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Eindrücke vom 15. Oktober 2011 – #globalchange #15O Bewegung

Wie in meinem Artikel Beginnt am 15. Oktober eine Bewegung, an der am Ende eine friedlich erneuerte Weltgemeinschaft steht? Es wird Zeit … inkl. der Begründung angekündigt, habe ich mich heute zum ersten Mal an einer Demonstration beteiligt, geht es doch inzwischen um den Erhalt unserer Welt für unsere nachfolgenden Generationen.

Eingestimmt wurde ich heute Morgen noch von diesem wunderschönen, sehr anrührigen Video eines Flashmobs in einem Einkaufszentrum:

In Köln fand die Demo auf dem Chlodwigplatz statt. Es war zwar eine überschaubare Anzahl von 1500 Menschen dort, aber dafür mit den unterschiedlichsten Plakaten und Aktionen. Und die Mitglieder von Parteien sind der Aufforderung gefolgt und haben die Parteisymbole zu Hause gelassen. Erste Impressionen von dort:

Ich war mit einer kleinen Gruppen des Zeitgeist Movements unterwegs, die unter anderem eine Geldaktion gemacht hat, hier während der Vorbereitungen dazu:

Schneiden und Falten der 10 € Scheine

Schneiden und Falten der 10 € Scheine

Weitere Bilder von den Menschen, mit denen ich selbst dorthin unterwegs war, gibt es hier:

Weitere Bilder sind auch von Berlin zu sehen, wo ca. 10.000 zusammenkamen:

In Frankfurt sind etwa 6.000 nach einem Theaterstück zur EZB gelaufen:

In München waren wohl nur etwa 1.000 unterwegs. Zu hören war hier: „Wir sind das Volk“

In Stuttgart waren es 3.000:

5.000 in Hamburg mit einer Rede zur Profitorientierung und dem Wandel unsere Wertesystems, für eine ethische Revolution:

[http://www.youtube.com/watch?v=7zA0ejhe8z8]

2.000 in Düsseldorf mit einer guten Ansprache am Ende:

Hier noch ein ARD-Bericht:

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video995974.html

Und in vielen anderen deutschen Städten waren Menschen unterwegs, zwar in geringerer Zahl, aber ebenso empörend über unsere schlechte Verfassung, in der sich unsere Demokratie befindet.

Jetzt ist die deutsche Bewegung noch klein, weil jung und weil der Ernst der Krise vielen Menschen noch nicht wirklich klar geworden ist. So werden die Zahlen wie in Spanien, Griechenland und den USA, wo Hunderttausende unterwegs waren, erst später erreicht werden. Die Teilnehmer dieser ersten Occupy Demos waren sich einig, dass dies erst der Anfang war. Wir dürfen also gespannt sein, ob unsere „Welle“, wie ein Plakat zeigte, die Zocker und Plünderer der Erde hinwegspülen wird.

Occupy Köln plant das nächste Strategietreffen für Alle am kommenden Montag um 18 Uhr am Chlodwigplatz.

  1. Oktober 16, 2011 um 1:07 am

    „Occupy“-Bewegung – Auftakt in Asien und Australien, so titelt der Stern für sein Kurzreportage

    Den Auftakt für die globalen Proteste von Kapitalismuskritikern haben Demonstranten Asien und Australien gemacht.

    Wenn wir Bürger eine Stimme hätten, dann gäbe es z.B. keine 700.000 obdachlose Kinder wie in den USA. Es sind allein die Politiker und Konzernchefs, die das Sagen haben.

    Hunderttausende gegen das Kapital, so schreiben VON F. DACHSEL, J. HIMMELREICH, F. LEE UND J. PAPADIMITRIOU auf taz.de

    Die Proteste gegen das Finanzkapital haben sich weltweit ausgeweitet: In mehr als 80 Ländern gehen mehrere Hunderttausend Menschen auf die Straße. Einige von ihnen besetzen Plätze. Auch in Berlin und Frankfurt.

  2. Oktober 16, 2011 um 10:36 am

    In meinem wöchentlich Telefonat hat mich mein Vater darüber informiert, dass ihm diese Woche eine Mieterhöhung von 10% ins Haus geflatter ist. Schon letztes Jahr gab es eine. Aber seit Jahre kaum eine Erhöhung der Rente. Das lässt an die Proteste in Israel denken, wo 500.000 wegen nicht mehr bezahlbarer Mieten auf die Straße gegangen sind und wo das Occupy-Symbol der Zelt geboren wurde
    Er wird jedenfalls bei der nächsten Demo in Dortmund dabei sein.

