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Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Das innere Spiel – Wie Entscheidung und Veränderung spielerisch gelingt …

… heißt das Buch, welches ich Euch heute vorstellen möchte. So viel vorweg. Das Buch ist für Jeden geschrieben, der sich im Leben stetig weiter entwickeln möchte, ganz egal ob im privaten oder im beruflichen Umfeld.

Haben Sie es auch schon öfter erlebt? Sie diskutieren mit anderen Menschen und tauschen Standpunkte aus. Stets dann, wenn Sie Argumente gegen den Standpunkt der anderen Diskursteilnehmer anbringen, wird sofort induziert, dass sie den entgegengesetzten Standpunkt einnehmen. Wir diskutieren in Gegensätzen, streng nach dem Motto: “Entweder-Oder”.

Heinz-Peter Wallner, ein Wegbegleiter meiner Reise des Verstehens, thematisiert mit seinem Kollegen Kurt Völkl im neuen Buch “Das innere Spiel: Wie Entscheidung und Veränderung spielerisch gelingen” unter anderem genau diesen Aspekt. Sie plädieren und belegen an praktischen Beispielen den Fakt, dass wir wegkommen sollten vom Denken und Handeln in “entweder-oder” hin zu “sowohl-als-auch”. Sie nennen es Prinzip der Polarität, welches eines der Erfolgsrezepte im Spiel der Veränderungen ist. Aber dazu mehr auf Initiative WirtschaftsDemokratie

Kinder brauchen eine starke Geborgenheit zu ihrer Potentialentfaltung

Kleine Kinder schon mit einem Jahr in die Krippe zu geben, befriedigt nicht das Bedürfnis der Kinder sondern die der Erwachsenen, die die “gemachte” Erwartungshaltung der Gesellschaft erfüllen wollen.

… so Dagmar Neubronner vom Neufeld Insitute zur Erkaltung unserer Gesellschaft. Sie stellt fest, dass die Mütter danach lechzen, die Kinder möglichst schnell abzugeben, um gesellschaftlich teilzuhaben. Sie sieht Mechanismen des Teilens und Herrschens an dieser Stelle installiert: es wird so getan, als hätten nur die Mütter die Kinder erzogen, und so wäre es keine wertvolle Tätigkeit. Arbeit dagegen sei viel wertvoller (siehe auch Ist unsere Arbeit eine Religion: frohes Schaffen). Und da wird es Zeit, dass nun endlich auch die Frau sich dieser annehmen kann. Das Kind würde auch so groß werden.

Plakat von 1956

Plakat von 1956

Vor der Industrialisierung waren Mutter und Vater für die Kinder da, da dort gelebt wurde, wo die Arbeit zum Überleben anfiel. Kinder lernten dabei durch Zuschauen und Nachmachen (siehe Kommentar von Bernhard). Seitdem der Vater nicht mehr zuhause arbeitet,  fehlt ihm etwas. Bei der Einführung der 5-Tagewoche wurde seitens der Gewerkschaften die Sehnsucht in der Werbung genutzt. Wer kennt noch das Plakat mit dem Slogan: “Samstags gehört Vati mir.” Und nun soll auch die Mutter noch in den Arbeitsmarkt und von den Kindern getrennt werden.

Die Krippe soll es nun richten. Nur, kann sie das wirklich? Kann sie das tiefe Weiterlesen…

Ethos Arbeit als Zwiespalt von Notwendigkeit und Anspruch

Die Arbeitshypothese dieses Themas lautet:

Wir existieren nicht, weil wir arbeiten, sondern arbeiten, weil wir existieren.

Wir erleben in der Natur ein reibungsloses Miteinander von Vernunft und Freiheit.

Vorbemerkungen

Bereits die Erzeugung des körperlichen Menschen geschieht nur durch ein Zusammenwirken zweier verschiedener Faktoren, die, aus welchen Gründen auch immer, auf zwei verschieden konfigurierte Menschtypen verteilt wurde.

Leben entsteht nicht, es erscheint und gestaltet Menschen nur unter der Bedingung Weiterlesen…

Eine weltweite Epidemie verbreitet sich mit rasender Schnelligkeit!

Die WHO befürchtet – selbst schon ganz aufgelöst und verwirrt – , dass Milliarden Individuen in den nächsten 10 Jahren infiziert werden könnten– mit unabsehbaren Folgen für unsere so kostbare Konsumgesellschaft!

