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Eine weltweite Epidemie verbreitet sich mit rasender Schnelligkeit!
Die WHO befürchtet – selbst schon ganz aufgelöst und verwirrt – , dass Milliarden Individuen in den nächsten 10 Jahren infiziert werden könnten– mit unabsehbaren Folgen für unsere so kostbare Konsumgesellschaft!
Hier folgen die Hauptsymptome dieser schrecklichen Krankheit:
- Die Neigung sich durch seine eigene Intuition leiten zulassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten, aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.
- Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen, oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.
- Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.
- Eine konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man Andere nicht mehr verändern will.
- Das Bestreben, sich selbst zu ändern, um für die eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, Körper, das materielle Leben und die Umgebung auf eine positive Art zu sorgen, so dass unser Weiterlesen…
Still Searching for Happiness?
Still Searching for Happiness?
You find it right within yourself.
You are the center and the source.
It’s in your heart and soul.
It’s always been with you.
It was never lost.
It’s not the result
of gambling games to be played.
It’s not made up of winnings
from lottery tickets bought.
This is a fact, of course.
It’s right there…within your thoughts.
It’s made manifest
by good deeds done.
It’s the joy of victory
over life’s hard battles won!
It’s on your mind.
It’s your strength of character
to be peaceful, gentle, charitable,
gregarious, generous,
cheerful, joyful, and kind!
Thus, happiness has always been
right within your reach.
No need to be mystified
No need to wonder.
Just look within.
You and the happiness you seek,
have always been kin!
Gerhard A. Fürst
2/20/2013
Entweder „Himmelhoch jauchzend“ oder „zu Tode betrübt“
Nach dem Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen EM im Halbfinale gegen Italien habe ich in meinem Logbuch der Reise des Verstehens folgende Gedanken nieder geschrieben, die ich Ihnen hier in diesem Kanal auch gerne anreichen möchte.
Ich habe des Öfteren über die Notwendigkeit gesprochen, eine Mehrwertigkeit in unserem Denken zu etablieren. Unser abendländisches Denken ist geprägt von der zweiwertigen aristotelischen Logik. Entweder eine Sache ist gut oder böse. Eine andere Option gibt es nicht. Detaillierte Ausführungen habe ich in verschiedenen Ausführungen zur Polykontexturalität gegeben.
Heute möchte ich aus gegebenem Anlass des Ausscheidens der deutschen Mannschaft bei der Fußball-EM, eine Auswirkung zur Diskussion stellen, die ich wahrnehme, wenn wir bei der Zweiwertigkeit im Denken und Handeln bleiben.
Vor dem Halbfinale gab es in den Medien durchweg überschwänglich positive Meldungen über die deutsche Mannschaft zu lesen. Jogi Löw hat ein Goldhändchen. Mats Hummels spielt eine überragende EM, was kaum zu toppen ist. Ihnen fallen bestimmt weitere Meldungen ein, die in die gleiche Richtung zeigen.
Nach einhelliger Meinung können wir einer rosigen Zukunft entgegen sehen.
Nach dem Halbfinale war auf einmal alles anders. Der komplette Gegensatz war zu lesen. Jogi Löw hat mit seiner Weiterlesen…
Auf welche Dinge legen Sie in ihrem Arbeitsleben den größten Wert?
Wir sind der Meinung, dass auf lange Sicht gesehen Afrikas Beitrag für die Welt aus dem Bereich der menschlichen Beziehungen stammen wird. Die großen Weltmächte haben vielleicht Wunder darin vollbracht, der Welt ein industrielles und militärisches Antlitz zu verleihen, aber das große Geschenk wird aus Afrika kommen –
Der Welt ein menschlicheres Gesicht zu geben.Steve Biko 1970
Politischer Aktivist, der wegen seiner Überzeugungen sterben musste.
