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Demokratie oder Tyrannei, gibt es da einen Unterschied? Wird es Zeit, sich als Bürger freizuschwimmen?

Ich war doch zu neugierig auf den Aufsatz Demokratie als Religion? Über die erschreckenden Hintergründe eines Dogmas von Andreas Popp auf der Wissensmanufaktur, den ich im vorherigen Post schon agekündigt hatte, mir vorzunehmen. Das war der für mich bisher erhellenste Artikel zum Thema Demokratie und erklärt so Einiges. Ich will ihn hier ohne weitere Worte komplett wiedergeben. Lasst es auf Euch wirken!

<<<<<< Beginn des Aufsatzes mit Dank an Herrn Popp für das Recht zur Veröffentlichung >>>>>

Die Zeit ist reif für diesen Aufsatz, auch wenn dieser Text bei vielen Menschen vermutlich negative Emotionen gegen mich hervorrufen wird. Das liegt allerdings ebenfalls nur an den „installierten“ Dogmen, die uns diese Gesamtordnung seit Jahren eintrichtert.

Liebe Leserinnen und Leser, bitte „überfliegen“ Sie die kommenden Aussagen nicht(!) nur, denn dafür ist dieses Thema viel zu gewaltig.

Als ich 2004 in meinem Buch „Brot und Spiele“ die heutige Wirtschaftskrise exakt voraussagte (bitte verzeihen Sie mir die Eigenbeweihräucherung), wurde mir von vielen Seiten, wenn auch hinter vorgehaltener Hand, der „Vogel“ gezeigt, aber bei diesem Thema „Demokratie“ sind die Auswirkungen dramatisch höher.

Noch vor wenigen Jahren glaubten selbst sehr viele intelligente Menschen unserer Erde an den Gegensatz von Kommunismus und Kapitalismus. Heute wissen wir, dass zwar die mittelfristige ökonomische Effizienz (alsmaterialistische Definition) bei der kommunistischen Planwirtschaft schlechter läuft, als bei der sogenannten freien Marktwirtschaft, allerdings führen beide Systeme zu einer Verarmung der Völkermehrheit, zu dramatischen Umweltzerstörungen und zur Wurzelziehung der ethnischen Zugehörigkeit.

Liegt dieses niederschmetternde Ergebnis beim Ordnungsvergleich tatsächlich an den unterschiedlichen Ansätzen der Systeme oder könnte die Ursache der Dramatik an einer Grundlage liegen, die fast alle politischen Führer permanent ins Feld führen:

Die Demokratie?!?

Leider werden die Menschen schon seit Generationen in dieser künstlichen „Dualität“ gehalten. Das Gegenteil von Demokratie ist Diktatur! Mit einem solch einfachen Weltbild lassen sich Milliarden Menschen hinter das Licht führen!

Wenn wir unsere heutige Welt einmal ganz nüchtern erforschen und auch Fragen zulassen, die nicht derpolitischen Korrektheit unterliegen, könnte man recht schnell erahnen, dass sich eine besondere Form derDiktatur hinter der Demokratie verbirgt. Als ich vor ein paar Jahren erfuhr, dass sich der „Faschismus“ im Gewand des „Antifaschismus“ verbergen kann, wurde mir schlagartig klar, wie intelligent diese Weltordnung doch ist aber eben nur im Interesse einiger Weniger. Man versteckt seine wahren Absichten einfach hinter dem Gegenteil. Diese Aussagen kennen Sie ja bereits von mir, wenn ich z.B. die Nachrichten in den Massenmedien beschreibe…

Durch das Wiener Institut für Wertewirtschaft bin ich auf eine Arbeit vom Wirtschaftsphilosophen Rahim Taghizadegan gestoßen, der das Thema Demokratie brillant abhandelte und eine wesentliche Grundlage dieses Textes darstellt.

Was bedeutet eigentlich Demokratie?

