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Der richtige Weg? – VERFASSUNG der internationalen Weltanschauungsgemeinschaft – Universales Menschenrecht und völkerrechtlicher Vertrag

Die Präambel des Vertrags, formuliert durch den Zentralrat Europäischer Bürger – Internationales Zentrum für Menschenrechte, liest sich wie folgt:

Der Weltfrieden kann nur durch die Umsetzung, Wahrung, Schutz und Förderung der universalen Menschenrechte erlangt werden.

Die Völkergemeinschaften dieser Welt sind aufgerufen, an der aktiven Umsetzung der universalen Menschenrechte mitzuwirken. Die Ziele sollen Eigen- und Selbstverantwortung eines jeden einzelnen Menschen fördern und stärken, damit jede Gesellschaft die dringend erforderlichen Maßnahmen zur bereits begonnenen Neutransformation einleiten kann. Um diese Ziele zu erreichen, ist es notwendig, all diejenigen zu unterstützen, die sich zu den universalen Menschenrechten bekennen.

Die Anwendung und Umsetzung der universalen Menschrechte ist der Schlüssel für eine friedlichere und gerechtere Welt. Dadurch eröffnen sich neue Wege und Möglichkeiten zur umfänglichen und notwendigen Transformation der Gesellschaft. Diese Transformation wird global die Völkergemeinschaft auf eine neue Stufe der Lebensfreude und Lebensqualität führen und den Weltfrieden in die Wirklichkeit und Realität bringen.

Um auf dieser Welt jedes Land und jede Region unterstützen zu können, ist es notwendig, die Kräfte zu bündeln und Institutionen auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene bis hin zur lokalen Ebene und dem einzelnen Menschen jede angemessene Unterstützung und Rat zu bringen, welche eine wahrhaftige Umsetzung der universalen Menschenrechte ermöglicht. Nur so können bisheriges Unrecht und Machtmißbrauch zum Vorteil einiger Weniger verhindert werden und zum höchstmöglichen Wohle Aller ein friedliches Miteinander und Füreinander entstehen. In Erkenntnis dessen, was die Staaten und Völkergemeinschaften bis heute an Kriegen und Armut erschaffen haben, die nur den Eigeninteressen einer globalen Elite dienen, ist es um so dringlicher eine Instanz zu schaffen, die unabhängig und frei von politischen und wirtschaftlichen Machtinteressen ist. Daher ist es dringend und notwendig, eine tatsächlich-sachliche Ebene zu kreieren, auf der die freie Entfaltung eines jeden einzelnen Menschen unter dem Schutz der universalen Menschenrechte möglich wird. Mit einem erweiterten Bewußtsein um die Veränderungen, die nun für alle Menschen bereits in Erscheinung und Realität treten, wird mit der Weltanschauung UMR ein von Staaten und politischen wie wirtschaftlichen Systemen unabhängiger Rat und Konzil installiert, der es sich als neutrale Instanz zur Aufgabe macht, die Grundrechte für das Volk des freien Menschen zu stärken und zu fördern.

Zur Wahrung der Unabhängigkeit und im öffentlichen Interesse wird daher der Rat der Weltanschauung UMR gegründet, der durch seine Satzung und Charta die Einhaltung und Umsetzung der universalen Menschenrechte verantwortlich sicherstellt und damit der Völkergemeinschaft, wie auch dem einzelnen Menschen, diese Rechte und deren Anwendung zum höchstmöglichen Wohle Aller garantiert.

Aus all diesen Gründen und zur Erreichung der in dieser Präambel aufgestellten Ziele, stimmen die hohen vertragschließenden Teile, geleitet sowohl von den Gefühlen der Gerechtigkeit und Menschlichkeit als auch von dem Wunsche einen dauernden Weltfrieden zu sichern, der nachstehenden Weltanschauung UMR-Verfassung zu.

Beim ersten Lesen wärmt der Text, denn es geht um Leben in Frieden ohne Ausbeutung. Nur gibt es auch hier schon wieder einen Vorstand mit ewigen Mitgliedern, nämlich den Gründern der Bewegung. Und es soll ein Rat über alles Wachen und dafür sorgen, dass auch nichts falsch gemacht wird. An dieser Stelle sagt mir mein Bauch inzwischen immer wieder Vorsicht. Denn allenthalben sehen wir, was passiert, wenn eine solche Hierarchie implementiert wird.

