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Was Schule den Schülern wirklich lehrt …
Wenn wir uns anschauen, wie Schule heute abläuft, müssen wir uns dann nicht mehr fragen, warum es Menschen gibt, die Brüder und Schwestern prügeln, nur weil sie qua Staatsmacht dazu in die Lage versetzt werden (siehe zuletzt Blockupy)? Sind das die Fakten des Schulzwangs?
- Wahrheit kommt durch Autorität
- Intelligenz ist die Fähigkeit, sich etwas zu merken und es zu wiederholen
- Ein genaues Gedächtnis und Wiederholungen werden belohnt
- Un-Gehorsam wird bestraft
- Passe dich an: intellektuell und sozial
Quelle
Fragt sich dann, wozu es so gemacht wird und wem das nützt:
Siehe auch: Kritik an unserem Schulsystem: darüber, wie wir unsere Kinder verdummen ….
Und auch dieses Video ist immer wieder erhellend dazu: Weiterlesen…
Der ökonomische Imperativ – oder das moralische Leistungsgesetz
Pflicht ist, unter Zurückstellung eigener Neigungen
nach eigener Höchstleistungen zu streben
und die Erwartungen der Eltern und vor allem der Lehrer
und Vorgesetzten überzuerfüllen.
Wer das tut, den versetzen, befördern, bezahlen wir.
Wer sich nicht dafür aufopfert, muss gehen
oder in prekären Zuständen leben
In Fortführung zu meinem letzten Post, unsere Demütigungen betreffend, wird auch Prof. Gunter Dueck sehr deutlich. Er nennt es in seinem jüngsten TED-Vortrag Das moralische Leistungsgesetz. Mal wieder eine Gedankenöffner, was wir mit unseren Kindern, aber auch mit uns selbst geschehen lassen. Sein Vorschlag: besser eine Neugier-zentierte Lehre. Und ja, dass kann ich auch unterstützen
Kinder brauchen eine starke Geborgenheit zu ihrer Potentialentfaltung
Kleine Kinder schon mit einem Jahr in die Krippe zu geben, befriedigt nicht das Bedürfnis der Kinder sondern die der Erwachsenen, die die “gemachte” Erwartungshaltung der Gesellschaft erfüllen wollen.
… so Dagmar Neubronner vom Neufeld Insitute zur Erkaltung unserer Gesellschaft. Sie stellt fest, dass die Mütter danach lechzen, die Kinder möglichst schnell abzugeben, um gesellschaftlich teilzuhaben. Sie sieht Mechanismen des Teilens und Herrschens an dieser Stelle installiert: es wird so getan, als hätten nur die Mütter die Kinder erzogen, und so wäre es keine wertvolle Tätigkeit. Arbeit dagegen sei viel wertvoller (siehe auch Ist unsere Arbeit eine Religion: frohes Schaffen). Und da wird es Zeit, dass nun endlich auch die Frau sich dieser annehmen kann. Das Kind würde auch so groß werden.
Vor der Industrialisierung waren Mutter und Vater für die Kinder da, da dort gelebt wurde, wo die Arbeit zum Überleben anfiel. Kinder lernten dabei durch Zuschauen und Nachmachen (siehe Kommentar von Bernhard). Seitdem der Vater nicht mehr zuhause arbeitet, fehlt ihm etwas. Bei der Einführung der 5-Tagewoche wurde seitens der Gewerkschaften die Sehnsucht in der Werbung genutzt. Wer kennt noch das Plakat mit dem Slogan: “Samstags gehört Vati mir.” Und nun soll auch die Mutter noch in den Arbeitsmarkt und von den Kindern getrennt werden.
Die Krippe soll es nun richten. Nur, kann sie das wirklich? Kann sie das tiefe Weiterlesen…
Schulunsinn: Vokabelnpauken!
Vera F. Birkenbihl geht in ihrem Vortrag Gerhirn anknipsen auf so manchen Unsinn ein, den wir in unseren Schulen veranstalten. Dazu gehört auch das Pauken von Vokabeln. Sie gibt zehn Begründungen, warum wir diese Methode des isolierten Paukens zum Erlernen von Fremdsprachen gar nicht nutzen sollten.
Bei der Birkenbihl Methodik ist Vokabelpauken verboten, weil (ab ca. Minute 50 die vier ersten Gründe)
- isolierte Daten nicht lernbar sind:
es wird kein Dopamin freigesetzt = das ist “ungeil” - es an der neuronalphysiologischen Reihenfolge vorbei geht:
Ein Baby hört sich 7 Monate in die Sprache hinein, bevor es zu sprechen beginnt. Davon 2 Monate vor der Geburt. Es müssen zuerst die passenden Neuronen verbunden werden, bevor es los geht. - wir die blödesten Aussprachefehler machen:
weil wir nicht wüssten, wie es klingen täte, wenn wir es mal kennen täten. - Vokabeln sitzen in einem anderen Sprachzentrum:
wer zweisprachig aufwächst, benutzt nur ein Sprachzentrum. Jede weitere Sprache bildet weitere Zentren aus.
