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Archiv für die Kategorie ‘Ethik’

Warum ich nicht mehr bei Avaaz-Kampagnen mitmachen werde …

Es gibt inzwischen eine sehr gute Ausarbeitung der – ich will es mal formulieren – Machenschaften der Kampagnenorganisation Avaaz.org, die mich davon überzeugt hat, hier keinerlei Energie mehr hineinzustecken, da ich am Ende unterm Strich das unterstützen würde, was ich eben nicht mehr fördern wollte, wenn die Welt sich zum Positiveren wandeln soll:

Avaaz.org und der geheime Informationskrieg um Syrien

Was Sie über die Kampagnenorganisation wissen sollten, bevor Sie klicken
Etwas tun gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten, wenigstens einen kleinen Beitrag leisten zur Rettung der Welt – das oder Ähnliches haben wohl die meisten im Kopf, wenn sie im Rahmen eines Aufrufs ihre Stimme abgeben oder gar einen gewissen Betrag spenden. Dabei gehen wir wie selbstverständlich davon aus, dass die Kampagnenmacher selbst aufrichtige Idealisten sind. Doch was, wenn nicht? Nachdem der Autorin Merkwürdigkeiten bei verschiedenen Aktionen von Avaaz.org, einem der weltgrößten Kampagnenbetreiber, auffielen, ging sie der Sache nach und brachte Überraschendes zum Vorschein. Der Artikel liefert Antworten auf Fragen wie: Wer steckt hinter Avaaz, wie wird die Organisation gesteuert und welche Rolle spielt sie tatsächlich auf der internationalen Bühne?
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Da gibt es eienrseits viele herzende, einlullende Themen zur Weltenrettung, speziell zu Flora und Fauna, und dann kommt “hinterrücks” wieder das Eine oder Endere Thema des modernen Imperialismus im wie immer humanitären Mäntelchen daher, wie aktuell zu Syrien …

MANN, MANN, MANN, würde Wolfgang wieder sagen …

Kategorien:Ökologie, Ethik, Politik Schlagworte: ,

Ethos Arbeit als Zwiespalt von Notwendigkeit und Anspruch

Die Arbeitshypothese dieses Themas lautet:

Wir existieren nicht, weil wir arbeiten, sondern arbeiten, weil wir existieren.

Wir erleben in der Natur ein reibungsloses Miteinander von Vernunft und Freiheit.

Vorbemerkungen

Bereits die Erzeugung des körperlichen Menschen geschieht nur durch ein Zusammenwirken zweier verschiedener Faktoren, die, aus welchen Gründen auch immer, auf zwei verschieden konfigurierte Menschtypen verteilt wurde.

Leben entsteht nicht, es erscheint und gestaltet Menschen nur unter der Bedingung Weiterlesen…

Was ist schon Heimat?

Heimat. Ich denke dabei an Flüchtlinge. Ich denke dabei an Fremdenfeindlichkeit. Ich denke dabei an das Heimatgefühl als einen energetischen Besitz, genauer, an eine energetisch Quelle. Für mich, ich betone das, ist diese Energiequelle eine künstliche angelegte, die sich aus der (fiktiven) Vorstellung speist, es gäbe Heimat. Klar ist, das Menschen diese Energiequelle für sich erschließen. Warum auch nicht, wenn sie künstliche Energie benötigen. Klar ist aber auch, dass es Menschen gibt, die (energetisch) sehr gut ohne die Vorstellung von Heimat leben können. Und ich halte es für sehr klug, nicht auf Energiequellen angewiesen zu sein, die mit einer relativen Beliebigkeit verschlossen werden können. Darum: Ich setze auf eine autarke Energieversorgung.

Heimat. Ein Begriff, der relativ räumlich begrenzt werden kann. Reduziert auf “My home is my Castle”, erweitert auf “my Dorf is my Himmel”, erweitert auf “Germany is overcomming me”. Mir persönlich ist es völlig egal, wie Menschen Heimat definieren. Mir kann man keine stehlen oder streitig machen, weil ich heimatlos bin, ganz im Sinne meiner Gewissenlosigkeit. Aber eine ethische Frage stellt sich doch: Hat die “Idee Heimat” oder der Heimatgeist die Entwicklung an den Rand eines Weiterlesen…

Ich LIEBE meinen TUMOR !!!

