Konzernleitern eingeflüstert wird, und andererseits haben wir Bürger ein Gefühl der Ohnmacht, weil wir nicht beteiligt werden, unter anderem, weil am Parlament vorbei gewurschtelt wird oder aus Parteiräson die Mitglieder der Regierungsparteien alles absegnen, was ihnen als Gesetzesvorlage unter die Nase gehalten wird.

      Aber hilft da fortlaufen? Wird es nicht überall so werden wie hier, wenn man nichts dagegen tut?

      • Januar 15, 2012 um 1:10 pm

        Hallo Martin,
        ich möchte Auswandern nicht als Fortlaufen bezeichnen. Klar ist, jeder nimmt sich selber mit, egal wohin er läuft, aber – und ich spreche da aus langjährigem Erleben – manchmal bleibt einfach keine andere Wahl, als seinen Standort zu wechseln, um an seiner Persönlichkeit arbeiten zu können.
        Besonders Menschen mit einer betonten Herzlichkeit haben es in unserem System sehr schwer, diese unbeschadet leben zu könen.

        Was läuft in unserem System ab?
        Erich Kästner brachte es für mich sehr schön auf den Punkt.

        http://www.federleicht-ag.de/innenleben-zeitgeist/sprueche-weisheiten/sprueche-06/index.html

        Was ich als besonders wundervoll empfinde, ist, dass die Menschen, die auswanderten, weiterhin über das Bewusstsein mit uns vernetzt bleiben.

        Allen einen schönen Sonntag.

        Susanne und Wolfgang

    • Januar 15, 2012 um 12:02 pm

      hm, wenn Ausländer mit ihrem überschüssigen Geld Ländereien in anderen Ländern aufkaufen, ist das Raub an Gemeingütern dieser Menschen. Selbst wenn die Menschen dort auf den Farmen beschäftigt würden und damit Arbeit hätten, ist es doch nichts anderes als eine andere Form des Sklaventums. Denn diese Menschen müssen ihre Leistung via Lohn vermieten, sonst müssten sie hungern. Ob das nun Großkonzerne wie Monsanto im großen Stil machen oder Privatleute im Kleinen. Unterm Strich bleibt es Ausbeutung.
      Besser fände ich die Idee, dort Geld einzubringen, damit das Land vor dem Zugriff der Großen bewahrt wird und den Menschen dort ein Stück Land für Substitutionswirtschaft auf Lebensdauer zur Verfügung gestellt wird. Und ein Recht, selbst ein „ausreichendens“ Stück davon nutzen zu dürfen.

  4. Januar 15, 2012 um 9:40 pm

    Das Problem, welches in den meisten Betrieben/Firmen weltweit regiert, ist in der Tat der Mangel an Ganzheitlichkeit. Eine Firma sollte wie ein Organismus agieren. Warum gibt es auf der Erde ein Lebensmittelproblem und ein Energieproblem ? Alles eine Frage der Verteilung. Genug von beiden ist allemal vorhanden. Gäbe es ein globales Netzwerk der Energieeinspeisung und- verteilung, gäbe es überall genug für alle. Gleiches gilt für die Lebensmittel. Wir Menschen sind alle eine Spezies, verhalten uns aber, als wären wir zig unterschiedliche Spezies. Wir denken und handeln nicht wie EIN Organismus, wie ein Bewusstsein.
    Stattdessen plündern wir das Sparguthaben der Erde und greifen auf Energiereserven in Form von Öl und Gas und Kohle zurück, welche die Erde über lange Zeit angespart hat. Warum nutzen wir nicht das tägliche globale Einkommen an Energie, welches uns Wind, Wasser, Sonne zur Verfügung stellen ? Es wäre reichlich Energie vorhanden, wenn alle Produktionen in einen gemeinsamen Topf gingen, aus dem gemeinsam geschöpft werden könnte. Das Finanz- und Handelssystem der Welt macht den gleichen Fehler … nur in Form von Schulden. Die Expansion wird mit Ressourcen aufgebaut, die eigentlich tabu sein sollten. Und so vertrauen und hoffen wir auf QE1, QE2 und QE3 … Geldgeschenke zum Nulltarif, bauen auf Gentechnik … mehr Ertrag auf gleicher Fläche, oder sehen uns die Freie Energie herbei … gratis und unendlich, juchee … dabei bräuchte es all dieses nicht, wenn der Mensch endlich das Gesamtbild begreifen würde und jeden Menschen als gleichberechtigten Part des Ganzen sehen würde. Aber noch ist die Expansion nicht abgeschlossen, noch entfremden wir Menschen uns mehr und mehr von einander, noch kocht jeder sein eigenes Süppchen, welches man immer weniger bereit ist selbst auszulöffeln … noch, so paradox es klingen mag, läuft alles nach Plan …