Auf der anderen Seiten wird darüber gesprochen, dass der Mensch selbstverantwortlich sein soll, keinen Vorgesetzten haben soll. Auch soll es weniger Regeln geben. Also schaue ich mal weiter. Erst die 41 Artikel und dann die Antrage.

Allerdings habe ich in einem Antrag schon das Wort „völkisch“ gelesen, wo sich mir dann gleich wieder die Haare aufstellten. Aber an anderen Stellen findet sich dann das Brüder und Schwester Bild von Menschen in den anderen Staaten. Schau´n wir also mal

Und es gibt auch noch ein interessantes Interview mit einem Vertreter der Organisation:

Kategorien:Gesellschaft, Politik Schlagwörter:
  1. Kevin
    Juli 7, 2011 um 9:31 pm

    Puh, was bedeutet eigentlich Universalität der Menschenrechte? Hat beispielsweise Artikel 1 der UN Menschenrechtserklärung „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ einen universellen Anspruch? Definitiv! Ist Artikel 24 vierte Alternative, dass Recht auf regelmäßigen bezahlten Urlaub universal? Sehr fragwürdig. Menschenrechte sollten so sparsam wie möglich formuliert sein, damit sich ein universeller Anspruch auch moralisch rechtfertigen lässt.

    Nächste Frage: Was ist eigentlich dieses Internationale Zentrum für Menschenrechte? Wer sind die Leute die dahinter stehen und mit welcher Absicht verfolgen sie Ihr Ziel?

    Hier einige Ausschnitte von der Homepage:

    „Den Menschen vorgesetzte Vormünder, lieben die Ihren, in Ihrer Realität sind sie die einzigen Menschen. Sie raffen alles zusammen und zerstreuen die Völker, sie achteten auf die Ihren und achten euch nicht.Wir haben Brüder und Schwestern, die nicht aus diesem Lande sind und dieselben müssen wir herführen, und sie werden Menschen werden, und es wird ein Volk und ein Begleiter werden. Darum liebet euch und alle Menschen nur so; wir sind eins. Die Welt ist / wird eins.“
    oder
    „Die universalen Menschenrechte sind in der Absicht der Freiheit und des Friedens der Welt unabhängig von systematischen, politischen oder wirtschaftlichen Interessen. Sie dienen einzig und allein der freien Entfaltung jedes einzelnen Menschen im Kontext der notwendigen und anstehenden Transformation für die Gemeinschaft der Welten und der Reintegration des Menschen in Natur und Kosmos.“

    Das klingt für mich irgendwie wie Religion und nicht wie konstruktive Arbeit im Sinne der Absicht der Menschenrechte. Auch Religion ist eine grundsätzlich universal konzipierte moralische Weltanschauung. Menschenrechte können nicht einfach in der Absicht neu ausgehandelt werden, einen weltweiten Konsens zu erreichen. Was bei den besonders „harten“ Rechten noch funktionieren mag, muss spätestens an der Urlaubsregelung scheitern.

    Nur mal als kleiner Hinweis: http://deutsches-amt.de/netzwerk-menschenrechte.html
    Immerhin kann man sich dort für 500 Euro zum Menschenrechtskommissar (was soll das sein?) ausbilden lassen und muss dann nur noch 200 Euro spenden…
    Um einen Bezug zur Frage aus Ihrer Überschrift herzustellen: Nein, es ist nicht der richtige Weg, aber die Richtung stimmt zumindest.