So beginnt das Buch Ubuntu – So arbeiten Ihre Teams entspannt und effektiv zusammen der Bestseller-Autoren Stephen Lundin und Bob Nelson. Da diese Beiden noch leben, hoffe ich mal, dass mir das Schicksal von Steve Biko auf erspart bleibt, wenn ich mich als ein Unterstützer seiner Idee oute
Das Buch bringt in Romanschreibe eine äußerst zuträgliche Führungskultur rüber. Es geht um nicht mehr, als das Gefühl der Erfüllung beim Arbeiten. Und was aber die Unternehmensführung mehr freuen wird: diese Kultur führt zudem zur Steigerung der Produktivität.
Was ist Ubuntu?
Die afrikanische Lebensphilosophie mit dem süd-afrikanischen Zulu-Wort Ubuntu lässt sich in dem folgenden Satz kurz beschreiben:
mir geht es nur gut, wenn es Allen gut geht, denn ich bin ein Teil von ihnen
Viele afrikanische Menschen sind mit dieser Denkweise aufgewachsen und sie ist für sie wie das Atmen. Etwas detaillierter beschreiben es die Autoren über die Stimme eines der Protagonisten so: Weiterlesen…
Sind der Ehrgeiz und die Habsucht das Paar Schuhe, das das Glück auf der Welt zertrampelt?
Wikipedia: James Tissots Ölgemälde A Woman of Ambition (1883‒85) zeigt eine junge Frau, deren Interesse, in der Politik mitzureden, im späten 19. Jahrhundert die Gemüter der Männer erregt.
Nachdem wir Leid und Gier (=Habsucht) als durchaus zuträgliche Motivatoren zum Überleben erkannt haben, die aber auch durch Übertreibung zu unzuträglichem Handeln antreiben können, möchte ich mich nun einem weiteren Antreiber widmen: dem Ehrgeiz. Zuerst schauen wir mal, was unsere Alten so zu sagen hatten:
Ehrgeiz ist die zentrale Ursache allen Unglücks und Unfriedens auf Erden. (Luther)
Weil Ehrgeiz und Habsucht direkt gegen das Wohl des jeweils anderen Menschen gerichtet sind, sind sie die schicksalhafte Ursache allen menschlichen Unglücks. … Wenn Feigheit und schlechte Ordnung sich dem Ehrgeiz beigesellen, so kommt schnell jedes Unheil, Zerfall und jedes andre Übel.(Machiavelli war dem Ehrgeiz also ambivalent eingestellt, und er schrieb unter dem Eindruck der damaligen Besatzung Italiens durch Frankreich)
Der Nichtehrgeizige werde getadelt, weil er nicht einmal die Ehre sucht, die aus dem sittlich Schönen erwächst (Aristoteles)
Es gilt also auch hier das Polaritätsgesetz beim Ehrgeiz, denn das Ergebnis kann zuträglich oder eben auch nicht für die Gemeinschaft sein.
In alten Zeiten war Ehrgeiz eher negativ belastet. In der letzten Zeit des neolibaleren Kapitalismus scheint mir der Ehrgeiz in dieser Konkurrenzgesellschaft salonfähig geworden zu sein, zumindest unter Jenen, die nach oben in der Hierarchie wollen und sich damit auf Kosten Anderer besser stellen wollen.
Was ist eigentlich Bewusstsein? Können wir es für eine bessere Welt verändern?
Prof. Dr. Thilo Hinterberger sprach im Haus der Wissenschaft über den Forschungszweig der “Angewandten Bewusstseinswissenschaften“. Ich habe mal die wichtigsten Fakten des Vortrags im Folgenden kurz dargestellt.
Wahrnehmung, Erkennen und Assoziieren sind nicht-bewusste Vorgänge in unserem Gehirn, die zu einer internen Repräsentation als Abbild der äußeren Welt führt.
Bewusstsein, im Englischen Consciousness leitet sich aus Lateinischen con = mit und scire = wissen, also dem Mitwissen ab.
Wir alle sind ein uns gegenseitig spiegelndes Gefüge.
