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Wie uns eine Geschichte über fünf Affen lehrt, warum wir von Gewohnheiten so schlecht lassen können

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Schimpanse

Hier kommt ein Fall zum Schmunzeln und Nachdenken, denn irgendwo steckt doch ein Fünkchen Wahrheit drin.

In einem Käfig werden 5 Schimpansen gehalten. In der Mitte des Käfigs hängt an einer Schnur eine Banane herab. Diese kann aber nur über eine Trittleiter erreicht werden. Sobald nun ein Affe versucht, auf die Leiter zu klettern, um an die Bananen zu kommen, werde alle Affen mit kaltem Wasser abgespritzt. Das führt dazu, dass sobald einer der Affen sich der Leiter nähert, die anderen diesen vehement davon abzuhalten versuchen. Selbst als dann kein Wasser mehr gespritzt wird.

Nun wird ein Affe ausgetauscht. Auch als dieser wieder versucht, sich der Leiter zu nähern, wird er von den Anderen aggressiv daran gehindert, bis er es dann auch aufgibt. Nun wird ein weiterer Affe ausgetauscht. Das gleiche Spiel wie zuvor, nur dass der erste ausgetauschte Affe noch engagierter an die Abwehr geht.

Nun kann man immer weiter so austauschen, bis kein Affe der ersten Anfangssituation mehr dabei ist. D.h. das Wissen, warum so gehandelt wird, ist nicht mehr vorhanden, dennoch wird weiter so gehandelt, wie die Tradition dies überliefert.

Moral der Geschichte

Privat: Es braucht viele Trigger, um eine negative Tradition zu ändern
Business: Bei der Geschäftsprozessverbesserung wird Hilfe von außen häufig notwendig sein. Denn der Prophet im eigenen Haus …
Gesellschaft: Ist die uns erklärte repräsentative Demokratie wirklich das gelbe vom Ei, oder gibt es nicht doch was lebenswerteres …

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  1. August 8, 2011 um 6:48 pm

    Habe gerade die Info erhalten, dass es hierzu auch schon ein kleine Animation gibt:

  2. November 1, 2011 um 11:26 pm

    Noch eine kleine Geschichte, die zeigt, wie schwer es ist, einmal Gelerntes anders zu denken:

    Ein kleiner Indianer-Junge hatte von seinem Vater gelernt, dass alle Bäume, Pfanzen, Blätter und alles was für uns Grün ist, Rot sein soll. Nun eines Tages kamen die Weißen und verschleppten den Jungen in eine große Stadt. Hier wuchs er bei fremden Menschen auf, die ihm jede Liebe zukommen ließen, die ein Kind braucht. Bis jetzt ist Niemanden aufgefallen, dass er die Farben verkehrt gelernt hatte. Eines Tages lernte er eine junge Frau kennen, die Modedesignerin war. Die beiden liebten sich und wollten heiraten. Die Frau sagte: Ich möchte von dir 50 schöne rote Rosen als Hochzeitsgeschenk. Wenn du mir die bringst, dann lasse ich mir diesen Strauß plastinieren für die Ewigkeit als Zeichen unserer Liebe.
    Der Mann gewordene Junge zog durch die Stadt und fand keinen Blumenladen, wo er die „roten Rosen“ kaufen konnte. Darauf hin beschloss er selbst, solche Rosen zu züchten. Er liebte diese Frau über alles auf der Welt. Nach 5 langen Jahren gelang es ihm endlich, seine „roten Rosen“ zu ernten. Er hatte genau 50 Stück. Er ging damit zu seiner Geliebten, die er über all die Jahre mit allen möglichen Ausreden hin hielt, und gab ihr den Strauß grüner Rosen (für ihn waren die ja Rot) Sie sah ihn an, weinte und verschwand auf nimmer Wiedersehen. Einige Jahre später lernte dieser Mann eine andere Frau kennen. Seltsamer Weise hatte sie genau den gleichen Wunsch. Diesmal war er etwas klüger und kam mit nur einer grünen Rose zu ihr und frage, sollen es solche sein? Sie sagte, bist du verrückt, ich wollte Rote und keine Grünen. Ja, OK, sagte der Mann. Abends zu Hause ging er ins Internet und recherchierte Wissen zu Farben. Jetzt erst erkannte er, dass er offensichtlich eine falsche Sicht der Dinge hatte und löste sich von seinem Irrglauben.