  3. Teilnehmer
    Oktober 16, 2011 um 12:27 pm

    Es steht hier zu lesen:
    „2.000 in Düsseldorf mit einer guten Ansprache am Ende:“

    Dazu meine Stellungnahme:
    Laut Aussage der Polizei waren es mindestens 2500 Personen.
    Die gezeigte Rede fand zu Beginn der Verantasltung statt und nich an deren Ende.

    Ein begeisteter Teilnehmer.

    • Oktober 16, 2011 um 4:08 pm

      Lieber Teilnehmer, vielen Dank für Deine Stellungnahme und schön, dass es doch mehr waren, als ich das an anderer Stellen nachlesen konnte. Ich hatte mich zudem ungeschickt ausgedrückt: mit „am Ende“ war das Video, nicht die Demo gemeint 😉 LG Martin

  4. Dieter
    Oktober 16, 2011 um 1:38 pm

    Ich bin/war jahrzehntelang kein Demo-Typ (außer einer Teilnahme an jener Friedensdemo in Hamburg). Jetzt reißt es mich so langsam aber von der Couch. Ich bin 40 km nach Lübeck gefahren. Ohne „Veranstalter“ kamen dort trotzdem ca. 80 Leute zusammen (youtube: occupylübeck). Und wir haben uns verabredet zum nächsten Samstag 22.10.11 wieder 15 Uhr am Holstentor. Weitersagen und mitmachen. Ich werde allerdings wegen der Entfernung mich mal bei mir umtuen müssen. Alles in Allem: einen besseren Anfang hätte man/frau sich nicht vorstellen können, jedenfalls in Deutschland.

    • Oktober 16, 2011 um 4:06 pm

      Hallo Dieter, vielen Dank für Deinen Kommentar hier. Je mehr wir von einander wissen, desto mehr nimmt die Bewegung für eine bessere Welt Fahrt auf. Lieben Gruß Martin

  5. Oktober 16, 2011 um 3:25 pm

    Hallo Martin, wie gesagt es wird herunter geredet. Ich denke, wir waren gestern auch um die 2000 in Leipzig, will noch etwas heute dazu schreiben.
    Ich glaube wir sollten die alten Fehler nicht wieder begehen, Haz IV Demos etc.. Das läuft sich tod und darauf wird meines Erachten auch spekuliert. Der Anfang in Leipzig war gut, abgesehen von einigen Meinungsäußerungen am offenen Mikro. Aber das muß die Basisdemokratie eben ertragen können, das da mal auch Unsinn geredet wird. Ich denke und ich habe mich heute schon an die Organisatoren gewandt, jetzt ist inhaltliche Arbeit gefragt und gezielte Aktionen, nicht in eine Massengymnastik zu verfallen ohne ein Mehr an Inhalt. Wichtig wird die Frage, Umgang mit den bestehenden Parteien. Ich denke, man sollte sich für seine Mitglieder offen halten, aber sich nicht sich über diesen weg wieder vereinnahmen lassen. Da kommt Arbeit, richtig viel, auf uns zu. Viele Grüße com. Mike

    • Oktober 16, 2011 um 4:09 pm

      Hallo Mike, schön zu hören, dass Ihr in Leipzig auch schon 2.000 wart. Und ja, es bleibt zu tun. Also packen wir es an! LG Martin

  6. Oktober 16, 2011 um 6:41 pm

    Die meisten Menschen waren wohl mit einer halben Million im Madrid an einem Ort zusammen und wünschen, dass „alle Mesnchen Brüder werden“:

    .

    Empörung groß in Spanien, Ralf Streck 16.10.2011
    Im Herkunftsland der „Indignados“ sind mehrere Millionen auf die Straße gegangen

    Die Empörung gewinnt in Spanien immer neue Indignados hinzu, auch wenn die Bewegung in vielen anderen Ländern noch in den Kinderschuhen steckt („Wir sind 99 Prozent“). Doch Spanien zeigt, wie stark die Empörung ausweiten kann und auch in Israel konnte beobachtet werden, welche Dynamik eine solche Bewegung entwickeln kann. Die spanischen Marschierer haben mit ihrem Marsch auf Brüssel schon Europa mit ihrem „Virus“ infiziert.

  7. Oktober 16, 2011 um 7:11 pm

    Aus aktuellem Anlass, sprich der polizeilichen Gewalt gestern Nacht in Berlin bei der Räumung von dem Reistagsgebäude:
    Warum politischer Widerstand nur friedlich sein sollte
    Weltweiter Protest gegen die herrschende Klasse – Ein Plädoyer für Frieden, Von Sebastian Nobile

    Doch keinesfalls darf man diese Gewalttat durch eine eigene provozieren oder sich rächen. Ich wünsche mir, dass dieser Protest mit den Mitteln des Friedens gewonnen wird. Mittel, die so ganz anders sind, als das, was die Herrschenden anwenden, um die Welt nach ihrem Willen zu gestalten. Die Mittel für den Erfolg!

    „Sei Du die Veränderung, die Du sehen willst in der Welt“
    Mahatma Gandhi

  8. Oktober 16, 2011 um 10:28 pm

    Danke für das Einstellen!Habe mir ein Video ausgeliehen und gib dafür ein anderes zurück was ich gesendet bekam.
    Es ist von minderer Qualität stellt aber dadurch sehr gut die Geschehen am Berliner Reichstag dar!

    Gruß Atonal1

    • Oktober 16, 2011 um 10:37 pm

      Oh ja, das hatte ich letzte Nacht direkt nach Veröffentlichung mitbekommen. Dieser gute Mann ist doch sehr mitgenommen und aufgebracht über die Gewalt einer Polizei, die für das Wohl des Volkes eingestellt wurde. Der Filmer des Livestreams wurde erst verhaftet und dann ging es wohl zur Sache. Polizisten ohne Nummer, damit man anschließend Niemanden für die Knochenbrüche verantwortlich machen kann …

  9. Oktober 16, 2011 um 10:40 pm

    Bewegung 15. Oktober: Mehr als nur Protest gegen Banken, von Jacob Jung

    15.10.2011 – Heute versammeln sich weltweit Menschen auf Straßen und Plätzen, um gemeinsam zu protestieren und ihrer wachsenden Empörung Luft zu machen. Über den ganzen Globus verteilt beteiligen sich rund 1000 Städte in insgesamt 82 Ländern an den Demonstrationen.

    In Deutschland locken entsprechende Veranstaltungen vor allem in Berlin, Frankfurt, München oder Köln tausende Menschen vom Sofa auf die Straße. Geschätzte 10000 Demonstranten ziehen in Berlin vom Alexanderplatz über das Brandenburger Tor bis zum Bundeskanzleramt. In Frankfurt haben sich rund 6000 Menschen vor der Europäischen Zentralbank (EZB) versammelt.

    Von den Medien werden die Proteste der Einfachheit halber als Demonstration gegen die Macht des Bankensystems in Anlehnung an die amerikanische Protestbewegung „Occupy Wall Street“ dargestellt. In Wirklichkeit steckt jedoch weit mehr hinter der „Bewegung 15. Oktober“ als nur die Reaktion aufgebrachter Bürger auf die Selbstherrlichkeit von Banken und Finanzspekulanten.

  10. Oktober 17, 2011 um 8:17 am

    Reportage über Düsseldorf mit Stimmen aus dem Volk:

  11. Tommy Rasmussen
    Oktober 17, 2011 um 9:14 am

    15.10.2011 Occupy Wall Street: Die künstliche Opposition der Neuen Weltordnung – Die globale Elite geht immer nach dem selben Schema vor: Sie kreiert ein Problem, kennt die Reaktion der Masse, und bietet dann die Lösung an, die ihr vom Anfang an vorschwebte. Ziele der Globalisten sind: Weltregierung, Ausschaltung der Freiheits- und Eigentumsrechte, Zentrale Wirtschaftsplanung, globale (CO2-) Steuer. Als Vorbild und Zwischenschritt gilt die EU. Auch auf der deutschen Occupy- Webseite (Alexander Benesch) findet sich praktisch nur der Wunschkatalog der sozialistischen Globalisten. Kein Wunder also, dass diese Bewegung nicht am Hauptproblem rüttelt: Dem vom Staat garantierten Geldmonopol der FED oder der EZB, die unablässig Geld aus dem Nichts erzeugen, was die wahre Ursache der Krise ist. Sie hoffen, dass es möglichst viele, außerparlamentarische Proteste gibt, um den Staat weiter auszubauen, eine europäische Superregierung zu installieren und die letzten Freiheitsrechte abzuschaffen. Die globale »Elite« bedient sich immer das Tavistock Instituts, um Menschen zu beeinflussen und zu dem werden zu lassen, was sie sich wünschen: eine Herde Schafe.
    http://stevenblack.wordpress.com/2008/06/27/das-tavistock-institut-globale-gehirnmanipulierer/
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/oliver-janich/occupy-wall-street-die-kuenstliche-opposition-der-neuen-weltordnung.html
    http://www.occupyfrankfurt.de/doku.php?id=unsere-ziele
    http://www.7stern.info/Forderungen_Massnahmen.htm

    04.10.2011 – Occupy: Es geht los. Kommentar: Das alte Schema: Problem -Reaktion – Lösung. Schaffe eine weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise – Initiiere eine Protest- und Demo-Bewegung gegen die Bankiers & Politiker, die irgendwann zum Selbstläufer für die Masse wird – organisiere die Protest-Bewegung mit den Geheimdienst-Schnittstellen Facebook, Google, Twitter. Dann kann der Geheimdienst gleich die für sie gefährlichen Rädelsführer ausselektieren und die Bewegung unterwanderen, damit noch mehr Chaos ausbricht. Auf diesem Chaos kann dann wunderbar die technisierterte „Gute-Eine-Welt“-Diktatur, die uns verkauft werden soll, aufgesetzt und installiert werden – mit der „Zustimmung der Menschen“ – weil sie ja in der Protest-Bewegung nach einer „gerechteren Welt geschrien haben“.
    http://www.nexus-magazin.de/index/occupy-es-geht-los

    14.10.2011 – China taumelt dem großen Finanz-Crash entgegen….Sollten Chinesische Banken, Fonds und auch die Regierung gezwungen werden diese Löcher zu stopfen, würde dieses einen enormen deflationären Crash auslösen. In den Portfolios schlummer Unmengen an Rohstoffen, Aktien und anderen Assets, welche dann schlagartig auf dem Markt landen könnten. Was das für die Aktien- und Rohstoffmärkte bedeuten würde: Vermutlich ein Crash der Superlative, wie Ihn die Märkte noch nicht erlebt haben.
    http://www.welt.de/finanzen/article13661139/China-taumelt-dem-grossen-Finanz-Crash-entgegen.html

    13.10.2011 – Banker bekommt Bonus, Bank verliert Bonität – Kommentar: “Im Grunde arbeiten Universitätsabgänger anhand von Checklisten bestimmte Punkte ab, ohne das Geschäft auch nur im Ansatz zu verstehen.” – Bei Militär, Geheimdiensten, Regierungen, Finanz, aber auch in der universitären Ausbildung nennt man das ” need to know Prinzip”. Alle Beteiligten wissen nur so viel, dass das System rund läuft, aber nur so wenig, dass sie es nicht gefährden können. Die “Harmonisierung” des europäischen Bildungssystems bedient genau dieses Prinzip. Mit den Bachelor- u. Masterstudiengängen werden Schmalspurstudiengänge installiert, die mit Wissenschaft nichts mehr zu tun haben, sondern mit dem Pauken von Paradigmen. So werden Herrscharen von halbgebildeten, unkritischen Systemsoldaten erzeugt, die nicht einmal einen umfassenden Einblick in ihr eigenes Fachgebiet haben. Erkläre so einem Menschen, dass er jetzt zur Elite gehört, so wird er das System kritiklos verteidigen.

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/27878/

    16.10.2011 – Der Grosskrieg in Nahost wurde von den Bilderberg-Illuminaten im Juni 2011 verlangt. Es besteht ein starker Verdacht, dass Israel/US den Iran innerhalb der nächsten wenigen Wochen angreifen will…
    http://euro-med.dk/

    07.10.2011 – Bericht des russischen Inlandgeheimdienstes FSB: Weltweiter Invasionsplan der U$A beeinhalten:

    1.: Zusammenbruch sowohl der US-Wirtschaft als auch der Volks-wirtschaften der EU, um die Weltfinanzordnung zu zerstören.
    2.: Den Beginn eines massiven konventionellen Krieges durch die USA und die EU.
    3.: Freisetzen biologischer Kampfstoffe, um Milliarden zu töten.
    4.: Frieden und eine neue Weltordnung fordern, um die totale Zerstörung unseres Planeten zu verhindern.
    http://www.whatdoesitmean.com/index1525.htm
    http://www.7stern.info/X_Botschaftenseiten/201110_Oktober/20111014_U$-Invasionsplan.htm

    Jahr 2000 !!! :

    29.09.2000 – Steward Swerdlow: „Wir wissen Jetzt, wie die moslemischen Fundamentalisten weg sollen. Da bleibt nur noch die USA als Problem einer globalen Weltregierung, und die Lösung haben sie schon…….. Stellen Sie sich einmal die Situation vor, in welcher „Natur“- Katastrophen stattfinden und gleichzeitig auch ein finanzieller Kolaps! …New York City (das Heim der UNO) wird eine Internationale Zone, ein Distrikt.“
    http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite997.php

    „New York City wird eine Internationale Zone, ein Distrikt“ :

    03.08.2011 – Ground Zero: One World Trade Center
    http://diepresse.com/home/panorama/welt/666659/Ground-Zero_Wiederaufbau-veraendert-New-York?gal=666659&index=3&direct=&_vl_backlink=/home/index.do&popup=

    16.10.2011 – Erdogan verteidigt Steuererhöhungen – Sie seien notwendig, um…..???
    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/10/219337/

    Die Hochfinanz selbst rettet gezielt immer nur die eigenen (PRIVATEN) Syndikatsbanken. Wenn also der Staat eingreift und den Banken hilft, so ist es nicht die „Hochfinanz“ sondern immer einige Einzelbanken/Unternehmen die gute Beziehungen zu korrupten Politikern haben und diese Last dem Volk aufbürden. Die Hochfinanz selbst rettet gezielt immer nur die eigenen (PRIVATEN) Syndikatsbanken.

    Ein Bankencrash ist für die Hochfinanz unwichtig weshalb Alan Greenspan 2007 anlässlich seines Beratungsbesuchs bei der Deutschen Bank den (KARTELLEIGENEN) Staaten den guten Rat gab, nicht zur Rettung ihrer Banken einzuspringen, denn dies hat immer nur zur Folge, dass die Bürger höhere Steuern zu bezahlen haben. Springt der Staat ein, so verlagert sich das systemische Problem (Zinsen auf GELD AUS NICHT) von den Banken auf den Staat, und WENN die Hochfinanz das Problem lösen will, so hilft sie den Banken direkt. So geschah es denn auch.

    Der IMF ( IWF = Internationale Währungsfond ) ist das oberste Steuerungsorgan der nationalstaatlichen GmbHs! Hier werden alle Wechselkurse, Börsenwerte und Zuschüsse für die KARTELLEIGENEN Syndikate, Konzerne und Nationalstaaten festgelegt.

    TARP soll alle Kartelle und Syndikate, die Bauchläden des Systems die Banken und Konzerne – am Leben erhalten, indem sie gezielt über SDRs entschuldet werden.

    Damit die KARTELLEIGENEN Syndikate, Konzerne und Nationalstaaten nicht pleite gehen, hat die Hochfinanz eine Sonderwährung erfunden: SDR (Special Drawing Rights = Luftgeld) werden vom IWF ausgestellt. Die Staaten erhalten es GRATIS (!!!!!!!!) zum Weiterleiten an die Troubled Asset Relief Programme (TARP). D.h. jeder der Zugang zu einem Zentralbankkonto hat, ( KARTELLEIGENEN Banken und Staaten z.B. ), kann es dort in Kauf- Geld -Guthaben umwandeln lassen.

    Es geht ja gar nicht um Geld:

    (Luft-) Geld dient der Hochfinanz nur der Machtausübung, und wird über Wohlstandsextrahierung aus den Massen wieder eingesammelt. Dazu dienen das Spielkasino der Börsen und das Steuersystem des Gesetzgebers.

    Es ist nie genug Geld da, um ausstehende Schulden zu begleichen, weil alles Geld in Form von Krediten (aus NICHT !!!) durch die Geschäftsbanken geschöpft wird, und diese nur die Kreditsumme schöpfen, aber nie die bis zur Rückzahlung des Kredits fälligen Zinsen.

    Der Staat kommt deshalb – wie alle – immer mit mehr Geld aus, aber nie mit weniger. Jeder Schuldner benötigt immer mehr Geld, das er jemand anderem abjagen muss, um die nicht mitkreierten Zinsen aufzubringen. Zinsen erfordern deshalb immer neue und weitere Kredite.
    (MaxNews)

    06.09.2011 – Nicht die Politik, nicht die Menschen bestimmen das Geschehen, sondern die (PRIVATE) Geldordnung – Wenn die EZB Ramschanleihen kauft, dann zahlen die Schweizer künftig indirekt mit, weil auch ihre Währung verwässert wird – bis zum Untergang. Das einzige, was bleibt, ist Gold. Der Aufstieg des Goldes wird daher in Zukunft noch ganz andere Dimensionen annehmen –
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8489-schweiz-bedingungslose-kapitulation

    „Die Drohung mit Arbeitsplatzverlusten, aber auch die Finanzkraft, ganze Staaten in den Abgrund zu spekulieren, verleihen dem Kapital eine politische Macht……….“

    ABER:

    „Bedrohlich ist nur die Unwissenheit der breiten Masse. Wenn die Menschen das Geldsystem (Geld aus NICHT) verstehen würden, wäre die Macht der „Finanzelite“ schon längst gebrochen.“

    „Wenn Geld, und damit der Materialismus in uns die treibende Kraft ist – und Geld nur aus Papierschnipsel besteht, wieso reden dann alle vom Crash?“

    25.07.2011 – Breivik ist Freimaurer http://euro-med.dk/?p=23810#comments

    „Wir werden in allen Ländern der Erde Freimaurerlogen gründen und vermehren. Wir werden unsere Macht durch Attentate, d.h. durch den Terror vor Augen führen“ http://www.protocolz.com/pro/deutsch.shtml

    1776: Adam Weishaupt vollendet die Bildung der Illuminaten am 1. Mai 1776. Die Aufgabe der Illuminaten besteht darin, die Goyim (alle NichtJuden) durch politische, ökonomische, soziale und religiöse Mittel zu dividieren. Der Plan ist, die gegensätzlichen Seiten der NichtJuden zu bewaffnen, während ihnen „Ereignisse“ angeliefert werden, sodass sie anfangen können: zwischen sich zu kämpfen; nationale Regierungen zu zerstören; religiöse Institutionen zu zerstören; und letztendlich einander zu zerstören, damit eine EineWeltRegierung entstehen kann. Weishaupt infiltriert daraufhin bald die Kontinentale Order der FREIMAURER mit der Doktrin der Illuminaten und etabliert die Logen des Grossen Orients als ihr geheimes Hauptquartier, und das Konzept verbreitet sich bald weltweit in die Freimaurerlogen hinein bis zum heutigen Tag. – Andrew Carrington Hitchcock: Die Rothschild Familienaffaire

    ________________________________

    „Erkenne in Dir selbst: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“, denn es ist der einzige Schlüssel, der Dir die Tür zu völlig neuen Erfahrungen zu öffnen vermag und wisse, dass Du alles, was Du bisher „hundertprozentig sicher“ zu wissen geglaubt hast, nur immer und immer wieder wie ein Papagei nachgeplappert hast und zwar so lange, bis Dir Dein bisheriger Glaube, gleichgültig ob es sich dabei um ein materialistisches, religiöses oder esoterisches Geschwätz in Dir handelt, „völlig logisch“ erschienen ist…..Ich lasse jede individuelle Seele in einer hyperrealistisch erscheinenden Traumwelt ihr Dasein fristen, die ein exaktes Spiegelbild der Glaubenssätze und Wertevorstellungen dieser Seele darstellt und damit auch dem eigenen „wirklichen Charakter“ entspricht – Auge um Auge, Zahn um Zahn….Alles Dir in Deiner Welt Erscheinende ist dabei absolut nötig, sonst hätte ich es nicht erschaffen.“
    http://www.holofeeling.de/

    • Oktober 17, 2011 um 10:53 am

      Wow, das nenn ich mal eine geballte Ladung. Und ja, wir sehen gerade ein Wettrennen zwischen jenem 1%, das eine zentrale Weltsteuerung will und den 99% die dezentral, regional wirtschaften möchte. LG Martin

  12. Oktober 17, 2011 um 11:19 am

    Und schon ist wieder Vorsicht geboten? Ist auch die Occupy Bewegung gesteuert von jenem 1%, das die zentrale Weltregierung anstrebt?
    Der Artikel Occupy Wall Street: Die künstliche Opposition der Neuen Weltordnung, von Oliver Janich geht einigen Hintergründe nach:

    »Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir nicht ganz sicher«. Mein Lieblingszitat von Albert Einstein könnte über vielen Artikel stehen, aber wenn es um die Occupy-Bewegung geht, trifft es den Nagel wirklich auf den Kopf.

  13. Jeff/Masereel
    Oktober 17, 2011 um 11:47 am

    Danke für den zusammengetragenen Rundumblick! Ich möchte ein Video aus Bremen beisteuern. Hier waren am Samstag auf jeden Fall 600-700 Menschen, manche schätzen die Zahl gar auf 800-1000, die Presse schreibt in ersten Berichten von etwa 400.

    Mein persönlicher Eindruck ist, das Zurückgreifen auf den Namen ‚Occupy….‘ ist nicht unbedingt die beste Entwicklung, im Nachhinein, eher potentiell ne unfreiwillige Steilvorlage für alle, die die Proteste gerne als 1-Punkt-Demo hinstellen wollen, um uns zu schaden. Echte Demokratie Jetzt hätte als Schlagwort vielleicht weniger Menschen mobilisiert, aber gleichzeitig wäre es eine weniger missverständliche Bezeichnung. Ich hoffe, viele Menschen suchen und finden Blogs wie diesen und vernetzte – in den grossen Medien bestimmt den Diskurs bereits wieder die Politik, die Lippenbekenntnisse bringt und das wird in den meisten Artikeln noch begrüsst, statt als die Unverfrorenheit dargestellt zu werden, die es eigentlich ist.

    • Oktober 17, 2011 um 11:58 am

      Lieber Jeff,
      Vielen Dank für Deinen Beitrag. Ja, Occupy wird es nicht bleiben, da bin ich mir sicher. Denn es ist nicht die Kritik am Bankensystem allein. Es sind inzwischen zu viele Fehler im System, als dass unsere Probleme mit der Lösung der Bankenkrise gelöst werden. Mehr Demokratie jetzt geht definitiv in die richtigere Richtung. Daher habe ich das Occupy derzeit in #globalchange geändert.
      Es ist wichtig, dass wir unser Leben wieder selbstverantwortlich in die Hand nehmen und mitgestalten. Und genau das würde uns helfen, hier aus dem Sumpf zu ziehen. Ich bin mir sicher, dass wir dort, wo wir die Menschen kennen, persönlicher mehr bewegen als in der Anonymität und der Geheimniskrämerie der größeren Strukturen. „Small ist beautiful“ wäre ein weiterer wichtiger Slogan für diese Bewegung.
      Liebe Grüße, Martin

  14. Jeff/Masereel
    Oktober 17, 2011 um 12:20 pm

    Lieber Martin,
    da kann ich Dir nur 100% zustimmen!!! So wie die Dinge derzeit noch ablaufen, weltweit und lokal, fördert das einfach Misstrauen und Zwiespalt zwischen den Menschen – wir müssen uns (bei manchen: überhaupt wieder; bei anderen: wieder mehr) vertrauen, und nach Jahren in dieser Konkurrenzgesellschaft ist Vertrauen für viele Menschen ein Wagnis geworden – dabei ist das doch der Stoff, aus dem eine menschliche Gesellschaft erst Kraft und Antrieb ziehen kann. Tragisch, wie tief wir uns als Menschheit in diese Irre verrannt haben; gut und höchste Zeit daß wir endlich aufwachen! Es ist genau, wie Du schreibst: „Ich bin mir sicher, dass wir dort, wo wir die Menschen kennen, persönlicher mehr bewegen als in der Anonymität und er Geheimniskrämerie der größeren Strukturen.“ Ein Anfang ist gemacht, tragen wir das weiter!
    Liebe Grüße, Jeff

  15. Oktober 17, 2011 um 1:00 pm

    Hier hat sind Best of 15. Oktober 2011 Videos gesammelt worden: http://www.echte-demokratie-jetzt.de/best-of-15m/