Hier folgen die Hauptsymptome dieser schrecklichen Krankheit:

  1. Die Neigung sich durch seine eigene Intuition leiten zulassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten, aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.
  2. Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen, oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.
  3. Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.
  4.  Eine konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man Andere nicht mehr verändern will.
  5. Das Bestreben, sich selbst zu ändern, um für die eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, Körper, das materielle Leben und die Umgebung auf eine positive Art zu sorgen, so dass unser Weiterlesen…

Philosophie als Entpassivierung unserer selbst

Gilbert Dietrich

Gilbert Dietrich hat auf Geist und Gegenwart wieder Mal einen bedenkenswerten Artikel über unsere Gedanken und Trägheit geschrieben. Er kommt zu einem Fazit, das ich gerne unterstreichen mag:

Dieser philosophische Dreischritt, der sich im Aneignen der Leidenschaften, im Gestalten der Gewohnheiten und im Ordnen der Gedanken zeigt ist ganz wesentlich auf Aktivität ausgerichtet. Zum einen manifestiert sich darin die – soweit wir wissen – einzigartige Fähigkeit des Menschen, sein Leben zu führen, zu gestalten, anstatt nur den Umständen ausgeliefert zu sein und sich der Umwelt anzupassen. Zum anderen hat es auch politische und damit ethische Relevanz. Denn verharrt man aus Trägheit und Faulheit – und andere Gründe gibt es beinahe gar nicht – in der Passivität, dann degradiert man sich selbst zur Verhandlungsmasse der herrschenden Mächte. Man gehört dann zum Heer der Bauern im Schachspiel der Macht oder zur Infanterie von Armeen, am Ende – um es zuzuspitzen – kann man Aufseher in einem KZ werden, aber Mensch im Sinne von Subjekt ist man damit nicht. Das ist die Pointe praktischer Philosophie, hier wird Philosophie wichtig – jeden Tag und für uns alle.

Gilbert hatte in seinem Artikel zur Sozialisierung zuvor schon das Thema der Gewohnheit besprochen und hatte hierzu geschlossen:

Werde, die oder der du insgeheim schon bist!

… Hier wird deutlich, dass sich Gewohnheit als eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung darstellt. Denn nur Gewohnheit, die auch bei neuartigen Situationen noch funktioniert, kann erfolgreich sein. Das ist alles andere, als die faule Routine. In diesem Sinne ist Gewohnheit bereits eine Art Training, ein Üben. Die alten Philosophen wie Aristoteles oder Thomas von Aquin, von denen Sloterdijk redet, sahen in der Gewohnheit ein eingeübtes Weiterlesen…

Wissen ist Macht! Nicht-Wissen ist Ohn-Macht …

Wissen Sie eigentlich, wie der/die von Ihnen gewählte Bundestagsabgeordnete Ihren Willen durchsetzt?

Zum Beispiel am letzten Freitag im Deutschen Bundestag?
Ja, dort in Berlin – da, wo die Volksvertreter für die Bürger arbeiten (sollten).

Schauen Sie doch mal herein, öffnen Sie diese Tür und wandern Sie mal herum. Es gab spannende Themen:

Steueroasen trockenlegen – Offshore und hierzulande
Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen
Für einen breiten Qualitätspakt in der Reform der Lehrerausbildung
Strafrechtsänderungsgesetz – Bekämpfung der Abgeordnetenbestechung
Lebenslagen in Deutschland – Vierter Armuts- und Reichtumsbericht
Die Menschenwürde von Flüchtlingen ist migrationspolitisch nicht relativierbar – Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Asylbewerberleistungsgesetz ziehen

Und haben Sie sich schon einmal dafür interessiert, wie Ihr Abgeordneter zu Themen abgestimmt hat, die Ihnen am Herzen liegen ?

Hereinspaziert – und umgeschaut. Weiterlesen…

Hochsensitivität – das schwierige Leben in einer unehrlichen Welt

Wir haben hier auf dem Blog reichlich erkannt, in welcher Schieflage unsere auf Profitmaximierung getrimmte Welt geraten ist. Ich hatte in den letzten 6 Monate Gelegenheit gehabt, mit vielen Menschen zu sprechen, die deutlich mehr von unserer Wirklichkeit wahrnehmen können, als die meisten von uns. Es sollen inzwischen 15-20% Menschen unter uns sein, die man als hochsensibel/hochsensitiv einschätzen kann. Ihnen gemein ist, dass sie sehr unter der Unehrlichkeit, die sich in oben geanntem System immer stärker entwickelt hat, leiden. Häufig genug kommt eine Depression, quasi ein Schutzmechanismus, um die vielen Eindrücke einfach auszusperren.

Inzwischen gibt es eine sehr interessante Web-Site mit vielen Informationen für diese Menschen. Denn vielen sind sich ihrer Situation nicht bewusst und können sich hier orientieren. Ich möchte gerne den folgenden Artikel von dieser Plattform Open Mind Akademie hier vorstellen, der einen guten Überblick gibt. Und ich kann aufgrund meiner Gespräche mit entsprechend begabten Menschen die folgende Darstellung bestätigen.

Hochsensitivität ist ganz normal

Hochsensitive Menschen haben nach meiner Definition noch weitere sinnliche Wahrnehmungen über die „normalen“ fünf Sinne hinaus.