    Nun ein paar Worte zu Ihren eigenen Gedanken. Ich finde es immer wieder interessant zu beobachten, wie argwöhnisch Hierarchiestrukturen und Macht von vielen Menschen gesehen werden. Das beides durchaus eine sinnvolle Funktion erfüllen kann, wird gern übersehen. Spontan fällt mir in diesem Zusammenhang das Buch Anarchy, State and Utopia von Robert Nozick ein. Er vertritt eine krass libertäre Position und versucht einen Minimalstaat zu begründen, welcher die naturgegebenen Rechte der Menschen und ihr Eigentum schützen soll. Ich vermute, sein Ansatz geht in die komplett andere Richtung ihrer Auffassung von einer gerechten Welt (im Übrigen auch gegen meine Auffassung), dennoch kann man aus seiner Argumentation sehr viel lernen. Lassen wir zunächst mal das Eigentum der Bürger beiseite, bleiben also noch die natürlichen Rechte der Bürger, meinetwegen auch die universalen Menschenrechte. Wenn ich mich recht erinnere, dann versucht Nozick in den ersten Kapiteln sogar zunächst die Anarchie als Gesellschaftsform zu begründen, muss dann aber zu der Einsicht kommen, dass es ohne Staat niemals funktionieren kann. Warum? Weil es immer eine Instanz geben muss, die die Rechte der Menschen vor Beschneidung durch andere Individuen schützt. Wie wird dies bewerkstelligt? Durch Macht – genauer: durch ein legitimes Gewaltmonopol, dass natürlicherweise nicht jedem Menschen zufallen kann, weil dies sonst zu Selbstjustiz führt und diese wiederum niemals gerecht sein kann. Ein zweiter Punkt: Die meisten Rechte der UMRG Charta sind negative Rechte und Freiheiten. In Artikel 14 heißt es jedoch „Das Recht auf Bildung darf niemandem verwehrt werden,“ beinhaltet also konsequenterweise ein positives Recht, nämlich zumindest einmal eine Schule zu besuchen (sofern die Eltern keine Lust haben ihre Kinder zu erziehen). Doch wer organisiert Bildung und wer bezahlt sie? Dies sollte wohl der Staat tun und womit? Mit Steuergeldern… usw. usw. Je mehr Forderungen man an eine gerechte Welt stellt, die sich nicht von allein erzeugt, desto mehr muss man auf einen Staat als Organisator zurückgreifen. Im übrigen müssen auch negative Rechte positiv rechtlich institutionalisiert werden um ihre volle Wirkung zu entfalten.

    Zum Schluss würde ich Ihnen gern noch eine persönliche Frage stellen. Ich lese Ihren Blog seit einiger Zeit sehr regelmäßig und mir ist aufgefallen, dass sie (fast?) nur Quellen aus dem Internet verwenden. Die meisten enthalten sehr interessante Denkanstöße, aber ich vermisse häufig (insbesondere bei der Quelle dieses Beitrags) eine fundierte Argumentationsgrundlage und frage mich häufig: Warum denn gerade so? Daher: Lesen sie eigentlich auch gelegentlich mal Bücher, die aus verschiedenen Perspektiven eine schlüssige Argumentation verfolgen, um dann zu einer Synthese zu kommen? Verstehen sie mich nicht falsch, ich schätze ihr Engagement und ihre Bereitschaft Wege zu einer besseren Welt zu finden, doch man bekommt häufig den Eindruck, die Welt sei schlecht und auf diese und jene Weise könne man sie gerechter machen. Selbst ein einstündiger youtube Vortrag kann nicht das leisten, was eine intensive Auseinandersetzung mit den Argumenten in einem Buchs zu einem bestimmten Thema leisten kann. Vorträge entstehen in der Regel selbst aus einer subjektiven Synthese von Quellen. Nur mal als Denkanstoß: Was bedeutet denn Gerechtigkeit eigentlich? Es gibt auf diese Frage keine eindeutige Antwort, denn man kann diese Frage aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, die jede für sich genommen nicht grundsätzlich falsch ist. Ich selbst kenne fünf und habe mich bislang nur mit zweien Näher beschäftigen können, weil das „Verstehen“ sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und locker ein paar Kilo Buchgewicht mit sich bringt.

    Beste Grüße
    Kevin

    • Juli 7, 2011 um 10:01 pm

      Hallo Kevin,
      Erst einmal vielen dank für deine ausführliche Stellungnahme.
      Nun, warum ich möglichst inernetquellen benutze? Weil ich nicht davon ausgehen kann, dass jeder das Buch hat oder kaufen wird.
      Ob ich Bücher lese? Ja, aber ich schaffe nur eine halbe Stunde vorm sclafen und dann braucht das durchlesen einige Zeit. Aktuell arbeite ich mich durch das Buch von Horst stowasser über Anarchie. Das hat mir schon viele neue perspektiven gegeben. Aber ich komme erst jetzt zum seinem Schluss, d.h. In ein Paar Tagen gibt es dann eine zusammenfassun.
      Was ist recht? Ob es das erst gibt, seitdem es Eigentum gibt und daher nicht mehr geteilt wird?
      Seitdem ist das recht in der regel auf der Seite des stärkeren, d.h. Bei denen, die hierarchisch höher stehen. Eben den mächtigen. Siehe die aktuellen angriffskriege der USA und NATO.
      Viele Güsse Martin

