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Steht die Menschheit vor einem Bewusstseinssprung?

Dezember 12, 2011

Ich hatte vor ein paar Wochen gefragt Wie viele Menschen braucht es, um eine neue Idee, einen Wandel herbeizuführen?, woran sich eine intensive Diskussion entspann und heute Nacht der 111. Kommentar folgte. Immer mehr geht es um unser Bewusstsein, auch auf vielen anderen Blogs wird es zum Thema gemacht. Fragen wie „Konstruiert sich jeder Mensch seine eigenen Realität?“, „Ist unser Bewusstsein nur ein Teil eines Gesamtbewusstseins?“, „Tauschen unsere Unterbewusstseine sich mit denen anderer Menschen aus, da alles miteinander verbunden ist?“, „Gibt es doch so etwas wie eine Reinkarnation, da alle Information in den Elektronen gespeichert wird und über das Einstein-Rosen-Podolski-Paradoxon auch noch Teilchen, die einmal zusammen waren, später immer noch voneinander wissen?“

Wolfgang hat diese Nacht folgenden Kommentar zur Ausgangsfrage geschrieben:

Wenn ich verschiedene Wissenschaftler, mit denen ich mich in den letzten Tagen beschäftigte, richtig verstand, geht es der Evolution um die Entwicklung von BEWUSSTSEIN. Einer der Herren war so ehrlich zu gestehen, dass man Mühe habe mit einer Definition, was Bewusstsein genau ist. Gleichwohl erwartet man einen Bewusstseinssprung auf eine andere Ebene, eine, auf der Frieden herrscht.

Bewusstsein bedeutet in der Praxis – auf Grundlage der Quantenmechanik – etwas sehr Einfaches: Es erschafft die reale Welt. Eine Theorie lautet: Jeder Mensch erschafft sich seine (eigene) Welt.

Nun, das kann ich nicht so recht nachvollziehen, weil nicht gerade wenige Menschen eher einer relativ bewusstlosen Masse angehören. Aber wenn Menschen die materielle Realität wegen mangelnder Fähigkeiten gar nicht erschaffen können, gibt es vielleicht ein anderes Bewusstsein, das das kann; die Schöpfungsgeschichte bittet um Aufmerksamkeit.

Was für ein Bewusstsein entwickelt sich? Wir leben in einer Ordnung, die auf mehreren Ebenen die laufende Entwicklung regelt, kontrollierend gestaltet. Wer kennt diese Ordnung? Wer sie kennt, hätte Bewusstsein über das Leben und könnte ohne jedes Problem der Ordnung folgend handeln. Er wäre integer und mit sich und der Welt im Reinen – und in Harmonie.

Was könnte Menschen, die an sich intelligent sind und mit Affinität und Engagement in der Welt stehen, am Verstehen der Ordnung hindern?

Man sagt, der Mensch sei sowohl „Gut“ als auch „Böse“, und er hätte einen Freien Willen zu entscheiden, welchen Weg er geht. Aber wie kommt es, dass Mensch sich mal für das „Richtige“ (Vernünftige) und mal für das „Falsche“ (Destruktive) entscheidet? Kennt er die Ordnung nicht, in der er lebt? Mangelt es ihm an Bewusstsein darüber, mit welchen Mitteln das Leben Entwicklung hin zu seinem Ziel verfolgt? Entscheidet er sich für das „Gute“, ohne zu wissen, was WIRKLICH gut ist?

Um es auf den Punkt zu bringen:
Die ANNAHME, dass es Gutes und Böses gibt, halte ich für falsch.
Dagegen teile ich die Ansicht, dass es das Gute OHNE das Böse gar nicht geben würde.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Ohne das Gute gäbe es das Böse nicht.
In meinem Weltbild stehen sich lediglich zwei grundsätzliche Andersartigkeiten gegenüber. Und ihr Anders-Sein gestattet grundsätzlich keine objektive Bewertung des Anderen, ohne das genau wüsste, worin die Andersartigkeit besteht.
(Das Erkennen des Anderen kann nur geschehen durch das, was die Quantenphysiker den „Beobachter“ nennen – er ist potenziell in jedem Menschen vorhanden.)

Krieg entsteht nur, wenn zwei Seiten sich (gegenseitig) sowohl selber für Gut, als auch die Anderen als Böse erklären.

DAS könnte zum Beispiel Inhalt eines Neuen Bewusstseins sein:
Andersartigkeit als Neutral zu fühlen und verschiedenartige Ansprüche nicht mehr mit Emotionalität (Hass), sondern mit Vernunft zu begegnen.

Im Sinne der Eingangsfrage würde dies in meinem Sinne bedeuten:
Nächstenliebe leben zu können,
so wie Jesus es erklärte,
auch seine FEINDE zu lieben,
also die zu verstehen,
die NUR anders sind.

Wolfgang

Ja, Jesus. Ich habe seit meiner Kommunion allen Religionen den Rücken gekehrt und damit auch Jesus. Ich habe sogar vertreten, dass es ihn wohl nicht gegeben hätte, da kein Zeitzeuge über ihn geschrieben hat.

Inzwischen scheint mir sein Wirken – losgelöst von unseren Kirchen – immer interessanter unter dem Aspekt unserer aktuell warzunehmenden Bewusstseinsveränderungen hin zu SEIN (Liebe, Teilen, Kooperation) anstellen von HABEN (Konsum, Gier, Konkurrenz). War er seiner Zeit um zweitausend Jahre voraus?

Anmerkung vom 15.02.2014: Ich habe den Thread auf Wunsch von Wolfgang geschlossen. Es ist genug gesagt …

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  1. Dezember 12, 2011 um 10:12 am

    Ein interessantes Thema fürwahr, dem Wolfgang schon reichlich Leben eingehaucht hat. Werde heute abend noch ausführlicher darauf eingehen, doch vorerst nur ein paar Zeilen.

    Bewusstsein hängt mit Wasser zusammen, kein Leben ohne Wasser, und Wasser ist weit mehr als 2 Hs und 1O. Siehe dazu hier: http://www.i-sis.org.uk/SO_water.php

    Bewusstsein und Wasser haben gleiche Eigenschaften. Siehe dazu hier: http://www.gold-dna.de/garten.html#marke5 … unterhalb des Bildes vom Wasserkreislauf.

    Die Quantenphysik, genau wie Jesus, sind einzig Mittel zum Zweck … zum Zweck der logischen Bildwerdung des realen Bilderflusses, denn das Gesamtbewusstsein, welches durch alles Leben verkörpert wird … und das ist wörtlich gemeint … nimmt sich der Energie an, die der Realität zugrunde liegt, und ordnet diese, woraus all die Bilder der Realität hervorgehen: http://www.gold-dna.de/update5.html#up80

    So, muss jetzt erst mal Essen kochen, bis heute abend …

    Gruß Guido

  2. Dezember 12, 2011 um 11:40 am

    Da fiel mir gerade noch ein Text ein, der sehr gut beschreibt, was es mit dem Bewusstseinssprung auf sich hat, unter Berücksichtigung der Veränderungen, welche die Erde aktuell durchläuft:

    http://www.tmgnow.com/repository/global/planetophysical.html

    Gruß Guido

  3. Dr. Manfred Voss
    Dezember 12, 2011 um 5:23 pm

    Erstmal ein Hallo an alle hier, in diese anregend schöne, tiefgehende und wachsende Gesprächsrunde! Ich lese seit einiger Zeit hier mit, und fühle bei vielem meine tiefe Resonanz – und möchte gelegentlich beitragen.

    Ich freue mich (das stimmt irgendwie nicht ganz, ist unvollständig, aber ich weiss grad nicht, es besser auszudrücken), dass ich erstens nicht allein mit all diesem bin, und zweitens, dass ich sehen kann, wie immer mehr Menschen anfangen, tiefer zu schürfen.

    Alles läuft zunehmend auf einen „Phasenübergang“ hinaus, der (wie in der Evolution schon immer) zu einer einerseits komplexeren, andererseits synergetisch besser funktionierenden neuen Seinsordnung führt, jeweils auf dem Weg über zunehmend chaotische Zwischenzustände, die gleichzeitig die „Antriebsenergie“ hierfür liefern … eine grobe Landkarte, in eher wissenschaftlicher Sprache – von Nick Mott z.B. am Beispiel von Wasser => Dampf in anderer Weise schön beschrieben.

    Und zwar exponentiell ansteigend, wie es auch Peter Russell (Erwachende Erde, Global Brain) schon seit Anfang der 80er Jahre beschreibt: Alle etwa 4 Jahre verdoppelt sich die Anzahl der Menschen, die sich mit „Bewusstseinsentwicklung“ im weitesten Sinn beschäftigen.

    Bei mir fing dieser Prozess auch vor ca. 30-40 Jahren an, vermutlich sogar unbemerkt schon viel früher – genau kann ich das gar nicht sagen. Zeitweise fühlte ich mich damit recht allein, aber dennoch auf einer richtigen Spur.

    Na gut … ein paar Aphorismen zum Hineinspüren, und auch, um meine innere Landschaft kurz anzudeuten:

    „Life is not a problem to be solved,
    life is a mystery to be lived.
    (Osho)

    „Umarme“ dich, und deine Wahrnehmung der Welt – alles, was ist.
    Liebevolles Verstehen über den Verstand hinaus …

    Auch eine mögliche Formulierung:

    Nicht ich bin in der Welt,
    sondern die Welt ist in mir …
    und das macht den ganzen Unterschied.

    Ich möchte anknüpfen an den Beitrag „Ist das Leben ein Spiel oder verspielen wir es?“ und einen Beitrag von mir hier zitieren, den ich in einem spirituellen Forum vor längerer Zeit mal augenzwinkernd geschrieben habe … und ich bitte darum, es ebenfalls augenzwinkernd zu lesen – es ist nicht ernst, aber aufrichtig … ein Versuch, eine „Tantrische Genesis“ nachzuerzählen, im Rahmen der Frage:

    (Beginn)
    ————————
    Wer ist bitte Gott ?
    ————————

    Ich bin, der ich bin … ja, hallo erst mal … ihr Menschen seid schon komisch – ihr wollt mich unbedingt benennen … dabei rede ich doch ständig mit euch durch alles was ihr seid, da bräuchte es ja Tausende und noch mehr Namen … na gut, vielleicht fällt es euch dann ja leichter, mit mir zu reden, solange ihr mich noch nicht voll in euch selbst erkannt habt. Ist schon in Ordnung so – auch das werdet ihr noch verstehen …

    Mal sehen, was für ein Name wär denn für euch passend … da fällt mir ein: Ach, wie gut, dass niemand weiss – nein, lassen wir das, das war doch woanders … wie wär’s mit GOTT? Kurz und prägnant, das hat was. Ist aber eigentlich egal, dieser Name ist so sinnvoll und so sinnlos wie jeder andere auch …

    Wie ist es eigentlich soweit gekommen, das mit euch Menschen und mir?

    Da muss ich, glaube ich, ein wenig ausholen, damit ihr das versteht – für mich ist das zwar alles zeitlos präsent, aber ihr Menschen versteht nur die Zeit … schließlich hab ich das ja auch so eingerichtet:

    Ganz früher, da war ich ganz all-ein – d.h. ausser mir gab’s nix. Gar nix. Und gleichzeitig war ich alles. Wirklich alles. Demzufolge war ich auch all-umfassend und all-mächtig und all-wissend und so weiter … ich kann euch verraten, das ist auf Dauer ziemlich laaaangweilig. Denn ausser der Zeitlosigkeit versteh‘ ich ja schließlich auch die Zeit, nicht wahr? Und die vergeht und vergeht … und doch passiert ja nix, wenn du gleichzeitig zeitlos bist.

    Nun ja, hab ich mir gedacht, da gibt es eigentlich nichts Besseres als Spielen. Aber wie hätte ich das tun können? Mit mir selber spielen ging ja nicht so ohne weiteres, und sonst war niemand mehr da: Ich musste irgendeinen Dreh finden, so dass ich mich vor mir selbst verstecken konnte, und gleichzeitig irgendwie vergessen, dass und wo ich mich verstecke, sonst hätte ich mich ja sofort wieder gefunden, und schon wär das Spiel aus. Langweilig. So gehts also nicht.

    Daher hab ich mir gedacht: Als erstes brauch ich ein Transportmittel, damit ich mich von mir selbst in verschiedene Richtungen entfernen kann, sonst kann ich mich ja gar nicht wiederfinden, nicht wahr? Und gleichzeitig muss ich in jedem Transportmittel komplett vorhanden sein, sonst kann ich mich, der ich ja all-ein bin, auch nicht wiederfinden – vielleicht würde ich sonst irgendwas anderes als mich finden … aber nein, das geht ja auch nicht, weil ich eh‘ schon alles bin.

    Also, ganz klar: Ich bin dann, wenn ich das schaffe, in jedem einzelnen Transportmittel vollständig vorhanden und versteckt … aber klar schaff ich das, ich bin ja all-mächtig!

    Nun, da hab ich dann erstmal ein paar Photonen gemacht, mich in jedes einzelne reingesetzt und bin durchs All gesaust, in alle möglichen Richtungen. Und da das Universum rund, d.h. unbegrenzt und in sich geschlossen ist, konnte ich mich auch nicht verfehlen – früher oder etwas später hab ich mich immer wieder selbst getroffen. Und immer, wenn ich mir dann irgendwo begegnet bin, konnte ich mir herzhaft jauchzend „Halloooo!“ zurufen, und hab mich gefreut, mich wiederzusehen.

    Das war jedesmal eine Feier, ein Feuerwerk (klar, sind ja Photonen) und ein Riesenspaß, so Karussell durchs Universum zu fahren! Wunder-voll. War mir aber noch nicht genug – es war immer noch viel zu schnell vorbei und gleichzeitig schon wieder da, Lichtgeschwindigkeit ist halt doch ziemlich flott …

    Da ich all-wissend bin, weiss ich natürlich, dass jedes Spiel durch seine Spielregeln hervorgerufen und bestimmt wird … also hab ich, nachdem ich den Dreh erst mal richtig raus hatte, wie ich Regeln in Formen ausdrücken kann, Schicht um Schicht von immer neuen Formen auf immer neuen Ebenen entstehen lassen, jede nächste auf der vorhergehenden aufbauend, und alle Schichten waren natürlich sowohl verschieden als auch innigst miteinander verbunden, da ich ja nach wie vor in allem einzelnen komplett vorhanden war – schließlich bin ich ja all-ein und unteilbar, und jetzt gleichzeitig noch in jeder Form einzeln. Alles zusammen heisst dann „individuell“.

