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Leben wir in Wirklichkeit nur in einer großen, modernen Menschenfarm zum Nutzen weniger Landwirte?

Auf meiner Suche nach einer besseren Welt bin ich mal wieder auf einen sehenswerten Film gekommen, der klar machen kann, wo das Problem liegt, um anschließend bereit für den notwendigen Wandel zu sein. Dabei vergleicht der Autor unsere Institutionen mit denen von Farmen.

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Besonders interessant ist am Ende die Auflistung unseres Glaubens an bekannte Werte.

Und wie es zu der Änderung unseres Bewusstseins hin zu unserem aktuellen Leben kommen konnte, hilft noch diese interessante Theorie:

Die Saharasia-These.

  1. September 1, 2011 um 11:00 pm

    Mir geht besonders das Video laufend durch den Kopf, da mir die Argumentation sehr schlüssig scheint. Ich hatte schon vor einiger Zeit sinniert:
    Wie frei bin ich eigentlich als Deutscher?
    Und auch die kleine Geschichte vom Hohepriester Dämon Kratie hatte mich schon in die Richtung des Videos denken lassen.
    Ja, wir genießen im Vergleich zu den Sklaven der vorigen Jahrtausende eine Reihe von Freiheiten und Annehmlichkeiten. Aber in diesen Tagen sehen wir doch ganz klar, warum unsere Gesellschaft so konstruiert ist, wie wir sie kennen. Das Geld kennt nur eine Richtung. Und der Grund ist offensichtlich. Nur wer den Zugang zu den Ressourcen der Welt kontrolliert, ist frei bzw. ist in der Lage, sich durch das Angebot von Lohnarbeit derer, die keinen Zugang zu den Ressourcen hat, zu bereichern. Das Prinzip ist demnach nicht anders, als zu den Zeiten des offiziellen Sklaventums selbst. Nur dass, wir uns aussuchen können, wem wir uns vermieten, um überleben zu können.
    Das besonders interessante an der Konstellation ist, dass wir alle glauben, wirklich frei zu sein in unseren Entscheidungen und dadurch hoch motiviert mithelfen, dieses System immer effizienter zu gestalten. Mit scheint allerdings, dass wir diese Effizienz inzwischen so weit überdreht haben, dass wir nun beginnen, davon krank zu werden. Aber vielleicht werden wir ja auch krank, weil wir zwar noch unbewusst, aber dennoch spüren, was mit uns passiert.

  2. September 2, 2011 um 9:26 am

    Auf den NachDenkSeiten wird heute im Artikel Die große Wut der Überzähligen seitens Götz Eisenberg ähnlich nachgedacht:

    Die „Peitsche des Aufsehers“ wird vom „stummen Zwang der ökonomischen Verhältnisse“ (Karl Marx) abgelöst und durch subtile und lautlose Mechanismen der Kontrolle ersetzt. Herrschaft hat sich entpersonalisiert und anonymisiert, sie tarnt sich immer perfekter als Technik und tritt den Menschen gegenüber als sogenannter Sachzwang auf.

    Gegen wen oder was soll die akkumulierte Wut sich wenden, wen können wir zur Verantwortung ziehen? Wer ist Schuld an unserem diffusen Unbehagen und unserer Misere? Wir werden von unsinnlichen Abstraktionen und um die Erde zirkulierenden Geldströmen beherrscht. Die Abstraktheit und Anonymität der Verhältnisse, unter denen viele Menschen leiden, ist auch der Grund, warum sich die Revolte so blindwütig artikuliert. IWF, WHO, Weltbank, Börsen und Finanzströme kann man nicht mit einer Baseballkeule und Steinwürfen treffen. Sie entziehen sich dem Zugriff, deswegen hält sich die Wut an Symbole im Nahbereich, die als Ersatzobjekte fungieren. Das meinte ich, als ich vorhin schrieb: Sie schlagen blind auf die Fassade ein.

    Peter Oborne schrieb im „Daily Telegraph“: „Die Kriminalität auf unseren Straßen kann nicht getrennt behandelt werden von der moralischen Desintegration auch in den höchsten Rängen der modernen britischen Gesellschaft, ob Banken oder Politik. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben wir einen erschreckenden Verfall der Normen unter Englands regierender Elite erlebt. Es wurde akzeptabel unter unsern Politikern, zu lügen und zu betrügen. Eine fast universale Kultur aus Selbstsucht und Gier hat sich bei uns breit gemacht.“

    Und da muss man dann auch nichts mehr zu sagen:

    Eine Gesellschaft, welche die Entstehungsbedingungen des Menschlichen ihren ökonomischen Funktionsimperativen opfert und es zulässt, dass auf die Kindheit der Kälteschatten von Elend, Indifferenz und Bindungslosigkeit fällt, darf sich nicht wundern, wenn in ihrem unwirtlichen Schoß eine Generation heranwächst, die nur noch die psychischen Korrelatformen des Marktes entwickelt: kalte Schonungs- und Rücksichtslosigkeit, moralische Indifferenz und eine latente Feindseligkeit, die jederzeit in Hass umschlagen kann. Wir sind Zeugen einer „anthropologischen Mutation“ und erleben mit, wie sich der wahrhaft kapitalistische und flexible Mensch herausbildet, der von keinerlei Hemmungen von nichts mehr zurückgehalten wird.

  3. September 2, 2011 um 3:38 pm

    Hallo Martin,

    du sagst: „Mit scheint allerdings, dass wir diese Effizienz inzwischen so weit überdreht haben, dass wir nun beginnen, davon krank zu werden.“

    Diese Aussage würde ich gerne verstehen …

    falls du das meinst was ich vermute, hier eine Anleitung wie wir unsere Lebensenergie zurückerobern können http://www.onlinetechniker.de/?q=node/626

    und weiter: „Herrschaft hat sich entpersonalisiert und anonymisiert, sie tarnt sich immer perfekter als Technik und tritt den Menschen gegenüber als sogenannter Sachzwang auf.“

    Die Abstraktheit und Anonymität der Verhältnisse, unter denen viele Menschen leiden, ist auch der Grund, warum sich die Revolte so blindwütig artikuliert. IWF, WHO, Weltbank, Börsen und Finanzströme kann man nicht mit einer Baseballkeule und Steinwürfen treffen. Sie entziehen sich dem Zugriff, deswegen hält sich die Wut an Symbole im Nahbereich, die als Ersatzobjekte fungieren. Das meinte ich, als ich vorhin schrieb: Sie schlagen blind auf die Fassade ein.

    ja, das muss man erst einmal erkennen und dann auch noch so brilliant formulieren können
    Wie können wir diese Phantome trotzdem besiegen ?

    Indem wir jetzt am Anfang unsere Energie nicht aufwenden um mit Aufständen und Revolten die alten Eliten zu vertreiben, sondern uns zuerst einmal von innen her selbst ändern, hier ein Lebenskonzept als Mustervorlage http://www.onlinetechniker.de/?q=node/583 und dieser Artikel liefert einige wichtige Hintergrundinfos zu dieser friedlichen Revolution http://www.onlinetechniker.de/?q=node/412

    Wie heisst es so schön: „Wir sind so frei wie wir reif sind“.
    Also dann wenn wir uns entsprechend vorbereitet haben (die nötige innere Reife haben), können wir daran gehen uns von den alten Eliten zu befreien.

    Daß kann sogar völlig gewaltlos geschehen, indem wir mutig und entschlossen die uns zustehende Macht einfordern und im Rahmen einer echten Demokratie entsprechende Verantwortung tragen.

    Die fundamentale Änderung ist die, daß wir am Ende eine klassenlose Gesellschaft haben, in der wir unsere Neigungen und Fähigkeiten bestmöglich entfalten und selbst im Rahmen einer direkten Demokratie mitentscheiden können.

    hier ein Bild von diesem Gesamtkonzept http://www.onlinetechniker.de/ganzheitliches-schaubild.htm

    Wir sind Zeugen einer „anthropologischen Mutation“ und erleben mit, wie sich der wahrhaft kapitalistische und flexible Mensch herausbildet, der von keinerlei Hemmungen von nichts mehr zurückgehalten wird.

