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Was ist schon Heimat?
Heimat. Ich denke dabei an Flüchtlinge. Ich denke dabei an Fremdenfeindlichkeit. Ich denke dabei an das Heimatgefühl als einen energetischen Besitz, genauer, an eine energetisch Quelle. Für mich, ich betone das, ist diese Energiequelle eine künstliche angelegte, die sich aus der (fiktiven) Vorstellung speist, es gäbe Heimat. Klar ist, das Menschen diese Energiequelle für sich erschließen. Warum auch nicht, wenn sie künstliche Energie benötigen. Klar ist aber auch, dass es Menschen gibt, die (energetisch) sehr gut ohne die Vorstellung von Heimat leben können. Und ich halte es für sehr klug, nicht auf Energiequellen angewiesen zu sein, die mit einer relativen Beliebigkeit verschlossen werden können. Darum: Ich setze auf eine autarke Energieversorgung.
Heimat. Ein Begriff, der relativ räumlich begrenzt werden kann. Reduziert auf “My home is my Castle”, erweitert auf “my Dorf is my Himmel”, erweitert auf “Germany is overcomming me”. Mir persönlich ist es völlig egal, wie Menschen Heimat definieren. Mir kann man keine stehlen oder streitig machen, weil ich heimatlos bin, ganz im Sinne meiner Gewissenlosigkeit. Aber eine ethische Frage stellt sich doch: Hat die “Idee Heimat” oder der Heimatgeist die Entwicklung an den Rand eines Weiterlesen…
Welttag der Liebe
Es gibt alle möglichen Tage, aber keinen für die Liebe. Also gehen wir es an?
OK, da wird wieder kommen, schon wieder eine Petition. Hat schon jemals eine was gebracht?
Ich habe sie unterschrieben, denn wenn nicht für die Liebe und den Frieden, wofür lohnt es sich sonst einzutreten? Ist vielleicht nur ein kleiner Schritt. Wäre er nicht vertan, in nicht zu gehen?
Hier geht es weiter: Welttag der Liebe
Sei du selbst
Ich habe gerade auf Grund eines Artikelkommentares die Kontaktanfrage von Isabella Herzig auf Xing erhalten, und nomen est omen fand ich in ihrem Profil ihr Lieblingsgedicht, das so schön hierher passt, also:
Desiderata - Max-Ehrmann
Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke an den Frieden der Stille.So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,
und höre Andere an,
auch wenn sie langweilig und unwissend sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen.
Sie verwirren den Geist.Vergleichst du dich mit anderen,
kannst du hochmütig oder verbittert werden,
denn immer wird es Menschen geben,
die Weiterlesen…
War is horror. War is deadly. War is destructive. War is ugly and violent – World War II Recollections
Ursprünglich war die folgende Zusammenstellung sehr schwierig und schmerzhaft für mich, die ich aber dann doch machte, zum Teil auf Bitte einer meiner Töchter die eine Forschung für einen ihrer Universitätskurse zu verfassen hatte. Ich war also der auserwählte und naheliegende Interviewkandidat.
In der Erinnerung ruhten Dinge, die mich auch hinterher nochmals sehr erschütterten, und die nun wieder wachgerüttelt wurden. Man “überlebt”, vorausgesetzt Gottes Gnade und etwas Glück sind einschreitend und schützend behilflich,aber man kann all das Erlebte nicht vergessen!
Das war auch einer der Hauptgründe, weshalb ich mein Leben mit aller Energie dem Erlangen von Frieden widmete, als sogenannter Poet of Peace. Es ist aber tragisch dass sich nur relativ wenige Menschen in der Welt an solche Aufrufe halten, oder auch darum kümmern.
Friedliebende Menschen werden ignoriert und oft als Feiglinge dargestellt, verpönt und verspottet, und Kriegstreiber haben freie Hand und werden als “Helden”gefeiert, während sie nahezu ungehindert ihren brutalen Unfug und ihr Übel treiben.
Ich lasse mich aber nicht einschüchtern…und mein Appell geht unentwegt weiter, auch wenn ich so gelegentlich dem Verzagen nahe bin….wie z.B. in meinem Gedicht what values.
World War II Recollections
I was born in 1936 in Bayreuth, the regional administrative capital of Upper Franconia, a province in the northern part of Bavaria, more known perhaps for the annual Richard Wagner Opera Festivals than anything else. Now, however, Bayreuth has also a university with a solid academic reputation.
When the war ended, I was nine years old. In the interim, I had experienced the horror and trauma of a very bewildering and most tragic and convulsive time. Mine, of course, is the recollection of childhood which is, Weiterlesen…
so einfache Rituale des Friedens!
Ich muss mich mal outen. Das ist mir noch nie passiert! Nach den ersten zwei Zeilen hat mich eine Weinattacke erwischt. Weil das so ein einfaches Ritual ist und die Lösung alle unserer Probleme sein könnte, oder?