    Und so spielen von Anbeginn alle individuellen Formen harmonisch miteinander, gehen auf immer neuen Ebenen in verschiedene Richtungen auseinander und finden sich dort auch wieder. Manchmal müssen sie dabei vortäuschen, dass sie Gegner sind, und sich bekämpfen oder gar zerstören, aber das ist wirklich nur Täuschung … wenn ich spiele, dann spiele ich ganz und aufrichtig, aber nicht ernst – sonst wärs ja kein Spiel!

    Und so hab ich das Universum zu einer Spielwiese von ständig neu aufblühendem und aufeinander aufbauendem Formenreichtum unermesslicher Schönheit gemacht … ich will jetzt nicht die ganze Geschichte in allen Einzelheiten ausbreiten, das wär erstens viel zu lang und gar nicht in irgendeiner begrenzten Zeit zu machen, da es unbegrenzt ist, und zweitens ist es auch Teil meines Spiels, dass ihr euch bemüht und das verstehen lernt … aber eines verrate ich euch noch:

    Immer wenn zwei unterschiedliche Formen wechselseitig mich in sich „erkennen“ und verstehen, dass sie beide ich sind, entsteht ein unbegrenzt Größeres, und ist dennoch nach wie vor „nur“ ich, denn ich bin ja schließlich all-umfassend, vorher wie nachher. Paradox, aber wahr … dieses Eintauchen in das ozeanische Gefühl des unbegrenzten Aufblühens nennt ihr Menschen auf eurer Ebene meistens „Liebe“, und eine der schönsten Spielarten hierbei ist das Spiel von Mann und Frau, wenn ich und ich uns wiederfinden in unserem zeitlosen Sein, das keine Grenze kennt …

    (Ende)

    Vielleicht sollte ich noch bemerken, dass ich mich keineswegs als „esoterischen Spinner“ o.ä. sehe … (ich bin Biophysiker und Bodyworker, beides letztlich auf einer Grundlage von Kontemplation bzw. Meditation, soweit sich das in Kürze beschreiben lässt.)

    namaste

  4. Elke
    Dezember 12, 2011 um 6:23 pm

    Das ist so gut, dass mir dazu keine Worte einfallen.

    Danke.

    Im Übrigen denke ich, das wir nur durch einen Bewusstseinssprung die Chance erhalten, als Spezies zu überleben. Ich finde es bemerkenswert, dass sich (gefühlt von mir) immer mehr Wissenschaftler darüber im Klaren werden, dass es neben dem Urknall auch eine Bewusstheit, eine Intelligenz geben muss. Zufälle können ein solch komplexes aufeinander abgestimmtes System (meiner Meinung nach), nicht „erschaffen“. „Ungebildete“ Naturvölker verfügen teilweise über erstaunliches Wissen, ohne jedwedes Bildungssystem – ihre Schule war die Natur, Beobachtung, Achtsamkeit und die Überlieferungen der Ur-Ahnen. In manchen Bereichen waren sie der Wissenschaft sogar zeitlich voraus. Die Wissenschaft hat ein Problem – sie kann (will) nicht anerkennen, was sie nicht beweisen kann…

    Herzliche Grüße
    Elke

    • Dezember 12, 2011 um 7:26 pm

      Die Wissenschaft hat ein Problem – sie kann (will) nicht anerkennen, was sie nicht beweisen kann…

      Ja ELke, und dieses bornierte, vernagelte Verhalten hat dazu geführt, dass wir noch lange nicht weiter sind. Denn was nicht beweisbar ist, und damit nicht sein durfte, konnte damit erst gar nicht intensiver weiter analysiert oder zumindest angenommen werden. Es gilt auch hier wieder: Querdenken und Regeln brechen, nur so können wir schneller zu weiteren Erkenntnissen kommen. Und mit den neuen Vernetzungsmöglichkeiten lässt sich zudem viel schneller neues Wissen austauschen.

  5. Dezember 12, 2011 um 9:34 pm

    Ich lese hier schon eine ganze Weile mit; nun möchte ich wieder einmal etwas von meinem Senf dazu geben:
    Heute bin ich so richtig glücklich über alle Beiträge hier! Ich fühle mich mit meinem Bewusstsein von etwas alles Umspannenden erkannt und verstanden … endlich! Ich bin weder esoterisch noch religiös angehaucht, und doch – da IST etwas! Und es bewegt sich etwas in den Herzen und Hirnen … in den Menschen! Ich bin/wir sind nicht allein …
    Da mein irdisches Dasein nicht fähig ist, in den Dimensionen von Ewigkeiten zu denken, sage ich einfach: Es wurde aber auch langsam Zeit!
    Mit herzlichem Gruss,
    Katarina

    • Dezember 12, 2011 um 10:12 pm

      Ja Katarina,
      ich hatte mir bis vor ein paar Wochen auch nicht träumen lassen, dass ich von meinem Atheismus mich in Richtung Agnostiker bewegen würde und mich zusehends für das interessiere, was ich bisher als spirituell und daher also klassischer Physiker, der Beweise braucht, als abwegig wahrgenommen habe.
      Ich werde mich jedenfalls nun öffnen unter weitersuchen. Denn wenn wir nicht bald erkennen, dass wir uns nicht gegenseitig „bekriegen“ müssen sondern viel mehr im Respekt des Andersseins koopreativ begegnen, dann sehe ich das „Experiment“ Mensch am Ende. Aber das mag ich nicht akuzeptieren, denn das Potential ist doch da!
      Lieben Gruß, Martin

    • Dezember 13, 2011 um 12:59 am

      Hallo Katarina,
      wenn Du glücklich warst, könnte es sein, dass Du IM Bewusstsein warst?

      Was bedeutet „erkannt werden“? Schwingen auf einer „Ebene“? Bist nicht DU der Sender von Informationen und Energie?

      Ja, es wurde auch langsam Zeit, dass sich Menschen erheben und ihre „Größe“ spüren, deren Existenz vom Kirchendogma so lange negiert und unterdrückt wurde. Gerade den Menschen, die das Wesen der Liebe fühlen und leben können, gelingt es, die Wurzeln eines Geistes zu finden und auszureißen, den wir nicht mehr brauchen. Ich lernte in meinem Leben viele Menschen mit einer urchristlichen Gesinnung kennen – sie hatten alle eines gemeinsam, nicht in der Kirche zu sein.

      Ein Wort zum Glauben.
      Auch Atheisten können weiterhin in dem Alten Geist verstrickt sein. Dazu ein persönliches Wort von mir: Ich feiere Weihnachten schon lange nicht mehr. Für mich gibt es den Heiligen Tag. Er beginnt am 24. Dezember – und endet am 23. Dezember – „Weihnachten“ das ganze Jahr, das Leben als Feier, als Andacht im Gedenken an die Vielen, die den Weg zu dem Neuen Bewusstsein bereiteten.
      Verbindung. Sie schafft das Bewusstsein:

      Wir sind niemals alleine gewesen.

  6. Dezember 12, 2011 um 10:16 pm

    “Die Wissenschaft hat ein Problem – sie kann (will) nicht anerkennen, was sie nicht beweisen kann…“

    Das verrückte ist, dass diese Sicht Sinn macht. Die fortwährende Aufteilung der Wissenschaftszweige schreitet weiter voran. Allein die Physik hat inzwischen unzählige Untergruppierungen. Ganz zu schweigen von der Medizin, der Informatik, der Biologie, der Astronomie, … es ist eine Aufspaltung in immer mehr Einzelbereiche, so wie sich das einst kohärente Gesamtbewusstsein (Gott) in immer mehr Einzelbewusstseine aufspaltet. Immer mehr Individualisten, immer mehr unterschiedliche Weltbilder, immer mehr Dissonanz … ein perfektes Abbild der energetischen Expansion. Aber es ist keine unendliche Entwicklung. Der Mensch macht 9 Phasen durch: Säugling, Kleinkind, Kind, Jugendlicher … dann die Pubertät und das Heraustreten aus selbiger … junger Erwachsener, Mutter/Vater, Großmutter/-vater, Greis. Diese 9 Phasen finden sich überall in der Realität wieder, und selbst das Gesamtbewusstsein macht diese Phasen durch, genau wie das Universum. Aktuell befindet sich das Universum, und damit auch das Gesamtbewusstsein, in der 5. Phase, der Pubertät. Die Urknalltheorie wackelt, immmer mehr schwarze oder dunkle Bestandteile im All, immer mehr Alternativerklärungen. Gleiches gilt für das Gesamtbewusstsein. Der Körper besteht aus unzähligen Zellen. Sieht man jede Zelle als EInzelbewusstsein an, und den Körper als Gesamtbewusstsein, dann möge man sich vorstellen, wie viele Zellen bösartig werden können, ohne dass der Körper daran verstirbt. Wie viel Unordnung verträgt der Körper und damit das Gesamtbewusstsein, bevor endgültig Schluss ist ? Genau das testet das Gesamtbewusstsein gerade aus … oder anders ausgedrückt: Wie viel Unordnung steht dem Bewusstsein zur Realisation des Universums maximal zur Verfügung ?

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • Dezember 12, 2011 um 10:43 pm

      Sieht man jede Zelle als EInzelbewusstsein an, und den Körper als Gesamtbewusstsein

      wenn Michale König mit seiner Interpreation, dass allein in einem Elektron mit seinem Photonengas über 1 Gigabyte an Informationen gespeichert werden können, und zudem ca. 10 Milliarden Synapsen im Gehirn benötigt würden, um ein Bewusstsein zu entwickeln, dann scheint es mir gar nicht so abwegig, dass auch eine Zelle eine irgendwie geartetes Bewusstsein hat. Und wenn wir sehen, dass unsere Weltbevölkerung auf die 10 Milliarden zuläuft und wir über Internet und vermutlich auch auf anderer Ebene miteinander vernetzt, dann gibt es hier wohl noch ein weiteres, noch größeres kollektives Bewusstsein.

      Aber weiter bin ich leider noch nicht.

      Hier nochmals Martin König:

  7. Dezember 12, 2011 um 11:44 pm

    Die Synapsen im Gehirn schaffen kein Bewusstsein, einzig nur die Infrastruktur der Informationsverarbeitung. Es sind die Kabel, die zum und vom Projektor führen, der uns die Interpretation der Realität wahrnehmen lässt, der Ordnung wegen, denn hätten wir diese Wahrnehmung nicht, wären wir auf Ordnung (Hilfe) von Außen angewiesen.
    Das Bewusstsein ist die energetische Struktur im Zellwasser in ALLEN Zellen eines Körpers.

    Es kann nur so viele Menschen geben, wie es die energetische Vorgabe, die zur Realität wird, nötig macht. Die Unordnung ist das Futter der Ordnung, und damit des Lebens. Nimmt die Unordnung ab, und damit die Grundlage der Interpretation des Universums, wird das Gesamtbewusstsein nicht weiter auf Einzelbewusstseine verteilt, sondern es kommt zum zunehmenden Zusammenschluss der Einzelbewusstseine zum Gesamtbewusstsein. Das Leben kehrt zum göttlichen Zustand, um es so zu nennen, zurück. Nimmt die Unordnung ab kommt es zur Enthüllung, nach und nach. Die materielle Hülle der Lebensformen wird bedeutungsloser. Apokalypse = Enthüllung. Der Zenit der Unordnung liegt im Jahr 2012. Doch im Grunde geht damit auch die alte Welt unter, als Interpretation, nicht als Weltkrieg, sondern als Sichtweise der Realität. Kaum eine Woche vergeht ohne das Wissenschaftler Meldungen herausbringen, die Rätsel aufgeben und nicht zu bisherigen Annahmen passen. Es wird sich in den nächsten Monaten einiges tun, aber die Welt wird nicht, a la Roland Jämmerlich äh Emmerich, untergehen, einzig die zunehmenden Ängste, die reaktive Unordnung, wird dem Leben, allen voran uns Menschen, weismachen wollen, dass vielleicht doch ein Untergang/ Weltkrieg bevorsteht. Wir leben in einer Welt, in der mehr und mehr weiße Leinwände vorherrschen … und die damit immer mehr die Wirklichkeit vernebeln, verschleiern. Sirenengesang der Unordnung überall, Expansion in allen Maßstäben. Wie viele Menschen können diesen widerstehen und zu Odysseus werden, um im Nebel nicht das Ziel allen Lebens aus den kollektiven Augen zu verlieren.

    Ein geniales Buch in diesem Zusammenhang stammt von Walter Russell. Es heißt A NEW CONCEPT OF THE UNIVERSE. Der Titel ist Programm. Gibt es als kostenlosen Download im Netz. Und ist inzwischen über 50 Jahre alt … das Buch, wohlgemerkt !!!

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  8. monikahes
    Dezember 13, 2011 um 12:02 am

    Vielleicht dürfen wir die Geburt einer neuen Mythologie miterleben,
    einer Mythologie, die nicht den Herrschaftsanspruch Einzelner rechtfertigt, sondern einer, in der die Erde die Heimat aller Menschen ist,
    einer Mythologie, die die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Menschen und das Universum zur Grundlage hat, wie die der Quantenphysik,
    einer Mythologie, die die heute gebräuchlichen Werkzeuge einsetzt, wie das Internet,
    einer Mythologie, die allen Menschen eine Orientierung bietet, wie es möglich ist, unter den gegebenen Umständen ein menschliches, menschenwürdiges Leben zu führen.

    Diese Gedanken wurden inspiriert von einem Buch von Joseph Campbell, das ich im letzten Jahr las. Laut Campbell stimmen die derzeitigen Mythen nicht mehr mit den gesellschaftlichen Erfordernissen überein. Vielleicht führte uns dieser Umstand in eine Phase der „Orientierungslosigkeit“, die notwendig ist, um etwas ganz NEUES entstehen zu lassen. Wobei ich denke, dass wir im nächsten Schritt nur eine Stufe höher sind, noch längst nicht ganz oben auf der Leiter. Das Bewusstsein mag auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erklärungen der Welt und des Universums einen Sprung machen, aber es bleiben immer noch so viele Fragen offen – das Leben bleibt ein Geheimnis, es bleibt spannend.