    … dem können wir durch kompensierende Lebenskonzepte entgegenwirken, beispielsweise diesem hier http://www.onlinetechniker.de/?q=node/583

    Gruss

    Martin

    • September 2, 2011 um 4:31 pm

      Hallo Martin,
      Danke für Deine wichtigen Arbeiten, auf die Du hier verlinkst. Und ja, besser wir beginnen uns selbst zuerst zu transfromieren. Dann geht der Rest von selbst. Und wer merkt, dass es weh tut, der schaut sich um und wir inzwischen überall die notwendigen Informationen finden …
      Lieben Gruß, Martin

  4. Kevin
    September 2, 2011 um 3:53 pm

    „Mir geht besonders das Video laufend durch den Kopf, da mit die Argumentation sehr schlüssig scheint.“

    Nur zwei Gründe, warum sie es nicht ist:

    1. Bei 00:51: „Regierungen wurden geschaffen um das Leben der Menschen einfacher und sicherer zu machen.“

    Das ist nicht unbedingt falsch, aber auch nicht der wesentliche Grund, warum Regierungen existieren. Regierungen erfüllen Funktionen, ohne die das Zusammenleben der Menschen nicht funktionieren kann. Der Grund dafür sind divergierende Interessen. Der Anarchist würde nun antworten, dass es auch ohne ginge, eine schlüssige Begründung kann er jedoch nicht vorlegen. Zumindest keine, die den Menschen so nimmt wie er ist.

    2. Es ist immer die Rede davon, dass dem Menschen die Freiheiten „gegeben“ wurden. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass sich die Menschen die Freiheiten genommen haben.

    Ich könnte noch weitere Punkte aufzählen, aber dann müsste ich mich intensiver mit dem Beitrag auseinander setzten und da ich schon nach fünf Minuten zu dem Schluss gekommen bin, dass es sich um eine absichtsvoll konstruierten Erkenntnis, statt um eine logische Analyse handelt, ist es mir die Zeit nicht wert.

  5. September 4, 2011 um 8:28 pm

    Der Artikel Wie der Mensch zur Ware wurde zeigt ebenfalls gut auf, wie Menschen in den Produktionsprozessen versklavt werden, extremst in der Dritten Welt, in der es wenig Schutz für das Volk gibt:

    Hühner sind auf engstem Raum zusammengepfercht, Schweine werden legal ohne Betäubung kastriert, 200.000 Rinder sterben jährlich einen qualvollen Tod, weil die Betäubung nicht funktioniert.
    Doch Lebensmittel müssen – gerade in Deutschland – billig sein, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. „Kaum ein europäisches Land gibt anteilig so wenig Geld fürs Essen aus, wie die Deutschen.“[1] Das scheint es den Konzernen wert zu sein, den Tieren den Status „Lebewesen“ abzusprechen und sie zum Teil der Produktionskette zu degradieren, dessen einziger Lebenssinn darin zu besteht, möglichst kostengünstig zu produzieren. Wenige Verbraucher scheinen Wert auf ethische Herstellung zu legen, sie sehen im Supermarkt nur den Preis und das Produkt.
    Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht, argumentieren Kapitalismus-Verfechter. Doch abgesehen davon, dass damit nicht an Umwelt und Tier gedacht ist, stimmt der Satz auch bei Menschen schlichtweg nicht. Schaut man einmal genauer hin, sieht man, auf welche grauenvolle Weise auch Menschen behandelt werden, um günstig für uns zu produzieren. Denn billige Produkte bringen Geld – und wer Geld hat, scheint mächtiger zu sein als Gesetze, mächtiger zu sein als Völker, mächtiger zu sein als jedes Menschenrecht. Wer das für eine Übertreibung hält, der erfährt nun, warum eben nicht an alle gedacht ist, wenn jeder an sich denkt.

