Divide et Impera!

November 13, 2019 1 Kommentar
Foto: J. Bredehorn -pixelio.de

Die Gaukelei… die Schaukelei…
die Verdreherei…die Rutscherei…
das Hin und Her… das Auf und Nieder…
die Schubserei, Schieberei und Schinderei…
das Kreuz und Quer…das Immer-Wieder…
das Verschwenden und mysteriöse Verschwinden
von Materialien, Menschen, und Massen an Moneten…
das endlose Durcheinander
und destruktive Gegeneinander…
die ewigen Querelen, das sinnlose Quälen…
das Wüten, Verwüsten und Verwirren…
das Verlieren und Verfehlen…
das sich in Verwahrlosung Verirren…
das ewige Beschämen und infame Beschimpfen…
das nur seltene, gelegentliche Gute
und allgemein gültige Miteinander
in der angeblichen, vermeintlichen,
(aber nicht wirklich und wahrhaftig)
funktionierenden „Demokratie“…
angeblich fest fundiert und gut gesichert
durch die deutsche Verfassung,
dem deutschen Grundgesetz(!?!)…

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Die verhinderte Demokratie

November 11, 2019 16 Kommentare
Foto: Anton Watman/Shutterstock.com

Nach der Wiedervereinigung eroberten die Sieger die Deutungshoheit und vereitelten so die historische Chance eines wirklichen Neubeginns.

Der folgende Text stammt von Rainer Mausfeld und wurde auf Rubikon unter einer Lizenz veröffentlicht, die es mir erlaubt, ihn auch hier ins Regal zu stellen. Es geht um den Zustand der Eliten!-Demokratie speziell hier in Deutschland. Nach allem, was ich bisher recherchiert habe: ziemlich gut auf den Punkt gebracht:

Eine Vereinigung — das wäre eigentlich ein Vorgang der Kompromissfindung, bei dem beide Seiten ihre Vorstellungen und Erfahrungen einfließen lassen. Aus These und Antithese könnte eine Synthese entstehen, die das Beste aus beiden Welten auf einer höheren Ebene vereinigt. Während des Wendeprozesses 1989/90 war vor allem Ostdeutschland ein Laboratorium kreativer Ideen, das Hoffnung auf die Schaffung einer wirklichen sozialen Demokratie weckte. Aber die Ostdeutschen wurden bewusst mit den Lockungen der Warenwelt eingekauft; die westdeutschen Lämmer schwiegen, eingelullt vom Versprechen des „Weiter so“. Der Endsieg des profitgetriebenen Kapitalismus erstickte alle Ansätze zu wirklich Neuem im Keim. Weder gab es eine gesamtdeutsche Verfassung noch ein Zusammenwachsen der beiden unterschiedlichen Mentalitäten. All das geschah auch, weil das Hauptwerkzeug eines sanften Totalitarismus, die West-Medien, in den Hirnen und Herzen der Deutschen ganze Arbeit geleistet hatte.

Das Schweigen der Lämmer ist kein unabwendbares Schicksal. 1989 hat das Volk sich selbst zum Sprechen ermächtigt und seine Stimme gegen die Zentren der Macht politisch wirksam werden lassen. Es hat den alten Hirten die Gefolgschaft gekündigt — und sich neue gesucht, die seine „Vertreibung ins Paradies“, so das treffende Bild von Daniela Dahn, organisierten: das Paradies der kapitalistischen Warenwelt, der grenzenlosen Reise- und Redefreiheit; das kapitalistische Paradies der individuellen Bedürfnisbefriedigung, der bunten Medienvielfalt und der unerschöpflichen Zerstreuungs- und Unterhaltungsindustrie. Keine Frage: Nach den Kriterien des westlichen Vorbilds ist der Lebensstandard für eine Mehrheit der Menschen in Ostdeutschland gestiegen — und mehr noch das Ausmaß sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Spaltungen.

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Gedanken zu all dem …

Bild: Martin Bartonitz – Oktober 2019

was die Menschheit bisher
erlebt und erlitten hat…
worüber man sich zerteilt,
zerstückelt und zerstritten hat…
worüber man sich unentwegt, endlos bekriegte…
was man immer noch
weder bewältigen noch verkraften kann…
und was man aber auch nicht
vergraben, verstecken, verheimlichen,
oder vergessen sollte…
über Dinge, die sich ereigneten,
über die man langzeitig grübelte,
grämte und grollte…
oft in totaler Verbittertheit,
in Unsicherheit und Unwissenheit,
was man auch wirklich und wahrhaftig wollte:
Was ist wesentlich? Was ist wichtig?
Was ist zeitlos gut und wertvoll?
Was ist sinnvoll? Was ist bedeutsam?
Was ist lebensnotwendig?
Fragen… Sorgen… und Klagen…
Es ist oft zum Verzweifeln und Verzagen…
auch in heutigen,
abermals zerstrittenen Zeiten,
tragischen und traumatischen Tagen!