    Moni

    • Dezember 13, 2011 um 2:49 am

      Sehr interessant, Moni.
      Am 7. Februar d.J. legten wir einen Ordner an für ein Buch, das wir schreiben wollten:
      „Die Neue Mythologie“.
      Es gibt nicht gerade wenige Menschen, die den neuen Mythos bereits leben. Es sind die, die sich von der Idee des GutundBöse verabschieden konnten, weil sie fühlen lernten und ihre Welt nicht mehr aus Alten Gedanken erschufen. Es sind die, die jetzt aus ihren „Gefängnissen“ gekrabbelt kommen, die sich trauen, für ihr Anderssein einzutreten – und es zu leben.

      Bereits vor 15 Jahren las ich das Buch „Das Jesus-Evangelium“. Es war ein weiterer Schritt, das Unglaubliche zu verstehen: Jesus und die Kirche sind zwei sich diametral gegenüber stehende Verschiedenheiten, sozusagen der Alte Mythos (Kirche) über den Neuen Mythos (Jesus) gestülpt:

      Was die Christen glauben
      – Jesus lehrte es nicht!
      Und was Jesus lehrte
      – die Christen wissen es nicht!“

      Die Überwindung des Alten Geistes dauerte viele blutige, leidvolle Jahrhunderte. Aber sie waren, getragen von vielen Generationen, notwendig abzuleisten für ein Bewusstsein, in dem Feindschaft unmöglich wieder entstehen kann. Das Lamm liegt beim Wolf?
      Im Sommer hatten wir ein besonderes Erlebniss: Zwei Heidelibellen-Männchen, die sich normalerweise bis aufs Blut bekämpfen, setzten sich gemeinsam auf meinen Kopf. Ob sich gewisse Informationen bereits herum „gesprochen“ haben?

      Ja, es bleibt spannend, wie wir das Undenkbare erleben werden, wie das bisher als Verrückt-Scheinende sich als das Normale erweist.

      Wolfgang

      • Dezember 13, 2011 um 3:35 am

        Jetzt kommentiere ich mich schon selber.
        Ein kleiner Nachtrag, Worte des „Mystikers“ Rumi:

        Jenseits der Idee von Gut und Böse liegt eine Wirklichkeit
        – dort werde ich Dich treffen.

        Aus Wikipedia:
        Die Lehre Maulanas (Rumis) basierte darauf, dass er die Liebe als die Hauptkraft des Universums ansah. Genauer gesagt ist das Universum ein Harmonisches Ganzes, in dem jeder Teil mit allen anderen in einer Liebes-Beziehung steht, die wiederum einzig und allein auf Gott gerichtet ist und nur durch seine Liebe überhaupt Bestand haben kann.

        Der Mensch, der als ein Teil dieses harmonischen Ganzen geschaffen ist, kann die Harmonie mit sich selbst und dem Universum nur erreichen, wenn er lernt, Gott zu lieben. Seine Liebe zu Gott wird ihn dazu befähigen, nicht nur seine Mitmenschen, sondern alles von Gott Geschaffene lieben zu können. Zitatende

        Mag die Weisheit vom Himmel fallen, wenn Menschen sich dem Himmel zuwenden?

        Wolfgang

        PS.
        Ich schrieb zwei Texte zum Thema „Gott lieben“ während meiner Zeit auf Kreta – als ich Rumi noch nicht kannte; der lief mir erst ein paar Monate später über den Weg. Wer an meinen Gedanken/Gefühlen interessiert ist, kurz über die Homepage schreiben, dann schicke ich einen Link.

        Wolfgang

        • Dezember 13, 2011 um 8:50 pm

          Hierzu fällt mir das Experiment ein, das mal mit einer Reihe von Säuglingen gemacht wurde. Diese Säuglinge wurden nur gefüttert und gesäubert. Es wurde ihnen aber keine Liebe zu Teil. Viele von ihnen starben. Daran sieht man, wie wichtig, nein, wie lebensspendend das Geben von Liebe ist.

  9. Dezember 13, 2011 um 12:34 am

    Der US-Psychologe Bruce E. Levine fordert seine Landsleute auf, sich nicht länger einschüchtern zu lassen, sondern die Herrschaft der US-Konzerne zu beenden:

    Wenn sich die USA in einen Staat verwandeln sollen, der einer Demokratie näher kommt, muss zunächst Folgendes passieren: 1. Wir müssen erkennen, wie sehr wir unterdrückt werden, 2. pragmatische Taktiken, Strategien und Lösungen entwickeln und 3. die nötige „Kraft für den Kampf“ sammeln.

    Er erwähnt eine Strategie des genossenschaftlichen Organisierens der Farmer Ende des 19. Jahrunderts, die ich schon einmal an anderer Stelle gefunden hatte. Sehr spannend.

    • Dezember 13, 2011 um 4:29 am

      Ich kann Herrn Levine nicht zustimmen.

      Geht es um das Prinzip der Herrschaft von Konzernen?
      Nein, es geht darum, dass wir uns beherrschen LASSEN.

      Vom Standpunkt der Eigenverantwortung sähe der Plan dann so aus:

      1. Wo ist UNSERE Schwäche, die es Konzernen erlaubt, uns zu unterdrücken?

      2. Wie (Plan/Programme) können wir UNSERE Schwäche in Stärke wandeln?

      3. Was müssen WIR machen, damit sich unsere Ideen auch realisieren?

      Bewusstsein über einen Konflikt haben, zeitigt in der Konsequenz die Erkenntnis, was man SELBER tun MUSS, um dem Konflikt zu entgehen – oder ihn gar nicht entstehen zu lassen.
      (Letzteres ist natürlich reine Theorie, da viele Menschen in der Konsumfalle stecken.)
      Überall, wo zu einem „Kampf gegen das Andere“ aufgerufen wird, droht eine Polarisierung, damit verbunden eine Minderung von Bewusstsein.

      Ja, es gibt verschieden Fallen. Schön aufpassen!

      Wolfgang

  10. Dezember 13, 2011 um 4:02 am

    Ich bin ein „Freund“ von Deepak Chopra.

    Hier ist ein Auszug aus seinem Vortrag über „Quantenbewusstsein“:

    Vor einigen Jahren hatte ich einen Patienten, der auf einem Nachbarhaus die Antenne
    reparierte. Dabei hob er ein Stück Kabel auf, das er für nicht geladen hielt, durch das aber 12000 Volt flossen. Er starb auf der Stelle. Und wie stirbt man, wenn 12000 Volt durch das Herz fliessen? Ein Phänomen genannt ‘ventrikuläre Fibrillation’ wird ausgelöst. Das Herz fibrilliert. Er fiel also vom Dach; aber wie es das Schicksal wollte, fiel er auf seine Brust, genau in dem Winkel, genau auf die Stelle, genau mit der Wucht, die es brauchte, um sein Herz zu defibrillieren.
    Eine ganz aussergewöhnliche Geschichte, so als ob Gott ihn gerufen und dann plötzlich seine Meinung geändert hätte. Das Ganze dauerte nur ein paar Sekunden. Der Mann wurde vom Unfallort ins Spital transportiert und er sagte: ‘Mein Geist ging immer wieder zu dieser Lücke zurück.’ Er nennt diesen kleinen Vorfall, dieses kleine Zeitintervall die Lücke. Wir fragten: ’Was war in dieser Lücke?’ und er antwortete: ‘Dort war reine, grenzenlose Freude. Es war reine Glückseligkeit.’ Wir sagten: ‘Sie waren es sich bewusst?’ Er sagte: ‘Oh ja, ja, ich war es mir bewusst.’ Wir fragten: Wessen waren Sie sich bewusst’? Er sagte: ‘Ich war mir bewusst, dass ich bewusst war.’ Wir fragten: ‘Können sie das etwas spezifischer erklären?’ Er antwortete: Ja, es war reines Gewahrsein. Das einzige, was ich sagen konnte, war: ICH BIN. Ich bin nicht dies, ich bin nicht jenes, einfach ICH BIN. Es war die Erfahrung meiner eigenen Unsterblichkeit, die Erfahrung von Ewigkeit. Es war die Erfahrung von Glückseligkeit, von reiner Freude. Ich ging dermassen darin auf, dass ich realisierte, dass alles andere nur ein Konzept ist. Und ich wurde ein für alle Mal, total und gänzlich dieses Ding los, das die Menschen Angst nennen.

    Vermutlich wurde bei diesem „Unfall“ die traumatische Energie ausgeleitet.
    Ohne Energie ist JEDE Information lediglich ein ruhendes Potenzial.

    Im Frühjahr des letzten Jahres machten wir ein paar Fotos von Halbedelsteinen, die wir in einen Bach legten. Besonders die Bilder eines Malachiten zeigten merkwürdige Informationen, die entstanden waren durch ein Zusammenspiel drei verschiedener Energieformen: Wasser, Mineral und Licht. Beim Bearbeiten eines ganz bestimmten Bildes war ich plötzlich sehr aufgeregt und geradezu gefesselt.
    Was genau geschehen war?
    Ich kann es nur vermuten. Die Energie-Informationen auf dem Foto sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, gelangen aber trotzdem in das System – wahrscheinlich über eine unbewusste Ebene. Ich schlussfolgerte, dass diese Informationen auf meine traumatische Energie gestossen waren und für ein Abfließen gesorgt hatten. Tatsache war: Ich konnte seitdem sehr gut mit meinen Erinnerungen an alte Verletzungen umgehen, ja, einige von ihnen kamen seitdem erst ins Bewusstsein.

    Wolfgang

  11. Elke
    Dezember 13, 2011 um 12:54 pm

    Hallo Wolfgang,

    Deine Antwort auf hier:

    Ich kann Herrn Levine nicht zustimmen.
    Geht es um das Prinzip der Herrschaft von Konzernen?
    Nein, es geht darum, dass wir uns beherrschen LASSEN.

    Entspricht nicht meiner Auffassung – denn es ist ein wechselseitiger Prozess. Macht ausüben, sich der Macht unterwerfen. Man kann denen die sich unterwerfen nicht immer einen Vorwurf machen – die meisten sind sich ihrer Stärke gar nicht bewusst und denken sie können nichts dagegen tun. Viele haben von Kindesbeinen an, nichts anderes erlernt, als das man den „Obrigkeiten“ folgen muss. Die Instanzen waren zwar verschieden – Eltern, größere Geschwister, Kindergärtnerinnen, Lehrer, der Chef, der Staat usw. Soziale Strukturen, wie sie auch in der Tierwelt anzutreffen sind – Führer und Geführte (Wölfe, Löwen, Pferde). Wer dies durchbrechen will, muss erst mal begreifen, dass er es kann – das glauben viele aber nicht, weil sie in den vorgegebenen Strukturen zu sehr gedanklich verstrickt sind. Mag sein, dass Angst Unterdrückung erst möglich macht. Aber wie können jene die Angst verlieren, wenn sie an nichts anderes glauben, als an das Leben was sie gerade leben? Ich glaube, sie würden anders handeln, wenn sie mit der Überzeugung leben würden, dass wir alle einen Körper haben, der zwar verfällt, aber trotzdem weiterhin die geistige Bewusstheit weiterexistiert. Jesu sagte es, nur die wenigsten glauben daran und genau deswegen scheitern wir in der Lebensführung. Denkst du, dass jeder anders handeln würde, wenn er an das kollektive Bewusstsein glaubt?

    Die Führungen dagegen sich sind ihrer Stärke sehr wohl bewusst, setzen sie gezielt ein, um ihre Vorhaben zu verwirklichen. Notfalls auch mit (Staat-) Gewalt, Restriktionen, welcher Art auch immer. Dabei nehmen sie es mit der Wahrheit nicht so genau – sie verschweigen, lügen, manipulieren und dass mit einer Intensität und Überzeugungskraft, die nicht jeder erkennen und durchschauen kann. wobei diejenigen die dadurch profitieren mitmachen, die Gunst der Stunde ausschöpfen um sich zu bereichern – gewissenslos und menschenverachtend. Bekannte große Konzerne gehen so vor. Aldi, Lidl, KIK, Monsanto siehe P. Marwitz Konsumpf. Den Betreibern ist das Leid dass sie durch ihre perfide Preis- und Unternehmenspolitik nach dem kapitalistischen Gesetzen auslösen, egal. Sie bewegen sich im Rahmen des machbaren Regelwerks – durchaus auch grenzwertig- aber nicht ommer gesetzlich abmahnbar – aber moralisch! Was am Ende zählt ist das Plus in der Jahresbilanz! Menschen mit Anstand und ehrlichem Interesse am Wohlergehen aller, würden so ein Unternehmensform niemals erst in Erwägung ziehen.

    Karl-Ludwig Schweisfurth – er hat, als er die bevorstehende Entwicklung in der Tierzucht erkannte, alles verkauft und einen Bio-Hof gegründet. Oder Grupp mit Trigema – der ausschließlich in Deutschland produziert, obwohl er in Billiglohnländern produzieren lassen könnte, wie andere Markenfirmen. Es gibt sie also – die „ehrlichen“ Unternehmer.

    Woran ich persönlich immer wieder scheitere ist das unterscheiden zw. Gut und Böse. Einige schreiben es gibt kein Unterscheiden, alle werden weiterexistieren. Andere halten sich an das Wort in der Bibel, wo geschrieben steht es wird eine Trennung geben. Wenn M. König im Interview sagt, unser Bewusstsein ist Energie mit einem ICH-wer sagt denn, dass Energie tatsächlich unzerstörbar ist? Nach unserem Wissensstand schon – aber ist das richtig? Was wird eigentlich aus Wärmeenergie – als letzte Stufe. Wo geht sie hin / ist sie wieder umwandelbar?

    Herzliche Grüße
    Elke

    • Dezember 13, 2011 um 2:35 pm

      Ja, Elke – ich sehe im Kern allerdings keine Unterschiede in unserer Beschreibung der Beziehung zwischen Beherrschern und Beherrschten.

      Dass beide „Parteien“ an dem Wahnspiel beteiligt sind – versteht sich von selbst, sonst könnte es ja nicht funktionieren.
      Es geht auch nicht um eine wechselseitige Schuldfrage (!!!). Das wird besonders deutlich in der Beziehung Eltern-Kind, in der ist das Kind niemals weder schuldig noch verantwortlich werden kann.