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • Januar 15, 2012 um 9:59 pm

      Hallo Guido
      Ja, es wird Zeit, dass wir Menschen uns als Teil des ganzen Begreifen und daher zusammenarbeiten müssen.
      Bzgl. des Endes der Expansion, hier ist ein interessanter Vortrag, in dem die These aufgestellt wird, dass 2012 das Schöpfende all sein Bewusstsein in das Universum übertragen hätte. Wäre das dann nicht das Ende der Expansion?
      Martin Strübin: Die Licht-Zeit-Matrid der Maya (etwa Minute 30 geht es richtig los)

      Nachtrag:
      Zitat: „Es hat keinen Sinn, gegen den Staat zu agieren. Dann wird nur unnötig Energie verbraucht, die besser für Wichtigeres verwendet werden sollte.“
      und „Vergesst Impfungen. Wir brauchen keine krankmachenden Nanopartikel und Aliminium in unserem Körper.“
      und: „Wir erschaffen das notwendige Feld mit unseren Überzeugungen.“
      und: „Hört auf mit dem Fleischesssen. Es lebt sich wesentlich gesünder. Auch das Quälen der Tiere wirkt auf uns negativ zurück. Stellt Euch selbst in ein Schlachthaus und dann überlegt, ob Ihr die Tiere selber schlachten könntet.“
      und: „Richtet Eure Wünsche auf das, was Ihr wirklich braucht.“
      LG Martin

      • Januar 16, 2012 um 9:24 pm

        Hallo Martin,
        da Impfungen eines meiner Lieblingsthemen ist, und ich nicht das Problem bei den Zusatzstoffen sehe und nicht den Verschwörungstheorien von BigPharma verfallen bin, sondern Impfungen aus Sicht des Ganzen heraus kritisch eingestellt bin, möchte ich, wen(n) es interessiert, meinen Standpunkt auf verlinktem Text näherbringen. Ist zwar off-topic aber ich hoffe das geht in Ordnung … ist ja schließlich eines von vielen Puzzlestücken des Gesamtbildes. Hier der Link:
        http://www.gold-dna.de/ziele2.html#marke6

        Gruß Guido

        • Januar 17, 2012 um 9:10 am

          Oh, das ist was Längeres und hört sich aber äußerst interessant an. Mal schauen, wann ich dazu komme. Danke aber schon mal für diesen Link, Martin

      • Januar 19, 2012 um 9:12 pm

        Hallo Martin, toller Streifen. Sicherlich kann man an bestimmten Punkten anderer Meinung sein. Keiner kann so komplexe Prozesse völlig wahrheitsgemäß in Worte fassen, da sie ja auch nur ein kleinen Teil unserer Kommunikation ausmachen. Es deckt sich aber mit meiner Erfahrung, über die wir uns schon des öfteren verständigt haben, das der Hauptteil der Arbeit neuer Bewegungen nicht im ;Kampf gegen sondern in der Umsetzung neuer Ansätze liegen muß. Er zeigt aber auch auf, das der jetzige zustand notwendig für das Bewußtwerden ist. Viele Grüße com. Mike