Der Begriff „Demos“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet so etwas wie „Dorf“. Als kleinste Verwaltungseinheit nannte man in der Antike die „Deme“, wobei man damit im positiven Sinne dieSelbstregierung der Bürger bezeichnete. An dieser Stelle müssen wir allerdings hinterfragen, wen man mitBürger eigentlich meinte. Bürger waren nämlich nicht das Volk an sich, sondern eine kleine Minderheit, die das politische Organ des Demos (sprich Dorf) darstellten. Die überwiegende Mehrheit war von der Regierung ausgeschlossen. Auch das Wort „Volk“ sollte man genauer untersuchen. Darunter verstand man eine Gruppe freier, wehrfähiger Männer, denen man das Recht zugestand, Waffen zu tragen. Diese beiden Organe Bürger und Volk machten vermutlich nicht mehr als 5 – 15% der gesamten Dorfbewohner aus. Den restlichen mindestens 85% „Unfreien“ war es untersagt, Einfluss auf die politischen Geschicke zu nehmen. Wahlen sah diese Urform der „Aristokratie“ nicht vor, da sie als undemokratisch angesehen wurden. Stattdessen gab es eine abwechselnde politische Beteiligung aller Bürger, sodass quasi jeder „mal dran“ kam.

Diesem öffentlichen Bereich der Demokratie stand nun der private Bereich der Untertanen gegenüber, die man mit dem Begriff „Idios“ belegte. Im Zuge der Idealisierung der „demokratischen Elite“ leitete sich vermutlich dabei das heutige deutsche Wort „Idioten“ ab, womit man die arbeitende Schicht meinte, die für die „Führungs-Deme“ im Rahmen des Jobs und der Hausarbeit zu schuften hatte und denen man dadurch keine Zeit und Muße lies, diese Ungerechtigkeit zu hinterfragen.

Auch die Römer trennten mit den Begriffen Res Privata (womit man die freie Führungsschicht meinte) und der Res Publica (also die abhängige Unterschicht) die Bewohner standesmäßig voneinander. Auf die heutige Zeit bezogen eröffnen sich hier gewisse Parallelen, wenn man die privaten Konzerne als Machtinhaber der Systeme (inklusive der Politiker) begreift und auf der anderen Seite die dienende bzw. arbeitende Schicht der Untertanen erkennt, die im Rahmen einer Republik „gehalten werden“.

Vielleicht denken Sie jetzt, liebe Leserinnen und Leser, das sei alles „sehr weit hergeholt“, um es nett zu formulieren, denn selbst eine sachlich aufgearbeitete Kritik an der heiligen Kuh „Demokratie“ ist meist mit einer extrem kritischen Gegnerschaft verbunden.

Man erklärt uns immer wieder, dass die Demokratie eine Art „Mehrheitsgesellschaft“ repräsentiere aber das ist nun wirklich nicht der Fall. Die Mehrzahl z.B. der Deutschen wünschte keine Euro-Währung oder ist gegen eine Beteiligung am Afghanistan-Krieg usw. aber das interessiert die „demokratische“ Führung offenbar nicht. Man entscheidet sich einfach gegen die Bewohner, während man sie mit angsteinflößenden Geschichten mundtot macht. Denken wir an die vielen Storys, ob sie nun Terrorgefahr, Klimakatastrophe oder Grippe-Pandemie heißen, eine bewährte Methode zum „Weichklopfen“ der Untertanen.

Cicero sagte einmal:

„Es gibt keine andere Regierungsform, der ich eher den Titel Gemeinwesen vorenthalten würde, als einer, in der alles der Macht von Mehrheiten unterworfen ist. Bei einer solchen Versammlung handelt es sich ebenso gewiss um einen Tyrannen, denn es gibt nichts schrecklicheres als jenes Monster, dass fälschlicherweise den Namen und die Erscheinung des Volkes annimmt.“

Das Dumme ist, das die heutigen Untertanen so hart für die „Deme“ zu arbeiten haben, dass Sie nicht einmal mehr dazu kommen, die alten Gelehrten zu lesen.

Um an der „antiken“ griechischen Demokratie teilzunehmen, konnte sich jeder Mann bewerben, wenn er bestimmte Eigenschaften vorwies. In dieser Zeit (ca. 500 bis 300 v.Chr.) waren die Aufnahmevorschriften sehr streng. Man musste mindestens 18 Jahre alt sein, aus Athen stammen und unbedingte Unabhängigkeitnachweisen. Alle Bürger (also ebenfalls „Deme“-Mitglieder) konnten jederzeit einen „Untersuchungsausschuss“ einsetzen, wenn der Bewerber unter dem Verdacht stand, seine Athener Eltern irgendwann einmal nicht unterstützt zu haben oder in einem Krieg feige gewesen zu sein.

Ich möchte hier noch einmal klarstellen, dass es sich bei diesem Prozedere nicht um die Bewerbung für ein Amthandelte, sondern lediglich um die Teilnahme an der Demokratie, also mit dafür sorgen zu dürfen, dass die politischen Versammlungen ordnungsgemäß ablaufen. Wenn man den Vorsitzenden dieser Versammlung, den man mit einem heutigen Kanzler vergleichen könnte, sprechen wollte, war das quasi jederzeit möglich. Im Schnitt war jeder zweite Bürger in seinem Leben einmal als (ehrenamtlicher) „Kanzler“ tätig.

Es gab auch keine permanente Armee. Im Kriegsfalle standen die Bewohner (natürlich ohne Sold) sofort zur Verfügung, um das Vaterland zu verteidigen. Die Bürgerversammlung war also grob vergleichbar mit dem heutigen „Bundestag“, allerdings mit Konsequenzen für die „Abgeordneten“, wenn diese kapitale Fehler machten. Man verabschiedete Gesetze, und wenn jemand eine Veränderung vorschlug, die auch noch umgesetzt wurde, war der „Initiator“ sein Leben lang verantwortlich, wenn diese Neuerung in der PraxisNachteile für die Bewohner brachte. In extremen Fällen konnte sogar eine Hinrichtung durchgeführt werden.

Wenn ich da an unseren heutigen „Gesetzeswust“ denke, gäbe es vermutlich keine Abgeordneten mehr.

Platon brachte es auf den Punkt:

„Ich sehe den Untergang für jeden Staat kommen, in dem nicht das Gesetz über den Herrscher bestimmt, sondern dieser über das Gesetz.“

Unter diesen Aspekten kann man unsere heutige Gesellschaftsform wohl eher als das Gegenteil von der verstandenen „Demokratie“ bezeichnen. Jetzt wird vermutlich dem Einen oder Anderen klar, warum ich in meinen Büchern und Aufsätzen seit Jahren oft die Begriffe „Demokratismus“ oder „Demokratur“ verwende.

Es fiel mir bei meinen langen Recherchen auf, dass die großen Denker und Philosophen sich klar gegen die demokratische Ordnung aussprachen, da sie hier offenbar die Basis für eine Tyrannei erkannten. Eine Demokratie mit Verfallsdatum? Hier tun sich gewaltige Tore zum Nachdenken auf. Die Kritik zielt also darauf ab, dass wir Parallelen der Diktatur durch eine Einzelperson, einer kleinen Ansammlung von Mächtigen (Oligarchie) und zur Tyrannei durch das Volk selbst (Demokratie) ermitteln müssen.

Das Spiel ist einfach: „Wer an der Krippe sitzt, der frisst, egal um welche Machtform es sich handelt“.

Es wiederholt sich offenbar alles. Der römische Staat ging durch den Verzehr der eigenen Ressourcen unter. Dieser Zustand begann auch damals mit einer unglaublichen Aufstockung von Beamten, Politikern und ähnlichen Staatsorganen. Ob im antiken Griechenland, dem römischen Imperium oder den Vereinigten Staaten von Amerika, denen ja mittlerweile die ganze restliche Welt unterworfen wurde, irgendwann kommt in der Demokratie eine „Klasse“ auf, die sich darauf fokussiert, die Menschen zu beeinflussen bzw. zu manipulieren, um die Pfründe für sich zu halten. Die eigentlichen Menschen, die als Untertanen schuften, um dieses zum Selbstzweck verkommene System zu finanzieren, spielen irgendwann keine Rolle mehr.

Die „Demoten“ beherrschen also die „Idioten“!

Diese Zusammenhänge können im Kopf „gut ausgeleuchtete“ Menschen natürlich relativ schnell erfassen, wodurch eine gewisse moralische Komponente ausgelöst wird, nämlich den Unterdrückungsmechanismus der Demokratie nicht verantworten zu können. In Anbetracht der „Dogmatiker“ unserer weltweiten demokratischen Regierungen, die maximal mit dem „kritischen“ Einwurf aufwarten: „Die Demokratie ist zwar nicht zu 100% gerecht aber ich kenne kein besseres System“, ist der Beweis erbracht, dass nicht die besten Köpfe in der Politik sitzen, sondern (zumindest moralisch gesehen) eher die Schlechtesten. Vielleicht sollte man wirklich einmal auf die alten Philosophen zurückgreifen, denn genau diese Erkenntnis ist zigfach beschrieben worden.

Der alte römische politische Typus „Cato“, der ja im Rahmen der demokratischen Strukturen vom Typus „Cäsar“ abgelöst wurde, wetterte laut in die Pöbelmasse, als man ihn (also Cato) von der aufgebrachten Menge vom Pult zerrte:

„Ihr bringt jene zum Verstummen, die Euch überlegen sind, nur um Euch selbst der Herrschaft eines Einzelnen auszuliefern!“

Der weitere Verlauf des römischen Untergangs ist ja bekannt. Erkennen wir hier wieder „Ähnlichkeiten“ zurheutigen demokratischen „Ordnung“?

Die Massenhysterie bei der letzten Obama-Wahl zeigte mehr als deutlich, in welchem Stadium der Manipulation sich die Bewohner dieses meist demokratischen Planeten befinden. Weinende Menschen am Wahltag. Wenn ich bei meinen Forschungsarbeiten Menschen befrage, was Herr Obama eigentlich besser macht, als z.B. Herr Bush oder Herr Clinton (ich meine ganz konkret), dann kommt eigentlich gar nichts mehr, außer vielleicht einem Achselzucken und der Aussage: „Der Obama ist unglaublich sympathisch und ich glaube Ihm irgendwie…“ „Yes we can!“ Mit dieser billigen Floskel Millionen von Menschen zu begeistern, das kann man wirklich als abenteuerlich bezeichnen.

Die US-Gründungsväter waren alle Antidemokraten! Das hatte nichts mit schlechten Intentionen zu tun, sondern mit den studierten Erfahrungen der Geschichte. Man war klar der Meinung, die Vereinigten Staaten nicht in eine Demokratie verfallen zu lassen, was auch schriftlich festgelegt wurde. Man präferierte stattdessen eineRepublik, die der politischen Führung einiger weniger ausgesuchter Männer von besonderem Verdienst unterlag und deren Aufgabe es war, den Menschen zu dienen.

Als der amerikanische Präsident Andrew Jackson das allgemeine Wahlrecht im Rahmen einer Demokratie einführte, begann auch die „Schmierung“ durch Job-Versprechen an das sich abzeichnende Beamtensystem. Der große Soziologe Max Weber bezeichnete diese „Ordnung“ als Dilettanten-Verwaltung durch Beutepolitiker(auch Berufs-Politiker genannt).

Der französische Aristokrat Alexis de Tocqueville sagte dazu:

„Der Präsident regiert nicht mehr im Interesse des Staates, sondern an jenem seiner Wiederwahl; er prostituiert sich vor der Menschheit und anstatt ihren Gelüsten zu widerstehen, wie es seine Pflicht wäre, lässt er sich oft von ihren Launen antreiben.“

Er entlarvte also den Stimmzettelmechanismus als Grundlage für Korruption und Intrigen!

Alle vier Jahre sind auch heute noch die Menschen einen Tag lang „Demokraten“, um über ihre neuen Führer abzustimmen. Eigenverantwortung der Menschen? Fehlanzeige! Im Gegenteil. Wir sagen es sogar deutlich:„Wir geben unsere Stimme ab!“ Klarer kann man es wohl kaum artikulieren.

Danach geht die Tyrannei dann weiter, egal wer an der vermeintlichen Macht sitzt. Das tragische an diesem System ist, dass man keine natürliche Person mehr als Tyrannen erkennen kann, sondern eine geschaffene Institution „demokratischer Staat“, von dem die Menschen indoktriniert bekamen, sie seien es selbst. Das Parteiensystem in den Republiken unterstützt zusätzlich diese falsche Annahme. Einen schlechten König kann man schneller aus dem Palast jagen, als eine schlechte „demokratische Elite“, für die man ja selbst verantwortlich ist, denn man hat sie ja „gewählt“. Aber hier liegt eben ein Irrtum vor!

Wie frei und unabhängig werden die Politiker eigentlich gewählt? Ein großer Teil der Lohnbezieher sind Beamte oder anderweitig in Staatsbetrieben tätig, erhalten also Ihr Einkommen aus dem Steuerhaushalt. Eine weitere große Menge der Menschen sind ebenfalls in Abhängigkeit des Systems geraten, sei es durch „Bildungsmaßnahmen, Renten oder andere soziale Zuwendungen. Insgesamt ist oft über die Hälfte aller Bewohner eines demokratischen Landes in dieser Form „gefangen“.

Betrachten wir bei dieser Gelegenheit einmal eine Wählerquote von ca. 50% der Wahlberechtigten (bei der letzten Europawahl waren es ungefähr 43%), dann erschließt sich schnell, dass die führenden Politiker quasi von den Staatsabhängigen „gewählt“ werden.

Die Regierungen werden also durch ihre abhängig Beschäftigten kontrolliert!

Interessanterweise spüren die meisten Menschen instinktiv diesen Wahnsinn, sofern die mediale Beeinflussung die Hirne nicht zu sehr vernebelt hat. „Man wählt halt das kleinere Übel“, heißt die allessagende Floskel oder „gegen Die da oben kann man doch eh nichts machen“.

Was bitte hat das mit dem Volk als Souverän zu tun?

Die Demokratie ist zu einer „Religion“ verkommen, die man niemals anzweifeln darf, da man als einzige Alternative nur eine totalitäre furchtbare Gesellschaftsform ausmachen will, das „lehrt uns schließlich die Geschichte des 20. Jahrhunderts“. Eine einfache, sachlich falsche aber effektive Metapher, um ein Volk langsam aber sicher in eine geistige Sklaverei zu überführen.

Um wiedergewählt zu werden, versprechen die Politiker den Menschen alles, vor allem das, was sie niemals halten können.

Durch das Recht wählen zu dürfen, werden aus den Untertanen aber noch lange keine Bürger.

Da die demokratietreuen Wähler immer mehr diesen Systemhintergrund zu spüren bekommen, wächst das Aggressionspotential weltweit, welches man von den Politikern (die ja als Vertreter der „Deme“ fungieren) hervorragend zur Initiierung neuer Kriege nutzen kann, indem man halt Feindbilder konstruiert.

Nichts wird sich verbessern, wenn die Menschen nicht langsam anfangen, Grundlagen zu hinterfragen. Dann würde man vermutlich fairere Alternativen des Zusammenlebens wiederentdecken, wie sie in der offiziellen Literatur geflissentlich verschwiegen werden aber das ist der Stoff für einen weiteren Aufsatz, an den ich mich (noch) nicht heranwage.

Es gibt meines Erachtens neben den bisher von mir beschriebenen Alternativen des Geld- und Bodenrechtes also noch eine Menge weiterer „Hausaufgaben“ für uns Untertanen im Sinne der griechischen „Idios“, um uns frei zu schwimmen…

Liebe Leserinnen und Leser. Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesem provokanten Text meine Fragestellung näher bringen konnte:

Demokratie oder Tyrannei, gibt es da einen Unterschied?

