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Ethos Arbeit als Zwiespalt von Notwendigkeit und Anspruch
Die Arbeitshypothese dieses Themas lautet:
Wir existieren nicht, weil wir arbeiten, sondern arbeiten, weil wir existieren.
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Vorbemerkungen
Bereits die Erzeugung des körperlichen Menschen geschieht nur durch ein Zusammenwirken zweier verschiedener Faktoren, die, aus welchen Gründen auch immer, auf zwei verschieden konfigurierte Menschtypen verteilt wurde.
Leben entsteht nicht, es erscheint und gestaltet Menschen nur unter der Bedingung Weiterlesen…
Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens
Wer das Gefühl hat, dass es mit unserer Welt immer mehr Berg ab geht, der mag in so manchem Buch, das ich hier schon vorgestellt habe (z.B. Jamilanda – die öko-ligente LebensArt) ein wenig Trost durch Einsicht in eine zuträglich denkbare Welt finde. Gerne möchte ich auf ein weiteres Buchprojekt aufmerksam machen, das elektronisch kostenfrei zu haben ist und viele Denkimpulse gibt. Hier der Wortlaut einer E-Mail, die ich heute zur 2. Auflage erhielt:
Liebe Freundin, lieber Freund,
mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit dürfen wir Dir das Erscheinen der zweiten Auflage des Buches »Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens« von Bernd Hückstädt mitteilen. Dies ist auch ein schöner Anlass, um nochmal allen ganz herzlich zu danken, die an der Entstehung des Buches mitgewirkt haben. Ganz besonders danken wir auch allen Lesern, die uns mit ihren Rückmeldungen geholfen haben, die zweite Auflage noch besser zu machen.
In Deutschland, Österreich und Schweiz verschicken wir das Buch jetzt selbst – versandkostenfrei! Ab einer Bestellung von drei Büchern legen wir zusätzliche Werbeexemplare bei. Unsere Aktionsangebote helfen Dir, Gradido bekannt zu machen, und Bücher an Freunde weiter zu geben:
http://gradido.net/Book/m/gradido_net_17880_5
Die vielen weltweiten positiven Reaktionen sind sehr ermutigend. Mit dem Buch haben wir ein Werkzeug, um den Menschen Weiterlesen…
Drei Kräfte, die uns leiten, unser Spiel, das wir “Leben” nennen, bei Laune zu halten
Im Laufe meiner vielen Selbst- Befragungen kam ich recht schnell auf die Physik, das mag etwa 1974 gewesen sein. Ich las, dass das, was wir gemeinhin als “Materie” bezeichnen, bei den Physikern bestenfalls “Energie” oder gar nur “Felder” seien. Mir fiel in diesem Zusammenhang ein kleines Büchlein zu, das Pasqual Jordan verfasst hatte. Als Physiker hatte er selbst recht viele existenzielle Fragen formuliert, auch die Möglichkeit ins Auge gefasst, es könne tatsächlich einen Gott geben. Den Mann hätte ich damals gerne kennen gelernt. Hätte ich damals gewusst, dass er nur 100 km von mir entfernt wohnte, hätte ich ihn sicher aufgesucht.
Mir entging auch nicht, dass man zwischen den Zeilen auch Einsteins oder Paulis immer großes Misstrauen zu den eigenen Wahrnehmungen las. Bei Pauli fiel mir auch auf, dass er bei Kollegen als eine Art “Mentaler Saboteur” bekannt war, jemand, der Versuche stören oder gar zerstören konnte, ungewollt, allein durch seine Anwesenheit.
Ich begriff selbst Materie als etwas wenig Körperliches: ab und zu mal ein Atomkern, aber sehr weit auseinander liegend. Was wir sehen und fühlen, dachte ich, seien lediglich die Außenhüllen der Elektronenschalen. Dann aber, so folgerte ich, könnte wir kaum in der Lage sein, etwas Weiterlesen…
Vorbereitung des Osterfests 2011 – Arbeiten wie die Profis
Es ist zwar schon eine Weile her, trotzdem möchte ich Sie an meinem Erlebnis teilhaben lassen, welches ich und meine Familie im Rahmen der Vorbereitung des Osterfestes im Jahre 2011 erlebten. Mittlerweile werde ich nicht mehr ignoriert.
Lesen Sie gerne folgende Geschichte, die sich im Vorfeld des Osterfestes 2011 im Hause Dethloff mit einem Augenzwinkern zutrug.
Meine Frau meinte eines Tages zu mir: “Dieses Jahr wird unser Ostern richtig geil. Wir müssen alles ganz genau durchplanen und -takten. Lass es uns doch so machen, wie es in der Wirtschaft gemacht wird. Dann muss doch alles ideal klappen.” Cool, dachte ich, endlich kann ich meiner Familie zeigen, was ich tagtäglich mache.
Es ging also los. Ich fragte meine Frau, wieviel Geld wir ausgeben werden? Sie meinte nur, dass sie das nicht beantworten kann ohne zu wissen, was wir überhaupt machen wollen und wen wir einladen. Ich sagte: “Egal. Sage mir eine Summe. Und. Pass ja auf. Nutzen wir die Summe nicht komplett, wird für das nächste Jahr Ostern weniger Geld zur Verfügung stehen.” Sie guckte mich schmal an. Wir legten uns auf eine Summe fest. Sehr gut. Arbeiten wie die Profis.
Dann fragte ich meine Frau, wer denn wohl entscheidet, wann unser Osterfest ein Erfolg ist. Ich glaube, Sie verstand nicht ganz, stiefelte trotzdem los und kam nach einer Stunde mit Weiterlesen…
Angst vor dem Tod
Das Thema “Angst vor dem Tod”, wie es Martin in seinem Artikel Wer ist stärker: der Mönch oder der General? antriggerte, ist dermaßen fundamental, dass ich nicht daran vorbeikomme, einige Bemerkungen hierzu anzuschließen:
Frage: Who am I?
Antwort: A temporary face in a cloud
… das ist AUCH und vor allem ganz grundsätzlich wahr. Ich bin eine zeitweilige Erscheinungsform. Anders herum: Der Tod ist die einzige und wirklich unerschütterliche Gewissheit, die wir haben – die notwendige Kehrseite der einzig möglichen Gewissheit “Ich bin”. Tod definiert Leben.
Jeder Mensch kann sich entweder der Wahrheit seines Todes zuwenden und ihm den Stellenwert im Leben geben, der ihm zukommt (und das ist KEINE morbide Angelegenheit), oder sich in Furcht davor abwenden (DIESE Furcht ist morbid!), mit unterschiedlichen Strategien, z.B.
- Aufschieben: dauert ja noch 30, 40, 50 Jahre … hat noch Zeit.
- Beschwichtigung: der Tod ist ja nicht endgültig, sondern Übergang zu Paradies, wahlweise Reinkarnation.
- Ablenkung: da gibt´s unendlich viele Möglichkeiten – Heim, Arbeit, Familie, Sport, Einkaufen, Bücher, Fernsehen, Süchte, Hobbies, oberflächliche Gespräche, tägliche Routinen …
Das MUSS natürlich nicht so sein, ist es aber in vielen Fällen – mehrheitlich, soweit ich sehe. Und das ist für mich der wesentliche Weiterlesen…
Echte Scharlatane und echte Parasiten?
Es geht in meinem Thema um eine These:
In der Gesellschaft werden Verbrechen eines Ausmaßes praktiziert und weitere geplant, die vom menschlichen Normal-Bewusstsein nicht erfassbar sind.
Wir sprachen hier in Martins Plauderrunde bereits über einige UNGEHEURlichkeiten – versal geschrieben, da personifiziert – aus Staatswesen und Politik, Wirtschaft und Finanzen.

Am Rande zeigten wir auch einige Bilder.
Um den Arbeitstitel etwas zu beleuchten, spricht Wikipedia zur Scharlatanerie:
- … durch die Gegend zu ziehen und arglosen Menschen mit Gaukeleien und Betrügereien das Geld aus der Tasche zu ziehen.
- Und in Pierer’s Universal-Lexikon definierte 1857 Charlatan als Jemanden, der
„es versteht, sich den Schein von Gelehrsamkeit und Weisheit zu geben und durch niedere Mittel die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen sucht, …“
Der zweite Teil des Titels, das PARASITENtum – versal geschrieben, da personifiziert – wird gerade begrifflich aufgeklärt und erkannt, dass Ausbeuter des Volkes parasitären Wesens sind, gleich Sozialschmarotzern, allerdings in einer anderen Liga tätig und mit (End-)Zielen, gegen den der Holocaust eine eher schwächliche Generalprobe darstellte.
Wir wollen über Prämissen, Glaubenssätze und/oder Doktrinen sprechen, nach denen unsere Gesellschaft/en funktioniert: Weiterlesen…
Eure Kinder sind nicht Euer Besitz, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst…
Nachdem wir festgestellt habe, dass in unserer heutigen Welt Mechanismen wirken, die für uns und sie unzuträglich sind, sei es, dass wir unsere Kinder durch unsere Art der Erziehung und Ausbildung verbiegen, oder unsere Umwelt schädigen und unsere Gesundheit damit auf tönerne Füße stellen, oder … , stellt sich die Frage, was geändert werden müsste.
Nick hatte gerade in einem herrlich genialen Kommentar zum freien Willen festgestellt, dass das Einfachste wäre, wenn wir anstelle des MACHENs lieber LASSEN sollten. Karin Desai hat gerade auf Facebook zum Thema der Kindererziehung in einem Kommentar den obigen Titel hinterlassen. Neugierig geworden, habe ich dieses geniale Gedicht von Gibran Khalil Gibran gefunden, das zumindest klar macht, was unsere Kinder sind und was wir deshalb besser lassen sollten:
Von den Kindern
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch Euch aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind, gehören Weiterlesen…
Gibt es die Reinkarnation doch?