  5. Januar 15, 2012 um 10:24 pm

    Hallo Martin,

    Danke für den Film. Habe ihn überflogen. Viel Ballast. Der Punkt, dass das Schöpfende all sein Bewusstsein 2012 ins Universum übertragen hat, trifft es nicht ganz. Das Universum geht, meiner Meinung nach, ja aus dem Gesamtbewusstsein hervor. Das Universum wandelt sich und wird entsprechend des energetischen Zustandes des Gesamtbewusstseins wahrgenommen. 2012 wäre demnach der Punkt, an dem das Gesamtbewusstsein maximal von der Kohärenz, vom Gotteszustand, entfernt ist, sich maximal ausgespalten hat in unzählige Einzelbewussteine, die als Lebensformen wahrgenommen werden. Es ist der Punkt, an dem diese Aufspaltung nicht weitergeführt werden kann. Und ja, es ist der Punkt der höchsten Unordnung. Mehr Unordnung wird es nicht geben, weil das Leben als Ganzes nicht zu mehr Ordnung in der Lage sein wird. Das Leben testet sozusagen aus, wie weit es gehen kann, ohne zu riskieren, den Weg zu Gott, zur Kohärenz des Bewusstseins als Ganzes, zurückkehren zu können. Es ist der Punkt zwischen Pubertät und Erwachsenwerden. Es ist das Aufbrauchen des alten Erbes, um ein neues Erbe zu erschaffen. Und das es in der Pubertät drunter und drüber gehen kann zeigt die aktuelle Realität ganz deutlich … vor allem im Internet.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  6. Januar 15, 2012 um 10:31 pm

    Noch ein paar Nachgedanken bezüglich der Entwicklung und der Fehler heutiger Firmen:

    http://www.gold-dna.de/ziel14.html

    Die Bücher von Buckminster Fuller sind diesbezüglich allesamt sehr lesenswert … auch wenn er ein Kind der Expansion war und dieser verfallen war … denn er hat die Rechnung ohne die reaktive Unordnung gemacht.

    Gruß Guido

    • Januar 16, 2012 um 12:04 am

      Ja, passender Artikel von Dir. Das Streben nach reinem Profit macht ursprünglich kreative Welten immer wieder kaputt. Würde es aber besser laufen, wenn der Maßstab das Allgemeinwohl wäre? Sind nicht beide auch Teil einer Ordnung. Der Profit sorgt am Ende dafür, dass Wenige viel, und das Gemeinwohl dafür, dass Alle ausreichend haben …

  7. Januar 16, 2012 um 9:48 am

    Profit lockt doch immer Nachahmer an, die zu Konkurrenten werden … reaktive Unordnung und Expansion gehen daraus hervor. Braucht es somit überhaupt Profit ? Gibt es Profit in der Natur ? In der Natur gibt es durchaus Überkapazitäten, die bei Nichtgebrauch jedoch wieder komplett in den Kreislauf eingebracht werden, und somit der Allgemeinheit wieder zur Verfügung stehen. Diese Überkapazität ist eine Art saisonales Sparguthaben, falls es mal aufgrund von Schwankungen dieses Puffers bedarf. Aber immerzu gilt, dass des einen Freud des anderen Leid ist, denn nicht immer wächst alles überall gleich gut, aber in der Summe aller natürlichen Vorgänge stellt sich ein gewisses Gleichgewicht ein, alles Leben ist immerzu in der Lage die Atmosphäre für alles Leben nutzbar zu machen, somit arbeitet die Natur unentwegt daran das Umfeld für das Leben lebenswert zu erhalten. Wodurch ? Durch ständige Anpassung, durch Mobilität, alles ist im Fluss. Die Globalisierung versucht dieses Nachzuahmen … die industriellen Zelte werden immer wieder da aufgebaut, wo es sich lohnt, während andere Standorte verkommen, Altlasten entstehen. Die Globalisierung macht die Rechnung ebenfalls ohne die reaktive Unordnung.
    Die einzige Lösung ist der Abbau der reaktiven Unordnung. Dazu zählen Überkapazitäten, die nicht wieder in den Kreislauf zurückfinden, dazu zählen Ungleichgewichte, und vor allem energetische Fraktale … Bilder, die sich selbst wiederholen, z.B. Profitschaffung durch Zinsen und Spekulationen, Wiedereinsetzen von Gewinnen, Hebelinstrumente, Kapitalbeschaffung über Aktien und Optionen. Sicher profitieren wir von GOOGLE und APPLE, von tollen Erfindungen, deren Entwicklung reichlich Geld gekostet haben … aber wir meinen diese Dinge einzig zu benötigen, weil wir noch nicht erkannt haben, dass unser aller Bewusstsein zu ganz anderen Dingen in der Lage ist, die all diese Errungenschaften der Technik unnötig machen … und doch sind all diese Entwicklungen des vermeintlichen Fortschritts nötig, genau wie die Fehlverteilungen von Waren, Profit und dergleichen, um den nächsten entscheidenden Schritt überhaupt gehen zu können. Denn um beurteilen zu können, ob alle ausreichend haben, braucht es ein Feedback, genau wie in der Natur, und dieses Feedback kann nur entstehen, wenn wir Menschen uns allesamt uns als Gemeinschaft bewusst sind. Daher das Internet und die Handys … die mobile Kommunikationswege. Es ist ein Schritt in genau diese Richtung.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  8. Januar 17, 2012 um 6:26 pm