    Der Artikel gibt viele Hinweise auf die Branchen und Firmen, so dass wir Konsumenten mit unserem Kaufverhalten beeinflussen können, dass es besser wird.
    Der nicht genannte Autor hat seine Informationen mit Quellenangaben versehen und ist daher sehr nützlich für weitergehenden Arbeiten.

  6. September 4, 2011 um 9:36 pm

    Und manchmal hilft auch ein Schmunzler zum richtigen Kaufen:

  7. September 4, 2011 um 10:47 pm

    Wow, das ist mal ein Artikel mit einer flammenden Sprache über unsere enthemmten Märkte und erpressten Volksvertreter:
    Unterwegs zur Plutokratie – Hemmungsloser Reichtum, betrogene Bürger: Der entfesselte Markt bringt die Demokratie in Gefahr, von Jens Jessen, gestern geschrieben:

    Es wäre verwunderlich, wenn das lähmende Ohnmachtsgefühl, die Entpolitisierung der Jugend nicht hier ihren Ursprung hätten. Sie steht sprachlos vor Regierungen, die sie gewählt hat, die aber nichts unternehmen, was im Wählerinteresse wäre. Wer hat die Politiker erpresst, wer hat sie bestochen? Wo sind die Bärenführer, von denen sich ganze Kabinette wie am Nasenring durch die Manege führen lassen? Ganz augenscheinlich ist die Furcht vor einer Wahlniederlage nichts im Vergleich zu dem Druck, den Wirtschaftskreise auf Politiker auszuüben vermögen.

    All die Wirtschaftsprofessoren und Wirtschaftsjournalisten, die den Markt zur entscheidenden Lenkungsinstanz unseres Daseins erklärt haben, mehr noch die Unternehmensberater, die nach den Firmen auch die Schulen, die Universitäten, die Theater, den Sport, alle Lebensbereiche dem Gesetz der Rentabilität unterworfen haben oder höchstens noch als Zulieferbetriebe für die Zwecke der Wirtschaft alimentieren wollen, haben an der großen Umerziehung mitgewirkt, die uns einhämmert, dass es nur einen letzten Wert gebe: den des Profits.

  8. September 6, 2011 um 9:37 am

    Dieser wunderbare Text von „true words“ passt, denke ich, gut hierher:

    Ausdruckslose Gesichter

    „…Und dennoch verlangen wir nach Führung. Wir wollen die Politiker und Experten die uns sagen wo es langgeht. Weil wir uns dessen nicht als mächtig empfinden. Wir sind dumm. Und wir denken das ist richtig so. Es ist richtig dumm und unwissend zu sein. Deswegen bemühen wir uns auch nicht wissen zu erlangen. Wozu auch? Es gibt doch die Politiker und Experten, die wissen schon was sie tun. Vielleicht machen sie nicht immer alles richtig, aber sie versuchen es doch wenigstens, mit gutem Gewissen. Oder? Und die Sportler und Stars sind dazu da um uns zu zeigen das wir auch so reich und berühmt werden können wie sie. Ja, das können wir, diese Leute sind doch der lebende Beweis. Reich und berühmt, dass wollen wir alle werden. Wir wollen Geld und Ruhm. Geld um uns neue Sachen zu kaufen. Und Ruhm um uns lebendig zu fühlen; denn wir können nicht leben ohne Anerkennung…“

    Komplett zu hören auf:

    • September 6, 2011 um 8:50 pm

      Liebe Tanja,
      ja, das passt hier sehr gut und bringt unsere Situation auf den Punkt. Ich habe es mal auf Facebook geteilt.
      Lieben Gruß, Martin

    • Grilleau
      Februar 7, 2012 um 8:26 am

      Schade das Video ist entfernt worden …

  9. September 8, 2011 um 9:15 am

    Die Abhängigkeit vom Geld

    Was bringt uns als Menschheit nun so weit, an einem so extrem schlecht funktionierenden System festzuhalten? Warum setzen wir nicht alles daran, ein System einzuführen, dass alle gut versorgt, indem es die Verteilung optimal und gerecht regelt? Lohnt es sich denn nicht, ein System anzustreben, dass einen nachhaltigen Wohlstand für alle im Einklang mit der Natur ermöglicht?

