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Selbstliebe als Basis für eine bessere Welt

Auf meinem Weg in eine bessere Welt hat mich heute Karin Desai einen Schritt weitergehen lassen. Einen ähnlichen Schritt durfte ich schon mit der Rede als ich mich endlich lieben lernte von Charlie Chaplin gehen. Karin hat eine wunderschöne Geschichte in Facebook gepostet, die ich gerade in der S-Bahn auf meinem Nachhauseweg gelesen hatte und mir standen dabei die Tränen in den Augen. Aber lest selbst:

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen.

Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer  Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen  schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“, waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit  ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder
gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg.

Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: „Waren Sie Marks Mathelehrerin?“ Sie nickte: „Ja“. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

„Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark
abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war.

Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

„Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“, sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.“

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch“. Die Frau von
Heinz sagte: „Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“ „Ich habe meine auch noch“, sagte Monika. „Sie ist in meinem Tagebuch.“ Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren
Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte Irene und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst es auch tun, indem Du diese Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun.

Denk daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und

GENAU SO ETWAS BESONDERES WIE DU ES BIST!!!

Karin hat später auch gleich noch eine weitere Idee eingebracht:

Schön wäre es, wenn die Schüler diese Geschichte auf einem weihnachtlich gestalteten Papier ausdruckten und den Lehrern als kleines Weihnachtsgeschenk überreichten?

Das Thema Selbstliebe sieht Karin als DIE Basis für eine bessere Welt. Frust und Hass fühlen wir besonders dann, wenn wir uns nicht angenommen fühlen und wir uns deshalb für uns schwierig ist, sich selbst anzunehmen und zu lieben (siehe Charlie). Daher hatte sie noch an anderer Stelle kommentiert:

Die Selbstliebe besiegt automatisch die Angst. Denn sie sorgt dafür, dass die verdrängten Emotionen aus unserem Unterbewusstsein nach und nach aufgelöst werden. Das ist das, was Angst macht: Unsere Schattenseiten, die den Verstand negativ beeinflussen.

Der Verstand ist nichts Schlechtes, wie die Spirituellen immer behaupten. Er ist nur hinderlich im Annehmen neuer Sichtweisen, wenn man nicht offen ist. Und er hält sich zuviel in der Vergangenheit und Zukunft auf. Aber er ist notwendig, um Zusammenhänge zu begreifen und Erkenntnisse zu erwirken. Wir kennen immer nur Entweder-Oder. Entweder wir leben nur nach unserem Verstand, was uns seit ewigen Zeiten Probleme bereitet, oder wir wir negieren unseren Verstand, wodurch wir die Bodenhaftung verlieren und keine Erkenntnisse sammeln können, die wir sinnvoll umsetzen könnten.

… Denn die Spirituellen haben ja auch oftmals ein Problem mit mir, da sie immer nur lieb und nett sein wollen und in höchsten Liebestönen flöten. Es geht aber nicht darum, immer nur lieb und nett zu sein, sondern aufrichtig. Selbstliebe heißt, auch mal Nein sagen zu können oder jemandem nicht nach dem Mund zu reden, sich also durchzusetzen, wenn man weiß, was sinnvoll und richtig ist.

Also – lasst uns endlich Evolution statt Revolution begehen, lasst uns aus unseren emotionalen Stricken befreien und endlich frei werden für neue Herangehensweisen ans Leben!

Ich sehe inzwischen schon eine ganze Reihe Menschen, die begonnen haben, in kritischen Situationen nicht mehr nach den Schuldigen zu suchen und damit Jemanden „kleinzumachen“ sondern dies als Erfahrung, die gemacht werden musste, abhaken und gemeinsam sofort nach einer Lösung zu suchen, um die Kuh wieder vom Eis zu holen.

Auch die Menschen der Occupy Bewegung tragen diesen neuen Geist auf die Vollversammlungen / Asambleas, indem sie mit offener Meinung den anderen zuhören und anschließend aus allem Gesagten, die beste Idee zu erarbeiten. Wenn so verfahren wird, hat Keiner das Gefühl, dass er missverstanden oder gar ausgeschlossen wurde. Jeder wird so in seinem so SEIN wertgeschätzt und Angst wird keinen Platz mehr finden.