      Einig sind wir uns, dass das, was hier in der Gesellschaft abläuft, einer massiven Veränderung bedarf.
      Einig sind wir uns auch in der Bewertung der Menschen, denen per Erziehung eine künstliche Moral verordnet wurde, dass Menschen nur auf eine bestimmte, konditionierte Weise handeln können und müssen. Es gibt sogar Menschen mit einem entsprechenden Bewusstsein (über das Wesen unseres Systems und ihrer eigenen Stärke), die, aus welchen Beweggründen auch immer, funktionieren müssen.
      Und es gibt Prioritäten für Handeln. Sicher gibt es Väter, die ihren Kindern gegenüber Verantwortung tragen WOLLEN – und deswegen manch bittere Pille schlucken müssen. Aber es gibt auch Menschen die aus Liebe handeln und ihr alles andere unterordnen.

      Mit der Frage zur Unsterblichkeit schneidest Du ein sehr wichtiges Thema an.
      Wenn (alle) Menschen Engel sind, die sich – durch ein Bewusstsein verursacht – als Körper in einer materiellen Welt in Szene setzen, ergeben sich für mich zwei Fragen:

      1. Warum tauscht ein Liebe/Geistwesen den „Himmel“ ein gegen eine relative „Hölle“?
      Nur um Erfahrungen zu machen? Solche, derer es im „Himmel“ gar nicht bedarf?
      (ich denke gerade an den Spruch: Die Ehe ist der Versuch, mit Problemen fertig zu werden, die man alleine gar nicht gehabt hätte.)
      Eine Antwort wüsste ich.

      2. Was passiert nach dem körperlichen Tod? Folgt man der kirchlichen Wunschvorstellung (die ich für hochgradig pervers halte), könnte man die Menschen verstehen, die kein Interesse haben, an ein Jenseits zu denken bzw. sich als „Engel“ zu fühlen. Was sie in der „Hölle“ für Grausamkeiten erwarten, setzten die selbsternannten „Gottesdiener“ bereits in die Praxis um. Die Grausamkeiten sind informativ als kollektives Bewusstsein vorhanden. Hier erkennen wir einen schweren Konflikt (ist ein eigenes Thema wert) im Menschen: Einerseits verweigert er aus Angst, sich diesem Bewusstsein zuzuwenden, andererseits tut er es, indem er vielen kirchlichen Ritualen folgt. Über die Folgen braucht man nicht spekulieren, und ich schreibe gerne weiter darüber.

      Der Mensch wird vor Entscheidungen gestellt. Er kann durch sein Verhalten (verursacht von seinem Geist und seiner Liebe) Mächte unterstützen, die Unterdrückung und Ausbeutung im Sinn haben. Oder er kann sich dafür entscheiden, sich nicht unterdrücken und ausbeuten zu lassen – darüber hinaus auch, den Unterdrückten und Ausgebeuteten zu helfen.

      DAS war mein Anliegen – das zu beschreiben mir offensichtlich nicht gelungen ist.

      Was Andere über mich denken, ist mir seit vielen Jahren egal (Kreta 1989: Sie kreuzigen, wie es ihnen gefällt). Was man mit mir zu machen versucht, ist mir nicht egal – ich lasse es nicht zu. Was man mit Schutzbedürftigen macht, ist mir auch nicht egal, ich greife ein. Was ich tue, lege ich nicht als Messlatte an Andere an. Jeder trägt auf eine Weise sein „Kreuz“ durch die Zeit.

      Was bleibt ist nicht der „Glaube“, es werde IRGENDWANN eine messianische Zeit kommen, und IRGENDWER werde es machen. Es gibt für mich nur einen Weg: Es selber zu machen. Und meine Entscheidung für diesen Weg war sehr rational.

      Bewusstsein entsteht, unzweifelhaft.

      Die Zerstörung eines künstlichen Damms beginnt bereits mit seiner Erschaffung. Wir sehen sie, wenn der erste feine Riss entsteht, wir sehen die ersten Tropfen entweichen, und wir sehen bald darauf, wie aus vielen einzelnen Tropen ein kleines Bächlein wird. Ob man diesen Prozess als Schwarmintelligenz bezeichnen muss, ich tue es nicht, weil im Kern eines JEDEN Wesens die Freiheit ihr Recht verlangt.

      Wir werden sehen.

      Vielen Dank, Elke, für Deine inspirierenden Gedanken. Mögen wir auch manchmal DENKEN, als würden einige der Wassertropfen in die verkehrte Richtung fließen – es ist nicht allein Schein, es ist unmöglich.

      Herzliche Grüße sendet Dir

      Wolfgang

  12. Dezember 13, 2011 um 4:44 pm

    Folgende Frage möchte ich stellen:
    Hängt ein Bewusstseinssprung auch davon ab,
    ob wir das, was Gott genannt wird,
    tatsächlich aber die Schöpfungsursache ist,
    verstehen werden?

    „Gott“ ist ein Wort, das nicht bei allen Menschen gleiches Ansehen genießt – verständlich durch ein gefälschtes Gottesbuch, verständlich durch die Schändlichkeiten der Kirche, verständlich durch den Missbrauch von Jesus.
    In meinem jugendlich anmutenden Übermut nannte ich meinen Schöpfer mal Theodor, mal Walter; er nahm mir das nicht übel.

    Gleich, wie Menschen „Gott“ erfahren, stellt sich die Frage, ob es seiner Beschreibung bedarf. Kann dabei mehr heraus kommen als Spekulation? Ich glaube, die Erbsen in der Suppe können weder die Suppe abschmecken, noch wissen sie um den Koch.

    Was wir können, ist, das Leben zu beobachten und Rückschlüsse zu ziehen, welche Absicht hinter geschaffenen Realitäten (Natur) und fest stehenden Gesetzen, unter denen Entwicklung abläuft, steckt.

    Ich möchte hier nur ein offensichtliches Kriterium aufgreifen.
    Unbestreitbar ist die lange Leidensgeschichte der Menschheit.
    Mein „Gott“ sagte mir dazu: „Es ist ein harter Weg, aber der leichteste zugleich“.
    Wir haben zwei sehr verschiedene Möglichkeiten zur Deutung.
    Entweder läuft hier ein beliebiger und somit völlig bedeutungsloser Prozess ab – oder wir weisen dem Leben Bedeutung zu, indem wir sagen: Es gibt eine Absicht, es gibt eine Notwendigkeit, es gibt ein Ziel.

    Jeder Mensch steht vor dieser grundsätzlichen Entscheidung, welche Natur das Wesen „Gottes“ wirklich hat.
    Einige Menschen haben sich bereits entschieden, entscheiden können dank einer Bewusstseinsebene, auf der es keine Fragen mehr gibt – und schon gar nicht Beliebigkeit. Wer unter Langeweile leidet, mag geneigt sein, sein ganz persönliches Wesen auf einen Gott zu projizieren- es wird seine Langeweile nur für kurze Momente vertreiben.

    Was ich erlebte?
    Ich wendete mich mit großem Ernst den Fragen des Lebens zu – und entdeckte dabei eine Quelle der Freude, die in all den Jahren immer heftiger sprudelte. Nein, nein, das war mir kein „Lohn“. Ich lernte etwas über das Selbstverständnis der Liebe kennen.

    Herzliche Grüße an Alle.

    Wolfgang

  13. Dr. Manfred Voss
    Dezember 13, 2011 um 6:04 pm

    Folgende Frage möchte ich stellen:
    Hängt ein Bewusstseinssprung auch davon ab,
    ob wir das, was Gott genannt wird,
    tatsächlich aber die Schöpfungsursache ist,
    verstehen werden?

    Meine Antwort in Kürze:

    Jein – kommt drauf an, was du unter „verstehen“ verstehst 😉

    Nein, falls „verstehen“ lediglich eine symbolische Abbildung in den semantischen Raum beinhaltet, d.h. eine Art Landkarte für den symbolisch arbeitenden Verstand.

    Ja, falls „verstehen“ ein „Verstehen über den Verstand hinaus“ meint, ohne alles benennen zu können. (Dann wird aber auch die symbolische Abbildung zu einem eher spielerischen Anhängsel, nicht mehr irgendwie besonders wichtig.) Das ist für mich eigentlich auch identisch mit „Bewusstseinssprung“.

    (Wobei: „Gute“ Kunst nimmt für mich eine Art Zwischenposition ein – eine Brücke zwischen Form und Formlosigkeit.)

    Für mich geht „verstehen“ weit über reines Funktionieren des Verstandes (Intellekt) und des darunterliegenden ratiomorphen Apparats hinaus. Etwas poetisch ausgedrückt: Es wurzelt in der Stille, der Stamm bis hin zu den Blättern sind Stufen der Entfaltung von Kontemplation, die Blüten sind Gedankenformen. Dann können sie duften.

    Aber gut, vielleicht ist das einfach nur eine Frage der Definition … oder auch nur meine Erfahrung, dass ich hier einen Zugang finde, und sollte das nicht allzusehr verallgemeinern, oder gar voraussetzen.

    Kurzversion von Osho:

    „Der Verstand ist ein perfekter Diener,
    aber ein fürchterlicher Meister.“

    (Einschub)
    „En arche en o logos …“ wird oft und in meiner Sicht missverständlich übersetzt mit „Am Anfang war das Wort …“. Ich finde es erheblich klarer, zu sagen „Am Anfang war ‚Geist‘ (oder meinetwegen auch ‚formloses Bewusstsein‘) …“

    Übrigens, die indogermanische Sprachwurzel von „logos“ findet sich im deutschen „Licht“. Und Licht scheint mir auch aus physikalischer Sicht eine Art Brücke zwischen Geist und Materie zu sein.
    (/Einschub)

    Das „alte“ egozentriert isolierte und kopfgesteuerte Paradigma von „Tauschen, Anhäufen, Habenwollen, Besitzstand wahren und vermehren“ – letztlich schlagen auf dieser Grundlage alle in Angst und Panik um sich, grob oder subtil … ob sie es merken oder nicht. Und egal, wen es dann trifft.

    Da ist in meiner Sicht eine fundamentale Änderung Not-wendig, hin zu einer synergetisch besser funktionierenden wir-zentrierten Kultur des Miteinander-Teilens, ohne genau sagen zu können, wohin das Ganze führt.

    Urvertrauen in das Ganze, und Herzensweisheit, die „weiss“. Nicht zu verwechseln mit Naivität oder Dummheit. Da wäre sicher noch viel zu sagen …

    • Dezember 13, 2011 um 8:30 pm

      Da ist in meiner Sicht eine fundamentale Änderung Not-wendig, hin zu einer synergetisch besser funktionierenden wir-zentrierten Kultur des Miteinander-Teilens, ohne genau sagen zu können, wohin das Ganze führt.

      Urvertrauen in das Ganze, und Herzensweisheit, die „weiss“. Nicht zu verwechseln mit Naivität oder Dummheit. Da wäre sicher noch viel zu sagen …

      Ja, das war es, was ich vor Monaten auch gefühlt habe, als ich nach den indigenen Völkern geschaut habe, die ohne Hierarchien leben, und in der Teilen an vordersten Stelle steht.

      Auf diese Völker schauen, kommt ein: „Und was haben sie davon? So wollte ich nicht leben, die haben doch gar keinen Fortschritt gemacht“. Dabei sind diese Menschen viel glücklicher als jene bei uns lebenden. Ihr Fortschritt liegt nicht in der Technik sondern im Miteinander.

      Meine älteste Tochter erzählte mir vorgestern, dass sie von einem Buch gehört hat, in der ein weißes Mädchen erzählt, wie es 10 Jahre unter Indianern gelebt hatte. Und wie dort Kinder aufwachsen. Man lässt sie machen. Besonders Fehler, denn durch sie wird man klug. Kinder habe eine Intuition, was man besser nicht macht. Und wenn diese nicht wie bei uns abgetötet wird, dann wachsen höchste selbstverantwortliche Menschen heran.

      Wir sollten uns genauer anschauen, welche sozialen Fortschritt sie haben. Ich denke, wir können wir von ihnen lernen. Auch das spirituelle, was uns die katholische Kirche seit dem 5. Jarhundert genommen.

  14. Dezember 13, 2011 um 6:47 pm

    Danke, Manfred, ein sehr guter Kommentar für mich.
    Ich kenne eine Übersetzung:
    IM Anfang war das Wort.
    Meine Definition für Wort lautet: Absicht.

    Verstehen bedeutet mir keineswegs „mit dem Verstand“.
    Eine sehr schöne Beschreibung – ein guter Diener, ein furchtbarer Meister. Es erklärt, warum wir im Elend landeten, wohin uns (auch) die Wissenschaft führte.

    Grundsätzlich unterscheide ich zwischen Geist und Verstand. Geist ist Teil des Bewusstseins, Verstand ist Teil des „Systems Verstehen“. ERFÜHLEN trägt auch dazu bei.

    Ja, das Verstehen geschieht wohl nur abseits des großen Lärms, zwischen den Gedanken in einem Raum, der als Eigenschaft eine gewisse Zeitlosigkeit aufweist, ebenso wie eine Art Schwerelosigkeit..(Die Leichtigkeit des Seins, fließend aus der Quelle des Urvertrauens. Unsere Homepage bekam nicht grundlos den Namen „Federleicht“.)

    Vor Tagen wollte ich bereits auf den Namen des „Teufels“, Luzifer hinweisen. Lichtbringer? Ich versuchte niemals, diesen Widerspruch für andere Menschen zu erklären.
    Schaffst Du das?

    Ich glaube, das Besitzenwollen entspringt einer Quelle, die mit Gerechtigkeit zu tun hat. Ich habe für mich entschieden, dass es Gerechtigkeit auf diesem Planeten nicht gibt – wohl aber eine Idee des Lebens, sie zu erschaffen.

    Wohin das Prinzip des Teilens führt, kann ich nur aus eigener Anschauung berichten. Es macht mich glücklich.
    Das Mit-Teilen, was wir hier praktizieren, bringt mich auch auf diese Ebene. Erfahrungen sind ja ein Besitz, der, weiter gegeben, ihren Wert steigert – oder ermöglicht, sich von Irrtümern befreien zu können.