    Auf SEIN gibt es einen weiteren Artikel Ganzheitliches Denken und Handeln in ökonomischen Systemen mit einem Interview mit Herr Schubäus, darin ist auch zu lesen:

    Für Descartes bestand das materielle Universum aus einer Maschine, die sich nur dann vollständig verstehen ließ, wenn man sie im Hinblick auf ihre kleinsten Teile untersuchte. Die „Weltmaschine“ wurde seinerzeit zur beherrschenden Metapher einer wissenschaftlichen Revolution, mit der sich die Welt in der wir leben, bequem eingerichtet hat. Dieses Bild hat etwas Sicht- und Spürbares, an dem sich unsere Sinne orientieren und festhalten können. Was wir jedoch brauchen, sind dynamisch vernetzte Beziehungsmuster und wechselseitige Abhängigkeiten. Nur, die sind unsichtbar, an denen können sich westliche Individuen nicht orientieren.

    • Januar 18, 2012 um 12:36 pm

      Der Mensch – ist er nicht von seiner Anlage her ein Ganzheitliches „Modell“?

      Martin, Du schreibst von „Sicht- und Spürbarem“.
      Unsere rezeptiven Sinne empfangen Informationen, die das Gehirn zu Bildern zusammensetzt, FORMEN von Objekten erkennbar werden lässt.

      Hier, in einer materiellen Welt begegnen, sich das Weibliche (Liebe) und das Männliche (Geist) als Körper materialisiert. Um die Unterschiedlichkeiten wahrnehmen zu können, haben wir zwei entsprechende Gehirnhälften – und einen Instanz, die Integration betreibt.

      Unsere Intuition empfängt Informationen, die den Kern, den Inhalt eines Subjektes beschreiben und im „Bauch“gehirn verarbeitet werden. Wahrnehmen ohne Denken, erfassen eines Bildes auf einer holografischen Ebene.

      Der Mensch hat eine Psyche, in der Ideen und Gefühle zusammen fließen, in der sich das Ich und das Andere begegnen, in der archaische Informationen sich mit Bildern aus der Zukunft verbinden.

      Den Menschen sehe ich als einen „Entwurf“, der ein einem symbiotisch angelegten Szenario systematisch die Integration zweier grundverschiedener Wesenseigenschaften betreibt. Das Modell Mensch ist die Vorstufe eines Wesens, das sowohl über geistige als auch liebevolle Eigenschaften verfügt – und zwar mit Bewusstsein darüber, was es tut und mit welchen Folgen.

      Was Du mit „Westlich“ und „Östlich“ beschreibst, Martin, ist nur eine leichte Verschiebung der Schwerpunkte Intuition und Rationalität – die künstlich eine Polarität schafft, um überhaupt eine Beobachtung zweier verschiedener Phänomene (Verschiedenheit) möglich zu machen. Beide Kulturen entspringen einer Quelle und folgen einer Absicht.

      Ganzheitlichkeit bedeutet mir:
      Das Miteinander von Geist als Idee und Liebe als Erregung – als Einheit. Um zu dieser Einheit zu gelangen, sind wir in der Lage, zu agieren, uns zu verhalten, das, was in uns bereits an Synthese geschehen ist, im Außen auszudrücken. Und wir können das Ergebnis transzendieren, uns bewusst korrigieren, uns einstellen auf ein Miteinander, das vor allen Dingen in uns selber statt findet.

      Wolfgang

      • Januar 18, 2012 um 12:47 pm

        Falls das nicht so klar wurde:
        Es geht dem Leben mit seiner Absicht NICHT um ein ganzheitliches DENKEN !!!
        Es geht darum, gleichzeitig denken UND fühlen zu können. Erst dieser Integrationsprozeß schafft eine „Ganzheitliche Identität“.
        An unseren Kindern ist – nicht grundlos – immer das Weibliche UND das Männliche beteiligt – von der Wiege bis zur Bahre.