Mai 4, 2013 42 Kommentare

Da Zufall das Unvermögen ist, dem GANZEN beim Wirken zuzuhören, wurde ich kürzlich hellhörig, als meine Frau von John Greens Buch ”Das Schicksal ist ein mieser Verräter” erzählte, um kurz darauf anzumerken, dass das neue Buch von Jürgen von der Lippe doch bestimmt auch sehr lesenswert sein dürfte … und all das nachdem ich meinerseits gerade Arno Gruens Buch ” Der Wahnsinn der Normalität” gelesen habe und das hier verlinkte UPDATE für GOLD-DNA online ging. Plötzlich hörte ich, ganz im Sinne der Synchronizität, den folgenden Satz in meinem Kopf: Erst wenn man seinen Tumor zu Tode geliebt hat, kann man die wahre Liebe zu sich selbst finden ! Sofort darauf folgte ein Bild, sozusagen als Produkt des Folgens eines roten Fadens:

t-shirt

Und ich konnte gar nicht so schnell ”zuhören” und ”gucken”, wie sich etliche Puzzlestücke zusammenfügten. Zufall ? Green und Gruen ? Erstaunlich auch, welche Fülle, oder vielmehr Leere, von Treffern GOOGLE liefert, wenn man ”ICH LIEBE MEINEN TUMOR” in die Suchmaske eingibt … was sich nach der Veröffentlichung des Artikels jedoch änderte, denn davor gab es genau EINEN Treffer ! Gibt man ”I LOVE MY TUMOR” ein, sieht es nicht viel anders aus. Doch zurück zu den Puzzleteilen eines ganzheitlichen Bildes, welches für viele heutzutage eher ein rotes Tuch darstellt. Weiterlesen…

Eine weltweite Epidemie verbreitet sich mit rasender Schnelligkeit!

Die WHO befürchtet – selbst schon ganz aufgelöst und verwirrt – , dass Milliarden Individuen in den nächsten 10 Jahren infiziert werden könnten– mit unabsehbaren Folgen für unsere so kostbare Konsumgesellschaft!

Hier folgen die Hauptsymptome dieser schrecklichen Krankheit:

  1. Die Neigung sich durch seine eigene Intuition leiten zulassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten, aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.
  2. Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen, oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.
  3. Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.
  4.  Eine konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man Andere nicht mehr verändern will.
  5. Das Bestreben, sich selbst zu ändern, um für die eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, Körper, das materielle Leben und die Umgebung auf eine positive Art zu sorgen, so dass unser Weiterlesen…

Ist der neue, authentische Menschentyp Keimzelle des gesellschaftlichen Wandels?

Ich habe gerade einen Artikel wiedergefunden, den ich vor 3 Jahren auf dem SAPERION Blog veröffentlichte, und auch hier nochmals bringen möchte, geht es doch darum, wie der Mensch sein müsste, damit die Welt eine zuträglichere für alle auf ihr Weilenden wird:

Verzaubert Lena die Welt, weil sie dem neuen Typ Mensch entspricht, den Carl R. Rogers als neuen revolutionären Keim in unserer Gesellschaft schon 1980 prognostizierte?

Carl R. Rogers

Carl R. Rogers

Es ist mal wieder etwas später geworden, aber die Musik unseres dörflichen Feuerwehrfests dröhnt noch so laut in mein Zimmer, dass an Schlaf noch nicht zu denken ist und ich mir daher noch mein neues Thema vorgeknöpft habe: der Mensch mit einer intrinsischen Motivation sich zu vervollkommnen. Ich hatte da ja auch schon gestern einen ersten Bezug zu geschaffen, denn auch Prof. Gunter Dueck hatte von ihm gesprochen.

Ausgehend von der Web-Site Self-Determination Theroy habe ich versucht, ob es dazu neben Wikipedia-Artikeln auch andere in Deutsch geschrieben Texte gibt und bin durch Zufall auf die Seminararbeit von Andreas Kreuzinger  gestoßen, die auf mich sehr motivierend wirkte. Er hat über Carl R. Rogers, Begrün­der der Personenzentrierten Gesprächspsychotherapie und seine Ansage „Die Macht dem neuen Menschen und der Revolution, die er in sich trägt“ geschrieben.

