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Posts Tagged ‘Staat’

Ist das Neue, unser trennendes Denken auf ganzheitlich umzustellen?

Was nutzt es, Tausend zu haben, die nicht verstehen, die ganz in ihren Vorurteilen erstarrt sind, die das Neue nicht wollen, sondern lieber das Neue so auslegen, dass es ihrem sterillen, trägen Selbst dient? (Vollkommene Freiheit, S. 20-25, Jiddu Krishnamurti)

Die Gesamtzusammenhänge sind überhaupt nicht schwer zu verstehen, wenn man nur mal aufhört, alles getrennt zu betrachten.

Man kann einfach nur die Dinge zu Ende denken und nicht davor zurückschrecken, sein Weltbild in Frage gestellt zu sehen. So erging es mir. Ich hatte davor ein ganz anderes Weltbild und hatte genauso gedacht, wie viele andere. Das war aber gar nicht mal so unangenehm, wie immer behauptet wird.

Wenn man mal begriffen hat, dass alles eine Ursache hat und alles, was dann folgt, lediglich die Resonanz darauf ist (Dominoeffekt), die sich auf einfach alles, auf jedes Detail, auswirkt, kann man nichts mehr getrennt voneinander betrachten. Die Zusammenhänge werden klar und logisch.

Das eigentliche Problem ist tatsächlich, dass wir es gewohnt sind, alles getrennt voneinander zu betrachten. So wollen wir z. B. auch Kirche und Staat Weiterlesen…

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Lassen wir uns un-RECHT-mäßig ausrauben?

Hier ist Einer, der meint, dass er ein moralisches Recht hat, Dich einfach auszurauben. Hat er Recht?

Nick wies auf Facebook darauf hin:

rauben = sich aneignen, umsonst einkaufen (wiktionary)

Wenn jemand von mir Geld entgegen nimmt und dafür etwas zurück gibt, ist das ein Tauschgeschäft auf Basis gegenseitigen Einverständnisses.
Gibt er nichts zurück oder etwas von mir weder Verlangtes noch Benötigtes, dann ist das ersatzlose Aneignung und damit Raub.

In der englischen Rechtssprechung heißt es zum Thema “Raub”:
“Das englische Strafrecht zeigt im Vergleich der rechtlichen Ausgestaltungen beispielhaft eine einspurige Grundkonzeption mit einem weiten Einheitstatbestand von folgendem Weiterlesen…

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Findet der Mensch nach Jahren des Gigantismus wieder zurück zum menschlichen Maß?

Leopold Kohr

Leopold Kohr

Seit dem ich auf der Suche nach einer besseren Welt bin, sagt mir meine Intuition, dass das immer Größerwerden von Organisationen, seien es Firmen als auch Staatszusammenschlüsse wie die EU, der falsche Weg sind. Je größer diese Organisationen werden, destor unbeweglicher werden sie auf der einen Seite. Aber viel gefährlicher ist ihre Macht, die sie ausüben können, und damit die Zunahme an Korruption und der Abstand zu den einzelnen Menschen. Diese sind dann nur noch eine Nummer im Räderwerk und hier zählt dann ein menschliches Schicksal kaum mehr etwas.

Ich habe nun einen Dokumentationsfilm gefunden, der über die Arbeiten von Leopold Kohr berichtet. Der gebürtige Österreicher und Philosoph hat sich sein Leben lang damit beschäftigt, zu begründen, was das menschliche Maß ist und damit den Ausspruch “small is beautiful” setzte. Es gibt inzwischen viele Beispiel, dass große Staatenverbünde einerseits viel Unterdrückung mit sich brachten, sich aber auch nur eine gewisse Zeit lang halten konten, bis sie innerlich zerfielen, weil die unterdrückten ihre Freiheit zurück eroberten. In der neueren Zeit konnten wir mit dem Zerfall der Weiterlesen…

Warum können wir uns ein Leben ohne Staat nicht vorstellen?

Diesen Fragen geht der folgende kleine Film nach. Er ist produziert worden von Menschen, die sich Voluntaristen nennen und den Staat nur als Unterdrückungs- und Ausbeutungssystem sehen, der aber nicht notwendig ist, wenn jeder Mensch den Mut hat, sich 100% selbstverantwortlich um das Wohl der Gemeinschaft zu kümmern.

Das Fazit des Films ist, dass es noch einige Generationen braucht, bis wir uns emotional soweit entwickelt haben werden, dass wir Niemanden brauchen, der uns sagt wo es lang geht, weil dann jeder so aufgewachsen sein wird, dass er sich nie unterordnen musste sondern in dem respektiert wurde, was und wie er gerade ist. Aber schaut selbst.

Die Aussagen passen sehr gut zu meinen Post über unsere innere Angst und das Suche nach Sicherheit in Ideoligien, mit denen uns Heilsversprecher zum Folgen im Vertrauen Weiterlesen…

Kategorien:Ethik, Gesellschaft, Politik Schlagworte: ,

Ist die Erhebung von Steuern eine Schutzgelderpressung?

Ich hatte schon einmal einen Text von Andreas Popp zitiert, der sich mit der Analyse unserer Demokratie befasste und feststellt, dass wir in einer Tyrannei leben. Nun hat Herr Popp sich dem Thema Steuern gewidmet. Er kommt wie die Anarchisten zu dem Ergebnis, dass es keines Staates bedarf, um miteinander unser Leben zu gestalten. Er sieht den Mittelstand als die Basiskraft unseres Wirkens. Im Gegensatz zu den Anarchisten sieht er aber doch die Notwendigkeit einer Führerschaft in den Kommunen, da er zu viel Dumme in unserem Volk ausmacht. Hier möchte ich ihm klar widersprechen. Es mag den einen oder anderen Dummen geben. In der Summe und besonders wenn es die Belange in der Kommune angeht, so sind die Betroffenen sehr wohl in der Lage, sich über die zu entscheinden Punkte zu informieren und sich einzubringen.

Von der bsiher weniger werdenden Beteiligung an den Diskussionen zur Gestaltung unserer Gesellschaft aufgrund unseres Parteiensystems (-> Politikerverdrossenheit) auf die Dummheit der meisten Mitbürger zu schließen, finde ich abwegig. Dennoch finde ich viele Einsichten und Rückschlüsse von Herrn Popp als nachdenkswert und einer Reflektion wert. Lest selbst:

Was bedeutet eigentlich Staat – Über eine wichtige Vokabel der Tyrannei … (Quelle)

von Andreas Popp

Der Staat untersteht keinen Gesetzen mehr, sondern macht sie selbst. Er stellt sich über die Gerichte und steuert auch die Exekutive, die immer weiter ausgebaut wird, um einen menschenverachtenden Zustand zu sichern. Die „Staatsvertreter“ finanzieren ihr passables Einkommen durch physische Gewalt gegen die Menschen in Form einer Art „Schutzgelderpressung“, die man mit dem Begriff Steuern nur schönreden will. Weiterlesen…

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Wirklichkeit oder nur ein Traum? Wie das Internet verführen kann …

Auf meiner Suche nach einer besseren Welt, einem sinnvolleren Leben, bin ich stark ins Grübeln gekommen, sprich Alarmglocken begannen zu schlagen!

Denn, wie bilde ich mir eine Meinung? Ich wühle mich durch viele Blogs und ihre Kommentierungen, wühle mich durch Foren mit den Fragen und Antworten. Und je mehr ich Beiträge finde, die meiner Intuition entsprechen (siehe meinen Post  Keine gute Kultur, sagt mir meine Intuition: konstante Arbeitslosenzahl, Zocken mit Geld, Hungern durch Fleisch, riskante Großprojekte …), desto mehr habe ich den Eindruck: “Mensch, ich bin ja gar nicht allein mit meinem Gefühl!”.

Nun hatte mich nach der völkerrechtlich nicht korrekten Tötung von Osama Bin Laden die Frage interessiert, welche Motivation Menschen dazu bringen, als Terrorist aktiv zu werden und fand dabei dieses Zitat:

… Zudem erweckt das Internet den Eindruck einer großen Anzahl von Menschen. Nehmen wir mal an, dass nur 100 Menschen auf der ganzen Welt das glauben, was man selber glaubt. Weil sie alle auf derselben Seite anzutreffen sind, glaubst Du, dass die Zahl viel größer ist (Dr. Marc Sageman, Psychiater)

Ich erinnerte mich spontan an ein Sprichwort, das der frühe Commedian Lauterbach mal brachte: “Ein Schwalbe Weiterlesen…

Mit einfacher Logik zur Erkenntnis, warum die Institution Staat keinen Sinn macht

Nachdem ich in der letzten Nacht auf den  Aufsatz Demokratie als Religion? Über die erschreckenden Hintergründe eines Dogmas von Andreas Popp auf der Web-Site der Wissensmanufaktur gestoßen war,  wollte ich es genauer wissen. Herr Popp führt aus, dass die Erfindung und Einführung des Staates im 17.  Jahrhundert zur Festigung der Macht durch Reichtum erfolgte. Welche Gründe werden uns genannt, warum der Staat gut ist? Sind diese Gründe aber logisch nachvollziehbar, oder kämen wir doch besser ohne Staat zu Recht? Es gilt die Abwägung zwischen Gutmensch und Bösmensch. Der Folgende Artikel, den ich wieder fast ungekürzt wiedergeben, kommt zu dem Ergebnis, dass in keiner der vier Varianten, die zu betrachten sind, die Schaffung eines Staates Sinn macht.

<<<<<<<< Beginn des Artikles mit ausrücklichem Wunsch zur freien Vervielfältigung >>>>>>

Die Widerlegung des Staates: 4 Argumente gegen eine Regierung

Ist eine freie Gesellschaft möglich in einem Staat? Wir wurden darauf konditioniert, dass die Auflösung eines Staates apokalyptische Folgen haben und alles in einem Mad Max-Szenario enden würde. Diese Horrorszenarien lenken die meisten Menschen davon ab, sich vernünftige und logische Gedanken über den Sinn und Unsinn eines Staates zu machen. Ist es Freiheit, wenn wir mit Gewalt wie domestizierte Tiere auf einer (Steuer-)Farm gehalten werden und von einer kleinen Gruppe mit Polizei und Militär ausgeliefert sind? Der folgende Text beschäftigt sich objektiv und logisch mit dieser wichtigen Frage.

Wenn es um die Auflösung des Staates geht, kommen oft zwei Argumente.

1.  Eine freie Gesellschaft ist nur möglich, wenn alle Menschen gut sind

Mit anderen Worten, Bürger brauchen also einen zentralisierten  Staat, weil es böse Menschen auf der Welt gibt.

Das größte und offensichtlichste Problem mit dieser Position ist, dass wenn  böse Menschen im Staat existieren, sie folglich auch in der Regierung Weiterlesen…

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Ist der Staatsapparat ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat?

Auf meiner Suche nach einer besseren Welt habe ich als nächstes danach geforscht, warum so viele in unserem Volk derzeit das Gefühl haben, dass unsere Demokratie nicht so wirklich richtig zu funktionieren scheint. Da sagen machen, dass man wählen mag, wen man will, es passiert doch immer nicht das, was man sich vorgestellt hat. Die Politikverdrossenheit greif um sich, Stuttgart 21 gebiert den Wutbürger, und Fukushima hat nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Regierung im letzten Jahr eine Laufzeitverlängerung auf den Weg gebracht hat, die doch kaum Jemand wollte.

Ich habe einen Artikel gefunden, der mich extrem zum Nachdenken gebracht hat. Schon die Anfänge des Häppchen-weise-Buchs Affenmärchen von Gebhard Borck hat mich zum ersten Mal den Gedanken aufblitzen lassen, dass ich doch unfrei bin, da mich der Zwang zum Einkommmen unfrei macht, quasi Sklaverei über einen anderen Mechanismus. Andreas Popp hat heute den Artikel “Der Staat” – was ist das eigentlich? auf MMNews veröffentlich und geht der Definition und der Historie von Staat und Demokratie auf den Grund. Und liefert viel starken Tobak, so diesen hier:

Fast alle historischen Rechtswissenschaftler definieren den Staat als menschliche Verbände in einer bestimmten räumlichen Region, in der gewisse Personen alle Macht an sich ziehen, um die Untertanen zu steuern. Daher auch der Begriff Steuern. Der Staat sanktioniert, also steuert, mit diesen willkürlichen Eingriffen in das Vermögen der im Staatsgebiet ansässigen Völker deren Verhaltensweisen.

Der große Wirtschaftswissenschaftler Ludwig von Mises äußerte einmal: „Der Staatsapparat Weiterlesen…

Stell Dir vor es war Revolution und danach sähe unsere Welt wie folgt aus

“Stellt euch vor, eine Revolution hätte stattgefunden. Stellt euch vor, die „Sachzwänge“ und ökonomischen „Naturgesetze“ würden nicht existieren. Stellt Euch vor, die gesellschaftliche „Wirklichkeit“ existiert nur deshalb, weil ihr sie akzeptiert. Die Parteien haben Euch längst schon sitzen gelassen, Ihr braucht nur noch die Konsequenzen zu ziehen. Ob man will oder nicht: Es geht von vorne los! Ein neues Spiel hat begonnen und ihr könnt die Regeln bestimmen. Ab dem 11. Oktober habt Ihr die Möglichkeit, diese Regeln genauer festzulegen: Dann beginnt die bundesweite Ausschreibung „Wir sind Revolution“. Tausende von Menschen sollen ihre Vorschläge einsenden, wie die neue Gesellschaftsordnung aussieht. Du auch! Sei mit dabei! Schreib uns, wie Deiner Ansicht nach die Zukunft aussehen soll. Was muss sich durch die Revolution verändert haben? Alternativlos war gestern – denk anders und neu!”

So lautet der Aufruf auf der Web-Site Ich bin Revolution also sind wir zu einem Ideen-Wettbewerb der anderen Art.

Ich hatte schon von dem RealExperiment berichtet. Die initierende Gruppe hat sich nun auch beteiligt und ist auch gleich unter die letzten 12 Beiträge gekommen, die nun von uns Bürgern Weiterlesen…

Mit unserer Profitorientierung können wir nicht mehr weiterleben

So lautet der Artikel von Michael Hesse im Kölner Stadt-Anzeiger vom 24.02.2011. Er bespricht das Buch Dem Land geht es schlecht: Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit des US-Historikers Tony Judt. Sein Artikel beginnt mit einer Sequenz, die ich 1:1 hier wiedergeben möchte, weil ich sie anders formuliert nur verbiegen würde. Er formuliert sehr kompakt, was ich vor Kurzem in meinem Post Keine gute Kultur, sagt mir meine Intuition: konstante Arbeitslosenzahl, Zocken mit Geld, Hungern durch Fleisch, riskante Großprojekte … ausgesprochen habe:

Wir leben in einer verkehrten Welt. Es ist ein untrügliches Gefühl, dass in unserem Leben etwas nicht stimmt. Dass der Lauf der Dinge in unserer Gesellschaft etwas Grundfalsches an sich hat. Obwohl der private Wohlstand gewachsen ist, hat die öffentliche Verwahrlosung zugenommen. Es geht um vernachlässigte Schulen, Arbeitslose, Wohnungslose, zahlungsunfähige Kommunen. Die soziale Kälte hat zugenommen, und die Integration der sozial Schwachen gestaltet sich schwieriger. Wir kennen kaum mehr Antworten auf die großen sozialen Fragen unserer Zeit, geschweige denn die der Zukunft.

Tony Judt sieht als Grund dafür, das seit 30 Jahren verherrlichte Gewinnstreben. Es geht nicht mehr um Wert sondern um Kosten. Es wird nicht mehr hinterfragt, was eine Entscheidung für das Gemeinwohl bedeutet sondern Weiterlesen…

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