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  1. Tula
    März 27, 2020 um 4:10 pm

    Und nun kommt das Meer zu uns. 😀

    Dein Leben wird im Meer verschwinden

    So, wie jeder Fluss im Meer verschwindet, so löst sich jedes Leben im großen Meer auf – auch dein Leben. Gehe tanzend und voller Freude dorthin…

    Dein Leben wird im Meer verschwinden

    „Das Leben zieht sich wie ein Fluss durch manchmal stille, manchmal verlassene und trockene und dann wieder wunderschöne Landschaften. Am Ende wartet geduldig das Meer, um den Fluss in sich aufzunehmen – und der Fluss wird zum Meer.

    Sterben und Meditation sind die Auflösung des Lebens im Meer.“


    Fluss.
    Eine lange Linie
    Durch schneebedeckte Felder.

    Haiku von Boncho

    „Das Leben ist einfach nur ein Fluss, ein langer Fluss. Eine lange Linie durch schneebedeckte Felder.

    Und was passiert dann?

    Jeder Fluss, ob groß oder klein, löst sich im Meer auf. Er findet seinen Weg ohne Führung, ohne heilige Schriften, ohne Meister. Er mag ein wenig vom Weg abkommen, einen Zick-Zack-Kurs einnehmen, doch letztendlich erreicht er das Meer.

    Das Meer zu erreichen bedeutet für den Fluss, zum Meer zu werden. Das ist wie eine neue Geburt. Das ist Meditation.

    Du bist Teil des Meers – schon jetzt.

    Das Schicksal eines jeden Flusses ist, eines Tages im Meer zu verschwinden. Gehe tanzend und voller Freude dorthin. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen und dich auch nicht zu beeilen. Das Meer wartet auf dich.

    Du kannst dir Zeit lassen, doch genieße diese Zeit und verschwende sie nicht mit Anspannung und Angst. Genieße das Leben, tanze und singe und liebe, und am Ende wirst du im Meer verschwinden. Das Meer wartet immer auf dich.

    Selbst wenn du weit vom Meer entfernt bist, so bist du doch ein Teil von ihm, der sich dauernd nähert, der immer näher kommt.

    Jeder wird zu seiner ursprünglichen Natur finden, heute oder morgen… Es gibt nur sieben Tage in der Woche, suche dir den Tag heraus!“

    Osho, Zitat – Auszug aus The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #7

  2. Gerd Zimmermann
    März 27, 2020 um 7:00 pm

    @ Jeder Fluss, ob groß oder klein, löst sich im Meer auf. Er findet seinen Weg ohne Führung, ohne heilige Schriften, ohne Meister.

    Ich habe DICH erkannt.
    Von mir aus auch andersherum.

    Licht findet immer das Licht um in HARMONIE zu reisen.
    Ich finde dich, selbst am Ende der Welt.
    So ein Universum besitzt keinen Notausgang.
    Weil das Bewusstsein das Universum begrenzt.

    Ich liebe Dich, auf zwei Ebenen.
    Auf der physischen, materiellen Ebene
    und auf der Ebene der Methapysik, also der Immateriellen
    Geistigen Ebene.
    Mit anderen Worten, gleichzeitig im Dieseits und im Jenseits.

    Das versteht kein Geleehrter.

    LG

  3. Gerd Zimmermann
    März 27, 2020 um 10:23 pm

    Immanuel Kant hat das BEWUSSTSEIN lang und breit erklärt.
    Kein Studierter hat lesen gelernt.

    Was nützen mir 16 Dimensionen in der theoretischen Physik,
    wenn das Universum in Wirklichkeit dimensionslos ist,
    Dr Martin ?

    Denken, nachdenken, nicht so euer Ding.
    Nachdenken hat etwas mit hinterfragen zu tun und nicht mit
    nachlplappern was mir irgend so ein Dozent vorplappert.
    Der der Augsburger Puppenkiste entstiegen ist.
    Am seidene Faden, Geld meine ich, und so weiter und so fort.

    Tula, lass dich nicht vom Weg abbringen.
    Das BEWUSSTSEIN ist auf der Reise.
    Nicht Tramp oder Putin.

    Tula, das kann man erkennen.
    Wenn man nachdenken kann.

    Keine Medidationriten, nur stilles nachdenken, Tula.
    Das Wissen findet dich von ganz alleine.

  4. Tula
    März 28, 2020 um 11:27 am

    Hingabe kann nicht zusammen mit Verlangen existieren.

    Swami Sivananda

  5. Tula
    März 28, 2020 um 12:11 pm

    Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.
    Mahatma Ghandi

  6. Tula
    April 7, 2020 um 11:12 am

    https://www.newslichter.de/2020/04/der-babyfluesterer/

    Snorri und der Baby-Schwimmclub Foto: Mindjazz Pictures

    Snorri Magnusson gibt seit dreißig Jahren Schwimmkurse für Babys und für Behinderte, steht sechs Tage die Woche in einer Schwimmhalle nahe Reykjavík in einem Pool und verströmt Zuversicht, Freude und Geduld. Der Dokumentarfilm “Snorri und der Baby-Schwimmclub“ erzählt vom Berufsalltag eines Mannes, den sie auf Island nun den „Babyflüsterer“ nennen. Psychologen, die Magnussons Arbeit seit langem verfolgen, bescheinigen ihm, über das Seelenleben von Säuglingen mehr zu wissen als mancher studierte Mediziner.

    Aus der Presseinfo: Quietschvergnügte Babys, die freudig ins Wasser plumpsen und unter Wasser tauchen sowie Eltern, die stolz zusammen mit ihren Babys Lieder singen, während sie im Wasser planschen. Wir befinden uns in der Schwimmschule von Snorri Magnusson, einem Mann, der Wunderliches möglich macht und sowohl Babys als auch Eltern zum Staunen bringt.

    Snorri ist kein gewöhnlicher Schwimmlehrer: Er ist der “Babyflüsterer”. Befreit von jeglichem falschen Ehrgeiz tritt Snorri den Kindern mit beachtenswerter Empathie und liebevoller Geduld entgegen. Jene Zugewandtheit hat Snorri nun schon vor mehr als 7.000 Säuglingen und ihren Eltern bewiesen – und nun lässt uns diese filmische Ode an das nasse Element selber daran teilhaben. Den drei isländischen RegisseurInnen ist es gelungen, den wundersamen Mikrokosmos, den Snorri mit so viel Hingabe Tag für Tag erschafft, in einnehmenden Bildern weiterzugeben.

  7. Gerd Zimmermann
    April 7, 2020 um 10:58 pm

    @ Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.
    Mahatma Ghandi

    Die Welt ist Klang.
    Behrend

    Zünde eine Kerze an
    und ich werde bei Dir sein.
    GZ

    Du sprichst meine Sprache nicht.

    Man kann sich auch telepathisch verbinden.
    Aber nicht gegen deinen Willen.
    Du wolltest deine Adresse ändern.

    Schaue heute einmal den Lesch.
    Er erzählt dass Gegenteil von dem was er gestern erzählt hat.

    Sehr zum Leidwesen von Martin, dem ewig gestrigen.

  8. Gerd Zimmermann
    April 8, 2020 um 5:59 am

    Louis Armstrong What A Wonderful World

    Nicht jedermanns Sache dahinter das Bewusstsein zu erkennen.

    Der Schöpfer hat uns ein ganzes Universum geschenkt.
    Genial.
    Oder ???

    Und du erkennst dahinter nicht die Schöpfung ???

    Kein Guru weiss wie die Schöpfung funktioniert.

    Man kann es herausfinden.
    Nachtzug und fertig, oder auch nicht.

  9. Tula
    April 8, 2020 um 11:55 am

    Heilung durch Yoga

    Hinzugefügt von Nils Horn am 6. April 2020 um 3:00pm

    .
    https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/heilung-durch-yoga

    Ich bin ausgebildeter Yogalehrer und habe 18 Jahre als Yogalehrer an der Hamburger Volkshochschule gearbeitet. Dabei habe ich die spezielle Form des Glücks-Yoga entwickelt. Ich habe gefragt, welche Probleme die Teilnehmer haben und was sie von einer Yogastunde erwarten. Die meisten brauchten dringend Entspannung vom stressreichen Berufsalltag. Viele hatten Rückenprobleme. Sie wollten etwas für ihre Gesundheit tun. Und letztlich ging es darum die Menschen psychisch aufzubauen. Ich stellte ein System aus einfachen Yogaübungen, Meditationen und positivem Denken zusammen. Damit gelangt es mir normalerweise die Menschen in einer Yogastunde von ihrem inneren Stress zu heilen und sie zum inneren Glück zu führen. Der Effekt dauerte oft drei Tage an. Einige Menschen gelangten in meinen Yogakursen sogar in eine höhere Bewusstseinsebene.

    In meinen Yogaweg habe ich viele bioenergetische Übungen integriert. Die Videos können auf YouTube angesehen werden (Glücksyoga, Poweryoga, tibetischer Buddhagruß, Lachyoga). Insbesondere meine Schüttelmeditation hat sich für viele Menschen als sehr hilfreich erwiesen. Die Schüttelmeditation ist ein Art Schnelltherapie. Wir schütteln den Körper, spüren nacheinander in die Gefühle von Wut, Trauer, Angst und Sucht hinein und lösen sie so auf. Wir senden allen Menschen Licht und gelangen so selbst ins Licht.

    Das tiefere Ziel des Yoga ist die innere Heilung und Erleuchtung. Dazu werden die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst. Die innere Energie wird erweckt und das gesamte Energiesystem gereinigt. Bei mir verschwanden im Laufe meines Yogaweges viele psychosomatische Krankheiten. Yoga war für mich ein körperlicher und seelischer Heilungsweg.

    In der Hatha-Yoga-Pradipika heißt es, dass auf dem Yogaweg alle Krankheiten verschwinden. Das kann ich für mich persönlich bestätigen. Ich hatte viele körperliche Leiden. Sie waren meist psychosomatischer Natur. Sie heilten im Laufe der Jahre auf dem Weg des Yoga.

    Ich hatte auch psychische Krankheiten. Ich litt an Ängsten, Depressionen, Kraftlosigkeit und Sinnlosigkeitsgefühlen. Der spirituelle Weg gab mir Hoffnung und Halt. Meine Depressionen verschwanden, meine Ängste lösten sich auf und in mir entstanden Frieden und Glück.

    Mein Glücks-Yoga verwendet hilfreiche Techniken aus dem indischen Yoga, dem Buddhismus und der westlichen Psychologie. Wir verdrängen Gefühle nicht, sondern werden uns unserer Gefühle bewusst und lösen sie auf. Wir arbeiten an unseren Gedanken. Viel Stress entsteht durch falsche Gedanken. Ohne positives Denken sind alle körperlichen Yogaübungen und Meditationstechniken langfristig sinnlos. Unsere negativen Gedanken werden uns immer wieder aus dem inneren Frieden und Glück herausbringen.

    Tiefe seelische Heilung entsteht durch die Verbindung von Energiearbeit, Gefühlsarbeit, Körperarbeit und Gedankenarbeit. Wir sollten jeden Tag in unserem Leben spirituell praktizieren, Stress vermeiden und an unserem inneren Glück arbeiten. Dann wird unser Leben ein Weg der Heilung, des Glücks und der Liebe.

    • Juni 2, 2020 um 8:13 pm

      Hinsichtlich:

      Insbesondere meine Schüttelmeditation hat sich für viele Menschen als sehr hilfreich erwiesen. Die Schüttelmeditation ist ein Art Schnelltherapie. Wir schütteln den Körper, spüren nacheinander in die Gefühle von Wut, Trauer, Angst und Sucht hinein und lösen sie so auf …

      Ich kann dem Nils Horn ein gewisses „spirituelles Ego“ leider nicht absprechen: Ich war mal 10 Jahre in einem spirituellen Forum unterwegs (davon auch 6 Jahre als Moderator), in welchem er ebenfalls „seine“ Schüttelmeditation vorstellte, inklusive Video-Tutorial.

      Nun ja, es ist eine Variation der sog. „Kundalini“-Meditation von Osho (die ich sehr gut kenne und auch empfehlen kann), wobei er die Musik der sog. „Nataraj“-Meditation (Tanzmeditation, ebenfalls von Osho) verwendet hatte.

      Mehrfach daraufhin angesprochen kam keinerlei Antwort … nun ja.

  10. Tula
    April 9, 2020 um 11:49 am

    Zeit für die Spiritualität – was heisst das?

  11. Gerd Zimmermann
    April 9, 2020 um 4:23 pm

    @ Zeit für die Spiritualität – was heisst das?

    Ich werde versuchen Dir eine Antwort zu geben.

    Spiritualität hat etwas mit Methapysik zu tun.
    Die Methapysik wird oft nicht richtig verstanden.
    Denn man muss um die Tranzdendenz und die Synthese wissen.

    Siehe Kant.
    Nur leider kann kein Professor der Philosophie
    Immanuel Kant lesen.

    Dr Martin hat Physik studiert.
    Wie Dr Martin, kommt das Wasser auf den Berg.

    Ich habe HLK studiert.
    Wie berechnet man den Zeta-Wert für eine
    Bergquelle auf 2756 m über Null ?

    Deine Fachkollegen wissen es nicht,
    Du auch nicht.
    Was hast du noch einmal studiert ?

  12. Tula
    April 10, 2020 um 10:16 am

    Die Realität existiert als Ebenen der Selbstwahrnehmung

    Apr 7

    Verfasst von The New Divine Humanity
    .

    L’AuraInannaErste Welle, zweite Welle…..weiter und weiter und weiter. Die verwendeten Wörter sind auf den höheren Ebenen bedeutungslos. Als Sterbliche weist die Sprache nur auf eine Erfahrung hin.

    Lassen Sie das Bedürfnis los, mentale Antworten zu erhalten, sie dienen nicht Ihrer PRÄSENZ, die nur den Wunsch hat, durch SIE zu fließen.

    Zeit existiert NICHT als GETRENNTER TEIL DES JETZT.

    IHRE persönliche Verschiebung und AUSSENSEITIGKEIT findet statt durch Ihre ANTWORTUNG davon ~ durch Ihr HERZ.

    Ihr WISSET, dass eure WIRKLICHKEIT sich verändert hat, WENN euer Bewusstsein eurer Realität selbst und eure Reaktion auf die Veränderungen sich ebenfalls verändert.

    Es gibt nichts außerhalb dieses ERWACHSENSEINS, das irgendetwas bedeutet.

    Mentale Muster des Suchens enden, wenn Sie tiefer in Ihr Herz vordringen.

    Emotionale Versuche, das Äußere zu meistern, enden auch, wenn Sie durch Ihr Herz leben.

    Der rückwärts gerichtete Versuch des Festhaltens, äußere Veränderungen zu erzwingen, hat ohnehin nie funktioniert.

    Stattdessen wäre es jetzt, wenn irgendetwas Ihre WACHSAMKEIT betrifft, IHR eigenes persönliches Gewahrsein IHRER INNEREN REALITÄT und die Erfahrung derselben ~ davon.

    DIE STILLE und das Fühlen Ihrer eigenen WESENHEIT durch Ihr Herz ist DORT, wo keine Zeit als Zustand des Seins existiert. Dies ist der Zugangspunkt der AWARNHEIT, durch den alle multidimensionalen Versionen des SELBST existieren.

    Dieser ZUGANG durch Ihr Herz ist die EINHEIT von Ihnen auf der Erde als das GÖTTLICHE SELBST als der Fluss der GÖTTLICHEN Liebe.

    Fragen Sie sich selbst. Sind Ihre alten mentalen Muster noch da?

    Ignorieren Sie den emotionalen Aufruhr, der durch Ihr Bewusstsein fließt?

    Achten Sie auf Ihre Gedanken? Wissen Sie, was sie sind?

    Hältst du deine Gedanken an und bist präsent?

    Sind Sie sich bewusst, zu diesem und jenem getrieben zu werden und den Fokus des gegenwärtigen Augenblicks JETZT zu verlieren?

    Oder existieren Sie als der vollkommene ewige GÖTTLICHE FLUSS IHRES GÖTTLICHEN SEINS als ein Zustand des Jetzt-Seins?

    Bist Du jetzt Dein GÖTTLICHES SELBST?

    Lass das Wann und Wo der Dinge los. Das ist das begrenzte Selbst, das versucht, etwas in den Griff zu bekommen, von dem es nie etwas wissen wird.

    Lassen Sie das Bedeutungslose los und sehen Sie es als das, was es ist.

    Konzentrieren Sie sich nur auf das JETZT durch Ihr HERZ.

    Seid vereint wie der EWIGE Strom von euch.

    Das ist alles, was es gibt.

    Das ist nur das, was JETZT ist.

    Das ist der Wunsch der Liebe, sich mit sich selbst zu vereinen.

    Es ist ein Fluss.

    Es ist die Tür zu allem.

    Es ist die Ebene des ALL JETZT.

    Durch den ewigen Fluss dieses JETZT ALLES JETZT zu segnen, die ewige LIEBE.

    orginal : https://thenewdivinehumanity.com/2020/04/07/reality-exists-as-levels-of-self-awareness/

  13. April 10, 2020 um 10:51 am

    Je mehr du gebraucht wirst, umso mehr wirst du geliebt?
    Und je mehr du geliebt wirst, umso abhängiger wirst du?
    Und je abhängiger du wirst, umso unfreier bist du?
    Diese Liebe macht frei?

    • April 10, 2020 um 12:36 pm

      Und wie lange glaubst du, kannst du da mit machen, bevor diese „Liebe“ in Hass umschlägt, da du dich bis zur Unkenntlichkeit angepasst hast?
      Und da du längst vergessen hast, wer du bist, bist du innen hohl und kannst dich nicht mehr selbst erfüllen.
      Und wenn du noch den letzten Strohhalm ergatterst bevor du zugrunde gehst, dann hast du eine Chance dich zu retten.
      Und wenn du beginnst dich aus dem Sumpf zu befreien, dann ziehen dich „deine Leute“ an den Beinen. Sie wollen dich festhalten, denn sie „brauchen“ dich doch so nötig!
      Und wenn du weiter auf dem Weg in die Freiheit bist, dann wenden sie sich von dir ab.
      Oder wendest du dich von ihnen ab?
      Bist du der Nestbeschmutzer?
      Lässt du sie im Stich?
      Oder haben sie dich verraten?
      Oder hast du dich verraten?

      • Tula
        April 25, 2020 um 10:54 am

        Lass los und liebe dich selbst. 🙂

  14. Tula
    April 10, 2020 um 11:05 am

    Die Archäologen der Zukunft werden Menschen ausgraben, die Krankheiten hatten für die sie kein ein Wort haben weil sie diese nicht kennen.

    Die Archäologen der Zukunft werden Erde hochholen die vergiftete ist, die Archäologen der Zukunft werden denken, das sie das Tor zur Hölle gefunden haben.

    • Tula
      April 10, 2020 um 11:46 am

      Und ich denke es wird einen radikalen Schnitt geben in diesem Zeugnis der Erde, in den Funden, eine frühere Zeit die abrupt geendet hat, sie werden es sich nicht erklären können aber auch in Zukunft wird es alte Geschichten geben die sich durch diese Funde bestätigen werden. 🙂

  15. Gerd Zimmermann
    April 10, 2020 um 4:21 pm

    @ Lass das Wann und Wo der Dinge los. Das ist das begrenzte Selbst, das versucht, etwas in den Griff zu bekommen, von dem es nie etwas wissen wird.

    Wie kommt er auf diese Idee ?
    Man kann alles Wissen wissen.

    Suchet so werdet ihr finden.

  16. muktananda13
    April 10, 2020 um 7:15 pm

    Das Denken erstellt betreffs Vergangenheit und Zukunft viele Annahmen, Meinungen und Vermutungen, die alle zu ignorierenden Theorien werden.

  17. muktananda13
    April 10, 2020 um 7:20 pm

    Den Pflug schmiedet man immer aus flüssigem Eisen.
    Zukunft schmiedet man immer aus der Gegenwart.

  18. muktananda13
    April 10, 2020 um 7:22 pm

    Je weniger Sorgen man gegenwärtig hat, umso sorgenloser die Zukunft.
    Zeit besteht aus gedanklichem Energiefeld.

  19. Tula
    April 25, 2020 um 10:34 am

    Mach täglich diese drei Dinge für ein gesundes Leben .

  20. Tula
    April 25, 2020 um 10:45 am

    Geschichten darüber, wie man ernsten Problemen mit Mitgefühl begegnet – Ajahn Brahm

  21. Tula
    April 25, 2020 um 11:18 am

    Entspannung

    Wenn du anfängst dich zu entspannen, fang an deiner Peripherie an – denn das ist, wo du bist. Wir können nur da anfangen, wo wir uns befinden. Entspanne die Peripherie deines Seins – entspanne deinen Körper, entspanne dein Verhalten, entspanne deine Handlungen. Gehe entspannt, iss entspannt, rede und höre auf entspannte Weise zu. Verlangsame jeden Prozess.

    Sei nicht in Eile oder Hast. Bewege dich, als würde dir die ganze Ewigkeit zur Verfügung stehen – und sie tut es tatsächlich. Wir sind immer hier gewesen, und wir werden immer hier sein. Die Formen ändern sich, aber die Substanz ändert sich nicht. Die Kleider wechseln, aber nicht die Seele.

    Die erste Stufe der Entspannung ist die Entspannung des Körpers. Und du wirst überrascht sein, wenn du dich einem Teil deines Körpers näherst, hört er auf dich, er folgt dir – es ist dein Körper! Reise mit geschlossenen Augen durch deinen Körper, von den Zehen bis zum Kopf, suche jeden Ort, der verspannt ist. Und sprich mit diesem Teil, als sprächest du mit einem Freund. Unterhalte dich mit deinem Körper. Sage ihm, dass er entspannen kann, und sage ihm: „Es gibt nichts zu befürchten. Hab keine Angst. Ich bin hier um für dich zu sorgen – du kannst dich entspannen.“ Und langsam, langsam wirst du den Kniff herausbekommen.

    Osho, The Dhammapada: The Way of the Buddha, Vol. 1, Talk #8

  22. Tula
    April 25, 2020 um 12:05 pm

    Im Sadhana kann es ohne ein reines Herz keinen Fortschritt geben.

    Swami Sivananda

  23. Tula
    April 27, 2020 um 10:02 am

    Parallel-Universen existieren | Finde heraus wie sich dich beeinflussen

  24. Tulacelinastonebridge
    Mai 29, 2020 um 11:45 am

    Was schafft Frieden?
    Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. Mai 2020 um 5:30am
    Blog anzeigen
    .

    Was schafft Frieden? Wie kann man Frieden schaffen? Was trägt zum Frieden bei?
    Das sind einige Fragen auf die ich heute eingehen will. Es ist ein Vortrag aus der Reihe Fragen zum Frieden.

    Ich muss zugeben, dass ich kein Politikwissenschaftler bin und deshalb nicht wirklich sagen kann, wie man Frieden zwischen Völkern und Kulturen schaffen kann und wie man Bürgerkriege befrieden kann. Das ist nicht mein Spezialgebiet.
    Ich kenne mich mehr damit aus, wie man inneren Frieden schafft und friedfertiger mit anderen Menschen umgeht. Ein wichtiger Aspekt, der Frieden schafft ist erst einmal das Bewusstsein, dass man in der Tiefe seines Wesens verbunden ist mit allen. Es gibt nur ein Bewusstsein. Es gibt keinen Plural von Bewusstsein. Und so ist das Bewusstsein von allen Wesen letztlich Teil des kosmischen Bewusstseins.

    Ich bin ja ein Yogalehrer aus der Yoga Vedanta Tradition und in dieser Tradition geht man davon aus, dass es ein Göttliches gibt und dieses Göttliche die Weltenseele hinter der ganzen Welt ist. Jede Einzelseele ist eine Manifestation dieses Göttlichen.
    In diesem Sinne ist es hilfreich zu verstehen, dass wir eins mit dem Unendlichen und Ewigen sind. Auf einer relativen Ebene ist das Leela, ein göttliches Spiel. Wenn du das so anerkennst, dann weißt du, dass du von innen her mit allem verbunden bist und es in dieser Verbundenheit die ganze Welt gibt. Die ganze Welt ist wie ein kosmischer Traum. So wie du im Traum die ganze Welt träumst, so träumt die Weltenseele dieser Welt. Wenn du dir dessen bewusst bist, dann ist da schon eine andere Friedfertigkeit da. Nicht du musst gegen die anderen kämpfen, sondern alles ist Teil des kosmischen Traumes und innerhalb dieses kosmischen Traumes ist vielleicht deine besondere Aufgabe, Frieden zu schaffen ohne Waffen. Das ist erst einmal eine Grundeinstellung.

    Im Hinblick auf die Frage, was weiter Frieden schafft, kann man davon ausgehen, dass alle Menschen es irgendwo gut meinen. Sie verhalten sich vielleicht nicht immer gut, aber letztlich meinen sie immer das Gute. Es gibt kaum einen Menschen, der von sich sagt, dass er bewusst das Schlechte will. Menschen haben natürlich auch Interessen für sich und andere, aber sie denken, dass sie etwas Gutes bewirken wollen. Manche Menschen sind darin irregeleitet. Viele Menschen schaffen viele Probleme, aber schon die Evolutionsbiologen sagen, dass man menschliches Verhalten so verstehen kann, dass alles Verhalten auf einer evolutionsbiologischen Grundlage beruht, die in einem bestimmten Kontext sinnvoll war oder sein könnte.
    Wenn du das verstehst, dann brauchst du das Böse nicht auszurotten. Ich glaube die schlimmsten Kriege entstehen, wenn Menschen das Böse ausrotten wollen und wenn zwei Menschen denken, sie wären das Gute und der Gegner wäre der größte Feind. Dann wird es fanatisch.

    In diesem Sinne ist das Bewusstsein dafür, dass der andere es von seiner Sicht aus gut meint und alle ihre berechtigten Interessen haben, schon mal sehr wichtig, um Frieden zu schaffen. Das gilt gerade für den direkten Umgang mit deinen Kollegen, deinem Nachbarn, deinem Steuerbeamten, mit wem auch immer.

    Der nächste wichtige Schritt, um Fried zu schaffen, wäre eine Kommunikationsstrategie zu lernen. Das heißt zu lernen, mitfühlend und respektvoll zu kommunizieren, den anderen zu fragen, was seine Interessen und Anliegen sind, und eigene Interessen und Anliegen auch auszusprechen. Wenn der andere merkt, dass du ihn oder sie auch ernst nimmst oder wenn du versuchst, Frieden zu stiften, wenn beide Parteien merken, dass sie ernstgenommen werden, dann hilft das schon mal für den Frieden.

    Vom Yoga aus sagen wir auch, dass Gedanken helfen können, zum Frieden beizutragen. Du kannst morgens aufwachen und sagen: Möge Frieden sein. Möge ich heute eine Kraft des Friedens sein. Eventuell wiederhole das Wort Shanti, das Sanskritwort für Frieden. Oder wiederhole Shalom oder Salamaleikum oder Friede sei mit allen. Auch schon auf der geistigen, gedanklichen Ebene kannst du einiges tun, um Frieden zu schaffen.

    Das waren einige Anregungen zum Thema: „Was kann zum Frieden anregen? Was schafft Frieden?“

    https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/was-schafft-frieden

  25. Tulacelinastonebridge
    Mai 29, 2020 um 11:58 am

    von Hildegard von Bingen.

    Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden,
    und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.

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