Bisher war das Thema Seelenwanderung für mich eines aus dem Reich der Science Fiction, Mystik oder Esotherik. Da ich im katholischen Glauben aufgewachsen bin (nicht streng), kam in meinem christlichen Weltbild das erneute Reinkarnieren der Seele nicht vor. Nach meiner Kommunion war mir klar, dass dieses “komische” Konstrukt einer Religion mit zürnendem Gott und allwissendem, immer Recht-habenden Papst als seinen Vertreter auf Erden für mich wenig akzeptabel vor. Ich sah mich dann besonders auch nach meinem Physikstudium lange als Atheisten. Nach über vier Jahren des Schreibens und Hinterfragens vieler anderer Glaubenssätze finde ich mich im letzten Jahr als Agnostiker, also einem, der sich etwas Schöpfendes vorstellen kann, aber keiner Religion anhängt.
In letzter Zeit habe ich allerdings immer mehr Hinweise darauf bekommen, dass die Idee der Seelenwanderung gar nicht so abwegig ist, das auch im Kontext unserer aktuellen These:
Der Sinn des Lebens könnte sein, zu mehr Erkenntnis des Gesamtbewusstseins des Schöpfers beizutragen.
Hier steckt zwar noch nicht direkt die Idee der Reinkarnation drin. Jedoch wäre es denkbar, dass das Unbewusste (Seele?) nach einem Aufenthalt wo auch immer in einen neuen Körper gelangt, dabei mit einem “frischen” Geist (Bewusstsein) versehen wird, um sich so als ein am Ende zuträgliches Wesen Schritt für Schritt weiterentwickeln zu können. Soweit waren meine Gedanken, bis ich mich dann in weitere Texte vertieft habe. Angefangen wie immer habe ich mit einen Blick ins Wikipedia. Und es gab dabei mal wieder eine Menge Ahs und Ohs für mich.
Sowohl im Hinduismus als auch Buddhismus ist die Idee der Reinkarnation ein fester Weiterlesen…
Jamilanda – die öko-ligente LebensArt
Dieses Buch, Jamilanda: Die öko-ligente LebensArt, hat mich besonders berührt. Alexander Baltosée hat im letzten Jahr einen lesenswerten Roman der besonderen Art veröffentlicht. Er denkt visionär auf 700 Seiten das Leben in einer kleinen Region, wie ich es mir inzwischen wünschen würde, dass es so sein sollte. Was das Buch so besonders macht, ist die Kombination der fachlichen Wissensvermittlung über schon heute mögliches, weil überall in der Welt vereinzelt praktiziertes, alternatives Leben, und der Erzählung einer sich vorsichtig und zeitnehmenden Entwicklung einer neuen Liebe aus der Ich-Perspektive. Der Erzähler ist ein Journalist, der über das Leben der Menschen in Jamilanda berichten soll. Der Leser begleitet so den Protagonisten während seiner Recherchen und erblickt durch seine Augen eine gleichsam prickelnd-pulsierende auch als beschauliche Welt.
Für mich war Vieles nicht neu, habe ich diese Themen doch schon, seit ich vor vier Jahren angefangen habe zu bloggen, selbst angesprochen. Alexander hat es also anders als ich geschafft, aus den vielen Teilaspekten ein äußerst informierendes Buch zu schreiben. Ohne nicht auch die Quellen und weiterführende Schriften im Abspann zu nennen, geht er auf fast alles im Leben ein, wie wir es so tun können, dass daraus eine bessere Welt als die jetzige entstehen kann. Damit ist er mir auf meiner Reise weit voraus und ich durfte darüber hinaus auch viel Neues von ihm lernen.
Sein roter Faden spinnt sich von der Art des offenen, transparenten Umgangs miteinander, über die freie Ausbildung unserer Kinder hin zu Weiterlesen…
Habe ich als Deutscher eine besondere Verantwortung dafür, dass sich der Holocaust nicht wiederholt?
Angestoßen durch das aktuelle, gleichgeschaltete Aufschreien unserer Medien, die das Frieden-aufrufende Gedicht von Günter Grass als typisch deutschen Antisemitismus verurteilen, möchte ich der Frage nachgehen:
Hat das deutsche Volk eine besondere Verantwortung dafür, dass sich der Holocaust nicht wiederholt?
Denn genau das wird uns in den Schulen und durch unsere Medien gebetsmühlenartig vorgesetzt. Damit kommt wieder dieses unseelige Bild Schuld vor unsere Augen. Losgelöst von der Möglichkeit, dass es grundsätzlich keine Schuld für irgend etwas geben könnte, haben die Nachkriegsgeborenen wirklich eine Schuld zu tragen? Wie kann ein Mensch, der zu dieser Zeit noch gar nicht auf der Welt war, noch etwas mit dem zu tun haben, was Menschen zuvor verbrochen haben? Doch höchstens, wenn die Deutschen einen genetischen Fehler hätten, und es in ihrer Natur läge, Menschen auszurotten.
Ich jedenfalls fühle mich in keinster Weise für das verantwortlich, was irgendein Mensch getan hat, der vor meiner Geburt etwas tat. Anders allerdings sieht es mit der Frage darüber aus, ob ich eine Verantwortung trage, dass die Kriege meiner Zeit stattgefunden haben. Ganz besonders Afghanistan, Irak und Libyen. Denn diese Kriege fanden statt, weil ich mich nicht Weiterlesen…







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