  2. Kevin
    Juli 7, 2011 um 11:52 pm

    Die überzeugendsten Argumente FÜR Eigentum habe ich bei John Locke gefunden. Allerdings lebte er in einer Zeit, als Ressourcen aufgrund der vergleichsweise geringen Zahl der Menschen auf der Erde eine gewisse Unendlichkeit zu haben schienen und ein einfacheres Leben ihren Verbrauch ebenfalls einschränkte. Das seine Eigentumskonzeption in der heutigen Zeit nicht mehr umsetzbar ist, ist offensichtlich. Doch selbst die Idee des Sozialismus lehnt Eigentum nicht grundsätzlich ab. Eine gute Begründung GEGEN Eigentum habe ich bisher noch von keinem gehört oder gelesen.
    Übrigens enthält auch die von Ihnen angeführte UMR Charta den Schutz des Eigentums (Art. 17)

    Gerechtigkeit besteht nicht nur – aber auch – in Bezug auf Eigentum denn sie (Sie schreiben von Recht(?), aber dafür gilt dasselbe) beinhaltet immer eine immaterielle Komponente.

    Auf internationaler Ebene gibt es keine Hierarchie im eigentlichen Bedeutungssinn. Dass Macht in dieser Sphäre sehr wohl zu einem „Recht“ des Stärkeren führen kann, ist im System angelegt und gehört hinterfragt. Falls Sie mit den aktuellen Angriffskriegen der USA und NATO jedoch auf Libyen anspielen, so bin ich mit Ihrer Einordnung nicht einverstanden. Dies ist weder ein Angriffskrieg noch Ausdruck der Durchsetzung von Interessen eines Stärkeren. Dass bedeutet nicht, dass dort keine Interessen durchgesetzt werden. Man könnte diese aber auch als gerecht begründen.

    Viele Grüße
    Kevin

    • Juli 8, 2011 um 12:17 am

      Für mich sind alle Kriege, die von der USA in diesem Jahrtausend ausgingen, ein Angriffskrieg. Es hat überhaupt keine enrsthaften Versuche gegeben, hier speziell etwas für das Volk zu erreichen. Und auch sonstige Angebote sind fadenscheinig beseite geschoben worden. Dafür werden tonnenweise Uran-angereicherte Bombem aufs Volk geworfen. Und dieses radioaktive Zeug ist extremst gesundheitsschädlich.
      Hier geht es nur darum, China aus Libyen und nun auch noch Russland im Falle Syriens aus dem Mittelmeerraum zu verdrängen. Es gibt unzwischen genügend Indizien. Nur unsere gleichgeschalteten Medien bringen nichts darüber. Diese Informationen findet man nur auf nicht von hoch dotierten Inseraten abhängigen Nachrichtenseiten.
      Und dann darf man sich fragen, wer hinter all diesen Aktionen steht, da braucht man nur die Rede Kennedy´s sich anzuhören, die er gehalten hat, bevor sie ihn umgebracht haben.

  3. Kevin
    Juli 8, 2011 um 1:01 am

    Sorry, aber dazu fällt mir nur ein Zitat von Karl Popper (aus:“Die offene Gesellschaft und ihre Feinde) ein:

    „Um meine Gedanken zu verdeutlichen, werde ich in kurzen Zügen eine Theorie beschreiben, die weit verbreitet ist, die aber das genaue Gegenteil dessen annimmt, was ich für das richtige Ziel der Sozialwissenschaften halte; ich nenne sie die Verschwörungstheorie der Gesellschaft. Diese Theorie behauptet, daß die Erklärung eines sozialen Phänomens in dem Aufweis der Menschen und Gruppen besteht, die am Eintreten dieses Phänomens ein Interesse haben (dieses Interesse ist manchmal verborgen und muß erst enthüllt werden) und die zum Zwecke seiner Herbeiführung Pläne gemacht und konspiriert haben. Diese Auffassung von der Aufgabe der Sozialwissenschaften entspringt natürlich der irrtümlichen Theorie, daß alle Vorgänge innerhalb einer Gesellschaft – insbesondere Kriege, Arbeitslosigkeit, Armut, Mangelerscheinungen, also Vorgänge, die die Menschen in der Regel unangenehm finden – das Ergebnis eines direkten Plans von seiten gewisser mächtiger Individuen oder Gruppen sind.“