        Aber das ist ja so typisch für den Mann-Geist: Er setzt sich allein als das Absolute. Und es ist genau der Geist, der das Chaos in die Welt brachte und weiterhin das einbringt, was er VOR der Zeit verursachte.
        (Das ist eine der treibenden Kräft des Lebens.)

        Teil des Bewusstseins-Werdungsprozesses ist:
        Die Gleichheit von Gefühl und Geist zu WOLLEN.

        Wolfgang

        Wolfgang

  9. Januar 18, 2012 um 10:55 am

    Bezüglich Ganzheitlichkeit, morphogenen Feldern, globales Bewusstsein und Marktwirtschaft anbei ein interessanter Text:

    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1326813300.php

    Vor wenigen Jahren waren solche Zusammenhänge und die Verbreitung noch undenkbar …

    Gruß Guido

  10. Januar 18, 2012 um 1:25 pm

    Zum Thema des Zusammenspiels zwischen Geist und Gefühlen hatte ich von Alexander Tornow, der Kommunikationswissenschaften studiert hat, mal einen interessanten Text aufgegriffen. Unser Geist scheint gegenüber unseren Gefühlen zumindest was die Rechenkapaizät angeht, ziemlich im Nachteil, oder?
    Unsere Welt ist komplex und nicht berechenbar – daher wurden wir mit Intuition ausgestattet

  11. Januar 18, 2012 um 1:48 pm

    Zitat:
    „Für Herrn Tronow ist es Grund genug, mehr auf die Intuition zu vertrauen. Denn im Bewusstsein werden nur Bruchteile der Informationen verarbeitet. Gut dass uns die Natur zum Denken mit dem “Bauch” ausgestattet hat.“

    Wird das Gefühl nicht zu Bewusstsein, wenn wir darauf achten – und darüber hinaus dieses Gefühl auch WOLLEN?
    Liebe unter Willen?

    Unsere Welt zwingt uns rationales Denken auf. Wir können dem wohl nur entgehen, indem wir die Liebe VOR die Vernunft stellen, die Vernunft von ihr gestalten lassen. Der Welt des Miteinanders mangelt es vor allem an Mitgefühl. Wenn das zu unseren ERSTE Entscheidung wurde, ergeben sich Konsequenzen, die wir dann unmittelbar als Liebe fühlen können.

    Wolfgang

  12. Januar 19, 2012 um 9:16 am

    Der Artikel, den Martin auf SEIN weiter oben verlinkt hat, beinhaltet eine Reihe treffender Feststellungen, wie z.B. die folgende:

    „Eine Gemeinschaft ist dann stabil, wenn sie so organisiert ist, dass jeder Einzelne das für sich tun will und auch tut, was auch der Gemeinschaft die ihn trägt, dient und erhält. Es ist an der Zeit, dass wir die Regeln unseres Gemeinwesen hinterfragen und gegebenenfalls nachbessern.“

    Aus diesem Grund sind Viren seit jeher die treibende Kraft hinter der Evolution ALLEN Lebens … und genau so muss es auch in allen anderen Bereichen der Realität ablaufen, um das gemeinsame Ziel des Lebens zu erreichen. Das geht nur über den Weg Non-survival-of-the-most-disordered. Je weiter sich ein Bild der Realität vom gemeinsamen Ziel des Lebens entfernt, desto eher wird sich dieses Bild nicht in Richtung Ziel aufmachen können.

    Und auch folgendes Zitat ist bemerkenswert:

    “Ebenso wie in der Natur, gibt es auch im Gedankengut ganzheitlicher Neuordnungen nur kleinere Netzwerke, die in größeren Netzwerken nisten. Wenn das verstanden wird, sind wir den entscheidenden Schritt in eine neue Normalität näher, den wir brauchen, um Komplexität in Einfachheit, Unübersichtlichkeit in Überschaubarkeit, Behinderungen in Fließen, Feinde in Freunde, Frust in Freude und Ängste in Ausgewogenheit umzuwandeln.“

    Wir haben längst nahezu ALLE Antworten auf nahezu ALLE Fragen, die es im Universum zu stellen gibt … einzig mit der Zuordnung hapert es noch … und das steht in der Optimierung an, im Engelshalbkreis …

    Sehr lesenswert, daher verlinke ich noch einmal zum Text:

    http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2012/ganzheitliches-denken-und-handeln-in-oekonomischen-systemen.html

    Gruß Guido

  13. Januar 19, 2012 um 12:52 pm

    Hallo Guido,
    ich versuche mal wieder, meinen Blickwinkel einzubringen.

    Die Kybernetik als Wissenschaft wurde Mitte des 20. Jahrhunderts für verschiedene Anwendungs-Disziplinen entwickelt. (Ich erinnere mich, mit welcher Begeisterung ich die Bücher von Frederic Vester las.) Man wusste, wie Teilsysteme in Gesamt-System arbeiten, wie sie eingebunden sind und miteinander kommunizieren.
    Warum zog man nicht KONSEQUENT pragmatische Lehren aus der Lehre? Drängte die Macht des Chaos eine Lösung (so wie viele andere Lösungen auch!) aus dem „Wege“?

    Deine Anmerkung zu den Viren – spannend. Ich machte mir bereits 1989 Gedanken darüber, WIE das System durch Infektion entstanden sein könnte. Offensichtlich ist ja dass wir es DURCH das Wesen des Lebens mit Krankheit und Heilung zu tun haben.
    Persönlich: Ich bekämpfe Viren nicht, sondern lasse sie nur keinen Schaden anrichten.

    Schubäus sagt:
    „Jeder denkt erst einmal an sich selbst. Gründe, warum Reformvorhaben immer nur in Reförmchen enden und dann zu weiteren, nie endenden Problemen führen.“
    Zitatende

    Ich halte das für falsch, und zwar im Kern.
    NIcht JEDER denkt sofort an sich selber. Ein Liebewesen kann das gar nicht, weil es sich eingebunden in eine Gemeinschaft fühlt. Erst DANN, wenn es angegriffen wird, MUSS es an seine eigene Existenzsicherung „denken“.
    Ein Geistwesen dagegen denkt nur an sich selber, und zwar so lange, bis es in seiner Existenz bedroht wird und sichaus VERNÜNFTIGEN Gründen in eine Gemeinschaft fügt.

    Der kybernetische Ansatz berücksichtigt die Polarität und die entsprechend gegensätzlichen Entwicklungsziele der Wesen im Miteinander – glaube ich – nicht.

    Schubäus sagt:
    „… jedoch nichts über synergetische Zusammenhänge, vernetzte Beziehungsmuster und wechselseitige Abhängigkeiten zwischen den Fakten lernen.“ Zitatende

    Da kommt er der Sache auf die Spur. Er spricht aber (nur) von Fakten, und nicht von Menschen, die sich in ihren verschiedenen Wesenheiten gegenüber stehen.
    Das Phänomen einer falschen Gewichtung (Systeme als Herren Über den Menschen zu stellen) bemängelte ich bereits in einem anderen Thema. Der Mensch dient nicht einem System, sondern die Systeme dienen dem Menschen. (wir entwickeln ein System des Miteinanders – im Außen, das der Mensch verinnerlichen kann. Siehe auch: Die materielle Welt ist eine Projektion des Geistes)

    Manfred Spitzer:
    „Es ist an der Zeit, dass wir die Regeln unseres Gemeinwesen hinterfragen und gegebenenfalls nachbessern.“

    Guido, Du sagst, die Fragen seien gestellt, allein mit der Zuordnung hapere es.

    Jedes Wesen hat das Recht auf Existenz.
    Und es sollte die Fähigkeit besitzen, das Recht gegen andere Interessen zu behaupten.

    Rückblickend auf mein Leben kann ich eindeutig diesen Weg beschreiben:
    Mein innerer Friede entstand erst, als ich WUSSTE, dass mich niemand mehr würde „verschlingen“ können.

    Allen einen guten Tag.

    Wolfgang

  14. Januar 19, 2012 um 3:58 pm

    Ich sag mal so: Überall, wo Menschen möglichst still sitzen sollen, kann etwas nicht in Ordnung sein, auch wenn es so scheint, als gelte das Stillsitzen der Ordnung.

    Wofür braucht es eigentlich ein System ? Einzig, um zu erkennen, dass zwischen dem Weg, aus dem man kommt, und jenem, wohin man möchte, etwas ist, was im Grunde nicht sein braucht. Dieses Etwas ist das System.

    http://www.gold-dna.de/update5.html#up94 … die Lösung aller Probleme ?

