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Posts Tagged ‘Politik’

Warum steht unsere Welt auf dem Kopf?

schwarz-rot-gold

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Auf die Idee zu diesem Artikel haben eine Reihe von Hinweisen beigetragen. Denn es läuft in unserer Welt so Einiges in die falsche Richtung, auf dem Kopf stehend quasi. Fangen wir mal mit was Einfachem, einer kurzen Wiederholung an.

Die Farben unserer Nationalflagge wurden 1815, als Napoleon das Land geschlagen verlassen musste, von der Urburschenschaft in Jena als Band erstmals getragen und später auch als Symbol für Freiheit auf dem Hambacher Fest genutzt, allerdings war die ursprüngliche Reihenfolge anders und aus den Befreiungskriegen heraus so gedeutet:

Aus der Schwärze (schwarz) der Knechtschaft durch blutige (rot) Schlachten ans goldene (gold) Licht der Freiheit.

Vom Dunkeln ins Licht gewachsen, also von unten nach oben. Mit der Waimarer Republik wurden diese Farben dann als Nationalfahne verwendet, die bis heute, nur kurz durch das Dritte Reich unterbrochen, Bestand haben, nur auf dem Kopf stehend eben. Das Dunkle wirkt von oben und erdrückt das Gold, was so keine Chance hat, sich durchzusetzen, egal wie stark gekämpft würde. Was für ein deprimierendes Bild, wenn man es auf dem Hintergrund der ursprünglichen Symbolik betrachtet.

Zu abwegig: Wäre es möglich, dass den Menschen in Deutschland unterbewusst klar gemacht worden sein soll, dass sie als Verlierer der beiden Weltkriege (siehe Details weiter unten) nun mächtig werden zahlen müssen? Die letzten Raten haben wir vor 2 Jahren überwiesen. Und auch heute zahlen wir, wie im Grundgesetz fixiert, für die immer noch andauernde Besatzung.

Minoische Vase

Minoische Vase

Da gerade das Dritte Reich angesprochen war. Auch hier wurde ein seit ca. 6.000 Jahren weltweit positiv genutztes Zeichen, dass Sonnenrad Weiterlesen…

Die Tafeln betreffend: Weil mein Gewissen es mir befiehlt – offener Brief

Nach der Lektüre dieses offenen Briefes kann ich nicht anders, als ihn genauso wie den auch hier schon veröffentlichten Hartz IV Brandbrief von Ralph Boes als auch den zum Frieden wahrenden Brief von Sebastian Nobile auch auf meinem Blog zu bringen:

Geschrieben von: Herbert Ochs
Mittwoch, den 11. April 2012 um 21:39 Uhr
Im Gedenken an Jesus Christus – und alle Friedensstifter

Austrittserklärung Schwalbacher Tafel.
Ein offener Brandbrief an alle Verantwortlichen – mit der (Ohn)Macht des Wortes

Sehr geehrte Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel
Sehr geehrte Familienministerin, Frau Dr. Kristina Schröder,
sehr geehrte Arbeitsministerin, Frau Dr. Ursula von der Leyen,
sehr geehrter Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Tafel, Herr Gerd Häuser
sehr geehrte Damen und Herren der evangelischen Familienbildung Main-Taunus

mit diesem Brief erkläre ich meinen offiziellen Austritt aus dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. und somit als aktives Mitglied der Schwalbacher Tafel in meiner Kommune.
Ich tue dies insbesondere hier mit Fingerzeig auf die Bundesregierung bei gleichzeitiger Information an die Öffentlichkeit, weil ich mit meiner nachfolgenden Begründung das Tafelgeschäft für eine des Menschen unwürdige Einrichtung halte, und die Tätigkeit darüber hinaus für mich persönlich seelisch nicht verkraftbar ist. Es ist mit meinem Gewissen nicht länger vereinbar, einen aus wirtschaftspolitisch subversiven Energien erzeugten Mangel zu unterstützen. Es ist absolut nicht einzusehen, dass die TafelhelferInnen darüber richten (sollen), wem wie viel zusteht. Damit wird die Verantwortung von der Politik einfach an die – zu allem Überdruss – auch noch ehrenamtlich Arbeitenden abgegeben. Ebenso viel Verantwortung wünscht man sich auch einmal, wenn es um wichtige Entscheidungen für das Land geht (z.B. bundesweiter Volksentscheid, über die Einführung des Euro oder die Wahl des Bundespräsidenten durch das Volk – sofern dieses Amt überhaupt noch gerechtfertigt ist).
Indessen müssen selbige blitzschnell sowie mit starkem Nervenkostüm entscheiden, wem sie wie viel geben dürfen. Dies sowie die gesamte Logistik mit all ihren Hygienevorschriften vom Transport, Aus- und Einsortierarbeiten, Zwischenlagerung unter Beachtung der Kühlkette, und nicht zuletzt die „gerechte“ Verteilung an den Ausgabetagen, erfordert de facto weit mehr Dispositionsgeschick und „Verkaufstalent“ als eine Supermarktangestellte (ohne diese Tätigkeit abwerten zu wollen) an der Kasse. Und das alles für Lau.

Da hätte Jesus zum ersten Mal den Finger gehoben…

Selbstverständlich zeugt der ganz persönliche Einsatz aller Tafelmitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter dem Aspekt menschlicher Hilfsbereitschaft und sozialem Verantwortungsgefühl von einem durchweg humanen Vorbildcharakter von dessen Pflichtgefühl auch ich mich anfangs habe inspirieren lassen. Doch spätestens zu dem Zeitpunkt, als ich vor einigen Wochen nach längerer Passivität, wieder ersatzweise eingesprungen bin und die lange Menschenschlange sah, fiel es mir (wie in der biblischen Apostelgeschichte) wie Schuppen von den Augen. Auf einmal `sah` ich, wie falsch diese augenscheinlich so soziale Tat in Wahrheit ist. Wäre die Armut durch eine Naturkatastrophe entstanden, hätte sie meine volle Unterstützung und Rechtfertigung. Doch diese regelrechte Ausgrenzung aus der Bürgermitte ist nicht durch höhere Gewalt entstanden, sondern ist eine durch menschliche Willkür unter geradezu teuflischen Attributen heraufbeschworene und damit selbst inszenierte Tragödie. Erinnerungen an Bilder vergangener Zeiten waren Weiterlesen…

Kategorien:Ethik, Gesellschaft, Politik Schlagworte: , , , ,

Eigenverantwortung oder “Wer lenkt mein Leben?”

Eine zentrale Erkenntnis – neben dem mehr notwendig bewussten Leben -, die in den vielen Diskussionen auf diesem Blog auf der Suche nach einer besseren Welt Struktur erhielt,  scheint mir das Zurückholen von Verantwortung zu sein. Nicht mehr auf “die da oben”, denen wir unsere Stimme gegeben haben und damit unsere Verantwortung abzugeben gemeint haben, zu warten, dass sie das korrigieren, was wir als falsch erkannt haben, sondern einfach beginnen, es selbst anders zu tun.

Ich habe gerade wieder einen Text gefunden, den ich hier wieder einstellen möchte, denn man muss ja das Rad nicht nochmals erfinden:

<<<<<< Beginn der Erkenntnis von Tom Tipu Pono >>>>>>

Eigenverantwortung oder “Wer lenkt mein Leben?”

Mein Weg führt mich gerade zurück in die Eigenverantwortung und ich werde mir immer mehr bewusst, dass mein ganzes Handeln Konsequenzen hat und dass jede unbewusste Handlung tendenziell unnötiges Leid erzeugt.

Sprich, wenn ich als zahlender Konsument unbewusst und unverantwortlich durchs Leben gehe, bestimmen unbewusste und unverantwortliche Konzerne die auf Profit ausgerichtet sind, was gut für mich und diesen Planeten ist..

Wenn ich als mündiger Bürger unbewusst und unverantwortlich durchs Leben gehe, bestimmen unbewusste und unverantwortliche Beamte die nach ihrem eigenen persönlichen Vorteil streben, was gut für mich und diesen Planeten ist..

Wenn ich als erfahrener Elternteil unbewusst und unverantwortlich durchs Leben gehe, bestimmen unbewusste und unverantwortliche Pädagogen die sich an einen einheitlichen Lehrplan halten was wichtig und gut für meine Kinder ist..

Wenn ich nicht selbst die Verantwortung für mein eigenes Weiterlesen…

Wem nützt Konkurrenz? Die Banken gewinnen dabei immer!

Seit dem ich denken kann, heißt es immer: “Konkurrenz ist gut, belebt das Geschäft, also streng Dich an, dann geht es auch voran.”

Seit einigen Monaten stelle ich mir die Frage, warum wir dieses positive Bild der Konkurrenz dermaßen anbeten und den größten Teil unserer Energie darauf verwenden, um gegen Andere zu gewinnen und nicht zu den Verlierern zu gehören (siehe auch Vom Nullsummenspiel unserer Konkurrenzgesellschaft).

Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir in einer extrem schizophrenen Welt leben und uns nicht wundern müssen, wenn sie uns krank macht:

Was uns die Künstler dieser Erde schon immer über den Wandel mit auf den Weg gaben …

Durch die Jahre haben uns die Künstler durch ihre Lieder immer wieder auf die Schieflagen in unserer Gesellschaft aufmerksam machen wollen. Zwar haben wir mit den Ohren hingehört, aber unser Herz hat es wohl nicht genügend erreicht, sonst hätten wir nicht die Kristen, die ich in meinen Artikeln immer wieder angesprochen habe. Ich fange einfach mal an, mit den ersten Liedern, die mir so eingefallen sind und freue mich auf weitere, die Ihr selbst hinzufügen mögt.

Wind of Change von Scorpions

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Earth Song von Michael Jackson – immer wieder ein Genuss: Weiterlesen…

Kategorien:Ethik Schlagworte: , ,

Unser Geldsystem steht im Widerspruch zur Grundregel “Du sollst nicht stehlen”

Es wird immer klarer: Wir müssen schon aus ethisch-moralischen Gründen dringend unser Geldsystem auf andere Füße stellen. Aber nicht nur dieses. Es geht auch um die gerechte Verteilung der Ressourcen unserer Erde. Wie komme ich zu dieser Überzeugung? Auf der ganzen Welt haben sich Grundregeln des Lebens durchgesetzt, die für einen vertrauensvollen Umgang miteinander und damit für ein angstfreies Leben sorgen. Überall auf der Welt bemerken WIR Menschen zunehmend, dass an diesen Grundfesten stark gerüttelt wird. Die Menge der Krisen als auch die zunehmend krank werdende Gesellschaft sind eindeutige Indizien, dass die inneren Kräfte, die unsere Gemeinschaften zusammenhalten, zerbrechen.

Auf der anderen Seite sind durch die weltweiten Proteste deutlich die Gefühle der Menschen zu erkennen, dass wir uns bewegen müssen, um den Trend der gesellschaftlichen Zerstörung wieder umzukehren. Ein besonders dringliches Problem ist unser Geldsystem, das die Gier in unsere Welt gebracht hat, und das in den letzten Jahren immer ungezügelter dafür sorgt, dass es nur eine Richtung gibt: den Transfer von Arm nach Reich.

Bitte weiterlesen auf  The Intelligence, wo der Artikel zuerst veröffentlicht wurde.

Die Menschen kommen immer mehr in Bewegung und wollen was anderes als die jetzige Form unserer korrupten Ökonomie und Politik

Wir haben den arabischen Frühling gesehen, weil den Menschen die Nahrungsmittel aufgrund der Spekulationen der Geldeliten zu teuer wurden.

Wir haben den spanischen und griechischen Sommer gesehen, weil die Geldeliten horrende Zinsen für Kreditgeld, das vorher nicht da war, forderten und weil die hälfte der Jugend ohne Arbeit ist. In Spanien entstand so das Manifest der verlorenen Generation.

Nun sehen wir auch in Amerika die Proteste wachsen, und auch hier ein Manifest, die Declaration of the Occupation of New York City enstanden, die ich hier wiedergeben möchte, denn auch diese trifft wie die spanische direkt ins Herz und fordert auf, dass wir mit friedlichen Protest unsere Rechte als Bürger einfordern sollen:

As we gather together in solidarity to express a feeling of mass injustice, we must not lose sight of what brought us together. We write so that all people who feel wronged by the corporate forces of the world can know that we are your allies.

As one people, united, we acknowledge the reality: that the future of the human race requires the cooperation of its members; that our system must protect our rights, and upon corruption of that system, it is up to the individuals to protect their own rights, and those of their neighbors; that a democratic government derives its just power from the people, but corporations do not seek consent to extract wealth from the people and the Earth; and that no true democracy is attainable when the process is determined by economic power. We come to you at a time when corporations, which place profit over people, self-interest over justice, and oppression over equality, run our governments. We have peaceably assembled here, as is our right, to let these facts be known.

They have taken our houses through an illegal foreclosure process, despite not having the original mortgage.
They have taken bailouts from taxpayers with impunity, and continue to give Executives exorbitant bonuses.
They have Weiterlesen…

Liebe Eltern, warum habt Ihr damals nicht hingeschaut? Warum musste es wieder passieren?

Hatte ich vorgestern schon getitelt Ich könnte kotzen: so korrupt sind unsere gewählten Repräsentaten inzwischen …, so wird das nächste noch viel schlimmer:

Der polarisierende Dr. Mathias Rath hat Dokumentationen zu den Nürnberger Prozessen aufbereitet, die wie ein Drehbuch zum 2. Weltkrieg zu “lesen” sind. Daraus wird klar, dass der Konzern IG Farben, in dem u.A. Bayer und BASF zusammen gefasst waren. die NSDAP dafür bezahlt hat, Alles dafür zu unternehmen, um Europa unter ein einheitliches Patentrecht zu bringen, so dass der Profit gesteigert und gesichert werden kann. Was dann passiert ist bekannt. Weniger aber, wie stark die IG Farben von den KZs profitiert hat.

Dr. Rath meint, wenn damals unsere Eltern davon gewusst hätten, hätte der 2. Weltkrieg nie stattgefunden. So weit so gut. Aber es geht weiter. Die Aktien der IG Farben ging an die Rockfeller und Rothschilds, die die in den Nürnberger Prozessen verurteilten Weiterlesen…

Das neue Gesetz zur Begrenzung der AKW-Nutzung ist ein weiterer Korruptionsbeweis in der Politik

So sieht dies Klaus Schramm und argumentiert in seinem Artikel mit dem heftigen Titel Atom-Ausstieg? Lügenpack! messer scharf, dass es sehr wohl die Möglichkeit gibt, sämtliche AKWs sofort stillzulegen, ohne dass wir Gefahr laufen müssten, unterversorgt zu sein.

Das wichtigste Argument für Herrn Schramm ist das zu hohe Restrisiko als auch die vielen Gesundheitsschäden, die in der gesamten Arbeitskette vom Uranabbau bis zur Endlagerung liegt. Wir werden jetzt weitere 11 Jahren Atommüll produzieren, von dem wir noch immer nicht wissen, wohin damit.

Es ist auch dieses Mal wieder klar zu Erkennen, welche Macht die Konzerne, in diesem Fall die der Energieversorgung, in unserem Land haben. Und wir werden uns noch weiter erpressen lassen müssen, wenn wir Weiterlesen…

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Ich könnte kotzen: so korrupt sind unsere gewählten Repräsentanten inzwischen …

Wer mich kennt, der wird sich vermutlich wundern, dass ich “Ich könnte kotzen” getitelt habe, denn ich war bisher eher leise und beschwichtigend. Aber je mehr ich hinterfrage auf meiner Suche nach einer besseren Welt, desto größer wird mein Hals. Und ich sehe viele Andere um mich herum, die den Kopf ebenfalls über den beruhigenden Tellerrand hervorheben und ins Grübeln kommen. Und sich beginnen zu empören.

Als ich vor einigen Wochen mein Gefühle in dem Artikel beschrieb Keine gute Kultur, sagt mir meine Intuition: konstante Arbeitslosenzahl, Zocken mit Geld, Hungern durch Fleisch, riskante Großprojekte …, wurde mir bewusst, dass ich mein Leben lang zu wenig kritisch in unsere Welt geschaut hatte und froh war, dass es mir doch recht gut geht. Hätte ich, und ich erweitere auf wir, genauer hingeschaut und unsere Kommunalpolitiker immer wieder kritisch hinterfragt, wäre wir nicht angekommen wir gerade sind:

Und gerade habe ich mir die Rede von Harald Schumann, Journalist (Der Tagesspiegel) und Autor („Der globale Countdown”) angehört, der dermaßen Licht ins Dunkel unseres korrupten Politiksystems bringt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Wer es beobachtet hat, wie ein Herr Ackermann unsere Regierungsmitglieder nach Belieben quasi am Nasenring durch die Manege geführt hat, dem Weiterlesen…

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