I was recently told of an African tribe that does the most beautiful thing.
When someone does something hurtful and wrong, they take the person to the center of town, and the entire tribe comes and surrounds him. For two days they’ll tell the man every good thing he has ever done.
The tribe believes that every human being comes into the world as GOOD, each of us desiring safety, love, peace, happiness.
But sometimes in the pursuit of those things people make mistakes. The community sees misdeeds as a cry for help.
They band together for the sake of their fellow man to hold him up, to reconnect him with his true Nature, to remind him who he really is, until he fully remembers the truth from which he’d temporarily been disconnected: “I AM GOOD”.
Hier noch mein Übersetzungsversuch:
Mir wurde vor Kurzem Weiterlesen…
Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung der IGP und Tamera
Zeigt bitte mit Euren Sternen, ob ihr für oder gegen diesen Aufruf seid.
“sich kein Blatt vor den Mund nehmen” = sehr deutlich werden in seinen Worten, jemandem die Leviten lesen. Aus der Theatersprache, wo in der Antike in den Zeiten vor der Theatermaske ein Feigenblatt das Gesicht des Schauspielers verbarg, so dass dieser für seine Worte nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnte.
Nach den auf Lügen basierenden letzten Kriegen, in denen wieder Millionen unschuldiger Menschen auf beiden Seiten leiden mussten, habe ich immer stärker das Bedürfnis, kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen. Es wird Zeit, jetzt mutig zu werden, bevor es wieder ein 1933 gibt. Daher veröffentliche ich auch auf meinem Blog den Aufruf von Dieter Duhm in Portugal:
Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung der IGP und Tamera
Ihr habt keine Feinde. Die Menschen mit anderem Glauben, anderer Kultur oder anderer Hautfarbe sind nicht eure Feinde. Es gibt keinen Grund, sie zu bekämpfen.
Die, die euch in den Krieg schicken, tun es nicht für eure Interessen, sondern für ihre eigenen. Für ihren Profit, ihre Macht, ihren Vorteil, ihren Luxus.
Warum kämpft ihr für sie? Habt ihr Anteil an ihrem Weiterlesen…
Warum wir eine neue, bedingungslose Definition des WIR brauchen …
Der Konflikt im Gaza-Streifen hat in der vergangenen Wochen meine Timeline okkupiert und war DAS Thema in den Nachrichten. Obwohl ich keinen direkten Bezug zu den Geschehnissen dort habe, haben mich die Vorgänge dort eigenartig stark beschäftigt. Und ich gebe zu, dass ich im ersten Moment geneigt war, mich auf die Seite einer der Parteien zu stellen (und zwar nicht auf die israelische).
Der nächste Gedanke war dann allerdings: Ist es nicht genau das Denken in “Wir” gegen “Die”, das den Kern dieser Konflikte ausmacht? Das von den Herrschenden gnadenlos ausgenutzt wird, um auf Kosten vieler Menschenleben die eigene Macht zu sichern und Reichtum anzuhäufen?
Wenn man mal bewusst darauf achtet, wird deutlich, wie stark wir darauf konditioniert sind, uns einer der Gruppen anzuschließen – und damit genau Teil des Spiels zu werden, das zu den unmenschlichen Auswüchsen führt, die wir gerade im Gaza-Streifen und auf vielen anderen Schauplätzen dieser Erde sehen.
Um es deutlich zu sagen: ich finde es furchtbar, dass
- Menschen in Tel Aviv Angst vor Weiterlesen…
Iran-Konflikt: ist Israles Existenz bedroht? Wahn und Wirklichkeit
Aus aktuellem Anlass möchte ich eine Vortragsankündigung hier veröffentlichen, geht es doch um das Leben so vieler Menschen, die sich nicht wehren können und Mächten einfach nur ausgeliefert sind. Es geht um den Vortrag:
Iran-Konflikt: ist Israles Existenz bedroht? Wahn und Wirklichkeit
gehalten von Prof. Dr. Moshe Zuckermann, Israelischer Soziologe und Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv.