Unser Gehirn konstruiert auf Basis des schon Erlebten laufend unsere Welt neu, dabei kann es leicht zu Fehlern kommen (das Bild links kommt bei ca. Minute 16). Und dass wir uns eine virtuelle Realität selbst bauen können, zeigen uns die Möglichkeit der luziden Träume, also jenen Träumen, denen wir uns bewusst sind und die wir in der Lage sind, selbst zu steuern. Viele Menschen wissen darüber nicht. Luzide zu träumen ist lernbar.
Die Vorstellung von uns selbst unterscheidet sich in Nichts anderem als eine Vorstellung von jemand Anderem.
Bewusstsein entsteht, wenn das Denken selbstreflexiv beobachtet wird. Damit ist das Selbst nur eine Illusion.
Es gibt das Beobachterproblem in Bezug auf die Trennung zwischen dem Ich und dem Gegenüber. Was passiert, wenn ich mich selbst in Beziehung mit dem zu beobachtenden Objekt setze? Die Realität ist abhängig vom Standpunkt des Beobachters.
Die aktuelle Chemie im Gehirn trägt stark dazu bei, wie die Realität rekonstruiert wird.
Bewusstsein ist Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Präsenz. Meditation ist der Zustand höchster Weiterlesen…
Jamilanda – die öko-ligente LebensArt
Dieses Buch, Jamilanda: Die öko-ligente LebensArt, hat mich besonders berührt. Alexander Baltosée hat im letzten Jahr einen lesenswerten Roman der besonderen Art veröffentlicht. Er denkt visionär auf 700 Seiten das Leben in einer kleinen Region, wie ich es mir inzwischen wünschen würde, dass es so sein sollte. Was das Buch so besonders macht, ist die Kombination der fachlichen Wissensvermittlung über schon heute mögliches, weil überall in der Welt vereinzelt praktiziertes, alternatives Leben, und der Erzählung einer sich vorsichtig und zeitnehmenden Entwicklung einer neuen Liebe aus der Ich-Perspektive. Der Erzähler ist ein Journalist, der über das Leben der Menschen in Jamilanda berichten soll. Der Leser begleitet so den Protagonisten während seiner Recherchen und erblickt durch seine Augen eine gleichsam prickelnd-pulsierende auch als beschauliche Welt.
Für mich war Vieles nicht neu, habe ich diese Themen doch schon, seit ich vor vier Jahren angefangen habe zu bloggen, selbst angesprochen. Alexander hat es also anders als ich geschafft, aus den vielen Teilaspekten ein äußerst informierendes Buch zu schreiben. Ohne nicht auch die Quellen und weiterführende Schriften im Abspann zu nennen, geht er auf fast alles im Leben ein, wie wir es so tun können, dass daraus eine bessere Welt als die jetzige entstehen kann. Damit ist er mir auf meiner Reise weit voraus und ich durfte darüber hinaus auch viel Neues von ihm lernen.
Sein roter Faden spinnt sich von der Art des offenen, transparenten Umgangs miteinander, über die freie Ausbildung unserer Kinder hin zu Weiterlesen…
Steht unser Rechtssystem auf dem falschen Fundament: ist Eigentum Diebstahl?
Pierre-Joseph Proudhon und seine Kinder
Ich hatte vor eniger Zeit schon einmal formuliert: Unser Geldsystem steht im Widerspruch zur Grundregel “Du sollst nicht stehlen”. In unseren Diskussionsbeiträgen ist in letzter Zeit immer wieder Mal der Begriff des Eigentums als ein zu hinterfragender aufgetaucht. Nun bin ich in dieser Woche mal der Frage nachgegangen, ob Eigentum so etwas wie ein natürliches Recht ist, oder ob es aus vernünftigen Gründen Sinn macht, es zu haben. Und wie so Vieles, sieht man Licht und Schatten. Meine Intuition sieht allerdings mehr Schatten, so dass ich zu meiner aktuellen Ansicht komme, dass ich mich der Meinung Proudhons anschließen mag, die er in seiner etwas längeren Streitschrift zum Eigentum sezierend seiner Leserschaft klar macht:
Eigentum ist Diebstahl.