Gerhard A. Fürst
10.11.2019

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Inspirierende Analyse der allegorischen Erzählung ‚Die Matrix‘

November 9, 2019 23 Kommentare

… wir werden in dieses System hinein geboren und geben den ‚Maschinen‘ vom ersten Tag unseres Lebens unsere Energie …

… wir sind Kinder der Matrix, und deshalb haben wir die Alternative dazu nie kennen gelernt. Und Morpheus selbst gibt uns die Antwort darauf, was die Matrix allegorisch ist: Kontrolle! Und das ist das System, in dem wir leben …

… ein totalitärer Polizeistaat, der davon lebt, dass wir in einer vollkommen illusorischen Gedankenwelt gefangen sind. Die Matrix ist eine Traumwelt, um uns unter Kontrolle zu halten, und uns zu dem zu machen was, Morpheus in der Hand hält …

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Das Rohstoff- und Lebensmittelkartell der Windsors

November 4, 2019 9 Kommentare
Profilbild von Marigny de Grilleau auf Facebook

Der folgende Artikel erschien als Teil eines Features in der Ausgabe vom 8. Dezember 1995 von Executive Intelligence Review, siehe auch Feature-Einführung und Inhaltsverzeichnis, übersetzt auf dem Blog von Marigny de Grilleau, von dem wir hier auch schon einige Male lesen konnten. Wer sich auf den Weg machen möchte, das Leid auf dieser Welt zu lindern, der sollte sich vorab schlau machen, wer da welche Rädchen dreht. Also wieder ab ins Regal und schauen wir wieder Mal ganz weit hinter unser von den Eliten aufgestelltes Bühnenbild:

Instrument für den Hungertod
von Richard Freeman

Zehn bis zwölf zentrale Unternehmen, unterstützt von weiteren drei Dutzend, betreiben die weltweite Lebensmittelversorgung. Sie sind die Schlüsselkomponenten des anglo-niederländisch-schweizerischen Lebensmittelkartells, das sich um das britische House of Windsor gruppiert. Angeführt von den sechs führenden Getreidefirmen – Cargill, Continental, Louis Dreyfus, Bunge und Born, André und Archer Daniels Midland/Töpfer – hat das Windsor-geführte Lebensmittel- und Rohstoffkartell die vollständige Vorherrschaft über die weltweiten Getreide- und Getreidelieferungen, von Weizen bis Mais und Hafer, von Gerste bis Sorghum und Roggen. Aber es kontrolliert auch Fleisch, Milchprodukte, Speiseöle und -fette, Obst und Gemüse, Zucker und alle Arten von Gewürzen.

Jedes Jahr sterben Dutzende von Millionen Menschen an dem elementarsten Mangel an ihrem täglichen Brot. Dies ist das Ergebnis der Arbeit des von Windsor geführten Kartells. Und während der anhaltende Finanzkollaps die aufgeblähten spekulativen Finanzpapiere auslöscht, ist die Oligarchie in das Horten übergegangen und hat ihre Nahrungsmittel- und Rohstoffbestände erhöht. Sie ist bereit, eine Blutsperre für die Nahrungsmittelproduktion und den Export zu verwenden, nicht nur für die armen Länder, sondern auch für die fortgeschrittenen Länder des Sektors.

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Ah, ja, die Umwelt…die Umgebung…

November 3, 2019 21 Kommentare

die uns alle auf dieser Welt
sehr sorgsam umgibt,
lokal, regional, global gesehen,
auf ganz besondere und sehr
unterschiedliche Art und Weise,
diese wundersame Welt,
die sich ständig dreht,
die nicht stillsteht,
sondern sich wohltuend, saisonspendend bewegt,
unaufhaltsam durch das All wandernd
auf ihre alljährliche Reise geht,
diese Welt mit all ihrer Natürlichkeit,
Vielfalt und Herrlichkeit,
mit all ihrem Reichtum und Segen,
es wird uns nicht in allen „Dingen“
immer dauerhaft gelingen
sie vor Schindern und Schändern,
vor plündernden, plutokratischen
Dieben, Deppen, Räubern und Banditen
zu schützen, zu schonen, und zu bewahren,
denn viele davon sind brutale,
kriminell gesinnte Ausbeuter
schon seit vielen, vielen Jahren…
die wüten und wühlen,
verwüsten, verschmutzen,
die grausam verwahrlosen
und dabei endlos zahllose irreparable
Schäden verursachen…

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Die Zerstörung unserer Umwelt ist ein Spiegel unseres Inneren …

November 2, 2019 13 Kommentare

Die Sorge um „die Welt da draußen“ offenbart einen schweren Denkfehler, da das „Außen“ bei uns Menschen regelhaft ein Spiegelbild des „Inneren“ ist.

Franz Ruppert

Der folgende Text ist der Abspann eines Artikels, der auf Rubikon unter einer freien Lizenz veröffentlicht wurde, und der aus der Feder von Franz Ruppert stammt. Da er so treffend ist, auch ab hier ins Regal:

… „Umweltzerstörung“ ist daher Ausdruck ihrer Destruktivität auch sich selbst gegenüber infolge der Täter-Opfer-Dynamiken, die in ihrem eigenen Innern toben.

Die Sorge um „die Um-Welt“ hat ihre Wurzeln oft auch in kindlichen Erfahrungen, sich um seine traumatisierten Eltern kümmern zu müssen. Ich muss etwas für die Um-Welt, also meine Eltern tun, damit ich ihr Leiden lindere und sie mir nicht böse sind und mir nichts antun. Ich muss um der Um-Welt, also meiner Eltern willen auf meine Bedürfnisse und mein eigenes Leben verzichten. Die Denk- und Sprachlogik ist identisch.

Der Ausstieg aus der Mit-Welt-Zerstörung kann meines Erachtens daher nur durch den Einstieg in die Innen-Welt-Heilung geschehen.

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