Freitag, 30. November 2012, 19 Uhr,
Gewerkschaftshaus – Großer Saal – Schwanthalerstr. 6
Kostenbeitrag: 7,- Euro – ermäßigt 4,- Euro
Veranstalter: Münchner Kampagne KEIN KRIEG GEGEN IRAN
in Kooperation mit der GEW, Stadtverband München
Moshe Zuckermann wurde 1949 als Sohn polnischer Holocaust-Überlebender in Tel Aviv geboren. Als Heranwachsender lebte er 10 Jahre in Deutschland, wo er auch studierte – daher sein exzellentes Deutsch. Mit 21 Jahren kehrte er nach Israel zurück. An der Universität Tel Aviv lehrte er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas. Von 2000 bis 2005 leitete er dort das Institut für Deutsche Geschichte. Seit 2010 ist er auch wissenschaftlicher Leiter der Sigmund Freud Privatstiftung in Wien. Er ist Autor zahlreicher wegweisender Veröffentlichungen, darunter:
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Zweierlei Holocaust. Der Holocaust in den politischen Kulturen Israels und Deutschlands (Göttingen 1998)
- Zweierlei Israel? Auskünfte eines marxistischen Juden an Thomas Ebermann, Hermann L. Gremliza und Volker Weiß, (Hamburg 2003)
- Sechzig Jahre Israel. Die Genesis einer politischen Krise des Zionismus, (Bonn 2009)
- „Antisemit!“. Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument, (Wien 2010)
- Wider den Zeitgeist, Gesammelte Aufsätze Band I, (Hamburg 2012)
Zum Inhalt seines Vortrages hat uns der Referent folgenden kurzen Text zugesandt:
„Es gibt nachvollziehbare Gründe, warum Sicherheit in der politischen Kultur Israels einen so dominanten Weiterlesen…
Friedensnobelpreis für die EU – ich fühle mich einfach nur elend
Kam mir der “vorgezogene” Preis für Obama schon merkwürdig vor, so ist die jetzige Vergabe eine Farce, eine Verhöhnung von Menschen, die wirklich versucht haben, Frieden auf dieser Welt ohne Waffen zu erreichen.
Ich schließe mich hier den Worten der Bloggerin Maria Lourdes an, die in ihrem Artikel Friedensnobelpreis für Entwicklung von Frieden und Versöhnung an die EU! – Friedensnobelpreis an das EUropa der Konzerne und Generäle sehr deutlich macht, was hier gespielt wird.
Ihre Liste der Kriege, an denen sich die Staaten der EU beteiligt haben, möchte ich hier als “schlagende” Beweise meiner Sicht auf die Dinge anführen:
- 1946–1949 Griechischer Bürgerkrieg (Großbritannien)
- 1946–1954 Französischer Indochinakrieg
- 1947–1949 Erster Indisch-Pakistanischer Krieg (Erster Kaschmir-Krieg, geschürt von den Briten)
- seit 1948 Bewaffnete Konflikte in Myanmar (geschürt von den Briten)
- 1950–1953 Koreakrieg (direkte Beteiligung an Weiterlesen…
Warum sind die Vereinten Nationen taub? – Die Botschaft der Hopi vor der UN 1992
Ich hatte ja schon von der genialen Rede des kleinen Mädchens vor der UN geschrieben und es wurde nicht besser. Nun möchte ich eine weitere solche Rede hier bringen. Es ist die des Vertreters der Hopi-Idinaer, Thomas Banyacya (Quelle):
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Thomas Banyacya – Die Botschaft der Hopi

Um die Hopi – Indianer ranken sich viele Mythen und Legenden. Speziell die Prophezeiungen des Naturvolkes sind sehr spannend. Am 10. Dezember 1992 hatte Thomas Banyacya als erster Vertreter seines Volkes die Möglichkeit vor den Vereinten Nationen über die Mythen und das Weltbild der Hopi zu sprechen. Diese Rede ist heute noch aktuell und nach wie vor von eminenter Wichtigkeit. Wir haben uns dazu entschlossen, diese Rede gerade jetzt erneut zu veröffentlchen, da wir in unserer aktuellen, von Krisen gebeutelten Welt wieder Ruhe und Einkehr finden sollten.
Die Präsentation von Thomas Banyacya wurde durch drei Schreie von Oren Lyons, Glaubenshüter der Six Nations und erster Redner des Tages eingeleitet. Die Schreie bedeuteten die Ankündigung des grossen Geistes an die versammelten Leute, mit der Absicht, dass nun eine Mitteilung von grosser spiritueller Bedeutung erfolgt. Dann verstreute Thomas Maismehl neben das Podium der Generalversammlung und hielt eine kurze Ansprache in der Hopi Sprache:
„Die Hopi Glaubensvertreter wissen von einer alten Prophezeiung, dass die Mächtigen dieser Welt in einem grossen Haus der Beratung (House of Mica) zusammenkommen werden um über Regeln und Vorschriften zu beraten, damit die Probleme dieser Welt ohne Krieg gelöst werden können. Ich bin erstaunt darüber, dass Sie heute alle hier sind und sich die Prophezeiung erfüllt.“
Aber es war nur eine Handvoll Delegierter der Vereinten Nationen aus aller Welt anwesend um dem „Motee Dialekt“ (alte Hopi-Sprache) zuzuhören.
„Mein Name ist Banyacya vom Wolf-, Fuchs- und Coyoteklan und ich bin ein Mitglied der Freien Hopi – Nation.“ Hopi heisst in unserer Sprache friedvolles, freundliches, liebenswürdiges, wahrheitsliebendes Volk. Der traditionelle Hopi folgt dem heiligen Weiterlesen…








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