Als Schlimm erachtet sie auch die Sprachlabore: Guantanamo pur!
Keiner weiß, wann sich der Lehrer heimlich dazu schaltet, um zu schauen, was das abgeht. Und das in einem Land, wo die Kanzlerin so gerne auf unsere hohen Werte hinweist.
Sehr empfehlenswert ist auch die Art und Weise, Sprache zu Weiterlesen…
8V13 :: generationen-konflikt :: ein brief an die jugend
Ein Aufruf von WIR-handeln.net – “Die ganze Welt wartet auf unser Erwachen”:
soll ich mal sagen was ich sehe wenn die jugend im fokus liegt?
natürlich sehe ich wie alle anderen “alten” playstation, iPhone 5 und youporn.
und wie viele andere “alte” nutze ich das sogar selbst.. aber die jugend nutzt es mehr, und wenn sie es mehr nutzt, MUSS es ja vorbei am optimum sein..
vor allem an meinem eigenen…
meine lieben “jungen”, ihr müsst das verstehen..
wir “alten” sind aufgewachsen in einer welt, in der es üblich ist, sein eigenes maß als ein goldenes zu sehen und alle anderen als in irgend einer weise als “falsch”!
für euch sind so viele dinge, die wir gerade wirklich erst lernen MÜSSEN, absolut selbstverständlich. bei allem playstation, iPhone und youporn seid ihr in der tat wesentlich natürlicher als wir uns das vorstellen können…
für euch sind so viele der dinge, die uns langsam erst klar werden, absolut “normal”.
und das zwickt uns. “kann doch nicht sein, daß die grünschnäbel recht haben! die wissen doch NIX vom leben!”
so sind es unsere alten verstände trainiert zu denken, und wir brauchen gerade noch was zeit, um uns aus diesem gewohnten denken zu lösen.
für euch ist es irgendwie selbstverständlich, daß ALLE recht haben.
ihr seht aus bestimmten gründen, daß jeder nur seine eigene sichtweise wiedergeben kann. daß es keinen sinn macht, sich seine meinungen um die ohren zu hauen.
und deswegen spielt ihr das nicht mit.
weil ihr keinen sinn drin seht.
weil das in der tat auch wirklich nicht sehr zivilisiert ist.
sondern eher pervers.
für uns ist es schwer, euch Weiterlesen…
2 mal 2 ist eben doch grün
Heinz von Förster, der wohl größte Impulsgeber für mich auf meiner Reise des Verstehens, hat in diversen Beiträgen unsere Schulen angeprangert. Mit dem im Titel formulierten Satz
2 mal 2 ist grün.
hat er wie so oft aufrütteln wollen, Zusammenhänge in unserem Denken und Tun tiefgründiger zu beleuchten. In diesem Falle bezog er sich auf den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in den Schulen.
Schüler werden in den Schulen trivialisiert. Sie werden dazu animiert, genau eine Antwort auf eine Frage zu geben, da nur diese eine Antwort vom Lehrer als “richtig” bewertet wird. Und um dem Ganzen dann auch noch die Krone aufzusetzen, motivieren wir die Schüler nicht nur dazu Ergebnisse auswendig zu lernen, sondern dies auch nur zu tun, um gute Zensuren zu bekommen.
Ein absoluter Wahnsinn.
Wie viele seiner Bücher, die von Förster im Laufe seiner Schaffenszeit geschrieben oder die über ihm geschrieben wurden, kann ich auch die Audio CD 2 x 2 = GRÜN empfehlen.
Folgende Geschichte habe ich just zu diesem Thema auf dieser Seite gefunden, die das oben Gesagte eindrucksvoll verdeutlicht:
Vor einiger Zeit rief mich ein Kollege an und bat mich, ihm als Sachverständiger bei der Benotung einer Prüfungsaufgabe zu helfen.
Offensichtlich wollte er einem Schüler für die Bearbeitung einer Physikaufgabe keinen Punkt geben. Der Schüler jedoch meinte, er müsste die volle Punktzahl bekommen, wenn es mit rechten Dingen zuginge. Lehrer und Schüler waren übereingekommen Weiterlesen…
Wie die Begeisterung von Schülern von der Mentalität ihrer Lehrer abhängt …
Dass die Beurteilung von Schülern von der emotionalen Verbindung ihres Lehrers zu ihnen abhängt, dürfte mittlerweile kein Geheimnis sein. Je nach Nasenfaktor kann bevorzugt werden oder eben nicht, im schlimmsten Fall gar schikaniert. Ob bewusst oder unbewusst, am Ende fehlt es an Objektivität. Und wenn wir wissen, wie wichtig am Ende die Zensuren sind, die den weiteren Werdegang beeinflussen, dann sollte uns diese Systematik zu denken geben.
Wie stark die Abhängigkeit von der persönlichen Struktur einer Lehrkraft ist, konnte ich im Herbst letzten Jahres beobachten. Ich bin ausgebildete Lehrerin und biete inzwischen als selbständiger Coach Schulen an, Klassen auf ihren Fahrten zu begleiten und mittels Spielen zum Thema Kooperativen zu erfahren, wie sich das Miteinander hierbei anfühlt.
Kooperation war auch der Anknüpfungspunkt mit Martin. Wir hatten uns in einer Facebook-Gruppe zum Thema Matriarchat kennengelernt und uns vor einem Jahr von dort gemeinsam auf den Weg gemacht, die Facebook-Gruppe Kooperation statt Konkurrenz zu gründen. Die Gruppe hat inzwischen fast 300 Mitglieder und reichlich Material zusammengetragen.
Nun aber zurück auf den Punkt. Ich hatte zwei Gruppen begleitet, deren Verhalten unterschiedlicher nicht hätte sein können. Als Aktion hatte ich einen Niedrigseilgarten mit verschiedenen Aufgaben vorbereitet: Weiterlesen…
100.000 für den Brief eines Vaters an seine Tochter Marie unsinniges Büffeln betreffend
Heute morgen ist der 100.000 Klick auf jenen Artikel eingegangen, der einen Großteil der Resonanz auf meinen Blog erzeugt hat:
Warum Schüler unsinnig büffeln müssen – Brief eines Vaters an seine Tochter zur Erklärung
Ich nehme das als weiteres Zeichen einer Bewusstwerdung über die Situation auf unserer Welt:
Die Aus-bildung von uns Menschen zu einem funktionierenden Glied einer Ökonomie, der er zu dienen hat, geht dem Ende zu. Es wird immer klarer, dass die Ökonomie dem Menschen zu dienen hat. In einer Weise, die Alle Wesen auf Mutter Erde fair miteinander umgehen lässt, so dass die 7 Kulturpinzipien (siehe: Integrales Bewusstsein) gewahrt sind:
Gerechtigkeit
Ehrlichkeit
Güte
Respekt
Integrität
Dienen
Beitrag
Herzens-Wissen bedarf keiner Wissenschaft
Es geht mal wieder ums unser Schulsystem, das am Wendepunkt steht …
Eines ist so klar, wie das Amen in der Kirche: Mit noch mehr Egoismus geht es nicht.
Wir brauchen so etwas wie eine andere Beziehungskultur. Wir müssten alle noch einmal lernen miteinander anders umzugehen. Vielleicht auf eine Art und Weise, aus hirntechnischen Gründen, eine neue Beziehungsstruktur zu finden wo sie sich nicht auf Kosten von anderen aufwerten. Sondern umgekehrt: wo sie andere einladen, ermutigen und inspirieren irgendwie nochmal zu gucken, ob es nicht irgendetwas in Ihnen gibt, das bisher nicht so recht zur Entfaltung gekommen ist.“ (Gerald Hüther)
Vom Traum zum Trauma ist es nur ein kleiner Kinderschritt …
Auf der langen Reise, die der Mensch bisher zurückgelegt hat, ist offensichtlich etwas geschehen, was uns vom wirklichen Weg abbrachte, uns jedoch zugleich im Glauben ließ, es sei der einzig reale Weg. Es begann, wie man so sagt, vor langer Zeit, als Kinder nicht unnatürlich büffeln mussten, sondern noch natürliche Büffel kannten:
… ”Aborigines gibt es in Australien seit 40.000 Jahren. Soweit reicht der älteste zuordenbare Knochenfund. Es handelt sich um die am längsten bestehende menschliche Kulturtradition, die heute noch lebt.” …
… ”Das Kind der Eingeborenen wächst in engstem Familienkontakt auf. Das erste, was Kinder lernen, sobald sie sitzen können, ist, dass sie nicht alleine sind, sondern dass sie in einer Gemeinschaft leben, in der jeder Anspruch auf Respekt und Anspruch auf Hilfestellung hat. Gegenüber Jüngeren gilt z. B. die Regel ”Stehe deinem Nächsten bei, in allem wo du mehr Erfahrung hast als er !”
Beobachtung und Nachahmung sind wesentliche didaktische Elemente dieses Bildungswesens. Kinder treten immer in Gruppen auf, ziehen gemeinsam – innerhalb ihres Lebensraumes – von einem Erwachsenen zum anderen und schauen ihm zu, was er tut und was er kann. Der Erwachsene erzählt ihnen während seiner Tätigkeit beinahe ununterbrochen, was er weiß. Die Bildung ist nicht in familiäre und institutionelle (schulische) Bildung aufgeteilt, sondern sie ist ”total education”. Einige Bildungsgebiete sind: Weiterlesen…







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