    Ich wünsche Dir einen guten Abend.

    Wolfgang

    • Dezember 13, 2011 um 8:33 pm

      Wohin das Prinzip des Teilens führt, kann ich nur aus eigener Anschauung berichten. Es macht mich glücklich.
      Das Mit-Teilen, was wir hier praktizieren, bringt mich auch auf diese Ebene. Erfahrungen sind ja ein Besitz, der, weiter gegeben, ihren Wert steigert – oder ermöglicht, sich von Irrtümern befreien zu können.

      Ja, Wolfgang,

      das war auch der Grund für meine Common-Lizenz rechts am Blog. Alles, was wir über Lizenzen schützen, verhindert an dieser Stelle die Weiterentwicklung. Nur wo Wissen frei verfügbar ist, kann es aufgegriffen und weiter modelliert werden. Das mögen viele Sackgassen sein, aber sicher viel weitere nützliche Wege.

      Lieben Gruß, Martin

  15. Dr. Manfred Voss
    Dezember 14, 2011 um 1:14 am

    Ein paar ergänzende Bemerkungen:

    Ja, natürlich, „en arche …“ heißt „IM Anfang …“ – sorry, Flüchtigkeitsfehler, mir gings um „Logos“. „IM“ weist noch stärker in den Anfangs-Nullpunkt hinein als „AM“.

    Hm, Wort = Absicht, in diesem Zusammenhang … das betont gewissermaßen eine innewohnende Zielsetzung der Schöpfung von Anfang an (= Entelechie, bzw. causa finalis), die dem Ganzen dadurch auch seine Bedeutung gibt, wenn ich das jetzt richtig verstehe. Ein wichtiger Aspekt, gewiss.

    [quote]
    Vor Tagen wollte ich bereits auf den Namen des „Teufels“, Luzifer hinweisen. Lichtbringer? Ich versuchte niemals, diesen Widerspruch für andere Menschen zu erklären. Schaffst Du das?
    [/quote]

    Nun, „Luzifer“ setzt sich zusammen aus „lux“ = Licht und „ferre“ = tragen. „ferre“ heißt aber unter vielem anderen auch „tragen“ im Sinne von „wegtragen, wegschaffen“ … dann wird das doch verständlich, oder? Das „Böse“, welches Licht hinwegnimmt, und das „Gute“, welches Licht bringt …

    Allerdings sind das jetzt ursprüngliche Bedeutungen im klassischen Latein (ach ja, ich war auf einem Humanistischen Gymnasium, aber ich gebe zu, ich hab im Lexikon gespickt ;-)) – was das spätere Kirchenlatein evtl. noch daraus gemacht hat, und was für mögliche anderweitige dogmatische Erklärungen dranhängen, weiss ich nicht.

    Ich hab auch schon mal als Erklärung gehört, Luzifer sei ein Euphemismus wie etwa „Gottseibeiuns“, da man ihn nicht direkt ansprechen sollte, um ihn nicht zu beschwören und herbeizurufen … wasweissich.

    Übrigens, Teufel heißt im Englischen ja „devil“, was wiederum nahelegt, dass da als Sprachwurzel „deus“ = Gott drinsteckt … aber weiter weiss ich da jetzt auch nichts. (Ich lausche einfach immer wieder mal gerne in Sprache hinein.)

    [quote]
    Meine älteste Tochter erzählte mir vorgestern, dass sie von einem Buch gehört hat, in der ein weißes Mädchen erzählt, wie es 10 Jahre unter Indianern gelebt hatte.
    [/quote]

    „Dschungelkind“?
    (http://www.amazon.de/Dschungelkind-Sabine-Kuegler/dp/3426273616/)

    Übrigens, kennst Du die „Trobriander“-Kultur, vor knapp hundert Jahren erforscht von dem Sozialanthropologen Bronislaw Malinowski? Links:

    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Bronislaw_Malinowski

    http://www.berndsenf.de/pdf/WDLTrobriander.pdf (Auszug aus dem sehr lesenswerten Buch „Die Wiederentdeckung des Lebendigen“ von Bernd Senf: http://www.amazon.de/Die-Wiederentdeckung-Lebendigen-Erforschung-Lebensenergie/dp/3930243288/)

    Mir fällt noch ein:

    Deepak Chopra, Vortrag über „Quantenbewusstsein“ (deutsche Übersetzung):

    http://www.rolfing-movement.de/Kurzinfo/Artikel/Deepak_Chopra/deepak_chopra.HTM

    Eine gute Nacht.

    Manfred

    • Dezember 14, 2011 um 1:35 pm

      Hallo Manfred – danke für Deinen Beitrag.
      Wiederum bemerkenswert: Du schreibst von einem Vortrag über Quantenbewusstsein – den ich im 20. Beitrag zitierte.

      Als ich eben überlegt, wie ich thematisch fort fahre, kam ich zurück – Gedanken, die mich in der Nacht begleiteten – auf das Wesen von Re-ligio-n. „Zufällig“ hatte ich Dich gefragt, wie man das Luzifer-Syndrom erklären könnte – und nun stecke ich dank Deiner Gedanken mitten drin. So soll es sein.
      (hast Du Devil schon mal von hinten nach vorne gelesen?)

      Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mein Bemühen sehr kritisch und mit Antworten und Fragen aus Deiner Sicht begleitest. Vielleicht gelingt es uns hier, ein anderes, ein größeres, namenloses ICH zu schaffen.

      Übrigens kamen Deine Wünsche, ohne dass ich sie gelesen hatte, an: Ich hatte ein gute Nacht, die um 6 Uhr mit dem Weg ins Bett endete.

      Wolfgang

      • Dr. Manfred Voss
        Dezember 15, 2011 um 1:39 pm

        Ein wenig off-topic: Ich muss mich erst in den Umgang mit dieser Blog-software hineinfinden – meine Bemerkungen bezogen sich auf verschiedene Beiträge, und das Zitieren gelingt mir auch noch nicht so richtig … im Moment scheint mir am besten, bei den verschiedenen Kommentaren jeweils die zugehörige Antwort zu schreiben – leider leidet dann ein wenig die Gesamtübersicht über den Verlauf der Gespräche, finde ich. Nun gut, ich probiers einfach.

        Deepak Chopra – Quantenbewusstsein: Das war Absicht, ich wollte einfach einen Link nachliefern, damit jeder, der mag, diesen Vortrag nochmal komplett nachlesen kann.

        (hast Du Devil schon mal von hinten nach vorne gelesen?)

        Ja, hab ich – ist auch so ein gelegentliches Hobby von mir, irgendwelche Worte oder Namen, die mir grad begegnen, rückwärts zu lesen … ist manchmal schon überraschend.

        … das Wesen von Re-ligio-n

        So kurz wie möglich ;-), aus meiner Sicht:

        Der Kern jeglicher Form von „Spiritualität“ ist für mich „Erleuchtung“, bzw. ein anderes häufig gebrauchtes Wort ist „Erwachen“ … hier herrscht eine ziemliche Begriffsverwirrung – ein guter Beitrag zur Klärung, dem ich von Herzen zustimmen kann, etwa hier: „Was ist Erleuchtung?“
        (http://www.sein.de/spiritualitaet/bewusstsein/2010/was-ist-erleuchtung.html)

        Das Wort „Meditation“ beschreibt für mich eine Art Hebel, unvermeidlich irrational, um die Rationalität des kleinen mind auszuhebeln, und um über den Bereich der eigenen Gedankenschatten hinaus „springen“ zu können. Als Bodyworker neige ich zu körperorientierten Methoden … da gibt es sooo viele Möglichkeiten, z.B. die von Osho entwickelten „aktiven Meditationen“, oder, aus dem Fundus uralter Traditionen, etwa aus dem Bereich von Tantra, oder Tao, oder Sufi-Methoden, und und und … und ja: Beten, richtig verstanden, ist auch eine Meditationsform, und vieles andere mehr.

        „Das Werden von Wahrheit besteht im Nichtwerden von Unwahrheit“ (Jed McKenna). Wachstum geschieht wie alles Lebendige von allein, von innen heraus, es geht eigentlich darum, Hindernisse zu verringern oder zu beseitigen (das ist aber NICHT gewalttätig gemeint), die das Wachstum stagnieren lassen. Die innewohnende Zielsetzung, zu wachsen und das eigene innere Potential (was auch immer das ist) zu entfalten, ist grundsätzlich in jeder Lebensform eingebaut.

        Meditation hat sehr viel mit Loslassen, Hingabe und Verschmelzen zu tun, unabhängig davon, ob Du gerade passiv dasitzt oder hochaktiv etwas tust (z.B. können beliebige „banale“ Tätigkeiten wie Skifahren, Tischtennis, Laufen, Kampfkunst und natürlich auch Sex, oder auch Schreiben, fantastische Meditationen sein, wenn Du voll „im Fluss“ bist – „wei wu wei“) – Entfaltung passiert dann ganz von selbst … eine innere Reinigung von Ego-Angst-Kontroll-Müll, eine innerliche Dusche und Ernährung: Wenn der Boden von Steinen befreit, gelockert, gegossen und genährt wird, wachsen die Blumen und sonstigen Pflanzen von allein, welche auch immer jemand als Potential, als individuelle Samenkörner mitbringt (das ist übrigens die ursprüngliche Bedeutung von „Kultur“: „den Garten außen UND innen pflegen“). Und der Duft dieser Blumen heisst „Liebe“.

        Da bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche zu machen und herauszufinden, was „für mich in meiner aktuellen Lebenssituation“ passt – was für ein Werkzeug benötige ich gerade jetzt, um meinen Garten zu pflegen …?

        Ich bin sicher, ich habe jetzt noch längst nicht alle Aspekte einkreisen können …

        Noch eine schöne Kurzgeschichte: „Sartre zu Besuch bei Jesus“
        (http://www.sein.de/archiv/2006/dezember-2006/sartre-zu-besuch-bei-jesus.html)

        „… Es ist einfach dumm, stolz auf die eigenen Gedanken zu sein. Und es hat überaus weitreichende Konsequenzen. Du fängst an, an dich selbst zu glauben, und vergisst, dass Du die Auferstehung und das Leben bist. Du bist niemand, an dem du dich festhalten kannst. Da ist nur Leben! Verstehst du?“

        Eine weitere Möglichkeit, das fundamentale Paradoxon einzukreisen (wie ich es ja auch in der „Tantrischen Genesis“ auf andere Art versucht hab):
        (http://www.sein.de/archiv/2011/november-2011/ich-bin-gott–ich-bin-nicht-gott.html)

        „Ich bin (qualitativ eins mit) Gott“ und „Ich bin (quantitativ) nicht Gott.“

        Auf http://www.sein.de sind viele schöne Beiträge zu finden – es lohnt sich, da ein wenig zu stöbern.

        Die anderen Links waren Antworten bzw. Ergänzungen auf einen anderen Beitrag hier von Martin. Wie gesagt, ich hoffe, ich lerne noch, die Möglichkeiten der software hier besser einzusetzen 😉

  16. Dezember 14, 2011 um 5:13 am

    Ich musste ein bisschen schmunzeln, Martin. Während Du mir „Ja, Wolfgang“ schriebst, schrieb ich in einem anderen Thema „Ja, Martin!“

    Nun gut, wie geht es hier weiter?
    Mein Yahooen (Google ist bei mir out of order) ergab: Die Welt (bzw. immer mehr Menschen) wartet auf den Bewusstseinssprung Das ist jedenfalls etwas besser, als auf den 3. Weltkrieg zu warten.

    Bewusstseinssprung, was bedeutet das?
    Als das neue Jahrtausend begann, sollte die Welt untergehen. Ich stand zwischen 24 und 0 Uhr auf der Insel Fehmarn alleine auf einem Bootsanleger mit in die Luft gereckten Armen.
    Funktioniert das wohl bei einem Bewusstseinsprung auch so?

    Angenommen, das Ereignis ist wirklich (von langer Hand?) geplant und das Ergebnis sicher gestellt – können wir uns dann noch eine schöne Zeit mit dem alten Bewusstsein machen, die „Sau“ raus lassen, dass die Wände wackeln?
    Oder sind es die Menschen, die das Bewusstsein SCHAFFEN müssen, also:
    Sind wir aktiver Teil des Entwicklungs-Programms? Und wenn ja, wer wird uns das Programm geben und erklären, wie es umzusetzen ist?

    Was mich seit geraumer Zeit „ärgert“ ist der Umstand, dass Herr Moses die schweren Steintafeln mit Geboten zu den Menschen schleppte, die, seitdem sie bekannt sind, nicht umsetzbar scheinen; cool ist ja eher, wer das Gegenteil tun kann. Heute weisen uns die Physiker den Weg, und die Politiker und Bankster treiben uns dazu an, ihn auch zu gehen – welch ehrenwertes Betrügen zum Leidwesen eines Großteils der Weltbevölkerung, aber ein paar Denkmäler für die Ackerbrothers werden wohl dabei heraus springen.

    Trotz nicht unerheblicher Bedenken werde ich in den nächsten Tagen versuchen, mit eurer Hilfe hier ein paar Gedanken einzuspeisen, die einer Bewusstseinsentwicklung zumindest für einige Interessierte förderlich sein könnten.

    Ich beginne mit einer Frage:
    Physiker wissen sehr genau, wie das menschliche System funktioniert, wie Krankheiten und Verhalten entstehen und welche Rolle dabei Emotionen und Gedanken spielen. OBWOHL sie dieses Bewusstsein haben, änderte das weder etwas am Weltensystem, noch am Elend der Menschheit. Für mich gibt es dafür nur eine plausible Erklärung: Physiker fanden nur ein paar der nötigen Bausteine, aber nicht den ganzen Schlüssel, der die Tür zum Bewusstsein öffnet. Sie konnten mir jedenfalls theoretisch sehr genau erklären, was ich seit Jahren praktiziere.*

    Es gibt diesen Schlüssel.
    Wollen wir uns auf den Weg machen, ihn zu suchen?
    Oder kennt jemand gar die „Telefonnummer“ vom Schlüsseldienst?