    Es gibt viele Antworten, die auf vergangenen Erfahrungen, Vermutungen, Befürchtungen, Wunschdenken oder Unwissenheit beruhen. Wir glauben, dass

    es keine wirklich funktionierende Alternative zum Zinssystem gibt,
    die Alternativen noch schlechter funktionieren,
    sich eine bessere Alternative längst durchgesetzt hätte, wenn es sie gäbe,
    wir längst in der Zeitung darüber gelesen hätte, wenn es sie gäbe,
    unser System nur durch die Inkompetenz oder Korruptheit von Menschen mit so vielen Mängeln behaftet ist,
    wir das System zu unserem gerechten Vorteil nutzen können,
    egal in welchem System wir leben, die Reichen oder sonstigen Privilegierten sowieso immer den Rest der Gesellschaft dominieren werden,
    jeder daher sowieso schauen muss, wo er bleibt, und Gedanken um das Wohl des Ganzen utopische Träumereien sind,
    Politiker halt den Zwängen des Systems folgen müssen und nichts wirklich Gutes für ihre Bürger tun können,
    Korruption und falsche Versprechungen von Politikern daher sowohl unvermeidlich als auch verzeihlich sind,
    wir das System nehmen sollten wie es ist, weil Probleme sowieso immer nur an Menschen liegen und nicht an Systemen,
    wir daher keine Zeit auf finanzwirtschaftliche Theorien verschwenden sollten,
    der Wunsch zu einem Systemwandel sowieso nur einer Missgunst gegenüber den Reichen entspricht und daher verwerflich ist,
    eine Gesellschaft in der tatsächlich Freiheit, allgemeiner Wohlstand und soziale Harmonie herrscht, gar nicht erst angestrebt werden sollte, weil solches Streben unsere realistische Lebenshaltung beeinträchtigt,
    wir froh sein müssen, noch einen gewissen Wohlstand zu genießen, weil sowieso nicht genug für alle da ist,
    ein gerechtes Verteilsystem also wahrscheinlich zu unserem Nachteil wäre,
    es für den Erfolg im Leben nur auf Fleiß, Kompetenz und Effizienz ankommt und die Verlierer des Systems selber Schuld sind,
    wie daher lieber alle die Ärmel hochkrempeln sollten, um der Probleme gemeinsam Herr zu werden,
    das Leben an sich halt so wäre, dass sich Umstände letztlich ständig verschlimmern und schwieriger werden,
    die Umstände nur durch unser negatives Denken schwieriger würden, so dass wir ihnen vollkommen durch positives Denken entgegensteuern können,
    das bekannte Elend besser ist als das Risiko eines unbekannten Glücks,
    es wichtig ist, Traditionen wie z.B. das Zinssystem um ihrer selbst Willen zu bewahren, auch wenn sie ungerecht oder destruktiv sind,
    wir gegen die da oben sowieso nichts ausrichten können,
    wir zu dumm oder ungebildet sind, um finanzielle Zusammenhänge wirklich durchschauen zu können,
    es besser ist, Fragen zum Finanzsystem den „Experten“ in Wirtschaft und Politik zu überlassen,
    wir besser unseren Mund halten, wenn sich schon die „Experten“ nicht einig sind.