    Gruß Guido

    • Januar 19, 2012 um 4:05 pm

      Hallo Guido,
      Du wirst doch nicht etwas mit „Stillsitzen“ Schule reflektieren?

      Okay, Susanne berichtet Erfreuliches aus der Schule. Seit sie die Kinder „laufen“ läßt, entstand in ihrer „Klasse“ eine andere Ordnung. Es scheint, als wäre sie in den Kindern entstanden durch eine einfache Regel: Ihr (grundverschiedenes) Wesen zu respektieren und ihnen/dem in Liebe zu begegnen.

      Ich wünsche Euch einen guten Tag.

      Wolfgang

    • Januar 19, 2012 um 9:26 pm

      Hallo Guido,

      diese Interpretation der Viren als Förderer des sich Weiterentwickelns biologischer Systeme, wie es der Menschen eines ist, ist sehr inspirierend.
      Was, wenn wir den Menschen selbst als einen Virus auf dem Biotop Erde sehen?
      Hat der Rest um uns herum die Chance, sich gegen uns zu stellen, so dass es wieder geheilt werden kann?
      Es gibt gefährliche Viren, die den Körper eines Menschen innerhalb weniger Stunden zum Absterben bringt. So die aktuelle Interpretation solcher Fälle.
      Demnach könnte es also auch so sein, dass wir Menschen unser Biotop bis zum bitteren Ende bringen, so dass am Ende auch wir vergehen.
      Würden Viren von sich aus ihr Zerstörungwerk, wenn sie denn überhand nehmen, wieder zurückfahren können?
      Auf das Bild des Menschen übertragen: können wir uns noch frühzeitig genug heilen, bevor wir es übertreiben?

      LG Martin

      • Januar 20, 2012 um 9:19 am

        Das Werk der Viren als Zerstörungswerk anzusehen bringt ein falsches Bild hervor, denn ein Virus kann nur so gefährlich werden, wie es der Körper ermöglicht, den das Virus befallen hat … wobei ‚befallen‘ auch nicht das richtige Wort ist. Das Genom des Menschen allein ist viralen Ursprungs. Der Körper wiederum ist eingebunden in das Gesamtbild der Realität. Taucht der Mensch in einer Umgebung auf, mit der er keine Vergangenheit hat, muss mit Reaktionen gerechnet werden.

        http://www.gold-dna.de/link10.html

        Um es auf den Punkt zu bringen … ohne Viren wäre die Sprache des Lebens nicht möglich, klein, flexibel, variabel, schnell, anpassungsfähig:

        http://www.gold-dna.de/update5.html#up80

        Viren machen nichts anderes, als Unordnung aufzuspüren, bevor die Unordnung überhand nehmen kann … Non-survival-of-the-most-disordered.

        Gruß Guido

  15. Januar 19, 2012 um 8:58 pm

    Vielleicht noch folgender Vergleich:

    Ein Baby schreit, nicht weil es egoistisch ist, sondern weil es Hunger hat und/oder Aufmerksamkeit braucht und/oder die Nähe der Mutter fehlt. Es braucht dieses, um zu leben. Je eindringlicher der Schrei, desto weiter weg ist die Mutter, desto mehr geht die Einheit mit der Mutter auseinander. Wird das Baby gestillt, ist die Welt in Ordnung, die Einheit wiederhergestellt. Je weiter sich Schüler und Schule voneinander entfernen, desto lauter der Schrei der Schüler … Mobbing, Übergriffe, Unruhe, psychische Probleme, Burnout, Gereiztheit, … sind die Folge. Es sind die Symptome der zunehmenden Entfremdung von der Einheit. Schüler kommen mit dem System nicht zurecht, da es nicht mit den Kindern in Resonanz ist, sondern mit den Vorstellungen der Erwachsenen. In Betrieben und auch in der Forschung sieht es ähnlich aus. Die Probleme entstehen, weil sich mit den aktuellen Herangehensweisen keine Einheit, keine Konsonanz, keine aktive Ordnung mit dem erreichen lässt, was das jeweilige System zu vermitteln versucht. Schüler lernen nicht aus dem Leben heraus, sondern für einen Lebensunterhalt. Erwachsene gehen einem Beruf, aber nicht ihrer inneren Berufung nach. Und die forschenden Erwachsenen suchen Antworten in immer mehr Teilen, aber nicht im Ganzen. Und schon haben wir einen perfekten Nährboden für die Ausweitung der reaktiven Unordnung. Kein Wunder, dass viele Kinder nicht mehr gestillt, sondern gefüttert werden, und zudem immer früher von ihrer Mutter getrennt werden, weil sie ja ihrer Berufung … äh, ich meine natürlich ihrem Beruf nachgehen muss!

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  16. Januar 19, 2012 um 9:52 pm

    Ich hatte letztes Jahr über die Firma Semco berichtet, dessen Firmenleiter sich irgendwann gefragt hatte, nach dem er vor lauter Arbeit nicht mehr konnte, warum er seine Mitarbeiter wie unmündige Kinder behandelte. Er legte den Schalter komplett um, und gab die notwendigen Freiräume, so dass jeder Mitarbeiter seine Berufung finden konnte. Es ist eine Firma mit inzwischen über 3.000 Mitarbeitern mit nur drei Hierarchieebenen, wo die Teams von maximal 20 Mitgliedern ihre Teamleiter selbst wählen, neue Kollegen selbst einstellen aber auch aus dem Team ausgliedern. Auch geht es nicht um Profitmaximierung sondern um ein Auskommen. Hier scheint mir die Kopplung auch gelungen (siehe den Artikel dazu: Wahnsinn, Utopie oder einfach nur die zukünftige Art der Firmenführung).
    Ich bin aufgrund dieses Artikels von einer Studentin gefunden worden, die ihre Masterarbeit genau zu dieser anderen Firmenorganisation schreibt und mich gestern interviewt hat, wie wir das bei SAPERION machen. Denn hier nehme ich auch viele Mitarbeiter wahr, die sinngekoppelt arbeiten und daher Spaß während ihrer Arbeit haben.
    Diese Studentin hatte übrigens beide Schulformen kennengelernt. Sie war zuerst auf einer Waldorfschule und anschließend auf einem normalen Gymnasium. Dort kam sie mit der Art der Lernens gar nicht zurecht. Auch hatte sie schon neben dem Studium bei einer Unternehmensberatung gejobbt und negative Erfahrungen mit einem Vorgesetzten gehabt, der nicht in der Lage war, das Team als selbstgesteuertets zu moderieren.
    Ich bin jedenfalls schohn gespannt auf ihre Masterarbeit, hat sie doch auch noch weitere Firmen, die es schon anders machen, analysiert.

  17. Februar 2, 2012 um 9:00 pm

    Alexander Berg hat den Aufruf von Frau Merkel zum Dialog mit den Bürgern dazu genutzt, seine an sie gestellten drei Fragen, die zudem einen direkten Bezug zum Schubäus Modell habe, in einem Video zu erklären:

  18. Februar 2, 2012 um 10:37 pm

    Es ist sicherlich ein Modell, also keine Realität. Grundsätzlich vertrete und lebe ich seit Jahren den Generalissimus, also die Vielschichtigkeit, selbst. Die Spezialisten können selbst das kleinste Element noch -zigfach zerlegen, sie werden der Wahrheit auf diesem Wege nicht näher kommen. Ihre Erkenntnisse können nur bei der Gesamtschau zu neuen Erkenntnissen führen, mehr nicht. Ich bin überzeugt, das eine unserer Überziehungen unsere Wissenschaftsvorstellung ist. In der Praksis werden schnell Dinge verworfen und durch praktikablere ersetzt, wenn es notwendig ist. Ich werde mich mit dem „Modell“ beschäftigen, weil sicher auch da ein Quäntchen neue Realität vorhanden ist. Aber die Lösung an sich ist es bestimmt nicht. Wir sollten uns doch lieber die Schuhe wieder selbst zu binden 😉 Viele Grüße com. Mike

    • Februar 2, 2012 um 10:42 pm

      Das ist übrigens ein wichtiger Punkt darin: Zurück zur Einfachheit durch Reduzierung der Komplexität und durch Einbeziehung möglichst vielen Randparameter. Halt ganzheitlich 🙂

  19. Juni 25, 2013 um 12:26 am

    Hat dies auf Kern analysen rebloggt.

  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: