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Prinzip Menschlichkeit
Liebe Leserinnen und Leser!
Wie steht es um die Menschlichkeit in unserer Wirtschaft? Mal abgesehen von menschverachtenden Zockereispielchen wie Lebensmittelspekulationen sieht es auch in vielen Unternehmen nicht so richtig gut aus. Da wird immer noch häufig Verdrängungswettbewerb und Konkurrenz kultiviert und täglich re-inszeniert. Nun, wenn die Verantwortlichen einfach sagen würden: Ich find das geil, wenn sich die Leute gegenseitig in die Suppe spucken, dann wäre das wenigstens ehrlich. Leider wird aber immer wieder als Argument angeführt, dass es doch in der Natur des Menschen läge, dass wir konkurrieren. Schließlich sei das ja auch das evolutionäre Prinzip.
Joachim Bauer widerlegt diesen pseudowissenschaftlichen Nonsens nach allen Regeln der Kunst. Damit ist sein Buch “Prinzip Menschlichkeit” nicht nur ein Plädoyer für Kooperation und Wertschätzung, sondern auch eine großartige Argumentationshilfe für alle, die an Kooperation glauben, aber den Predigern der Konkurrenz nicht recht widersprechen können – oder gerne noch weiter Argumente zur Hand hätten. Prädikat: Unbedingt lesenswert!
Herzlich Andreas
Sowohl Konkurrenz als auch Kooperation …
Heinz Peter Lichtenberg stellte auf Facebook in der Gruppe Kooperation statt Konkurrenz, die ich mit Marietta vor zwei Jahren begann und die inzwischen fast 300 Mitglieder hat:
Die rote Schlange ist noch da…
Menschen lieben die Konkurrenz! Am Besten ist das beim Sport zu beobachten. Wir hatten ja schon das Beispiel Fußball hier. Dieses Spiel stellt eine Konkurrenzsituation dar. Jede Mannschaft will den Ball in des Gegners Tor bugsieren und das Spiel nach den Regeln gewinnen. Dabei versucht das jeweilige Team Tore des Gegners zu verhindern. Das macht allen beteiligten Spielern und den Zuschauern so viel Spaß, daß Fußball die meist gespielte Sportart und die meist geschaute Sportart ist.
Nicht nur, daß die beiden Teams für sich gesehen im Spiel als Team kooperieren, um das Spiel zu gewinnen. Genau betrachtet kooperieren beide Teams. Denn erst durch die Bereitschaft beider Teams zu kooperieren, ist es möglich ein Fußballspiel zu spielen. Weil zwei Teams notwendig sind. Konkurrenz durch Kooperation! Und Alle haben Spaß! Und es geht weiter. Selbst bei Einzelsportarten wie Tennis oder Ringen ist Kooperation notwendig. Ohne einen Kooperations-willigen Partner macht der Sport keinen Spaß. Den Ball alleine vor die Wand zu hauen und darauf warten ihn wieder vor die Wand zu hauen. Ne, macht keinen Spaß. Auch mit sich selbst Ringen geht auch nicht.
Konkurrenz ist überall. Konkurrenz ist Teil der Wirklichkeit in dieser Welt. Ich meine, daß der Begriff im Titel dieses Gruppennamen wahrscheinlich was Anderes meint. Kooperation und Konkurrenz haben was gemeinsam. Es geht den Beteiligten in beiden Fällen darum, ein Weiterlesen…
Ist die Idee des freien Willens unsere eigentliche Geißel des Kapitalismus?
Conny hatte vor einiger Zeit das Thema des freien Willen begonnen hier zu diskutieren und konstatierte am Ende, dass es den freien Willen gar nicht gäbe sondern nur einen bedingten. Es macht den Anschein, dass die Idee des freien Willens sich so in unsere Köpfen gefressen hat, dass Conny´s logischer Schluss nicht zu akzeptieren ist, jedenfalls sprechen nach 11 Bewertungen nur zwei von möglichen fünf Sternen ihre eigene Sprache. Nach der Lektüre eines Aufsatzes des Philosophen Michael Schmidt-Salomon – von dem im übrigen der nette der Satz frei nach Marx stammt: “Die herrschende Dummheit ist die Dummheit der Herrschenden”, gelesen in Keine Macht den Doofen!: Eine Streitschrift – sieht es mir danach aus, dass es uns und der Welt besser ginge, wenn wir genau Conny´s Ansicht teilten und akzeptierten, dass es eben einen freien Willen gar nicht geben kann. In dem Aufsatz ist das folgende Zitat Einsteins zu lesen:
„An Freiheit des Menschen im philosophischen Sinne glaube ich keineswegs. Jeder handelt nicht nur unter äußerem Zwang, sondern auch gemäß innerer Notwendigkeit. Schopenhauers Spruch: ‘Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will’, hat mich seit meiner Jugend lebendig erfüllt und ist mir beim Anblick und beim Erleiden der Härten meines Lebens immer ein Trost gewesen und eine unerschöpfliche Quelle der Toleranz. Dieses Bewusstsein mildert in wohltuender Weise das leicht lähmend wirkende Weiterlesen…
Wie die Begeisterung von Schülern von der Mentalität ihrer Lehrer abhängt …
Dass die Beurteilung von Schülern von der emotionalen Verbindung ihres Lehrers zu ihnen abhängt, dürfte mittlerweile kein Geheimnis sein. Je nach Nasenfaktor kann bevorzugt werden oder eben nicht, im schlimmsten Fall gar schikaniert. Ob bewusst oder unbewusst, am Ende fehlt es an Objektivität. Und wenn wir wissen, wie wichtig am Ende die Zensuren sind, die den weiteren Werdegang beeinflussen, dann sollte uns diese Systematik zu denken geben.
Wie stark die Abhängigkeit von der persönlichen Struktur einer Lehrkraft ist, konnte ich im Herbst letzten Jahres beobachten. Ich bin ausgebildete Lehrerin und biete inzwischen als selbständiger Coach Schulen an, Klassen auf ihren Fahrten zu begleiten und mittels Spielen zum Thema Kooperativen zu erfahren, wie sich das Miteinander hierbei anfühlt.
Kooperation war auch der Anknüpfungspunkt mit Martin. Wir hatten uns in einer Facebook-Gruppe zum Thema Matriarchat kennengelernt und uns vor einem Jahr von dort gemeinsam auf den Weg gemacht, die Facebook-Gruppe Kooperation statt Konkurrenz zu gründen. Die Gruppe hat inzwischen fast 300 Mitglieder und reichlich Material zusammengetragen.
Nun aber zurück auf den Punkt. Ich hatte zwei Gruppen begleitet, deren Verhalten unterschiedlicher nicht hätte sein können. Als Aktion hatte ich einen Niedrigseilgarten mit verschiedenen Aufgaben vorbereitet: Weiterlesen…
Geld als Stimmzettel …
Einen Beitrag leisten, das Konstruktive und Gesunde im Kapitalismus fördern und zur Entfaltung bringen, denn der Kapitalismus als solcher hat uns die Freiheit gebracht. Gleichzeitig dazu beitragen, den ungezügelten, destruktiven und kranken Kapitalismus, in Form von Gier -, Kasino- und Schuldenkapitalismus zu beenden, da er die Fleißigen und Ehrlichen ausbeutet und uns die Freiheit nimmt.
Jörg Schallehn hat mir gerade Informationen zu OekoHuman e.V. zugesandt, einem Verein, dessen Gründer er ist und mit dem er seinen Teil für eine bessere Welt beitragen möchte. Herr Schallehn ist Bankier (nicht Banker, siehe hier). Er ist überzeugt, dass das Kapital richtig eingesetzt, uns Freiheit und Wohlstand beschert hat. Wir kennen das Messer. Es kann zum Brotschneiden genauso benutzt werden wie zum Morden. So sieht er auch das Geld. Wenn wir nicht mehr wollen, dass der Profit im Zentrum unserer Ökonomie steht, dann ist es doch an uns, das Geld so einzusetzen, dass es zum Wohle aller wirkt.
Er schlägt vor, dass wir Alle unsere Geldscheine wie Wahlzettel benutzen sollen. Täglich wählen gehen. Mit unserer Entscheidung, was wir bei wem kaufen, können wir das Geld so lenken, dass es nicht Schaden anrichtet sondern den Wohlstand aller fördert.
Wir wissen von Bernhards Ausführungen rund ums Geld inzwischen, dass wir besser ohne auskämen. Aber in einer Welt, wie sie ist, ist die Anregung von Herrn Schallehn eine, die wir in der einen oder anderen Form auch schon ausgesprochen haben.
Es tut jedenfalls gut, die folgenden Worte, geschrieben von einem ausgebildeten Bankier lesen zu dürfen, oder?
<<<<< Was uns Herr Jörg Schallehn zu erzählen hat >>>>
Die OekoHumane LebensArt und Weise zum Synonym zu entwickeln, ist eine Herausforderung: es gilt die Gegenwart durch die Augen unserer Kinder zu sehen. Frei nach dem Motto eines Sprichwortes:
Wir haben das Land nicht von unseren Vätern geerbt.
Wir leihen es von unseren Kindern
Mit Qualität, Verantwortung, Gesundheit und Lebensfreude auf der einen Seite und Fülle, Freiheit, Frieden, Freude, Freundschaft und Fairness auf der anderen Seite. Die Kurzformel lautet:
Licht – Liebe – Wahrheit – Transparenz, für WohlErgehen für Alles und Alle = GlücklichSein.
Dieses Video (Link siehe unten) wurde nicht Weiterlesen…
Führung 3.0 – autokratisch, kooperativ und visionär
Ein weiteres Modell für Bewusstseinsstufen, die wir durchlaufen. Dieses Mal eines, dass mit unseren Rollen in der Ökonomie zu tun hat.