  10. Jeff
    September 8, 2011 um 9:58 pm

    Hallo Martin,

    ich mußte bei diesem Video gerade an Deinen Post hier denken:

    (sehr toll finde ich dort auch den ‚Empathic Civilisation‘)

    Ich schaue seit einer Weile öfter hier vorbei und finde oft interessante Anregungen zum Nachdenken, danke dafür!! 🙂 Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute 🙂

    Liebe Grüße, Jeff

  11. September 11, 2011 um 11:16 pm

    Und wieder hat Jemand die Bewertung heruntergezogen, weil er sich nicht als Sklave betrachten mag. Ist aber auch schwer, in all der vermeintlichen Freiheit, die wir zu haben scheinen. Hier kommt nun ein weiteres Buch, das aber genau in die gleiche Kerbe haut und ziemlich deutlich macht, wie und von wem wir inzwischen benebelt werden. Es geht um die Gleichschaltung unserer Massenmedien.
    Das Medienmonopol
    „Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.“
    – M.A.VERICK-

    … die neue Definition der Freiheit: Nur wer arbeitet, ist wer – und kann sich „Freiheiten“ leisten, vorausgesetzt Steuern, Sozialabgaben und Krankenkassenbeiträge sind gezahlt und alle Genehmigungen liegen vor. Vergessen wird so schnell, was einen Sklaven definiert…

  12. September 13, 2011 um 10:49 am

    Wir alle sind gefangen in der gleichen, unwirklichen MATRIX. Wie die Kühe im Stall, die als lebendige Glieder der Milch- und Fleischproduktion zwischen Heuraufe und Melkmaschine angebunden sind, sind wir eingesponnen in ein System, das unsere Geistes- und Körperkräfte einspannt, um das zu erzeugen, was die Volkswirte „Bruttosozialprodukt“ nennen.

    So schreibt der „Rheingoldler“ Egon W. Kreutzer in seinem Artikel zur Lösung der aktuellen Krise, die doch eigentlich nur eine Illusion wäre.

    Nicht anders ist es, wenn wir, statt von Kühen, Schweinen oder Hühnern zu sprechen, über Abteilungsleiter, Facharbeiter und Hilfskräfte sprechen, die in zweckdienlichen Hallen und Büros eingepfercht, wohlorganisiert zusammenwirken, um Kühlschränke zu montieren oder Tiefkühlpizzas zu erzeugen.

    Man sollte meinen, wenn für den Eigentümer mehr herauskommt, als er hineinstecken muss, lohnt es sich für ihn, die Kühlschrankproduktion zu betreiben oder Pizzas garnieren und einfrieren zu lassen.

    Ich habe selten einen so guten Artikel wie diesen zur Krise und dem Geld gelesen!

  13. Januar 29, 2012 um 5:00 pm

    Hatte heute diese Worte gefunden, die Colonel Edward Mandell House (Präsidentenmacher und – berater, Mitglied des Council on Foreign Relations und Hochgradfreimaurer) zu dem damals von ihm an die Macht gebrachten Präsidenten Woodrow Wilson gesprochen haben soll:

    Schon bald werden alle Amerikaner verpflichtet sein, sich in einem nationalen Überwachungssystem biologisch registrieren zu lassen, basierend auf dem uralten Prinzip der Verpfändung. Durch diese Methodik können wir die Menschen zwingen, sich unserer Agenda unterzuordnen, sie als Bürgschaft für die Liquidierung unserer Fiat Papierwährung zu nutzen. Jeder Amerikaner wird gezwungen sein, sich zu registrieren, oder er wird seine Fähigkeit verlieren, durch Arbeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Sie werden unser Eigentum sein und wir werden die Verzinsung auf sie ewig weiterführen, unter dem Handelsrecht und dem System der besicherten Darlehen. Amerikaner werden durch das unwissentliche Abliefern ihres Lieferscheins (Geburtszertifikat) an uns insolvent gemacht, unter Ausübung des Pfandrechtes. Sie werden von ihren Rechten befreit und ihnen wird ein kommerzieller Wert zugeschrieben, der uns einen Profit ermöglichen soll, und die Menschen werden es nicht verstehen, denn nicht ein Mann unter Millionen wird jemals diesen Plan verstehen, und falls es doch ein oder zwei verstehen, verfügen wir über ein Arsenal glaubwürdiger Bestreitbarkeit. Schließlich ist der einzig logische Weg, die Regierung zu finanzieren, Schulden in Umlauf zu setzen und an die registrierten Bürger in der Form von Beihilfen und Privilegien weiterzugeben. Das System wird uns automatisch gigantische Profite bescheren und jeden Amerikaner zu einem Mittäter dieses Betrugs machen, den wir „Sozialversicherung“ nennen werden. Ohne es zu merken, wird jeder
    Amerikaner unser Sklave. Die Menschen werden hilflos und ohne jede Hoffnung auf Rückzahlung sein, und wir werden das höchste Amt des Präsidenten unserer Strohfirma (USA) einsetzen, diesen Anschlag auf Amerika zu entfachen.

    Dazu passend hatte ich noch einen Englischen Text gefunden, allerdings noch nicht eine valide Quelle: http://www.gemworld.com/EdMandellHouse.htm

    Es gibt noch einen weiterführenden Text zum Colonel und seiner Eingebundenheit in diverse Organisationen. Darin finden wir die Beweggründe für die Neue Weltordnung (NWO = New World Order):

    Die allen nun im CFR und im Royal Institute of International Affairs sowie in deren Ablegern wie den Bilderbergern vereinten Weltverbesserern gemeinsame Ideologie hat ‑ im doppeldeutigen Sinne durchaus einen esoterischen Charakter. Sie beruht auf dem »Ideal des vernünftigen Humanitarismus auf weltweiter Ebene« und entspricht der Doktrin Adam Weishaupts ebenso wie den pseudo‑humanistischen Idealen der synarchischen Freimaurerei. Es ist die Doktrin, wonach sich die Verpflichtungen des Menschen auf den Menschen beschränken und nicht ausschließlich von ihm ausgehen, vielmehr von einer Elite: Denn es habe sich herausgestellt, daß die Machbarkeit der One World auf der Basis der Einsichtigkeit und Vernunft der Menschen guten Willens nicht zu realisieren ist. Weniger noch als einst die im Transzendenten verankerten »10 Gebote« vermochten die »humanistischen« Ideale die hoministische Raubtiernatur zu zügeln. Also bedürfte es einer konsequenten Umwälzung der Strukturen, die letzten Endes den jedes allgemein verbindlichen, übergeordneten und somit absolut verpflichtenden Ordnungsfaktors (Religion, Ideologie etc.) verlustig gegangenen Menschen in die neue Ordnung hineinzwingt, ob er will oder nicht. Im Klartext bedeutet dies: Da sich der Mensch von selbst nicht ändert, muß die ihn umgebende Gesellschaft geändert, der Mensch über die Herauslösung aus seinen traditionellen Bindungen »sozialisiert« werden, ebenso wie die einzelnen Nationen über die Zerschlagung der alten, historisch gewachsenen Strukturen »internationalisiert« werden, indem an die Stelle absterbender Institutionen weltweite Planung und ihre Durchsetzungsmöglichkeiten treten.

  14. Februar 7, 2012 um 10:53 am

    Aber als dann der Fortschritt im Ackerbau die Überschussproduktion ermöglichte, war es plötzlich von großem Vorteil, Menschen zu besitzen.
    Als Kühe ursprünglich Milch und Fleisch im Übermass hergaben, wurde es vorteilhaft, Kühe zu besitzen. Die ersten Regierungen und Kaisertümer waren tatsächlich eine herrschende Klasse von Sklaventreibern, die verstanden hatten, dass Menschen mehr produzieren konnten als sie verbrauchten.
    Die frühsten Ägyptischen und Chineseischen Reiche waren in Wirklichkeit Menschenfarmen, auf denen Menschen gejagt, gefangen, gezähmt und besessen wurden, wie alle anderen Sorten vom Viehbestand.
    Durch die technologischen und methologischen Fortschritte produzierten die Sklaven genug Überschuss, dass der Aufwand Sie zu fangen und einzusperren nur einen Teil ihrer gesamten Produktivität darstellte.

    Aus der deutschen Übersetzung von The real Matrix – Staaten als Menschenfarmen

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