    * 2001 hatte ich einen ziemlich schweren Unfall, kippte mit dem Stuhl um und knallte mit dem Rücken auf die Ecke des Betts. Krankenhaus, vier gebrochene Rippen, zwei hatten die Lunge durchstoßen – ein Tag Intensivstation, nach weiteren vier Tagen ein zweites Röntgenbild. Der Arzt runzelte die Stirn: Keine Bruchstellen zu sehen, alles geheilt, ich durfte nach Hause gehen.
    Bewusstsein war in diesem Fall: Wissen, wie man funktioniert, hier wirksam auf der körperlichen Ebene.

    Ich wünsche euch allen einen beschwerdefreien, federleichten Tag.

    Wolfgang

  17. Dezember 14, 2011 um 8:45 am

    Hallo Wolfgang,

    ich versuche mal anzusetzen. Vorweg ein paar Gedanken aus meinem Projekt:

    Der Maler entfernt mit seinen Farben all jene Farben, die sein Bild verdecken. Alle Bilder der Realität, alle Varianten, Möglichkeiten und Darstellungsweisen zusammen, ergeben die weiße Leinwand, jene riesige, ausgestellt im Museum des Universums, Abteilung Zeitgenössische Malerei … und erst jetzt erkennen Sie vielleicht, dass das Museum selbst, genau wie das Universum, so weiß wie die Leinwand ist … oder anders ausgedrückt … die Leinwand ist.
    Der Bildhauer entfernt alle Figuren aus dem Holzblock, der alle Figuren, alle Kostüme und Gesten, in sich vereint.
    Jemandem, der schreibt, ergeht es nicht anders. Wortspiele. Spielewelten. Weltenvokabeln. Am Anfang ist das Wort.
    Wie mag es einem Gesamtbewusstsein erst ergehen, dem einzigen Bewusstsein weit und breit, was die Kohärenz so mit sich bringt ? Ein schier unendlich anmutendes Meer der Möglichkeiten, zu formen mit dem Werkzeug der Ordnung, woraus im Laufe der Zeit all die anderen Werkzeuge werden, seien es Pinsel, Beitel oder Stifte … um nur einige wenige zu nennen … von der Zeit selbst ganz zu schweigen.

    […]

    Leben ist die Aufnahme von Unordnung, die Schaffung von Ordnung mit dem Ziel der Optimierung, und die dadurch bedingte Abgabe von Restunordnung.
    Leben hat eine gemeinsame Vergangenheit.
    Leben entsteigt dem Feuer, es ist sein Licht. Es sammelt sich und bündelt sich, lasergleich, und wird so zum Brennpunkt, der das nächste Feuer entfacht.

    Das Ziel, und damit der Ursprung des nächsten Universums, ist und bleibt die komplette Resonanz, die Kohärenz aller Zyklen, das Optimum. Diesen Punkt kann das Leben nur gemeinsam erreichen … und je näher die Mittellinie, der Übergang zur Optimierung, kommt, desto unmöglicher erscheint dieses Vorhaben in unserer interpretierten Realität.

    […]

    Haben Sie schon einmal von HAARP gehört ? Geben Sie diesen Begriff mal bei GOOGLE oder BING ein, und ignorieren Sie den Beigeschmack der Verschwörungstheorien, den Sie schnell entdecken werden. Warum ich diesen Begriff ausgerechnet jetzt, kurz vor Projektvollendung, erwähne ? Weil HAARP ein stellvertretendes Bild für all die anderen Ursachen ist, die, gerade uns Menschen, aber auch unzählige andere Lebewesen, daran hindert zu erkennen, welche Antwort zu welcher Frage gehört. Und wieder schweife ich kurz ab und komme auf die Zahl 42 zurück, aus der Romanreihe Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams … auch unter The hitchhickers guide to the universe bekannt. Am Ende der Erzählung spuckt der Supercomputer die Zahl 42 als Antwort aus … doch weiß niemand mehr die Frage, die dem Computer gestellt wurde. Wie im Kleinen, so im Großen. Paralleluniversum. Multiversum.
    Doch ich war bei HAARP und all den anderen Bildern von Multifrequenzgeneratoren, die zunehmend ihren Teil zu einem weltumspannenden Dissonanzwerk beitragen, seien es Mikrowellen, Handys, W-LAN und andere Funknetzwerke, Radio- und TV-Stationen, GPS, Navigations- und Satellitensysteme, Radar, sowie viele weitere fortschrittliche Errungenschaften der Expansion, die unablässig ihre Frequenzen, Amplituden, Intervalle und Intensitäten … wilden, spontanen weißen Farbspritzern gleich … über das Gesamtbild der Realität legen … bis schließlich, im Zenit der Unordnung, wenn die Sonne am höchsten steht, und die Tiefenwirkung gänzlich verloren geht, vor lauter Frequenzchaos und Konsonanz- und Dissonanzmischmasch, das Zuordnen aller Fragen und Antworten maximal erschwert sein wird.
    Mit zunehmender Expansion machen wir die Nacht mehr und mehr zum Tag. Immer mehr Zyklen, denen aktive Unordnung zugrunde liegen, werden von solchen durchdrungen, denen reaktive Unordnung als Nährstoff dient … Stichwort künstliche Beleuchtungen. Uns Menschen bleibt keine andere Wahl, gilt es doch die energetische Grundlage, den Fluss, der ALLEM zugrunde liegt, realistisch abzubilden, der Ordnung wegen. Und trotz aller elektromagnetischen Interventionen, wie ich sie gerade aufgezählt habe, und zu denen auch das Licht zählt, erscheint uns die Nacht immer dunkler, auch wenn wir bestrebt sind, sie zum Tag zu machen. Die Wirklichkeit und die Realität driften immer weiter auseinander, die Grundresonanz verliert sich mehr und mehr im Frequenzwirrwarr. Wie weit kann diese Entwicklung vorangetrieben werden ? Wie weit kann ein Kind mit seinem Verhalten gehen, bis Mutter und Vater reagieren ? Wie oft kann man etwas Verbotenes tun, bis spürbare Konsequenzen die Folge sind ? Wie lange muss ich lernen, üben, trainieren, wiederholen, bis ich der Schnellste, Beste, Erste bin ? Was muss ich alles tun, um dauerhaft glücklich zu sein ? Wie lange kann Unordnung ungehemmt fließen, bis die Ordnung sich ihrer annimmt und ihren Expansionsdrang bremst ? Wie viel Unordnung ermöglicht das Universum bzw. wie viel Unordnung passt in ein Universum hinein, ohne dass es, energetisch gesehen, platzt ? All das testen wir, das Leben, aktuell aus, allen voran der Mensch, denn eine Expansion ohne Menschen kann als solche nicht wahrgenommen werden.

    http://www.gold-dna.de/seite15.html

    Und die Moral von der Geschichte … folgt im nächsten Kommentar.

    Gruß Guido

  18. Dezember 14, 2011 um 9:16 am

    Unter Bewusstseinssprung verstehe ich für mich den Übergang von Pubertät zum Erwachsensein … und das auf kosmischer Ebene. Aktuell irrt das Gesamtbewusstsein, als Konglomerat von Einzelbewusstseinen, von Individuen, durch den Nebel der Pubertät, allen voran wir Menschen, aber auch viele andere Lebewesen, bedingt durch epigenetische Faktoren, die das Leben mit den Menschen so mit sich bringen. Wir stehen vor einer völligen Neubewertung und Neubetrachtung dessen, was wir Universum nennen. Das Universum ist der Zyklus der ALLE Zyklen der Realität beinhaltet, was somit nicht ohne Folgen für diese Zyklen bleiben wird.

    Was jedoch fehlt ist der logische Katalysator, der diesen Sprung erklärbar macht, denn um zu Erwach(s)en muss reichlich Unordnung über Bord geworfen werden. Das Finanzwesen bereitet dieses bereits vor, auch wenn es zuvor noch zur depressiven Hyperinflation kommen wird, und dieses Hin und Her zwischen Deflation und Inflation wird auch das Bild des Kosmos prägen. Das Klima weltweit geht aktuell in gleiche Richtung. Alles befindet sich zwischen zwei Welten. Übergangsstimmung. Bezüglich des Lebens selbst erfolgt ein Evolutionssprung.

    http://pespmc1.vub.ac.be/PUNCTUEQ.html

    Das Genom allen Lebens entfernt sich mehr und mehr von seiner einstigen Kohärenz und testet aus, wie weit es diesbezüglich gehen kann …

    Unzählige Zyklen treffen sich in absehbarer Zeit nahezu in einem Punkt, ein einmaliges Ereignis im Verlauf eines Universums … und dieser steht unmittelbar bevor … der Zenit der Unordnung, Walter Russells 5. Okatve …

    Gruß Guido

    • Dezember 14, 2011 um 2:30 pm

      Hallo Guido,
      auch Dir danke ich für Deine anregenden Beiträge.
      Während Du Dich mit Deinem Bewusstsein in kosmischen Dimensionen tummelst, gehe ich den anderen Weg ins Zentrum des Menschen. Wo werden wir uns direkt begegnen?
      Nun, wenn ich das Wesen des Bewusstseins richtig verstand, ist es sowohl in der Raumzeit nicht – messbar – existent, als auch kosmisch gesamt-gegenwärtig.

      Einer meiner Grund-Standpunkte ist:
      Die Welt ist die Restimulation eines Geschehens vor (oder außerhalb) der Zeit. In diesem Sinne verstehe ich auch das Chaos. Wir als Wesen ERLEBTEN das Chaos bereits in seinem Umfang – hier in der Zeit begegnet es uns nur – gewisserweise als Offenbarung – wieder, auf eine Weise (pro rata – graduell, konfrontierbar), die es uns erlaubt, es aufzulösen und in eine Ordnung überzuführen.

      Was erklärt, warum das GANZE Chaos erscheinen MUSS: Ich kann für ein Auto keine passende Garage bauen, wenn ich nur den Sitz und das Lenkrad sehen kann.

      Am Rande komme ich zurück auf das Wesen des Traumas. Es beschützte uns allzeit vor diesem Chaos, indem es die Informationen darüber wegsperrte. Erst durch Bewusstsein, das Erkennen, woher wir kamen und wohin wir gehen, löst sich die Sperre langsam auf und ermöglicht zunehmend, den „Kern“ des Chaos zu erkennen und zu deuten – im Sinne der Schaffung einer Neuen Ordnung.

      Ich bin sehr gespannt, wie meine Vorstellungen in Dein Bild passen.

      Es freut mich, dass Du über das Informationschaos lachen kannst. Anders kommt man da wohl nicht durch. Übrigens hat das Zertrümmern der subatomaren Welt ein Äquivalent – wie im Kleinen, so im Großen.
      (Gott suchen? Was man im Innen nicht findet, sucht man auchvergeblich im Außen)

      Wer erzählt Frau Dr. Angela Merkel, dass man auch in Trillionen rechnen kann? Die Grenze des Wahnsinns steckt der Tod – dem „Herrn“ sei dank!
      Könnte man nicht gleich in jeder Behörde Geld drucken? Auch die vielen Arbeitslosen sollten sich in Heimarbeit in diesem Sinne nützlich machen – die kleine Druckerei unter der Brücke, da hat man endlich mal etwas Eigenes.

      Wolfgang
      (lacht auch)

  19. Dezember 14, 2011 um 11:37 am

    Das muss ich noch loswerden … ich habe Tränen gelacht:

    http://www.zeit.de/wissen/2011-12/wissenschaft-erkenntnisgewinn-gelassenheit

    Warum ? Weil es ein Zeugnis für die nahezu maximale Verkennung der Wirklichkeit ist und aufzeigt, dass der Zenit der Unordnung in der Tat nahezu erreicht sein muss.
    Herrlich …

    Gruß Guido

  20. Dezember 14, 2011 um 9:56 pm

    Hallo Wolfgang,

    Deine Vorstellung passt sehr gut in meine Vorstellung. Passend dazu ein Text von Walter Russell:

    Die Menschheit hat eine große neue Lektion zu lernen – die Natur nimmt niemals etwas. Die Natur gibt, damit zurückgegeben werde. Das ist das Geheimnis der Beständigkeit in der Natur. … Kriege können nur aufhören, wenn wir aufhören, sie zu führen – und wir werden nur aufhören, sie zu führen, wenn wir die große Lektion der Einheit aller Menschen lernen – und die Tatsache, dass andere Menschen nicht nur Brüder sind, sondern eigentlich wir selbst. Wenn wir diese Lektion lernen, werden wir wissen, dass wir niemandem ein Leid zufügen können, ohne im selben Ausmaß uns selbst Leid zuzufügen. …
    Sie als Individuum können alle Kriege beenden, indem Sie Ihre Kriege bei sich zuhause beenden, in Ihrer Stadt und in Ihrem gesamten Einflussbereich. Einheit beginnt daheim und pflanzt sich dann in Ihre Nachbarschaft fort. Wenn jeder Mensch auf der Welt, der Wohlstand, Glück und Frieden ersehnt, seinem Zuhause und seiner Nachbarschaft Liebe gibt, sind keine Kriege mehr möglich, denn Krieg ist die Ernte von Hass und Furcht, und Glück und Frieden sind die Früchte von Liebe.

    Russells genialer Blick für die Wirklichkeit zeigt sich auch in folgendem und bezieht sich auf den Artikel, der im nächsten Kommentar verlinkt ist, und über den ich so lachen musste:

    It is now abundantly clear that mainstream science concerns itself ONLY with studying the EFFECTS of Causes using just the five senses that we humans possess. Mainstream science has become overly complex, unrealistically mathematical and highly compartmentalised, virtually every sub-category being treated as a closed system unto itself with its own set of laws, theories, hypotheses and emphirical bases, and it refuses to admit the existence of higher, hidden, workings that cause the effects we observe, causes which our limited senses simply do not perceive.

    Because of this and a fundamental error of eliminating the „Creator“ from the study of all things in the Universe, virtually all mainstream science theories and laws, which are based on incomplete emphirical data and illogical assumptions, are fundamentally flawed and therefore invalid.

    Walter Russell’s basic premise is that there is only one true science for all things, the Cause of all things is a simple concept to understand, and once we comprehend what that IS, then and only then can we start to comprehend the truth of how and why things in our Universe work the way they do.