Die meisten Menschen, selbst “Experten”, unterscheiden nicht zwischen Hochsensibilität und Hochsensitivität. Das mag daher kommen, dass Elaine Aron, die in den 90er-Jahren in Amerika den Begriff Hochsensibilität erstmals beschrieben hat, die Bezeichnung „Highly Sensitive Person“ verwendet hat. Die deutschen Weiterlesen…

Intuition

Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener.
Es ist paradox, dass wir den Diener verehren und die göttliche Gabe entweihen.
(Albert Einstein)

Mich beschäftigt seit geraumer Zeit, u.a. auch aufgrund der Trigger von Wolfgang immer stärker das Thema der Intuition. Auf Wikipedia lässt sich dazu lesen:

Die Intuition (v. lat.: intueri = (deponens) betrachten, erwägen, eigentlich: angeschaut werden, daher auch passiver Sinn von Eingebung, ahnendes Erfassen) ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. … Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen. Der die Entwicklung begleitende Intellekt [Anmerkung: Ratio?] führt nur noch aus oder prüft bewusst die Ergebnisse, die aus dem Unbewussten kommen. Kritisch ist hierbei zu sehen, dass bei positiver Wirkung einer (zunächst nicht begründbaren) Entscheidung gerne von Intuition gesprochen wird, während man im Falle des Scheiterns schlicht “einen Fehler gemacht” hat, wobei es gerade keinen Mechanismus gibt zu prüfen, welche mentalen Vorgänge zur jeweiligen Entscheidung führten.

Auf dem Blog der Initiative WirtschaftsDemokratie hatte ich noch einen interessanten Vortrag von Prof. Gigerenzer zur aktuellen Situation der Nutzung der Intuition in Unternehmen zusammengefasst: Wie trifft man gute Entscheidungen? Ratio versus Intuition …. Einen ersten wichtigen Impuls gab mir das Buch, das mir Andreas Zeuch zur Rezension gab: Feel it!: So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen.

Wenn wir wissen, dass unser rationelle Denker erst lange nach der Geburt trainiert (er braucht die Sprache) und damit Weiterlesen…

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Coke – kan ein Reinigungsmittel gesund sein?

Wasser oder Coke, ist hier die Frage ...

Wasser oder Coke, ist hier die Frage …

Ich hatte auf Facebook den folgende Text zugespielt bekommen, der ein wenig Licht in unseren Umgang mit dem Trinken von Wasser und Coke  gefunden und bin anschließend froh, das mir meine Intuition schon vor Längerem sagte, besser die Hände weg von Coke zu halten. Aber lest selbst:

WASSER

  1. 1,75% der Amerikaner sind chronisch dehydriert (was ebenfalls für die Hälfte der Weltbevölkerung gilt).
  2. Bei 37% der Amerikaner ist der Durst-Mechanismus so gestört, dass er als Hunger fehlinterpretiert wird.
  3. Sogar leichte Dehydrierung verlangsamt den Stoffwechsel bereits um 3%.
  4. Bereits ein Glas Wasser genügte, um ein Nächtliches Hungergefühl, bei nahezu 100% der Probanden einer Studie der Universität Washington, verschwinden zu lassen.
  5. Der Mangel an Wasser, ist der Hauptauslöser für Tagesmüdigkeit.
  6. Vorläufige Untersuchungen zeigten, dass 8-10 Gläser Wasser pro Tag deutlich Rücken- und Gelenkschmerzen lindern konnten, bei bis zu 80% der Betroffenen.
  7. Eine nur 2%ige Abnahme der Körperflüssigkeit kann bereits zu Weiterlesen…
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Schulunsinn: Vokabelnpauken!

Vera F. Birkenbihl geht in ihrem Vortrag Gerhirn anknipsen auf so manchen Unsinn ein, den wir in unseren Schulen veranstalten. Dazu gehört auch das Pauken von Vokabeln. Sie gibt zehn Begründungen, warum wir diese Methode des isolierten Paukens zum Erlernen von Fremdsprachen gar nicht nutzen sollten.

Bei der Birkenbihl Methodik ist Vokabelpauken verboten, weil (ab ca. Minute 50 die vier ersten Gründe)

  1. isolierte Daten nicht lernbar sind:
    es wird kein Dopamin freigesetzt = das ist “ungeil”
  2. es an der neuronalphysiologischen Reihenfolge vorbei geht:
    Ein Baby hört sich 7 Monate in die Sprache hinein, bevor es zu sprechen beginnt. Davon 2 Monate vor der Geburt. Es müssen zuerst die passenden Neuronen verbunden werden, bevor es los geht.
  3. wir die blödesten Aussprachefehler machen:
    weil wir nicht wüssten, wie es klingen täte, wenn wir es mal kennen täten.
  4. Vokabeln sitzen in einem anderen Sprachzentrum:
    wer zweisprachig aufwächst, benutzt nur ein Sprachzentrum. Jede weitere Sprache bildet weitere Zentren aus.

Als Schlimm erachtet sie auch die Sprachlabore: Guantanamo pur!

Keiner weiß, wann sich der Lehrer heimlich dazu schaltet, um zu schauen, was das abgeht. Und das in einem Land, wo die Kanzlerin so gerne auf unsere hohen Werte hinweist.

Sehr empfehlenswert ist auch die Art und Weise, Sprache zu Weiterlesen…

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