Wettbewerb im alten Denken führt(e) uns in die Sklaverei
Prof. Dürr erklärt in diesem sehr inspirierenden Interview aus mehreren Perspektiven, warum uns der Gedanke des Wettbwerbs im Sinne des Siegens über den Anderen uns versklavt. Und er zeigt auf, wie wir in Kooperation und einem Denken im Ganzen viel schneller zu einem Anheben des Gemeinwohls kommen (besonders 34:37 min und 47 min):
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Hier ist auch noch das im Interview erwähnte Potsdamer Manifest, das uns zum neuen Denken auffordert:
http://vdw-ev.de/manifest/manifest_de.pdf
Auf welche Dinge legen Sie in ihrem Arbeitsleben den größten Wert?
Wir sind der Meinung, dass auf lange Sicht gesehen Afrikas Beitrag für die Welt aus dem Bereich der menschlichen Beziehungen stammen wird. Die großen Weltmächte haben vielleicht Wunder darin vollbracht, der Welt ein industrielles und militärisches Antlitz zu verleihen, aber das große Geschenk wird aus Afrika kommen –
Der Welt ein menschlicheres Gesicht zu geben.Steve Biko 1970
Politischer Aktivist, der wegen seiner Überzeugungen sterben musste.
So beginnt das Buch Ubuntu – So arbeiten Ihre Teams entspannt und effektiv zusammen der Bestseller-Autoren Stephen Lundin und Bob Nelson. Da diese Beiden noch leben, hoffe ich mal, dass mir das Schicksal von Steve Biko auf erspart bleibt, wenn ich mich als ein Unterstützer seiner Idee oute
Das Buch bringt in Romanschreibe eine äußerst zuträgliche Führungskultur rüber. Es geht um nicht mehr, als das Gefühl der Erfüllung beim Arbeiten. Und was aber die Unternehmensführung mehr freuen wird: diese Kultur führt zudem zur Steigerung der Produktivität.
Was ist Ubuntu?
Die afrikanische Lebensphilosophie mit dem süd-afrikanischen Zulu-Wort Ubuntu lässt sich in dem folgenden Satz kurz beschreiben:
mir geht es nur gut, wenn es Allen gut geht, denn ich bin ein Teil von ihnen
Viele afrikanische Menschen sind mit dieser Denkweise aufgewachsen und sie ist für sie wie das Atmen. Etwas detaillierter beschreiben es die Autoren über die Stimme eines der Protagonisten so: Weiterlesen…
Wer ist stärker: der Mönch oder der General?
Ich habe mal wieder eine kleine Geschichte für Euch, die zeigt, dass Macht auch ganz anders geht. Aber dazu braucht es wohl einen langen Weg zu sich selbst, was uns in der heutigen, zunehmend materiellen Welt immer schwieriger fällt, oder?
Im Shaolin-Kloster erzählt man sich die Geschichte eines Generals, der mit seinen Soldaten zu Pferd unterwegs war. Eines Tages traf er auf einen Zen-Mönch, der gerade in Meditation versunken war. Der General war empört und rief ihm zu:
“He, du da! Mönch! Geh mir aus dem Weg.”
Der Mönch saß regungslos da und schwieg.
“Bist du denn taub? Hast du nicht gehört? Ich habe dir gesagt, du sollst mir aus dem Weg gehen!
”Ich glaube, du weißt nicht, wen du vor dir hast? Vor dir ist ein Mensch, der dich jederzeit töten kann, ohne mit der Wimper zu zucken.”Da schaute der Mönch auf und antwortete: Weiterlesen…
Ist eine Transformation unserer Managementmethoden durch das Web zwingend notwendig geworden?
Wandel aufgrund erhöhter Wirtschaftlichkeit
Fakt ist, dass ein Umdenken der Herrschenden hin zu mehr Menschlichkeit im Umgang mit Untergebenen immer dann vollzogen wurde, wenn die Steigerung der Wirtschaftlichkeit zu erkennen war. So war es im Fall des Verbots der Sklaverei, der Aufhebung der Leibeigenschaft, des Verbots der Kinderarbeit, des Gebots der Hygiene durch die städtische Kanalisation als auch des Arbeitsschutzes, um nur einige der neuzeitlichen Errungenschaften zu nennen.
Unsere Wirtschaft wird exponentiell komplexer
Gary Hamel führt in seinem knapp 15 minütigen Vortrag Reinventing the Technology of Human Accomplishment aus, warum es wieder an der Zeit für eine wichtige Änderung im Umgang mit der menschlichen Ressource ist. Durch das Internet hat sich aufgrund frei verfügbarer Informationen der ständige Wandel im Geschäftsleben exponentiell verstärkt. Die vor 100 Jahren aus der Taufe gehobenen Managementmethoden zielte darauf ab, die Ressource Mensch möglichst effizient einzusetzen. Waren es damals einfache Arbeiten, so ist inzwischen aufgrund der gleichzeitig exponentiell steigenden Komplexität der Wirtschaft fast jeder Mensch im Arbeitsprozess ein Experte auf seinem Gebiet.
Die Pyramide dreht sich – Experte vor Manager vor Kunde
Kein Manager sei mehr in der Lage alles zu wissen, was die einzelnen Experten seines Team sich an Können angeeignet haben. Damit wandelt sich nach Ansicht von Gary Hamel die Rolle des Managers. Er wird quasi zum Dienstleister Weiterlesen…






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