    Du fragst, wo wir uns direkt begegnen werden … ich denke mal, auf dem gemeinsamen Weg des Lebens, hin zum Ziel. Konsonanz in Wort und Vorstellung scheint ja beiderseitig vorhanden.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • Dezember 15, 2011 um 10:01 pm

      Wenn wir diese Lektion lernen, werden wir wissen, dass wir niemandem ein Leid zufügen können, ohne im selben Ausmaß uns selbst Leid zuzufügen. …

      Volle Zustimmung!

      • federleichtes
        September 21, 2012 um 2:25 pm

        Volle Zustimmung?
        Und warum gibt es (nicht wenige!) Menschen, die sich ERST DANN wohl fühlen, WENN sie anderen Menschen Leid zugefügt haben?

        Diese Menschen – behaupte ich mal – würden sich Leid antun, wenn sie Konstruktives leisten.

        Ein Problem scheint zu sein, dass das Menschsein nicht genügend klar definiert ist.
        Können nicht erst dann ALLE Menschen „gut“ sein, wenn man akzeptiert und EMPFINDET, dass Destruktives Handeln auch gut, nicht weniger wertvoll/notwendig als konstruktives Handeln ist?

        Wolfgang
        geht dann mal.

    • Dezember 16, 2011 um 5:05 am

      Susanne übersetzte den von Guido geposteten Text von Walter Russell:

      Es ist nun mehr als deutlich, dass die Wissenschaft NUR das Studium der Effekte anbelangt, die der Gebrauch der fünf menschlichen Sinne (erlaubt). Die Massen (Durchschnitts)wissenschaft ist immer komplexer geworden, auf eine unrealistische Weise mathematisch, und hochgradig zergliedert (stark spezialisiert), wobei nahezu jede Unterkategorie als in sich selbst geschlossenes System betrachtet wird mit seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten, Theorien, Hypothesen und empirischen Grundlagen, wobei jede sich weigert die Existenz höherer, verborgener Vorgänge einzugestehen, die die von uns beobachteten Effekte auslösen, Auslöser, die unsere begrenzten Sinne schlicht nicht wahrnehmen.

      Aus diesem Grunde und wegen des fundamentalen Irrtums den „Schöpfer“ aus der Erforschung aller Dinge im Universum auszublenden, sind nahezu alle wissenschaftlichen Theorien und Gesetze, die sich auf unvollständige empirische Daten und unlogische Annahmen stützen, grundsätzlich fehlerhaft und daher ungültig.

      W. Russels Grundprämisse ist, dass es für alle Dinge nur eine wahre Wissenschaft gibt, die Ursache aller Dinge ist ein einfach zu verstehendes Konzept, und wenn wir dieses einmal verstanden haben, dann und nur dann können wir beginnen, die Wahrheit darüber zu verstehen wie und warum die Dinge in diesem Universum so sind, wie sie sind.

      Wolfgang

  21. Dezember 15, 2011 um 4:30 am

    So, ich hatte bisher keinen Plan, wie ich hier mit euch ins Gespräch komme, jetzt zumindest einen kleinen Ansatz:
    Ich spreche über MEINE Vorstellungen vom Bewusstsein, und parallel dazu über die Psyche. Beide Begriffe bzw. beide Teile des menschlichen Systems sind bisher nicht definiert bzw. ihr Wirken erkannt.
    Voraussetzungen dafür, dass ich mich hier so locker einem Wagnis stelle, waren meine langjährigen Studien der verschiedensten Wissensgebiet UND der Umgang mit Menschen auf der therapeutischen Ebene (ich bin KEIN studierter Therapeut).

    Das Bewusstsein wurzelt im gesamten menschlichen System; seine Struktur ist bereits bei der Geburt angelegt.
    Was bedeutet, sich etwas bewusst-zu-sein? Wissen über „Etwas“ zu haben.
    Auf der ersten Ebene geht es um das Wissen über sich selbst – dem Innen.
    Auf der zweiten Ebene geht es um das Wissen über das Andere – das Außen.
    Auf der dritten Ebene geht es um das Wissen, wie ich im Miteinander mit dem Anderen funktioniere.

    Beispiel: Ein Radfahrer
    Auf der ersten Ebene kontrolliert er sich und das Fahrrad. Selbst wenn er sich und das Rad perfekt beherrscht, ist er noch kein guter Radfahrer – er muss wissen, wer oder was ihm begegnet, ein Auto, ein Hund, eine Haustür, aus der jemand kommen kann usw. Aber selbst wenn er alle Möglichkeiten von Begegnungen kennt, ist er immer noch kein guter Radfahrer. Er muss, und das ist total wichtig, genauestens einschätzen können, WIE sich eine Szene entwickelt.
    Vor ein paar Tagen fuhr ich an der Ruhr entlang, dann über eine Fußgängerbrücke. Vor mir ein (korpulente) ältere Dame, vom Rad abgestiegen, zerrte sie mittels Leine an zwei größeren Hunden. Na, dachte ich, … Als sie begann, auf das Rad zu steigen, fuhr ich bereits so langsam, dass ich einen Unfall vermeiden konnte – sie stolperte direkt in meinen Fahrweg.

    Wer wenig über sich selber weiß, kann darüber, wie Andere oder er im Miteinander funktionieren/sich verhalten, nur wenig Bewusstsein haben.
    Wer viel weiß, klar.
    Wissen sind einerseits Informationen, andererseits Erfahrung – und eine Logik gehört auch dazu: z.B. wenn A + B gleichzeitig auftreten, entsteht C.
    Ganz wichtig: Informationen über ein Miteinander kann man nur entsprechend eines Faktors sammeln, der vermutlich nicht sehr bekannt ist: Affinität. Sie bedeutet mir: Ich wende mich vorbehaltlos, offen, freundlich UND angstfrei einer Sache zu.
    Im Sommer hatte ich eine Begegnung mit einem Hund. Etwa 50 Meter entfernt von mir fing er zu kläffen an und rannte auf mich zu. Oho, ich setzte mich (lächelnd) in seine Richtung in Bewegung – er wurde langsamer, ich schneller, er stoppte, ich fing an zu rennen, und er auch – klar, in die andere Richtung.
    Das Gegenteil von Affinität ist die Aversion.
    Denken wir an einen Menschen mit einer Spinnenphobie, wird klar, welche Bedeutung dem Faktor Affinität für die Bewusstseinbildung zukommt.

    Aber es gibt auch andere Situationen, für deren konfliktfreie Konfrontation Bewusstsein wichtig ist. Wenn mir offensichtlich betrunkene Menschen begegnen, schalte ich sofort auf Ignoranz, und wenn das nicht gelingt, auf verhaltene Nettigkeit. Diskussionen, NIE! Wenn Gewalt droht, braucht es allerdings etwas mehr, als nur Bewusstsein.

    Warum es so wichtig ist, Bewusstsein zu haben, dürfte nun klar sein:
    Bewusstsein ist die Instanz im System, die Kontrolle ausübt, und wer ein großes Bewusstsein über sich selbst und die Welt hat, kann seine Existenz fast völlig kontrollieren – er ist Herr über sich selbst, kann freie Entscheidungen treffen, kann Angriffen bereits im Vorfeld ausweichen, kann Entwicklung vorhersehen und vorherbestimmen – sicher eine unvollständige Aufzählung.
    Klar dürfte auch sein, WARUM diese Grundbedingung für eine sichere Existenz sich entwickeln MUSS: Kontrolle ist eine der Bedingungen, um Macht entstehen zu lassen – und zwar eine „Macht über sich selber“ und über die Unfähigkeiten Anderer.

    Fassen wir kurz zusammen
    Bewusstsein ist eine gewaltsame Kontrolle von Existenz
    Bewusstsein umfasst eine Art Dimensionalität (1., 2. und 3. Ebene)*
    Bewusstsein hat eine Intensität, je nach Umfang von Wissen und Erfahrung
    Bewusstsein braucht eine Art fundamentalen Nährboden (Affinität, Angstfreiheit)
    * Natürlich gibt es weitere Dimensionen – Gemeinde, Staat, Planet, Kosmos.

    Vielleicht werden einige von euch bereits ahnen, wo Bewusstsein entsteht. Ich weiß nicht genau, wie die „Wissenschaft“ darüber denkt – könnte sein, sie denken an das Gehirn.
    Ich denke anders, und zwar nicht grundlos.
    Menschen HABEN (sind im Besitz) einer so genannte Psyche. Wie erklärt Wikipedia sie:

    „Psyche (altgriechisch ψυχή, psychḗ, für ursprünglich „Atem, Hauch“, von ψύχω, „ich atme/hauche/blase/lebe“) wurde im Altgriechischen in sehr umfassendem Sinn verstanden und sogar zur Umschreibung der ganzen Person verwendet, ähnlich wie im Deutschen Mein Seelchen, Du, meine Seele u.ä., bis hin zur Bezeichnung des Kostbarsten, des Wertvollsten überhaupt.[1]

    In der erlebnismäßig naheliegenden und deswegen wohl ursprünglichen Auffassung von Atmen und Atem als Zeichen für Belebtheit[2] stand ψυχή als Atmen und Atem möglicherweise schon von Anfang an undifferenziert auch für Lebendigkeit und sogar Lebenskraft (vgl. Hauchseele, Atman). Insofern konnte ψυχή auch als Lebensprinzip aufgefasst und sogar mit Leben gleichgesetzt werden.
    (Zitatende)

    Dem bis dahin rein materiellen Menschen wurde „Leben“ eingehaucht, in der Bibel als Odem bezeichnet.
    Sie ist ein Organ (Verarbeitung von Informationen*), sie ist Energiequelle (Lebendigkeit) und Ort (?) der Persönlichkeit.
    * Wird deutlich durch den Begriff Psychosomatik – hier begegnen sich Geist und Körper.
    In der Psyche landen ALLE Informationen. AUCH die des Gehirns, auch die der Intelligenz, auch archaische Daten, sämtliche Erregungen (Gefühle und Emotionen) – kurz: Es ist der menschliche Bordcomputer.

    Wenn wir Bewusstsein entwickeln wollen, ist es logischerweise wichtig, die Zentrale strukturell fit zu machen, aber auch, sowohl den Input als auch den Output zu zu beachten. Ein komplexes Thema – lohnt sich, weiter darüber nachzudenken.

    Damit für Heute gut.
    Ich wünsche mir, jeden Tag einen Schritt voran zu kommen – aber es gibt bisher keine Schriften darüber – sie entstehen hier.

    Und ich möchte nochmals darauf hinweisen: Ich bin KEIN Lehrer, sondern Lehrling.

    Wolfgang.

  22. Dezember 15, 2011 um 9:01 am

    Im Grunde verkomplizieren wir vieles dadurch, dass wir den Schrank unserer Realität mit immer mehr Schubladen ausrüsten. Mit der Zeit stehen auf den Schubladen Begriffe wie Bewusstsein, Seele, Psyche, Intelligenz, Wille, Wissen, Denken, Information, Erfahrung, …
    Da verwundert es nicht, dass es zunehmend schwieriger wird Bilder denen wir in unserer realität begegnen diesen Schubladen zuzuordnenen, denn zum einen werden es immer mehr SChubladen und zum anderen immer mehr Bilder … und manches Bild passt in mehrere Schubladen. Gleiches gilt für Krankheiten. Immer mehr Symptome passen zu immer mehr Krankheiten. Und so müssen wir laufend unseren Schrank erweitern … und meinen damit unser Wissen von der Welt zu erweitern. Ich für mich habe die Erfahrung gemacht, dass die fortwährende Expansion des Schranks einzig die Expansion des Ganzen abbildet und eher Verwirrung in dem Sinne stiftet, dass immer mehr Antworten ohne Fragen sind … und umgekehrt. Daher mein Bemühen die Welt in Bildern wahrzunehmen und zu fragen WOFÜR Bilder zu bestimmten Zeiten auftauchen … und nicht immerzu dem WARUM hinterherzulaufen. Die Welt einzig in Aktion und Reaktion, sowie in Unordnung und Ordnung, zu zerlegen lässt aus einem Schrank mit immer mehr Schubladen ein überschaubares Schränkchen mit vier Schubladen werden … und das schafft jede Menge Ordnung und verhindert, dass man zunehmend unsicher ist, ob mancher Schubladeninhalt nicht doch besser in einer anderen Schublade aufgehoben ist … und somit bleibt die Ordnung bestehen. Mehr noch, denn die Übersichtlichkeit schafft ein zunehmendes Optimum an Ordnung. Es lässt erkennen, dass jenseits aller unterschiedlichen Vokabeln der realen Bildersprache, alle Vokabeln gleichen Ursprungs sind. Öffne ich eine der vier Schubladen meines Schränkchens kann ich gewiss sein, was ich darin finden werde, nämlich das sichere Ziel aller WOFÜRS, anstatt das Durcheinander aller möglichen WARUMS …

    Mein Schränkchen trägt daher, mag es verwundern, den Namen GOLD-DNA 🙂

    Was ist somit Bewusstsein ? Bewusstsein ist die reaktive Ordnung, verkörpert durch das Leben, welches sich der Freien Energie der unendlichen Möglichkeiten der realen Bildwerdung annimmt, mit dem einzigen Ziel der gemeinsamen Bewusstswerdung, WOFÜR es sich lohnt die Befreiung besagter Energie anzustreben.

    Interessanterweise kann diese Beschreibung von Bewusstsein auf Wasser übertragen werden. Mit einer der Gründe, warum ich das Wasser der Realität mit dem Gesamtbewusstsein der WIrklichkeit gleichsetze.
    Unter http://www.gold-dna.de/seite9.html steht es ausführlicher, sowie unter http://gold-dna.com/garten.html#marke5

    Gruß Guido

    • Dezember 15, 2011 um 4:43 pm

      Du sprichst ein wichtiges Thema an Guido. Vor Jahren saß ich vor meinem „Schrank“ – und verzweifelte.
      Wie befreite ich mich von diesem Monster?
      Indem ich die offenen Fragen beantwortete.
      Auf jede Klärung folgte die Auflösung! einer Schublade.
      Aber – es BRAUCHTE erst einmal diese ganzen Schubladen mit Fragen. Wir wissen doch heute: Nicht Antworten sind wichtig, sondern die Fragen zu finden.

      Ein Mensch, der sich selber nicht kennt – davon bin ich überzeugt -, wird auch keine Chance auf Erweiterung seines Bewusstseins haben. Viele sehen diesen Schrank ja gar nicht, sie spüren nur ein dumpfes Rumoren und betäuben es. Aber auch das geschieht im Rahmen DER Ordnung.

