Startseite > Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft > Global Change Now: Wie erkläre ich fließendes Geld meinem Nachbarn?

Global Change Now: Wie erkläre ich fließendes Geld meinem Nachbarn?

Diesen Post widme ich Walter, der weiß warum.

Ich bin schon einmal auf das fließende Geld als mögliche Lösung unseres Problems mit dem zinsbasierten Geld mit dem Post Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy eingegangen. Nun bin ich bei weiteren Recherechen auf eine Veranstaltung des Vereins Glabal Change Now gestoßen, der u.a. Pate dafür steht, dass der Piratenverein nun das Bedingungslose Einkommen in ihr Programm aufgenommen hat.

Der Verein hat in diesem Jahr eine Veranstaltung im März in Berlin ausgerichtet, auf der ich gerne mit dabei gewesen wäre: Geldkongress 2011 – Macht Geld Sinn? Auf dieser Veranstaltung sprach Steffen Henke, seines Zeichen Finanztheoretiker, über die Krux unseres zinsbasierten Geldsystems und hat am Ende gleich erklärt, wie man dieses heilen kann. Nämlich genau mit der konstruktiven Umlaufsicherung, dem fließenden Geld. Und nun habe ich das Defunktionieren unseres Geldsystems als auch deren Heilung verstanden.

Es gibt sicher Verfechter des Lebens ohne Geld. Aber der Sprung dahinein würde sicher viele von uns überfordern. Insofern erachte ich das fließende Geld als einen Weg, den es auszuprobieren definitiv lohnen sollte. Aber schaut selbst und macht Euch ein Bild:

Am Ende liest er noch aus einem Buch mit unwichtigen Informationen vor:

Die 3 reichsten Menschen unserer Welt besitzen so viel Geld wie es dem BIP der 46 ärmsten Länder dieser Welt entspricht.

Warum bitten wir eigentlich nicht diese unsere Brüder (ich vermute mal, es sind Männer), die Probleme dieser armen Länder auf einen Schlag zu lösen. Ich denke mal, dass sie mit dem vielen Geld eh nichts mehr anfangen können. So wäre es doch sinnvoller angelegt, oder?

Kategorien:Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft Schlagwörter: , , , ,
  1. Juli 5, 2011 um 2:12 am

    Große Ehre 😉 thx.
    Scheinbar sind da einige ein bisschen aufgedreht. Mir jedenfalls geht es so.

    Ja, dieser Artikel macht Mut. Das klingt jetzt vermittelbarer, greifbarer. Den Vortrag von Steffen Henke habe ich noch nicht durch, bei Clipconverter.cc in MP3 umgewandelt und auf den Player gespielt. Die nächsten Tage mal, vermutlich morgen Abend.

    Der Teil „Macht Geld Sinn“ erschlägt mich wieder beinahe. Das sind so Wortkombinationen bei denen ich immer mindestens 3 Inhalte gleichzeitig sehe. Nein, eigentlich fühle. Und es ist ein zwiespältiges Gefühl.

    Ähnlich, mit vielen sinnigen und unsinnigen Inhalten gleichzeitig, geht es mir mit „Probleme dieser armen Länder auf einen Schlag zu lösen“. Ich will doch hoffen, das nach dem Video bzw. Audio da einiges klarer klingt. Gegen Wortfolgen wie „auf einen Schlag“ bin ich halt ein bisschen allergisch.

    Viel Stoff. Ich lasse jetzt mal neue Verknüpfungen im Gehirn wachsen. Vielleicht hift das 😉

    Gute Nacht, eventuell Guten Morgen. Und Danke.

  2. Werner Popken
    Juli 5, 2011 um 8:20 am

    Empfehlung zur Lektüre:

    Über Geld und seine Möglichkeiten
    http://www.ddp-partei.de/geld.html

    Über Freigeld / neutrales Geld / umlaufgesichertes Geld
    http://www.ddp-partei.de/geld_umlaufsicherung.html

  3. Juli 5, 2011 um 9:28 am

    Wer noch die letzte Motivation zur Umstellung auf ein anderes ökonomisches System braucht, findet auf der Web-Site zum Bandbreitenmodell noch dieses Bild, das mehr sagt als tausend Worte:
    arm und reich

  4. Martin W.
    Juli 5, 2011 um 3:44 pm

    Den Film werde ich mir heute abend mal zu Gemüte führen. Danke für den Hinweis. Empfehlen möchte ich aber gerne Videos von und mit Prof. Bernd Senf. Falls noch nicht bekannt. http://www.berndsenf.de/

    Hier gibt es eine Fülle erklärender Filme, wie und warum dieses System über kurz oder lang krachen muß. Und darauf aufbauend kann man dann nach Lösungen suchen. Um nicht nur negativ runtergezogen zu werden. Denn leben müssen wir mit diesem System nun mal, ob wir wollen oder nicht.

  5. Juli 8, 2011 um 11:38 pm

    Hallo Martin, es tut mir leid, das ist wieder so ein Todschlagwrgument. Ich habe Afrika erlebt, nicht einmal dies Ausmaß, aber es vor sich her zutragen finde ich mehr als bedenklich. 30€ pro Monat retten in Ostafrika eine ganzen Familie vor einseitiger Unterernährung oder lassen einem Kind eine anständige Bildung zu kommen. Ehe wir eine Veränderung erwirkt haben sind täglich weiter 40.000 Kinder verhungert, Wir müssen jetzt etwas unternehmen, nicht nur in Afrika sondern „nur“ außerhalb der Wohlstandsfestung, zu der nicht einmal alle europäischen Länder gehören!

  6. Juli 12, 2011 um 3:22 am

    Für ein geldloses System würde ich das Buchmanuskript bei doktus.de, „das wildgansprinzip“, empfehlen. (Kostenfrei herunterzuladen). Denn die Zukunft wird eindeutig ein geldloses System bevorzugen. Das Freigeld, oder fliessende Geld ist nur eine Übergansform und vielleicht auch manipulierbar.

    Es ist tatsächlich leichter ein geldloses System zu handhaben als ein Geldsystem. Egal welches. Natürlich muss man dabei seine Vorurteile ablegen. Und es ist erfordert einen Erziehungsprozess von zwei Generationen.

    Einmal muss man ja anfangen auf Alternativen aufmerksam zu machen.

  1. No trackbacks yet.

Schreibe eine Antwort zu Werner Popken Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: