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Hoher wirtschaftlicher Schaden wegen Depression: Über 3 Millionen Deutsche in Behandlung

manisch-depressiv

manisch-depressiv

Leider werden in dem Bericht zum Thema Depression in der aktuellen Zeitschrift DKV impulse 04/10  keine Zahlen über die ausgefallenen Leistungen in den Unternehmen genannt oder wie hoch die Summe für die Behandlungen sind. Man mag gar nicht drüber nachdenken. Studien sollen zeigen, dass das Erkrankungsrisiko über 70% steigt, wenn Arbeitnehmer chronisch überfordert waren und kaum die Kontrolle über ihre Aufgaben hatten. Eine geringe Wertschätzung, auch in Form eines zu niedrigen Gehalts  bei hoher Arbeitslast oder eine ausbleibende Gehaltserhöhung trotz Reinhängens kann psychisch krank machen. Ein Weiteres macht eine unfaire Behandlung durch den Vorgesetzten und fehlende Unterstützung durch die Kollegen.

Sind wir seit dem tragischen Freitod des Fußballtorwarts Robert Enke nun laufend zu dem Thema sensibilisiert worden, so bin ich seit Kurzem noch ein wenig aufmerksamer, da in meiner unmittelbaren Umgebung auch ein Fall eingetreten ist, der exakt den gerade beschriebenen Mechanismen folgte. Das Ganze verläuft schleichend und gleicht am Ende einem Burnout. Nichts geht mehr.

Seit 1998 haben sich die Fälle fast verdoppelt. In dieser Zeit müssen wir zudem wahrnehmen, dass die Angst in der Mittelschicht umgeht, ins so genannte Prekariat abzurutschen. Also hängt man sich entsprechend rein. Und da in der letzten Zeit es mehr kriselte als aufschwang sind die entsprechenden Einheitzer in den Betrieben unterwegs, wie ich das schon in dem Artikel Böse Menschen – gute Menschen: die X-Y-Theorie beschrieben habe.

Auf der anderen Seite habe ich in dem Artikel Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs? darüber geschrieben, dass das auch anders gehen kann, ohne Einpeitscher. Denn der Mensch ist von sich aus motiviert, intrinsisch, d.h. er muss auch mit keinem Möhrchen von außen (extrinsich) motiviert werden. Man muss ihn nur machen lassen und auf gemeinsame Ziele „einschwören“. Dass damit Firmen mit einer Kultur des Vertrauens nachhaltig (eigentlich mochte ich das Wort gar nicht, aber hier passt es doch sehr gut) besser fahren und damit auch unser Krankenkassensystem weniger belasten, habe ich in dem Artikel Prozessoptimierung: Was machen erfolgreiche Unternehmen besser? Wieso sind ihre Mitarbeiter motivierter? schon diskutiert.

Wenn wir etwas für die Gesundung unserer Gesellschaft tun wollen, so ist es das Bewusstsein zu schärfen, dass es um Kollaboration geht, das miteinander im Team von hoch selbstmotivierten Mitgliedern, und nicht um das Mobbing, sei es von oben nach unten oder zur Seite.

Ergänzung vom 19.05.2012: gefunden auf Facebook

Burn-Out, Depression, Angst, Panik-Attacken, Persönlichkeitsstörungen etc. sind keine Zeichen von Schwäche. Es sind Zeichen, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:
  1. Dezember 30, 2010 um 11:54 pm

    Sehr geehrter Herr Dr. Bartonitz,

    vielen Dank für Ihre sehr interessante Information (als Kommentar auf unserer Webseite… http://www.BGE-Petition.de) die ich sogleich auch über unsere Verteiler geschickt habe. Außerdem helfen uns solche Informationen auch unsere BGE-Radiosendungen informativer bzw. mit fundierten Hintergrundinfos zu gestalten…

    http://www.BGE-Papst.de

  2. April 14, 2011 um 10:34 am

    Nun gibt es weitere Zahlen über die Kosten durch Depressionen:
    Neuer Report von Allianz Deutschland AG und RWI
    Depression kostet Volkswirtschaft jährlich bis zu 22 Milliarden Euro
    Auf meiner Zugfahrt gestern las ich einen Artikel, in dem auch über die zunehmende Erkrankung an Depressionen von Berliner Schülern gesprochen wurde. Unser Leistungsdruck und Konkurrenzwahn gepaart mit Profitstreben wirkt in unserer Gesellschaft wie ein Krebsgeschwür.
    Nur wie können wir es heilen?
    Mit neuen Erkenntnissen uns über die mögliche Rückkehr ins Paradies bewusst werden?

  3. September 12, 2011 um 4:46 pm

    Und es sieht noch viel schlimmer aus, als bisher gedacht. Eine Studie weist aus, dass fast 40 Prozent der Europäer psychisch krank sind:

    Die Zahl ist alarmierend: Mehr als 160 Millionen Europäer leiden an einer psychischen Krankheit, nur eine Minderheit wird laut einer aktuellen Studie rechtzeitig behandelt. Den Schaden für die Volkswirtschaften schätzen die Forscher auf eine dreistellige Milliardenhöhe – pro Jahr.

    Schade ist nur, dass in dem oben referenzierten Artikel nicht auf die Gründe eingegangen wird. Dafür gibt es aber viele weitere nützliche Informationen in Kommentaren. Was weniger schön ist, ist Häme von Jenen, die sich noch wohl fühlen und nicht nachvollziehen können, was Angst um den Arbeitsplatz und damit die Aberkennung der Leistungsbereitschaft für viele weniger starke (?) Menschen bedeutet.

  4. Andreas
    November 20, 2011 um 1:03 am

    Ja absolut richtig. Auf die Gründe wird selten eingangen.

    Vor kurzem gab es einen Artikel bei Focus Online, den ich persönlich als absolute Frechheit empfand. Dort wird die Sensibilität und die fehlenden Ellebogen für Burn Outs verantwortlich gemacht (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,797368,00.html)

    Ich selbst habe Erfahrungen mit Arbeitsstellen gemacht, wo einem vieles gegen das Gewissen und den Gerechtigkeitssinn gehen. Auch das macht krank, wenn man nicht wegschaut und wie eine Freundin sagte, auf „ignore“ schaltet-rein der Kohle wegen.

    Die Zeichen der Zeit sprechen eine eindeutige Sprche in der Arbeitswelt:

    – unsichere Arbeitsplätze durch Zeitarbeit und befristete Verträge;
    – unbezahlte Überstunden sind Standard;
    – 10-12 Stunden Tage-wo bleibt da Zeit für Familie und Erholung?;
    – 3 Jobs parallel;
    – Vollzeitjobs und trotzdem Aufstockung durch Hartz4;
    – Stellenabbau zu Lasten des übrig gebliebenen Personals;
    – zunehmender Zeit- und Verkaufsdruck
    etc.

    ‚Think Tanks‘ (wie ich das Wort liebe-würg) aus den USA, wie der INSM, die von höchster Stelle ausgezeichnet werden schüren diese Arbeitswelt :http://www.youtube.com/watch?v=ppxbDVxwuxY und schalten fleißig ihre Parolen in den meistgelesenen und gesehenen Mainstreammedien. (So ein Laden sitzt auch noch hier in Köln-fremdschäm!).

    Da sollte mal mal nach Gründen suchen, oder beim Schuldgeldsystem, worunter der Mittelstand, Kommunen und jeder Einzelne leidet! Aber das, darf ja keiner erfahren-immerschön den Einzelnen schuldig sprechen.
    Da gibt es noch eine religiöse Einrichtung, die das gerne macht, aber das ist ein anderes Thema!

    • November 20, 2011 um 1:38 am

      Lieber Andreas,
      vielen Dank für Deine weiteren Links. Und ja, diese extreme Zunahme der Krankheiten ist ein eindeutiges Indiz, dass unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem auf die falschen Werte setzt und gerade gegen die Wand fährt.
      Es wird daher Zeit, dass möglichst schnell ein neues Bewusstsein entsteht und uns vor dem nächsten und letzten Weltkrieg bewahrt, der nach einem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems folgte.
      Lieben Gruß, Martin

  5. November 20, 2011 um 2:33 pm

    Wer mit klarem Blick genauer in seine „soziale“ Umgebung schaut, könnte sich die Frage stellen:
    Sind DAS 99%? Die mit starrem Blick nach Menschen suchen, an denen sie ihre Wut auslassen können? Die bedenkenlos auf Schwächere einschlagen? Die ihre Kinder anschreien und sie hinter sich her zerren? Deren Leben aus Süchten und Arztbesuchen besteht? Die rücksichtslos durch die Straßen rasen, um ein paar Sekunden früher vor dem Fernseher sitzen zu können?
    Ich bin jeden Tag ein paar Stunden mit dem Fahrrad unterwegs und MUSS beobachten, was um mich herum geschieht.
    Es gibt hier, kurz vor einem großen Einkaufszentrum, eine Ampel, da halten einige bei Grün, und andere fahren bei Rot. DAS ist ein Ausschnitt aus der Realität.

    Ist es nicht heute bereits so, dass man allein durch die Zurkenntnisnahme der Realtität bestraft wird – mit Kranklheit?
    (und die Menschen, die sich eine andere Realität suchen, werden vielleicht noch schief angesehen und als Flüchtlinge abgewertet.

    Christa Wolf sagte bereits vor vielen Jahren: Die Realität ist psychisch unerträglich.
    In der Summe sind die Unsäglichkeiten tatsächlich eine Hydra gleich.
    Das Ungeheuer „Ziviliserung“ und „Fortschritt einhergehend mit Mehrfach-Ausbeutung“ hat ein riesiges Humankapital vernichtet. Das Verhalten, was Du, Martin, als „Häme“ bezeichnest, ist ja die laue Form dessen, was in meiner Analyse mit Sadismus und Masochismus benannt wird.

    Wird auf den Trümmern systematischer Entmenschlichung jemals wieder etwas wachsen?
    Ich glaube, solange die Helfer, die daran arbeiten, vom System als subversive Elemente definiert und entsprechend behandelt (bekämpft) werden – NEIN!
    Dafür ist die „Welt“, die durch reine Informationen in uns geschaffen wird, viel zu radikal um eine weitere Verschlimmerung der Bedingungen bemüht – sehr erfolgreich!

    Was vielleicht in diesem Sinne nicht erfolgreich ist, dass durch die Zunahme psychisch bedingter Krankheiten der „Wirtschaft“ ein Schaden entsteht. Andererseits gehen die besonders kranken Menschen auch noch mit Begeisterung zur „Arbeit“, um dort ihre sadistischen Triebe befriedigen zu können. Die bemühen sich bis zuletzt, und sägen den letzten Baum ab, an dem sich noch ein paar Menschen erfreuen konnten. „Ideale gibt es eben nicht nur auf einer Ebene.

    Die Menschen, die weder masochistisch oder/und !! motioviert sind, schätze ich auf – Ihr werdet es erahnen.
    Die 99% aus „unserer“ (nicht meiner) Propaganda besteht überwiegend aus „Karteileichen“.
    Wenn ich jemanden von Euch mit einer kleinen Geschichte erheitern kann:
    Eine Nachbarin, 50 Jahre alt, studiert, antwortete auf meine Frage, warum sie nicht mal raus in die Natur gehe:
    „Ich habe keinen Hund, das wäre ja Quatsch“.

    Ich wünsche allen einen emotionslosen, aber gefühlvollen Sonntag.

    Wolfgang

    • November 20, 2011 um 4:53 pm

      hm, ob es nur ein Bild der Großstadt ist, das zu zeichnest. Ich wohne in einem Dorf nahe einer Großstand und sehe hier schon etwas mehr Gelassenheit und würde vermuten, dass das in Gegenden, die dünner besiedelt sind, noch anders aussehen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da ein riesiges Gefälle gibt, was den freundlichen Umgang miteinander angeht.
      Ich lese auch immer mehr, dass wir den Trend umkehren sollten. Raus aus den Städten hin zu den dörflicheren Gemeinden. Hier kennt man sich näher und das gegenseitige Helfen hat eine entsprechende Wertschätzung.
      Sicher, hier wird die Freiheit dann anders eingeschränkt. Die Dorfgemeinschaft engt den Rahmen dann ein, denn es gibt Erwartungshaltungen. Aber wiegt das Aufgehobensein dann nicht wieder auf?
      LG, Martin

  6. November 20, 2011 um 6:32 pm

    Hallo Martin,

    ich wohne in Bochum-Werne, liegt am Rande von Bochum zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel. Ein Großstadtleben führe ich nicht, fahre ja viel mit dem Rad in die umliegende Natur, die sich gegen Gift und Müll und Ordnungswahn behauptete. Die von mir beschriebenen Menschen begegnen mir überall und jeden Tag; natürlich begegnen mir auch andere Menschen.
    Ich lächel die Welt an, und registriere drei Reaktionen: Zurück lächeln, nicht bemerken, irritiert oder fast ärgerlich. So ist das eben.

    Was Du vom „Dorf“ schreibst, trifft sicher auf ein „gewachsenes“ Dorf zu. Aber wie sähe es bei einer Neugründung aus? Beginnt bei der Besiedelung nicht bereits ein Auslese- und Siebungsprozess? Die Interessenten kennen die Ordnung VORHER, und sie sind TEIL einer Sicherheit, die sie anderen schaffen und die ihnen geschaffen wird. Es gibt keine Dogmen, keine Bürokratie, keine willkürlichen Regeln, kein Gegeneinander, keine Mißwirtschaft und keine Mißgunst – vielleicht eine Misswahl: Die schönst Kuh.

    Wir reden hier über die „Volks“krankheit Depression. Wer sollte in einer offenen, wohlwollenden, also lebensbejahrenden Gemeinschaft wohl keine Lust zum Leben (Bewegung, Veränderung, Schöpfen, Gestalten) haben? Jeder kann doch (weitgehend, von Notwendigkeiten mal abgesehen) bestimmen, wie er sich beteiligen möchte. Ein solches „Dorf“ kann natürlich keine immerwährende Hängematte sein, und ich bezweifle, dass Hängematte mit Freiheit kompatibel sein kann. Die das wollen, sitzen in der Stadt und arbeiten vielleicht in einer Behörde. „Unser Dorf“ soll nicht mehr als ein Fundament sein, um gesund zu werden – und zu bleiben: Keine Herrschaft, keine Knechtschaft, eine leistungsUNabhängige Werteordnung, eine Definition von Erfolg als Sozialität und Glück, gesunde Luft, gesunde Nahrung und das Abenteuer, alles noch viel besser machen zu KÖNNEN. Meine Beschreibung ist nicht vollständig.

    Ich war unterwegs. Eine kleine, knallrote Sonne versank langsam hinter einer riesigen Müllhalde. Enten und Gänse bevölkerten den See. Ein Mann, mit gesenktem Blick, sagte zu seiner Begleiterin, es seien keine Blätter mehr an den Bäumen, während die Sonne am Horizont den Wald in goldenes Licht tauchte.
    Was ich damit sagen wollte. Ich wohne bereits in einem dieser Dörfer; es ist stets bei mir.

    Wolfgang

  7. November 25, 2011 um 5:50 pm

    Der volkswirtschaftliche Schaden aufgrund von Erkrankungen in der Arbeitswelt jedenfalls resultiert aufgrund der völligen Missachtung einschlägiger innerstaatlicher und internationaler Arbeitsschutznormen durch Verursacher, Krankenkassen, Rentenversicherung und der politisch abhängigen Arbeitsschutzaufsicht. – Die Krankheitskosten bezahlt etwa nicht der Verursacher bzw. der Normadressat in Sachen Arbeitsschutz, wie es der Artikel 191 AEUV (ex-Artikel 174 EGV) vorsieht.
    Hierfür kommen nach wie vor der Steuerzahler und die Beitragszahler auf, da es von den politischen Lobbyisten und den Unternehmen so gewünscht ist.
    Menschenrechte in der Arbeitswelt etwa aus dem UN Sozialpakt u.a. sind allen Beteiligten völlig egal. Genauso wie das Mobbingproblem oder das Thema Burnout. – Geht der Mensch bei der Arbeit kaputt, gibt’s ja immer wieder neuen Nachschub. Notfalls aus dem Ausland. – Das Arbeitsschutzgesetz (Rl. 89/391 EWG) sieht vor, dass insb. auch psychische Fehlbelastungen vorgebeugt werden muss. § 5 nebst Rechtsfolgen i.V.m.§ 3 ArbSchG (Wirksamkeitsgebot).
    Doch die Realität sieht anderes aus:
    Die Aufsichtsbehörden (BG und „Staatliche“. Arbeitsschutzaufsicht) gehen Hand in Hand und praktizieren jahrzehntelang Untätigkeit, orientieren sich nicht an den Erkrankungsclustern, die in den Medien veröffentlicht werden, sondern handeln auf Weisung der Politik, die wiederum von der Wirtschaft abhängig ist.
    Die Rentenversicherer nehmen den Verursacher arbeitsbedingter Frühpensionierungen weder in Regress noch stellen sie Strafantrag wegen Körperverletzung, was in nahezu allen Fällen vorliegt.
    Menschenrechtsorganisationen sehen den Menschenrechtsverletzungen in der Arbeitswelt tatenlos zu, wobei die Ausnahmegerichte mit ihren nicht gesetzlichen Richtern in ihren Scheinurteilen diesbzgl. elementare Grundrechte nicht zulassen.
    Wieso ich das sagen kann ? Ich war bei der Arbeitsschutzaufsicht in SH und habe alles so erlebt. – Es sind Verbrecher, die regieren !
    Doc 1 Doc 2

    • November 25, 2011 um 7:18 pm

      Diese Aspekte hatte ich so noch nicht betrachtet. Aber ja, das ist stimmig. Warum muss der Erkrankte für seine Erkrankungen, die ihm während seiner Lohnarbeit wiederfahren sind selbst aufkommen? Überall gilt das Verursacherprinzip bei Schäden. Nur im Falle arbeitsbedingter, psychischer Erkrankungen wird das Prinzip umgekehrt.

      • November 25, 2011 um 8:09 pm

        Gerade hatte ich eine ganz gut Idee.

        Martin, stelle Dir bitte mal folgende Situation vor.
        Die sitzt in einem Zug – mit Sicht nach vorne.
        Du siehest in der Ferne eine Felswand.
        Etwas später siehst Du die Felswand deutlicher – eine tolle Felswand, denkst Du.
        Dann bemerkst Du, der Zug fährt direkt auf die Felswand zu.
        Nein, denkst Du, das kann nicht sein, gleich kommt eine Weiche und die Richtung ändert sich.
        Es kommt keine Weiche, der Zug rast immer schneller auf die Felswand zu, um Dich herum tobende Fahrgäste: Woran lag es, wer hat die Schuld?

        Einen Meter vor der Felswand hält der Zug wie von Geisterhand gestoppt plötzlich an. Alles ist still.
        Die Zeit kommt, die Erinnerung kommt in Form von Informationen, wie die Zugfahrt begann.
        Du siehst die Idee, diesen Zug zu besteigen – sie war falsch.
        Konntest Du Dich dagegen wehren? nein!
        Konntest Du aussteigen? Nein!
        Als Dir das Wesen dieser Zugfahrt GANZ klar geworden ist, wachst Du wie aus einem Traum auf.
        Kein Zug, keine Felswand, die Sonne scheint, Kinder lachen, ein Schmetterling setzt sich auf Deine Nase, und Du sagst zu ihm: Weißt du was, mein Freund, in einen Zug dieser Art steige ich NIEMALS wieder ein.

        Nun aber wirklich Schluss.
        Wolfgang

        • November 25, 2011 um 11:01 pm

          Lieber Wolfgang,
          Danke für dieses schöne Bild.
          Leider gibt es auch das Bild der Lemminge. Hoffen wir aber doch mal, dass unsere Intelligenz gepaart mit dem meher an Wissen und der Vernetzung hier dieses Mal hilft, noch frühzeitig genug, die Weiche in die richtige Richtung zu stellen!
          Liebe Grüße, Martin

    • November 25, 2011 um 7:45 pm

      Ein Kommentar, der mehr ist als das, SUPER!, vielen Dank.

      Ich möchte mal kurz erzählen, warum ich mich nicht auf der Straße, sondern in unserem „Plauderründchen“ aufhalte.

      Es ist für mich FAKT:
      Das System MUSS sich auflösen. Wie macht das System das?
      Es läßt eiskalte Menschen (Verbrecher?) mit einer demokratischen Maske getarnt sich in die Machtposition lügen, und dann geht’s los.
      DARUM haben Humanisten oder Menschen, die das Wohl der Gemeinschaft im Sinn haben, NICHTS in den Schlüsselpositionen des Systems zu suchen.
      Und damit klarer wird, was ich meine:
      Wir reden nicht über eine Systemveränderung.
      Das System, in dem Herrschaft die zentrale Idee war, ist am Ende.
      (Der Witz der Geschichte: Die Demokratische Herrschaft)

      Ich hoffe, ich konnte mich klar verständlich machen:
      DAMIT das System zerstört wird, braucht es die Rechtsbrecher. Für das System sind es Vasallen, mit denen man alles machen kann, weil sie alles machen.

      Und was Du, Martin schreibst, es sei stimmig, was da läuft – NATÜRLICH ist das stimmig, es MUSS stimmig sein. Wenn Du in diesem System in seinem derzeitigen Stadium etwas entdeckst, wo Du denkst, prima, das läuft gut – dann siehst Du nur nicht die Wahrheit, oder die Zusammenhänge nicht. Wenn hier wirklich etwas gut läuft, dient es etwas Anderem, damit das noch viel schlechter laufen kann.

      Wahrscheinlich melde ich mich hier erst wieder am Sonntag Abend.

      Eine gute Zeit für Alle.

      Wolfgang

  8. April 30, 2012 um 2:54 pm

    Ein interessanter Artikel, der erklärt, welche Kommunikationsmuster zu Depression und Burn-Out führen können:

    Alles verknotet: Doublebind als Kommunikations- und Verhaltensmuster

    Zum Glück wird nicht jeder schizophren, der in solchen Familienstrukturen aufgewachsen ist. Aber dauerhaft solchen Botschaften ausgesetzt, wird ein Mensch durch dieses Kommunikationsmuster tatsächlich traumatisiert. Diese Art der Kommunikation verunsichert den Empfänger, sie spornt ihn zu Höchstleistungen an, in der Hoffnung, einmal das „Richtige“ zu machen, nur einmal die Anerkennung zu erhalten, einmal das Gefühl zu bekommen, geliebt zu werden. Die traurige Nachricht daran ist: Er wird es nie erreichen, denn eine Regel in diesem Spiel lautet: „Egal was du machst, es wird falsch sein, oder zumindest soviel verkehrt, dass es keine Anerkennung gibt.“ Trotz dieser Aussicht wird vom Sender der Botschaft unterschwellig angedeutet, dass vielleicht – so ganz eventuell – die Chance bestünde, beim nächsten Mal einen Treffer zu landen, was den Empfänger der Botschaft herausfordert, es doch noch ein weiteres Mal zu probieren, denn es wird ihm glaubhaft versichert, es läge an ihm. Und jetzt verstehen Sie auch, warum dieses Muster zum Burnout beiträgt: Es wird immer und immer wieder versucht, das Beste zu geben, doch leider, leider, ist es nie genug. Ist man als Kind lange genug diesem Muster ausgesetzt, kann man es sogar so verinnerlichen, dass man es sich selbst noch nicht mal mehr recht machen kann, bzw. die eigene Leistung wird ständig in Frage gestellt und man ist mit sich selbst permanent unzufrieden. Ein Teufelskreislauf, der von Erschöpfung über Burnout bis zu schweren Krankheiten führen kann.

  9. April 30, 2012 um 3:03 pm

    Und noch einer:

    Doublebind – Schwierig bis unmögliche Kommunikation

    Doublebind ist eine unbewusste Kommunikationsstrategie, die die davon Betroffenen in einem Zustand höchster Hilflosigkeit versetzt.

    Nach dem Prinzip “Wasch mich, aber mach mich nicht nass!” wird das Gegenüber vor eine unlösbare Aufgabe gestellt, wo jedes Verhalten negativ bewertet wird: Die Nichthandlung wie auch die Durchführung der Handlung.

    Die Botschaften entstehen aus einem ungelösten und verdrängten inneren Konflikt des Sprechers. So soll das eigene Kind gute Leistungen in der Schule bringen. Gleichzeitig wird eine alte Geschwisterrivalität des Elternteils auf die Beziehung mit dem Kind übertragen. In diesem Fall wird dann das Kind dazu aufgefordert gute Leistungen in der Schule zu erbringen. Wenn es dies allerdings tut, stellt es fest, dass das Elternteil sich nicht wirklich freut sondern ärgerlich wird. Es befindet sich also in einer Zwickmühle.

  10. federleichtes
    April 30, 2012 um 3:50 pm

    Letzte Erkenntnisse
    Der Anstieg körperlicher und besonders psychischer Erkrankungen brachte eine deutliche Belebung im Bereich der Beschäftigung. Professer kldoqü von der öojle-Universität sagte: „Der so genannte Doppelbeschäftigungs-Effekt hätte sich weltweit bewährt und solle weiter entwickelt werden. Theoretisch sei es möglich, dass ein einziger Mensch die ganze Welt beschäftigt“.

    Es soll Menschen geben, die einen Hinweg nur wegen des Rückwegs gehen. Hier ein Blick am Rande eines Rückwegs.

  11. federleichtes
    April 30, 2012 um 5:08 pm

    Von dem Begriff „Wirtschaftlicher Schaden“ bin ich heute nicht mehr so tief beeindruckt, wie es zu Zeiten war, als ich noch Nachrichten und Talkshows schaute und Zeitungen las.
    Besteht unser Wirtschaftsprinzip doch darin, nicht Arbeit zu erledigen, sondern Arbeit zu schaffen. Das Prinzip definiert Erfolg als das Schaffen von MEHRarbeit – entsprechend entsteht ein erfolgreicher Unternehmer erst dann, wenn er das Prinzip der Mehrarbeit „beherzigt“. Schauen wir auf des „Prinzip Hitler“, wissen wir sofort, wie das funktioniert. Die Idee, Autobahnen zu bauen, war nur der Anfang einer gewaltigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die, über sein Ende hinaus, sehr erfolgreich wirkte.

    Nun ist es so, dass niemand mehr wirklich weiß – die Affen lassen grüßen -, dass es um Mehrarbeit geht. Mittlerweile läuft das Prinzip sogar so verdreht – kommt mir bekannt vor -, dass man dankbar ist für Mehrarbeit. Sie scheint alternativlos zu sein und erklärt die relative Sinnlosigkeit jeder Bemühungen um Frieden: Eben weil Kriege auf einfachstem Wege Mehrarbeit schaffen. Und, was gewisserweise fatal ist, entsteht durch die Zerstörung einer gesamten Wirtschaft kein Schaden, sondern durch die Mehrarbeit Nutzen.

    Mit dieser Einsichtnahme in verborgene Beweggründe lösten sich in mir einige grundsätzliche Fragen auf. Künftig werde ich nun weniger Nachdenken müssen und kann wieder mehr arbeiten. Allerdings bleibe ich ein wertloser Zeitgenosse, da meine Arbeit keine Mehrarbeit generiert. Armut, auch das scheint nun klar, ist keine Frage der Arbeit, sondern Folge der Verweigerung, Mehrarbeit zu schaffen.

    Wolfgang,
    Fan mehrarbeitsfreier Tage.

    PS.
    Hier mal das Foto des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft „Vernunft statt Mehrarbeit“. Derzeit ist er noch gezwungen, im Untergrund zu arbeiten.

    • April 30, 2012 um 5:18 pm

      Hallo Wolfgang,

      ja, den Artikel hatte ich vor über einem Jahr geschrieben. Nach den bisherigen Diskussionen würde ich heute auch anders titeln wollen:

      Durch mangelnde Bildung über ein zuträgliches miteinander Leben erkrankt unsere Gesellschaft und wird zusehends lebensunfähiger.

      Was sollte das Ziel unseres Handelns sein?

      In Anlehnung an die Biologie eines Wesens, das mit möglichst geringem Energieaufwand den größten Nutzen erzielt, sollte wir mit möglichst wenig Arbeit auszukommen versuchen, um unsere Bedürfnisse zu decken.
      Damit sollten die Bedürfnisse automatisch eher geringer als mehr werden, oder?

      LG Martin

      • federleichtes
        April 30, 2012 um 5:37 pm

        Fragst Du mich nach einer „Goldenen Regel“?
        Die unerledigte Mehrarbeit abarbeiten und keine weitere (Mehr-)Arbeit verursachen.
        Also das Gegenteil dessen, was hier läuft: Den Müll liegenlassen und weiteren produzieren.

        Es scheint ja so, als müsste uns (noch) klarer werden, dass Informationen aus der Vergangenheit unsere Zukunft gestalten. Der Kehrschluss und ein Schritt heraus aus einer verdrehten Welt: Unsere Zukunft gestalten mit den Erkenntnissen aus der Vergangenheit.

        Wolfgang

        Auf dem Foto sehen wir den Aufsichtsratsvorsitzenden von „Mehrarbeit macht frei“. Er ließ sich von harmlosen Naturfreunden kurzzeitig aus seinem als sicher geltenden Versteck locken.
        Das Bild ist leider nicht für einen Steckbrief tauglich.

    • April 30, 2012 um 10:46 pm

      Hallo Wolfgang,

      mit dem Link scheint etwas nicht zu stimmen:

      Hab es auf Eurer Web-Site auch nicht ausfinding machen können. Hast Du ihn bitte nochmals für uns?

      LG Martin

      • federleichtes
        April 30, 2012 um 11:42 pm

        Erledigt. Ich hatte versehentlich die Seite überspeichert und musste das Foto neu hoch schicken – hatte den Gedanken, das auch hier ändern zu müssen – und fuhr los, um dieses Foto zu machen – mein 1. Heute. Ein Waldbrettspiel gegen die Sonne, mit einem maigrünen Passpartout, nur 18 Minuten zu früh für eine echte Begrüßung.

  12. federleichtes
    April 30, 2012 um 10:17 pm

    Was uns als „wirtschaftlicher Schaden“ verkauft wird, hat eine ganz andere Dimension – ganz im Sinne einer verkehrten Welt. Es ist ja nicht erst seit heute bekannt, dass die Reichen immer reicher werden, wobei beachtenswert scheint, dass dies NICHT ZU LASTEN DERER GESCHIEHT; die andererseits ärmer werden; das sind zwei getrennt entstehende Phänomene. Es geht mir hier um die energetische Ebene, und hier ist wiederum beachtenswert, dass materieller Wohlstand die niederste Form energetischen Reichtums darstellt.

    Zum Thema schreibe ich unter Bewusstseinssprung.

    Wolfgang

  13. Juni 13, 2012 um 6:36 pm

    … Fortschritt gibt es anscheinend nur in der Technik, leider nicht beim Streben nach einem glücklichen, zufriedenstellenden, lebenswerten Dasein.

    „Nimm dir doch Zeit!“, sang der französische Chansonnier Gilbert Becaud vor fast einem halben Jahrhundert. „Wer langsam geht, kommt auch voran!“ Vielleicht würde es nicht schaden, gelegentlich einmal darüber nachzudenken, wie wir das nächste Jahr planen würden, wüssten wir, dass es unser letztes ist. Und gleichzeitig würden wir vielleicht auch jenen Drahtziehern, die uns zu dieser unaufhörlichen Hetzjagd anstifteten, um aus jeder unserer Aktionen ihren Profit zu schlagen, einen Strich durch die Rechnung machen, wenn wir uns endlich einmal mehr Zeit für uns selbst nehmen würden.

    Gefunden in der kritischen Würdigung von Peter Blaschek: Technik spart Zeit! Und was machen wir damit?

    • federleichtes
      Juni 13, 2012 um 7:00 pm

      Tatsächlich leben viele Menschen mit einem Bewusstsein, das vom Schwachsinn des Systems geprägt ist. Globalisierter Schwachsinn, wohlgemerkt. Depression, eine nicht fließende Dynamik, ercheint mir folgerichtig – und relativ vernünftig (kicher): Sich nur noch so eingeschränkt wie möglich dem Wahn zu unterwerfen. Entzug hat aber auch andere Seiten als die, in die Depression zu flüchten. Führe eine „Kuh“ vom Eifelturm auf eine saftige Weide – wobei das Problem ist, dass die Führer ihren Eifelturm nicht verlassen wollen – oder können.

      Und: Wer depressiv ist, ist damit nicht blöd. Das Problem dieser Menschen ist, sie sind nicht mehr sensibel-reaktiv, sondern intuitiv-sensitiv.

      Christusdorn

      Wolfgang

  14. Juni 27, 2012 um 5:26 pm

    Das macht auch klar, wo Burnout herkommt:

    Das Bildungsbürgertum gehört häufig zur “herrschenden Klasse Fraktion II”, wie Bourdieu dies nannte. Das sind Leute in einer Sandwich-Position, die selber Herrschaft ausüben, aber selber auch von einer darüber stehenden Klasse beherrscht werden. Ein Beispiel für diese Kategorie sind Chefredakteure. Aber auch ein Lehrer oder Beamter im gehobenen Dienst kann es sich nicht leisten, herrschaftskritisch zu sein. Er wird ja für das Gegenteil bezahlt: Lehrer sollen gesellschaftliche Hierarchien reproduzieren, das ist der wahre Lehrplan. Und Verwaltungsbeamte Herrschaft durchsetzen. Das ist psychisch überhaupt gar nicht auszuhalten, wenn man sich nicht mir einem entsprechenden Weltbild ausstattet und einen ignoranten Charakter entwickelt. Einige können dies nicht. Das sind die, den einen Burnout kriegen.

    gefunden in: Nachtrag zu „Es steht schlecht um Deutschlands kritisches Bürgertum …“

  15. September 15, 2012 um 4:14 pm

    Ständig erreichbar, Überstunden, wechselnde Arbeitsorte, lange Anfahrtswege: Die flexible Arbeitswelt bringt Beschäftigte an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Das belegt der aktuelle Fehlzeiten-Report der AOK.

    „Im Grunde ist es gut für die Gesundheit, wenn Beschäftigte ihre Arbeit räumlich und zeitlich an die eigenen Bedürfnisse anpassen können. Aber diese Flexibilität braucht ihre Grenzen“, sagt Helmut Schröder, Herausgeber des Fehlzeiten-Reports und stellvertretender Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Demnach hat mehr als jeder dritte Erwerbstätige in den letzten vier Wochen häufig Anrufe oder E-Mails außerhalb der Arbeitszeit erhalten oder Überstunden geleistet. Auch Arbeit mit nach Hause zu nehmen oder an Sonn- und Feiertagen zu arbeiten stellt kein Randphänomen dar. Nahezu jeder achte Beschäftigte gibt an, dass er Probleme mit der Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit hat oder wegen beruflicher Verpflichtungen Pläne für private Aktivitäten geändert hat.

    „Solche Belastungen im Arbeitsalltag führen dazu, dass diese Beschäftigten mehr an psychischen Beschwerden leiden als diejenigen, die diesen Belastungen nicht ausgesetzt sind“, erläutert Schröder. Dabei berichten die Befragten nicht nur über Erschöpfung oder das Problem, in der Freizeit nicht abschalten zu können, sondern auch über Kopfschmerzen oder Niedergeschlagenheit.

    gefunden in: Erschöpft und niedergeschlagen – Der Preis der Mobilität

  16. Oktober 24, 2013 um 7:13 pm

    Turbokapitalismus: Die Psyche spielt nicht mehr mit – global news 2998 23-10-13:

    Die Deutschen nehmen heute doppelt so viele Antidepressiva wie noch vor zehn Jahren. Jedes Jahr kommen fast elf Millionen Tage zusammen, an denen Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, nicht zur Arbeit gehen können. Dabei beschränkt sich die Depression nicht auf einen Lebensbereich. Sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Demenzerkrankungen. Sie grenzt die Betroffenen oft aus ihrem sozialen Umfeld, aus ihrem Freundeskreis und ihrer Familie aus. Depressionen sind Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung. Und etwa 7.000 Menschen treiben sie jedes Jahr in den Suizid, fast doppelt so viele Menschen, als im Straßenverkehr umkommen.

    Bei den Krankenhausentlassungen nach psychischer Erkrankung hat Deutschland einen traurigen Spitzenplatz (Abb. 15674). Die Barmer Ersatzkrankenkasse, die größte gesetzliche Versicherung, berichtet in ihrem Krankenhausreport 2013, die Krankenhausverweilzeiten unter der Diagnose von psychischen Störungen seien im Vergleich zu 1990 bis 2012 um 67 % angestiegen sind (Abb. 17891). In dem entsprechenden Report 2011 hat sie die Daten von mehreren Millionen Patienten für 2010 ausgewertet. Das Bild der ständig wachsenden mentalen Nöte vieler Deutschen ist alles andere als beruhigend.

    Nicht nur das Geldsystem läuft auf die Klippe zu, sondern gleich die Gesellschaft das Mentale betreffen mit …

  17. Oktober 24, 2013 um 7:25 pm

    Auch diese Sendung greift das Thema auf, und ja, es ist alarmierend, nur was tun?

  18. Oktober 24, 2013 um 7:42 pm

    Und wer sich fragt, was es braucht, um sich dem Depressiven zu entziehen:

  1. April 7, 2012 um 11:19 pm
  2. Mai 14, 2012 um 9:57 am
  3. Januar 1, 2013 um 7:58 pm

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