Schließen möchte ich mit einem Zitat von Gustav Le Bon aus dem Jahre 1895:

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet, von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern. Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr. Der, der sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer…

<<<<< Ende des Aufsatzes >>>>

Dem letzten Zitat müchte ich noch eines von  Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller, hinterherschicken:  „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

Bin gespannt, wie mein Schlaf heute ausfällt…

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , , , ,
  1. Anarchist
    Juli 3, 2014 um 10:11 pm

    Die Organisationsstrukturen des kaiserlichen Obrigkeitsstaates blieben bis heute erhalten (vgl. http://www.gewaltenteilung.de/idee.htm). Macht verändert den Charakter (vgl. http://www.wissen57.de/die-macht-verandert-den-charakter-des-menschen.html). Tyrannei gibt es schon immer. Jeder Akt von zwischenmenschlicher Autorität, der nicht durch absolute Notwendigkeit begründet ist, ist tyrannisch.
    Ein Problem war und ist der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht (vgl. auch http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/695/pdf/25_Kopp_EBook.pdf). Die Kluft zwischen Obrigkeit und Untertanen führte bisher regelmäßig zu Revolutionen. Sie nimmt zu.
    Einige Zeugenaussagen zu unserer Tyrannei:
    Merkel, Schäuble und Gabriel halten die Bürger für unmündige Untertanen: Von diesen Untertanen wollen sie wiedergewählt werden, und daher muss man ihnen Glasperlen schenken (von http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/07/enteignung-die-deutschen-sparer-werden-wie-schafe-zur-schur-gefuehrt/) und …. den großen Reibach machen Banken, Banker, Bankster, die modernen „Raubritter“ (vgl. z.B. http://www.information-manufaktur.de/der-grosse-reibach-banken-banker-bankster).
    Die Diktatur hat sich schon hinreichend bewaffnet, jedenfalls hat sie alle Organe des Staates fest in ihrer Hand (vgl. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/prof-dr-karl-albrecht-schachtschneider/ein-weiterer-schritt-zur-diktatur.html).
    Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen sind systemkonform (vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740).
    Der Staat (die Oberschicht) will Bürger arm machen (vgl. http://unschuldige.homepage.t-online.de/flugblat.htm). Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst (vgl z.B. http://www.dw.de/kluft-zwischen-arm-und-reich-w%C3%A4chst/a-5686427).
    Der Rechtsstaat steht nur auf dem Papier. Der positive Sinngehalt der einschlägigen Gesetze wird in den Köpfen der zuständigen Beamten derart deformiert, dass vom ursprünglichen Gesetzeszweck so gut wie nichts davon übrig bleibt. (vgl. http://www.wengert-gruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf).
    Richter sind in ihrer Struktur obrigkeitsstaatlich und „kritikfrei“ rückwärts gewendet… Einzelnen würde kein Recht gewährt wird, weil sonst intern Köpfe rollen würden (vgl. http://www.locus24.de/foc/foc-0002.html).
    Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen Verdrehungsabsicht zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit. Hauptverantwortlich für das perfide Rechtschaos mit Methode sind die Parlamentsabgeordneten, das Bundesverfassungsgericht und auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (von http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html).
    Sinn und Zweck des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist, den Menschen eine Illusion von einer heilen Welt der Menschenrechte vorzuspielen (vgl. http://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/europaischer-gerichtshof-fur-menschenrechte/).
    In dem arte-Video „Unser täglich Gift“ ( http://www.youtube.com/watch?v=ghGm51AobGw&playnext=1&list=PLA295763D18767345) gibt ein Insider zu, dass von Verantwortlichen Fehler nicht zugegeben werden, weil das einen Vertrauensverlust bedeutet und Kritikern Tür und Tor öffnet. Es könnte behauptet werden, dass nicht nur einer, sondern viele Fehler gemacht wurden und das gesamte Verfahren könnte in Frage gestellt werden.
    Die Verhältnisse werden durch Machtmissbrauch und das Vertuschen von Systemfehlern zwangsläufig immer menschenunwürdiger.
    Was wir bekommen ist noch viel schlimmer als STASI und GESTAPO zusammen- http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=boCcnnIPZCk. Die EU bereitet offenbar eine Medienzensurbehörde vor (vgl. http://www.unzensuriert.at/content/0011481-EU-bereitet-Medienzensurbeh-rde-vor).
    Einen Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat, den haben wir nicht, und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal. (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134).