  16. Oktober 17, 2011 um 2:38 pm

    Gerade per Brief reinbekommen über die Demo von ca. 250 Unorganisierten in (anonymisisert):

    Meine erste Demo war, wie soll ich sagen, gar keine Demo, sondern ein herumhüpfen (Ausdruckstanz) von ca. 50 Ganz-Spät-Hippies und Super-Mega-Ökos, die auch für die Erweiterung des örtlichen Krötentunnelnetzes oder die Freigabe von Mariuana „demonstrieren“ hätten können. (Was sie ganz sicher auch schon mehrfach gemacht haben)

    Zur Ehrenrettung meiner (anonymisisert) Mitbürger muss ich gestehen, dass es um 12 Uhr wohl sowas wie eine Demo (ca. 500 Meter weit) gegeben hat, die allerdings NIRGENDWO (nicht Zeitung, nicht Internet, nicht sonstwo) angekündigt war (sensationelle Planung), außer beim Ordnungsamt, sodass die (unbestätigt) 250 Marschierer jeder einen persönlichen Begleiter, der ebenfalls mit 250 Mann angetretenen Staffel der Polizei, hatte. Friedlich war es trotzdem 🙂

    Leider wusste auch ich nichts von diesem Protestmarsch, daher bin ich erst gegen 13:30 Uhr am Ort des Geschehens aufgeschlagen und stand dann vor dem oben erwähnten Haufen Berufsdagegenseier, die allerdings darauf verzichteten mittels Plakaten oder Transparenten darauf hinzuweisen, weshalb sie hier lustige Sachen machen. Die umstehenden Gaffer, Pardon: Passanten, habe ich ein bisschen befragt, niemand hatte eine Ahnung, worum es ging. Das einzige sichtbare Schild war mit der Aufschrift „Umarmungen Gratis“ versehen und hat wilde Panik ausgelöst, als die es herumtragende Person (ich verzichte aus Pietät auf eine optische Beschreibung) sich damit dem „Publikum“ genähert hat. Ich vermute, die hätte auch etwas bezahlt, wenn sie einen umarmen hätte dürfen!

    Das ganze wird noch schlimmer, da die Innenstadt wirklich überprall gefüllt war mit Menschen die dank schönem Wetter eine Shopping Tour durch die größte Fußgängerzone Deutschlands gemacht haben und der Veranstaltungsplatz im Epizentrum dieses Bereiches liegt. Ich schätze, dass da über den Zeitraum verteilt gut und gerne 20.000 Menschen vorbeigelaufen sind (viele davon sogar mehrfach), die man in irgendeiner Form hätte informieren können. Aber die sind genauso dumm wieder nach Hause, wie sie vorher angekommen sind. Schade, Chance vertan, Gesamtnote 5- !

    Noch Fragen? 🙂

    Die Montagsdemos der DDR waren auch nicht beim ersten mal eine echte Massenkundgebung. Somit besteht noch etwas Hoffnung 🙂

  17. Oktober 17, 2011 um 4:03 pm

    In Zürich zeigt eine Aktion das Kollabieren unseres Geldsystems am Beispiel des Monopoly:

  18. Oktober 17, 2011 um 11:19 pm

    „Occupy Nürnberg“ – „Besetzt Nürnberg“: In Anlehnung an die amerikanische Protestbewegung, die zur Besetzung des Finanzplatzes Wall Street in New York aufgerufen hatte, feierten während des gesamten Samstags auch in Nürnberg rund 300 Menschen ein buntes Demonstrations-Protest-Spektakel vor der Lorenzkirche.

  19. Oktober 18, 2011 um 9:29 am

  20. Oktober 20, 2011 um 7:46 pm

    Guter Artikel zm 15. Oktober auf ARD Kultur:
    Protestwelle erreicht Deutschland
    „Götterdämmerung, Baby!“, Ellen Hoffers

    Vom Internet auf die Straße: Am Wochenende erfasste die Protestwelle für soziale Gerechtigkeit und gegen die Allmacht der Banken auch Deutschland. Knapp 8.000 demonstrierten allein in der Finanzmetropole Frankfurt am Main – Eindrücke vom „Occupy“-Aktionstag vor der Europäischen Zentralbank.

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