      Warum?
      Wofür?

      Fragte mich ein Kind, ich sagte:
      Es ist Krieg.
      Wir schaffen Frieden.

      Danke für Deine Inspirationen.

      Wolfgang

  23. Dezember 15, 2011 um 4:25 pm

    Hallo Manfred,
    ich hatte, um offen zu sein, zu Dir geschaut, Dich erwartet. Danke!

    Ist Erleuchtung nicht das Bewusstsein – die „Wahrheit“ zu sehen?

    Mir bedeutet Religion die Verbindung an die Vergangenheit. Und dabei trenne ich – absolut – zwischen den Ideen der Glaubensgemeinschaften (sie weisen „nur“ mit dem Finger auf …) und dem Wesen von Religion. Vergangenheit muss im Menschen nicht Erinnerung sein, sie ist der lebendige Weg zurück, immer weiter zurück in das Chaos, durch die Welt der Gespenster und Dämonen, durch den Tod hindurch.

    Satre und Jesus:
    „Du bist ein Original und hast dich von Anfang an in Gottes Hand befunden. So ist das.“
    Für mich der Kernsatz der Geschichte.
    Martin fragte mich mal nach dem „Freien Willen“ – ich antwortete zurückhaltend. Jesus‘ Worte können sowohl sehr befreiend wirken (Erleuchtung?), aber auch niederschmetternd wirken. Man sagt, die Wahrheit sei ein scharfes Schwert, entsprechend vorsichtig sollte man sich ihr nähern – das ist meine Einstellung.

    Nietzsche
    Er bedeutet mir viel, und ich trauerte um ihn, spürte sein Elend, zu wissen und es nicht verarbeiten zu können. Wesen wie er sind für mich die Helden.
    Nietzsche sagte in „Die fröhliche Wissenschaft“: Gott ist tot.
    Wie kann Gott tot sein, wenn er ein Leben erschuf, in dessen Kern er IST?
    Wenn Leben der Zugang zu Gott/dem Bewusstsein über die Schöpfung ist, und wir sehen, was aus der Lebendigkeit des Lebens wurde, bleibt uns wohl nur das Verstehen seiner Worte: Die Verbindung zum Bewusstsein ist für viele Menschen versiegt – in DEM Sinne IST Gott tot.

    Kommen wir zu einem meiner grundsätzlichen Betrachtungen.
    Das Christentum stellt keine Verbindung zu „Gott“ her – das Gegenteil ist der FALL.
    Das klerikale Christentum hat sich aufgebraucht, entbehrlich gemacht.

    Nietzsche schreibt:
    „Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt – ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen … Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit …“

    Das geistige Gift schaffte Klarheit über die Ungeheuerlichkeit, über ein „Ungeheuer“ – Jesus, mir Inbegriff der Liebe, rettete sich durch die Zeit – die ihn missbrauchten, dienten aus, blinde Vasallenschaft wird enden, der „Fluch“ entpuppt sich als Schatten unserer Selbst.

    Manfred, Du schreibst über METHODEN, mit denen sich Menschen reinigen, entängstigen, entwirren können. Ich bin sicher, DAS gehört unbedingt als Weg zur Schaffung eines Neuen Bewusstseins. Nur meine Erfahrungen, was die Bereitschaft von Menschen betrifft, sind eher negativ. Man liebt das Wortspiel, Diskussionen, Gedankenspiele, allein das WOLLEN fehlt. Mag die Absicht zur Läuterung kommen? Mir fehlt die Hoffnung, allerdings auch die Einsicht in eine zwingende Notwendigkeit. Zumindest theoretisch könnte EIN voll entwickeltes Bewusstsein die Vorlage für ALLE sein. Schauen wir mal – ich jedenfalls in größter Gelassenheit, weil man sich über ein befruchtetes Ei, dessen Bewohner über einen ausreichend kräftigen Schnabel verfügt, nicht sorgen braucht.
    Ich sende Dir herzliche grüße.

    Wolfgang

    • Dr. Manfred Voss
      Dezember 15, 2011 um 6:56 pm

      Eine Anekdote, die mir gerade einfällt:

      Ananda war ein älterer Bruder von Buddha. Bevor er Buddha als Meister annahm und sein Schüler wurde, stellte er ihm aufgrund seiner Vorrechte als Älterer zwei Bedingungen: Erstens, Buddha durfte ihm nicht verweigern, immer in seiner Nähe sein zu dürfen, und zweitens, er musste ihm jede Frage beantworten, die er ihm stellte.

      Eines Tages kam ein Mann zu Buddha und fragte ihn: „Gibt es Gott?“
      Buddha antwortete: „Nein, auf keinen Fall!“

      Kurze Zeit später kam ein anderer und fragte: „Gibt es Gott?“
      Buddha antwortete: „Ja, selbstverständlich!“

      Kurze Zeit später kam ein Dritter und fragte: „Gibt es Gott?“
      Buddha schloss die Augen und fiel in Schweigen … der Mann tat es ihm nach, und eine tiefe, zeitlose Stille entstand. Nach einiger Zeit öffneten beide wieder die Augen, der Mann verbeugte sich tief vor Buddha, berührte andächtig dessen Füße und sagte: „Ich danke dir – du bist der Erste, der mir meine Frage wirklich beantwortet hat.“

      Ananda beobachtete all dies und platzte vor Neugier – schließlich fragte er Buddha: „Wieso hast du das alles gesagt – ich bin jetzt völlig verwirrt: Dem Ersten sagst du Nein, dem Zweiten Ja, dem Dritten gibst du gar keine Antwort, und doch sagte dieser, du hättest ihm die Frage beantwortet … was soll das? Gibt es nun Gott, oder nicht?“

      Buddha antwortete: „Ich habe nicht dir geantwortet, sondern diesen unterschiedlichen Menschen: Der Erste glaubte fest an Gott, ich musste ihm also seine Illusion zerstören. Der Zweite war ein Atheist, also musste ich auch ihm diese Illusion nehmen. Dem Dritten brannte diese Frage im Inneren, er hatte keine Antwort und war auf echter Suche, und so konnte ich ihm auch wirklich antworten, was nur in Stille möglich ist …“

      (aus meiner Erinnerung, irgendwann von Osho gehört – ob diese Anekdote historisch/faktisch korrekt ist, weiss ich nicht, aber darauf kommt es hier nicht an ;-))

      Noch ein paar Bemerkungen:

      [quote]
      … meine Erfahrungen, was die Bereitschaft von Menschen betrifft, sind eher negativ. Man liebt das Wortspiel, Diskussionen, Gedankenspiele, allein das WOLLEN fehlt.
      [/quote]

      Durchaus, beobachte ich auch. Übrigens, „Diskussion“ kommt von „discutere“ = „zerhauen, zerschlagen“ … wer hat die „stärkeren“ Argumente, und geht „siegreich“ davon? Sandkastenspiele. Sowas versuche ich, soweit wie möglich zu vermeiden 😉

      Allerdings ist es auch gar nicht notwendig, dass ALLE Menschen sich auf diesen Weg machen, nach neueren Schätzungen genügen etwa 5 – 6 %, um einen Phasensprung zu bewerkstelligen.

      Ein praktisches Beispiel: Die DDR hatte etwa 17 Mio Einwohner. Als ca. 6 % = etwa 1 Mio auf der Straße standen mit existentieller Entschlossenheit, kippte das System …

      [quote]
      Mag die Absicht zur Läuterung kommen? Mir fehlt die Hoffnung, …
      [/quote]

      Mir nicht, zumindest nicht auf lange Sicht 😉 Allerdings, Evolution ist immer eine Gratwanderung, die auch mal „schiefgehen“ kann (soweit man das überhaupt so sagen kann – letztlich geht es immer gut, sagt mir die Beobachtung der Evolution, und mein Urvertrauen).

      [quote]
      … allerdings auch die Einsicht in eine zwingende Notwendigkeit.
      [/quote]

      Hm, das versteh ich nicht – Du gehst doch DEINEN Weg, für Dich von innen heraus „zwingend“ aufgrund DEINER Einsicht, soweit ich das mitbekomme … wohin er führt? Letztlich ins Ganze. Wohin denn sonst?

      [quote]
      Zumindest theoretisch könnte EIN voll entwickeltes Bewusstsein die Vorlage für ALLE sein.
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      Vielleicht, oder auch: im Prinzip ja. Ein LEBENDER Meister kann viel bewirken, im Prinzip vielleicht auch alles. Aber er wird immer wieder zu Lebzeiten von vielen verfehlt, die ihn nicht „erkennen“ – und sein Vermächtnis wird im Laufe der Zeit, wie im Spiel „Stille Post“, bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, ja ins Gegenteil verkehrt …

      Aber dennoch keine Panik, es kommen immer wieder welche nach ;-). Also praktisch: Ich bin froh, dass es so viele Möglichkeiten gibt – die Wege des Lebendigen sind wohl unerschöpflich.

      Und das ist gut so: Evolution braucht Vielfalt.

      [quote]
      Schauen wir mal – ich jedenfalls in größter Gelassenheit, weil man sich über ein befruchtetes Ei, dessen Bewohner über einen ausreichend kräftigen Schnabel verfügt, nicht sorgen braucht.
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      Ein schönes und treffendes Bild, finde ich. Der „kräftige Schnabel“ ist in meiner Sicht die eingebaute Ursehnsucht des Menschen, sich in das Ganze hinein aufzulösen … das, was ein „Ego“ zu einem „Holon“ transformiert (werd ich ein andermal noch ausführen). Göttliche Ekstase.

      Auch wenn es zunächst gründlich danebengeht, wenn dieses „Ganze“ nicht das wirklich Ganze ist, sondern ein eingeschränktes, endliches, vom Ego her als Symbolgebilde definiertes, übergeordnetes „Teilganzes“, wie etwa in jeder Ideologie oder Dogmatik, in jeglichem Fanatismus, sei es kirchlich, oder pseudoreligiös wie etwa Kommunismus oder Faschismus, oder Konsumrausch, oder als Fussballfan, oder als pubertäre Musik- oder sonstige Starhysterie, oder als Auflösung eines Staatengebildes in ein anderes Staatengebilde hinein, oder oder … in meiner Sicht unvermeidliche pubertäre Übergangsstadien in einem Wachstumsprozess. Durchaus mit viel Leid verbunden, aber aus „Fehlern“ lernt man letztlich, was „fehlt“ – oder geht unter.

      Auch einen herzlichen Gruß von mir.

      Manfred

  24. Dezember 15, 2011 um 8:52 pm

    Sehr gut, herzlichen Dank.
    Es geht wenig über das Gefühl der Geborgenheit.

    Der Fragesatz im Ganzen:
    „Ich glaube nicht, dass es zu einer (allgemeineren) Läuterung notwendig kommen muss.“

    Nichts ist doch schlimmer, als Menschen unter Druck zu setzen: Wenn du nicht, dann …
    Hatten wir lange genug.
    Wenn tatsächlich ein Prozess in gang (und in Gottes Hand, eines Schöpfers Kontrolle) ist, der diesen Bewusstseinssprung sicher auslöst, IST das Ergebnis ja bereits sicher gestellt.

    Also Gelassenheit – was jedoch nicht gleich bedeutend ist mit Fatalismus oder einem Nachlassen aller (meiner/uns) möglichen Bemühungen.

    Dein Beispiel „Buddha“: DAS ist Bewusstsein.
    Du schaust jemanden an, und er lügt nicht, weil er spürt, du siehst die Wahrheit ohnehin.
    Ein kleines Bewusstsein kann nicht mal die Körpergrenzen überschreiten, ein großes Bewusstsein strahlt weit und greift hinein in andere Bewusstseine. Aura? Charisma?

    Ich empfinde das Durchleben von „Fehlern“ als wirklich notwendig. Wenn es DIE Idee bereits gäbe, brauchte es uns Menschen nicht.
    Erinnerungen: In all den Büchern, die ich las, fand ich Ungereimtheiten, mal mehr, mal weniger. Das schmälerte jedoch nicht meine Anerkennung der vielen, die sich bemühten, das ihnen Beste zu geben und ihren Beitrag für die Schaffung des „Absoluten“ leisteten.

    Ich meine, die Frage sei bereits gestellt worden, warum ein „vollkommener Schöpfer“ solch
    einen „Murks“ ablieferte.
    Ich folge der Prämisse von Leibniz: Wir leben in der bestmöglichen Welt. IMMER! Könnte es eine bessere Welt geben, dann wäre sie erschaffen worden.
    Sie wurde erschaffen mit dem VERFÜGBAREN Bewusstsein !!

    So, heute Nacht kommt ein weiteres Kapitel zum Thema Bewusstsein. Es wird eine Sicht auf das Aktuelle enthalten.

    Mir wurde heute ein Phänomen bewusst, von dem ich gerne erzählen möchte. Susanne richtete sich einen Bildschirmschoner ein, ein Programm, das sich aus den Fotoordnern per Zufallsgenerator Bilder aussucht und etwas 3 Sekunden einblendet. Wenn das Programm sich einschaltet, sitzen wir beide gebannt, schweigend, ergriffen einfach da.
    Wenn wir uns in der Natur aufhalten, tauchen wir in eine Andere Welt ein, ich möchte sagen, in ein perfektes (Teil-)Bewusstsein.
    Die Bilder, und zwar jedes einzelne, lösen Erinnerungen UND das damit verbundene Bewusstsein aus.
    Das erklärte mir auch, warum gar niemand an unseren Fotos, die für uns in Gold nicht aufzuwiegen sind, interessiert ist – niemand hat die damit verbundene Erfahrung gemacht.

    Ich wünsche Allen einen guten Abend.

    Wolfgang

  25. Dezember 15, 2011 um 9:03 pm

    Oh,
    ich vergaß etwas Wichtiges. Nach meinem (derzeitigen) Verständnis wird kein weiterer „Führer“ für die Menschheit erscheinen. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass das, was den Bewusstseinsprung auslöst, ein so genanntes Christus-Bewusstsein ist, in dem Sinne eine Wirkung hervor bringt, das ein Kollektiv an der (Er-)Lösung (eines zentralen Problems) beteiligt ist.

    Wolfgang

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