    Hyperkompetente Regierungen oder Organisationen gibt es nicht und die Medien sind – zumindest was Deutschland betrifft – auch nicht gleich geschaltet. Was sie als alternative Nachrichtenseiten bezeichnen sind auch Medien nur der Fokus liegt woanders. Agenda Setting und Framing gibt es nun einmal in den Medien und dies trifft auf alle, auch auf die von Ihnen genannten zu.

    • Juli 8, 2011 um 7:51 am

      Nun, es könnte auch sein, dass uns mit dem Wort Verschwörungstheorie eine Brille aufgesetzt wird, die uns blind machen soll. Sprich, dass wir erst gar nicht anfangen zu hinterfragen. Je mehr ich mich aber mit dem Funktionieren unserer Gesellschaft beschäftige, desto mehr finde ich Indizien, dass unsere Politiker fremdgesteuert werden. Woran das liegen mag?
      Hier ist ein interessanter Artikel, der viele meiner gefundenen Indizien gut zusammenfasst:
      Weltpolitik 2011 – Alles gleicht einem billigen Groschenroman
      Und noch ein Artikel mit einem Vortrag zu unseren korrupten Politikern:
      Ich könnte kotzen: so korrupt sind unsere gewählten Repräsentaten inzwischen …
      Und dass die Journalisten unserer Medien schon lange nicht mehr frei schreiben können, kann inzwischen auch in vielen Beiträgen nachgelesen werden.

  4. Kevin
    Juli 8, 2011 um 8:53 am

    Verschwörungstheorien sollen uns also blind machen. Wer will uns den blind machen? Das Problem bei Verschwörungstheorien ist, dass sie eine Art politische Religion sind und daher auch nicht zu widerlegen. Ihr dogmatischer Geltungsanspruch wird als faktische Realität verkauft und jemand der an sie glaubt, kann durch Argumente niemals vom Gegenteil überzeugt werden, weil dies bedeuten würde, das eigene Weltbild aufzugeben zu müssen. Verschwörungen können existieren, eine weltweite Verschwörung eines Geheimbundes einer Regierung oder Ähnlichem aber ist Blödsinn.

    Bemerkenswerterweise wird dem Staat in vielen Bereichen Inkompetenz vorgeworfen, aber komplexe, geheime Pläne zu verfolgen um eine neue Weltordnung zu schaffen und uns alle auszunutzen ohne dass wir es merken, liegt wohl in seiner Macht?

    Die alternativen Nachrichtenseiten, die sie zitieren feiern ihren eigenen Elitarismus, der dadurch entsteht, dass sie sich zu den unwissenden und dummen Menschen abgrenzen. Die Tatsache, dass solche Seiten überhaupt existieren, soll Beweis sein, wie perfide und detailliert die Verschwörung geplant ist. Andererseits würden und müssten solche Seiten auch ohne Verschwörung existieren… klingt für mich nach einem zirkulären Argument.

    Mit der Annahme von Verschwörungstheorien als Grundlage unserer heutigen Probleme werden sie nie eine besserer Welt erreichen können, weil diejenigen, die sich dafür bewegen müssen, sie nicht ernst nehmen werden.

    • Juli 8, 2011 um 11:52 am

      Hallo Kevin,
      Ich meinte, dass die Kritisierten das Herabspielen der Kritiken mit dem Begriff Verschwörungstheorie erreichen.
      Ich zähle mich nicht zu diesen Gläubigen, aber es gibt nicht nur Theorien sondern auch Beweise. Und vor diesen kann man oder auch nicht die Augen verschliessen (wollen).
      Ich habe nicht umsonst das Lied Die Gedanken sind frei hier gepostet. Denn hiermit wollte ich ausdrücken, dass ich mich von dem Schlechten dieser Welt nicht runterziehen lassen will, sondern mich für mehr echte Demokratie einsetzen werde. Dann sollte die Welt von ganz allein wieder besser werden.
      Viele Gruesse, martin

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