Besonders die Auflistung, was den neuen Typ Menschen ausmacht, der Weiterlesen…

Philosophie als Entpassivierung unserer selbst

Gilbert Dietrich

Gilbert Dietrich hat auf Geist und Gegenwart wieder Mal einen bedenkenswerten Artikel über unsere Gedanken und Trägheit geschrieben. Er kommt zu einem Fazit, das ich gerne unterstreichen mag:

Dieser philosophische Dreischritt, der sich im Aneignen der Leidenschaften, im Gestalten der Gewohnheiten und im Ordnen der Gedanken zeigt ist ganz wesentlich auf Aktivität ausgerichtet. Zum einen manifestiert sich darin die – soweit wir wissen – einzigartige Fähigkeit des Menschen, sein Leben zu führen, zu gestalten, anstatt nur den Umständen ausgeliefert zu sein und sich der Umwelt anzupassen. Zum anderen hat es auch politische und damit ethische Relevanz. Denn verharrt man aus Trägheit und Faulheit – und andere Gründe gibt es beinahe gar nicht – in der Passivität, dann degradiert man sich selbst zur Verhandlungsmasse der herrschenden Mächte. Man gehört dann zum Heer der Bauern im Schachspiel der Macht oder zur Infanterie von Armeen, am Ende – um es zuzuspitzen – kann man Aufseher in einem KZ werden, aber Mensch im Sinne von Subjekt ist man damit nicht. Das ist die Pointe praktischer Philosophie, hier wird Philosophie wichtig – jeden Tag und für uns alle.

Gilbert hatte in seinem Artikel zur Sozialisierung zuvor schon das Thema der Gewohnheit besprochen und hatte hierzu geschlossen:

Werde, die oder der du insgeheim schon bist!

… Hier wird deutlich, dass sich Gewohnheit als eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung darstellt. Denn nur Gewohnheit, die auch bei neuartigen Situationen noch funktioniert, kann erfolgreich sein. Das ist alles andere, als die faule Routine. In diesem Sinne ist Gewohnheit bereits eine Art Training, ein Üben. Die alten Philosophen wie Aristoteles oder Thomas von Aquin, von denen Sloterdijk redet, sahen in der Gewohnheit ein eingeübtes Weiterlesen…

Sowohl Konkurrenz als auch Kooperation …

Heinz Peter Lichtenberg stellte auf Facebook in der Gruppe Kooperation statt Konkurrenz, die ich mit Marietta vor zwei Jahren begann und die inzwischen fast 300 Mitglieder hat:

Die rote Schlange ist noch da…

Menschen lieben die Konkurrenz! Am Besten ist das beim Sport zu beobachten. Wir hatten ja schon das Beispiel Fußball hier. Dieses Spiel stellt eine Konkurrenzsituation dar. Jede Mannschaft will den Ball in des Gegners Tor bugsieren und das Spiel nach den Regeln gewinnen. Dabei versucht das jeweilige Team Tore des Gegners zu verhindern. Das macht allen beteiligten Spielern und den Zuschauern so viel Spaß, daß Fußball die meist gespielte Sportart und die meist geschaute Sportart ist.

Nicht nur, daß die beiden Teams für sich gesehen im Spiel als Team kooperieren, um das Spiel zu gewinnen. Genau betrachtet kooperieren beide Teams. Denn erst durch die Bereitschaft beider Teams zu kooperieren, ist es möglich ein Fußballspiel zu spielen. Weil zwei Teams notwendig sind. Konkurrenz durch Kooperation! Und Alle haben Spaß! Und es geht weiter. Selbst bei Einzelsportarten wie Tennis oder Ringen ist Kooperation notwendig. Ohne einen Kooperations-willigen Partner macht der Sport keinen Spaß. Den Ball alleine vor die Wand zu hauen und darauf warten ihn wieder vor die Wand zu hauen. Ne, macht keinen Spaß. Auch mit sich selbst Ringen geht auch nicht. ;-)

Konkurrenz ist überall. Konkurrenz ist Teil der Wirklichkeit in dieser Welt. Ich meine, daß der Begriff im Titel dieses Gruppennamen wahrscheinlich was Anderes meint. Kooperation und Konkurrenz haben was gemeinsam. Es geht den Beteiligten in beiden Fällen darum, ein Weiterlesen…

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagworte: ,

Ist der Nutzen von Impfungen auch nur ein Mythos?

April 6, 2013 8 Kommentare

Impfung (Quelle: Wikipedia)

Ich möcht Euch gerne einmal meinen Ansatz zur Betrachtung von Impfungen aus der Sicht des GANZEN geben.

Was ist, wenn Immunität nicht das Maß des Schutzes des Körpers vor diesem Erreger ist, sondern als Maß eines erworbenen Könnens, auf eine Gefahr für Zellen mit der Produktion von Gegenmaßnahmen zu reagieren, verstanden werden muss ? Wobei in dem, was wir Menschen meinen als Gefahr zu erkennen, im GANZEN eine Notwendigkeit für das GANZE vorliegt und somit auf ein lokales Ungleichgewicht, mittels Krankheitsbild, hingewiesen wird, im Bestreben, dieses Ungleichgewicht wieder zu harmonisieren … ist doch genau dieses die vornehmliche Rolle der Viren.

Immunität ist das ausreichende Vorhandensein natürlicher Viren, der Wildviren, und ihrer Sesshaftigkeit im Körper des ”Wirtes”. Immunität und ein entsprechend hoher Titer wären demnach nichts anderes, als eine Bestätigung für die Aufrechterhaltung der ”Problem”erkennung und der Handhabung dieses ”Problems”. Beide zeigen die fortwährende Bereitschaft der Zellen an, der äußeren ”Gefahr” ausreichend gefeit zu sein, selbst wenn diese plötzlich und vehement erneut auftreten sollte.

Dabei wäre eine Immunität und ein entsprechend hoher Titer, die durch das Auftreten einer Gefahr entstanden sind, nicht gleichzusetzen mit einer Immunität und einem hohen Titer, die durch Impfung hervorgerufen werden. Warum ? Weil die Impfung das Auftreten der eigentlichen Gefahr, die normalerweise, auf natürliche Art, zu einer Reaktion des Weiterlesen…

Freiheit!? Und wenn wir uns von unseren Erwartungen und Ängsten befreiten?

Martin griff das Thema Freiheit auf und ich möchte den Faden gerne aufnehmen weiter aufrollen. Freiheit bezieht sich nicht nur aufs Denken, sondern auf Leben insgesamt, wenn kein Zitat gelebt werden soll. Die Entscheidung trifft jeder für sich.

Die Sache ist doch die, weit weg im Universum und dem ganzen Rest, lässt es sich wunderbar abstrakt debattieren und philosophieren, These und Antithese prallen aufeinander, der Intellekt freut sich ob seiner Präsenz. Gefühl, Emotion und menschliche Wärme sind an der Stelle nicht gefragt, denn das könnte ja dann dem Ureigenen zu nahe kommen, wenn der ganze Mensch gefragt ist.

Genauso seh ich jedwede Debatte über Freiheit und Brüderlichkeit. Wissenschaftliche Abstraktion enthebt uns dem ganz Eigenen, fordert das Denkvermögen und sonst nichts. Jedoch Freiheit, ihr Lieben, entsteht in jedem Einzelnen, steht der Liebe an der Seite, kann ohne sie nicht sein, genauso wie es Liebe ohne Freiheit nicht gibt. Wir können lange über Freiheit philosophieren, sie wird sich nicht zeigen, wenn wir sie nicht in uns selbst erzeugen können, um sie dann gesellschaftlich zu leben.

Also frei wovon? Was hindert uns immer wieder, hält uns fest, im Großen , im Kleinen?

Wie ist das mit den Erwartungen, die ich an meine Umgebung und auch an die Gesellschaft habe? Gebe ich mit Er-Wartung nicht vielleicht meine Verantwortung über mich selbst ab, indem ich Jemanden mit meinen Erwartungen unter Druck setze, dies und das für mich zu tun? Und was machen Erwartungen mit mir selbst? Lassen sie mich Weiterlesen…

Kategorien:Erkenntnis, Ethik Schlagworte: , ,
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