Wobei wir einen weiteren Punkt unseres kapitalistischen Systems zu erkennen hätten, was uns weniger zuträglich ist, weil es für einige Wenige vermehrend wirkt, besonders. Proudhon schreibt in seinem Traktat unter anderem:
Das Eigentum aber ist ethymologisch wie nach den Definitionen der Rechtswissenschaft ein Recht außerhalb der Gesellschaft. Denn stammten die Güter eines jeden von der Gesellschaft, so wären die Bedingungen für alle gleich, und nachstehender Satz müßte einen “Widerspruch enthalten: Das Eigentum ist das Recht, das ein Mensch besitzt, völlig uneingeschränkt über ein gesellschaftliches Eigentum zu verfügen. Haben wir uns also um der Freiheit, Gleichheit, Sicherheit willen zur Gesellschaft zusammengeschlossen, so haben wir es nicht um des Eigentums willen getan; wenn also das Eigentum ein Naturrecht ist, so ist dieses Naturrecht kein soziales, sondern ein antisoziales. Eigentum und Gesellschaft sind zwei Dinge, zwischen denen unversöhnliche Feindschaft besteht: es ist ebenso unmöglich, zwei Eigentümer zu vereinigen, wie zwei Magnete mit ihren gleichen Polen. Entweder muß die Gesellschaft zugrunde gehen oder sie muß das Eigentum vernichten.
Und er geht bis auf Cicero zurück, der Eigentum durch Okkupation und Arbeit daran betrachtet:
… denn die Okkupation ist eine reine Weiterlesen…
Verstärkt sich das Hinterfragen unserer Welt darüber …
…, warum sie so ist wie wir sie wahrnehmen? Mein Lieblingsartikel, der aufweist, warum wir es so schwer mit dem Ändern überlieferter Traditionen haben, ist auf unserem SAPERION Blog heute unter den Alltime Top Ten aufgetaucht:
Zum Beispiel könnten wir wissen wollen,
- ob wir auch ohne Geld wirtschaften könnten, oder
- ob Hierarchien natürlich sind oder eher Gott-gegeben, oder
- ob die Welt wirklich so aussieht, wie wir sie mit unseren beschränkten Wahrnehmungsorganen wahrnehmen,
- ob der Mensch von Natur aus faul ist oder Weiterlesen…
Sollten wir die Goldene Regel besser erneuern in “Strebe nach deinem Glück und teile es”?

Glück ist wie ein Schmetterling.
Nana Mouskouri singt ein schönes Lied, aber was verstand sie von Glück und Schmetterlingen?
Beginnen wir mit dem “Glück”. Ein Sechser im Lotto – Glück gehabt? Die Folge des Geldsegens muss nicht mal anhaltende Freude bedeuten. Und wie verhält es sich mit dem Glück in der Liebe? Wenn sich mit Liebe Glücklichsein verbindet, scheint beides in der Gesellschaft nicht weit verbreitet zu sein.
Glück, das glaube ich, gönnt man den mit Erbsünde beladenen Menschen nicht – und führt sie statt dessen in Versuchung. Das bestätigt in gewisser Weise das Postulat der Erbsünde.
Schmetterlinge sind einfach nur wunderbar, und es fällt mir zugegebenermaßen nicht leicht, sie in die Ordnung der Tiere zu stecken. Jedenfalls entwickeln sie sich über ein befruchtetes Ei zu einer Raupe, die sich verpuppt und sich zu einem Schmetterling transformiert. Ist er geschlüpft, beginnt er ein friedvolles Dasein, flattert von Blüte zu Blüte und muss sich nur seiner so genannter Fressfeinde erwehren, und ist dann bestrebt, die Generationenfolge aufrecht zu erhalten.
Glück ist wie ein Schmetterling. Es entpuppt sich, wenn die Bedingungen stimmen. Versuchen wir gemeinsam, nach diesen Bedingungen zu suchen, um das Geheimnis des Glücks zu lüften und uns und die Welt mit vermehrtem Glück reicher zu machen.






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