  2. August 5, 2012 um 11:20 pm

    Interessant, wenn ein Tyrann solche Worte findet, bei denen einem die Ohren all der Erkenntnisse, die wir hier über unsere Demokratie gewannen, klingeln:

  3. Juni 6, 2011 um 4:42 pm

    Hier noch was zu unserem Parteiensystem von Rechtsanwalt Dominik Storr, in seinem Artikel Parteienfreie Demokratie (Art. 20 u. 21 Grundgesetz)

    Die großen Parteien sind in sich abgeschlossene, sich selbstorganisierende Systeme (Prinzip, Ordnung [griech.]) mit einem streng hierarchischen Organisationsmuster. Diese Systeme stehen weder in Wechselbeziehung zu anderen Systemen noch sind sie lernfähig. Sinn und Zweck dieser Systeme (Parteien) ist ausschließlich die exzessive Selbstbehauptung in Form der Herrschaft über andere. Die Mitglieder dieser Systeme betrachten in ihrer hierarchischen Position einen Teil ihrer Identität, was Existenzängste schürt und den Zusammenhalt ausmacht. Die Werte des Systems sind Quantität statt Qualität, Konkurrenz an Stelle von Kooperation, Expansion statt Erhaltung, Herrschaft statt Partnerschaft. Der Zweck der Selbstbehauptung rückt an die Stelle von Integration.

  4. April 25, 2011 um 10:00 pm

    Hallo Martin, ich könnte sagen, no comment, Es kommt noch eins, ich hatte es ja schon erwähnt, wir hatten keinen marxschen Kommunismus. Es war ein Versuch mit der Vergesellschaftung umzugehen, der heute leider in seinen Details nicht betrachtet wird und als Diktatur verschrienen (Feindbild) ist. die meisten Einzelheiten sind mir bekannt. Trotzdem war es gut sie noch einmal im Zusammenhang zu lesen. Ich hoffe, Du konntest gut schlafen. Viele Mike

    • April 25, 2011 um 10:44 pm

      Hallo Mike,
      ich habe wider Erwarten sehr gut schlagen können. Eigentlich ein gutes Zeichen, wenn das Unterbewusste, das Intuitive damit keine Probleme hatte.

  5. April 25, 2011 um 8:42 pm

    Ach so, der Demokratie-Artikel ist natürlich trotzdem interessant 🙂

  6. April 25, 2011 um 8:42 pm

    Übrigens, zu Andreas Popp habe ich auch eher Unerfreuliches im Netz gefunden (wobei ich nicht weiß, ob Esowatch nun die Wahrheit gepachtet hat…):
    http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Andreas_Popp

    • April 25, 2011 um 10:56 pm

      Hallo Peter,
      das ist wieder ein wichtiger Hinweis von Dir. Ich hatte mir zwei seiner Videos angeschaut und meine Intuition sagte mir, sei vorsichtig. Das Profil über ihn zeigt, dass meine Einschätzung richtig war. Nichts desto trotz sind die Aufsätze von ihm erhellend.

      • Megamotzki
        Juni 6, 2011 um 12:41 pm

        Empfehle immer vorsichtig zu sein, gegenüber Veröffentlichungen bezüglich Systemkritiker wie Popp. Wer hierzulande die sogenannte Demokratie hinterfragt und kritisiert, wird nämlich grundsätzlich in die Rechte Ecke gestellt. Und wie ich immer wieder beobachte, funktioniert es immer. Siehe die verunsicherten Kommentare von Peter und Dr. Martin Bartonitz zu Popp.

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