    Quelle: Kommentar zum Artikel Warum die Wahrheit so oft zurückgewiesen wird

  3. andy
    Januar 19, 2012 um 11:59 pm

    genial, danke :))

  4. Januar 24, 2012 um 7:27 pm

    Martin, heh, ein Thema aus „alten“ Zeiten, 13 Monate her und nur ein Beitrag.
    Was sagt die Natur: Einige Li(e)bellen leben vier Jahre als Larven im Wasser, bevor sie sich in die Lüfte schwingen – können. Und in Freundes Garten wächst eine Lilie, die nur alle fünf Jahre blüht.
    Deine gärtnerischen Fähigkeiten – beachtlich, man kennt dich ja.

    Ein „Trigger“ entsteht im biografischen, aktuellen Leben durch prägende, eindrückliche Erlebnisse. Er muss keinen traumatischen Aspekt haben. Triggern ist also ein Restumulieren von verfügbaren Informationen.

    Im Gegensatz dazu die traumatische Information. Sie ist verschlossen, weil sie lebensfeindlich ist. Das aus zwei – mir bekannten – Gründen:
    – Sie ist existenzeill lebensfeindlich;
    – sie schadet dem Ablauf der (programmierten) Entwicklung.

    Würde man bei den politisch Privilegierten (JAAA!) die Ur-traumatische Information ins Bewusstsein lassen, könnten sie nicht weiter auf der Seite des dynamischen Chaos tätig sein. Das Spiel wäre praktisch – vorzeitig – beendet.

    Wenn ich behaupte, Politiker seien schizophren, begründe ich das mit einer Negierung/Verweigerung der anderen Seite, dem konstruktiven, liebevollen, sozialen Element der Schöpfung. (siehe das wahre Wesen der Christlichen und Sozialen)
    Ihr Selbst-Bewusstsein entsteht aus der Überbetonung und Über-Wichtigkeit ihrer Rolle.
    Um das, was viel stärker ist als sie, kontrollieren zu können; ihre „Macht“ ist künstlich (erschaffen).

    Nun wird vielleicht widerum etwas deutlicher, worin ein Bewustseins-Sprung bestehen – könnte:
    Die „Einsicht“ der so genannten Elite und deren Helfer in das Grundwesen eines Prozesses, an dem schon immer ALLE und gleichermaßen gleichwertig beteiligt waren.
    (das erreichen wir auf KEINEN Fall damit, uns so zu verhalten, wie sie es tun!)

    Und: Was sie für ihre Entwicklung brauchen ist genau das, was sie bekämpfen.
    (und sie werden es nur annehmen, wenn sie vom Wert der Andersartigkeit überzeugt WURDEN)

    Danke für Deine Anregung, Martin.

    Wolfgang

  5. Gerd Zimmermann
    September 10, 2016 um 3:50 am

    Tierverhalten

    die Wissenschaft kann ein Tiervolk oder Schwarmverhalten nicht erklären.

    Wäre ES doch ein leichtes diese Schwarmintelligenz dem Bewusstsein
    zuzuschreiben.

    Lachse haben kein Satelittengesteuertes Navi.
    Das Bewusstsein kennt den Weg, den der Störche auch.

    Den Tieren ist ES egal ob die Erde rund oder flach ist.
    Sie sind, genauso wie der interprtierte Planet Erde.

    Schlimmer noch, das gesamte Universum ist eine Interpretation
    des Bewusstseins.

    Ist das nicht ein wirkliches Wunder.
    Der Mensch lebt in der Idee Mensch, er weiss nicht darum
    und wenn nur sehr wenige.

    Jesus, Goethe, Hesse, Tesla, Schauberger, Guido und noch
    ein paar Mitwisser wissen darum.

    Jener sagt; wer dies erkennt wird den Tod nicht schmecken.

    ES gibt keinen Tod, ES gibt nur Leben.

    Wie soll das Gesamtbewusstsein über 7 Mrd Menschen
    bespielen, wenn ES sie nicht in die Irre führt?

    Der göttliche Plan ist aufgegangen.

    Fast ALLE spielen das kosmische Spiel mit.
    Sie merken nicht das sie Schauspieler sind und spielen ihre Rolle.

    Gold-DNA sagt ganz am Anfang;
    Die Bühne des Lebens ist voller weisser Leinwände.

    Niemand versteht das, alle wollen eine weisse Weste haben,
    dass versteht jeder.

    Die Bühne des Lebens hingegen verstehen nur sehr wenige.

  1. Juli 13, 2012 um 7:07 pm
  2. August 5, 2012 um 10:15 pm
  3. September 9, 2016 um 7:27 pm

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